Mestemacher Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Bernhard Dr. Book seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Anita Bruns-Thedieck seit 21.2.2020 | Geschäftsführer |
Marta Glowacka seit 11.1.2017 | Geschäftsführer |
Kim Folmeg seit 10.12.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mestemacher GmbHGüterslohJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Mestemacher GmbH, GüterslohAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Mestemacher GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben, Registergericht und Handelsregister Die Gesellschaft ist unter der Firma Mestemacher GmbH mit Sitz in Gütersloh beim Amtsgericht Gütersloh unter der Handelsregisternummer 1604 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Die Wertansätze in der Bilanz zum 1.1.2023 wurden unverändert aus der Bilanz zum 31.12.2022 übernommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden dabei nach der linearen bzw. teilweise nach der degressiven Methode bemessen. Die Schätzung der Nutzungsdauer orientiert sich an der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen dabei zurechenbare Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten, sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bzw. in Höhe des Betrages der wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der modifizierten Teilwertmethode und der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck). Für die Festlegung des Rechnungszinses wurde in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 2 HGB von einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen, sodass ein Rechnungszins von 1,82 % zur Anwendung kam. Ferner wurde ein Rententrend von 0,0 % bei der Bewertung berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt € 11.647,00. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen ergab sich aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ein Unterschiedsbetrag von € 457.061,00, der bis spätestens zum 31.12.2024 in jedem Geschäftsjahr mit mindestens einem Fünfzehntel anzusammeln ist. Zum 31.12.2023 verbleibt eine nicht ausgewiesene Rückstellung von € 30.467,00. Der im Geschäftsjahr 2023 zuzuführende Mindestbetrag von 1/15 = 30.471,00 ist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Nach § 246 Abs. 2 HGB wurden die Ansprüche aus dem sogenannten Deckungsvermögen in Höhe von € 1.512.229,02 (Anschaffungskosten = beizulegender Zeitwert) mit den Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von € 1.537.082,00 verrechnet. Innerhalb der Zinsaufwendungen wurden Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen von € 29.022,00 mit Erträgen aus dem Deckungsvermögen von € 0,00 saldiert. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichttag umgerechnet worden. III. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage 4 beigefügt. Die Anlage enthält auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von T€ 7.895. Die sonstigen Rückstellungen (T€ 1.611) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Kundenboni und Leistungsentgelte (T€ 374), Rückstellungen für Resturlaubstage (T€ 291), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 353) und Rückstellungen für die Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern (T€ 155). Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 lassen sich nach geographischen Märkten wie folgt aufgliedern (vor Erlösschmälerungen):
IV. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt 181 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt, davon 97 gewerbliche und 84 in der Verwaltung. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Verweis auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Gesellschaft bürgt bis zu einem Betrag von € 1,0 Mio. für Verpflichtungen eines verbundenen Unternehmens (Haftungsverhältnis nach § 251 HGB). Es besteht derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme, da den Verpflichtungen bislang in vollem Umfang nachgekommen wird. Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 9.951 aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bzw. von T€ 8.035 aus Einkaufskontrakten. Zu jeweils gemeinschaftlich vertretungsberechtigten Geschäftsführern sind bestellt:
Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der Benus Sp. zo.o. mit Sitz in Poznan, Polen. Die Benus Sp. zo.o. erzielte in 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.146 und weist zum 31.12.2023 ein Eigenkapital in Höhe von T€ 1.334 aus. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Berichtsjahr beläuft sich auf T€ 36 und entfällt mit T€ 26 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit T€10 auf sonstige Leistungen. Der Jahresabschluss der Mestemacher GmbH, Gütersloh, wird in den Konzernabschluss der Schittenhelm Vermögens-GmbH, Gütersloh, einbezogen. Dessen Offenlegung wird im Unternehmensregister erfolgen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 5.479 auf neue Rechnung vorzutragen. Der weiterhin anhaltende Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat wesentliche Auswirkungen auf die Kostensituation der Gesellschaft. Die für die Produktion der Produkte notwendigen Rohstoffe unterliegen einer deutlichen Verknappung und damit einhergehend auch einer Erhöhung der Preise auf der Beschaffungsseite. Zum jetzigen Zeitpunkt sind - vor dem Hintergrund der nur bedingt absehbaren Dauer des Krieges und der Entwicklung der Weitergabe der Preiserhöhungen auf der Absatzseite - die finanziellen Auswirkungen auf die Mestemacher GmbH nicht abschließend zu beurteilen. Die Geschäftsführung geht von einem planmäßigen Verlauf des Geschäftsjahres 2024 aus.
Gütersloh, den 28. Mai 2024 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Mestemacher GmbHGrundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist im Bereich der Herstellung und dem Vertrieb von Brot und Backwaren tätig. Sie wurde im Jahr 1871 gegründet. Zu unseren Kunden zählen nahezu alle bedeutenden Einzelhandelsketten im Inland und wichtige Distributoren im Export in über 70 Ländern der Welt. Produziert werden pasteurisierte Brotspezialitäten mit einer natürlichen langen Genussfrische in ungeöffnetem Zustand. Verkauft werden die gebackenen Spezialitäten SB-verpackt über das Brotregal des deutschen und internationalen Lebensmitteleinzelhandels. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Produktentwicklung hat im Berichtsjahr wiederholt neue Produkte und Produktvariationen hervorgebracht, die mit Interesse und Erfolg am Markt eingeführt werden konnten. Auch am Verpackungsdesign sind weitere Überarbeitungen vorgenommen worden, um eine Verjüngung und Fokussierung der Marke Mestemacher voranzutreiben und um die Kernaspekte Gesundheit und Lifestyle deutlich zu kommunizieren. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft hat im Jahr 2023 um 3,9 Prozent zugelegt. Dieses Wachstum ist im historischen Vergleich zwar verhalten, aber angesichts der Belastungen dennoch robust. Vielerorts wurde die konjunkturelle Entwicklung durch hohe Energiepreise, stark gestiegene Zinsen, Kaufkraftverluste infolge der erhöhten Inflation sowie geopolitische Krisen und Unsicherheiten belastet. In den meisten Ländern schwächelte dadurch in erster Linie die Industrie, während sich die Dienstleistungen vielerorts etwas besser behaupten konnten. Einen Schub gab es dabei im Wesentlichen aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem den Vereinigten Staaten. Die US-Wirtschaft expandierte 2023 insgesamt überraschend stark um 2,5 Prozent. Die umfangreichen fiskalpolitischen Impulse der Jahre 2020 bis 2022 stützten weiterhin den privaten Konsum und die Unternehmensinvestitionen. Unter den Schwellenländern trug China maßgeblich zum Wachstum bei. Die Wirtschaft legte dort 2023 um 5,2 Prozent zu - gegenüber den Vorpandemiejahren hat sich das Wachstum jedoch deutlich abgeschwächt. Die europäische Wirtschaft hingegen trat auf der Stelle, gebremst von der Energiepreiskrise und der restriktiven Geldpolitik. Der Euroraum trug mit 0,5 Prozent nur wenig zum Wachstum der Weltwirtschaft 2023 bei. Trotz weiterhin bestehender Risiken (u. a. Kriege, Energiepreisentwicklung) haben sich die globalen Wachstumsaussichten zum Ende des Berichtsjahres jedoch gebessert. Im Auftaktquartal des Jahres 2024 wird die Weltwirtschaft wohl relativ robust zulegen. Die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe verzeichneten zuletzt in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften einen Aufwärtstrend, auch wenn die großen Mitgliedsländer des Euroraums und das Vereinigte Königreich noch unterhalb der Expansionsschwelle verbleiben. In den Schwellenländern liegt der Einkaufsmanagerindex für China (Caixin) seit November über der Expansionsschwelle, in Brasilien seit Dezember. Die globale Industrieschwäche dürfte nach und nach überwunden werden. Allerdings entwickelt sich insbesondere in Japan und Deutschland das Verarbeitende Gewerbe weiterhin schwach. Viele Entwicklungsländer stehen mit Blick auf die Ernährungssicherheit vor großen Herausforderungen. Gleichwohl erwarten die Experten, dass die Regionen Westafrika und Südostasien im Jahr 2024 am schnellsten wachsen werden. Nach Spitzenwerten im Jahr 2022 ist das Volumen des grenzüberschreitenden Warenaustauschs um 1,2 Prozent gefallen. Die WTO musste ihre Prognose mehrmals kappen. Der Wert der Warenexporte betrug 24,01 Billionen US-Dollar. Vor allem die hohen Energiepreise und die allgemeine Inflation machten der exportorientierten Wirtschaft zu schaffen. Die Ausfuhren Russlands, vor allem seine Energieträger, brachen 2023 um 28 Prozent ein. Die großen verarbeitungsorientierten asiatischen Volkswirtschaften China, Japan und Südkorea meldeten ebenfalls negative Zahlen. Der internationale Handel mit Dienstleistungen hingegen entwickelte sich 2023 positiv: Die Service-Ausfuhren kletterten 2023 um neun Prozent auf 7,54 Billionen US-Dollar und glichen damit den Rückgang im Warenhandel teilweise aus. Der Wert der exportierten Waren und Dienstleistungen lag bei Weitem über den Werten von den letzten beiden Jahren vor dem Corona-Einbruch 2020. Nach Prognose der WTO dürfte der Welthandel die Schwächephase allerdings überwunden haben und im Jahr 2024 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen (Quelle: DIW Berlin, erhalten am 07.03.2024.) Entwicklung in Deutschland Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war 2023 gekennzeichnet durch eine leichte Abwärtstendenz. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde, wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. Nahrungsmittel verteuerten sich dabei im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt (Quelle: Statistisches Bundesamt, erhalten am 15.01.2024.). Entwicklung der Branche Im Jahre 2023 ist der Umsatz im Segment SB-verpackte Brote und Backwaren um 8,8 % im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Damit setzt sich die positive Umsatzentwicklung weiter fort. (Quelle: Nielsen Retail Panel, erhalten am 11.03.2024.) Der Lebensmitteleinzelhandel ist inzwischen faktisch der größte Anbieter von Qualitätsbackwaren in Deutschland geworden. Konsumenten präferieren seit der Covid-19-Pandemie noch mehr die Produktsicherheit. Deshalb profitieren Lieferbäckereien mit hygienisch verpacktem Brot und Backwaren stark von der positiven Umsatz- und Absatzentwicklung. Homeoffice, Online-Konferenzen sowie die Krise der Hochfrequenzlagen verringerten die Nachfrage nach loser Backware, die aber ein wichtiger Umsatz- und Ertragsbringer für Filialbäckereien und die Backstationen sind. Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine starke Konzentration und starke Preiskämpfe gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produkte und ein hohes Maß an Qualität. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Absatzmenge im deutschen Markt für SB-verpackte Brot- und Backwaren gegenüber dem Vorjahr 2022 um 4,5 % gesunken. (Quelle: Nielsen Retail Panel, erhalten am 11.03.2024). 2. Geschäftsverlauf Im Berichtsjahr sind die Umsätze gegenüber dem Vorjahr (nach Abzug von Erlösschmälerungen) um 6,1 % gestiegen. Dieses resultiert insbesondere aus Preissteigerungen sowie neuen Produkten. Die Mestemacher GmbH hat damit eine Umsatzentwicklung, welche unter der Marktsegmententwicklung liegt. Durch die Präsenz auf den einschlägigen Messen der Branche bzw. der Lebensmittelindustrie sowie durch den ständigen Kontakt zu den Kunden werden die Markttrends identifiziert und umgesetzt. Zur Sicherung des Qualitätsstandards wurde im Jahr 2023 wiederholt das IFS-Zertifikat auf höherem Niveau erreicht. Durch diese Zertifizierung wurde das Ziel der ständigen Verbesserung der Prozesse, Produkte und Dienstleistungen gefestigt, um insbesondere die zukünftigen Anforderungen, die sich aus den Kundenwünschen ergeben, noch besser erfüllen zu können. Darüber hinaus ist "Mestemacher" als Bio-Hersteller seit Jahren zertifiziert (KIWA BCS Ökogarantie GmbH: "DE-ÖKO-001"). 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 22.504 T€ (Vj. 24.269 T€). Das Anlagevermögen hat hierbei einen Anteil an der Bilanzsumme von 5.002 T€ (Vj. 4.771 T€). Das Umlaufvermögen mit 17.382 T€ (Vj. 19.335 T€), hat den wesentlichen Anteil an der Bilanzsumme mit 77,3 % (Vj. 79,6 %). Der Bestand der Vorräte hat sich von 3.816 T€ auf 3.672 T€ leicht reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen befinden sich mit 7.574 T€ ebenfalls unter dem Vorjahresniveau (9.791 T€). Im Berichtsjahr ist kein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung mehr auszuweisen (Vj. 45 T€). Die Eigenkapitalquote ist mit 61,6 % (Vj. 65,4 %) weiterhin außerordentlich hoch. Die rückläufige Entwicklung ist dabei insbesondere auf die Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn zurückzuführen. Die gesamten Rückstellungen sind von 2.797 T€ auf 1.635 T€ gesunken. Dieses lässt sich im Wesentlichen durch geänderte Konditionen (Leistungsentgelte) sowie den Verbrauch der Steuerrückstellungen erklären. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten beläuft sich auf 6.994 T€ (Vj. 5.577 T€) und hat damit einen Anteil an der Bilanzsumme von 31,1 % (Vj. 23,0 %). Die gesamten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich hierbei zum Bilanzstichtag auf 2.400 T€ (Vj. 2.203 T€). Dieses entspricht einem Anteil von 10,7 % (Vj. 9,1 %) der Bilanzsumme. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Generell wird - soweit möglich - die Begleichung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unter Ausnutzung von Skonto vorgenommen. Im Jahr 2023 erfolgten Investitionen in das Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) in Höhe von insgesamt 1.237 T€ (Vj. 798 T€). Die wesentlichen Investitionen erfolgten im Bereich des Sachanlagevermögens und hier in effizientere Maschinen im Produktionsbereich sowie in das neue Logistikzentrum der Mestemacher-Gruppe. Die flüssigen Mittel umfassen zum Bilanzstichtag 1.183 T€ (Vj. 3.217 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum 31.12.2023 nicht. Die Geschäftsführung rechnet damit, auch künftig finanzielle Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Sowohl Vermögens- als auch Kapitalstruktur belegen die solide Unternehmensfinanzierung. c) Ertragslage Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 929 T€ auf 30.407 T€ gesunken. Hier stehen den um 6,1% gestiegenen Umsatzerlösen ein um 13,9 % gestiegener Materialaufwand gegenüber. Die Personalaufwandsquote ist von 12,6 % marginal auf 12,7 % angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 15.786 T€ im Vorjahr um 245 T€ auf 15.541 T€ im Geschäftsjahr gesunken. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ist ein Rückgang von 1,6 Prozentpunkten zu verzeichnen. Gestiegenen Instandhaltungs- und Managementkosten stehen dabei deutlich rückläufige Werbekosten sowie Ausgangsfrachten gegenüber. Das Jahresergebnis wird darüber hinaus wesentlich durch Ausschüttungen der polnischen Tochtergesellschaft Benus sp.z. o.o. von insgesamt 3.440 T€ (Vj. 0 T€) beeinflusst. Das EBIT beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2.943 T€ (Vj. 4.432 T€), das EBITDA auf 3.886 T€ (Vj. 5.370 T€). Nach Abzug sämtlicher Aufwendungen und Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 5.479 T€ (Vj. 3.041 T€). Ohne Berücksichtigung des Finanzergebnisses hat der Jahresüberschuss die Erwartungen der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 erfüllt. d) Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Mestemacher ist seit 1994 aktive Förderin der Gleichstellung von Frau und Mann inWirtschaft und Gesellschaft sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die jährlichen Aktivitäten tragen folgende Projektbezeichnungen:
Auch führen die Gleichstellungsaktivitäten dazu, dass Mestemacher Jahr für Jahr alsBrot- und Backwarenhersteller sehr viel Publicity genießt. Die quantitativen Kontaktebzw. die Reichweite betrugen im Jahr 2023 ca. 65 Mio. (Veröffentlichungen und Le-ser-, Zuschauer- und Zuhörerkontakte). Das zielgerichtete und nachhaltig angelegte Engagement für gesellschaftsrelevante Themenunterstützt das klare Profil der Marke, deren Aufmerksamkeitswirksamkeit beim Verbraucher sowie die Bekanntheit des Unternehmens Mestemacher an sich. Und: Positive Publikationen fördern Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterbindung und ein attraktives Arbeitgeberimage, was die Mestemacher GmbH zum begehrten Unternehmen für Fach- und Führungskräfte macht. Seit 1994 fördert Mestemacher als Mitglied des Vereins Westfälisch Genießen e.V.das Ansehen der westfälischen Küche. Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine wichtigeVoraussetzung für unseren Unternehmenserfolg. Ihre Leistungen, ihre Fähigkeitenund ihr engagierter Einsatz tragen erheblich dazu bei, dass wir führende Positionen in unseren Märkten einnehmen. Die geringe Fluktuation und die sehr lange Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter zeigen Leistungsindikatoren auf. Im Rahmen des bestehenden Budgets für Aus- und Weiterbildung wurde auch im Berichtsjahr die Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen planmäßig den jeweiligen Erfordernissen angepasst. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Es wird weiterhin die Strategie verfolgt, nationale und internationale Expansion mit Brotspezialitäten zu erreichen. Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 auf Grund von Sortimentsentwicklung einen signifikanten Umsatzanstieg. Diese Entwicklung wird begleitet von der relativen Erleichterung im Bereich der Energie- und Rohstoffkosten. Dabei ist anzumerken, dass die Rohstoffkosten weiterhin signifikant schwanken können. Dies ist vor allem durch die unsichere Weltwirtschaftslage zu begründen. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie sind abgeschwächt, dafür sind weiterhin die Folgen des im Februar 2022 ausgebrochenen Krieges in der Ukraine zu spüren. Die Konsequenzen des Krieges sind im Jahre 2023 abgeschwächt und hatten keinen signifikanten negativen Einfluss auf die Lieferketten und Preise in den Bereichen der benötigten Rohstoffe und der Energieversorgung. Die Ertragslage im Jahr 2024 wird durch diese Entspannung weiterhin positiv beeinflusst. Das Betriebsergebnis des Jahres 2024 wird voraussichtlich leicht über dem des Jahres 2023 liegen. Im gesamten Auslandsmarkt werden auf Grund der weiterhin bestehenden Wirtschaftskrise und der unvorhersehbaren Konsequenzen des o.g. Krieges dynamische Entwicklungen ergeben, auf die wir flexibel reagieren werden. 2. Risikobericht a) Risiken und Risikomanagement Der aus heutiger Sicht größte Risikofaktor bleibt der andauernde Krieg in der Ukraine. Die Auswirkungen auf Energieverfügbarkeit, Energiekosten sowie Getreide- und Rohstoffkosten stellen potentiell eine Gefahr für die wirtschaftliche Lage dar. Der in den Vorjahren zu verzeichnende Prozess der Konzentration im Bereich der Groß- und Industriebäckereien ist weiter präsent. Darüber hinaus macht sich die Konzentration auf der Abnehmerseite im deutschen Lebensmitteleinzelhandel immer stärker bemerkbar. Insbesondere durch das zunehmende Gewicht führender Handelsketten besteht ein potenzielles Risiko durch etwaige Verluste dieser Kunden. Gleichwohl wird, bedingt durch die langjährigen Handelskontakte, das gute Preis-/Leistungsverhältnis und die kundenorientierte Lieferleistung, verknüpft mit dem Interesse der Handelskunden, eine Monopolstellung eines Lieferanten am Markt zu vermeiden, das Risiko insgesamt als gering eingeschätzt. Im Exportgeschäft bestehen insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung an den Devisenmärkten ernstzunehmende Risiken. Da im Exportbereich in Euro fakturiert wird, kann die Wettbewerbsfähigkeit durch einen Anstieg des Eurokurses negativ beeinflusst werden. Mit der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind grundsätzlich Risiken im Bereich von Preissteigerungen sowie hinsichtlich Liefertreue und Qualität verbunden. Insbesondere Preisschwankungen im Rohstoffbereich können das Ergebnis stark beeinflussen. Die qualitäts- und kostenoptimale Beschaffung von Rohstoffen wird auch in Zukunft eine Kernaufgabe darstellen. Diesen Risiken begegnen wir auch weiterhin durch ein konsequentes Monitoring von Preisentwicklung, Liefertreue und Angebotsentwicklung und vielen weiteren Kennzahlen in Verbindung. Des Weiteren wird die Kostenstruktur fortlaufend optimiert. b) Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Kunden ist zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Der Insolvenzfall großer Kunden würde dabei aufgrund der Selbstbeteiligungsquote das jeweilige Jahresergebnis belasten, gleichwohl besteht hierdurch kein existenzbedrohendes Risiko. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. 3. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne und externe Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Eine Chance kann darin gesehen werden, dass mittelfristig erwartet wird, dass der Fokus auf gesundheitliche Aspekte sowie bei der Ernährung, und damit bei Vollkornprodukten, immer wichtiger wird. Hieran würde die Gesellschaft besonders partizipieren, da der Schwerpunkt in der Produktion von Vollkornprodukten liegt. 4. Gesamtaussage Aufgrund der aktuell großen Unsicherheiten durch die geopolitischen Krisen wie u.a. den andauernde Ukraine-Krieg, bei denen die Art und Dauer der Auswirkungen nicht absehbar sind, sind Aussagen über die weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung mit Unsicherheiten belastet. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, volatilen Rohstoffpreisen und steigenden Kosten insbesondere auch im Personalbereich. Dieses werden wir weiterhin durch Rationalisierungen versuchen aufzufangen. Das Risiko im Zusammenhang mit der Veränderung im Bereich Energieversorgung und dem damit verbunden Anstieg der Energiekosten (Strom und Gas) ist in der Auffassung der Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Darüber hinaus sehen wir uns weiterhin mit volatilen Preisen bei allen Rohstoffen, Verpackungen und Folien im kommenden Jahr sowie steigenden Personalkosten konfrontiert. Die Prognosen sind aufgrund der unsicheren Weltwirtschaftslage weiterhin mit hohen Unsicherheiten behaftet. Wir prognostizieren angesichts der aktuell recht guten Auftragslage und einer gewissen Entspannung auf den Beschaffungsmärkten ein Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024, welches leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, Innovationskraft und Erfahrung sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind gegenwärtig nicht erkennbar und werden wir mit aller Kraft entgegentreten.
Gütersloh, 28. Mai 2024 Mestemacher GmbH Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mestemacher GmbH, Gütersloh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mestemacher GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mestemacher GmbH, Gütersloh, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 28. Mai 2024 DR.
VON DER HARDT & PARTNER mbB
Daniel Lensing, Wirtschaftsprüfer Der Jahreabschluss zum 31.12.2023 der Mestemacher GmbH wurde zum 13.12.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen