HERT Segeltuchfabrik GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von technischen Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Baetke seit 22.1.2025 | Prokura |
Till Hertwig seit 10.9.2024 | Prokura |
Frank Dr. Neuberg seit 22.3.2022 | Prokura |
Björn Schuster seit 8.12.2020 | Prokura |
Paul Hertwig seit 15.1.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Thieme seit 12.6.2015 | Geschäftsführer |
Michael Härtig seit 12.6.2015 | Prokura |
Daniel Münch seit 12.6.2015 | Prokura |
Uwe Lindner seit 14.1.2011 | Prokura |
Ursula Hertwig seit 19.2.2007 | Prokura |
Justus Wille seit 4.11.2003 | Prokura |
Ralf Paul seit 4.11.2003 | Prokura |
Jens Hertwig seit 4.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.20% | |
| 25.00% | |
| 12.40% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
N+P Informationssysteme GmbHMeeraneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für 2024Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Gesellschaft ist unter der Firma N+P Informationssysteme GmbH mit Sitz in Meerane im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 1746 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- und Firmenwerte werden linear über 10 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 werden aus Vereinfachungsgründen in einem Pool über 5 Jahre abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Fertigungslöhnen auch Gemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, die Rückdeckungsversicherung zum Zeitwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,88 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 0,0 % berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgt mit dem Anwartschaftsdeckungsverfahren (Teilwertverfahren). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersvorsorgeverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen ungewisse Steuerforderungen für Gewerbesteuer. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind zum Erfüllungsbetrag in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, werden die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von 29 TEUR (Vj. 33 TEUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 8, welcher der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen. Der Zeitwert wurde von den jeweiligen Versicherungsgesellschaften unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundlagen ermittelt. Steuerrückstellungen Für das Jahr 2024 wurden Steuerrückstellungen i. H. v. 166 TEUR gebildet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Urlaubsansprüche, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Sonderzahlungen und Jahresabschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (Angaben in TEUR)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf TEUR 676 (Vj. TEUR 560). Haftungsverhältnisse/außerbilanzielle Geschäfte Angabepflichtige Haftungsverhältnisse oder außerbilanzielle Geschäfte liegen nicht vor. Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Gewinnausschüttungssperre:
Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer sind Herr Dipl.-Ing. Jens Hertwig, Herr Dipl.-Kfm. Andreas Thieme und Herr M. Sc. Paul Hertwig. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 183 (Vj. 179) Angestellte und 13 (Vj. 14) Auszubildende. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2024 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Meerane, 31. Januar 2025 gez. Jens Hertwig gez. Andreas Thieme gez. Paul Hertwig Lagebericht 20241. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1.1. Geschäftsverlauf Die N+P Informationssysteme GmbH plant, implementiert und betreibt Informationssysteme für CAD-/CAM-/PDM-/ERP-Anwendungen und von Facility-Management-Systemen. Die IT-Systemintegration, die Entwicklung von Software-Systemen und die Erbringung von IT-Service- und IT-Outsourcing-Dienstleistungen zählen zum Unternehmensgegenstand. Im Geschäftsjahr wurde ein positives Jahresergebnis i. H. v. TEUR 1.091 (Vorjahr: TEUR 1.118) erzielt. Die Gesamtleistung hat sich von TEUR 28.578 um 2 % auf TEUR 29.104 erhöht. Die Materialaufwendungen haben sich von TEUR 12.091 um 2 % auf TEUR 11.956 verringert. Damit hat sich der Rohertrag (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsänderung abzüglich Materialaufwendungen = Rohertrag) um 4 % erhöht. Die Personalaufwendungen haben sich von TEUR 12.775 um 4 % auf TEUR 13.306 erhöht. Die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 lag im Rahmen der geplanten Erwartungen. 1.2. Investitionen Wie auch in den Vorjahren werden Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen geplant und umgesetzt. Als Investitionen sehen wir insbesondere auch die Produktweiterentwicklungen in den Teilsparten ERP-MES, Computer Aided Facility Management und Mobility an. Ein zusätzliches Entwicklungsfeld bauen wir im Rahmen einer Plattformentwicklung für Softwaresysteme auf. Darüber hinaus hervorzuheben sind Investitionen von ca. TEUR 400 in die Erneuerung und Erweiterung unseres Rechenzentrums zur Schaffung von Kapazitäten im Hosting-Service. 1.3. Personal und Sozialbereich Ein ansteigender Personalbestand konnte durch Effizienzsteigerungen den Leistungs-Output des Unternehmens erhöhen. Dem Fachkräftemangel wird durch den Abschluss von Ausbildungsverträgen auf weiterhin hohem Niveau begegnet. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage Im Berichtsjahr hat sich der Trend der letzten Jahre fortgesetzt, dass sich die Marktanforderungen zunehmend in komplexes Dienstleistungsgeschäft verlagern. Reines Lizenzgeschäft wird zunehmend margenschwächer und verliert an Bedeutung. Die verstärkte Partnerstellung im Handel von Fremdsoftware ermöglicht jedoch auch die Ansprache größerer Kunden mit inkludierten Dienstleistungsangeboten. 2.2. Finanzlage Die Tilgung der Investitionsdarlehen erfolgte in geplanter Höhe. Die Herkunft der finanziellen Mittel ist dabei aus dem eigenen Cash Flow erfolgt. Es bestehen Kreditlinien bei diversen Banken und Sparkassen in Höhe von insgesamt TEUR 1.200, die derzeit nicht in Anspruch genommen werden. Zur Absicherung von Unwägbarkeiten im Verlauf der Corona-Pandemie in 2020 aufgenommene Darlehen in einem Gesamtumfang von TEUR 2.000 mussten im Berichtsjahr nicht zur Finanzierung von negativen Auswirkungen eingesetzt werden und wurden planmäßig getilgt. Zur Finanzierung unserer Innovationsvorhaben wurde ein KfW-Darlehen über TEUR 1.000 aufgenommen, welches ab September 2025 getilgt wird und bisher nicht zur Finanzierung von negativen Auswirkungen eingesetzt werden musste. 2.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 6.440 um 35 % auf TEUR 8.703 erhöht. Maßgeblich hier war die Erhöhung Flüssiger Mittel. Die bilanzielle Eigenkapitalquote verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 44,4 % auf 39,9%. Abgeschlossene Investitionen und strategische Entwicklungsprojekte werden fremdfinanziert, wobei wir zur Begegnung eventueller Schwankungen der globalen und nationalen finanziellen Rahmenbedingungen Liquiditätszugriffe abgesichert haben. Zum Bilanzstichtag bestanden aus geschlossenen Darlehensverträgen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.200 (im Vorjahr TEUR 650). Hiervon haben TEUR 325 (im Vorjahr TEUR 450) eine Laufzeit bis zu 1 Jahr. Die Besicherung erfolgt über Globalzessionen für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 2.4. Liquidität Die Gesellschaft ist in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 3. Chancen- und Risikobericht Die digitale Transformation der Wirtschaft stellt einen langfristigen Prozess dar, der auch die nächsten Jahre prägen wird. Unter dem Schlagwort Digitale Zwillinge (Digital Twins) werden sich bei unseren Kunden Maschinen, Anlagen und Produkte miteinander vernetzen und Daten austauschen. Als Chancen sehen wir das Aufgreifen der oben beschriebenen Zukunftsthemen und die Adaption auf die Bedürfnisse unserer Kunden. Für uns stehen dabei die sich ändernden Anforderungen an IT und Geschäftsprozesse im Fokus. Unsere Produktweiterentwicklungen bilden diesen Fokus ab, insbesondere weil wir hier einen stark wachsenden Bedarf bei unseren mittelständischen Fertigungskunden wahrnehmen. Risiken bestehen im sich weiterhin abzeichnenden Fachkräftemangel. Wir begegnen diesem beispielsweise mit dem frühzeitigen universitären Kontakt zu Studenten sowie der Ausbildung von Facharbeitern und der Begleitung dualer Studiengänge. Weiterhin beobachten wir eine Entwicklung der Softwarehersteller weg vom Lizenzverkauf hin zu Mietmodellen. Wir werden im Zuge dieser Entwicklung den Einsatz von automatisierten Onlineportalen stärken. Zur Kundenbindung werden wir den ohnehin hohen Anteil von Dienstleistungen stärken, Alleinstellungsmerkmale (z. B. Eigenprodukte) weiter herausarbeiten sowie unsere systemintegratorische Fachkompetenz fortentwickeln. Wir beobachten einen Anstieg von Digitalisierungsaktivitäten sowohl in der Wirtschaft als auch im öffentlichen Bereich. Als Feld künftiger Aktivitäten sehen wir die Entwicklung eigener digitaler Plattformen. 4. Prognosebericht Für 2025 erwarten wir in Abhängigkeit der Bewältigung der aktuellen wirtschaftsbeeinträchtigenden Situation ein leichtes Wachstum der Geschäftstätigkeit. Aufbauend auf einem hohen Auftragsbestand verfolgen wir jedoch aufmerksam die aktuelle negative Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Wir wollen durch Digitalisierungsberatung unsere Kunden bei der Begegnung der andauernden rezessiven Entwicklung unterstützen. Unsere Prognoseerwartung des Vorjahres hat sich als zutreffend erwiesen. Die Umsatzerlöse werden sich schwergewichtig im Dienstleistungsbereich durch neue Angebote entwickeln. Das Umsatzniveau im Lizenzbereich von Handelsware sehen wir zunehmend als gesättigt an. Im Fokus der Aufnahme neuer strategischer Themen steht jeweils die Ausweitung des Systemintegrationsgedankens als verbindendes Element unserer Geschäftsbereiche sowie die stärkere Marktdurchdringung mit eigenen Softwareprodukten. Wachstumspotenzial sehen wir im Bereich eigener Softwarelösungen, die auf Plattformen mit anderen Produkten interagieren. Ein Schwerpunkt unserer diesjährigen Aktivitäten wird die Forcierung unserer Strukturen zur Erhöhung des Anteils skalierbarer Software-Eigenprodukte sein. Die Umstellung des Geschäftsmodells eines unserer Hauptlieferanten vom Kauf- zum Agentenmodell wird zu einem signifikanten Rückgang der Umsatzerlöse und zugleich des Wareneinsatzes führen. Wir gehen davon aus, dass diese Umstellung keine Beeinträchtigung der Margenentwicklung nach sich zieht. 5. Sonstige Angaben 5.1. Forschung und Entwicklung In einer Reihe von Forschungsprojekten mit Industrieunternehmen und Hochschulen werden wir uns im Kern mit industriellen Digitalisierungsanforderungen im Bereich Digitaler Zwilling (Digital Twin) sowie der Fortentwicklung unseres Eigenproduktes SPARTACUS Facility Management in der Anbindung an industrielle Erfordernisse beschäftigen. Insbesondere die Verbundaktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung mit Forschungsinstituten und Industriekunden werden weiter aufgebaut. 5.2. Bestehende Zweigniederlassungen Die Gesellschaft wird von der Hauptniederlassung Meerane geführt. Es bestehen unselbständige Niederlassungen in Dresden, Nürnberg/Fürth, Stuttgart/Korntal-Münchingen, Kassel, Berlin und Magdeburg/Schönebeck.
Meerane, den 31. Januar 2025 gez. Jens Hertwig gez. Andreas Thieme gez. Paul Hertwig Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die N+P Informationssysteme GmbH, Meerane Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der N+P Informationssysteme GmbH, Meerane, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der N+P Informationssysteme GmbH, Meerane, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 31. Januar 2025 eureos
gmbh
Dr. Juckel, Wirtschaftsprüfer |
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