Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 61348
Vorher
Clinserve clinical trial Services GmbHMDS Pharma Services Central Lab GmbHClearstone Central Laboratories GmbH
Eingetragen
13.5.1996
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Gegenstand
die Durchführung von klinischen Studien, die Geschäftstätigkeit und Erbringung von Leistungen im Bereich Logistik und Transport einschließlich in Spezialbereichen (wie etwa Medizinprodukte, Blut- und andere Proben, klinische Studien) sowie die Produktion und Zusammensetzung von Testgeräten für klinische Studien, medizinische oder vergleichbare Zwecke. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich in anderen Geschäftsbereichen zu betätigen, die dem vorstehend beschriebenen Unternehmensgegenstand dienen oder diesen ergänzen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
James Mark Court
seit 10.1.2024
Geschäftsführer
Ariette van Strien
seit 27.7.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Blitz F15-302 GmbH
Germany
50000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MARKEN Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell und -strategie

Die MARKEN Germany GmbH (die "Gesellschaft") ist ein Tochterunternehmen der Marken Time Critical Express GmbH ("Marken"), die zu der weltweit tätigen Unternehmensgruppe United Parcel Service Inc ("UPS") gehört.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Logistik- und Transportdienstleistungen, einschließlich Spezialbereichen (wie etwa Medizinprodukte, Blut- und andere Proben, klinische Studien) sowie die Produktion und Zusammensetzung von Testgeräten, insbesondere für klinische Studien, medizinische oder vergleichbare Zwecke. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich in anderen Geschäftsbereichen zu betätigen, die dem vorstehend beschriebenen Unternehmensgegenstand dienen oder diesen ergänzen. Die MARKEN Germany GmbH ist Teil der europaweiten Lieferkette mit Schwerpunkt auf dem deutschen Markt.

Unser Geschäftsmodell basiert auf einem ausgeprägten und präzisen Verständnis der Bedürfnisse unserer Kunden und konzentriert sich auf die Durchführung termingerechter Lieferungen mit dem Ziel, die Erwartungen unserer Kunden noch zu übertreffen. Marken legt nach wie vor großen Wert auf einen individuellen Kundenservice und praxisorientierte Mitarbeiter im operativen Geschäft an allen Standorten.

b. Bestehende Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

c. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung angefallen.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2023 befand sich die deutsche Wirtschaft in einer Rezession, da gegenüber dem Vorjahr das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0,3 % sank und die Inflation um 6 % stieg. Der Arbeitsmarkt war mit einer Rekorderwerbsquote von 83,6 % der Bevölkerung im Alter von 20-64 Jahren stabil, allerdings entwickelte sich der private Verbrauch im Verlauf des Jahres nur schleppend. Das gesamtstaatliche Defizit verharrte 2023 bei 2,5 % des BIP, während die Schuldenquote auf 63,6 % des BIP zurückging [1].

[1] https://economy-finance.ec.europa.eu/economic-surveillance-eu-economies/germany/economic-forecast-germany_en

b. Entwicklung innerhalb der Branche

Die Entwicklung auf dem Markt für Logistikdienstleistungen für die Branchen Pharma und Life Science war im Vergleich zum gesamtwirtschaftlichen Trend erfreulich. Die geografische Lage Deutschlands in der Mitte Europas und die damit verbundenen Vorteile sind einer der Hauptgründe für die Stärke der deutschen Logistikbranche. Deutschland ist in Europa führend in den Bereichen Logistik und Transportwesen und hat im Laufe der Jahre Milliarden in den Ausbau der Verkehrsnetze investiert.

c. Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.613. Unter Berücksichtigung des negativen Zinsergebnisses in Höhe von TEUR 504, das im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für ein konzerninternes Darlehen resultiert, ist das EBIT mit TEUR 2.113 negativ. Aus Sicht der Geschäftsführung hat sich die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 insgesamt aufgrund der Verringerung des Jahresfehlbetrags verbessert. Ein Grund dafür ist die Steigerung der Umsatzerlöse um rund 7 %.

d. Darstellung der Verlustsituation sowie der Finanz- und Vermögenslage

Verlustsituation

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Anstieg ihrer Umsatzerlöse von TEUR 13.989 auf TEUR 15.029, während die Aufwendungen für Material und bezogene Leistungen von TEUR 727 auf TEUR 692 gesunken ist.

Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter erhöhten sich von TEUR 10.831 auf TEUR 11.803, was vor allem auf gezahlte Abfindungen und Sondervergütungen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich von TEUR 5.442 auf TEUR 4.962, was weitgehend auf einem Rückgang der konzerninternen Aufwendungen beruht. Das EBIT ist mit TEUR 2.113negativ, aber verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.167. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 504 sind im Wesentlichen auf ein konzerninternes Darlehen zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 2.613 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 3.334) ab.

Finanzlage

Die Gesellschaft ist ihren Zahlungsverpflichtungen im Berichtsjahr sowie in anderen Jahren jederzeit nachgekommen. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt primär durch Aufnahme in den Cashpool der Unternehmensgruppe sowie durch Vergabe eines konzerninternen Darlehens. Die deutsche Gesellschaft ist in die Liquiditätsplanung der Unternehmensgruppe einbezogen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme,ohne nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag, sank im Berichtsjahr von TEUR 7.970 auf TEUR 6.903. Dieser Rückgang ist zum Teil auf eine Verringerung der Verbindlichkeiten und der Forderungen an/von Konzernunternehmen zurückzuführen.

Die Aktivseite der Bilanz besteht zu 58 % aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die hauptsächlich gegen UPS bestehen.

Die Passivseite der Bilanzstellt mit 92 % der Bilanzsumme Schulden dar und bestehen hauptsächlich aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.881 (Vorjahr: TEUR 10.653).

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung schätzt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens als besser ein als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 7 % gestiegen und das negative EBIT von TEUR 2.113 stellt eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr dar. Das negative EBIT ist teilweise auf einen Anstieg der Personalkosten zurückzuführen.

e. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatz und EBIT.

f. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen hohe Priorität.

Auch im vergangenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen wieder eine beträchtliche Anzahl von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für seine Mitarbeiter durchgeführt.

III. Prognose, Chancen und Risiken

a. Prognose und Chancen

Für das laufende Geschäftsjahr 2024 werden die Umsatzerlöse sinken, aber im darauffolgenden Geschäftsjahr 2025 sollen sie wieder steigen. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 14.555 und ein negatives EBIT von TEUR 2.784 prognostiziert.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr sind der Geschäftsführung keine Faktoren bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Fähigkeit zur Fortführung des Unternehmens haben könnten, da die Gesellschaft zur internationalen Unternehmensgruppe UPS Inc. gehört, die über die notwendigen Ressourcen verfügt, um die Finanzierung ihrer Tochtergesellschaften kurz- und mittelfristig sicherzustellen. In jedem Fall beobachtet die Gesellschaft die künftige Entwicklung weiterhin aufmerksam.

Wir sehen nach wie vor gute Chancen, unsere führende Marktposition als Produzent von Testkits für die Branchen Pharma und Life Science zu festigen und auszubauen. Trotz der Anzeichen für einen globalen Konjunkturrückgang halten wir das makroökonomische Umfeld für günstig.

Wir sehen Möglichkeiten, unsere Lieferkette und internen Prozesse durch die weitere Integration in die UPS-Gruppe zu optimieren.

Dank unserer langjährigen Expertise in der klinischen Logistik und angesichts der hohen Qualitätsstandards in der Branche sehen wir eine gute Chance für eine langfristige Bindung unserer Kunden.

b. Risiken

Ziele und Methoden des Risikomanagements

Als internationales klinisches Logistikunternehmen ist die Gesellschaft strategischen, wirtschaftlichen und operativen Risiken ausgesetzt, die von der Geschäftsführung und der Konzernleitung beobachtet und kontrolliert werden. Zu diesen Risiken gehören unter anderem:

• Verspätungen des Transportunternehmens und Nichtdurchführung des Transports;

• zunehmend restriktive Vorschriften;

• weitreichende Störung von Technologiesystemen;

• Anstieg der Ausrüstungs- und Betriebskosten;

• verstärkter Wettbewerb und

• Anstieg der Lizenzkosten, Registrierungsgebühren, Versicherungs- und Transportkosten.

Das Risikomanagementkonzept basiert auf einer Bewertung der Art der Risiken, der möglichen Folgen und der vorhandenen Steuerungsmittel zur Risikominderung sowie deren Wirksamkeit. Dieser Prozess wird von der Geschäftsführung geleitet und gegebenenfalls an die Konzernleitung übertragen.

Weitere erhebliche Risiken

Die sich aus unseren Geschäftsbedingungen im Hinblick auf die Speditionshaftung ergebenden Risiken sind durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt.

Eine ständige Schuldnerüberwachung wirkt dem Risiko von Forderungsausfällen entgegen. Interne Systeme im Bereich der Versandkontrolle sorgen dafür, dass eingekaufte Dienstleistungen unseren Kunden vollumfänglich und zeitnah in Rechnung gestellt werden.

Wirtschaftliche oder rechtliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, oder Risiken mit einer besonderen Auswirkung auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft sind nicht erkennbar.

 

Hamburg, 4. Oktober 2024

Doaa Abdel Fathallah

Ariette van Strien

James Mark Court

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

EUR Gesamtjahr/Stand
EUR
Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 79.237,57 101.567,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 198.236,08 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.942,23 338.439,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.627,34 0,00
512.805,65 338.439,52
592.043,22 440.007,51
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.727,87 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 972.215,84 916.716,96
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.112.111,53 6.104.961,71
3. Sonstige Vermögensgegenstände 211.620,94 214.300,64
6.295.948,31 7.235.979,31
6.310.676,18 7.235.979,31
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 569,53 294.140,41
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 1.923.223,96 3.310.214,05
Summe Aktiva 8.826.512,89 11.280.341,28

PASSIVA

EUR Gesamtjahr/Stand
EUR
Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 24.996.035,91 20.996.035,91
III. Verlustvortrag -24.331.814,55 -20.997.733,19
IV. Jahresfehlbetrag -2.613.009,91 -3.334.081,36
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.923.223,96 3.310.214,05
0,00 0,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 744.252,40 341.366,59
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,21 21,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.415,21 81.340,86
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.881.144,98 10.652.591,66
4. Sonstige Verbindlichkeiten 175.601,09 205.021,17
davon aus Steuern EUR 175.601,09 (Vj. EUR 196.978,32)
8.082.260,49 10.938.974,69
Summe Passiva 8.826.512,89 11.280.341,28

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

EUR Gesamtjahr/Stand
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 15.028.593,89 13.989.242,40
2. Sonstige betriebliche Erträge 414.148,20 10.543,98
15.442.742,09 13.999.786,38
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -692.478,14 -726.968,37
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.158.233,83 -9.412.690,07
b) Soziale Abgaben -1.644.686,80 -1.418.516,26
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -98.943,95 -180.618,75
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.962.049,84 -5.441.517,84
-17.556.392,56 -17.180.311,29
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.416,18 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -503.775,62 -153.556,45
9. Jahresfehlbetrag -2.613.009,91 -3.334.081,36

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Obwohl das Unternehmen bilanziell überschuldet ist, wurde der Jahresabschluss auf der Grundlage der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt, da die Muttergesellschaft die notwendige finanzielle Unterstützung zugesagt hat, um eine wirtschaftliche Überschuldung abzuwenden.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma MARKEN Germany GmbH mit Sitz in Hamburgim Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 61348 eingetragen.

Vorjahresfehlerkorrektur und Angaben zu Vorjahresbeträgen

Im Jahresabschluss 2023 wurden in laufender Rechnung Fehler aus der Vorjahresberichtsperiode korrigiert. Im Berichtsjahr 2022 führte eine fehlerhafte Periodenabgrenzung zu einem höheren aktiven Rechnungsabgrenzungsposten. Die ergebniswirksame Fehlerkorrektur beträgt TEUR 150 und wurde im Jahresabschluss 2023 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Der Vorjahreswert in der Bilanz wurden nicht angepasst. Es werden die angepassten Beträge in diesem Anhang in dem jeweiligen Bilanzposten bei den "Erläuterungen zur Bilanz" beziehungsweise bei den entsprechenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung bei den "Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung" angegeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend, die im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert blieben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Vorräte sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum Marktwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Sonstige Rückstellungen erfassen alle ungewissen Verbindlichkeiten und möglichen Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erforderlich erachtet wird.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 37 (Vj. TEUR 0) solche gegenüber Gesellschaftern.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Vergleichswert des Rechnungsabgrenzungsposten im Vorjahr bei richtiger Darstellung beträgt TEUR 144.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Überstunden sowie für ausstehende Eingangsrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Es gibt ein langfristiges konzerninternes Darlehen über TEUR 7.500, das am 12. Dezember 2025 fällig wird. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von insgesamt TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 11) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von insgesamt TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 34) enthalten.

Der Vergleichswert der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahr bei richtiger Darstellung beträgt TEUR 5.592.

Ereignisse nach dem Berichtsdatum

Seit dem Berichtsdatum sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus Gebäude- und Fahrzeugmiet- und -leasingverträgen mit einer Restlaufzeit zwischen einemund vierJahren und belaufen sich auf insgesamt TEUR 944.

Geschäftsführer

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Doaa Abdel Fathallah, Anwalt

Ariette van Strien, Kauffrau

James Mark Court, Kaufmann (seit 15. September 2023)

Emily Johnson, Kauffrau (bis 26. September 2024)

Lindsey Innocenti, Kauffrau (seit 15. September 2023

bis 1. Oktober 2024)

Werner Riedl-Streese, Qualitätsmanager (bis 15. September 2023)

Gerit Offenhauser, Kaufmann (bis 9. Juni 2023)

Andrew Gravett , Kaufmann (bis 15. September 2023)

Von den Geschäftsführern bekamen lediglich zwei im Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung von der Gesellschaft. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird daher gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Arbeitnehmer

Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 164 (Vorjahr: 176) Mitarbeiter.

Konzernbeziehungen

Die Marken Germany GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Marken Time Critical Express GmbH; der Jahresabschluss der Marken Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der United Parcel Services of America Inc. mit Sitz in Atlanta, Georgia / USA einbezogen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hamburg, 4. Oktober 2024

Doaa Abdel Fathallah

Ariette van Strien

James Mark Court

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 13. November 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 266.092,23 0,00 109.779,08 156.313,15
266.092,23 0,00 109.779,08 156.313,15
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 6.265,50 211.270,13 0,00 217.535,63
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 770.582,68 63.535,19 346.655,82 487.462,05
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.627,34 0,00 15.627,34
776.848,18 290.432,66 346.655,82 720.625,02
1.042.940,41 290.432,66 456.434,90 876.938,17
Kummulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 164.524,24 22.330,42 109.779,08 77.075,58
164.524,24 22.330,42 109.779,08 77.075,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 6.265,50 13.034,05 19.299,55
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 432.143,16 63.579,48 307.202,82 188.519,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
438.408,66 76.613,53 307.202,82 207.819,37
602.932,90 98.943,95 416.981,90 284.894,95
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 79.237,57 101.567,99
79.237,57 101.567,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 198.236,08 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.942,23 338.439,52
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.627,34 0,00
512.805,65 338.439,52
592.043,22 440.007,51

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MARKEN Germany GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MARKEN Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MARKEN Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren, Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 7. Oktober 2024

Meyer & Pritsch Wirtschaftsprüfung GmbH
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F. Meyer, Wirtschaftsprüfer

M. Medag, Wirtschaftsprüfer

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