Telonic Distribution GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schlechter seit 23.4.2021 | Geschäftsführer |
Tobias Schlechter seit 23.4.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Schlechter seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Telonic GmbHFriedberg (Hessen)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023BILANZ zum 31. März 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||
| Euro | Euro | Euro | |
| 1. Umsatzerlöse | 59.312.644,22 | 46.282.488,13 | |
| 2. sonstige betriebliche Erträge | 1.200.055,26 | 788.933,18 | |
| - davon Erträge aus der Währungsumrechnung Euro 765.730,52 (Euro 139.412,38) | |||
| 3. Materialaufwand | |||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 43.600.568,17 | 31.601.853,61 | |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 135.352,34 | 212.495,26 | |
| 43.735.920,51 | 31.814.348,87 | ||
| 4. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | 9.388.779,04 | 8.727.033,51 | |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.537.595,56 | 1.503.384,73 | |
| - davon für Altersversorgung Euro 104.555,52 (Euro 178.591,91) | |||
| 10.926.374,60 | 10.230.418,24 | ||
| 5. Abschreibungen | |||
| auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 563.101,18 | 790.804,19 | |
| 6. sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.755.769,11 | 2.698.991,05 | |
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Euro 508.598,52 (Euro 245.963,51) | |||
| 7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 1.129,62 | 1.178,34 | |
| 8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 32.544,60 | 7.324,20 | |
| - davon Erträge aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB Euro 176,18 (Euro 0,00) | |||
| 9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | 24.992,87 | 19.492,91 | |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 38.468,00 | 44.613,20 | |
| - davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 38.468,00 (Euro 44.267,00) | |||
| - davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB Euro 0,00 (Euro 346,20) | |||
| 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 498.981,20 | 498.107,90 | |
| 12. Ergebnis nach Steuern | 1.002.766,23 | 983.147,49 | |
| 13. sonstige Steuern | 16.314,96 | 13.708,53 | |
| 14. Jahresüberschuss | 986.451,27 | 969.438,96 | |
| 15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 10.783.327,54 | 9.913.888,58 | |
| 16. Ausschüttung | 100.000,00 | 100.000,00 | |
| 17. Bilanzgewinn | 11.669.778,81 | 10.783.327,54 | |
Die Telonic GmbH hat ihren Sitz in Friedberg (Hessen). Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg unter HR B 6282 eingetragen.
Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt.
Die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wurden ebenfalls beachtet.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft ist eine große Gesellschaft im Sinne von § 267 HGB.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 11 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagengüter im Sinne des Steuerrechts wurden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe planmäßig abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
| ― |
Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten |
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt.
Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr 2021/2022 sowie das Geschäftsjahr 2022/2023 noch nicht veranlagten Steuern und werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.
Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.
Forderungen und Verbindlichkeiten sowie flüssige Mittel in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurden dabei unter Inanspruchnahme der Bewertungserleichterung des § 256a Satz 2 HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.
| Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2022 | Zugänge | Abgänge | Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2023 | |
| Euro | Euro | Euro | Euro | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 607.932,96 | 125.832,91 | 0,00 | 733.765,87 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 607.932,96 | 125.832,91 | 0,00 | 733.765,87 |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 8.257.406,60 | 204.258,27 | 143.529,21 | 8.318.135,66 |
| Summe Sachanlagen | 8.257.406,60 | 204.258,27 | 143.529,21 | 8.318.135,66 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 219.122,00 | 0,00 | 0,00 | 219.122,00 |
| Summe Finanzanlagen | 219.122,00 | 0,00 | 0,00 | 219.122,00 |
| Summe Anlagevermögen | 9.084.461,56 | 330.091,18 | 143.529,21 | 9.271.023,53 |
| kumulierte Abschreibung 01.04.2022 | Abschreibung Geschäftsjahr | Abgänge | kumulierte Abschreibung 31.03.2023 | |
| Euro | Euro | Euro | Euro | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 332.531,96 | 177.784,91 | 0,00 | 510.316,87 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 332.531,96 | 177.784,91 | 0,00 | 510.316,87 |
| II. Sachanlagen | ||||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 7.833.865,60 | 385.316,27 | 143.527,21 | 8.075.654,66 |
| Summe Sachanlagen | 7.833.865,60 | 385.316,27 | 143.527,21 | 8.075.654,66 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 8.166.397,56 | 563.101,18 | 143.527,21 | 8.585.971,53 |
| Buchwert Geschäftsjahr 31.03.2023 | Buchwert Vorjahr 31.03.2022 | |
| Euro | Euro | |
| Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 223.449,00 | 275.401,00 |
| Summe Immaterielle Vermögensgegenstände | 223.449,00 | 275.401,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 242.481,00 | 423.541,00 |
| Summe Sachanlagen | 242.481,00 | 423.541,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 219.122,00 | 219.122,00 |
| Summe Finanzanlagen | 219.122,00 | 219.122,00 |
| Summe Anlagevermögen | 685.052,00 | 918.064,00 |
Geschäftsjahresabschreibung
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagegüter im Sinne des Steuerrechts wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Restlaufzeit der Forderungen
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 11.315.752,32 (Vorjahr: Euro 11.921.873,08).
| 2022/2023 | 2021/2022 | |
| Art der Forderung | Euro | Euro |
| aus Lieferungen und Leistungen | 9.858.800,21 | 8.533.818,67 |
| gegen verbundene Unternehmen | 704.991,78 | 601.586,30 |
| sonstige Vermögensgegenstände | 751.960,33 | 2.786.468,11 |
| 11.315.752,32 | 11.921.873,08 |
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 292.000,00 (Vorjahr: Euro 306.400,00).
Forderungen gegen Gesellschafter
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von Euro 7.240,86 (Vorjahr: Euro 7.076,51) enthalten.
Gewinnvortrag
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 10.783.327,54 (Vorjahr: Euro 9.913.888,58) einbezogen.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde einerseits das modifizierte Teilwertverfahren und andererseits das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen des Anwartschaftsbarwertverfahren wurden folgende Annahmen getroffen:
| Zinssatz | 1,79 % |
| erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen | 0,00 % |
| Rentendynamik | 0,00 % |
| Fluktuation | 0,00 % |
| zugrunde gelegte Sterbetafel | Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck |
Für die Berechnungen des modifizierten Teilwertverfahrens wurden folgende Annahmen getroffen:
| Zinssatz | 1,79 % |
| erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen | 1,50 % |
| Rentendynamik | 3,00 % |
| zugrunde gelegte Sterbetafel | Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck |
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 113.101,00 (Vorjahr: Euro 199.995,00) (Ausschüttungssperre).
Verrechnung von Planvermögen
Vermögensgegenstände die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit diesen Verpflichtungen saldiert.
Der Erfüllungsbetrag der Schulden beträgt Euro 2.535.914,00.
Der jährliche Versicherungsbeitrag der Rückdeckungsversicherung für die Pensionsrückstellung des modifizierten Teilwertverfahrens beträgt Euro 17.734,28.
Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte für die Pensionsrückstellung des Anwartschaftsbarwertverfahrens betragen für 26 Anspruchsberechtigte Euro 108.854,00. Zum Bilanzstichtag waren ebenfalls 21 Anspruchsberechtigte in der Gesellschaft beschäftigt.
Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte beträgt Euro 1.205.551,81.
Die verrechneten Erträgen belaufen sich auf Euro 176,18.
Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde durch ein versicherungsmathematisches Gutachten der Lebensversicherungsgesellschaften ermittelt.
Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen
Im Posten sonstige Rückstellungen ist die nachfolgende nicht unerhebliche Rückstellungsart enthalten:
| - Personalkostenrückstellungen | Euro 772.932,47 |
| - Jahresabschlussrückstellunger | Euro 91.000,00 |
| - Gewährleistungsrückstellunger | Euro 77.518,75 |
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Euro 72.004,89 (Vorjahr: Euro 144.009,78) und sind im Posten sonstige Verbindlichkeiten enthalten.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten beträgt bei jedem gesondert ausgewiesenen Posten wie im Vorjahr nicht länger als ein Jahr.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 513.724,66 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen.
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 132 Angestellte im Unternehmen beschäftigt.
Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurde die Gesellschaft durch die folgenden Personen vertreten:
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Herr Andreas Schlechter, Geschäftsführer (CEO), Much, |
|
|
Herr Alexander Schlechter, Geschäftsführer, Karlsruhe, |
|
|
Herr Tobias Schlechter, Geschäftsführer, Much. |
Honorar des Abschlussprüfers
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt Euro 16.000,00 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Friedberg, 26. März 2024
Telonic GmbH
gez. Die Geschäftsführung
I. Grundlagen des Unternehmens
Geschäftsmodell
Die Telonic GmbH ist ein familiengeführtes IT Systemhaus in der zweiten und dritten Generation. Es wurde in 2006 gegründet und ist die Weiterentwicklung der Vorläufergesellschaft aus dem Jahr 1979. Die Kunden werden aus den zwei Niederlassungen in Friedberg und Köln sowie aus den drei Standorten in Berlin, Hannover und Münster betreut.
Die Telonic GmbH bietet den Aufbau professioneller Lösungen rund um das Netzwerk (SD-WAN, Wireless, Switching), die Security und das Monitoring von IP Infrastrukturen an. Für diese drei Kernbereiche einer IT bieten wir Beratung, Lieferung der Komponenten, Konfiguration und Service an. Unser Schwerpunkt liegt in der Informationssicherheit und wir verfügen dementsprechend über eine Zertifizierung nach ISO27001 (Informationssicherheit, Cybersicherheit und Datenschutz).
Unsere organisatorische Struktur ist vertriebsseitig kundenorientiert und hinsichtlich der professionellen Services produktorientiert aufgestellt.
Zu unseren bestehenden Kunden zählen wir Firmen und Organisationen mit dem Schwerpunkt Produktion/Logistik, Service Provider, Retail, Medien, Gesundheit, Finanzen, Bildung/Forschung und staatlichen Institutionen. Grundsätzlich sind unsere Dienstleitungen aber nicht auf diese Branchen begrenzt. Wir konzentrieren uns auf Kunden mit mehr als 100 Mitarbeitern in Deutschland.
II. Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/2023 in Deutschland war wesentlich von dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit zusammenhängenden Auswirkungen und Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung, geprägt. Die deutsche Wirtschaft hat sich dabei insgesamt als sehr widerstandsfähig gegenüber den bis in den späteren Jahresverlauf anhaltenden Lieferkettenengpässen, Rekordinflationsraten, den Handels- und Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland, den Unsicherheiten über eine mögliche Gasmangellage im Winterhalbjahr 2022/2023 und der Einstellung russischer Gaslieferungen Ende August erwiesen. Im Gesamtjahr 2022 wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) preisbereinigt um 1,9 Prozent und im ersten Quartal 2023 ging das preisbereinigte BIP gegenüber dem Vorquartal um 0,2% zurück. Der deutsche Markt für Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) entwickelte sich 2022/2023 auch vor dem Hintergrund eines krisengeprägten Umfelds positiv. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom stiegen die Umsätze mit ITK-Produkten und -Diensten in 2022 um 6,8% auf TMrd 210,7. In 2023 stiegen sie weiter leicht um 2%. Der Bitkom-ifo-Digitalindex war im gesamten Geschäftsjahr durchgehend positiv. Er schwächte sich zwar von einem Wert von 15,7 im März 2022 auf 6,8 im November 2022 ab, aber stieg danach wieder bis Ende März 2023 auf 24,8 an.
Weiterhin sind die Einschränkungen aufgrund der Covid Epidemie im Geschäftsjahr vollständig aufgehoben worden.
Geschäftsverlauf
Aufgrund der Aufhebung der Reiseeinschränkungen und der erwarteten Verbesserung der Lieferfähigkeit der Hersteller konnte der rekordhohe Auftragsbestand aus dem Vorjahr abgebaut werden. Wie im Vorjahreslagebericht prognostiziert hat die neue Einheit Operational Technology zu einer Umsatzsteigerung beigetragen. Dies führte zu einer erfreulichen Steigerung des Geschäftsvolumens um ca. 28% im Vergleich zum niedrigen Vorjahresvergleichswert. Das Geschäftsvolumen liegt mit ca. +12% auch über dem Geschäftsjahr 2020/2021. Das Wachstum der Telonic GmbH liegt damit im aussagefähigeren Zweijahresvergleich über dem Marktwachstum von rd. 9% des gesamten ITK Markts entsprechend der Angaben des Digitalverbands Bitkom.
Auch in diesem Jahr ist weiter in den Mitarbeiterbestand investiert worden und die Anzahl der Mitarbeiter erhöht worden. Dabei hat sich das grundsätzliche Arbeiten aus dem Home Office bewährt und die Attraktivität der Telonic GmbH als Arbeitergeber verbessert, was z. B. zu einem sehr guten Arbeitgeber Rating bei Kununu beigetragen hat.
Insbesondere ist in das Service Delivery Management investiert worden, um die individuelle Kundenbetreuung und das Projektmanagement zu verbessern.
Darüber hinaus sind weitere Investitionen in Hardware, Software und Lizenzen getätigt worden, um die Services für die Kunden zu verbessern.
Die Investitionen in Mitarbeiter sowie Ausrüstung in Verbindung mit den aus dem Vorjahr noch nachwirkenden Preisbindungen aus Rahmenverträgen, bei denen nachträglich keine Preisanpassungen durchführt werden konnten, führten im Geschäftsjahr lediglich zu einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 986. Die Geschäftsführung ist trotzdem mit der Unternehmensentwicklung zufrieden und geht von einer verbesserten Ausgangssituation für die Zukunft aus.
Lage
a) Vermögenslage
Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. März 2022 um TEuro 2.394 bzw. ca. 8,9% auf TEuro 29.232 erhöht.
Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen auf stichtagsbedingt gestiegenem Vorratsvermögen, höheren Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen sowie auf gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Die Anlagenintensität lag bei 2,3%. Vorratsvermögen und Forderungen haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 52,9%. Guthaben bei Kreditinstituten inkl. der Wertpapiere haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 36,6%.
Die Eigenkapitalquote liegt bei 56,2%.
b) Finanzlage
Das finanzielle Gleichgewicht war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sichergestellt.
Die Gesellschaft finanziert sich grundsätzlich aus Eigenmitteln.
c) Ertragslage
Auf Grund des im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Geschäftsvolumens sowie der trotz überproportinal gestiegenen Materialaufwendungen verbesserte sich das Rohergebnis um ca. 10,0% und stieg auf TEuro 16.777. Vor dem Hintergrund gestiegener Personalaufwendungen und übriger Aufwendungen konnte lediglich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 986 ausgewiesen werden.
Die Eigenkapitalrentabilität lag bei 6,0%.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Telonic GmbH zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro durchschnittlichen Mitarbeiter und Umsatzrendite heran.
Bei den Mitarbeitern werden die Geschäftsführer nicht mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnet die Gesellschaft mit dem Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und Ertrag im Verhältnis zu den Umsatzerlösen.
Der Umsatz pro Mitarbeiter ist bedingt durch das gestiegene Geschäftsvolumen im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr um ca. 20% gestiegen. Die Umsatzrendite ist im gleichen Zeitraum um ca. 21% gesunken.
Die wirtschaftliche Lage der Telonic GmbH kann insgesamt als gut bezeichnet werden.
III. Prognosebericht
Nachdem die außergewöhnlichen Folgen der Covid Pandemie mit Reiseeinschränkungen und Probleme der Hersteller Lieferfähigkeit weitgehend überwunden sind, blickt die Geschäftsführung zuversichtlich auf die Geschäftsentwicklung in einem weiter kontinuierlich steigenden ITK Markt (Bitkom). Dabei wird sich die Telonic GmbH stark im Software- und Lizenz-Geschäft engagieren und in den Professional Service Bereich investieren. Hierbei ist insbesondere die Ausbildung und Ausbau des Analytics Bereichs zu nennen. Beim Vertrieb der Hardware gehen wir von einem weiterhin schwierigen Markt aus, bei dem eine unterdurchschnittliche Umsatz- und Margenentwicklung erwartet wird.
Die Geschäftsführung geht von deutlich steigenden Umsätzen aus.
Trotz fortwährend hoher Investitionen in die Mitarbeiter (Ausbildung und Erhöhung des Personalstamms) wird eine deutliche Verbesserung des Jahresüberschusses erwartet.
Die Telonic GmbH wird weiterhin keine Veränderung in der Ausrichtung und der Struktur unternehmen.
IV. Chancen- und Risikobericht
Risikobericht
Vor dem Hintergrund der normalisierten Rahmenbedingungen treten folgende Risiken in den Vordergrund:
| 1. |
Unerwarteter Zahlungsausfall von Kunden. |
| 2. |
Der Kundenstamm der Telonic GmbH ist wirtschaftlich so sehr geschädigt, dass keine Ausgaben in IT getätigt werden. |
| 3. |
Zulieferanten der Telonic GmbH geraten in finanzielle Schwierigkeiten und können den vereinbarten Support nicht mehr leisten. |
| 4. |
Neuartige Cyberangriffe auf Produkte unserer Kunden und/oder Lieferanten. |
Chancenbericht
Durch die Verlagerung der Mitarbeiter in das Home Office verlangen die Kunden neue Ansätze der Vernetzung und der Security. Der Remote Access für reine Büroarbeiten wandelt sich von einer temporären hin zu einer permanenten Lösung. Die Telonic GmbH kann durch seine flexibel Struktur und mit seinen Technologie Partnern auf die neuen Anforderungen sofort reagieren. Gleichzeitig haben die Kunden der Telonic GmbH erkannt, dass eine Digitalisierung der Prozesse für zukünftige Entwicklungen unabdingbar ist. Um die Digitalisierung erfolgreich umsetzen zu können, bedarf es einer hochverfügbaren und abgesicherten Infrastruktur, die ständig durch Analyse überwacht werden muss. Die Architektur dieser Infrastruktur ist seit jeher die Kernkompetenz der Telonic GmbH und kommt bereits bei zahlreichen Referenzinstallationen zum Einsatz.
Der Managed Service Anteil des Professional Service bietet Potential für überdurchschnittliches Wachstum. Kunden verlagern ihre Betriebsleistung an die Telonic GmbH aus, um das Problem der Rekrutierung und Ausbildung von eigenen Mitarbeitern zu umgehen. Durch die Investitionen und den Möglichkeiten der in Eigenleistung entwickelten Überwachungsplattform TeVision.ai, dem Professional Service Team mit einem 7x24x365 Arbeitsfenster, kann der Kunde granular seine Betriebsarbeiten der Telonic GmbH reibungsfrei übergeben.
Gesamtaussage
In Anbetracht der normalisierten Rahmenbedingungen und weiter steigendem ITK Markt wird von einer positiven Geschäftsentwicklung mit deutlicher Umsatzsteigerung und einer deutlichen Ergebnisverbesserung für das kommende Geschäftsjahr ausgegangen.
V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.
Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Risiken durch Wechselkursänderungen werden durch Analyse des Dollarkurses sowie durch marktübliche Finanzinstrumente begrenzt.
Friedberg, 26. März 2024
Telonic GmbH
gez. Die Geschäftsführung
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. März 2023 wurde mit Beschluss vom 17.04.2024 festgestellt.
Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den Jahresabschluss und den Lagebericht der Telonic GmbH in der aufgestellten Form. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Telonic GmbH haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
An die Telonic GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Telonic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Telonic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dautphetal, 27. März 2024
JPLH
Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Lenz, Wirtschaftsprüfer
gez. Heß, Wirtschaftsprüfer
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