All for One Analytics & Insights GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ernst Jan Diez seit 4.8.2025 | Prokura |
Jörg Schimpf seit 5.5.2025 | Prokura |
Stefan Volk seit 17.2.2025 | Prokura |
Stefan Kiss seit 24.1.2025 | Prokura |
Tim Dersch seit 19.6.2024 | Prokura |
Hubert Rieger seit 19.6.2024 | Prokura |
Peter Stern seit 30.8.2023 | Prokura |
Jörg Eisele seit 30.8.2023 | Prokura |
Peter Stefan Erhardt seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Ralph Hörner seit 30.8.2023 | Prokura |
Marc Wolfgang Schmidt seit 30.8.2023 | Prokura |
Brigitte Anna Bahr-Kocher seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Markus Martin Ernst Sulz seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Carl Patric Kist seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Markus Martin Ernst SulzLeonhard GmbH | 25.00% |
Peter Stefan ErhardtLeonhard GmbH | 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Kist Büro- und Objekteinrichtung GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 51.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LEIK GmbH (vormals: Blitz S23-153 GmbH)FilderstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2023der LEIK GmbH (vormals Blitz S23-153 GmbH, Stuttgart)Die LEIK® widmet sich rein nach Handelsregistereintrag der Planung, Errichtung und Gestaltung von Büroräumen, dem Vertrieb von Möbeln, dem Innenausbau und allen dazugehörigen Leistungen. Wir agieren hierbei als freies und unabhängiges Fach-Handelsunternehmen mit einem breit gestreuten Herstellmix aus allen Bereichen. Unsere Bezugsquellen liegen mehrheitlich in Deutschland und der europäischen Union beheimatet. Unsere Handelspartner in der Beschaffung gehören zu den absoluten Marktführern. Wir können deshalb in allen Bereichen entsprechend der Bedürfnisse unserer Kunden agieren. Bedingt durch unsere Umsatzgröße und langjährige Partnerschaften haben wir keine Abhängigkeiten, vielmehr haben wir in jedem Segment mehrere Partner zur Auswahl und können somit Risken innerhalb des Beschaffungsmarktes entgegentreten. Um unser letztendliches Ziel der Vermarktung auf reiner Produktebene zu erreichen, unterhalten wir flankierende Dienstleistungen mit qualifizierten Planungs- und Consultingleistungen. Wir beschäftigen eine große Anzahl von Projektmanagern, Architekten, Innenarchitekten oder Mitarbeiter mit vergleichbaren Qualifikationen, welche uns und die Kunden hierbei unterstützen. Unsere Prozesskette wird mit Logistik, Montage, Service, After Sales und Dienstleistungen abgerundet. Unser Kernmarkt ist Baden-Württemberg und Hessen in Deutschland, aus welchem wir mehrheitlich unsere Aufträge generieren. Hierbei unterhalten wir neben unserem juristischen Hauptsitz in Filderstadt bei Stuttgart Niederlassungen in Freiburg, Konstanz, Offenburg, Rottweil, Frankfurt sowie in Leipzig durch unser verbundenes Unternehmen (Kernmarkt hier Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg). Ergänzt werden diese Bezugspunkte durch unser Sales-Team, welches von unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsstätten (remote Work) agiert. Aus all diesen "Arbeitsorten" entstehen vielfach Aufträge und Kundenbeziehungen in ganz Deutschland und angrenzenden Märkten wie der Schweiz, Österreich und Frankreich. UMWELT UND NACHHALTIGKEIT Wir stellen uns den Anforderungen des Umweltschutzes, indem wir unsere Lieferanten auf Nachhaltigkeit und entsprechende Zertifikate überprüfen. Soweit uns als Handelshaus möglich, achten wir bei unseren Arbeitsmitteln und Prozessen auf Umweltverträglichkeit - von eben der Materialauswahl über die Produktion (Hersteller) bis hin zu Logistik und Vertrieb. Wirtschaftsbericht Markt- und Wettbewerbssituation Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam 2023 in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist um 0,3 % zurückgegangen. Auch der Produktionsumsatz der in Deutschland ansässigen Büromöbelindustrie hat sich nur mit einem Plus i. H. v. 0,6 % entwickelt und damit de facto Umsätze auf Vorjahresniveau; somit bleibt nach zwei Wachstumsjahren 2023 eine Verlangsamung des Umbaus der Arbeitswelten festzuhalten (In- und Ausland gleichermaßen betroffen, Quelle: IBA). Wie genannt, ist der Büromöbelmarkt permanent im Wandel und nach wie vor aus den Erkenntnissen und Auswirkungen auf Grund der Corona-Pandemie befasst. Schlagworte wie New Work, Digitalisierung, Home-Office, remote Work, Co-Working, Video-, Skype- oder Teams-Anwendungen sind nicht mehr wegzudenken. Die Anforderungen an den Büromöbelfachhandel sowie an die Büromöbelindustrie, auf diese sich ändernden Arbeitsweisen zu reagieren, sind hoch. Die Überzeugung der Kunden zu einer ganzheitlichen und unabhängigen Beratung durch den Fachhandel erfordert deshalb einen weiter hohen Aufwand und intensive Abgrenzung zu den Marktbegleitern. LEIK® ist hierfür bestens aufgestellt und geht somit positiv in das Jahr 2024. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Situation 2023 war für die LEIK® ein ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der durchgeführten Fusion der Kist Büro- und Objekteinrichtung GmbH und der Leonhard GmbH. Wir dürfen jetzt schon auf die Meilensteine des Jahres 2023 im Lagebericht verweisen. LEIK® realisierte einen Umsatz i. H. v. EUR 72,07 Mio. Unter Einbeziehung unserer Mehrheitsbeteiligung (51 %) an der LEIK® Leipzig (Umsatz i. H. v. EUR 6,28 Mio.) können wir einen kumulierten Umsatz i. H. v. EUR 78,4 Mio. konstatieren. Die LEIK® Leipzig GmbH befindet sich im identischen Geschäftsumfeld. Mit diesen realisierten Erlösen gehören wir im DACH-Markt zu den Markführern. Unser verbundenes Unternehmen Workstatt GmbH hat einen Umsatz i. H. v. EUR 0,14 Mio. realisiert. Es dient uns als Dienstleister für unsere Online- und KI-Aktivitäten. Wir haben unsere Planzahlen hinsichtlich des Umsatzes vollends erfüllt. Trotz krisengeprägten Umfeldes in der Gesamtwirtschaft konnten wir durch unsere Expertisen mit Antworten und Lösungen auf die geänderten Kundenanforderungen reagieren und hieraus entsprechende Aufträge generieren. Das Unternehmen hat neben dem erfolgreichen operativen Geschäft und den daraus resultierenden Anforderungen die "Zeit" genutzt, um viele weitere strategische Meilensteine umzusetzen, welche für eine zukünftige Ausrichtung notwendig sind. Diese Meilensteine sind als Investition in die Zukunft zu betrachten. Meilensteine des Geschäftsjahres Als "dem" Meilenstein im Jahr 2023 sehen wir die erfolgreiche Durchführung der Fusion der Le onhard GmbH aus Stuttgart/Filderstadt und der Ki st Büro- und Objekteinrichtung GmbH aus Offenburg. Mit diesem Schritt haben wir die strategische Ausrichtung der vormals selbständigen, familiär geführten Unternehmen, eben der Ki st Büro- und Objekteinrichtung GmbH aus Offenburg und der Le onhard GmbH aus Stuttgart/Filderstadt, zum 31.08.2023 mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2023 abgeschlossen. Um den "Familiengedanken" fortzuführen, erfolgte die Fusion auf Basis einer vollständigen Ausgliederung der Geschäftsbetriebe der Le onhard und KI ST auf die neugegründete LEIK® GmbH. Die Anteile werden zu gleichen Teilen von den damaligen und jetzigen Gesellschaftern, Brigitte Bahr-Kocher (25 %), Patric Kist (25 %) seitens der Ki st (50 %) und Peter Erhardt (25 %) sowie Markus Sulz (25 %) seitens Le onhard (50 %) gehalten. Die originären Unternehmen Le onhard und Ki st agieren weiter als reine Management- und Vermögensverwaltungsgesellschaften. Die operative Tätigkeit erfolgt ausschließlich in der LEIK®. Gründe der Fusion sind und waren: Sicherung der Unternehmen, verlässlicher Arbeit- und Chancengeber für die Mitarbeiter, frühzeitige Regelung von Nachfolgethemen innerhalb der Gesellschafterstruktur, Schaffung von Grundlagen für weiteres Wachstum, langfristiger Partner unserer Handelspartner, sei es auf Kunden- oder Lieferantenseite. Mit einem "nun" kumulierten gezeichneten Kapital i. H. v. TEUR 250 sowie einer Kapitalrücklage bei Gründung i. H. v. EUR 6,375 Mio. gehen wir mit einer soliden Eigenkapitalbasis in die Zukunft. Auch unter diesem Hintergrund erfolgte die Fusion, um als verlässlichen Partner für unsere Geschäftspartner agieren zu können, selbst in Krisenzeiten. Die Geschäftsmodelle beider vormaligen Unternehmen Ki st und Le onhard waren im Grundsatz identisch. Trotzdem waren die Beweggründe der Fusion gleichermaßen die Stärken beider Unternehmen in LEIK® noch mehr zu nutzen, wie aber auch ggf. zusätzliche Potentiale zu fördern und zu heben. Zu nennen sind hier beispielsweise der nun bestehende Kundenmix aus allen Branchen und Umsatzgrößen, welche uns keine absoluten Abhängigkeiten generieren. Unsere Flächenoptimierung, Marktdurchdringung und Bekanntheitsgrad haben sich um ein Vielfaches erhöht. Unterschiedliche Qualifikationen können genutzt werden und gemeinsam weiter ausgebaut werden. Unsere Einkaufsvolumina haben sich verdoppelt, was uns im Beschaffungsmarkt weitere Optionen ermöglichen. Selbstredend erfolgte die Fusion auch unter der Absicht der Hebung von Einsparpotentialen, sei es in Logistik, bei den Standortkosten (Mietflächen) oder durch die Vermeidung von Doppelungen, wie der Zusammenlegung von Abteilungen wie das Marketing, Finance, Accounting oder People and Culture. Die vorgenannten Umsetzungen haben uns vor enorme Herausforderungen gestellt, sei es hinsichtlich finanzieller oder zeitlichen Mehraufwendungen. Zum Ende des Jahres 2023 konnten wir aber eine mehr als erfolgreiche Zusammenführung und Integration festhalten. Insbesondere konnten wir auch die beiden Unternehmens kulturen, sprich die Menschen und unsere Mitarbeiter, bereits als gemeinsames Team formen. Weitere für uns wichtige Meilensteine im Jahr 2023 waren: Den prognostizierten Insolvenzwellen und damit einhergehenden oder vorgelagerten Forderungsausfällen sind wir mit einem weiter aktiven Forderungsmanagement und strikter Bonitätseinstufung unserer Kunden entgegengetreten. Um dies, soweit möglich, vollständig abzusichern, sind unsere Forderungen bei Euler Hermes (nun Allianz Trade) kreditversichert. Eine Abbildung des Forderungsmanagements innerhalb unserer IT, CRM und Prozesse wurde vollends nun auch innerhalb der LEIK® GmbH vollzogen. Wir hatten deshalb im Jahr 2023 keinerlei relevanten Forderungsausfälle zu verzeichnen. Wohlwissend keine 100%-ige Sicherheit gewährleisten zu können, haben wir auch im Jahr 2023 massiv in unsere IT-Sicherheit und Abwehr von Cyber-Kriminalität investiert. Die Zusammenarbeit mit unserer komplett ausgelagerten IT-Struktur (Rechenzentrum) wurde weiter optimiert, mit dem Ziel, das Risiko eines kompletten IT-Ausfalles und Datenverlusten weitestgehend zu minimieren sowie entsprechende schnell zugreifbare Back-Up-Lösungen sicherzustellen. Mitte 2023 konnten wir erfolgreich Assets aus der insolventen Chairholder GmbH aus Schorndorf vom Insolvenzverwalter erwerben und übernehmen. Wir konnten gut ausgebildete Mitarbeiter seitens der Chairholder GmbH für unser Unternehmen gewinnen und hierdurch auch sehr interessante neue zukünftige Kunden-Accounts übernehmen. Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage Anmerkung: Auf Grund der Fusion und insoweit Neugründung der LEIK® gibt es keine expliziten Vorjahreswerte. Für Analysezwecke bzw. zur Einordnung der unterjährigen Entwicklung haben wir gleichwohl soweit möglich die kumulierten Vorjahreswerte der Ki st und Le onhard herangezogen und soweit erforderlich vereinheitlicht. Ertragslage LEIK® realisierte im Berichtsjahr Umsatzerlöse i. H. v. EUR 72,07 Mio. (Vj. EUR 68,94 Mio.) und damit EUR 3,13 Mio. über dem Vorjahr (+ 4,54%). Die Umsatzsteigerungen resultieren mehrheitlich aus der erfolgreichen Weiterentwicklung des Standortes Frankfurt, der Neukundengewinnung resultierend aus der Chairholder-Übernahme (Insolvenz) sowie dem Ausbau des Bestandskundengeschäftes. 2023 erreichte LEIK® ein Rohergebnis von TEUR 18.028 (Vj. TEUR 18.367). Der Materialaufwand beträgt TEUR 54.557 (Vj. TEUR 51.297). Die Materialintensität beträgt 75,7 %. Die Personalaufwendungen betrugen TEUR 9.875 (Vj. TEUR 9.625). Die Steigerungen 2023 im Berichtsjahr 2023 resultieren aus Lohn- und Gehaltssteigerungen. Gegenläufig wirkte die ab September erfolgte Umstellung der Managementvergütung über die beiden Holdinggesellschaften aus. Die Abschreibungen betrugen TEUR 540 (Vj. TEUR 485) und erhöhten sich somit um TEUR 55 (11,3 %). Hier sind bereits aktivierungspflichtige Investitionen auf Grund der Fusion enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 5.963 (Vj. TEUR 4.483). Der Anstieg um TEUR 1.480 resultiert im Wesentlichen durch die anteiligen fusionsbedingten Einmalkosten sowie aufgrund der ab September 2023 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Management Vergütungen (TEUR 848). Hinsichtlich der fusionsbedingten Einmalkosten sind zu nennen: IT-Kosten mit ca. TEUR 230, Logistik-Kosten mit ca. TEUR 130, Standort-Kosten (Mietflächen) mit ca. TEUR 30, Beratungs-Kosten mit ca. TEUR 330 sowie Marketing-Kosten mit ca. TEUR 180. In der Summe belaufen sich die fusionsbedingten Einmalkosten in der LEIK® auf runde EUR 0,90 Mio. Wir sehen das wie bereits und nachfolgend benannt als zukunftsweisende Investition. Gleichzeitig haben wir die Fusion und Zusammenlegung unserer Warenbestände genutzt, um durch Abverkäufe und Bereinigungen unser Bestandswesen weiter zu optimieren. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit unserer Beteiligung an der Workstatt GmbH (TEUR 307) sehen wir als zwingend wie aber auch langfristig notwendige Investition in den Onlinehandel. Wir beabsichtigen hier eine zukünftige KI-gestützte Leadgenerierung für unseren originären Geschäftszweck. KI wird bei uns Einzug erhalten, insoweit haben wir frühzeitig die Weichen gestellt. Das EBITDA liegt im Berichtsjahr bei EUR 2,19 Mio. (Vj. EUR 4,26 Mio.). Das EBIT liegt im Berichtsjahr bei EUR 1,65 Mio. (Vj. EUR 3,77 Mio.). Im Finanzergebnis betrugen die Zinsaufwendungen TEUR 167 (Vj. TEUR 77) und sind damit um TEUR 90 (116,9 %) gestiegen. Dies resultiert aus gestiegenem Zinsniveau sowie dem erhöhten Bedarf zur (kurzfristigen) Finanzierung des notwendigen Working Capital. Das Beteiligungsergebnis und die Zinserträge betrugen TEUR 15 (Vj. TEUR 252) und somit um TEUR 237 verringert. Dies liegt an der erst in 2024 beabsichtigten Ausschüttung der Ergebnisse der LEIK Leipzig GmbH begründet, welche im Vorjahr für zwei Jahre vollzogen worden sind. Das Ergebnis nach Steuern liegt im Berichtsjahr bei EUR 1,03 Mio. (Vj. EUR 2,85 Mio.). Innerhalb des krisengeprägten wirtschaftlichen Umfeldes, den fusionsbedingten Einmalkosten und zeitlichen Aufwänden, den zusätzlichen Investitionen wie beispielsweise in Workstatt sowie unter Anbetracht eines außerordentlich guten kumulierten Vorjahresergebnisses (inkl. Beteiligungsergebnis 2022 i. H. v. TEUR 244) blicken wir auf ein erfolgreiches Berichtsjahr 2023 zurück. Es wurde prinzipiell in den zum Teil gestiegenen Kosten darauf geachtet, dass die Kostenrelationen zum Umsatz nachvollziehbar bleiben. Dies spiegelt wiederum unsere Aussage, schnell auf wirtschaftliche Krisen reagieren zu können. Zur Steuerung des Unternehmens nutzt LEIK® eine detaillierte Umsatz- und Rohertragsplanung (Margen) aufgegliedert bis auf Standort- und Sales Ebenen sowie die Kennzahlen EBITDA und EBIT. Diese wird ergänzt durch entsprechende Angebots- und Projektstatus, welche mit Realisierungswahrscheinlichkeiten hinterlegt sind. Die sich hieraus ergebenden Planerfüllungsquoten ermöglichen uns frühzeitig Abweichungen zu erkennen und entgegenzusteuern. Wir verweisen an dieser Stelle auf den Prognosebericht. Des Weiteren verwendet LEIK® die wesentlichen handelsüblichen Kennzahlen wie Personalkosten, Raumkosten, Versicherungen, Fahrzeugkosten, Werbe-/Reisekosten, Kosten der Warenabgabe, Abschreibungen, Reparatur/Instandhaltung, sonstige Kosten sowie neutralen Erträge und Aufwendungen. Das Kostengerüst ist bei LEIK® auf Basis der Umsatzplanentwicklung budgetiert und somit kann LEIK® bereits frühzeitig Auswirkungen auf die Ertragslage erkennen und notfalls gegensteuern. Finanzlage Die Finanzverbindlichkeiten wurden im Betrachtungszeitraum um TEUR 652 abgebaut und stehen zum Bilanzstichtag bei TEUR 3.162. Vorjahr Gesamt TEUR 3.814. Gründe liegen in der der ordnungsgemäßen Rückführung von Darlehen. Aufgrund guter Ergebnis- und Liquiditätslage konnten alle Tilgungen planmäßig durchgeführt werden. Zu jeder Zeit bestanden ausreichende Liquiditäts-Reserven. LEIK® hat einen geregelten Bankenpoolvertrag mit einem Volumen für die wechselseitige Nutzung von kurzfristigen (Geldmarkt-) Krediten und Avale i. H. v. aktuell EUR 8,5 Mio. Zum Bilanzstichtag bestanden insoweit freie Linien in Höhe über EUR 5 Mio. Des Weiteren bestanden zusätzliche hiervon losgelöste Aval-Rahmen i. H. v. EUR 3,6 Mio. Zum Stichtag ergab sich ein Kassen- und Bankbestand von TEUR 701. In der "Eröffnungsbilanz" nach den Ausgliederungen betrug der Kassen- und Bankbestand TEUR 351. Der unterjährige Cash-Flow unterliegt erheblichen Schwankungen. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit vollumfänglich gegeben. Vermögenslage Die Bilanzsumme liegt bei TEUR 17.940. Das Anlagevermögen liegt zum Bilanzstichtag bei TEUR 1.924. Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15.794. Die Entwicklung stellt sich wie folgt dar: Die Vorräte betragen TEUR 4.151 und sind damit gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 170 leicht zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stehen am Stichtag bei TEUR 8.870, insbesondere resultierend aus einem guten Umsatz per November und Dezember 2023. Im Vorjahr betrugen die Forderungen TEUR 9.803. Die Debitorenlaufzeit lag 2023 im Mittel bei 37,75 Tagen und konnte damit insgesamt reduziert werden. Zur Lageberichtserstellung können wir wiederum konstatieren, kompletten Zahlungseingang der Stichtagsforderung erhalten zu haben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind insbesondere aufgrund von Steuererstattungsansprüchen und debitorischen Kreditoren und Boni auf TEUR 1.375 spürbar angestiegen. Der Kassen- und Bankbestand beträgt TEUR 701. Neben dem Umlaufvermögen beträgt die sonstige Aktiva TEUR 222. Die Eigenkapitalquote liegt bei 42,7 %, was einem Betrag i. H. v. TEUR 7.655 entspricht. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 1.893 und betreffen insbesondere ausstehende Rechnungen sowie Personalrückstellungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 2.767 (Vj. TEUR 1.957) und somit ein Anstieg um TEUR 810, was sich auch aus dem erhöhten Umsatz insbesondere im Dezember 2023 ableiten lässt. Deren korrespondierenden Rechnungseingänge seitens der Lieferanten erfolgten zum Teil erst im Jahr 2024 und konnten somit nicht mehr zum Jahresende bearbeitet bzw. beglichen werden. Das dennoch außergewöhnlich niedrige Niveau im Verhältnis zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 8.870) unterstreicht die Philosophie und Stärke von LEIK®, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Die Kreditorenlaufzeit lag 2023 im Mittel bei 15,55 Tagen. Chancen und Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung Zur Lageberichtserstellung befinden wir uns mit einer spürbaren Kaufzurückhaltung konfrontiert. Zudem besteht in unserer Branche weiter ein intensiver Margendruck und Verdrängungswettbewerb. Diesem können wir aber durch unsere relative Marktmacht, unserer Expertisen und Leistungsvermögen sowie Bündelung unserer Haupt-Partner (Lieferanten) in Relation gut entgegenwirken. Rein auf unsere Branche bezogen sehen wir für uns deshalb mehr Chancen wie Risiken. Selbst bei rückläufigem Markt und auch sinkenden Umsätzen und Margen (auch Ergebnisse), ergeben sich durch unsere Kapitalstärke und der durchgeführten Fusion Möglichkeiten zusätzliche mittel- und langfristige Potentiale zu heben. Wir sind der Überzeugung, für die zum Teil prognostizierten oder zusätzlichen, heute noch nicht absehbaren negativen Folgen in der Art gerüstet zu sein, dass wir über die Transparenz in den kaufmännischen Kennzahlen Indikatoren geschaffen haben, welche ein frühzeitiges Gegensteuern und Abmildern der Folgen ermöglichen. Zudem sind wir der Meinung, dass selbst in einer andauernden Rezession die Anforderungen an ein funktionierendes und für die Fachkräfte ansprechendes Arbeitsumfeld weiter notwendig sein werden, wenn nicht sogar eine noch wichtigere Rolle spielen wird. Ein moderner Arbeitsplatz (Orte zum Arbeiten, Treffen und Kommunizieren) wird ein zunehmender Erfolgsfaktor für unsere Kunden. Dies wird noch darin bestärkt, dass sich die Auswirkungen durch die Corona-Krise ändernde Arbeitsorte (mobiles Arbeiten, Co-Working oder Home-Office) gezielt in unserer Branche weiter niederschlagen werden. Wenn gleich hier ggf. Büroflächen reduziert werden, so steigt die Anforderung an dann funktionierende Raumstrukturen und alternative, qualitativ hochwertige Arbeitsorte um ein Vielfaches. Aus der Praxis und vielen Gesprächen mit den Unternehmen und Institutionen, können wir festhalten, dass der Wunsch nach Rückkehr der Mitarbeiter in das "Büro" absolut überwiegt. Die Unternehmen wollen (und müssen) deshalb in funktionierende Räume investieren. Wir sind uns der Risiken im Markt bewusst, jedoch überwiegen die Chancen für die LEIK®. Weitere unvorhersehbare Krisen wie die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg oder weltpolitische Verwerfungen werden uns sicher gleichermaßen tangieren. Beide Fusionspartner konnten aber bereits beweisen, mit den Auswirkungen von Krisen wie der Corona-Pandemie oder des Ukraine-Krieges gut umgehen zu können. Weitere Erläuterungen ersehen Sie im Prognosebericht. Prognosebericht Zum Erstellungsdatum des Lageberichts befinden wir uns mit den Auswirkungen eines wirtschaftlichen schwierigen Umfeldes in Deutschland sowie der bereits zuvor genannten Kaufzurückhaltung konfrontiert. Wir erwarten deshalb für das laufende Geschäftsjahr 2024 einen durchschnittlichen branchenspezifischen Rückgang des Auftragseinganges i. H. v. ca. 17 % und für den Umsatz i. H. v. ca. 11 %. Auf Grund von Projektvorläufen werden sich unseres Erachtens signifikante Auswirkungen deshalb nach 2025 verschieben. Verlässliche Zahlen des Branchenverbandes gibt es nicht, auch vor dem Hintergrund das bei Aussagen hier sehr oft nicht zwischen B2C und B2B differenziert wird. Einen sehr deutlichen Rückgang (+25 %) wird von vielen Herstellern im B2C- Bereich bekundet. Allerdings hat sich LEIK® auf den B2B- Bereich konzentriert und ist deshalb hiervon nur indirekt tangiert. In klarer Abgrenzung zu den vorgenannten Ausführungen plant LEIK® für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp EUR 73 Mio. Per 30.06.2024 können wir bereits auf eine Zielerfüllungsquote hinsichtlich geplanter Umsätze und Margen von rund 69 % verweisen! Dies bei einem budgetierten Vorsteuerergebnis von ca. EUR 2 Mio. Uns werden im Jahr 2024 noch nachgelagerte Fusionskosten respektive weiterer Prozessoptimierungen begleiten. Zudem werden wir weiter antizyklisch in allen Bereichen investieren. Für unser Tochterunternehmen LEIK® in Leipzig (51 %) erwarten wir wiederum ein positives Ergebnis im laufenden Wirtschaftsjahr mit einem Vorsteuerergebnis von TEUR 400. Wir können auch hier bereits Zielerfüllungsquoten von 61 % hinsichtlich geplanter Umsätze und Margen per 30.06.2024 konstatieren. Für unsere Beteiligung Workstatt (50 %) erwarten wir wiederum ein positives Ergebnis im laufenden Wirtschaftsjahr mit einem Vorsteuerergebnis von TEUR 20 (2023: TEUR 23). Wie bereits im Lagebericht skizziert, sehen wir diese Investition nicht originär in den Ergebnissen, vielmehr in Vorbereitung weiterer Digitalisierung und KI-unterstützter Arbeitsweisen. In Anbetracht des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes und den in unserem Marktumfeld doch rückläufigen Auftragseingängen ist das ein Indiz für die Stärke der LEIK®. Für uns auch ein weiterer Beweis, zum richtigen Zeitpunkt die strategische mittel- und langfristige Ausrichtung und Sicherung durch die Fusion durchgeführt zu haben. Durch unsere hohen Eigenkapitalquoten wie aber auch langfristig geregelten Linien unser Finanzierungspartner sind wir bestens aufgestellt. Es bestehen keine Finanzierungsabhängigkeiten, vielmehr haben wir einen vereinbarten Bankenpool unter Gleichen. Unsere Forderungen sind durch die Kreditversicherungen zweifelsfrei werthaltig. Die bereits in der Vergangenheit umgesetzten Maßnahmen in Logistik, kaufmännischer Transparenz und Effizienz werden uns helfen, mit den veränderten Bedingungen im Markt, wie ggf. sinkenden Umsätzen und Margen, unternehmerisch schnell umzugehen. Wir haben unsere Kostenstruktur weiter durch variable Komponenten optimiert. Im bereits laufenden Geschäftsjahr konnten wir unsere Re-Auditierungen zur ISO 9001 nun auch gesamtheitlich auf LEIK® erfolgreich umsetzen. Unser "bunt" gestreuter Kundenmix aus Freiberuflern, Handel, Gewerbe und Industrie aus allen Branchen, wie aber insbesondere den öffentlichen Auftraggebern unterstützt uns hierbei. Wir befinden uns in keinen absoluten Abhängigkeiten zu Großkunden. Sicher werden uns die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin tangieren. Trotzdem sind wir der Überzeugung, dass sich für uns, wie bereits im Lagebericht skizziert, mehr Chancen als Risiken ergeben. Die Unternehmen müssen reagieren, insbesondere auch im War of Talents. Die Effizienz und Produktivität müssen weiter gesteigert werden. Hierzu werden "funktionierende und animierende" Arbeitsorte benötigt. Zusammengefasst sind wir deshalb der Überzeugung, 2024 unter Berücksichtigung der tangierenden wirtschaftlichen Einflüsse bestens abschließen zu können und bereits die Weichen für die weitere Zukunft richtig und frühzeitig gestellt zu haben, um weiter nachhaltige Ergebnisse und Perspektiven für die Zukunft erzielen zu können. Der Gedanke und Visionen LEIK®, die Bestätigung und Nachfrage unserer Kunden, Lieferanten und Partner bestätigen dies.
Filderstadt, den 7. August 2024 Brigitte Bahr-Kocher, Geschäftsführerin Carl Patric Kist, Geschäftsführer Peter Erhardt, Geschäftsführer Markus Sulz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangLEIK GmbH, Filderstadt (vormals Blitz S23-153 GmbH, Stuttgart)A. Allgemeine Angaben Die LEIK GmbH, mit Sitz in Filderstadt, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Register-Nummer HRB 789864 eingetragen. Die LEIK GmbH wurde am 11.05.2023 gegründet. Der Jahresabschluss betrifft dementsprechend das Rumpfwirtschaftsjahr vom 11.05.2023 bis 31.12.2023. Vorjahreswerte sind nicht vorhanden. Mit notariellem Ausgliederungsvertrag vom 03.08.2023 wurden die Geschäftsbetriebe der Leonhard GmbH, Filderstadt, sowie der Kist Büro- und Objekteinrichtung GmbH, Offenburg, rückwirkend zum 01.01.2023 im Wege der Ausgliederung auf die Gesellschaft übertragen. Die Eintragung im Handelsregister der übernehmenden Rechtsträgerin erfolgte am 30.08.2023. Am 31.08.2023 erfolgte jeweils die Eintragung im Handelsregister der übertragenden Rechtsträgerinnen. Die Einbringung erfolgte gegen Gewährung von Geschäftsanteilen, wodurch das Stammkapital um EUR 225.000,00 auf EUR 250.000,00 erhöht wurde. Die Ausgliederungen erfolgten nach § 24 UmwG zu Buchwerten. Aufgrund der rückwirkenden Einbringung enthält die Gewinn- und Verlustrechnung Beträge der übertragenden Rechtsträger für den Zeitraum vom 01.01.2023 bis zur Einbringung. Der Jahresabschluss der LEIK GmbH zum 31.12.2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Entsprechend wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktiva sind nicht mit den Posten der Passiva, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Posten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Posten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit über einem Jahr werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bzw. dem Erfüllungsbetrag oder dem höheren beizulegenden Wert angesetzt. Mit Blick auf die Verständlichkeit der Darstellung wird der Vermerk der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB) nicht in der Bilanz dargestellt, sondern mit der Angabe der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (§ 285 Nr. 2 HGB) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst, der im Anhang gezeigt wird. In Bezug auf die Gliederung der Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wird von der Regelung des § 265 Abs. 6, 7 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung ist in "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" abgeändert worden, weshalb der Ausweis dieser Abschreibungen in Form eines Unterpostens entfallen kann. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonto und vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei den zugegangenen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung pro rata temporis, d. h. zeitanteilig. Für entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte vor der Anwendung des BilMoG wurden als gewöhnliche Nutzungsdauer 15 Jahre festgelegt, hier wurde vom Fortführungswahlrecht Gebrauch gemacht. Für entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte nach BilMoG bis 31.12.2015 wurden als gewöhnliche Nutzungsdauer fünf Jahre festgelegt. Die 2019 und 2022 von der Kist Büro- und Objekteinrichtung GmbH entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden auf zehn Jahre abgeschrieben, da eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich war. Der 2019 von der Leonhard GmbH erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der voraussichtlichen Bestandsdauer über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Geleistete Anzahlungen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Nominalbetrag bewertet und offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für aktive latente Steuern wurde das Aktivierungswahlrecht beansprucht. Die Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind bei der Bemessung der Rückstellungen berücksichtigt worden. Das in der Handelsbilanz gem. § 253 Abs. 2 HGB bestehende Abzinsungsgebot für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde beachtet. Die Abzinsung wird mit dem von der deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten (durchschnittlichen) Marktzins vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der PUC-Methode ermittelt. Der Rückstellungsbetrag ergibt sich aus einem versicherungsmathematischen Gutachten. Für die Berechnung dienten die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck als biometrische Rechnungsgrundlage. Es wurde gem. der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer 10-jährigen Durchschnittsbildung ergibt, beträgt 1,82 %. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen wurde keine Rentendynamik berücksichtigt. Der einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag zwischen dem Rechnungszinsfuß von 1,74 % (7-jährige Durchschnittsbildung) und dem mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % (10-jährige Durchschnittsbildung) berechneten Verpflichtungsumfang beträgt EUR 182. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Die Pensionsrückstellungen betragen unsaldiert EUR 81.430. Diese werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten (= Zeitwert) der Rückdeckungsversicherungen i. H. v. EUR 86.913 saldiert. Es ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung für Pensionen i. H. v. EUR 5.482,86. Die Aufwendungen aus der zugehörigen Verrechnung betragen EUR 0 und die Erträge EUR 3.833. Der Zinsaufwand beträgt EUR 1.673. Die handelsrechtliche Verpflichtung der Saldierung mit Planvermögen wurde beachtet (Verrechnungsgebot; § 246 Abs. 2 S. 2 HGB). Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Abzinsungen waren nicht erforderlich. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 41.125,75. 3. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte, Abweichungen bei den Sachanlagen sowie der unterschiedlichen Bewertung von Fremdwährungsposten und den Pensionsrückstellungen. Die Unterschiedsbeträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,59 % berechnet. Bezüglich des Gesamtbetrags i. H. v. EUR 63.524,00 besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB. 5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. EUR 1.745.783,87 durch die Abtretung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen besichert. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Maße Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. EUR 76.817,94. D. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft über TEUR 700 für die LEIK Leipzig GmbH (vormals Kist Büro- und Objekteinrichtung Leipzig GmbH) abgegeben. Die damit besicherte Verbindlichkeit valutiert zum Stichtag mit EUR 400.000,00. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der guten Finanz- und Ertragslage der Darlehensnehmerin als gering angesehen. Gleichzeitig hat die Gesellschaft aus dem bestehenden Cash-Pool eine Verbindlichkeit gegenüber der LEIK Leipzig GmbH (vormals Kist Büro- und Objekteinrichtung Leipzig GmbH) i. H. v. EUR 160.371,21. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen: - aus Pacht Immobilien i. H. v. EUR 4.306.196,72, davon innerhalb eines Jahres EUR 1.141.878,04. - aus Fahrzeug-Leasing i. H. v. EUR 483.321,82, davon innerhalb eines Jahres EUR 225.273,17. - aus sonstigen Verträgen i. H. v. EUR 691.818,66, davon innerhalb eines Jahres EUR 272.459,46. Die Gesellschaft hat im Rahmen von Sale-and-Lease-back-Verträgen Wirtschaftsgüter verkauft und wieder angemietet. Diese Gestaltung verschafft der Gesellschaft einen Liquiditätszufluss sowie die Verbesserung der Eigenkapitalquote. Die Anmietung von Immobilien sowie das Leasing von Fahrzeugen dient der Liquiditätsschonung. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält Anteile an folgenden Unternehmen:
Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen, beträgt:
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Beate Wolf, München (bis 03.08.2023, eingetragen im Handelsregister am 30.08.2023) Katja Gogalla, Dießen am Ammersee (bis 03.08.2023, eingetragen im Handelsregister am 30.08.2023) Peter Erhardt, Baden-Baden (seit 03.08.2023, eingetragen im Handelsregister am 30.08.2023) Markus Sulz, Tübingen (seit 03.08.2023, eingetragen im Handelsregister am 30.08.2023) Brigitte Anna Bahr-Kocher, Offenburg (seit 03.08.2023, eingetragen am 30.08.2023) Carl Patric Kist, Offenburg (seit 03.08.2023, eingetragen im Handelsregister am 30.08.2023) Der Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer Organstellung. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer im Berichtsjahr belaufen sich auf EUR 1.682.478,90. Es besteht eine Ausschüttungssperre wie folgt:
Filderstadt, den 07.08.2024 Brigitte Anna Bahr-Kocher, Geschäftsführerin Carl Patric Kist, Geschäftsführer Peter Erhardt, Geschäftsführer Markus Sulz, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileBei dem vorstehenden Jahresabschluss der LEIK GmbH für das Geschäftsjahr vom 11. Mai 2023 bis 31. Dezember 2023 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Mit Gesellschafterbeschluss vom 16.08.2024 wurde beschlossen, von dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.029.952,07 einen Betrag in Höhe von EUR 772.500,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers" An die LEIK GmbH, Filderstadt (vormals: Blitz S23-153 GmbH, Stuttgart) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LEIK GmbH, Filderstadt (vormals: Blitz S23-153 GmbH, Stuttgart), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Mai bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LEIK GmbH, Filderstadt (vormals: Blitz S23-153 GmbH, Stuttgart), für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Mai bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 11. Mai bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Reutlingen, 8. August 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Cornelius Pietrzik, Wirtschaftsprüfer Stefan Trieflinger, Wirtschaftsprüfer |
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