Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 44233
Vorher
Nederlands Omroepproduktie Bedrijf Deutschland GmbHNOB Studios GmbHnobeo GmbH
Eingetragen
26.5.1993
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Dienste im Bereich der technischen Unterstützung von Fernsehproduktionen, d.h. die Bereitstellung der technischen Ausrüstung für die Herstellung dieser Produktionen, die im Auftrag deutscher Kunden produziert werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rene Steinbusch
seit 14.9.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
EMG Belgium NVBEL
94.90%
Panex Intervest B.V.NLD
5.10%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EMG Belgium NV
Belgium
949.000 €
94.90%
Panex Intervest B.V.
Netherlands
51.000 €
5.10%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EMG Germany GmbH

Hürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A) Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1) Portrait der Gesellschaft

Die EMG Germany GmbH, im Folgenden "EMG Germany" genannt, ist eine Tochtergesellschaft der Euro Media Group, Paris/Frankreich, einem Dienstleistungsunternehmen für Fernseh- und Filmproduktionen in Europa. Als Full Service Dienstleister erbringt die EMG Germany klassische technische Dienstleistungen ebenso wie spezialisierte Beratungsleistungen für Fernseh- und sonstige Medienproduktionen weltweit mit Schwerpunkt Deutschland.

Im Jahr 2023 schlossen sich die Euro Media Group (EMG) und Gravity MediaGroup Holding Ltd., Watford, Großbritannien, im Rahmen eines Mergers zusammen, um ihre Kräfte strategisch zu bündeln und ihre Marktposition zu stärken.

Die EMG Germany verfügt mit 7 TV-Studios von 295 qm bis 1.400 qm Größe und einem 11.150 qm großen Open-Air-Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft zum Medienstandort Köln über eine Vielzahl an unterschiedlichen Locations, um mehrere TV-Formate oder Shows auch parallel mit der geeigneten Infrastruktur in Szene setzen zu können. Auf dem EMG Germany Gelände entstanden 2023 u.a. Sendungen wie "Denn sie wissen nicht, was passiert - Die Jauch-Gottschalk-Schöneberger Show", "Stern TV", "Wer wird Millionär?", "Die ultimative Chart Show", "Take Me Out", "RTL-Spendenmarathon - Wir helfen Kindern", "40 Jahre RTL" oder "Volles Haus!".

Bei EMG Germany bestehen zudem umfassende Möglichkeiten der Postproduktion. Alle Schnittplätze sind standardmäßig via Glasfaserleitung mit den EMG Germany Shared Storages verbunden. Der größenvariable Speicherplatz arbeitet tapeless/filebasiert. Aufgezeichnete Studiosendungen oder auch eingespieltes externes Material sind somit unmittelbar, auch von mehreren Schnittplätzen gleichzeitig, für die Postproduktion verfügbar.

Außenproduktionen bilden ein weiteres Geschäftsfeld der Gesellschaft. Mit mobilen Regien und Übertragungswagen (Ü-Wagen) werden Fernsehproduktionen auch "on location" - also da, wo der Kunde es wünscht - realisiert. Der Ü-Wagen der EMG Germany ist konzipiert, um den hohen Anforderungen von komplexen Show- und Musikproduktionen gerecht zu werden, zugleich aber auch Sportproduktionen umzusetzen.

Das Unternehmen greift bei Kapazitätsengpässen zudem auf die hochwertig ausgestatteten Ü-Wagen der Euro Media Group zurück.

2) Marktentwicklung und Wettbewerbssituation

Die gesamte Medienbranche sieht sich seit geraumer Zeit einer schwierigen Marktlage gegenüber. Die kontinuierliche Digitalisierung und veränderte Konsumgewohnheiten der Nutzer erzwingen eine Anpassung vieler Geschäftsmodelle. Traditionelle Medien wie Printzeitungen und lineares Fernsehen erleiden weiterhin sinkende Einnahmen, während digitale Medienplattformen und Streaming-Dienste boomen. Investitionen in Technologien wie künstliche Intelligenz und Big Data gewinnen an Bedeutung, um personalisierte Inhalte und Werbeanzeigen bereitzustellen. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb um die Nutzeraufmerksamkeit, was zu steigenden Ausgaben für Marketing und Content führt.

Im Jahr 2023 waren die Auswirkungen von COVID-19 im Vergleich zu den Vorjahren nicht mehr vorhanden, aber die Herausforderungen infolge des Ukraine-Kriegs hielten weiter an.

Der nach wie vor hohe Inflationsdruck beeinträchtigt nach wie vor die gesamte Lieferkette. Die Neuausrichtung der Energieversorgung und die damit verbundenen steigenden Energie- und Nahrungsmittelpreise wirken sich deutlich auf die Medienbranche und insbesondere auf Dienstleister wie EMG Germany aus.

Insbesondere die inflationsbedingt stark gestiegenen Preise für freie Mitarbeiter stellen eine erhebliche Belastung dar. Obwohl die gestiegenen Energiekosten aufgrund langfristiger Verträge im Geschäftsjahr nicht direkt spürbar waren, blieb die Kostensteigerung eine latente Herausforderung.

Bereits in den Vorjahren hatten sich der Fachkräftemangel und die Notwendigkeit nachhaltiger Produktionsmethoden als größte Herausforderungen herauskristallisiert. Die Bewältigung des Fachkräftemangels sowie die wirtschaftlich vertretbare Umstellung auf nachhaltige Produktionsweisen und -mittel bleiben zentrale Aufgaben. Diesen Herausforderungen begegnet die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit ihrem Konzern und als aktives Mitglied des Verbandes Technischer Betriebe für Film & Fernsehen (VTFF) in Kooperation mit anderen Unternehmen.

B) Darstellung des Geschäftsverlaufes und der Ertragslage

1) Geschäftsverlauf 2023

Das Jahr 2023 verlief für die Gesellschaft äußerst zufriedenstellend und konnte mit einem gegenüber 2022 deutlich gestiegenen Rohergebnis sowie Betriebsergebnis abgeschlossen werden.

Die Gesellschaft ist immer dann besonders erfolgreich, wenn es gelingt, wiederkehrende Formate zu produzieren, da die langjährige Erfahrung dabei hilft, die Produktionsabläufe zu optimieren.

Auch die Produktion der "Dauerbrenner" "Die JGS Show", "Wer wird Millionär?" und "Take Me Out" hat erneut ihren Beitrag zu einer hervorragenden Auslastung geleistet. Die Produktion des Formats "Volles Haus!" für die ProSiebenSat.1 Gruppe hat für eine durchgängige Auslastung in den kleineren Studios gesorgt und zudem die Postproduktion sehr gut ausgelastet.

Alles in allem stellte sich die Auslastung der Produktionskapazitäten ausgezeichnet dar und machte wie bereits im Vorjahr den Einsatz des unternehmenseigenen Ü-Wagens als zusätzliche Regie am Studio erforderlich.

Der Bereich Postproduktion hat im Jahr 2023 auch infolge der Produktion des Daily Formats "Volles Haus!" die Erwartungen übererfüllt und schloss deutlich über dem Niveau des Vorjahres ab.

Im "Produzentenhaus" bietet EMG Germany neben Postproduktion den Auftraggebern auch Büroflächen an. So können dort projektspezifisch Redaktionen beheimatet werden und kurze Wege zu den EMG Germany Produktionsstätten geboten werden.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, anhand derer die Gesellschaft ihre Performance misst, sind das Rohergebnis sowie das Betriebsergebnis. Im Vergleich mit dem Geschäftsjahr 2022, in dem sich die Nachfrage nach unseren Studios bereits sehr positiv gestaltete, hat insbesondere die Produktion eines täglichen Formats zu einem deutlich höheren Rohsowie Betriebsergebnis geführt. Beide finanziellen Leistungsindikatoren liegen über dem Niveau des Vorjahres und der erwartete deutliche Anstieg des Rohergebnisses sowie Betriebsergebnisses wurde erfüllt.

2) Ertragslage des Geschäftsjahres 2023

in T€ 2023 2022
Rohergebnis 11.045 9.928
Betriebsergebnis 1.500 80

Das Rohergebnis liegt deutlich über dem Niveau des Vorjahres ebenso wie das Betriebsergebnis. Dies ist insbesondere verursacht durch die erhöhte Auslastung bestehender Kapazitäten. Im Verhältnis zum Umsatz veränderte sich der Wareneinsatz nur geringfügig.

Die übrigen Aufwendungen des Geschäftsjahres enthalten im Wesentlichen Personalkosten, Instandhaltungen, Raumkosten, Abschreibungen etc. und sind im Vergleich zum Vorjahr um 3 % gesunken. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Abschreibungen durch den planmäßigen Werteverzehr zurückzuführen.

Durch Anpassungen des Zinssatzes und einen Anstieg der Forderungen aus dem Cash- Pooling hat sich ein deutlicher Anstieg der Zinserträge ergeben (+T€ 308 gegenüber Vorjahr).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich aufgrund des deutlich gestiegenen Jahresergebnisses um T€ 251 im Vergleich zum Vorjahr erhöht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist insgesamt einen Jahresüberschuss nach Steuern von T€ 1.613 gegenüber T€ 146 im Vorjahr aus.

C) Darstellung der Vermögens- und Finanzlage

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen 10.432 10.947
Umlaufvermögen 14.233 12.939
Rechnungsabgrenzung 9 10
Aktive latente Steuern 788 981
Gesamt 25.462 24.877

Die Entwicklung des Sachanlagevermögens wird im Anlagenspiegel gemäß § 284 HGB dargestellt. Daraus ergibt sich bei ursprünglichen Anschaffungskosten von T€ 71.128 ein Restbuchwert von T€ 10.429. Das gesamte Anlagevermögen hat einen Anteil von ca. 41 % (im Vorjahr: 44 %) des Gesamtvermögens. Der Rückgang des Anlagevermögens ist bedingt durch den planmäßigen Werteverzehr; dennoch wurden umfangreiche Investitionen in die Erneuerung von Bild- und Tonmischern getätigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um T€ 710 auf T€ 1.637 erhöht. Im Gegensatz zum Vorjahr wurden die Monate November und Dezember betreffende Ausgangsrechnungen erst nach dem Bilanzstichtag gezahlt. Die Gesellschaft hatte keine nennenswerten Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber Vorjahr um T€ 1.530 gestiegen. Es handelt sich dabei nahezu ausschließlich um Forderungen aus dem Cash-Pooling. Die liquiden Mittel haben sich um T€ 921 auf T€ 77 verringert. Eine im Vorjahr kurz vor Ablauf des Geschäftsjahres erhaltene Zahlung konnte vor dem Bilanzstichtag nicht mehr dem Cash-Pooling zugeführt werden.

Der durch die Gesellschaft benötigte Liquiditätsbedarf wird wöchentlich mit der Gruppe abgestimmt und der Gesellschaft über den Cash-Pool zum Abruf zur Verfügung gestellt. Die durch die Gesellschaft benötigten Mittel standen immer pünktlich und im bestätigten Umfang zur Verfügung. Dementsprechend sind der Geschäftsführung hieraus bisher keine Hinweise auf einen möglichen Liquiditätsengpass der Gruppe sowie einen möglichen Wertberichtigungsbedarf in Bezug auf die Intercompany entstanden.

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Eigenkapital 20.185 18.572
Rückstellungen 1.427 1.446
Verbindlichkeiten 3.005 3.878
Passive latente Steuern 845 981
Gesamt 25.462 24.877

Der Anteil des Eigenkapitals beträgt ca. 79 % der Bilanzsumme (im Vorjahr: 75 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind um T€ 996 auf T€ 1.003 gestiegen. Dies resultiert aus dem Verkauf von mobilen Vermögensgegenständen an einen Leasinggeber.

Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich ein Finanzierungsanteil in Höhe von 3,94 % (im Vorjahr: 0,03 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 151 gegenüber T€ 1.108 im Vorjahr. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um Konzernumlagen. Der Rückgang ist bedingt durch den Umstand, dass Konzernumlagen für Vorjahre im Laufe des Berichtsjahres gezahlt wurden.

D) Mitarbeitende

Im Geschäftsjahr 2023 waren am Bilanzstichtag 79 Mitarbeitende angestellt (Vorjahr: 84 Mitarbeitende).

Die EMG Germany GmbH bildet in den Berufen Mediengestaltung Bild und Ton, Fachinformatik sowie Informationselektronik aus. Am Bilanzstichtag waren 7 Auszubildende bei EMG Germany beschäftigt.

E) Bericht über Risiken und Chancen

1) Risiken der künftigen Entwicklung

Die EMG Germany ist von der wirtschaftlichen Gesamtlage infolge des Ukraine-Kriegs ebenso betroffen wie viele andere Unternehmen. Zwar profitierte die Gesellschaft im Berichtszeitraum von langfristig geschlossenen Lieferverträgen im Bereich Energie, aber die nach wie vor hohe Inflation birgt weiterhin nicht nur das Risiko höherer Beschaffungspreise, sondern auch ein grundsätzliches Beschaffungsrisiko. Der Ende 2023 auslaufende Stromliefervertrag musste für die Folgejahre erneuert werden und auf Grund der erheblichen Steigerungen der Marktpreise entstehen der Gesellschaft deutlich höhere Kosten für den Strombezug.

Im Studiobereich besteht grundsätzlich das branchenspezifische Kapazitätsvorhalterisiko. Die damit einhergehenden Aufwendungen erfordern eine gute Auslastung, die derzeit allerdings gering ist. Der Wettbewerb nicht nur im Kölner Raum hat sich deutlich verschärft und es bestehen freie Kapazitäten bis Ende des Jahres, weil die Produzenten und Fernsehsender zurückhaltend sind mit verbindlichen Auftragserteilungen. Es lässt sich festhalten, dass die Kombination aus technologischen Entwicklungen, veränderten Konsumgewohnheiten, wirtschaftlicher Unsicherheit und der Suche nach effizienteren und messbaren Werbeformen zu einem Rückgang der Buchung von Werbezeit bei Fernsehsendern geführt hat.

Die langfristige Gefahr eines Preisverfalls in der Branche bleibt bestehen. Die Margen der Vorjahre zu erzielen, ist schwierig, es sei denn durch eine erhöhte Auslastung bestehender Kapazitäten und die Bündelung von Kräften in der EMG / Gravity Media Gruppe, um Skaleneffekte zu erreichen.

Der Sektor der Außenübertragung (AÜ) ist weiterhin von einer Überkapazität an Ü-Wagen geprägt, was ein hohes Preis- und Margenrisiko mit sich bringt. Eine Markterholung ist nicht in Sicht, da weiterhin in neue Übertragungswagen investiert wird. Selbst die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ARD und ZDF sowie deren Tochter- und Enkelgesellschaften investieren in eigene Produktionsmittel und entziehen dadurch den privaten Dienstleistungsunternehmen zusätzlich Produktionsaufträge.

Um das Risiko eines Preisverfalls für die Vermietung von Schnittplätzen zu minimieren, positioniert EMG Germany sich im Bereich Postproduktion als Full-Service-Anbieter und unterstützt die Kunden durch eine konzeptionelle Beratung bei Großprojekten. Hierunter versteht man insbesondere Projekte, bei denen zeitgleich von mehr als zehn Schnittplätzen auf ein und dasselbe Material, welches auf Servern archiviert und bereitgestellt wird, zugegriffen werden kann.

Wirtschaftliche oder rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale grundsätzlicher Art sind für die Gesellschaft nicht absehbar. Es besteht aber eine deutliche Abhängigkeit vom Ausgabeverhalten der TV-Sender und wenigen großen Produktionsgesellschaften. Durch die intensive, langjährige Partnerschaft mit dem bestehenden Kundenstamm und die stetige Erweiterung des Kundenkreises können konjunkturelle Schwankungen mittelfristig weitestgehend ausgeglichen werden und es wird hieraus keine Gefährdung der Gesellschaft in ihrem Bestand erwartet. Seit Beginn des Jahres 2024 nutzt die Gesellschaft das Instrument der Kurzarbeit, um der deutlich gesunkenen Nachfrage seit Jahresbeginn etwas entgegenzusetzen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Überfällige Forderungen werden durch das Forderungsmanagement stringent nachverfolgt, sodass Zahlungsausfälle die absolute Ausnahme bilden. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Bestehende Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind planmäßig zu tilgen; bei einer Verschlechterung der Ertragslage und des Cashflows der Gesellschaft könnte sich daraus grundsätzlich ein Liquiditätsrisiko ergeben. Diesem wird durch eine laufende Cash- und Budgetplanung begegnet. Eine ausreichende Liquiditätsausstattung der Gesellschaft ist auch über Finanzierungsmöglichkeiten innerhalb des Konzernverbunds der Euro Media Group gewährleistet sowie durch das Instrument des Forderungsverkaufs an eine Factoringgesellschaft.

2) Chancen der künftigen Entwicklung

Der Trend zu zunehmend komplexeren Anforderungen der Auftraggeber und die stetig steigenden technischen Anforderungen in Zeiten der Krisen erhöhen die Anforderungen an EMG Germany in Bezug auf Finanzstärke und Know-how kontinuierlich. In diesem sich wandelnden Branchenkontext stellt die Einbindung in den Mutterkonzern EMG / Gravity Media eine bedeutende Chance dar.

Produktionsressourcen können europaweit logistisch optimiert eingesetzt werden, und Investitionen erfolgen mit einem strategischen Blick auf den gesamten europäischen Markt. EMG Germany profitiert auf nationaler Ebene von internationalem Know-how.

Darüber hinaus geht die Geschäftsführung davon aus, dass durch den Zusammenschluss von EMG und Gravity Media zusätzliche Chancen kreiert werden können. Die technischen Ressourcen und innovativen Lösungen beider Unternehmen werden kombiniert, was zu einer verbesserten Dienstleistungsqualität führen kann. Die erweiterte globale Reichweite ermöglicht es, neue Märkte zu erschließen und bestehende Kundenbeziehungen zu vertiefen. Zudem kann die betriebliche Effizienz gesteigert und die Kosteneffektivität erhöht werden, was zu wettbewerbsfähigeren Preisen und höheren Margen führen kann. Der Austausch von Fachwissen und die gemeinsame Nutzung modernster Technologien stärken die technologische Führerschaft des fusionierten Unternehmens und eröffnen neue Möglichkeiten für Wachstum und Innovation.

Es gibt laufende strategische Projekte auf Gruppenebene, die ein gemeinsames Vorgehen z.B. in Bezug auf Procurement, Pricing, Ressourcenplanung oder die Vereinheitlichung der IT- Infrastruktur zum Ziel haben. Die Geschäftsführung rechnet schon mittelfristig mit entsprechenden Skaleneffekten und verbesserter Wirtschaftlichkeit.

Technologisch gesehen ist die Remote-Produktion nach wie vor der Bereich, in dem die größte und dynamischste Entwicklung ansteht. Auch hier kann die Gesellschaft von den bereits gebauten Remote Operation Centern bei Schwestergesellschaften hinsichtlich Erfahrung und technischer Expertise profitieren. Der UK-Markt ist hier schon deutlich weiterentwickelt, aber insbesondere durch die Kunden der Zukunft (MAANG-Meta, Amazon, Apple, Netflix, Google) lassen sich hier globale Trends erkennen und ableiten.

Der Gesellschaft ist es Anfang 2024 gelungen, die neu gegründete Produktionsgesellschaft Raab ENTERTAINMENT GmbH, Hürth, zu überzeugen, ihren Firmensitz auf dem Gelände der EMG einzurichten. Neben der Vermietung von Büroflächen erwartet die Gesellschaft einen sehr positiven Effekt im Bereich Studiogeschäft von diesem neuen Marktteilnehmer.

Insbesondere die gemeinsame Vorgehensweise der EMG / Gravity Media als Gruppe im globalen Markt lässt die Gesellschaft ungeachtet der aktuell schwierigen Lage optimistisch in die Zukunft blicken.

F) Prognosebericht

Der Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres 2024 blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Die Gesellschaft ging von einem Rohergebnis sowie Betriebsergebnis annähernd auf Vorjahresniveau aus.

Durch den Wegfall des von Sat.1 langfristig angelegten Formats "Volles Haus!" sinkt die Auslastung sowohl im Segment Studio wie auch im Segment Postproduktion stark.

Bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat die Gesellschaft mit der Belegschaft eine Vereinbarung zur Nutzung des Instruments Kurzarbeit getroffen, das seit Beginn des Jahres genutzt wird, um den Zeitraum der signifikant reduzierten Nachfrage zu überbrücken. Die Gesellschaft beabsichtigt, auch noch bis Ende des Jahres 2024 Kurzarbeit zu nutzen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

In der Planung für das zweite Halbjahr 2024 sind noch Risiken enthalten und die Gesellschaft rechnet damit, dass die Einbußen des ersten Halbjahres nicht mehr aufgeholt werden können. Insoweit ist mit einem deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibenden Rohergebnis sowie Betriebsergebnis auch für das gesamte Geschäftsjahr zu rechnen.

Gleichwohl begann das zweite Halbjahr 2024 mit dem ersten Format, das die Gesellschaft für Raab ENTERTAINMENT anlässlich der Fußball-Europameisterschaft umgesetzt hat, insofern vielversprechend, als dass jetzt mit weiteren Produktionen sowohl für diesen Kunden als auch andere gerechnet werden kann. Erfahrungsgemäß ist das zweite Halbjahr grundsätzlich deutlich stärker als das erste Halbjahr eines Geschäftsjahres.

Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024, aufgrund des Geschäftsverlaufs des ersten Halbjahres, einen deutlichen Rückgang des Rohergebnisses sowie Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

Diese Aussage gilt vorbehaltlich der weltweiten Umstände infolge des Ukraine-Kriegs und der daraus resultierenden Folgen.

 

Hürth, den 21. Juni 2024

EMG Germany GmbH

René Steinbusch, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.570,33 3
II. Sachanlagen 10.428.783,49 10.944
III. Finanzanlagen 1,00 0
10.432.354,82 10.947
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.637.231,15 928
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.517.437,39 10.987
3. Sonstige Vermögensgegenstände 934,50 26
14.155.603,04 11.941
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 77.244,69 998
14.232.847,73 12.939
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.462,72 10
D. Aktive latente Steuern 788.354,00 981
25.462.019,27 24.877

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511
II. Kapitalrücklage 16.773.398,28 16.774
III. Gewinnvortrag 1.287.202,80 1.141
IV. Jahresüberschuss 1.612.670,77 146
20.184.563,73 18.572
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.427.345,52 1.446
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften 1.002.515,10 6
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 384.935,66 1.176
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 150.935,75 1.108
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.466.508,51 1.588
davon aus Steuern: EUR 191.091,83 (Vorjahr: TEUR 167)
3.004.895,02 3.878
D. Passive latente Steuern 845.215,00 981
25.462.019,27 24.877

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 11.045.318,56 9.928
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.012.184,76 4.228
b) Soziale Abgaben 836.893,04 775
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.545.371,05 1.708
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.151.082,58 3.137
5. Betriebsergebnis 1.499.787,13 80
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 384.401,00 76
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.096,36 6
8. Finanzergebnis 364.304,64 70
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 251.421,00 4
10. Ergebnis nach Steuern 1.612.670,77 146
11. Jahresüberschuss 1.612.670,77 146

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die EMG Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Sie ist unter der Firma EMG Germany GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 44233 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

Unter Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB werden in der Gewinn- und Verlustrechnung die Posten gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 1, 4 und 5 HGB unter dem Posten "Rohergebnis" zusammengefasst. Weiterhin werden größenabhängige Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Angaben zum Anlagevermögen sind unter Anwendung von § 265 Abs. 7 HGB in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

A. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

B. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Falle einer sonstigen Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ein Sammelposten wird von der Gesellschaft nicht gebildet.

Die Nutzungsdauern wurden wie folgt gewählt:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 - 4 Jahre
Gebäude und Einbauten 15 - 30 Jahre
Technische Anlagen 5 - 10 Jahre
Andere Anlagen 1 - 10 Jahre

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung bewertet.

Vorräte

Die Bewertung der ausgewiesenen Band- und Lichtmaterialien erfolgt zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Forderungen in Fremdwährungen bestehen nicht.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen, zeitanteilig abgegrenzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich hieraus entsprechende Steuerbe- oder -entlastungen ergeben. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge des laufenden Jahres gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist oder ausreichend passive latente Steuern vorhanden sind. Ein Aktivüberhang der latenten Steuern wurde in Ausübung des entsprechenden Wahlrechts der Gesellschaft nicht angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

C. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nominalwert ausgewiesen.

Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen ist den bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestehen nicht.

III. Angaben zur Bilanz

A. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind der Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023" zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

B. Anteilsbesitz

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Gesellschaft Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Jahresergebnis 2023 Buchwert 31.12.2023
T€ T€ T€
FilmPartners (Deutschland) GmbH Hürth 100 % -54 -6 0

C. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen enthalten T€ 1.637 (Vorjahr T€ 928) aus Lieferungen und Leistungen gegen Kunden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten T€ 176 (Vorjahr: T€ 129) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und T€ 12.341 (Vorjahr: T€ 10.858) Forderungen im Rahmen des Cash Managements. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

D. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Abnahme der liquiden Mittel um T€ 921 im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einem Zahlungseingang kurz vor dem Stichtag im Vorjahr.

E. Aktive Latente Steuern

Der in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesene Posten "Aktive latente Steuern" resultiert insbesondere aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen.

F. Eigenkapital

Die EMG Belgium N.V., Belgien, Vilvoorde, hält 94,9 % und die Panex Invest B.V., Niederlande, Huizen, die verbleibenden 5,1 % der Gesellschafteranteile. Das Eigenkapital setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von € 511.291,88 (1 Mio. DM), der Kapitalrücklage von € 16.773.398,28 und dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 1.612.670,77 zuzüglich eines Gewinnvortrages von € 1.287.202,80 zusammen.

G. Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 934), Personalrückstellungen für Urlaubstage, Überstunden und Bonuszahlungen (T€ 251) sowie Rückstellungen für Kundenboni (T€ 44).

H. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:

Gesamt 31.12.2023 Restlaufzeit
bis 1 Jahr > 1 Jahr > 5 Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften 1.003 324 679
(Vorjahr) (6) (6) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 385 385
(Vorjahr) (1.176) (1.176)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 151 151
(Vorjahr) (1.108) (1.108)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.466 1.466
(Vorjahr) (1.588) (1.588)
3.005 2.326 679
(3.878) (3.878) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften resultieren aus der Darlehensfinanzierung von technischem Equipment sowie Posten aus Sale-and-Lease-Back Agreements und sind mit den entsprechenden Gegenständen in Form der Sicherungsübereignung besichert. Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft zwei neue Leasingverträge abgeschlossen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 151 (Vorjahr T€ 1.108) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten mit T€ 1.274 (Vorjahr: T€ 1.414) die Verpflichtung zur Weiterleitung von Kundenzahlungen an die Factoring Gesellschaft. Diese sind durch die abgetretenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert.

I. Passive latente Steuern

Der in der Bilanz unsaldiert und gesondert ausgewiesene Posten "Passive latente Steuern" beruht auf temporären Differenzen aus abweichenden Abschreibungen auf Gebäude.

IV. Erläuterungen zu Gewinn- und Verlustrechnung

A. Sonstige betriebliche Erträge

Die im Rohergebnis enthaltenen sonstigen betrieblichen Erträge von T€ 590 (Vorjahr: T€ 425) enthalten unter anderem die Verrechnung von sonstigen Sachbezügen (T€ 41). Insgesamt beträgt der Anteil der Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen T€ 438 (Vorjahr: T€ 148). Erträge aus der Währungsumrechnung bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

B. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 3.151 (Vorjahr: T€ 3.137) beinhalten Kosten für die Instandhaltung von T€ 980, die Konzernumlage von T€ 520, Rechts- und Beratungskosten von T€ 297, KFZ-Kosten von T€ 104, Versicherungen von T€ 101 und sonstige Abteilungskosten in Höhe von T€ 1.149. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

C. Abschreibungen

Im Berichtsjahr wurden ausschließlich planmäßige Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände vorgenommen.

D. Zinserträge

Die Zinserträge betreffen mit T€ 384 (Vorjahr: T€ 76) ausschließlich Zinserträge aus Cash- Management- Forderungen an verbundene Unternehmen.

E. Zinsaufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen ausschließlich Zinsen für die Leasingverträge.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr René Steinbusch ist hauptberuflich Geschäftsführer der Gesellschaft. Auf die Angabe der Geschäftsführungsbezüge wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 80 (Vorjahr: 84) Mitarbeiter. Davon befinden sich im Geschäftsjahr 11 Mitarbeiter in Ausbildung (Vorjahr: 12). Die Mitarbeiter teilen sich auf in Produktion 60 (Vorjahr: 63) sowie Verwaltung 20 (Vorjahr: 21).

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus einer Bürgschaft mit T€ 500 (Vorjahr: T€ 0) für eigene Verpflichtungen sowie Verpflichtungen verbundener Unternehmen. Die selbstschuldnerische Bürgschaft begründet sich aus dem im Geschäftsjahr 2023 neu geschlossenen Factoring-Vertrags.

Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit, aus der angegebenen Verbindlichkeit aus Bürgschaften in Anspruch genommen zu werden, aufgrund des niedrigen Forderungsausfalls als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum Stichtag T€ 177 (Vorjahr: T€ 220).

Konzernzugehörigkeit

Über die EMG Belgium N.V., Belgien, Vilvoorde, die die Mehrheit am Kapital der Gesellschaft hält, wird die EMG Germany GmbH in den Konzernabschluss der Euro Media Group S.A. (vormals United Broadcast Facilities N.V.), Frankreich, Saint-Denis, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss wird nach IFRS erstellt und im Registergericht Nanterre unter der Nummer 326 752 797, Frankreich, veröffentlicht.

Veränderung der latenten Steuern

Stand zum Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
Aktive latente Steuern T€ 981 T€-193 T€ 788
Passive latente Steuern T€ 981 T€-136 T€ 845

Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die eine Auswirkung auf die Gesamtlage des Unternehmens haben.

 

Hürth, den 21. Juni 2024

EMG Germany GmbH

-Geschäftsführung-

René Steinbusch

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 445.155,98 2.387,54 108,92 447.434,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.629.448,43 155.935,08 30,00 37.785.353,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und 25.424.096,29 755.074,95 1.517.626,81 24.661.544,43
Geschäftsausstattung 8.074.561,49 117.601,86 22.862,91 8.169.300,44
71.128.106,21 1.028.611,89 1.540.519,72 70.616.198,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 0,00 0,00 25.001,00
71.598.263,19 1.030.999,43 1.540.628,64 71.088.633,98
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 442.250,08 1.745,69 131,50 443.864,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 28.328.338,25 822.683,26 30,00 29.150.991,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und 24.324.405,32 524.154,55 1.517.530,23 23.331.029,64
Geschäftsausstattung 7.531.469,10 196.787,55 22.862,91 7.705.393,74
60.184.212,67 1.543.625,36 1.540.423,14 60.187.414,89
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
60.651.462,75 1.545.371,05 1.540.554,64 60.656.279,16
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte 3.570,33 3
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.634.362,00 9.301
2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und 1.330.514,79 1.100
Geschäftsausstattung 463.906,70 543
10.428.783,49 10.944
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 0
10.432.354,82 10.947

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EMG Germany GmbH, Hürth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EMG Germany GmbH, Hürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der EMG Germany GmbH, Hürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 22. November 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Max Schürtz, Wirtschaftsprüfer

Thomas Wallner, Wirtschaftsprüfer

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