Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Bischoff Druck GmbH
Zeisigweg 14, 61440 Oberursel (Taunus), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Majid Davoodabadi seit 7.3.2016 | Geschäftsführer |
Nasanin Davoodabadi-Frud seit 7.3.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bischoff Druck GmbHOberursel (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Bischoff Druck GmbHGRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Bischoff Druck GmbH (nachfolgend die "Gesellschaft" oder "Bischoff") hat ihren Sitz in Oberursel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (Reg. Nr. HRB 13498). Getragen von 85 Jahren Tradition und Erfahrung im grafischen Gewerbe, ist die Bischoff Druck GmbH aus Sicht der Geschäftsführung heute eine feste Größe im weltweiten Handel von hochwertigen, gebrauchten Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen. Zum Kerngeschäft gehören An- und Verkauf junger, gebrauchter Maschinen der führenden Hersteller Heidelberg, KBA, MANROLAND. Des Weiteren haben wir regelmäßig Maschinen von HEIDELBERG-STAHL, MBO, POLAR und weiteren Herstellern in unserem Portfolio. Ziele, Strategien und Kontrollsystem Zu den Kontrollmaßnahmen des Managements für die Gesellschaft gehört ein Monatsreporting, ein eigenständiger Liquiditätsberichtsprozess und ein Planungstool. Die Monatsberichte enthalten alle managementbezogenen Indikatoren, um die Gesellschaft zu steuern und zu kontrollieren. Die üblicherweise genutzten finanziellen Leistungskennzahlen der Gesellschaft umfassen statistische Kennzahlen wie Auftragsbestand sowie finanzielle Kennzahlen wie das Roh- und Betriebsergebnis. Der über einen Zeitraum von drei Monaten erstellte Liquiditätsbericht wird wöchentlich aktualisiert und berücksichtigt alle erwarteten Zahlungsausgänge und -eingänge der Gesellschaft. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Aussichten für die Weltwirtschaft bleiben vor dem Hintergrund der weiterhin anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, der weiterhin hohen Inflation und der restriktiven Finanzierungsbedingungen angespannt. Den Projektionen vom Dezember 2023 zufolge wird die Wachstumsrate des weltweiten realen BIP (ohne Euroraum) im Jahr 2024 auf 3,1 % ansteigen und sich im Jahr 2025 weiter auf 3,3 % erholen. Dies wäre eine Verbesserung gegenüber dem Jahr 2023, in dem das Wachstum mit 2,6 % unter dem langfristigen Durchschnitt lag. Der globale Preisdruck bleibt angesichts der weiterhin robusten Nachfrage, der angespannten Lage auf den Arbeitsmärkten und der nach wie vor hohen Nahrungsmittelpreise breit angelegt und hoch. Dennoch wird erwartet, dass sich der Preisdruck durch die Stabilisierung der Rohstoffmärkte und das verlangsamte Wirtschaftswachstum in den kommenden Monaten abschwächt. Das globale wirtschaftliche Umfeld bleibt jedoch von hoher Unsicherheit geprägt, wobei die Risiken für das Wirtschaftswachstum weiterhin tendenziell abwärtsgerichtet sind, während die Risiken für den Preisdruck nach oben hin bestehen bleiben. Das Wirtschaftswachstum im Euroraum hat sich im dritten Quartal 2023 weiter abgeschwächt und lag bei nur 0,2%. Die weiterhin hohe Inflation und verschärften Finanzierungsbedingungen dämpfen sowohl die Ausgaben der privaten Haushalte als auch die Produktion, da die Realeinkommen sinken und die Kosten für Unternehmen weiter steigen. Gleichzeitig bleibt die Weltwirtschaft durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten, einschließlich der Konflikte im Nahen Osten und der Ukraine, unter Druck. Die zuvor verschlechterten Terms of Trade, die durch den schnelleren Anstieg der Importpreise im Vergleich zu den Exportpreisen geprägt waren, setzen die Kaufkraft im Euroraum weiterhin unter Druck und belasten die wirtschaftliche Erholung (Ifo Konjunkturprognose 2024) Der Branchenverband VDMA fasst zusammen, dass 2023 ein schwieriges Jahr mit einem durchwachsenen Ergebnis für den deutschen Maschinenbau war. Bei den Aufträgen war ein Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung (Quelle: VDMA 2023). Diese Rahmenbedingungen beeinflussen die Geschäftstätigkeit der Berichtsgesellschaft. Geschäftsentwicklung Die im Vorjahr abgegebenen Prognosewerte für das Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf Rohergebnis (ca. EUR 3,2 Mio.), Betriebsergebnis (ca. EUR 1,8 Mio.) und Jahrergebnis (ca. EUR 1,3 Mio.) wurden, wie aus untenstehender Tabelle ersichtlich, verfehlt. Ursächlich hierfür sind unter anderem, dass die Nachfrage nach Maschinen auf Grund des spezifischen Geschäftsmodells der Gesellschaft nicht stets eindeutig planbar sind. Dennoch blickt die Geschäftsführung zufrieden auf den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zurück. Ertragslage Die nachfolgende Darstellung zeigt die Entwicklung der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresergebnis lag im Geschäftsjahr 2023 insbesondere auf Grund eines verringerten Rohergebnisses um TEUR 868 unter dem Niveau des Vorjahres. Die Verringerung des Rohergebnisses beruht im Wesentlichen auf einem gesunkenen mengenmäßigen Absatz von Druckmaschinen. Der Personalaufwand lag im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten vor allem Kosten der Warenabgabe (Frachten, Verkaufsprovisionen), Fremdleistungen/Fremdarbeiten, Reparatur- und Instandhaltungskosten, und Abschluss- und Prüfungskosten sowie außergewöhnliche Aufwendungen aus der Ausbuchung geleisteter Anzahlungen sowie aus der Wertberichtigung auf Forderungen. Unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Sachverhalte ergäbe sich ein Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, der wiederrum im Zusammenhang mit dem Rückgang des Rohergebnisses steht. Die Ertragsteuern liegen mit TEUR 225 (Vorjahr: TEUR 605) auf Grund des gesunkenen Vorsteuerergebnisses unter dem Niveau des Vorjahres. Vermögens- und Finanzlage Zum Abschlussstichtag betrug die Bilanzsumme der Gesellschaft TEUR 11.330 (Vorjahr: TEUR 10.993). Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: Die Sachanlagen liegen mit TEUR 4.994 (Vorjahr: TEUR 4.781) lediglich leicht über dem Niveau des Vorjahres. Das Vorratsvermögen liegt im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 1.661 um TEUR 593 über dem Vorjahrniveau. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf den Bestandsaufbau der im Folgejahr veräußerten Maschinen zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf die zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres veräußerten Maschinen zurückzuführen. Vergleichbare Veräußerungen waren zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres nicht existent. Die Sonstigen Aktiva umfassen sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 3.086; Vorjahr: TEUR 1.813) und Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 1; Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Gesellschafterdarlehen (TEUR 2.017; Vorjahr: TEUR 1.450) und Erstattungsansprüche aus Umsatzsteuer (TEUR 916; Vorjahr: TEUR 369). Bezüglich der Entwicklung der Zahlungsmittel wird auf die nachfolgende Kapitalflussrechnung verwiesen. Die Erhöhung des Eigenkapitals beruht auf dem Jahresüberschuss der Berichtsperiode. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 2.559; Vorjahr: TEUR 2.560) liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die Neuaufnahme von Kreditverbindlichkeiten (TEUR 185) entsprach der der Tilgungen in Höhe von TEUR 185. Kurzfristige Rückstellungen betreffen Steuerrückstellungen (TEUR 556; Vorjahr: TEUR 553) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 92; Vorjahr: TEUR 137), die im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen gebildet wurden. Die Erhaltenen Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 225) bzw. TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 313). Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist hauptsächlich auf das geringere Einkaufsvolumen zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie zeitlich vorgelagert Zahlungen von Eingangsrechnungen zurückzuführen. Der Cash-Flow der Gesellschaft zeigt für das Geschäftsjahr 2023 das folgende Bild: Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR - 1.835 (Vorjahr: TEUR 2.133). Ursächlich hierfür waren vor allem der Aufbau des Vorratsvermögens sowie ein Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus wurden insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückgeführt. Diese Effekte sind in der Veränderung des Nettoumlaufvermögens reflektiert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus den im Sachanlagevermögen für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigten Investitionen. Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus der Darlehensausreichung an Gesellschafter. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Insgesamt war die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtszeitraums durch einen Jahresüberschuss von TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 1.386), ein Eigenkapital von TEUR 7.668 (Vorjahr: TEUR 7.149) und einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR - 1.835 (Vorjahr: TEUR 2.133) geprägt. Die Liquidität der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert, wobei aus der Zahlung der Forderungen und dem Abbau der Vorratsbestände im kommenden Geschäftsjahr ein positiver Effekt auf die Liquiditätslage resultieren wird. NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSKENNZAHLEN Mitarbeiter Bei der Gesellschaft arbeiten ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Aufgabenstellung im Bereich Technik, Einkauf und Vertrieb. AUSBLICK, CHANCEN UND RISIKEN Ausblick Die in dieser Prognose verwendeten Annahmen und Schätzungen sind mit Unsicherheiten behaftet und können anders ausfallen, wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern. Die derzeit vorliegenden Frühindikatoren lassen für das dritte Quartal 2024 keine konjunkturelle Trendwende erwarten. Das ifo Geschäftsklima hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. Erst im Jahr 2025 wird mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Immerhin sind die Auftragseingänge im Baugewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zuletzt nicht weiter gesunken. Das Exportgeschäft wird von der weltwirtschaftlichen Entwicklung gestützt, die im Prognosezeitraum mit Zuwächsen zwischen 0,5 und 0,6% pro Quartal ihre derzeitige Dynamik wohl halten wird. Allerdings dürfte die schlechte Wettbewerbssituation die exportorientierten Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes weiterhin belasten. Zwar haben die gesunkenen Energiekosten die Situation in den vergangenen zwölf Monaten etwas verbessert. Dennoch beurteilen die deutschen Unternehmen ihre Wettbewerbssituation sowohl auf den europäischen als auch auf den außereuropäischen Märkten deutlich schlechter als die Unternehmen in anderen europäischen Ländern. Im kommenden Jahr wird die Baukonjunktur vor allem vom öffentlichen Bau getragen. Der Wohnbau dürfte zunächst stagnieren, da neu erstellte Wohnimmobilien kaum erschwinglicher geworden sind. Während die Kreditzinsen seit Juli noch einmal deutlich gesunken sind, haben sich neu erstellte Wohnimmobilien bislang nur wenig verbilligt. Erst mit steigenden Realeinkommen wird die Konjunktur beim Wohnbau wieder an Fahrt gewinnen. Da die Löhne im weiteren Prognosezeitraum deutlich stärker steigen als die Preise, wird die Kaufkraft weiter zurückkehren. Damit dürfte sich auch die Konsumkonjunktur erholen (Ifo Konjunkturprognose Herbst 2024). Grundsätzlich teilt die Geschäftsführung die makroökonomische Einschätzung des Ifo-Institutes. Auf Grund der unternehmensspezifischen Besonderheiten im Vergleich zur Branche erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 ein Rohergebnis zwischen TEUR 1.700 und TEUR 2.000. Chancen und Risiken Die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht and adressiert die wesentlichen Risiken (insbesondere Wettbewerbsrisiken) und stellt sicher, dass diese in einem frühen Stadium erkannt werden und - falls erforderlich - rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Der Gesamtmarkt steht weiterhin unter hohem Wettbewerbsdruck. Diesem Marktumfeld können wir jedoch durch unsere Maßnahmen für eine klare Positionierung im Markt und die kontinuierliche Entwicklung und Umsetzung von Modernisierungen entgegen wirken. In Zukunft werden wir uns weiter auf den Ausbau unserer qualitativ hochwertigen Organisation und Produkte konzentrieren, sodass eine langfristig positive Entwicklung der Ertragslage der Gesellschaft gewährleistet wird. Ein wichtiger Erfolgsfaktor sind hoch motivierte Mitarbeiter, die sich intensiv insbesondere um unsere Kunden und Lieferanten kümmern. Schulungs- und Entwicklungsmaßnahmen der Mitarbeiter haben für uns einen entsprechenden Stellenwert. Gleichzeitig stehen wir vor der Herausforderung, trotz des steigenden Bewerbermangels geeignete Mitarbeiter zu gewinnen. Wir werden weiterhin verstärkt an der Optimierung von Geschäftsprozessen und -strukturen arbeiten. Risiken entstehen unter anderem durch Investitionszurückhaltung seitens unserer Kunden sowie makroökonomische Rahmendaten und Entwicklungen (z.B. Nahost- und Russland-Ukraine-Konflikt). Basierend auf unseren derzeitigen Planungen und Gesprächen mit Kunden und Lieferanten rechnen wir für unsere Gesellschaft mit einem positiven Geschäftsumfeld. Durch unseren effizienten Zahlungsprozess und laufender Bonitätsüberprüfungen unserer Kunden wird das Kundenausfallrisiko minimiert. Dadurch wird nicht zuletzt sichergestellt, dass der Gesellschaft ausreichende liquide Mittel zur Verfügung stehen, um operative Kosten und Kapitaldienste fristgerecht bedienen zu können. Die Liquiditätsreserven werden überwacht. Risiken potentieller Verletzungen von Kreditvereinbarungen, die unter bestimmten Voraussetzungen zu vorvertraglichen Fälligstellungen der Kredite führen könnten, werden von der Geschäftsführung als äußert eingestuft. Der Chancen- und Risikobericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Einschätzungen abweichen. Risikomanagement und -kontrolle Übergeordnetes Ziel unseres Risikomanagements- und -kontrolle ist die Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Finanzberichterstattung im Sinne einer Übereinstimmung des Jahresabschlusses mit allen einschlägigen Vorschriften. Das Ziel besteht darin, Risiken in einem frühen Stadium zu erkennen, zu identifizieren, zu bewerten, zu steuern und zu kontrollieren. Die Gesellschaft überwacht und verbessert außerdem Indikatoren für die rechtzeitige Erkennung von Risiken. Kernelemente stellen das Liquiditätsmanagement, die Investitions- und Absatzplanung und sowie die Kostenkontrolle als wichtige Steuerungselemente dar.
Oberursel, den 22.05.2025 Majid Davoodabadi, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Bischoff Druck GmbH hat ihren Sitz in Oberursel und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg (Reg.Nr. HRB13498). Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuVDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Nach der Abgangsfiktion wird ihr Abgang nach fünf Jahren unterstellt. Die steuerliche Vorgehensweise wurde aus Vereinfachungsgründen im handelsrechtlichen Abschluss übernommen. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzSachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. Umlaufvermögen Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von € 2.016.502 (Vorjahr: € 1.449.586) ausgewiesen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit unter einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 6.000 (Vorjahr: € 0) enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Heubeck-Richttafeln 2018 G) zugrunde gelegt. Für die Pensionsrückstellung wurde aufgrund der individuellen Lebenserwartung eine Restlaufzeit von 4 Jahren angewendet und nach durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre (1,06%) abgezinst. Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 253 VI Satz 2 HGB beläuft sich auf € 0. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich hauptsächlich aus Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten und Rückstellungen für Beiträge der Berufsgenossenschaft zusammen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt € 2.312.805,39 durch Grundschulden und € 246.577,96 durch Sicherungsabtretungen besichert, davon € 2.559.683,35 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 3.241,47 ausgewiesen. Bestellobligo besteht zum Bilanzstichtag in Höhe von € 378.450 (Vorjahr: € 1.190.000). Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erlöse / außergewöhnliche Effekte In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge im Zusammenhang mit der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten in Höhe von € 14.299,77 enthalten. Es liegen keine wesentlichen periodenfremde Erlöse vor. Sonstige betriebliche Aufwendungen / außergewöhnliche Effekte Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten außergewöhnliche Aufwendungen aus der Ausbuchung geleisteter Anzahlungen in Höhe von € 185.000 sowie Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von € 80.000. Es liegen keine wesentlichen periodenfremde Aufwendungen vor. Sonstige AngabenArbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 7 Mitarbeiter beschäftigt. Gesamtbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird verzichtet (§ 286 IV HGB). Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss der Gesellschaft auf neue Rechnung vorzutragen. Organe Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023: Herr Majid Davoodabadi, Kaufmann Der Geschäftsführer führt hauptberuflich die Geschäfte der Bischoff Druck GmbH. NachtragsberichtEreignisse mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind nicht eingetreten.
Oberursel, den 22. Mai 2025 Majid Davoodabadi, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bischoff Druck GmbH, Oberursel (Taunus) Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bischoff Druck GmbH, Oberursel (Taunus), bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bischoff Druck GmbH, Oberursel (Taunus), für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges 'Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige 'Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es 'besteht ein erhebliches unvermeidbares 'Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Kronberg, 22. Mai 2025 Spall
& Kölsch GmbH
Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 22.5.2025. |
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