Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Steinacker GmbH
Wellastraße 10, 36088 Hünfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Jahn seit 13.1.2022 | Prokura |
Annette Steinacker seit 22.6.2017 | Prokura |
Frank Dipl.-Ing. Steinacker seit 1.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steinacker GmbHHünfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. - 31.12.2023
Anhang 2023Allgemeine Angaben Die Steinacker GmbH mit Sitz in Hünfeld ist seit dem 15.07.1977 unter der Registernummer HRB 3211 im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda eingetragen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss der Steinacker GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die erst Aufwand nach dem Bilanzstichtag darstellen (darin enthalten: Disagio: 0 TEUR, Zinsen: 0 TEUR). Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 478.809,78 Euro. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 10,648,00 EUR. Die Rückdeckungsversicherungen wurden nach § 246 Abs. 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Im Berichtsjahr sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen angefallen. Sonstige Vermögensgegenstände Der Posten umfasst im Wesentlichen Darlehen 1.435 TEUR (Vorjahr 1.403 TEUR) und übrige Vermögensgegenstände 139 TEUR (Vorjahr 40 TEUR). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.432 TEUR enthalten. Diese betreffen Darlehensgewährungen im Rahmen der bestehenden sog. Betriebsaufspaltung. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wiesen mit Ausnahme eines Teilbetrages von 1.432 TEUR eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf. Eigenkapital Das Stammkapital wurde noch nicht auf EUR umgestellt und beträgt DM 310.000. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Personalkosten 119 TEUR (Vorjahr 110 TEUR), Gewährleistungsrückstellungen 25 TEUR (Vorjahr 31 TEUR) und übrige Rückstellungen 28 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet und auf die Richttafeln 2018 G von Prof. Heubeck zurückgegriffen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Erfüllungsbetrag am 31.12.2023 beträgt zu einem Zinssatz von 1,81 % 611.005 EUR. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 10.648,00 EUR. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB bzw. nach § 268 Abs. 8 HGB. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Ausschüttungssperre (§ 28 Nr. 28 HGB)
Angaben zu Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.003 TEUR. Im Übrigen sind die Fälligkeiten im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen umfassen Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von 11 TEUR. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 236.529,12 Euro. Auf neue Rechnung werden 236.529,12 Euro vorgetragen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden aus Miet- und Pachtverträgen (400 TEUR), Bestellobligo (389 TEUR) und aus noch zu erfüllenden Werkverträgen / Auftragsbestand (949 TEUR). Sonstige Pflichtangaben Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Frank Steinacker, Kaufmann, geführt. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Die Forderung wird mit 2,23% verzinst. Das Darlehen wurde auf unbestimmte Zeit gewährt und ist nicht besichert. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 56 (Vorjahr 62). davon gewerbliche Mitarbeiter 38 (Vorjahr 44) davon Angestellte 18 (Vorjahr 18) Gesamtbezüge der Organe Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Pensionsrückstellungen für frühere Organmitglieder Ein Teilbetrag der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 59.351 betrifft frühere Organmitglieder. Nachtragsbericht Besondere Vorgänge nach dem Abschlussstichtag, die zu einer anderen Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen würden, sind nicht eingetreten. Hinsichtlich der möglichen Risiken und Auswirkungen wird auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.
Hünfeld, den 26.08.2024 Steinacker GmbH Hünfeld gez. Frank Steinacker, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Steinacker GmbH, Hünfeld, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steinacker GmbH, Hünfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steinacker GmbH, Hünfeld, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 18. Oktober 2024 Nawrot
GmbH
Streit, Wirtschaftsprüfer ppa. Kathmann, Wirtschaftsprüferin Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Wirtschaftsbericht: Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2023 Die Steinacker GmbH wurde am 01.04.1977 gegründet, die Firmenanschrift lautet Wellastrasse 10-12 in 36088 Hünfeld. Als Grundprodukt werden auf 7 Blasfolienanlagen Polyethylen Folien extrudiert, diese werden anschließend konfektioniert oder zu Luftpolsterfolie verarbeitet. Zur Geschäftsleitung gehören Frank Steinacker als geschäftsführender Gesellschafter, sowie die Prokuristen Annette Steinacker und André Jahn. Im Geschäftsjahr 2023 sind im Jahresdurchschnitt 56 Mitarbeiter: innen beschäftigt worden. Es werden ca. 395 Kunden aktiv bearbeitet. Es werden so gut wie alle Branchen abgedeckt, die Produkte werden hauptsächlich in die DACH- und Benelux-Region geliefert. Die Beschaffung von Rohstoffen stellte im Gegensatz zu den Vorjahren kein Problem dar, alle zur Produktion benötigten Produkte waren zu jeder Zeit in ausreichender Menge verfügbar. Die EK- Konditionen für Standard LDPE als Kontraktware langen im Januar 2024 bei 1.845.00 €, fielen zur Mitte des Jahres auf 1.665.00 € und stiegen in der 2. Jahreshälfte leicht auf 1.715.00 € pro Tonne an. Zunehmende Bedeutung bei der Rohstoffbeschaffung spielte die Regeneratware, hier lagen die EK- Konditionen für Kontraktware im Januar bei 1.555.00 €, Mitte des Jahres bei 1.665.00 € Ende 2023 bei 1.715.00 € pro Tonne. (Quelle: www.kiweb.de: KI Polymerpreise Auswahl LD-PE Folien 01.2023-12.2023) B. Lage des Unternehmens: Auch im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Vermögenslage der Gesellschaft weiter positiv entwickelt. Langfristige Verbindlichkeiten wurden planmäßig zurückgezahlt, auch ist die Möglichkeit von Sondertilgungen im vollen Umfang wahrgenommen worden. Kurzfristige Verbindlichkeiten sind fristgerecht, wenn möglich unter Skontoabzug beglichen worden. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gegeben, KK-Linien der Banken sind wieder nicht in Anspruch genommen worden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von ca. 319.000 € durchgeführt. Die Server der EDV-Anlage konnte fertig installiert werden, auch die PC-Arbeitsplätze wurden zum großen Teil ersetzt. In der Extrusion wurden die zwei größten Anlagen umgebaut, mit den überarbeiteten und neu eingebauten Teilen konnte die Energieeffizienz erhöht werden, auch können nun größere Mengen an Post-Consumer-Recyclingmaterial eingefahren werden. Der LKW-Fuhrpark ist um eine Sattelzugmaschine mit CNG-Antrieb erweiterte worden. Um die Halbfertigware besser lagern zu können, wurde eine flexible Regalanlage für ca. 300 Stellplätze angeschafft. Lediglich die geplante PV- Anlage konnte noch nicht beschafft werden, da die geeignete Dachfläche noch renoviert werden muss. Die Abschreibungen haben sich von ca. 438 T€ im Jahr 2022 auf 490 T€ im Jahr 2023 erhöht. Bedingt durch die nach wie vor sehr hohe Kostenstruktur und die über das Jahr hin immer schwieriger werdende Geschäftslage konnte der gute Jahresüberschuss aus dem Vorjahr nicht gehalten werden. Während der Exportanteil im Jahr 2023 von 21% auf 26 % gesteigert werden konnte, sind die Erlöse im Inland dementsprechend auf 74 % gefallen. Positiv zu erwähnen ist, dass die Einsatzquote von Recyclingmaterial auf 27 % erhöht werden konnte. Einige Produkte, wie z.B. Zipper Beutel oder Schmalfolien sind kundenseitig wieder in Asien bezogen worden. Nach wie vor sind die Stammdaten für die Kalkulation permanent geprüft und angepasst worden, somit hatten wir auch im Jahr 2023 immer die Möglichkeit, die kalkulierten Konditionen mit den gängigen Marktpreisen abzugleichen. 33 % der abgegebenen Angebote konnten zu Aufträgen umgewandelt werden. Wie in den Vorjahren war es auch im Jahr 2023 nicht einfach, neue Mitarbeiter: innen einzustellen. Mit Hilfe von Personaldienstleistern konnten wieder einige Stellen in der Produktion besetzt werden, auch eine offene Stelle in der Instandsetzung konnte neu besetzt werden. C. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmers 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens: Eine wesentliche Änderung der Geschäftspolitik ist nicht vorgesehen, es sollen weiterhin qualitativ hochwertige Polyethylen-Folien hergestellt werden. Die Recyclingquote konnte im Jahr 2023 auf 27 % erhöht werden, für 2024 wird eine Quote von über 30 % angepeilt. Die bestehenden Blasfolienanlagen werden auch im nächsten Jahr weiter modernisiert, denn der Einsatz von Recyclingmaterial bekommt immer mehr Bedeutung. Weiterhin wird die Überarbeitung der älteren Luftpolsteranlage fortgeführt, diese soll komplett neu aufgebaut und mit einer neuen Steuerung versehen werden. Mittelfristig sollen 2 Monoextruder durch eine weitere Mehrschicht-Blasfolienanlage ausgetauscht werden. Der Fuhrpark soll auch im Jahr 2024 weiter elektrifiziert werden, es ist geplant, ein Elektrofahrzeug und einen weiteren elektrischen Gabelstapler anzuschaffen. 2. Allgemeiner Risikobericht: Auch für die Jahre 2022/2023 gibt es wieder einen ausführlichen Jahresbericht von der Industrievereinigung Kunststoff Verpackungen e.V. in Bad Homburg. Daraus geht hervor, dass es im Gegensatz zu 2021/2022 eine Trendwende gibt und die Herstellung von Folien um 5,5 % gesunken ist, konfektionierte Artikel konnten, wie schon im Vorjahr wiederum um 0.2 % zulegen. Da auch in fast allen anderen Produktsparten weniger produziert wurde, ist die Menge der kompletten Branche um 2,3 % gesunken, dies entspricht 100.000 Tonnen. Die Importe wiederum haben, nachdem sich die Coronaauswirkungen gelegt haben, stark zugenommen, LDPE-Folien stiegen um 18 %, HDPE-Folien sogar um 22.10 %. Noch stärker haben die Importe von konfektionierten Artikeln zugenommen, hier wurden 25,8 % mehr Produkte geordert. Die Importe insgesamt sind um 14.8 % gestiegen. Das beweist sehr eindrucksvoll, wie die großspurigen Ankündigungen von Industrie und Handel, die Importe aus Asien radikal zu reduzieren und auf Herstellung im Inland zu bauen, nach der Beendigung der Coronaauswirkungen "völlig in Luft aufgegangen sind". Ein beherrschendes Thema im Berichtsjahr 2022/2023 der IK war die allgemein schlechte Wirtschaftslage in der heimischen Kunststoffindustrie. Während sich die Energiepreise und die Rohstoffkonditionen langsam erholten, nahm die Nachfrage nach Industrieprodukten und somit auch die nach Verpackungen ab Mai 2023 stark ab, in der Juni-Umfrage gaben 95 % der befragten Unternehmen an, dass die Auftragslage schlecht oder sehr schlecht sei, 20 % der Unternehmen hatten die Kapazität erheblich heruntergefahren, weitere 38 % der Befragten deckten die schlechte Nachfrage durch die Anmeldung von Kurzarbeit ab. Trotz aller Widrigkeiten denken nur 11 % der Firmen über eine Verlagerung der Produktion ins Ausland nach und jedes zweite Unternehmen möchte weiter im Inland investieren. (Quelle: Jahresbericht 2022/2023, IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.) Durch unsere langjährige, aktive Mitarbeit in der IK in Bad Homburg und der IHK Fulda verfügt die Gesellschaft stets über aktuellste Informationen und kann somit schnell auf eventuelle Marktveränderungen reagieren. Des Weiteren werden 1/4 jährig die aktuellen Konjunkturdaten an die IK für die Kunststoffbranche und die IHK für die Gesamtwirtschaft gemeldet. Seit September 2023 nehmen wir auch an der Befragung der S&P Global teil. D. Spezieller Risikobericht: Zur Beherrschung der wesentlichen Risiken verfügt die Gesellschaft über ein angemessenes Kontroll- und Managementsystem. Die Unternehmensplanung wird monatlich geprüft und auf aktuelle Marktveränderungen angepasst. Durch die wöchentlichen Meldungen der Rohstoffkonditionen beim Verlag Kunststoff-Information, Bad Homburg, haben wir Anteil daran, die Konditionen der Rohstofflieferanten aktuell und transparent zu halten. Nach wie vor werden alle Auftragspositionen vorkalkuliert und nach Fertigstellung des Auftrags mit der Nachkalkulation verglichen. Die Stammdaten für die Kalkulation werden monatlich, die Maschinenlaufzeiten 1/4 jährlich aktualisiert. Um stets einen Überblick über unsere Vermögens- Finanz- und Erfolgslage zu haben, wird monatlich eine BWA erstellt und mit den Mitarbeitenden von Verkauf, Einkauf, AV und QS besprochen. Im Juli 2023 wurde das jährliche DIN ISO 9001:2015-Audit durch die DQS, Frankfurt erfolgreich durchgeführt. Auch das Energiemanagementsystem SpaEfV wurde erfolgreich rezertifiziert. Somit können wir gewährleisten, dass alle Produkte nach höchsten Qualitätsstandards produziert und ausgeliefert werden. Es bestehen feste Finanzierungs- und Kreditzusagen der Hausbanken. Die Einhaltung der im Kreditrahmenvertrag festgelegten Vereinbarungen unterliegt einer regelmäßigen Überwachung. Die Risiken aus der Verletzung dieser Kennzahlen und mit den damit verbundenen Einschränkungen des Finanzierungsvolumens sind aufgrund des laufenden Monitorings als äußerst gering einzuschätzen. Gegen das Risiko von Zinserhöhungen sind wir bis Ende 2026 abgesichert und gewähren somit niedrige Finanzierungskosten. Sondertilgungen wurden im Geschäftsjahr 2023 in vollem Umfang durchgeführt. Alle Investitionen sind mit frei verfügbaren Finanzmitteln beglichen worden. Durch die sehr ruhige Nachfrage im Geschäftsjahr 2023 und die dadurch recht niedrigen Marktpreise sind wir einem hohen Wettbewerbsdruck ausgeliefert. Durch die permanente Überarbeitung und Wartung unserer Anlagen können wir eine durchgängig hochwertige Qualität produzieren. Auch in 2023 konnten wir Neukunden gewinnen und somit das Risiko noch breiter streuen. Um Forderungsausfälle zu vermeiden, setzen wir im Geschäftsjahr 2023 wieder auf die Zusammenarbeit mit der VR Factorem GmbH, Eschborn. Zusätzlich arbeiten wir noch mit zwei Auskunfteien zusammen, somit halten wir Kreditlimits unserer Kunden immer aktuell. E. Unternehmensentwicklung: Da die Nachfrage nach Verpackungsmaterial gerade im letzten Quartal 2023 sehr niedrig war und es keine Anzeichen dafür gibt, dass die Konjunktur im Inland wieder "anspringt", gehen wir davon aus, dass auch 2024 ein sehr verhaltenes Geschäftsjahr wird. Aus diesem Grund wird die Planung für das nächste Jahr auf Basis der Zahlen von 2023 weitergeführt und in Teilbereichen sogar reduziert. Alle anstehenden Investitionen werden im Jahr 2024 wie geplant durchgeführt, Kredite oder Finanzierungen werden hierfür nicht benötigt. Mit der Abschlussrate eines noch bestehenden Kredits wird die Gesellschaft im ersten Quartal 2024 komplett schuldenfrei sein. Durch eine umsichtige und vorsichtige Planung des Geschäftsjahres 2024 werden wir auch in Zukunft in der Lage sein, unser Geschäftsmodell erfolgreich weiterzuführen, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen und unsere Investitionen wie geplant durchzuführen. D. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Zweigniederlassungen unterhalten worden.
Hünfeld, den 26.08.2024 Steinacker GmbH Hünfeld gez. Frank Steinacker, Geschäftsführer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde am 22. Januar 2025 festgestellt. |
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