Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 4766
Vorher
Klaus Bruchmann GmbH
Eingetragen
11.10.1984
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Herstellung und/oder der Vertrieb elektrotechnischer und elektronischer Artikel, insbesondere von elektrischen Schaltgeräten aller Art einschließlich Klemmen und Zubehör sowie die Verpachtung und sonstige Nutzungsüberlassung des eigenen Unternehmens oder von Unternehmensteilen einschließlich sämtlicher dazugehöriger materieller und immaterieller Wirtschaftsgüter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Gabriele Bruchmann
seit 9.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Klaus Bruchmann
Am Oelberg 7a, 96450 Coburg
80.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Klaus Bruchmann GmbH

Scheßlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Kapitalgesellschaft

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt).

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland geriet im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 nur um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (- 0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Die Bereiche "Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit" (+ 1,0 %) und die "Unternehmensdienstleister" (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %).

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (- 6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %).

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+ 3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt - 3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt - 1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Nach einem Anstieg im Juni 2023 auf 6,8 % verringerte sich die Gesamt-Inflationsrate bis Oktober 2023 wieder auf 3,0 %. Dabei sank die Inflationsrate vor allem im September und Oktober besonders stark. Auch im Oktober trugen vor allem Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken sowie im Bereich Freizeit und Kultur zur Inflation bei. Die Entwicklung der Preise für Elektrizität, Gas und andere Brennstoffe lag im Oktober 2023 jedoch erstmals wieder im negativen Bereich, was die Inflation senkte.

Bei Kraft- und Schmierstoffen ist bereits seit März 2023 im Trend ein Rückgang des Preisniveaus zu verzeichnen. Im Supermarkt sehen sich Kunden infolge der Inflation neben Preissteigerungen und geschrumpften Packungsgrößen (Shrinkflation) mittlerweile auch Qualitätsabstrichen (Skimpflation) gegenüber. Im gesamten Jahr 2023 dürfte die Inflationsrate zwischen 5 % und 6 % liegen und damit weiterhin deutlich über dem Zielwert von rund 2 % bleiben. Dies trübt die Konsumstimmung privater Haushalte und limitiert die Umsätze im Einzelhandel. Für das kommende Jahr erwartet IBISWorld einen weiteren Rückgang der Gesamt-Inflationsrate, die sich auf das gesamte Jahr gesehen zwischen 2 % und 3 % bewegen dürfte.

Die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe liegen seit November 2022 mit nur einer Ausnahme kontinuierlich unter dem Niveau der jeweiligen Vorjahresmonate. Dank der nachlassenden Materialknappheit konnten noch nicht bearbeitete Aufträge abgearbeitet werden, was sich im Rückgang der Reichweite der Auftragsbestände widerspiegelt. Trotz einer aktuell schlechten konjunkturellen Entwicklung liegt die Reichweite der Auftragsbestände mit sieben Monaten noch auf einem hohen Niveau. Dennoch sind die Auswirkungen der schlechten Konjunktur und der nachlassenden Materialengpässe bemerkbar. So verringert sich die Reichweite der Auftragsbestände im Trend seit April 2022. Der Auftragseingang des für Deutschland wichtigen Maschinenbausektors lag zwischen Januar und September 2023 etwa 12 % unter dem Niveau der entsprechenden Vorjahresmonate. Eine noch deutlich negativere Entwicklung der Auftragseingänge ist unter anderem in der Chemieindustrie (- 15,8 %) sowie dem Sektor der Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (- 17,3 %) zu beobachten, die beide zu den energieintensiven Industrien zählen.

Trotz der vielen Herausforderungen, denen sich die deutsche Wirtschaft aufgrund des Ukraine-Krieges, der hohen Strompreise und des Inflationsgeschehens stellen muss, ist der Arbeitsmarkt bisher insgesamt stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote in Deutschland lag im Oktober 2023 wie im Vormonat bei 5,7 %. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Quote jedoch um 0,4 Prozentpunkte gestiegen.

Die gemeldete Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist gefallen, was insbesondere für Arbeitslose die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz erschwert. Die Bereitschaft der Unternehmen, neue Mitarbeiter einzustellen, ist im Oktober 2023 im Vergleich zum Vormonat leicht gestiegen. Dies zeigt das ifo Beschäftigungsbarometer, das zwischen September und Oktober 2023 von 95,8 auf 96,2 Punkte zulegte. Während das Barometer im Dienstleistungssektor angestiegen ist, hat sich die Einstellungsbereitschaft im Handel, im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe verringert. Nach Angaben des ifo Instituts erwägen derzeit nur die Dienstleistungsunternehmen, neues Personal einzustellen. Aktuell werden insbesondere in den IT-Branchen und im Tourismus viele neue Mitarbeiter gesucht.

Der Euro hat seit Februar 2022 gegenüber dem US-Dollar (USD) an Wert verloren. Dies hängt insbesondere damit zusammen, dass die Volkswirtschaften des Euroraums stark unter dem Krieg in der Ukraine leiden. Die Abwertung des Euro seit Februar 2022 ist vor allem auf die Unsicherheiten bei den Gaslieferungen aus Russland nach Europa, die gegenseitigen Sanktionen der Europäischen Union und Russlands sowie den drastischen Anstieg der Strompreise in den Ländern des Euroraums zurückzuführen. Seit Oktober 2022 hat der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder an Stärke gewonnen. Dies hängt insbesondere mit der Erwartung der Anleger zusammen, dass die US-Notenbank angesichts der sinkenden Inflation bei ihren Zinserhöhungen pausieren könnte. Der chinesische Renminbi hat seit Juli 2022 gegenüber dem Euro an Wert verloren. Insbesondere die Entscheidung der Europäischen Zentralbank im Juli 2022, den Leitzins anzuheben, stärkte den Euro. Die Schwäche des Renminbi ist auch auf die angespannten Handelsbeziehungen zwischen China und den USA und die damit verbundenen Kapitalabflüsse aus China zurückzuführen.

Die Risiken für die vorliegende Prognose sind vielfältig. Vor allem könnten sich die Annahmen über den weiteren Verlauf der Energiepreise und deren Überwälzung durch die Energieversorger an die Verbraucher als falsch herausstellen. Dadurch könnten die Kaufkraftverluste der Haushalte mehr oder weniger groß ausfallen und die Konsumkonjunktur einen anderen Verlauf nehmen. Hierbei spielt auch eine Rolle, in welcher Form der Staat in das Preisgeschehen eingreift. Unklar ist zudem, wie die privaten Haushalte auf die hohen Preisanstiege und die damit einhergehenden Liquiditätsengpässe reagieren.

Schließlich bestehen auch im Hinblick auf die Annahmen bezüglich der Lieferkettenproblematik und dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie Risiken. So ist es nicht ganz ausgeschlossen, dass sich das Infektionsgeschehen ab dem Winter 2023/2024 wieder beschleunigt und gefährlichere Virusvarianten auftreten, die neuerliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens nach sich ziehen und damit die Konsumkonjunktur zusätzlich belasten. Auch könnten dadurch erneut die globalen Lieferketten und die Produktion in Deutschland gestört werden.

Auch die derzeit belastenden kriegerischen Auseinandersetzungen in verschiedenen Teilen der Welt können die Weltwirtschaft belasten und negativ auf Deutschland abstrahlen.

Absatz-, Umsatz- und Ertragsentwicklung des Unternehmens

Die Klaus Bruchmann GmbH in Scheßlitz fertigt und vertreibt elektrotechnische und elektronische Artikel, insbesondere elektrische Schaltgeräte aller Art einschließlich Klemmen und Zubehör. Viele langjährige Stammkunden im In- und Ausland vertrauen auf die bewährte Technologie, die von der Geschäftsführung entwickelt wurde und stetig weiter verbessert wird.

Die Klaus Bruchmann GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023 das Rohergebnis im Sinne des § 276 Satz 1 HGB um T-EUR 857 oder 9,6 % auf T-EUR 9.751 verbessern.

Dabei entwickelten sich die leistungsbezogenen Aufwendungen leicht unterproportional zum konstanten Umsatz, wodurch eine Verbesserung des Betriebsergebnisses erreicht werden konnte. So konnte im Vergleich zum Vorjahr ein um T-EUR 1.254 verbessertes Betriebsergebnis erzielt werden. In 2023 wurden Beteiligungserträge in Höhe von T-EUR 700 vereinnahmt, was die gute Ertragslage zusätzlich absicherte.

Mit einem Jahresüberschuss von T-EUR 2.955 (Vj. T-EUR 1.330) konnte ein angemessenes stabiles Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 auf hohem Niveau verzeichnet werden.

Damit konnte das Ertragsniveau früherer Jahre, welches durch einen Jahresüberschuss von T-EUR 500 oder mehr geprägt war, nach Jahren hoher Investitionen, erneut und zwar deutlich übertroffen werden.

Beschaffung

Wir beziehen unsere Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren von Lieferanten, mit denen wir seit vielen Jahren feste Geschäftsbeziehungen unterhalten.

Kursrisiken bestehen weitestgehend nicht, da alle Einkäufe auf Euro-Basis abgewickelt werden.

Niedrigere Bezugspreise, insbesondere bei Metall- und Kunststoffteilen, führten im Geschäftsjahr 2023 zu einer im Vergleich der beiden Vorjahre niedrigeren Materialeinsatzquote.

Investitionen

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens haben sich um T-EUR 268 vermindert, nachdem den Zugängen in Höhe von T-EUR 653 Abschreibungen in Höhe von T-EUR 921 gegenüberstanden. Wie in den Vorjahren sind im Geschäftsjahr 2023 angemessene Investitionen in Maschinen und Werkzeuge, mit denen wir unsere Produkte herstellen, getätigt worden.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Gesellschaft finanziert ihre Geschäftsvorfälle mit eigenen liquiden Mitteln und Lieferantenverbindlichkeiten. Die langfristigen Investitonen in Immobilien und Werkzeuge wurden mit langfristigen Darlehen von zwei Kreditinstituten finanziert.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 207 (Vj. 262) Arbeitnehmer, davon 10 (Vj. 10) Angestellte, 44 (Vj. 53) Arbeiter und 153 (Vj. 199) geringfügig Beschäftigte. Dadurch ist ein weiterhin optimaler Betriebsablauf jederzeit sichergestellt.

2. Darstellung der Lage der Kapitalgesellschaft

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu vollständig gleich geblieben. Dabei fielen auf der Aktivseite vor allem das Anlagevermögen und die Vorräte geringer aus, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen höher als im Vorjahr ausfielen. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital, während sich die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten verminderten.

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens haben sich um T-EUR 268 vermindert, nachdem den Zugängen in Höhe von T-EUR 653 Abschreibungen in Höhe von T-EUR 921 gegenüberstanden.

Aufgrund der konstanten Umsatzentwicklung und der aufgrund wieder funktionsfähigeren Lieferketten geringeren Bevorratungsnotwendigkeit verminderten sich die Vorräte deutlich um T-EUR 696, nachdem diese sich im Vorjahr nahezu verdoppelten. Die jederzeitige Produktions- und Lieferfähigkeit ist damit sichergestellt.

Die Kundenforderungen fielen mit T-EUR 541 um T-EUR 135 niedriger als im Vorjahr aus, ihnen stehen zum 31.12.2023 Lieferantenverbindlichkeiten von T-EUR 295 gegenüber.

Die Forderungen gegen einen Geschäftsführer wurden im Geschäftsjahr 2023 um T-EUR 348 auf T-EUR 510 zurückgeführt. Die Eigenkapitalquote würde bei Kürzung der Forderung vom Eigenkapital immer noch 69,6 % ausmachen.

Zum 31.12.2023 waren auch die Forderungen gegen die Bruchmann Vermögens GmbH & Co. KG und die Samid GmbH, beide Scheßlitz, sowie die Tochtergesellschaft K'electric GmbH, Bayreuth, als Forderungen gegen verbundene Unternehmen auszuweisen. Die Forderungen gegen Gruppengesellschaften haben sich deutlich erhöht.

Die Flüssigen Mittel verminderten sich auf T-EUR 161 (Vj. T-EUR 229). Sie belegen unverändert ein gute Liquiditätslage, die durch einen hohen im Geschäftsjahr 2023 erzielten Cash-Flow beeinflusst ist.

Das Eigenkapital verbesserte sich aufgrund des Jahresüberschusses 2023 von T-EUR 2.955 bei einer Gewinnausschüttung von T-EUR 500 auf nunmehr T-EUR 11.015. Prozentual liegt die Eigenkapitalquote bezogen auf die nahezu gleichbleibende Bilanzsumme bei 72,9 % zu 56,7 % im Vorjahr.

Langfristige Verbindlichkeiten bestehen in Gestalt von langfristigen Darlehen von Kreditinstituten. Aufgrund der kontinuierlichen Tilgung von Darlehen verminderten sich diese zum 31.12.2023 auf T-EUR 529 (Vj. T-EUR 1.117). Sie markieren die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Verbindlichkeitenquote verminderte sich deutlich auf 27,1 % (Vj. 43,3 %) zum 31.12.2023, der dynamische Verschuldungsgrad beträgt damit, bei einem angenommenen Cash-Flow in Höhe von T-EUR 3.000 ca. 1,4. Die Schulden der Gesellschaft könnten bei alleiniger Verwendung des Cash-Flows für die Schuldentilgung in weniger als zwei Jahren vollständig zurückgeführt werden.

Finanzlage

Die Flüssigen Mittel verminderten sich auf T-EUR 161 (Vj. T-EUR 229). Sie belegen unverändert ein gute Liquiditätslage, die durch einen hohen im Geschäftsjahr 2023 erzielten Cash-Flow beeinflusst ist.

Das finanzielle Gleichgewicht war in 2023 zu jeder Zeit gegeben.

Der Cash-Flow des Geschäftsjahres 2023 der Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz, schloss mit T-EUR 3.876 (Vj. T-EUR 2.285) ab.

Ertragslage

Mit der erneuten Steigerung des Rohergebnisses im Sinne des § 276 Satz 1 HGB um T-EUR 857 oder 9,6 % auf T-EUR 9.751 konnte die Klaus Bruchmann GmbH ihre Ertragslage weiter festigen und ausbauen.

Dem gleichbleibendem Umsatz standen im Vergleich zum Vorjahr fallende Wareneinsatzkosten gegenüber. Die leistungsbezogenen Aufwendungen entwickelten sich insgesamt auf einem niedrigeren Niveau, so dass eine deutliche Ergebnisverbesserung zum Vorjahr verzeichnet werden konnte.

So konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Betriebsergebnis von T-EUR 3.033 zu T-EUR 1.779 im Vorjahr erzielt werden.

Im Geschäftsjahr 2023 trug zusätzlich ein hohes Beteiligungsergebnis in Höhe von T-EUR 700 infolge der Ausschüttung eines Tochterunternehmens zu der nachhaltig guten Ertragslage bei, während im Geschäftsjahr 2022 keine Ausschüttung vereinnahmt wurde.

Mit einem Jahresüberschuss von T-EUR 2.955 (Vj. T-EUR 1.330) konnte wieder ein angemessenes und erfreulich gutes Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 verzeichnet werden.

Infolge weiterhin hoher Abschreibungen konnte in 2023 mit einem Cash-Flow in Höhe von T-EUR 3.876 (Vj. T-EUR 2.285) abgeschlossen werden.

3. Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken

Ausblick, Perspektiven und Chancen

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einer weiteren angemessenen Umsatzsteigerung geplant, soweit die benötigten Komponenten und Teile verfügbar sind. Demnach sehen Planungen erneut ein ähnliches oder sogar verbessertes Betriebsergebnis vor. Dadurch dürfte sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiter verbessern.

Bei weiter zunehmendem Margendruck wird versucht, das Produktivitätsoptimum durch die bestehenden Logistikabläufe aufrecht zu erhalten. Durch die Erweiterung der Kundenstruktur und durch Mengenausweitung sollen zudem Kostendegressionseffekte realisiert werden.

Das konsequente Kostenmanagement wird unverändert fortgesetzt, um das bestehende Kostenniveau zu halten bzw. soweit erforderlich abzusenken.

Aufgrund unserer stabilen Vermögens- und Finanzlage sehen wir uns für die Risiken einer solchen Entwicklung gut gerüstet.

Mit unseren hochqualifizierten Mitarbeitern und der zur Verfügung stehenden modernen und großzügigen Produktionshalle sowie technischen Anlagen und Maschinen können wir unseren Kunden beste Qualitäten liefern.

Als wesentliche Chancen sehen wir die Vermarktung von weiter entwickelten elektrischen Schaltgeräten mit zusätzlichen Funktionen und die Fortführung der Erschließung neuer Geschäftsbereiche und Absatzmärkte.

Als wesentliche Risiken sehen wir den zunehmenden Konkurrenzdruck am Markt, das Währungsrisiko sowie die Gefahren aufgrund der instabilen Weltwirtschaftslage.

Risiken aus Gewährleistungen haben wir über ausreichende Rückstellungen berücksichtigt.

Risiken sehen wir im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus auch weiter in der Preisentwicklung bei Energie und Kraftstoffen, sowie in der Energieversorgung. Wir setzen hier weiter auf ein konsequentes Controlling und Energiesparmanagement und mehr Unabhängigkeit.

4. Sonstige Angaben

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben. (Nachtragsbericht).

Derivative Finanzinstrumente kamen in unserem Unternehmen nicht zum Einsatz. Eigene liquide Mittel stellen das finanzielle Gleichgewicht unserer Gesellschaft sicher. Unseren Kundenforderungen stehen entsprechende Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber.

Nachdem unsere wichtigsten Lieferanten in Deutschland oder im nahegelegenen europäischen Ausland beheimatet sind, ergeben sich keine nennenswerten Kursrisiken. Die wesentlichen Geschäftsvorfälle werden in Euro abgewickelt.

Aus branchenspezifischen Gründen ist über Forschung und Entwicklung nichts zu berichten. Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Scheßlitz, 17.04.2024

gez. Gabriele Bruchmann, Geschäftsführerin

gez. Klaus Bruchmann sen., Geschäftsführer

gez. Klaus Bruchmann jun., Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.404.782,59 4.673.173,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.450,50 57.864,00
1. Patente 1,00 1,00
2. EDV-Software 38.448,00 57.861,50
3. Gewerbliche Schutzrechte 1,50 1,50
II. Sachanlagen 4.337.010,32 4.585.987,70
1. Grundstücke und Bauten 2.094.428,70 2.168.175,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 215.511,00 197.625,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.855.979,00 2.122.976,50
4. Geleistete Anzahlungen 171.091,62 97.210,00
III. Finanzanlagen 29.321,77 29.321,77
Anteile an verbundenen Unternehmen 29.321,77 29.321,77
B. Umlaufvermögen 10.676.976,87 10.412.082,28
I. Vorräte 3.300.928,40 3.997.201,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.214.768,15 6.185.987,41
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.153.730,05 4.637.935,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 161.280,32 228.893,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.746,55 13.865,25
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.102.506,01 15.099.121,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.015.247,90 8.559.856,57
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Kapitalrücklage 486.684,94 486.684,94
III. Bilanzgewinn 10.448.562,96 7.993.171,63
1. Gewinnvortrag 7.993.171,63 7.163.397,40
2. Ausschüttung -500.000,00 -500.000,00
3. Jahresüberschuss 2.955.391,33 1.329.774,23
B. Rückstellungen 884.560,04 454.649,33
C. Verbindlichkeiten 3.200.698,07 6.071.615,10
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.983.316,00 3.326.080,93
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38.148,00 56.523,71
D. Passive latente Steuer 2.000,00 13.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.102.506,01 15.099.121,00

Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.2023 - 31.12.2023
EUR
01.01.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.751.241,25 8.893.701,65
2. Personalaufwand 3.241.580,90 3.492.217,12
a) Löhne und Gehälter 2.692.708,28 2.866.281,60
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 548.872,62 625.935,52
3. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 920.839,70 954.912,73
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.554.761,61 2.667.931,30
5. Erträge aus Beteiligungen 700.000,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen 700.000,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 324.875,35 250.358,06
davon aus verbundenen Unternehmen 303.837,30 220.627,05
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 157.862,28 143.849,29
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.901.072,11 1.885.149,27
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -937.331,90 -546.195,20
davon Ertrag (Vj. Aufwand) aus passiven latenten Steuern 11.000,00 8.600,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.963.740,21 1.338.954,07
11. Sonstige Steuern -8.348,88 -9.179,84
12. Jahresüberschuss 2.955.391,33 1.329.774,23

Anhang

1. Gesetzliche Grundlagen

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen der §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 HGB unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (kurz BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unverändert als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bamberg unter HRB 4766 eingetragen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB) sind im Rahmen der handelsrechtlichen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, unter Beachtung ergänzender Vorschriften für Kapitalgesellschaften, ausgeübt.

2.1 Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungszeit der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear bzw. degressiv vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2.2 Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

2.3 Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, jedoch, soweit notwendig, der niedrigere beizulegende Wert am Bilanzstichtag. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken wurden ausreichende Abschläge vorgenommen.

2.4 Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, vermindert um eine ausreichende Pauschalwertberichtigung. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

2.5 Die Pensionsrückstellungen, Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen sind nach dem notwendigen Maß vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.6 Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

2.7 Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

2.8 Latente Steuern werden nach § 274 HGB auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen insofern gebildet, als sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen.

Aufgrund von sofortiger aufwandsmäßiger Behandlung der digitalen Vermögensgegenstände bei der steuerlichen Gewinnermittlung in Befolgung eines BMF-Schreibens waren passive latente Steuern zu berücksichtigen.

3. Arbeitnehmerzahl

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 207 (Vj. 262) Arbeitnehmer, davon 10 (Vj.10) Angestellte, 44 (Vj. 53) Arbeiter und 153 (Vj. 199) geringfügig Beschäftigte.

4. Informationen zum Jahresabschluss

4.1 Finanzanlagen

Die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB sind in Anwendung des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB unterblieben, da sie geeignet sind, der Kapitalgesellschaft oder den anderen Unternehmen einen erheblichen Nachteil zuzufügen.

4.2 Forderungen/Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Zum 31.12.2023 bestanden Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von T-EUR 3.309, die unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen sind (Mitzugehörigkeitsvermerk).

4.3 Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen sind vollständig nach dem beizulegenden Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB wie eine wertpapiergebundene Zusage bewertet. Nach IDW RS HFA 30 in Verbindung mit IDW RH FAB 1.021 ist die Verpflichtung mit dem Wert der Rückdeckungsversicherung anzusetzen. Der Wert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung, der zum 31.12.2023 EUR 113.943,00 betrug. Durch die entsprechende Saldierung ergibt sich ein Ausweis in Höhe von EUR 0,00.

4.4 Verbindlichkeiten (in T-EUR)

Von den bilanzierten Verbindlichkeiten hat ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 2.671 (Vj. T-EUR 4.955) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und ein Gesamtbetrag in Höhe von T-EUR 0 (Vj. T-EUR 1.002) eine solche von mehr als fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Buchgrundschulden, durch Sicherungsübereignungen von Maschinen und Geräten und von Warenlagern, Globalabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einer selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaft der Gesellschafter, einer Mithaftung eines nahestehenden Unternehmens sowie einer Ausfallbürgschaft einer Versicherung.

Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T-EUR 82 (Vj. T-EUR 0) enthalten.

4.5 Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse.

4.6 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2022 waren periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 6 sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T-EUR 18 zu berücksichtigen. In 2023 waren keine periodenfremden Erträge zu berücksichtigen.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen sind Mieten für Betriebs- und Geschäftsausstattung und Kfz-Leasing von jährlich ca. T-EUR 100 zu nennen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen somit T-EUR 100.

6. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Wir weisen aber darauf hin, dass sich das Unternehmen im Umfeld der multiplen Krisen - auszugsweise seien Personalmangellage, Energiekrise, Flüchtlingskrise, Bürokratiekrise, Schuldenkrisen diverser Staaten, Lieferkettenproblematik, Inflation, hohe Fremdkapitalzinsen, Naturkatastrophen und Kriege an verschiedensten Orten dieser Welt genannt - in einer ungeahnten Unsicherheitslage befindet. Diese verstärkt sich auch durch den schnellen technologischen Fortschritt und sich verändernde Märkte sowie eine zunehmende Komplexität. Ob sich dadurch mögliche Auswirkungen für das Unternehmen in der Zukunft ergeben können, muss offen bleiben.

Finanzinstrumente

Bei der Gesellschaft handelt es sich bei abgeschlossenen Finanzinstrumenten um Währungssicherungsgeschäfte, welche nicht in eine Sicherungsbeziehung designiert wurden. Dementsprechend werden derivative Finanzinstrumente nicht eingesetzt.

Konzernverhältnisse

Die Bruchmann Vermögens GmbH & Co. KG, Scheßlitz und die Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz, stehen als verbundene Unternehmen zueinander. Die Bruchmann Vermögens GmbH & Co. KG, Scheßlitz, ist Muttergesellschaft und hält die einzigen Geschäftsanteile der Tochtergesellschaft.

Die Muttergesellschaft stellt zudem ab dem Geschäftsjahr 2022 nach Überschreiten der Größenmerkmale den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf.

Gewinnverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 10.448.562,96 (Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.955.391,33 und Gewinnvortrag in Höhe von EUR 7.993.171,63 abzüglich einer am 15.12.2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 500.000,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführungsorgan

Geschäftsführer sind unverändert

Herr Klaus Bruchmann sen., Elektroingenieur, Coburg

Frau Gabriele Bruchmann, Dipl.-Betriebswirtin, Coburg

Herr Klaus Bruchmann jun., Dipl.-Kfm., Coburg

Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Scheßlitz, 17.04.2024

gez. Gabriele Bruchmann, Geschäftsführerin

gez. Klaus Bruchmann sen., Geschäftsführer

gez. Klaus Bruchmann jun., Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
in EUR
01.01.2023 Zugänge Umbuchung Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 156.228,86 3.679,92 0,00 1.449,00 158.459,78
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 156.228,86 3.679,92 0,00 1.449,00 158.459,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.457.378,11 106.119,85 0,00 0,00 4.563.497,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 420.520,63 20.729,71 27.000,00 7.470,41 460.779,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.630.310,81 350.837,22 70.210,00 35.878,17 10.015.479,86
4. Geleistete Anzahlungen 97.210,00 171.091,62 -97.210,00 0,00 171.091,62
Summe Sachanlagen 14.605.419,55 648.778,40 0,00 43.348,58 15.210.849,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 29.321,77 0,00 0,00 0,00 29.321,77
Summe Finanzanlagen 29.321,77 0,00 0,00 0,00 29.321,77
Gesamtsumme Anlagevermögen 14.790.970,18 652.458,32 0,00 44.797,58 15.398.630,92
kumulierte Abschreibungen
in EUR
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 98.364,86 23.092,92 1.448,50 120.009,28
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 98.364,86 23.092,92 1.448,50 120.009,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.289.202,41 179.866,85 0,00 2.469.069,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 222.895,13 29.843,71 7.469,91 245.268,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.507.334,31 688.036,22 35.869,67 8.159.500,86
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 10.019.431,85 897.746,78 43.339,58 10.873.839,05
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 10.117.796,71 920.839,70 44.788,08 10.993.848,33
Buchwerte
in EUR
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 38.450,50 57.864,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 38.450,50 57.864,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.094.428,70 2.168.175,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 215.511,00 197.625,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.855.979,00 2.122.976,50
4. Geleistete Anzahlungen 171.091,62 97.210,00
Summe Sachanlagen 4.337.010,32 4.585.987,70
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 29.321,77 29.321,77
Summe Finanzanlagen 29.321,77 29.321,77
Gesamtsumme Anlagevermögen 4.404.782,59 4.673.173,47

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht (ohne Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften) haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz, - bestehend aus Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Klaus Bruchmann GmbH, Scheßlitz, zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (GOA) durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Irrtümern oder dolosen Handlungen resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter und unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch.

• Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen u. a. den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hirschaid, 18.04.2024

WPT Wirtschaftsprüfung und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Klaus Sgonina, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 18.04.2024 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung gebilligt und festgestellt.

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