Enno Roggemann GmbH
Otterkamp 11, 48653 Coesfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Lemcke seit 10.1.2025 | Geschäftsführer |
Max Roggemann seit 9.9.2010 | Geschäftsführer |
Christoph Becker-Grapperhaus seit 11.8.2004 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sperrholz Koch Gesellschaft mit beschränkter HaftungCoesfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019DER SPERRHOLZ KOCH GMBH, COESFELDI. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit 1. Geschäftsmodell des Unternehmens und der Unternehmensgruppe Die Sperrholz Koch GmbH ist Teil der Unternehmensgruppe Enno Roggemann / Sperrholz Koch / Engelhard & Flatscher. Die Unternehmensgruppe ist Holzimporteur und Großhändler für Handwerk, Handel und Industrie. Ihr Partner in Sachen Holz - mit dem Mehr an Wert! Das Unternehmen ist von der Kundenstruktur, den Standorten und des Sortimentes her breit aufgestellt. Kunden sind unter anderem Tischler/Schreiner, Zimmerer/Holzbauer, Bodenleger, Fensterbauer, Verpacker, Gartenlandschaftsbauer sowie der Holz- und Baustoffhandel. Das Sortiment ist extrem umfangreich und umfasst Exotenholz, Fensterholz, Gartenholz, Laub- und Nadelholz, Treppenholz, Furnier, Bauholz, Verpackungsholz, Plattenwerkstoffe für den konstruktiven Bereich, Plattenwerkstoffe für den Innenausbau, Fußbodenbeläge und Türen sowie entsprechende Zubehörartikel für alle Bereiche. Insgesamt ist das Lager in allen Bereichen extrem breit und tief, es sind über 14.500 Artikel in der Unternehmensgruppe vorrätig. Dem Kunden wird ein umfangreicher Service geboten, so wird ihm die Ware mit einem eigenen Fuhrpark kurzfristig zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Kundenberatung, hierzu dient insbesondere der geschulte Innen- und Außendienst. Darüber hinaus stellt die Unternehmensgruppe in den einzelnen Segmenten umfangreiche Unterlagen - sowohl in Print als auch in digitaler Form - zur Verfügung. Ständig wird an der Verbesserung sowie Ergänzung der Geschäftsprozesse und Aktivitäten durch eine Reihe von Maßnahmen in der Sortimentspolitik und des Vertriebs gearbeitet. Auf der Beschaffungsseite unterhält die Unternehmensgruppe langfristige partnerschaftliche Verbindungen zu den Lieferanten im In- und Ausland. Die Importe werden überwiegend direkt und überwiegend über den Standort Bremen abgewickelt. Hierzu besuchen Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen die Hauptlieferanten vor Ort. Die Enno Roggemann GmbH & Co. KG, Bremen, ist Gesellschafter in zwei Kooperation der "Holzring GmbH", Bremen, sowie dem "Zentraleinkauf Baubedarf GmbH & Co KG", Paderborn, über die ein Großteil der Einkäufe abgewickelt werden. 2. Konzernstruktur und Standorte Unsere Aktivitäten und Standorte können auf unserer Homepage www.sperrholzkoch.de bzw. www.roggemann.de eingesehen werden. Neben dem Standort Sperrholz Koch in Coesfeld besteht der Konzern aus acht weiteren Standorten, sowie zwei weiteren Tochterfirmen: • Bremen • Lüneburg • Ellerbek • Landsberg • Wandlitz • Harsum • Georgensgmünd • Kirchheim b. München ROG InterTrade GmbH & Co. KG Dekoratec GmbH & Co. KG Die einzelnen Standorte sind alle rechtlich selbstständig und verantwortlich für das jeweilige operative Geschäft in ihrer Region. Der Standort Bremen betreibt zum einen das Geschäft in und um Bremen, bedient darüber hinaus Kunden in Regionen die nicht von den anderen Standorten bedient werden und übernimmt zentrale Aufgaben für den gesamten Konzern im Bereich Verwaltung, Buchhaltung und EDV. Die Firma "ROG InterTrade" vertreibt exklusiv für einen Industrieanbieter spezielle Sortimente in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Firma "Dekoratec" betreibt ein Zuschnittzentrum für Plattenwerkstoffe an unserem Standort Wandlitz. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Baukonjunktur entwickelte sich auch in 2019 positiv. Das Bauhauptgewerbe erwirtschaftete laut Veröffentlichung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB) ein Plus von nominal 8,5 % (Vorjahr: 6%). Alle Baubereiche hatten einen Zuwachs; der Wohnungsbau wuchs um 8,5 %, der Gewerbebau mit einem Plus von 7,5 %, der öffentliche Bau wuchs um 9 %. Allgemein wird weiterhin verstärkt in Immobilien und Sanierung investiert, insbesondere in die energetische Sanierung der Bausubstanz. Das niedrige Zinsniveau beflügelt die Baukonjunktur. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Holzhandel stieg der Umsatz lt. Gesamtverband Deutscher Holzhandel um etwa nominal 1,1 % (Vorjahr: 5,5 %). Bei unseren Kunden, Holzbaubetrieben, Fensterherstellern, Zimmereien und Tischlereien sowie dem Holz und Baustoffhandel hat sich die allgemeine Bautätigkeit entsprechend ausgewirkt. Der Umsatz stieg um 7,3 % bei leicht gestiegener Handelsspanne. Der Vorjahresumsatz stieg um 5,9 % bei leicht reduzierter Handelsspanne. Das Jahr war gekennzeichnet von teilweise drastisch gesunkenen Preisen auf Grund von Überkapazitäten der Produzenten sowie teilweise fehlender Absätze im Export. Vor diesem Hintergrund sind die Umsatzzahlen als positiv zu bewerten, denn der Preisrückgang konnte komplett durch Mehrumsatz überkompensiert werden Das im Vorjahr erwartete positive Jahresergebnis konnte erwirtschaftet werden. Die Belastungen der Umbauphase sind beendet und der in dieser Höhe erwirtschaftete Umsatzzuwachs zeigt, dass die Investitionen richtig sind.
Das Umsatzwachstum ist überproportional zum Branchenwachstum. Das Ergebnis wird maßgeblich durch die EBIT-Entwicklung sowie das Zinsergebnis bestimmt. Der Vertrieb ist in drei wesentliche Bereiche unterteilt, den konstruktiven Bereich, Massivholz und Innenausbau. Die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr hat sich wie folgt entwickelt. - Der konstruktive Bereich: Dieser Bereich spielt traditionell in Coesfeld nur eine untergeordnete Rolle. Die Kunden in diesem Bereich werden durch das Stammhaus in Bremen bedient. - Massivholz: Der Bereich Massivholz verlief positiv und ist im Wesentlichen durch das Gartenholz bestimmt. Der Umsatz im Gartenholzbereich konnte abermals auf hohem Niveau gesteigert werden, allerdings zu Lasten der Handelsspanne. Die fallenden Preise beim Hartholz konnten nicht durch Zuwächse bei anderen Holzarten und beim WPC kompensiert werden. - Innenausbau: Die Entwicklung in diesem Bereich ist uneinheitlich. In den Bereichen Bauelemente und Türen sowie Fußboden stieg der Umsatz bei leicht reduzierter Handelspanne. Das Kerngeschäft in Coesfeld, der Bereich Innenausbau Platten, konnte deutlich zulegen, wobei der Umsatz auf Grund der gefallenen Preise nicht so stark gewachsen ist wie das Volumen. Unser Online Shop ist seit dem 01.03.2017 freigeschaltet. Auch in 2019 haben wir in die Weiterentwicklung des Shops viel investiert. Die Resonanz auf unseren Online Shop ist weiterhin sehr positiv. Wir haben über 950 registrierte Nutzer. Die Besucherzahlen und Umsätze steigen kontinuierlich und bestätigen uns, diesen Weg fortzusetzen. Innerhalb der Kundengruppen fanden leichte Umsatzverschiebungen statt. Die veränderten Absatzzahlen spiegeln den Strukturwandel in der Kundschaft ebenso wie in der Bauwirtschaft, bei entsprechend stark ausgeprägtem Wettbewerb, wider. Der Wettbewerb ist insgesamt sehr hart, auch bei normalem Geschäft ist die Handelsspanne unter Druck; Objekte sind traditionell preislich "umkämpft". Am 31. Dezember 2019 beschäftigte das Unternehmen 52 Mitarbeiter (Vorjahr: 51 Mitarbeiter). Traditionell bilden wir stark aus, insgesamt sind zum Bilanzstichtag 8 Auszubildende (Vorjahr: 8) in den Berufen Groß und Außenhandel und Fachkraft für Lagerlogistik beschäftigt. Finanzlage
Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der vereinfachte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) ist mit TEUR 615,1 deutlich positiv. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus operativer Geschäftstätigkeit sowie den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Durch kurzfristige Zahlungen konnten wir im Geschäftsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge realisieren. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage seinen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die bestehenden und vereinbarten Kreditlinien entsprechen den Erfordernissen der Unternehmenstätigkeit. Vermögenslage
Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus den Betriebsimmobilien, die sich alle im Eigentum des Unternehmens befinden und ausschließlich eigen genutzt werden. Des Weiteren sind im Anlagevermögen das vollautomatische Flächenlager, sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten. Es wurden daneben Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie im EDV-Bereich vorgenommen. Diese Investitionen belaufen sich im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 185,6; sie unterschreiten damit die planmäßigen Abschreibungen von TEUR 444,5. Die Finanzierung dieser Investitionen erfolgt, soweit keine operativen Cashflows eingesetzt werden, in Abstimmung mit unseren Hausbanken. Für das neue Flächenlager wurde in 2017 ein langfristiges Darlehen aufgenommen. Die zum Ende des Jahres 2018 neu eingeführte Finanz-Buchhaltungs-Software und der Kontenplan bewähren sich. Das eingesetzte Warenwirtschaftsprogramm wird unverändert verwendet. Wir rechnen mit langfristig steigenden Preisen weltweit, wobei die Entwicklung der Wechselkurse nicht vorhergesehen werden kann und auch temporäre Preisrückgänge in einzelnen Sortimenten nicht ausgeschlossen werden können. Aufgrund dieser Preiserwartung investieren wir weiter in unser Vorratsvermögen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 35,1 % (Vorjahr: 30,7 %). Die Erhöhung der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf eine Reduzierung der Bilanzsumme infolge einer Reduzierung des Vorratsvermögens zurückzuführen. Aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres wurde TEUR 60,0 ausgeschüttet und verbleibende TEUR 32,2 als Gewinn vorgetragen Wir folgen der konservativen "goldenen Bilanzregel" und finanzieren Investitionen ins Anlagevermögen überwiegend durch Eigenkapital (TEUR 2.938,2) und langfristige Fremdfinanzierungen bei Kreditinstituten (TEUR 1.680,5). Alle Darlehensverbindlichkeiten konnten planmäßig bedient werden. Im Vorjahr wurden aufgrund hoher Investitionstätigkeiten langfristige Bankkredite aufgenommen. Unser Lager wird zum Teil durch kurzfristige Verbindlichkeiten finanziert. Unsere zur Verfügung gestellten Banklinien bieten uns die Möglichkeit Chancen im Einkauf zu realisieren. Die vorhandenen Kontokorrentkreditlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht vollständig beansprucht. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente - wie Leasing - werden nur im eingeschränkten Umfang für EDV Hardware und den PKW-Fuhrpark genutzt. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung (vgl. Ertragslage) • Margenentwicklung (vgl. Ertragslage) • Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsaufwendungen (EBIT, vgl. Ertragslage) Zu den finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Darstellung zur Ertragslage, zur Finanzlage und zur Vermögenslage verwiesen. Zur internen Unternehmenssteuerung ziehen wir folgende Kennzahlen heran: • Umsatzentwicklung insgesamt und je Produktgruppe, teilweise je Produkt • Margenentwicklung insgesamt und je Produktgruppe, teilweise je Produkt • Mengenentwicklung insgesamt und je Produktgruppe, teilweise je Produkt Wir haben keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren identifiziert, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind. 4. Gesamtaussage Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch kurzfristige Zahlungen konnten wir im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. Der Herausforderung, den stetig steigenden Anforderungen im wettbewerbsintensiven Markt gerecht zu werden, begegnen wir mit einem zielgerichteten flexiblen Vertrieb sowie einer guten und effizienten Organisation. Beides entwickeln wir kontinuierlich weiter. III. Prognosebericht Für 2020 und die Folgejahre sind wir nach wie vor relativ optimistisch, weil alle Prognosen von einem unverändert hohen Bedarf an Wohnungsneubau und erhöhtem Renovierungsaufwand ausgehen. Wobei das Wachstum sich abzuschwächen scheint, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie rechnet für 2020 mit einem Umsatzwachstum von 5,5%. Ob der Holzhandel von diesem Wachstum in gleicher Höhe profitieren kann, bleibt abzuwarten. Das steigende Umweltbewusstsein und die daraus folgende Notwendigkeit einer Reduzierung des CO 2-Ausstoßes ergeben Chancen für unser Geschäft. Zum einen wird im Bestand renoviert, zum anderen wird vermehrt mit Holz - einem dauerhaften CO 2-Speicher - gebaut. Die Auswirkungen der Corona Krise sind schwer vorherzusagen. Eine wahrscheinliche Abschwächung der Konjunktur wird uns treffen, insbesondere im Verpackungsholz und im Innenausbau, hier insbesondere im Bereich des Messebaus. Wie sich die Baukonjunktur insgesamt entwickelt ist nicht vorherzusagen. Es ist wahrscheinlich, dass Investitionen in den Bau auf Grund der allgemeinen konjunkturellen Lage geschoben werden, anderseits ist davon auszugehen, dass der Staat gerade jetzt investiert, um die Wirtschaft zu stützen. Wie sich dies insgesamt auf unser Geschäft auswirkt ist nicht abzusehen. Positiv zu bewerten ist der Trend zur Sanierung, Renovierung und Modernisierung der vorhandenen Bausubstanz. Öffentliche Investitionen werden steigen. Etwas beeinträchtigt wird die positive Konjunktur von dem Fachkräftemangel bei unseren Kunden. Unsere Umsatzerwartung in 2020 lässt sich wie folgt zusammenfassen: - Der konstruktive Bereich: Hier rechnen wir insgesamt mit steigenden Umsätzen. - Massivholz: Wir gehen hier von leicht steigenden Umsätzen auf hohem Niveau aus. - Innenausbau Der Markt wird hier insbesondere im Messebau und Ladenbau auf Grund der Corona Krise rückläufig bis maximal stagnierend sein. Auf Grund der getätigten Investitionen trauen wir uns zu, den Umsatz gegen den Markt zu halten bzw. leicht auszubauen. Die Umsatzentwicklung schätzen wir daher unterschiedlich ein, wir rechnen je nach Bereich mit einer Entwicklung zwischen -5% sowie bis zu 20%. Insgesamt rechnen wir mit einem Umsatzwachstum von insgesamt bis zu 5%. Die Investitionen in Betriebsabläufe werden weiter fortgesetzt. Unser Online Shop (B2B) wird zur Kundenbindung und Neukundengewinnung beitragen. Der Start in das Jahr 2020 war auf Grund des milden Winters vielversprechend mit guten Umsätzen und eine leichte Steigerung im Vergleich zu 2019. Wir rechnen nicht damit, dass diese Entwicklung im Laufe des Jahres anhält. Für 2020 erwarten wir - sofern uns die Folgen der Corona-Krise nicht direkt treffen - nach konservativer Schätzung ein Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsen von mindestens 100 TEUR. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung liegen nach Schluss des Geschäftsjahres 2019 nicht vor. IV. Chancen- und Risikobericht Es sind keine konkreten Risiken erkennbar, die den Bestand oder die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigen könnten. Die Beurteilung von bestandsgefährdenden Risiken erfolgt auf Basis eines Prognosezeitraumes von einem Jahr ab dem Bilanzstichtag. Ertrags- und Liquiditätsrisiken für 2020 werden nicht erwartet. Aufbauend auf unserem aussagefähigen Warenwirtschaftssystem haben wir Analyseprozesse im Bereich der Umsatz- und Handelsspannenentwicklung entwickelt, die eine detaillierte Analyse von Umsatz, Handelsspanne und Mengenentwicklung für die verschiedenen Produkte, Produktgruppen oder auch Absatzmärkte im Zeitablauf ermöglichen. Zu den wesentlichen Risiken zählen Handelsspannenrisiken, Importrisiken, Währungsrisiken, Preissteigerungsrisiken im Beschaffungsbereich, Forderungsausfallrisiken und Zinsänderungsrisiken. Der starke Wettbewerb führt aber weiterhin zu einem Druck auf die Handelsspanne (Handelsspannenrisiko). Je nach regionaler Besonderheit kann der starke Wettbewerbsdruck einen unterschiedlichen Einfluss auf die Handelsspanne in den einzelnen Segmenten haben. Auch bei leicht steigenden Umsätzen ist es daher nicht auszuschließen, dass die Handelsspanne abnimmt und somit die relative EBIT-Quote sinkt. Importrisiken beziehen sich einerseits auf die Beachtung des sog. HolSiG, welches auf Basis der europäischen Holzeinfuhrverordnung (EUTR) erlassen wurde und andererseits auf Wechselkursrisiken, vornehmlich für US-Dollar, im Bereich des Holzimports. Wer Holz und Holzprodukte als Erster in der EU auf den Markt bringt (als so genannter "Erstinverkehrbringer"), muss deren legale Herkunft nachweisen. ROG-Save ist die Reaktion der Roggemann Gruppe auf eine EU-Verordnung, die über das HolzSicherungs-Gesetz in deutsches Recht umgesetzt, wurde. Hierdurch soll verhindert werden, dass zukünftig noch illegal eingeschlagenes Holz in die Länder der europäischen Union eingeführt wird. Entsprechend sind die Importeure gefordert, ab dem 3.3.2013 für alle Importwaren sorgfältige Prüfungen der Herkunft der importierten Waren vorzunehmen. Hierzu muss der Importeur ein Risikoprüfsystem installieren und anwenden. Dass dies ordnungsgemäß geschieht, wird durch die Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) geprüft. Ein Verstoß gegen das HolzSiG wird mit hohen Strafen wie der Beschlagnahme des Holzes und erheblichen Geldstrafen, im Wiederholungsfall oder bei Vorsatz mit Berufsverbot belegt. Die Roggemann-Gruppe hat mit ihrem ROG-Save System auf diese Risiken äußerst konsequent reagiert. Importrisiken aus illegalem Holzeinschlag sind nicht zu befürchten. Was die Währungsrisiken des Importes betrifft, wird mittels Kurssicherungsgeschäften versucht, diese Währungsrisiken weitestgehend zu begrenzen, insbesondere durch Kursabsicherung fest verkaufter Partien. Ein bedeutender Anteil der Warenbeschaffung wird über unseren Kooperationspartner, die Holzring GmbH, abgewickelt. Der Situation auf den Liefermärkten wird kontinuierlich beobachtet. Durch die Corona Krise kommt es zu Lieferverzögerungen, diese können wir mit unserer Lagerbevorratung gut abpuffern. Ebenfalls ist die hohe Lieferfähigkeit im Vergleich zum Wettbewerb als Chance zu betrachten. Dennoch ist bei einer einsetzenden Rezession auch nicht auszuschließen, dass Preise fallen. Daher analysieren wir unsere Bestandsentwicklung genau, um keine Überbestände aufzubauen. Auf Grund unserer großen Anzahl von mehr als 1.600 Kunden besteht keine Einzelabhängigkeit. Das eingeführte Forderungsmanagementsystem hat sich bewährt. Die Ausfallrisiken für Inlandforderungen konnten in der Vergangenheit angemessen reduziert werden. Überfällige Kundenforderungen werden regelmäßig analysiert. Notwendige Maßnahmen werden zwischen Vertrieb und Buchhaltung abgestimmt. Die Risiken des Auslandsgeschäftes im Export werden mit einer Kreditversicherung und einem stringenten Forderungsmanagement begrenzt. Zinssichernde Instrumente werden nicht eingesetzt. Zinsänderungsrisiken werden durch teils langfristige Kreditvereinbarungen begrenzt. Das Ausfallrisiko der EDV und die IT-Abhängigkeit der Geschäftsprozesse werden sorgfältig beachtet, es sind entsprechende Backup Server in einem externen Rechenzentrum installiert. Der Strukturwandel in der Holz und Baubranche und besonders die Sanierung, Renovierung und Modernisierung des Wohnungsbestandes sowie der Holzbau bieten interessante Möglichkeiten. Wir arbeiten ständig daran, das Absatzpotenzial in angestammten Absatzgebieten durch Aufnahme zusätzlicher neuer Produkte, Veränderung unseres Sortiments und Erschließen neuer Kundengruppen, noch besser auszuschöpfen. Diese Entwicklung geht einher mit einem stringenten Kostenmanagement und Investitionen in Prozesse, die bestehende Abläufe im Unternehmen analysieren und zukunftssicher gestalten sollen. Gleichzeitig wird in bestehende und neue Geschäftsfelder investiert. Insgesamt haben sich die internen Chancen- und Risiken gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die externen Chancen und Risiken, welche sich aus der Corona-Krise ergeben können, sind bisher nicht absehbar. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung positiv, so dass auch im kommenden Jahr mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen ist. Mit diesen Maßnahmen glauben wir auch künftig positive Jahresergebnisse im Unternehmen erzielen zu können. Bezüglich der Ertragserwartung verweisen wir auf den Prognosebericht.
Bremen, den 30. März 2020 Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld vertreten durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer gez. Jürgen Roggemann gez. Max Roggemann SPERRHOLZ KOCH GMBH, COESFELDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Sperrholz Koch GmbH, CoesfeldA. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung I. Allgemeine Angaben Die Sperrholz Koch GmbH hat ihren Sitz in Coesfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 1059 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 der Firma Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld ist bezüglich der Bilanzierung sowie der Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entsprechend den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt worden. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden, und Rechnungsabgrenzungsposten weichen, mit Ausnahme der höheren Bewertung einer Halle in der Handelsbilanz, nicht von den steuerlichen Wertansätzen ab. Aus diesem Grund werden gem. § 274 Abs. 1 S. 1 HGB passive latente Steuern ausgewiesen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs (§ 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Die Form der Darstellung, insbesondere die Gliederung der aufeinander folgenden Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen, wird grundsätzlich beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird vom Grundsatz der Unternehmensfort-führung (going-concern-Prinzip) ausgegangen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Das Realisationsprinzip sowie der Grundsatz der Vorsicht bzw. das Imparitätsprinzip werden beachtet. II. Aktiva Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die lineare Abschreibung unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren, bewertet. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich der linearen Abschreibung bewertet. Die Abschreibung erfolgt über den Zeitraum der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich. Zinsen auf Herstellungskosten wurden gem. § 255 Abs. 3 HGB nicht einbezogen. Im Fall von abnutzbaren beweglichen Anlagegütern deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird analog § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet und um ein Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 erfolgt die Buchung sofort in den Aufwand. Die Finanzanlagen enthalten Genossenschaftsanteile, bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Warenvorräte sind nach der LIFO-Methode unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Durch die Pauschalwertberichtigung von 2,89 % (Vorjahr: 2,95 %) des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden die übrigen den Forderungen anhaftenden allgemeinen Kreditrisiken berücksichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennwert bewertet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. III. Passiva Das Stammkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Veränderung des Eigenkapitals entspricht dem Saldo aus dem Gewinn des Geschäftsjahres und einer erfolgten Ausschüttung. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit in den Verbindlichkeiten Fremdwährungspositionen enthalten sind, sind diese zu Anschaffungskosten bzw. zum jeweiligen Devisenkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. B. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten I. Posten der Bilanz Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 4). Vorräte Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um Handelswaren, die nach dem LIFO-Verfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich in EUR wie folgt dar:
Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Aufgliederung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Vorjahr ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 197.394,57 (Vorjahr: EUR 117.919,26) gegenüber Gesellschaftern. In Höhe von EUR 28.772,13 (Vorjahr: 11.915,52) resultieren diese aus Lieferungen und Leistungen. Die Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Warenbestandes sowie Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert über Grundschulden. Die passiven latenten Steuern von EUR 71.997,95 (Vorjahr: EUR 80.143,51) haben im sich im Geschäftsjahr um EUR 8.145,56 verringert. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Einzugsgebiet, d. h. in der Nähe des Sitzes der Gesellschaft erzielt. Als Holzgroßhandel unterscheiden sich die Tätigkeitsbereiche (Sparten) nicht so erheblich, dass die Umsätze hiernach aufzugliedern wären. Sonstige betriebliche Erträge Die "Sonstigen betrieblichen Erträge" in Höhe von EUR 93.917,62 (Vorjahr: EUR 118.881,09) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 15.691,57 (Vorjahr: EUR 15.328,20) aus Anlagenabgängen und abgeschriebenen Forderungen. Aufwendungen für Altersversorgung Im Gesamtbetrag der Aufwendungen für soziale Abgaben sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 4.933,49 (Vorjahr: EUR 2.949,85) enthalten. C. Sonstige Pflichtangaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die von untergeordneter Bedeutung sind. Die Leasingverträge dienen einer fristenkongruenten Finanzierung. Abschlussprüferhonorare Auf die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss des Mutterunternehmens enthalten sind. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
Die Berechnung erfolgt entsprechend § 267 Abs. 5 HGB als Mittel aus den Mitarbeiterzahlen am 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember. Angaben zur Geschäftsführung Das Stammkapital wird zu 100,0 % von der Enno Roggemann GmbH & Co. KG, Bremen gehalten. Einzelvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind Herr Jürgen Roggemann, Bremen und Herr Max Roggemann, Bremen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden aufgrund der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Abs. 9a und b HGB nicht genannt. Im Geschäftsjahr wurden keine Vorschüsse und Kredite gegenüber der Geschäftsführung bzw. den Gesellschaftern gewährt; es wurden keine Haftungsverhältnisse eingegangen. Einziges Mutterunternehmen Die Sperrholz Koch GmbH wird in den geprüften und offenzulegenden Konzernabschluss der Enno Roggemann GmbH & Co. KG, Bremen einbezogen (Handelsregister Bremen HRA 14005). Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung wie in den Vorjahren vor, den Jahresüberschuss zunächst vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Über Gewinnausschüttungen wird im Folgejahr entschieden.
Coesfeld, den 27. März 2020 Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld vertreten durch die einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer gez. Jürgen Roggemann gez. Max Roggemann Der Jahresabschluss wurde am 20. Juni 2020 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sperrholz Koch GmbH, Coesfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 23. April 2020 Carl
GmbH
gez. Michael Carl, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Otto Richter
83mGroßhandel mit Flachglas
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen