Cyclo Bavaria VFX UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseNachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Holzer seit 26.1.2021 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sportec Solutions AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Sportec Solutions AG (STS AG) betreibt neben ihrem Hauptsitz in Unterföhring bei München noch weitere Niederlassungen in Köln und Hamburg. Die Absatzmärkte der STS AG generieren sich im Wesentlichen aus dem Sportmedienmarkt und den konsumierenden Fans, sowie den nationalen und internationalen Verbänden & Ligen. Die einzigartige Stellung der STS AG im deutschen Markt ermöglicht es Innovationen voranzutreiben und mit einem starken Kunden, der gleichzeitig Gesellschafter ist, diese im nationalen Markt umzusetzen und mit dem Hauptgesellschafter zu internationalisieren. Die Sportec Solutions AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Deltatre Ltd., London und der Deutschen Fußball Liga GmbH, Frankfurt. Das Unternehmen liefert Produkte und Lösungen, die internationalen Sportinstitutionen, wie Vereinen, Lizenznehmern, Partnern und Kunden, die fortschrittlichste Erfassung, Speicherung, Analyse und Vermarktung von (Live-)Spieldaten ermöglichen. Darüber hinaus bietet die STS AG Unterstützung in vielen anderen Bereichen der Sporttechnologie an, darunter offizielle Dienstleistungen, wie z.B. Torlinientechnologie und zentrale Dienste für den Einsatz des Video Assistant Referee. 2. Forschung und EntwicklungDie angebotenen Leistungen basieren auf eigenen Entwicklungen. Neben einem eigenen Entwicklerteam, welches im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 51 Mitarbeiter umfasste, stärkt die Zusammenarbeit mit renommierten Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen die laufende Erweiterung der Datenverarbeitung und damit die Produktentwicklung. Die Entwicklung der Produkte wird durch internes Personal geplant, durchgeführt und überwacht. Die Umsetzung der Entwicklung erfolgt sowohl mit internen als auch - sofern notwendig - mit externen Dienstleistern/durch Dritte. Ziel der internen Umsetzung ist der Know-How Aufbau und die langfristige Sicherung der entstandenen Assets. Die Gesellschaft verfolgt dabei das Ziel, Kernentwicklungen stets durch internes Personal umsetzen zu lassen und externe Dienstleister für Bedarfsspitzen und bei nicht verfügbarem Personal einzusetzen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Entwicklungsleistungen in Höhe von knapp 1,4 Mio. € aktiviert. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmens- dienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Brut- towertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine stei- gende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt (Quellen: www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024) 2. Branchenbezogene RahmenbedingungenDer deutsche Profifußball erzielte in der Saison 2022/23 Rekordwerte - unter anderem den höchsten Gesamtumsatz seiner Geschichte. Auch weitere Kennzahlen verdeutlichen: Das Coronatief ist durchschritten, Bundesliga und 2. Bundesliga florieren wirtschaftlich wieder. Fast 20 Millionen Tickets haben die 36 Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in der Saison 2022/23 abgesetzt, um genau zu sein: 19.755.465. Das ist der mit Abstand höchste Wert aller Zeiten im deutschen Profifußball. Der vorherige Rekord aus der Spielzeit 2016/17 (19.049.362) wurde deutlich übertroffen. Mit einem Schnitt von 42.407 Ticketbesitzerinnen und -besitzern pro Spiel bleibt die Bundesliga im europäischen Vergleich unangefochtener Spitzenreiter. Diese Werte verdeutlichen: Zum einen wird die Saison 2022/23 als jene in Erinnerung bleiben, in der endlich wieder Normalität herrschte - erstmals seit Ausbruch der Pandemie im Frühjahr 2020 durften alle 612 Partien im Verlauf einer Spielzeit der Bundesliga und 2. Bundesliga ohne COVID-19-bedingte Einschränkungen bei der Zulassung von Fans in den Stadien stattfinden. Zum anderen zeigt der Höchstwert beim Ticketabsatz, dass Bundesliga und 2. Bundesliga - manchen Unkenrufen aus den Coronajahren zum Trotz auch nach der Pandemie weiter höchst beliebt sind. Die Popularität des deutschen Profifußballs spiegelt sich auch in Zahlen wider, die der DFL aus repräsentativen Erhebungen des renommierten Marktforschungsunternehmens Kantar im Sommer 2023 vorliegen. Mehr als 38 Millionen Menschen in Deutschland ab 14 Jahren interes- sieren sich für Fußball - und mehr als 70 Prozent der gesamten Bevölkerung sehen die Bun- desliga als festen Bestandteil unserer Gesellschaft. Dazu passt, dass der deutsche Profifußball in der Saison 2022/23 erneut ein bedeutender Arbeitgeber war. Insgesamt 55.001 Personen - und damit in etwa so viele wie vor Corona - waren direkt oder indirekt rund um die Bundesliga und 2. Bundesliga beschäftigt. Aus dem Wirtschaften der 36 Clubs entstand zudem erneut ein bedeutender fiskalischer Effekt. 1,6 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben an den Staat sowie die Sozial- und Unfallversicherungen bedeuten den höchsten Wert in der Geschichte des deutschen Profifußballs. Der internationale Vergleich verdeutlicht, dass die Bundesliga in Hinsicht auf Personalaufwandsquote weiter außerordentlich rational agiert. Wie der im Februar 2024 veröffentlichte Bericht "The European Club Finance and Investment Landscape" der UEFA zeigt, gaben die Clubs in den vier anderen europäischen Topligen (Premier League/England, La Liga/Spanien, Ligue 1/Frankreich, Serie A/Italien) zwischen 50 und 70 Prozent ihrer Umsatzerlöse für Spielergehälter aus in der Bundesliga lag diese Quote bei nur 44 Prozent. (Quellen: dfl.de / Wirtschaftsreport 2024) III. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche LageDie Geschäftsentwicklung der STS AG im Jahr 2023 ist aus Sicht des Vorstandes insgesamt als positiv zu betrachten und kann mit den folgenden zwei großen Highlights beschrieben werden. 1) Expansion auf den US-Amerikanischen Markt als Dienstleister der Major League Soccer und Gründung einer US-Tochtergesellschaft 2) Ausweitung der Dienstleistungen auf die Google Pixel Frauen-Bundesliga und der 3. Liga. National konnte durch die Einführung der Datenerfassung für die Google Pixel Frauen-Bundesliga und der 3. Liga die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball Bund nochmal ausgewei- tet werden. Der im letzten Jahr unter Hochdruck konzipierte Service für den Video Assistant Referee (VAR) ging zu Beginn des Jahres in die Rückrunde und zeigte sich nach wie vor hochzuverlässig. Lediglich die weitere Lizenzierung der Systeme an weiter Ligen, Verbände und Medien-Produktionsdienstleiser zeigt sich nicht ganz so erfolgreich wie erhofft. Einige mögliche Entscheidungen haben sich auch einfach nur in das Folgejahr verschoben. International stand mit dem Start der Major League Soccer Saison 2023 in Februar das nächste Highlight an. Dort erhielt man den Auftrag das Datenmanagement und die dazugehörigen ope- rativen Prozesse in der höchsten Spielklasse im nordamerikanischen Fußball aufzubauen. Sämtliche Datenprodukte werden nicht nur der Ligaorganisation und den Clubs zur Verfügung stehen, sondern auch den Nutzerinnen und Nutzern des Streaming-Dienstes "MLS Season Pass". Im zweiten Schritt ist es geplant auch die Video Assistant Referee (VAR) Dienstleistung für die Saison 2024 zu übernehmen. Insgesamt ziehen wir ein sehr positives Fazit hinter der ersten Saison, was uns einerseits ein sehr gutes Feedback Seitens der Verantwortlichen der MLS und andererseits einen Einstieg in den US-amerikanischen Markt beschert hat. Generell gilt festzuhalten, dass man mit dem Geschäftsverlauf des abgelaufenen Jahres sehr zufrieden ist, auch wenn die Vertriebsziele nicht vollständig erfüllt wurden. Mindereinnahmen konnten durch absolute Kostendisziplin kompensiert werden. Hierdurch konnten die im Vorjahr prognostizierten Ziele erreicht werden. Durch die besondere Stellung im deutschen, aber auch internationalen Markt konnte die STS AG wie auch wie schon im Vorjahr erneut ihr Marktstellung halten. 1. VermögenslageDer Vorstand sieht die Vermögenslage als geordnet und die Kapitalstruktur als solide an. Die Bilanzsumme erhöhte sich von € 13,0 Mio. auf € 16,0 Mio. im Folgenden werden die wesentlichen Entwicklungen der Vermögenslage dargestellt. Das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr ist mit € 4,3 Mio. leicht angestiegen (Vorjahr € 4,0 Mio.). Die Investitionen in Höhe von € 2,0 Mio. überstiegen dabei die Abschreibungen in Höhe von 1,7 Mio. Die Investitionen betreffen hierbei insbesondere immaterielle Vermögensgegenstände, welche im Zusammenhang mit den bestehenden und neuen Verträgen geleistet wurden. Das Anlagevermögen beträgt 27% (Vorjahr 30%) der Bilanzsumme. Es ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Die im Jahr 2023 vollzogene Gründung der 100% Tochtergesellschaft Sportec Solutions Inc. in Arlington, Texas war eine strategisch wichtige Entscheidung. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf Grund der Umsatzerlöse im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr, leicht gesunken € 3,3 Mio. (Vorjahr € 3,7 Mio.). Ausschlaggebend waren im letzten Jahr Services rund um die Fußball Weltmeisterschaft. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind stichtagsbedingt im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen € 6,5 Mio. (Vorjahr € 2,2 Mio.). Grund hierfür sind Weiterverrechnungen an das amerikanische Tochterunternehmen für erbrachte Dienstleistungen Rund um die MLS. Forderungen gegen Gesellschafter sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben € 0,1 Mio. Der Bestand an Liquiden Mittel reduzierte sich im Geschäftsjahr um € 1,8 Mio. und beträgt zum Abschlussstichtag € 1,0 Mio. Die Reduzierung ist im Wesentlichen durch den starken Anstieg der offenen Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen begründet. Die STS AG verfügt daher mit nur 6 % der Bilanzsumme leider nicht wie im Vorjahr (21%) über einen sehr hohen Bestand an liquiden Mitteln. Zum Abschlussstichtag beträgt die Eigenkapitalquote der Gesellschaft 57% der Bilanzsumme. Das Eigenkapital ist bedingt durch den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 von € 7,0 Mio. auf € 9,1 Mio. gestiegen. Rückstellungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um € 0,1 Mio. auf € 2,2 Mio. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch den Anstieg an ausstehenden Rechnungen zu begründen. Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt um € 0,2 Mio. gestiegen. 2. FinanzlageDie Finanzlage des Unternehmens wird vom Vorstand als gut beurteilt. Die STS AG war grundsätzlich jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Der Zahlungsmittelbestand ist im Vergleich zum Vorjahr um € 1,8 Mio. gesunken. Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über € 1,0 Mio. (Vorjahr: € 2,8 Mio.) liquide Mittel. Das Working Capital beträgt zum Stichtag € 7,8 Mio. (Vorjahr: € 5,9 Mio.). Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch eigene Mittel. Es besteht ein Darlehen des Gesellschafters DFL in Höhe von € 0,3 Mio. welches laufend bis Mitte 2024 getilgt wird. Um den steigenden Bedarf an Investitionen im Geschäftsjahr für neue und künftige Projekte zu decken, greift die Gesellschaft derzeit auf ihre eigene Liquidität zurück, was sich in der Redu- zierung der liquiden Mittel verdeutlicht. 3. ErtragslageDie Umsatzerlöse lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei € 27,0 Mio. und deutlich über dem Vorjahr mit € 22,0 Mio. Zum einen konnten die bestehenden Verträge fortgeführt werden, zum anderen schlugen sich mit dem mit dem Einsatz der VAR/GLT in der Bundesliga für ein volles Jahr und dem Start der Datenerfassung der Google Pixel Frauen-Bundesliga weitere Erlöse nieder, welche sich weiter positiv auf das Wachstum der Gesellschaft auswirkten. Wie auch im Vorjahr aktivierte die Gesellschaft eigene Entwicklungen im Rahmen von Entwicklungslistungen (€ 1,4 Mio.; Vorjahr € 1,0 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,8 Mio. angestiegen. Hier schlägt sich im Wesentlichen nieder, das Material und Services für den Betrieb der Daten- erfassung in der MLS an die Sportec Solutions Inc. weiterverrechnet wurden. Durch die gestiegenen Umsatzerlöse sowie die im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sonstigen betrieblichen Erlöse ist der Rohertrag von € 15,9 Mio. auf € 17,9 Mio. gestiegen. Der Anteil der bezogenen Leistungen an der Gesamtleistung beträgt 37,6% und ist im Vergleich zum Vorjahr 31,1% auch angestiegen. Der Anstieg ist auf ist unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass mit dem Geschäftsfeld VAR/GLT, weitere Dienstleister eingebunden werden mussten. Für das Berichtsjahr weist der Rohertrag damit einen Zuwachs von rund 2,0 Mio. € auf 17,9 Mio. € entsprechend ca. 13% aus. Auch der Personalaufwand liegt im Berichtszeitraum mit € 11,4 Mio. deutlich über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von € 10,1 Mio. Dies ist vor allem auf den deutlichen Anstieg der Mitarbeiterzahl von 105 auf 125 Mitarbeiter zurückzuführen. Bei der Kenngröße Personalkostenquote, definiert als Anteil der Personalkosten zur Gesamtleistung, ergab sich eine Veränderung von 4,0 Prozentpunkten von 39,8 % im Berichtsjahr gegenüber knapp 43,8 % im Vorjahr. Die Reduzierung ist im Wesentlichen durch den deutlichen Anstieg der bezogenen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Der Kenngröße Wertschöpfung liegt die Definition Rohertrag abzüglich Personalaufwand zugrunde. Der Wert steigt von 5,8 Mio. € im Vorjahr auf 6,5 Mio. €. Die Wertschöpfungsquote (Wertschöpfung zu Rohertrag) verändert sich hingegen von 36,4 % im Vorjahr auf 36,2 % im Berichtsjahr nur geringfügig. Der leichte Rückgang ist im Wesentlichen auf den steigenden Personalaufwand zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im vergangenen Geschäftsjahr bei € 4,7 Mio und damit bedingt durch den Anstieg der verschiedenen betriebliche Kosten deutlich über dem Vorjahr in Höhe von € 3,7 Mio. Wesentliche Treiber für die gestiegenen betrieblichen Kosten waren die Aufwände im Zusammenhang mit dem Betrieb des Geschäftsfeldes VAR/GLT. Dazu zählen beispielsweise Hard- und Softwarekosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten. Im Ergebnis ist das EBIT damit von € 1,5 Mio. im Vorjahr auf € 3,0 Mio. im aktuellen Berichtszeitraum angestiegen. Der Jahresüberschuss liegt im aktuellen Geschäftsjahr bei € 2,1 Mio. und damit aufgrund des besserem Betriebsergebnisses, deutlich über dem Vorjahr € 1,1 Mio. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren betrachten wir insbesondere die Daten zu • Rohertrag • Personalkostenquote • Wertschöpfung Zu diesem Zweck nutzen wir kurzfristige Erfolgsrechnung, Controlling und spezifischen Brancheninformationen. Die Entwicklungen dieser Kennzahlen sind aus der Ertragslage zu entnehmen. 5. GesamtaussageUnsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzt der Vorstand als gut ein. Die in 2023 vollzogene Expansion auf den US-amerikanischen Markt bietet uns die Basis für eine weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten jederzeit innerhalb der Zahlungsfristen ausgleichen zu können und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind durch kurzfristige Forderungen und liquide Mittel gedeckt. Unter der Prämisse der weiteren Internationalisierung, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Auch die Weiterentwicklung und Ausrichtung unserer Produkte für International Kunden und Märkte stützen diese Aussage. Wir haben geeignete Maßnahmen getroffen, um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen. IV. ZweigniederlassungsberichtUnser Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Unterföhring bei München. Niederlassungen bestehen in Hamburg und in Köln. Der Fokus der Tätigkeiten am Standort in Köln liegt im Geschäftsbereich Video Solutions (Video Assistant Referee & Goal Line Technology) sowie im Bereich Quality Service, insbesondere für die Spieldatenerfassung. Am Standort Hamburg wurde ein Umzug in größere Büroräume vollzogen, da der Bereich der IT-Entwicklung zuletzt stark aufgebaut hat. Der Teilbereich Datenredaktion ist aufgrund der nötigen Kundennähe über alle Standorte und Kunden verteilt. Alle anderen Bereiche sind im Schwerpunkt in München angesiedelt. Zum 31.12.2023 waren (nach Köpfen) 391 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in München sowie in den Zweigniederlassungen Köln sowie Hamburg beschäftigt, davon 266 Saisonkräfte. V. PrognoseberichtWir gehen davon aus, dass die kürzlich geschlossene Partnerschaft mit der Major League Soccer für die weitere Stärkung unserer Marktstellung in den Vereinigten Staaten nutzen zu können. Des Weiteren werden wir uns weiterhin darauf fokussieren, die bisherige Markstellung der STS AG im Bereich Video Solutions weiter auszubauen. Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Lage ist eine sichere Prognose jedoch mit Unsicherhei- ten behaftet. Wir rechnen grundsätzlich mit einer Steigerung der Umsätze und des Rohertrages im mittleren einstelligen Prozentbereich bei einer leicht steigenden Investitions- und Personalkostenquote gegenüber Vorjahr. Die relative Wertschöpfung wird unseren Prognosen zu folge konstant bleiben. Wir werden kontinuierlich einen großen Fokus auf die Weiterentwicklung unsere Produkte legen und zudem auch Innovationen vorantreiben. Wir werden uns hierzu weiter gezielt personell verstärken müssen. Dies gilt für alle Bereiche des Unternehmens, von der Software-Entwicklung über das Projektmanagement, wie auch ad- ministrative Funktionen. Der Arbeitsmarkt für hochqualifizierte Fachkräfte in all diesen Bereichen ist von einer hohen Nachfrage bei wenig Angebot geprägt. Vom Erfolg unserer Bemühungen im Recruiting ist die Realisierung unserer Wachstumsmöglichkeiten mit abhängig. Grundsätzlich gehen wir mit einem vorsichtig optimistischen Blick auf das Gesamtjahr 2024 zu. Die Erweiterung unseres Geschäftsbetriebs mit der MLS als Partner, sowie Gespräche mit internationalen Verbänden stimmen für die kommenden Jahre optimistisch. Die Fokussierung auf die Produktentwicklung bzw. Internationalisierung von Produkten, um diese dann schneller für Neukunden ausrollen zu können, liefert zugleich ein erhöhtes Umsatzpotenzial für die Folgejahre. Wir sehen das deutlichere Wachstum für das kommende Jahr eher im amerikanischen Markt, aber gehen für 2024 daher davon aus, unseren Umsatz dennoch steigern zu können und trotz hoher Investitionen in Technik, Personal und Entwicklung, auch im Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr ein ähnlich positives Ergebnis zu erreichen. Erklärung des Vorstands zum "Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen" gemäß § 312 AktGIm Abhängigkeitsbericht haben wir die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen dargestellt. Geschäfte, die zu Vor- oder Nachteilen bei der STS AG geführt haben, lagen nicht vor. VI. Chancen- und Risikobericht ChancenDas Interesse an den von uns begleiteten Sportarten ist unverändert hoch. Zusätzlich besteht die Aussicht, dass mit der im Jahr 2023 begonnenen Partnerschaft mit der MLS der Zutritt zu anderen Sportarten und Märkten in Übersee gelingt und uns somit weiter Potentiale öffnet. Darüber hinaus werden wir unsere Produkte und Leistungen zusammen mit unserer neuen Beteiligung dem Bedarf unserer Kunden entsprechend permanent optimieren. Risiken Unsere Kunden sind auf die Durchführbarkeit der Sportereignisse und die daraus generierten Einnahmen angewiesen. So bestand und besteht weiterhin das Risiko im Profifußball, dass Clubs in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und sich dies auf den Spielbetrieb insgesamt auswirkt. Dieses Risiko ist derzeit durch eine Vielzahl von Maßnahmen der beteiligten Akteure zumindest erheblich reduziert. Durch die in großen Teilen an die Lizenzperiode der Bundesliga gebundenen Verträge mit festen Volumina bis über 2024 hinaus, steht die STS AG im kommenden Jahr auf wirtschaftlich soliden Beinen und kann über die geplante Akquise neuer internationaler Kunden sowie den Ausbau vorhandener Kunden eine Streuung von Umsätzen über mehrere Kunden hinweg erreichen und ein weiterhin gesundes Wachstum in 2024 vorbereiten. Nicht zuletzt besteht das Risiko, aufgrund fehlender personeller Ressourcen Entwicklungsziele nicht in der gewünschten Zeit erreichen zu können. Es ist weiterhin auf der Kundenseite ein deutlicher Kostendruck zu spüren, der durch gestiegene Inflation getrieben und sich auf absehbare Zeit nicht reduzieren wird. In der Konsequenz wird die STS dies mit Investitionen in Automatisierungen und skalierungsfähigeren Services zu kompensieren versuchen. Dabei wird das Ziel verfolgt, die Qualität die Services weiter zu steigern. Erklärung des Vorstands zu bestandsgefährdenden Sachverhalten Bestandsgefährdende Sachverhalte sind aus Sicht des Vorstandes nicht zu erkennen.
Unterföhring, 17. Mai 2024 Christian Holzer, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt sowie der einschlägigen Vorschriften des AktG. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibung wurden Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren zu Grunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sofern eine dauerhafte Wertminderung vorlag, erfolgte gemäß § 255 Absatz 3 Satz 3 HGB eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an Verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten. Sofern eine dauerhafte Wertminderung vorlag, erfolgte gemäß § 255 Absatz 3 Satz 3 HGB eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Die Vorräte wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 255 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 HGB bewertet. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das Kapital der Sportec Solutions AG ist eingeteilt in 392.157 auf den Namen lautende unverbriefte Stückaktien. Die Einlagen auf die Aktien sind voll erbracht. 200.000 Aktien werden von der Deltatre Group Ltd. mit Sitz in London, UK, eingetragen im Gesellschaftsregister für England und Wales unter 10196699, gehalten und 192.157 Aktien werden von der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, eingetragen im Handelregister des Amtgerichts Frankfurt am Main unter HRB 52086, gehalten. Gemäß § 150 AktG ist in die gesetzliche Rücklage 5 % des Jahresüberschusses abzüglich eines bestehenden Verlustvortrages einzustellen, bis die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen 10 % des Grundkapitals erreichen. Die gesetzliche Rücklage ist voll dotiert. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern wurden für temporär bestehende unterschiedliche Wertansätze zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet und saldiert ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur BilanzAnlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen Angaben zu Finanzanlagen
Angaben zu Forderungen Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf 65.945,50 Euro (Vorjahr: 65.945,50 Euro). Unter den Forderungen gegen Gesellschafter werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.601,24 Euro (Vorjahr: Euro 1.601,24) und Forderungen aus einem kurzfristigen Darlehen in Höhe von 64.344,26 Euro (Vorjahr: 64.344,26 Euro) ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 6.465.716,39 Euro (Vorjahr: 2.230.950,29 Euro) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.425 TEuro sowie Darlehen 2.040 Euro. Eigenkapital Das Eigenkapital hat sich zum Abschlussstichtag um den Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres erhöht. Entwicklung der Rücklagen
Angaben zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen zum Abschlussstichtag beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen (Urlaub, Überstunden, Bonus) sowie ausstehende Eingangsrechnungen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.908.983,88 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 3.474.778,48 (Vorjahr: Euro 3.006.407,47). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen Euro 1.112.067,61 (Vorjahr: Euro 794.731,52). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Euro 300.000,00 (Vorjahr: Euro 900.000,00). Aufgliederung der Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Es bestehen branchenübliche Sicherungsvereinbarungen. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern entstehen durch die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Die Bewertung der Differenzen erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 28,77%. Dabei wurde der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz zugrunde gelegt, der sich im Vergleich zum Vorjahr leicht erhöht hat. Die Salden der latenten Steuern sowie ihre Veränderungen im Laufe des Geschäftsjahres betragen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Der Umsatz wird im Wesentlichen mit inländischen Kunden erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterverrechnung von Kosten, Auflösung von Rückstellungen sowie aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten, Fahrzeugkosten, Reisekosten der Mitarbeiter, Lizenzgebühren, Rechts- und Beratungskosten, Leasingkosten für Hardware und Kosten für Internet und Telekommunikation. Sonstige AngabenKonzernabschluss 51% des gezeichneten Kapitals werden von der Deltatre Group Ltd. mit Sitz in London gehalten. Die Deltatre Group Ltd. erstellt keinen Konzernabschluss. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Deltratre Holdings Ltd. als letztliches Mutterunternehmen einbezogen. Die Deltatre Holdings Ltd. erstellt den Konzernschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft in London erhältlich. Geschäftsführungsorgan Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Christian Holzer, Vorstand, München Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 288 Absatz 1 Nr. 1 i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Stefan Schuster Geschäftsführer, mm sports GmbH Dr. Hendrik Weber Direktor Sport-Technologie & Innovation, DFL Deutsche Fußball Liga GmbH Gilles Mas bis 18.01.2023 und ab 26.06.2023 President, Deltatre Ltd. Corrado Di Giovanni ab 18.01.2023 CFO Deltatre Ltd. Tony Page bis 26.06.2023 President Swiss Branch, Deltatre S.p.A. Axel Hellmann Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG Dr. Steffen Merkel Direktor Audiovisuelle Rechte und Mitglied der Geschäftsleitung, DFL Deutsche Fußball Liga GmbH Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Stefan Schuster. Der stellvertretende Vorsitzende war Herr Dr. Hendrik Weber. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf 17.500 EUR. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Bei allen Miet- und Leasingverträgen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine nach § 251 HGB anzugebenden Haftungsverhältnisse. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Prüferhonorare Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angaben zu den von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Absatz 2 S. 2 HGB Gebrauch. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.140.312,84 Euro. Davon werden 115.664,48 Euro ausgeschüttet und 2.024.648,36 Euro werden auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Unterföhring, 17. Mai 2024 Christian Holzer Bericht des AufsichtsratesIm Geschäftsjahr 2023 (01.01.2023 bis 31.12. 2023) hat der Aufsichtsrat die ihm durch Gesetz und Satzung der Gesellschaft übertragenen Aufgaben erfüllt und ist dabei insbesondere seiner Überwachungsfunktion in Bezug auf den Vorstand der Gesellschaft und zustimmungspflichtigen Geschäftsführungsmaßnahmen nachgekommen. Prüfung der Geschäftsführung Der Aufsichtsrat der Sportec Solutions AG hat im Geschäftsjahr 2023 in Ausführung seiner Funktion Aufsichtsratssitzungen und Beschlüsse, auch im Umlaufverfahren, durchgeführt, und zwar in ordentlichen Aufsichtsratssitzungen am 18.01.2023, 23.03.2023, 26.06.2023 und 15.11.2023. Außerdem hat er an der ordentlichen Hauptversammlung der Sportec Solutions AG am 04.08.2023 teilgenommen. Die Wirtschaftsprüfer Dr. Christian Back und Mattias Frye der Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Breitscheidstraße 10, 70174 Stuttgart haben an der Aufsichtsratssitzung am 26.06.2023 teilgenommen und Jahresabschluss zum 31.12.2022 erläutert. Der Vorstand hat die Aufsichtsratssitzungen jeweils durch einen ausführlichen Bericht an den Aufsichtsrat vorbereitet (Report of the Departments). In diesem Bericht ist die Situation der Gesellschaft dargestellt gewesen. Den Bericht hat jedes Aufsichtsratsmitglied zur Vorbereitung auf die Aufsichtsratssitzung im Voraus bekommen. Außerdem hat der Vorstand in jeder Aufsichtsratssitzung die jeweiligen Berichte mündlich erläutert (Management Report) und auf Fragen geantwortet. Prüfung des JA und des Lageberichts, des Abhängigkeitsberichts und des GewinnverwendungsvorschlagsDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Abhängigkeitsbericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands geprüft. Der Vorstand hat bei der Erörterung des Jahresabschlusses in der Hauptversammlung vom 04.08.2023 vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Stellungnahme zur Prüfung durch WP Der Abschlussprüfer der Gesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31.12.2022 uneingeschränkt bestätigt. Abschlussprüfer war aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung der Sportec Solutions AG vom 08.06.2022 die Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Breitscheidstraße 10, 70174 Stuttgart. Erklärung über Einwendungen und Billigung Als abschließendes Ergebnis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat der Aufsichtsrat festgestellt, dass sich keine Einwendungen ergeben haben und er den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31.12.2022 billigt. Die Feststellung des Jahresabschlusses obliegt gemäß Satzung der Sportec Solutions AG vom 18.11.2020 der Hauptversammlung, auf welche die Feststellung mit Beschluss des Vorstands sowie des Aufsichtsrats übertragen wird. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts des Aufsichtsrats sind gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts keine Einwendungen zu erheben. Den Gewinnverwendungsverschlag des Vorstands hat der Aufsichtsrat unter Berücksichtigung insbesondere der Interessen der Gesellschaft und der Aktionäre geprüft und sich dessen Vorschlag angeschlossen. Über die Ergebnisverwendung entscheidet satzungsgemäß die Hauptversammlung. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement sowie für die erfolgreiche Arbeit im vergangenen Jahr.
Unterföhring, den 29.10.2024 Einladung / TO HauptversammlungJahreshauptversammlung Beschlussprotokoll 27.06.2024Sportec Solutions AG mit Hauptsitz Beta-Str. 1, 85774 Unterföhring ("das Unternehmen") I. 1. Am Donnerstag, den 27.06.2024 hielten die Aktionäre des Unternehmens die Jahreshauptversammlung mit folgenden Teilnehmern ab: - Der Mehrheitsaktionär des Unternehmens, die Deltatre Group Ltd. mit der aktuellen Anschrift Media House, 3 Palmerston Road, London, England, SW19. Der Aktionär nahm per Videokonferenz an der Versammlung teil und wurde durch ihr Vorstandsmitglied und Geschäftsführer, Herrn Andrea Marini vertreten. - Der Minderheitsaktionär des Unternehmens, die DFL Deutsche Fussball Liga GmbH mit der aktuellen Anschrift Guiollettstrasse 44-46, 60325 Frankfurt am Main. Der Aktionär nahm per Videokonferenz an der Versammlung teil und wurde durch ihr Präsidiumsmitglied und Geschäftsführer Herrn Dr. Steffen Merkel per Einzelvollmacht vertreten. 2. Die folgenden Teilnehmer nahmen ebenfalls an der Versammlung teil: (1) für den Aufsichtsrat des Unternehmens - Herr StefanSchuster, Aufsichtsratsvorsitzender und Versammlungsleiter - Herr Dr. Hendrik Weber, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender (2) für den Vorstand des Unternehmens: Christian Holzer, Geschäftsführer (3) andere: - Herr Roman Karz, Direktor für Finanzen und Administration bei Sportec Solutions AG - Herr Jan Pfisterer, Protokollführer Die aufgeführten Personen nahmen in oben genannter Rolle an der Versammlung teil. Die Jahreshauptversammlung wurde virtuell per MS Teams Call abgehalten. Alle Aktionäre haben gemäß 11.3 der Satzung vor der Einberufung der Schriftform ihr Einverständnis zur Abhaltung der Hauptversammlung per Videoschaltung und/oder an einem anderen Ort als dem Hauptsitz des Unternehmens erklärt. Stefan Schuster eröffnet die Hauptversammlung als Aufsichtsratsvorsitzender am Donnerstag, den 27.06.2024 um 12:00 Uhr MEZ. Er leitet die Versammlung gemäß Satzung und im Einvernehmen der beiden Aktionäre, der Deltatre Group Ltd. vertreten durch ihr Vorstandsmitglied Herrn Andrea Marini, und der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, vertreten durch ihr Präsidiumsmitglied Herrn Dr. Steffen Merkel. Stefan Schuster als Vorsitzender der Versammlung stellt fest, dass beide Aktionäre des Unternehmens in der Versammlung anwesend und ordnungsgemäß vertreten sind. Die Versammlung ist demnach eine Vollversammlung. Als Vollversammlung ist die Versammlung beschlussfähig, ohne dass Formvorschriften wie z.B. die Einberufung oder die Durchführung der Sitzung beachtet werden müssen. Gegen ein solches formloses Verfahren wurde kein Widerspruch eingelegt. Das Aktionärsplenum verzichtet hiermit auf die Einhaltung aller Form- und Fristvorschriften. Der Versammlungsvorsitzende legt als geeignetes Abstimmungsverfahren die Abstimmung per Handzeichen und als Verfahren zur Stimmenauszählung die Summenmethode fest. Der Vertreter der Deltatre Group und der Vertreter der DFL GmbH für Ihre Aktionäre erklären sich mit den festgelegten Abstimmungs- und Auszählungsverfahren einverstanden. III. Stefan Schuster als Versammlungs- und Aufsichtsratsvorsitzender heißt die Anwesenden der Hauptversammlung willkommen und gibt nochmals die Punkte der Tagesordnung bekannt: (1) Begrüßung und Eröffnung der Sitzung (2) Bericht und Vorstellung des Jahresabschlusses 2023 durch den Aufsichtsrat inkl. Lagebericht der Geschäftsführung (3) Verabschiedung des Jahresabschlusses 2023 (4) Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns und Beschlussfassung (5) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes (6) Beschlussfassung über die Entlastung des Ausichtsrats (7) Wahl und Ernennung des Wirtschaftsprüfungsunternehmens (8) Sonstiges Auf Nachfrage des Versammlungsvorsitzenden haben die Vertreter der Aktionäre keine Einwände oder Ergänzungen. IV. Daraufhin wird der Tagesordnung wie folgt nachgegangen, beginnend mit den allgemeinen Punkten der Tagesordnung: Punkt 2 und 3 der Tagesordnung:Bericht und Vorstellung des Jahresabschlusses 2023 durch den Aufsichtsrat inkl. Lagebericht der Geschäftsführung und Vabschiedung des Jahresabschlusses 2023 Der Aufsichtsratsvorsitzende und Versammlungsleiter informiert die Gesellschafter über die seit der letzten Hauptversammlung im August 2023 abgehaltenen Aufsichtsratssitzungen und stellt die wesentlichen Themen und Beschlüsse vor. Die Vertreter der Aktionäre haben keine Anmerkungen oder Fragen. Unter Bezugnahme auf den Verzicht der Einhaltung sämtlicher Form- und Fristvorschriften bestätigt der Vorsitzende und Versammlungsleiter, dass der festgestellte Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr sowie der vollständige Bericht des Abschlussprüfers und die Prüfungsergebnisse den Aktionären vor dieser Versammlung zur Verfügung gestellt wurden. Der Geschäftsführer des Unternehmens fasst den Jahresabschluss 2023 für das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr zusammen, einschließlich der Einnahmen, der gesamten produktionsbezogenen Ausgaben, der Bruttomarge, des EBITDA und des EBIT. Der Vorsitzende bestätigt, dass das Plenum der Aktionäre die genannten Abschlüsse zur Kenntnis genommen hat. Der Versammlungsleiter erklärt, dass der Aufsichtsrat den Bericht des Abschlussprüfers und das Prüfungsergebnis geprüft hat und keine Einwände erhebt. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt. Sowohl der Vorstand als auch der Aufsichtsrat beschlossen, den Jahresabschluss der Hauptversammlung zur Genehmigung vorzulegen. Der Aufsichtsrat hat sich im Rahmen der Aufsichtsratssitzung im Juni 2024 im Vorfeld der Hauptversammlung auch mit dem Lagebericht befasst. Die Aktionäre erklären beide, dass 2023 ein weiteres sehr gutes Jahr für das Unternehmen war. Die Aktionäre stellen den Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2023 abgeschlossene Geschäftsjahr einstimmig fest. Punkt 4 der TagesordnungVorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns und Beschlussfassung Der Geschäftsführer des Unternehmens fasst den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns zusammen, wie er im Investitions- und Gesellschaftervertrag vorgeschlagen wird. Der Versammlungsleiter gab den Beschlussvorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats bekannt. "Der im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete und im festgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ausgewiesene Bilanzgewinn in Höhe von 115.664 Euro wird im Verhältnis 51/49 auf die Gesellschafter verteilt." Die Aktionäre bestätigen einstimmig den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns. Punkt 5 der TagesordnungBeschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes Der Vorsitzende gibt den Beschlussvorschlag der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats bekannt, dem Geschäftsführer Christian Holzer für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr Entlastung zu erteilen. Die Hauptversammlung beschloss als Plenum einstimmig, ohne Vorbehalte und bei Anwesenheit aller Stimmen, wie folgt: "Dem Geschäftsführer des Unternehmens, Christian Holzer, wird für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr die Entlastung erteilt." Der Vorsitzende nimmt die Entschließung an und verkündet sie. Punkt 6 der TagesordnungBeschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrates Der Versammlungsleiter gab den Vorschlag für einen Beschluss des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Entlastung des Aufsichtsrats für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr bekannt. Die Hauptversammlung hat als Plenum einstimmig, ohne Vorbehalte und bei Anwesenheit aller Stimmen Folgendes beschlossen: "Die Mitglieder des Aufsichtsrats werden für ihre Amtszeit in dem am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr entlastet." Der Vorsitzende nimmt die verabschiedeten Beschlüsse an und verkündet sie. Punkt 7 der TagesordnungWahl und Ernennung des Wirtschaftsprüfers Die Hauptversammlung der Aktionäre erklärt Folgendes: "Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Breitscheidstraße 10 70174 Stuttgart wird erneut zum Wirtschaftsprüfer für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr bestellt." Punkt 8 der TagesordnungSonstiges Der Versammlungsleiter eröffnete eine allgemeine Diskussion zu allen Punkten der Tagesordnung. Weitere Fragen wurden von den Vertretern der Anteilseigner oder anderen Anwesenden auch nach entsprechender Nachfrage nicht gestellt. Die Vertreter der Aktionäre bedankten sich bei der Geschäftsführung für ihre gute Arbeit. Damit stellt der Versammlungsleiter fest, dass die Tagesordnung dieser Hauptversammlung damit beschlossen ist. Er bedankt sich bei den Aktionären und allen anderen Teilnehmern der Hauptversammlung für ihre Anwesenheit und erklärte die Versammlung um 12:15 Uhr für geschlossen.Alle Beschlüsse sind nach den einschlägigen Bestimmungen gefasst und ordnungsgemäß ausgeführt worden. Der Vorsitzende stellt nach der Abstimmung jeweils das Ergebnis aller Abstimmungen fest. Es wurden keine Einwände gegen das Protokoll in Bezug auf einen Beschluss erhoben. Stefan Schuster, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sportec Solutions AG und Versammlungsleiter zur Bestätigung des Protokolls sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sportec Solutions AG, Unterföhring PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Sportec Solutions AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sportec Solutions AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § Identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 17. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Dr. Christian Back, Wirtschaftsprüfer Matthias Frye, Wirtschaftsprüfer |
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