KPG Rotating Solutions GmbH

Am Mühlebach 10, 79774 Albbruck, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 714946
Vorher
KOWNATZKI Premium Gears GmbH
Eingetragen
7.7.2016
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von TurbinenHerstellung von Elektromotoren und Generatoren
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Fabrikation und der Vertrieb von mechanischen Teilen der Antriebstechnik, die Bearbeitung von Bauteilen und Maschinen, sowie der Service und die Instandsetzung von Turbinen, Getrieben und Generatoren.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Dominik Fabian Dr. Ebi
seit 18.10.2023
Geschäftsführer
Manuel Florian Dr. Ebi
seit 18.10.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

79801 Hohentengen
60.000 €
60.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KPG Rotating Solutions GmbH

Albbruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die KPG Rotating Solutions GmbH ist ein weltweit agierendes, familiengeführtes Technologieunternehmen mit Sitz in Albbruck. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Planung von Antrieben und großen Synchron-Generatoren, die Fertigung der dafür benötigten Komponenten (z.B. Getrieberadsätze, Generatorrotoren und Ersatzteile) sowie deren Service, Wartung und Instandhaltung. Es ist somit gemäß der Untergliederung des Branchenverbands VDMA den Fachzweigen Antriebstechnik sowie Power Systems zuzuordnen.

KPG Rotating Solutions steht für Innovationskraft, hohe Qualität und Fertigungstiefe sowie verlässliche Termintreue in der Projektabwicklung. Durch die Kombination von Engineering, Fertigung und Service unter einem Dach kann das Unternehmen seinen Kunden individuelle Dienstleistungen sowie Lösungen anbieten, um die Ausfallzeiten ihrer Anlagen zu minimieren, langfristige Effizienz und Zuverlässigkeit dieser Anlagen zu gewährleisten und somit - gemäß der Unternehmensvision "Reparieren statt Ersetzen" - optimale Ressourcenschonung bei höchster Maschinenverfügbarkeit sicherstellen.

Das Unternehmen unterstützt weltweit Unternehmen aus den Branchen Maschinen- und Anlagenbau sowie der Energiewirtschaft.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Die Branche/Gesamtwirtschaft

Im Geschäftsjahr 2023 setzte sich der weltwirtschaftliche Abschwung fort. Nach einem Weltwirtschaftswachstum von 3,5% im Jahr 2022 zeichnet sich nach den Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für 2023 eine globale Zuwachsrate von nur noch 3,0% ab. Zwar haben sich etwa die globalen Lieferketten im Laufe des Berichtsjahres weitestgehend normalisiert und die Weltwirtschaft erholt sich nach und nach von den Folgen der Corona-Pandemie, jedoch leidet sie unter der weiterhin hohen Inflation in den meisten Regionen der Welt. Die hohe Inflation schmälert zum einen die private Kaufkraft und hemmt damit privaten Konsum, zum anderen erhöht die zur Eindämmung der Inflation nötige restriktive Geldpolitik der meisten Notenbanken die Kosten der Kreditaufnahme und wirkt investitionshemmend. Der Krieg in der Ukraine sorgt weiterhin für allgemeine Unsicherheit und hohe Volatilität auf vielen Märkten. Dabei fällt die Entwicklung in unterschiedlichen Regionen der Welt heterogen aus. In den Industrieländern ist der Konjunkturabschwung stärker ausgeprägt als in den Emerging Markets. Insbesondere die Eurozone kühlte sich stark ab und wächst 2023 voraussichtlich nur noch um 0,7%. Europa leidet noch immer unter dem durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausgelösten Energiepreisschub. Deutschland ist in die Rezession gerutscht und schrumpft 2023 als einzige große Volkswirtschaft der Welt. Das Wachstum in den Emerging Markets ist im Wesentlichen getrieben durch China, Indien sowie die ASEAN-5-Länder (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur und Thailand) mit +4,2% (IWF-Prognose für 2023).

Im Maschinen- und Anlagenbau trübte sich das Investitionsklima im Laufe des Berichtsjahres merklich ein. Der Auftragseingang der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer ging im ersten Halbjahr 2023 um real 14% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum zurück. Dank der Normalisierung der Lieferketten konnten die hohen Auftragsbestände aus dem Vorjahr zügiger abgearbeitet werden, mangels ausreichender neuer Aufträge stagnierte jedoch die preisbereinigte Produktionsleistung.

Der Energiemarkt war auch 2023 durch den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien geprägt. Der weltweite Stromverbrauch ist 2023 leicht gestiegen. Mittelfristig wird der Strombedarf aufgrund des wachsenden Bedarfs der Schwellenländer, des Umstiegs auf E-Mobilität und einer zunehmenden Elektrifizierung der gesamten Wirtschaft weiter stark steigen.

2.2 Geschäftsverlauf des Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt vom Neubau des neuen Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Albbruck sowie vom Umzug des Unternehmens vom alten an den neuen Standort. Dieser Umzug wurde erfolgreich während des laufenden Betriebs umgesetzt. Zum 01.10.2023 fand die Verlagerung an den neuen Sitz des Unternehmens sowie die Umfirmierung zur KPG Rotating Solutions GmbH statt. Zugleich konnte im Geschäftsjahr 2023 der Umsatz gegenüber dem Vorjahr weiter gesteigert werden.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die KPG Rotating Solutions GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 14.858 (2022: TEUR 13.882) erwirtschaftet. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung i.H.v. 7% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs stammt im Wesentlichen aus einer höheren Anzahl von Serviceprojekten, die im Laufe des Geschäftsjahres erfolgreich abgewickelt werden konnten. Im Bereich der Fertigung von Antriebselementen konnten einige im Vorjahr angefangene Großprojekte abgeschlossen werden, wodurch sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen vermindert hat. Zugleich ist das Gesamtumsatzvolumen in diesem Bereich leicht zurückgegangen.

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.635 durch die gewachsene Belegschaft. Aufgrund gestiegener Energiekosten und den Aufwänden für den Umzug sind die betrieblichen Aufwendungen höher ausgefallen im Vergleich zum Vorjahr.

Die Bilanzsumme der KPG Rotating Solutions GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 7.524 auf TEUR 10.449 erhöht. Veränderungen auf der Aktivseite liegen in der Erhöhung von Sachanlagen, v.a. technischen Anlagen und Maschinen, bedingt durch den Umzug und strategische Investitionen. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 955 gegenüber dem Vorjahr erhöht, was in erster Linie dem Anstieg des Projektvolumens auf der Serviceseite zuzuordnen ist. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 811 auf insgesamt TEUR 3.716. Die um die Stille Gesellschaftereinlage erweiterte Eigenkapitalquote entspricht dem soliden Wert von 45%. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auf TEUR 4.287 gestiegen. Ferner stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Vermögenslage stellt sich bei einer hohen Eigenkapitalquote insgesamt sehr ausgewogen und erfreulich dar.

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass das Geschäftsjahr 2023 positiv verlaufen ist. Der Umzug wurde bei laufendem Betrieb erfolgreich durchgeführt und die Organisation an die erhöhten Auftragseingänge angepasst.

Die KPG Rotating Solutions GmbH hat zum Ende des Geschäftsjahres 92 (in Köpfen) Mitarbeiter (Vorjahr 80) beschäftigt. Sämtliche Auszubildende wurden übernommen.

Nachhaltigkeit ist essenzieller Bestandteil des Geschäftsmodells der KPG Rotating Solutions GmbH und ihrer Unternehmensvision: "Reparieren statt ersetzen" verankert. Nachhaltigkeit wurde auch im neuen Produktions- und Verwaltungsgebäude umgesetzt. Die Gebäude wurden energieeffizient errichtet, die Dächer begrünt und eine 260 kW PV-Anlage auf dem Dach installiert. In 2024 wird zudem die Erstauditierung im Bereich Umweltmanagement angestrebt, um sich auch in diesem Bereich nachweisbar kontinuierlich zu verbessern.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 befindet sich die Weltwirtschaft weiter im Abschwung und sieht sich mit großen Herausforderungen konfrontiert. Hierzu zählen zum einen geopolitische Konflikte sowie eine zunehmende Deglobalisierung. Zum anderen belasten konjunkturelle Faktoren die weltwirtschaftliche Entwicklung, allen voran die außergewöhnlich hohen Inflationsraten vieler Länder. Die weltwirtschaftliche Dynamik wird in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich gering bleiben: so prognostiziert der IWF in seiner jüngsten Veröffentlichung von Oktober 2023 nach einem Wirtschaftswachstum von 3,0% im Jahr 2023 für die Folgejahre globale Steigerungsraten von 2,9% (2024) und 3,2% (2025).

In den großen Industrieländern werden 2024 durchgängig Wachstumsraten von deutlich unter 2% erwartet. Die deutsche Volkswirtschaft soll nach dem Rezessionsjahr 2023 wieder in den positiven Bereich zurückkehren, jedoch im Jahr 2024 nur um 0,9% wachsen. In den Emerging Markets wird das Wachstum auch 2024 von Asien getrieben. Insbesondere in den für KPG Rotating Solutions relevanten ASEAN-5-Länder werden Steigerungsraten von 4,5% erwartet.

Insgesamt bleibt das wirtschaftliche Umfeld volatil. Die ohnehin verhaltenen Prognosen sind laut eigenen Aussagen des IWF mit großer Unsicherheit behaftet, wobei derzeit die Abwärtsrisiken überwiegen.

Der Maschinen- und Anlagenbau wird im Geschäftsjahr 2024 aufgrund der geringen weltwirtschaftlichen Dynamik und der hohen Unsicherheit voraussichtlich weiterhin mit einem gedämpften Investitionsklima konfrontiert sein, das die Auftragslage belastet. Auch bei der Produktion rechnen die deutschen Maschinen und Anlagenbauer inflationsbereinigt mit einem weiteren Rückgang.

Der mittel- und langfristige Entwicklungspfad des Energiemarktes ist von einem wachsenden globalen Bedarf gekennzeichnet, bedingt durch steigende Investitionen für die Schaffung zusätzlicher Stromerzeugungskapazitäten. Dabei ist weltweit ein Umbau des Energiesektors hin zu emissionsarmer Stromerzeugung durch einen wachsenden Anteil erneuerbarer Energien im Gange. Ein weiterer Treiber ist das Streben nach Energieunabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Für all diese Herausforderungen kann KPG Rotating Solutions ihren Kunden innovative Lösungen anbieten.

Auf Basis dieser globalen volkswirtschaftlichen Prognose erwartet wir gegenüber dem Vorjahr einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse. Aufgrund der umzugsbedingten Investitionen und Aufwände erwarten wir für 2024 ein Jahresergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

3.2 Risikobericht

Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweite Nachfrage nach Investitionsgütern bestimmt, die wiederum vom globalen makroökonomischen Umfeld beeinflusst wird. Eine spürbar unter den Erwartungen liegende konjunkturelle Entwicklung hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit deutliche negative Auswirkungen auf die Geschäfte von KPG Rotating Solutions. Nachfolgend beschreiben wir Risiken, die nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können und zu einer negativen Prognose beziehungsweise Zielabweichung führen können.

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ausreichender Anzahl für KPG Rotating Solutions zu gewinnen und an das Unternehmen zu binden, ist eine zentrale Herausforderung für unser Unternehmen - gerade vor dem Hintergrund des voranschreitenden demografischen Wandels und des damit einhergehenden weltweiten Fachkräftemangels. Die Unternehmensziele sind erkennbar gefährdet, wenn es zu qualitativen und quantitativen Engpässen in der Verfügbarkeit von Personal kommt. KPG Rotating Solutions steht dabei im Wettbewerb mit anderen international tätigen Unternehmen. Im Personalmarketing setzen wir auf eine starke Marke und gehen kontinuierlich neue Wege, wenn es darum geht, Personal zu rekrutieren und Mitarbeitende zu binden. Mit marktgerechten Vergütungssystemen, kreativen Benefits, flexiblen Arbeitsmodellen sowie spannenden Projekten bieten wir eine attraktives Arbeitsumfeld.

Cyberangriffe durch kriminelle Gruppen mit potenziell schweren Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb stellen eine wachsende Bedrohung für Unternehmen dar. Bei KPG Rotating Solutions setzen wir uns intensiv mit diesem Risiko auseinander. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Schutzmaßnahmen gegen Cyberangriffe weiter ausgebaut. Für das Geschäftsjahr 2024 wollen wir das Unternehmen bestmöglich auf potenzielle Angriffe vorbereiten. Hier sind beispielsweise die Prävention und Detektion von sowie die Reaktion auf Cyberangriffe geplant. Mit den bisher umgesetzten Maßnahmen im Bereich Cybersecurity sehen wir uns in diesem Bereich gut aufgestellt.

Aus der Geschäftstätigkeit eines Industrieunternehmens entstehen grundsätzlich Risiken für Mensch und Umwelt. Im Eintrittsfall könnten daraus Schadensersatzforderungen und Reputationsverluste entstehen. Arbeitssicherheit und die Einhaltung betrieblicher sowie gesetzlicher umweltrechtlicher Vorschriften haben oberste Priorität für uns. Sämtliche Prozesse unterliegen den Richtlinien zu Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz sowie Qualität und Risiko. Im Rahmen von integrierten Managementsystemen wird die Einhaltung der Richtlinien kontrolliert und ein einheitlich hoher Qualitäts- und Umweltstandard gewährleistet. Dadurch können solche Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen zur Vermeidung eingeleitet werden. Für verbleibende Risiken wurden angemessene Versicherungen abgeschlossen oder anderweitig ausreichend Vorsorge getroffen.

Projekte mit längeren Durchlaufzeiten sind wesentlicher Bestandteil unseres Servicegeschäfts. Solche Projekte sind mit einigen Risiken verbunden, auf deren Management wir großes Augenmerk legen. Hierzu zählen zum Beispiel verspätete Zahlungseingänge, potenzielle Zahlungsausfälle, Vertragsstrafen oder Schadensersatzpflichten. Hier wird durch unser implementiertes Projektmanagement und -controlling fortlaufend geprüft, ob der tatsächliche Projektverlauf der Planung entspricht. Bei Abweichungen wird frühzeitig gegengesteuert und gegebenenfalls notwendige Risikovorsorge betrieben. Für mögliche Schadensfälle zur Absicherung von Haftungsrisiken bestehen branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Ebenfalls implementiert in dieses Projektmanagement- und Controlling ist die Überwachung der laufenden Zahlungsfähigkeit bzw. das Risiko von Zahlungsstromschwankungen. Die aktuelle Liquiditätslage und entsprechende Liquiditätsplanung lassen keine potentiellen Probleme nicht vorhandener Liquidität erkennen. Neben der ausreichenden verfügbaren Liquidität des Unternehmens bestehen noch im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommene Rahmenzusagen von Kreditinstituten.

Nach den heute bekannten Informationen bestehen keine Risiken, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens KPG Rotating Solutions gefährden könnten. Von den für KPG Rotating Solutions relevanten Risiken können externe Risiken nach wie vor den stärksten negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben. Das Gesamtrisikopotential zum Geschäftsjahresende 2023 ist auf vergleichbarem Niveau wie im Vorjahr. Wir sind überzeugt, dass die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken angesichts unserer starken Diversifizierung, der gefestigten Marktposition, unserer finanziellen Stärke und der zur Risikobeherrschung eingesetzten Instrumente für unser Unternehmen tragfähig sind.

3.3 Chancenbericht

KPG Rotating Solutions ist ein herstellerunabhängiger, kompetenter und schneller Service-Dienstleister im Bereich Rotating Equipment. Vor dem Hintergrund sämtlicher im Zuge der Energiewende diskutierten Herausforderungen bieten wir unseren Kunden innovative Lösungen. Bei verlängerten Laufzeiten der bestehenden Anlagen tendieren Kunden verstärkt dazu, unser Serviceangebot, wie zum Beispiel vorbeugende Diagnosen, maßgeschneiderte Reparaturen oder performancesteigernde Lösungen intensiver zu nutzen. Dies bietet uns die Möglichkeit, stärker wachsen zu können als der Branchendurchschnitt.

Ferner arbeiten wir kontinuierlich daran, neue Technologien, Produkte und Lösungen zu entwickeln sowie bestehende zu verbessern. In 2023 haben wir wieder zahlreiche neue Lösungen in den Markt eingeführt. So konnten wir unsere Marktposition festigen sowie Umsätze und Marktanteilsgewinne generieren und vor allem Innovationen, die von unseren Kunden als wertsteigernd anerkannt werden, etablieren.

Zusätzlich zur Erweiterung unseres Angebotsportfolios werten wir Marktchancen für bestehende Produkte und Services in denjenigen Regionen aus, in denen sie bislang unterrepräsentiert oder noch nicht vertreten sind. So sehen wir beispielsweise in den Regionen Afrika, Middle East und Südostasien großes Potential für uns.

4. Gesamtaussage

Bei Abwägung der Chancen und Risiken sehen wir das Unternehmen für die Bewältigung der künftigen Aufgaben sehr gut aufgestellt.

 

Albbruck im November 2024

Die Geschäftsleitung

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.671.206,00 1.695.510,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 14,00
II. Sachanlagen 2.679.189,00 1.695.496,00
III. Finanzanlagen 992.000,00
B. Umlaufvermögen 6.734.667,19 5.779.377,30
I. Vorräte 1.238.771,87 1.994.334,40
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 326.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 854.538,77 2.005.809,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.641.356,55 1.779.233,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.397,84 49.058,40
Summe Aktiva 10.449.271,03 7.523.945,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.715.854,28 2.904.806,88
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.804.806,88 1.828.169,53
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 976.637,35
IV. Bilanzgewinn 811.047,40
B. Einlagen stiller Gesellschafter 975.000,00 975.000,00
C. Rückstellungen 1.471.282,14 1.192.039,61
D. Verbindlichkeiten 4.287.134,61 2.452.099,21
Summe Passiva 10.449.271,03 7.523.945,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.626.642,31 9.828.080,47
2. Personalaufwand 5.634.573,73 4.975.138,88
a) Löhne und Gehälter 4.572.003,29 4.041.248,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.062.570,44 933.890,83
davon für Altersversorgung 10.676,90 11.730,07
3. Abschreibungen 704.453,37 534.982,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 704.453,37 534.982,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.947.986,29 2.890.856,68
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.122,66
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.688,57 35.215,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 328.485,30 388.452,36
8. Ergebnis nach Steuern 976.577,71 1.003.434,80
9. sonstige Steuern -2.258,73 -2.452,55
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 29.250,00 29.250,00
11. Jahresüberschuss 949.586,44 976.637,35
12. Ausschüttung 138.539,04
13. Bilanzgewinn 811.047,40

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die KPG Rotating Solutions GmbH hat ihren Sitz in Albbruck. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nr. HRB 714946 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB und des GmbH-Gesetzes. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibung vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Kassenbestände und das Bankguthaben werden mit dem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz bewertet. Abweichende Wertansätze bzw. Verlustvorträge bestehen aktuell nicht.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

4. Angaben zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Bruttowerte Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.024,71 11.443,10 0,00 0,00 136.467,81
125.024,71 11.443,10 0,00 0,00 136.467,81
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 119.370,83 0,00 0,00 119.370,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.503.323,78 700.665,72 515.307,81 129.319,75 4.589.977,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.161.863,17 595.963,91 0,00 30.983,49 1.726.843,59
4. Anlagen im Bau 254.600,00 282.437,47 -515.307,81 21.729,66 0,00
4.919.786,95 1.698.437,93 0,00 182.032,90 6.436.191,98
III. FINANZANLAGEN
sonstige Ausleihungen 0,00 300.000,00 692.000,00 0,00 992.000,00
5.044.811,66 2.009.881,03 692.000,00 182.032,90 7.564.659,79
Abschreibungen Nettowerte
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 125.010,71 11.440,10 0,00 136.450,81 17,00 14,00
125.010,71 11.440,10 0,00 136.450,81 17,00 14,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.974,83 0,00 4.974,83 114.396,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.608.020,78 457.019,53 129.317,75 2.935.722,56 1.654.255,00 895.303,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 616.270,17 231.018,91 30.983,49 816.305,59 910.538,00 545.593,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 254.600,00
3.224.290,95 693.013,27 160.301,24 3.757.002,98 2.679.189,00 1.695.496,00
III. FINANZANLAGEN
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 992.000,00 0,00
3.349.301,66 704.453,37 160.301,24 3.893.453,79 3.671.206,00 1.695.510,00

Die Umbuchungen von sonstigen Ausleihungen über ERU 692.000,00 erfolgen aus den sonstigen Vermögensgegenständen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach kaufmännischer Vorsicht erkennbaren Risiken. Sie beinhalten insbesondere Rückstellungen aus dem Personalbereich, Abgrenzungen sowie pauschalierte Gewährleistungsrisiken.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag
EUR
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR
Art und Form der Sicherheit
Gesamtsumme 1.558.472,61 885.952,00 1.842.710,00 4.287.134,61 2.904.583,28
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 175.921,28 885.952,00 1.842.710,00 2.904.583,28 2.904.583,28 Grundschulden Dritter, Sicherungsübereignung
31.12.2022
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
EUR
Gesamtbetrag
EUR
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
EUR
Art und Form der Sicherheit
Gesamtsumme 763.605,21 850.263,00 838.231,00 2.452.099,21 1.810.568,96
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 122.074,96 850.263,00 838.231,00 1.810.568,96 1.810.568,96 Grundschulden, Sicherungsübereignung

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen mit bestimmter Dauer 914,00 524,00
davon im folgenden Geschäftsjahr zu leisten 347,00 207,00
davon im übernächsten Geschäftsjahr und später zu leisten 567,00 317,00
Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen mit unbestimmter Dauer (jährliche Verpflichtung) 924,00 164,00

Aus bereits beauftragten Investitionen und Reparaturen sowie Bestellobligos besteht zum 31.12.2023 lediglich unwesentliche Verpflichtungen in geschäftsüblicher Höhe.

5. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Anlagenabgängen TEUR 101 (i. Vj. TEUR 15), Versicherungsentschädigungen TEUR 5 (i. Vj. TEUR 4), Erhaltene Zuschüsse EUR 10.773,00 (i. Vj. EUR 10.408,12), übrige periodenfremde Erträge TEUR 26 (i. Vj. TEUR 0) sowie Auflösung von Rückstellungen TEUR 18 (i. Vj. TEUR 42).

Erträge aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten mit TEUR 0 (i. Vj. TEUR 28).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen periodenfremden Aufwendungen betreffen Forderungsverluste und Wertberichtigungen von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1).

Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 28 (i. Vj. TEUR 0).

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr:

Dr.-Ing. Günter Ebi, Hohentengen

Dr.-Ing. Dominik Ebi, Lauchringeen (seit 5.10.2023)

Dr.-Ing. Manuel Ebi, Hohentengen (seit 5.10.2023)

Nachtragsbericht nach § 285 Nr. 33 HGB

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen.

Gewinnverwendungsvorschlag

Der ausgewiesene Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 811.047,40 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Im Abgelaufenen Geschäftsjahr wurde bereits eine Vorabausschüttung von 138.539,04 vorgenommen.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche, nach § 267 Abs. 5 HGB, ermittelte Arbeitnehmerzahl ist in der folgenden Tabelle dargestellt.

Bereich 2023
Angestellte 80,00
Gesamt gem. § 267 HGB 80,00
Geschäftsführer 3,00
Auszubildende 9,00
Gesamt 92,00

 

Albbruck, 30.10.2024

gez. Dr.-Ing. Günter Ebi, Hohentengen

gez. Dr.-Ing. Dominik Ebi, Lauchringen

gez. Dr.-Ing. Manuel Ebi, Hohentengen

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KPG Rotating Solutions GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KPG Rotating Solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KPG Rotating Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Waldshut-Tiengen, 28. November 2024

Auren KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Michael Greiner, Wirtschaftsprüfer

Christian Steinwachs, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.