Robert
Christ GmbH
Köln
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
66.106,47 |
78.246,47 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
0,50 |
0,50 |
| II.
Sachanlagen |
62.271,28 |
74.411,28 |
| III.
Finanzanlagen |
3.834,69 |
3.834,69 |
| B.
Umlaufvermögen |
182.633,94 |
184.630,47 |
| I.
Vorräte |
53.899,59 |
50.365,88 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
83.583,23 |
111.292,53 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
45.151,12 |
22.972,06 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.683,46 |
3.180,71 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
251.423,87 |
266.057,65 |
Passiva
|
|
31.12.2010
EUR |
31.12.2009
EUR |
| A.
Eigenkapital |
186.674,54 |
195.938,55 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
29.000,00 |
29.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
39.687,00 |
39.687,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
117.987,54 |
127.251,55 |
| B.
Rückstellungen |
21.234,59 |
25.887,09 |
| C.
Verbindlichkeiten |
43.514,74 |
44.232,01 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
251.423,87 |
266.057,65 |
Anhang
Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
Bilanzrichtliniengesetzes vom 19.12.1985
sowie des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom
29.05.2009 i.V.m. den Vorschriften des
HGB §§ 238- 263 sowie unter
Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften
geltenden
Sondervorschriften nach §§ 264- 339 HGB und
des GmbHG sowie der Verlautbarungen
der Bundessteuerberaterkammer aufgestellt unter
Berücksichtigung der zum 31.12.2010 aktuell
geltenden Fassungen.
Ab dem 01.01.2010 ist das
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz anzuwenden.
Die Übergangsvorschriften des Artikels 67 EGHGB
wurden berücksichtigt.
Einstellungen in die Gewinnrücklagen wurden
aufgrund der ausgeübten
Beibehaltungswahlrechte nicht vorgenommen.
Für das Geschäftsjahr 2010 ist eine
abweichende Steuerbilanz nicht aufzustellen.
Da es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft i. S.
d. § 267 Abs. 1 HGB handelt, wird auf die
Erstellung eines Lageberichtes zulässig gem.
§ 264 Abs. 1 S. 3 HGB verzichtet.
A K T I V
A
A.
Anlagevermögen
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
Bei den Immateriellen
Wirtschaftsgütern handelt es sich um die aktivierten
Aufwendungen für den Aufbau einer
Homepage.
II. Sachanlagen
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden Grundstücken
Laut Antrag vom 26. Mai 2010 wurde ein
Grundstück nebst aufstehendem Gebäude
aus einem Betriebsvermögen in die
Robert Christ GmbH zu Buchwerten eingebracht.
Die Einbringung erfolgte im
Anwendungsbereich des § 20 UmwStG.
2. andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung
Das Anlagevermögen wurde mit den
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und
soweit abnutzbar, abzüglich
planmäßiger zeitanteiliger Abschreibungen
bewertet,
§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 S. 1, 2 HGB.
Die abnutzbaren Anlagegüter werden jeweils
über die kürzeste für
zulässig gehaltene Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen
Anlagen und Maschinen in der Regel
5 Jahre, bei Betriebs- und
Geschäftsausstattung überwiegend 5 bis 10 Jahre.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Nettoanschaffungskosten bis zu € 410,00
werden im Jahr der Anschaffung in voller
Höhe abgeschrieben. Geringwertige
Wirtschaftsgüter mit
Nettoanschaffungskosten zwischen € 410,00
und € 1.000,00
werden entsprechend § 6 Abs. 2a EStG
i.V.m. § 7 Abs. 1 EStG über die
planmäßige
Nutzungsdauer abgeschrieben.
Es wurde verschiedene Betriebs- und
Geschäftsausstattung angeschafft.
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens sind in der
Anlage 2
zur Bilanz dargestellt.
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
Der Bestand an Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen wurde durch Inventur der Firma
Robert Christ GmbH festgestellt. Die
Bewertung erfolgte mit den jeweiligen
Anschaffungskosten abzgl.
Anschaffungskostenminderungen als
Bewertungsobergrenze.
2. unfertige Erzeugnisse,
unfertige Leistungen
Die in Arbeit befindlichen Leistungen
wurden auf Grundlage der bisher ungefähr
angefallenen Herstellungskosten
bewertet.
II. Forderungen
und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen
Der
Anlage 8 kann entnommen werden, um welche
Forderungen es sich handelt.
2. sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden mit den
entsprechenden Nennbeträgen
bewertet, § 253 Abs. 1 S. 1 HGB. Durch angemessene
Wertberichtigungen wird allen
erkennbaren Risiken Rechnung getragen.
Die Sonstigen
Vermögensgegenstände umfassen folgende
Positionen:
- Sonstige
Vermögensgegenstände (Laufzeit bis 1 Jahr)
- Forderungen nicht abgerechnete
Arbeiten (Laufzeit bis 1 Jahr)
- Forderung gegenüber Herrn
Robert Christ (Laufzeit bis 1 Jahr)
- Kautionen
- Darlehen Arbeitnehmer (Laufzeit
bis 1 Jahr)
- Vorsteuer im Folgejahr abziehbar
-
Körperschaftsteuerrückforderung
- Körperschaftsteuerguthaben
nach § 37 KStG
- Forderungen aus sozialer Sicherheit
III. Kassenbestand,
Bundesbankguthaben,
Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks
1. Kasse
2. Sparkasse KölnBonn
3. Raiffeisenbank
4. Termingeldkonto
Die Bilanzansätze stimmen mit den
vorgelegten Kassenabrechnungen und
Kontoauszügen überein - es
wurde mit Nominalwerten bewertet.
C.
Rechnungsabgrenzungsposten
1. Aktive Rechnungsabgrenzung
Folgende Sachverhalte wurden unter
dieser Position erfasst:
- Im Voraus gezahlte
Versicherungsbeiträge
- Im Voraus gezahlte Kfz- Steuern
usw.
Die Bewertung der einzelnen Positionen
erfolgte entsprechend § 250 Abs. 1 HGB
mit den aus kaufmännischer Sicht
notwendigen Beträgen.
P A S S I V A
A.
Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
Laut Notarvertrag vom 23. Dezember 2009
wurde das gezeichnete Kapital von DEM
auf Euro umgestellt. Das Stammkapital
wurde nach der Umstellung auf Euro auf
€ 26.000,00 erhöht.
Herrn Robert Christ wurden neue Geschäftsanteile im
Nennwert
von € 3.000,00 ausgegeben.
II. Kapitalrücklage
Bei der Ausgabe der neuen Anteile an
Herrn Robert Christ wurde der Betrag, der über
den Nennbetrag, bzw. über den
rechnerischen Wert hinausgeht, in die Kapitalrücklage
eingestellt; § 272 Abs. 2 Nr. 1
HGB.
III. Bilanzgewinn
Die Bilanz wurde nach Verwendung des
Jahresergebnisses aufgestellt.
B.
Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen
Die Sonstigen Rückstellungen wurden
für noch entstehende Aufwendungen
für
- die Berufsgenossenschaft
-
Gewährleistungsansprüche
- und die
Jahresabschlusserstellung
gebildet.
Die Bewertung der Rückstellungen
erfolgte mit dem Betrag, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung zur
Abdeckung aller erkennbaren und ungewissen
Verbindlichkeiten und Risiken notwendig
ist, § 253 Abs. 1 S. 2 HGB.
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen
Die Zusammensetzung der geführten
Liefererkonten kann durch
Anlage 8 zu den
Kontokorrenten nachvollzogen werden.
2. Sonstige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben jeweils eine
Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten wurden laufend und zum
Jahresende abgestimmt. Es bestehen
die üblichen
Eigentumsvorbehälte.
Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte
gem. § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem
erforderlichen Rückzahlungsbetrag.
Bei unverzinslichen Verbindlichkeiten
mit einer Laufzeit von mehr als 12
Monaten wurde eine Abzinsung mit
5,5 % vorgenommen.
Sonstige Angaben
Gesamtvertretungsberechtigte
Geschäftsführer im Kalenderjahr 2010
waren:
Herr Robert Christ
Merkenicher Str. 243a
50735 Köln
und
Herr Bernd Christ
Franz- Denhoven- Str. 9a
50735 Köln
Ab dem 18. Febr. 2010 ist Herr Robert Christ nicht
mehr Geschäftsführer
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss wird für Zwecke der
Feststellung
den Gesellschaftern vorgelegt.
Köln, den 29. Juni 2011
…………………………………….
Herr Bernd Christ
- Geschäftsführer -
Vorschlag über die Verwendung des
Bilanzgewinnes
Für das Jahr 2010 wurde keine Ausschüttung
des laufenden Bilanzgewinnes
beschlossen.
Der ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von
€ 117.987,54
wird auf das neue Jahr vorgetragen.
Köln, den 29. Juni 2011
…………………………………….
Herr Bernd Christ
- Geschäftsführer -
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2011 festgestellt.
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