Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 5365 PI
Eingetragen
15.6.2006
Branche
Luft- und Raumfahrzeugbau für zivile ZweckeLuft- und Raumfahrzeugbau für militärische ZweckeHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Rettungs- und Sicherheitssystemen und/oder Geräten sowie von Schutzbekleidung und Sicherheitsanzügen und textilen Sonderprodukten für den Bereich der Luft- und Raumfahrttechnik sowie für Landund Wasserfahrzeuge und deren Besatzungen. Weiterhin die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Kraftstoff Mess- und Regelungssystemen, Sensorsystemen sowie von faseroptischer und Inertialtechnologie für den vorgenannten Markt. Der Handel mit den benannten Gegenständen und Ersatzteilen sowie deren Reparatur und Wartung gehören ebenfalls zum Geschäftszweck des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Ziemens
seit 1.10.2025
Prokura
Jens Meinke
seit 15.8.2024
Prokura
Matthias Gerhard
seit 27.10.2021
Prokura
Claudia Mathe
seit 1.4.2021
Prokura
Martin Kroell
seit 6.1.2017
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autoflug GmbH

Rellingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz

AKTIVA

31.3.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 554.338,00 666.145,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 803.760,00 996.592,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 213.764,00 297.625,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 771.956,69 1.067.592,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.210,33 35.737,37
1.803.691,02 2.397.547,06
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.556,46 2.556,46
2.360.585,48 3.066.248,52
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.791.107,44 7.874.602,65
2. Unfertige Erzeugnisse 6.120.084,23 6.011.874,81
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.672.789,37 3.998.463,90
4. Geleistete Anzahlungen 396.822,25 269.087,05
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -386.122,06 -3.721,92
21.594.681,23 18.150.306,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.713.652,24 10.884.776,72
2. Sonstige Vermögensgegenstände 614.426,28 516.626,30
11.328.078,52 11.401.403,02
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.492,57 2.044,92
32.927.252,32 29.553.754,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 353.297,48 295.160,95
35.641.135,28 32.915.163,90

PASSIVA

31.3.2024 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 6.061.100,00 6.061.100,00
II. Kapitalrücklage 4.148.594,14 148.594,14
III. Gewinnvortrag 2.977.819,32 2.977.819,32
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
13.187.513,46 9.187.513,46
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 78.257,01 169.257,01
2. Sonstige Rückstellungen 5.993.624,75 5.478.338,16
6.071.881,76 5.647.595,17
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.322.977,70 3.372.676,87
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.306.003,88 3.948.642,84
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.983.136,65 7.917.229,17
- davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 2.863.800,77 (Vorjahr: EUR 6.784.373,14) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.769.621,83 2.841.506,39
- davon aus Steuern: EUR 218.258,86 (Vorjahr: EUR 63.333,52) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.532.538,19 (Vorjahr: EUR 2.611.184,59) -
16.381.740,06 18.080.055,27
35.641.135,28 32.915.163,90

Gewinn- und Verlustrechnung

2023/2024 2022/2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.771.639,06 46.162.103,11
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 926.419,72 131.752,99
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.858.174,50 1.624.008,01
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 9.930,44 (Vorjahr: EUR 4.211,17) -
50.556.233,28 47.917.864,11
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -16.125.344,36 -13.711.933,02
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.010.284,23 -2.333.768,56
-19.135.628,59 -16.045.701,58
Rohergebnis 31.420.604,69 31.872.162,53
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -15.853.748,83 -15.764.109,89
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.691.067,06 -3.218.457,14
- davon für Altersversorgung: EUR 528.287,76 (Vorjahr: EUR 69.502,70) -
-19.544.815,89 -18.982.567,03
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -972.432,30 -960.901,99
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.493.169,57
-11.056.653,33
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 220,80 (Vorjahr: EUR 31.819,30) -
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.099,96 17.265,63
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -902.134,05 -383.157,19
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 454.642,31 (Vorjahr: EUR 130.692,75) -
- davon aus Aufzinsung: EUR 4.047,48 (Vorjahr: EUR 2.592,70) -
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 91.000,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 607.152,84 506.148,62
12. Sonstige Steuern -10.714,71 -43.875,94
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -596.438,13 -462.272,68
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Die Autoflug GmbH mit Sitz in Rellingen ist beim Amtsgericht Pinneberg unter der Nummer HRB 5365 PI registriert.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags sowie nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Folgenden dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt worden.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (fünf Jahre; lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Handels- und Steuerbilanz enthalten damit identische Herstellungskosten.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig um lineare Abschreibungen auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen mit den zulässigen Höchstsätzen bzw. Mindestsätzen vermindert.

Anlagengruppe Nutzungsdauer
Entgeltlich erworbene gewerbl. Schutz- u. ähnliche Rechte 5 Jahre
Bauten auf fremden Grundstücken 10 Jahre
Technische Maschinen und Anlagen Je nach Anlagentyp zwischen 5 und 10 Jahren
Andere Anlagen / Betriebs- und Geschäftsausstattung Je nach Anlagentyp zwischen 3 und 15 Jahren

Bei verkürzten Restnutzungsdauern werden davon abweichend außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 werden entsprechend der steuerrechtlichen Vorschriften in Sammelposten erfasst und über fünf Geschäftsjahre mit einem Anteil von 20 % pro Geschäftsjahr abgeschrieben; sowohl ihr Verbleib über den kompletten Abschreibungszeitraum als auch ihr Abgang am Ende dieses Zeitraumes wird unterstellt.

Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlicher dauernder Wertminderung erforderlich sind, werden diese vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips verlustfrei bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen analog dem steuerlichen Mindestumfang. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Abwertungen infolge überdurchschnittlicher Lagerdauer verbleibt ein Restwert von 5 % der Anschaffungskosten. Lagerbestände mit Chargennummern, für die die Lagerdauer nicht eindeutig bestimmt werden kann, werden bis zu einem Lagerwert von EUR 500,00 pauschal mit 95 % wertberichtigt. Bei Lagerwerten von über EUR 500,00 erfolgt eine Einzelprüfung der letzten Lagerbewegung und abhängig davon die Festlegung des Abwertungssatzes. Auch für diese Form der Wertberichtigung wird ein Restwert von mindestens 5 % der Anschaffungskosten berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden in Ausübung des Wahlrechtes nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Derivative Finanzinstrumente werden einzeln mit dem Marktwert am Bilanzstichtag bewertet. Soweit die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten nach § 254 HGB erfüllt sind und eine bilanzielle Zuordnung von Sicherungsinstrumenten vorgenommen wurde, sind die Sicherungs- und Grundgeschäfte zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt mittels der Einfrierungsmethode. Soweit diese Kriterien nicht erfüllt sind, erfolgt der Ansatz zum niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten des Derivats und Marktwert zum Bilanzstichtag. Nicht in Bewertungseinheiten einbezogene derivative Finanzinstrumente mit negativen Marktwerten werden durch den Ansatz von Drohverlustrückstellungen abgebildet, während derartige Geschäfte mit positiven Marktwerten grundsätzlich keinen Ansatz in der Bilanz finden.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert, soweit die Summe der aktiven latenten Steuern die Summe der passiven latenten Steuern übersteigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit notwendig bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Neben den Rückstellungen für konkrete Gewährleistungsrisiken werden Rückstellungen für Gewährleistungen wie im Vorjahr pauschal mit 0,5 % vom garantiepflichtigen Umsatz der letzten beiden Geschäftsjahre gebildet.

Langfristige Rückstellungen wurden entsprechend der jeweiligen Vertragsrestlaufzeit mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätzen, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt, gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst (Stand März 2024.

Rückstellungen für Risiken aus Preisprüfungen wurden bezogen auf die Handelsumsätze aufgrund geringerer Inanspruchnahmen pauschal mit 4 % (Vorjahr 10%) des zugrundeliegenden Umsatzes gebildet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben wurden mit dem Devisenkassamittelkurs vom 31. März 2024 bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Beteiligungen

Bilanzansatz Eigenkapital Anteil Jahresüberschuss/fehlbetrag
TEUR TEUR % TEUR
NORDAKADEMIE gemeinnützige Aktiengesellschaft, Hochschule der Wirtschaft, Elmshorn 3 33.282 * 0,07 -2.802 *

* Es handelt sich um Werte per 31.12.2022. Der Jahresabschluss für das am 31.12.2023 endende Geschäftsjahr lag zum Aufstellungszeitpunkt noch nicht vor.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Bewertungseinheiten / Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken wurden für ausschließlich kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten aus schwebenden Beschaffungsverträgen (USD) in Höhe von TEUR 518 Bewertungseinheiten mit fristen- und betragsgleichen Devisentermingeschäften (micro-hedge) gebildet. Den in die Bewertungseinheiten einbezogenen schwebenden Beschaffungsgeschäften liegen verbindliche Bestellungen zugrunde. Das Fremdwährungsrisiko ist in Höhe der beizulegenden Zeitwerte der Devisentermingeschäfte abgesichert.

Art Währung Nominalvolumen in Tausend Nominalvolumen TEUR Beizulegender Zeitwert in TEUR
Devisentermin USD 558 518 1

Für nicht vollständig durch bilanzielle oder außerbilanzielle Geschäfte gedeckte Devisentermingeschäfte wird den negativen Marktwerten durch Bildung von Drohverlustrückstellungen Rechnung getragen; die positiven Marktwerte finden keinen Ansatz in der Bilanz.

Art Währung Nominalvolumen in Nominalvolumen Beizulegender Zeitwert in Buchwert in
Tausend TEUR TEUR TEUR
Devisentermin USD 305 277 5 0

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Risiken aus Preisprüfungen, ausstehende Rechnungen, Lizenzgebühren und Gewährleistungsrisiken gebildet. Daneben sind Rückstellungen für Verpflichtungen für Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Altersteilzeit, Berufsgenossenschaft sowie für Ergebnis-/Leistungsprämien berücksichtigt.

Weitere Rückstellungen wurden für Zuwendungen an die AVK-Auxilion Versorgungskasse e. V. gebildet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel AFG in TEUR

Restlaufzeit
bis über über Gesamt
Art der Verbindlichkeit 1 Jahr 1 Jahr 5 Jahre 31.03.2024 31.03.2023
1.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.323 0 0 4.323 3.373
(Vorjahr) (3.373) 0 0
2.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.306 4.306 3.949
(Vorjahr) (3.949) 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.983 4.983 7.917
(Vorjahr) (7.917) 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.770 0 2.770 2.842
(Vorjahr) (2.842) 0 0
davon aus Steuern 218 0 0
(Vorjahr) (63) 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.533 0 0
(Vorjahr) (2.611) 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 2.864 (Vorjahr TEUR 6.784) gegenüber der Gesellschafterin Autoflug Gruppe GmbH, Rellingen, und betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Der verbleibende Betrag von TEUR 2.119 (Vorjahr TEUR 1.133) besteht gegenüber der SECO GmbH & Co. KG, Rellingen, und resultiert aus der ab dem 01.01.2020 bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft.

Versorgungszusagen

Das Unternehmen hat einigen Mitarbeitern eine Versorgungszusage über die AVK-Auxilion Versorgungskasse e. V. erteilt. Der Barwert der Zusagen beträgt unter Berücksichtigung des Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren TEUR 5.810. Abzüglich des Kassenvermögens von TEUR 2.533 ergibt sich eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 3.277. Unter Berücksichtigung des 7-Jahreszinssatzes ergibt sich ein Barwert von TEUR 5.838. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 272).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich im GJ 2023/24 in die folgenden Business Units und Aktivitäten:

Zusammensetzung des Umsatzes in TEUR

Summe
Rescue & Safety 7.183
Cabin Solutions 7.038
Measurement & Control 2.436
Vehicle Solutions 7.690
Services 23.425
Summe 47.772

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige Erträge in Höhe von TEUR 968 (Vorjahr TEUR 1.096) betreffen nicht das Geschäftsjahr und resultieren im Wesentlichen aus der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten (TEUR 564) und der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 347), hier insb. aus der Auflösung von Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 133) sowie Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 57).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige Aufwendungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 34) betreffen nicht das Geschäftsjahr und resultieren im Wesentlichen aus der Abrechnung von Bonuszahlungen an Mitarbeiter für das Vorjahr.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn

Der Gewinn der Gesellschaft wurde in Höhe von TEUR 596 (Vorjahr TEUR 462) aufgrund des im Jahr 2018 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft Autoflug Gruppe GmbH abgeführt.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 7.209 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietvertrag 1.475
davon verbundene Unternehmen 0
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 847
davon verbundene Unternehmer 0
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen 1.427
davon verbundene Unternehmen 1.427
3.749

Der Mietvertrag endet zum 31. März 2027 und kann mit einer Frist von 18 Monaten zum Ende der Laufzeit und danach zum Ende eines Jahres gekündigt werden. Die Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2031. Die Dienstleistungsverträge sind jährlich kündbar.

Angaben zur Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörte im Berichtsjahr an:

Martin Kroell, Hamburg.

Als Prokuristen sind bestellt:

Axel Kiens, Hohenfelde

Alexander Bode, Quickborn (bis 12.09.2023)

Henning Gläß, Hamburg

Claudia Mathe, Ahrensburg

Matthias Gerhard, Wulfsen

Sebastian Müller, Hamburg (ab 31.03.2023)

Mit Ausnahme von Herrn Kiens (Einzelprokura) können die Prokuristen die Gesellschaft nur gemeinschaftlich mit einem anderen Prokuristen (Gesamtprokura) oder einem Geschäftsführer vertreten.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Mitarbeiter ohne GF

2023/24 2022/23
Jahresdurchschnitt
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 267 276
267 276
Auszubildende 5 4
272 280
Stichtag 31.03.
Gewerbliche Arbeitnehmer 0 0
Angestellte 263 287
263 287
Auszubildende 6 4
269 291

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der SECO GmbH & Co. KG, Rellingen, einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB ist in der entsprechenden Angabe im Anhang des Konzernabschlusses der SECO GmbH & Co. KG, Rellingen, enthalten.

 

Rellingen, den 05.07. 2024

Autoflug GmbH, Rellingen

M. Kroell

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.4.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 4.302.158,67 151.111,50 5.285,50 0,00 4.458.555,67
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.903,35 0,00 0,00 0,00 40.903,35
4.343.062,02 151.111,50 5.285,50 0,00 4.499.459,02
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.609.962,87 7.615,45 20.149,69 0,00 4.637.728,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.792.578,71 197.298,92 0,00 190.945,00 2.798.932,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.847.661,06 76.673,51 5.293,23 144.179,46 7.785.448,34
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.737,37 10.410,33 -30.728,42 1.208,95 14.210,33
15.285.940,01 291.998,21 -5.285,50 336.333,41 15.236.319,31
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.556,46 0,00 0,00 0,00 2.556,46
19.631.558,49 443.109,71 0,00 336.333,41 19.738.334,79
Abschreibungen
Stand 1.4.2023 des Geschäftsjahres Abgänge Stand 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.636.013,67 268.204,00 0,00 3.904.217,67
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 40.903,35 0,00 0,00 40.903,35
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.676.917,02 268.204,00 0,00 3.945.121,02
II. Sachanlagen 3.613.370,87 220.597,14 0,00 3.833.968,01
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.494.953,71 106.127,92 15.913,00 2.585.168,63
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.780.068,37 377.503,24 144.079,96 7.013.491,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.888.392,95 704.228,30 159.992,96 13.432.628,29
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 16.565.309,97 972.432,30 159.992,96 17.377.749,31
Buchwerte
Stand 31.3.2024 Stand 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 554.338,00 666.145,00
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 554.338,00 666.145,00
II. Sachanlagen 803.760,00 996.592,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 213.764,00 297.625,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 771.956,69 1.067.592,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.210,33 35.737,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.803.691,02 2.397.547,06
III. Finanzanlagen 2.556,46 2.556,46
Beteiligungen 2.360.585,48 3.066.248,52

Lagebericht

1. Grundlagen

Die Gesellschaft ist überwiegend im Bereich der militärischen Luftfahrtausrüstung und ebenfalls im Segment der militärischen Landfahrzeuge tätig. Das Produkt- und Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung, Neufertigung und Ersatzteillieferung sowie den Service von Produkten im Bereich der persönlichen Sicherheit von Besatzungen von Luft- und Landfahrzeugen. Systeme und Komponenten zur Messung und Regelung von Kraftstoffen in diesen Fahrzeugen runden das Produktprogramm ab. Wartung, Instandsetzung und Logistik gehören ebenfalls zum Leistungsspektrum. Die Gesellschaft präsentiert sich im Internet unter www.autoflug.de.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmendaten

Im gesamten Verlauf des Jahres 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 0,3%. [1] Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Corona-Einbruch setzte sich im Jahr 2023 nicht fort, was insbesondere auf die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen und auf verschlechterte Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen zurückzuführen ist. [2]

Die Luft- und Raumfahrtindustrie konnte im abgelaufenen Jahr ein Umsatzwachstum von 7 Milliarden Euro verzeichnen und erreichte branchenweit 2023 erstmalig seit der Corona-Pandemie Werte des Jahres 2019. Das Segment der militärischen Luftfahrtindustrie verzeichnete ein Umsatzniveau von 10 Milliarden Euro im Jahr 2023, was auf erste Effekte der von Bundeskanzler Scholz in Rede vom 27. Februar 2022 ausgerufenen Zeitenwenderede zurückzuführen ist. Kritisch sieht die Branche die mangelnde Verlässlichkeit und Planbarkeit beim Aufwuchs des Verteidigungshaushaltes und der ausstehenden Beschaffungsaufträge, wie etwa Eurofighter Tranche 5, was die Auftragslage und die langfristige Aufrechterhaltung der Produktionskapazitäten im deutschen wehrtechnischen Mittelstand gefährdet.

Die deutsche Rüstungsindustrie befindet sich seit Beginn des Ukrainekrieges weiterhin im Wandel. So gab Deutschlands im Jahr 2023 insgesamt 66,8 Milliarden Euro und damit fast 10 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2022 für Verteidigung aus. [3] Auch die Rüstungsexporte stiegen auf ein Allzeithoch von 12 Milliarden Euro. [4] Das Haushaltsjahr 2024 der Deutschen Bundesregierung sieht für Verteidigungsausgaben ein Budget von 51,8 Milliarden Euro vor, was einem Anstieg von 3% gegenüber 2023 entspricht. [5] Kritisch sieht die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie weiterhin das im Koalitionsvertrag der Bundesregierung verankerte und durch den Entwurf "Eckpunkte für das Rüstungsexportkontrollgesetz" des BMWK näher spezifizierte Vorhaben zur Schaffung eines neues Rüstungsexportkontrollgesetzes. Durch zusätzliche nationale Sonderregelungen beim Export von Rüstungsgütern besteht die Gefahr, dass die Harmonisierung von Rüstungsexportkontrolle mit den europäischen Partnern erschwert und die deutsche Sicherheits- und Verteidigungsindustrie von europäischen Kooperationen, Lieferketten und der künftigen Gestaltung der europäischen Sicherheit abgeschnitten wird. [6] Die Branche befürwortet eine konsequente und umsichtige deutsche Rüstungsexportkontrollpolitik, wofür die Bundesregierung bereits heute über umfassende rechtliche Rahmenbedingungen verfügt. [7]

[1] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=Die%20staatlichen%20Haushalte%20
beendeten%20das,96%2C9%20Milliarden%20Euro).
[2] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=Die%20staatlichen%20Haushalte%20
beendeten%20das,96%2C9%20Milliarden%20Euro).
[3] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183064/umfrage/militaerausgaben-von-deutschland/
[4] https://www.rnd.de/wirtschaft/verkauf-von-ruestungsguetern-bundesregierung-mit-neuem-rekord-fuer-2023-C575Q5TGZ5MK5EWUGMUT7YERBY.html
[5] https://www.rnd.de/politik/haushalt-2024-in-grafiken-mit-so-viel-geld-planen-die-einzelnen-ressorts-LZ3RN4ECPVH2XAK42GU27EFOXA.html
[6] https://www.bdsv.eu/aktuelles/aktuelle-meldungen.html?page_a16=2
[7] https://www.bdsv.eu/aktuelles/aktuelle-meldungen.html?page_a16=2

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023/24 war wie bereits das Vorjahr wesentlich durch die Folgen des russischen Einmarschs in die Ukraine geprägt, was sich einerseits in der Umsetzung neuer Beschaffungsprojekte durch das BMVg, z. B. die Bestellung des Kampfflugzeugs F-35, aber auch in der verstärkten Nachfrage nach geschützten Landfahrzeugen durch die Bundeswehr und Streitkräfte andere Nationen auswirkt. Bei Autoflug führten diese Neupriorisierungen seitens des wichtigsten Kunden zu Verzögerungen bei der Realisation geplanter Vorhaben. Diese Verschiebungen konnten nur zu einem Teil durch die anziehende Nachfrage bei Landfahrzeugsitzen und anderen Produkten kompensiert werden. So konnte der geplante Umsatz im Bereich Vehicle Solutions zwar um TEUR 2.643 übertroffen werden, insgesamt wurde der geplante Umsatz jedoch um TEUR 13.827 verfehlt und lag zum Ende Geschäftsjahres bei TEUR 47.772.

Die Gesamtleitung stieg gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.404 (+5,2%), der Jahresüberschluss (vor Gewinnabführung) von TEUR 596 verfehlte aufgrund der Umsatzabweichung das Planergebnis um TEUR 4.303, stieg gegenüber dem Vorjahr jedoch um TEUR 134 (+29%).

3. Lage des Unternehmens

Ertragslage

Der Umsatzverlauf je Geschäftssegment gliedert sich wie folgt:

Autoflug GmbH Umsatz - Übersicht Jahresvergleich
in TEUR Ist 2021/22 Ist 2022/23 Ist 2023/24
Rescue & Safety 8.063 6.800 7.183
Cabin Solutions 13.870 9.759 7.038
Measurement & Control 3.596 3.065 2.436
Services 20.247 21.179 23.425
Vehicle Solutions 7.701 5.359 7.690
Gesamt - Umsatz 53.477 46.162 47.772

Die Exportquote (vom Gesamtumsatz gerechnet) betrug im Berichtsjahr 14 % (Vorjahr 15 %).

Bei der Zusammensetzung des Umsatzes hat sich der aus der Herstellung von Neufertigungsprodukten erzielte Umsatz gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Abschlusses eines mehrjährigen Auftrags auf einen Anteil von 52 % (Vorjahr 47 %) vom Gesamtumsatz erhöht. Im Wartungsgeschäft lag der Schwerpunkt unverändert in den Bereichen Fallschirme und Schleudersitzkomponenten.

Autoflug GmbH Umsatz nach Aktivitäten Jahresvergleich
in TEUR Ist 2021/22 Ist 2022/23 Ist 2023/24
Entwicklung 4.701 6.297 3.481
Herstellung 30.785 22.011 24.719
Technisch logistische Betreuung 2.340 1.974 1.606
Wartung 11.981 12.286 14.818
Handel 3.021 2.855 2.594
Pauschalen/Lizenzen 649 739 554
Gesamt - Umsatz 53.477 46.162 47.772

Der Auftragsbestand entwickelte sich im Berichtsjahr sehr positiv und konnte um TEUR 34.288 (Vorjahr TEUR -0,1) auf insgesamt TEUR 110.836 gesteigert werden. Der überwiegende Anteil des Auftragsbestandes entfällt mit Aufträgen für die Entwicklung und Lieferung von Sitzen für militärische Transportflugzeuge und Hubschrauber auf das Segment Cabin Solutions mit TEUR 55.965 (Vorjahr TEUR 44.374). Im Berichtsjahr konnten Auftragseingänge über TEUR 82.436 (Vorjahr TEUR 46.867), wovon der wesentliche Anteil auf das Segment Services mit TEUR 31.788 (Vorjahr TEUR 22.144) entfällt, generiert werden.

Vom Gesamtauftragsbestand sind rund 56% (Vorjahr 53%) lieferbar in den nächsten zwei Geschäftsjahren; somit beinhaltet der Auftragsbestand auch sehr langfristige Anteile an Serienlieferungen, deren Realisierung sich bis in das Jahr 2031 erstreckt.

Der für das Unternehmen bedeutsame finanzielle Leistungsindikator ist das Ergebnis vor Steuern und Gewinnabführung (EBT). Die Kennzahl hat sich im Berichtsjahr aufgrund der in Abschnitt 2.2 dargestellten Geschäftslage wie folgt entwickelt:

Entwicklung bedeutsamer finanzieller Leistungsindikatoren im lfd. Geschäftsjahr
Akt. Geschäftsjahr Planabweichung Entwicklung zu Vorjahr
in TEUR in % d. Umsatzes in TEUR in % d. Umsatzes in TEUR in % d. Umsatzes
EBT 516 1,1% -4.383 -6,8% +10 0,0%

Die Gesellschaft betreibt in erheblichem Umfang bezahlte und eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung, wofür im Berichtsjahr TEUR 7.757 (Vorjahr TEUR 6.078) aufgewendet wurden. Wesentliche Bestandteile dieser Aufwendungen waren Entwicklungen für modulare Hubschrauberkabinenausstattungen sowie Sicherheitssitze für den zivilen Hubschraubermarkt und "Urban Air Mobility" Anwendungen.

Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr TEUR 19.545 gegenüber TEUR 18.983 im Vorjahr. Der Anstieg ist insbesondere auf den Anstieg sozialer Aufwendungen für die Zuführung zur Unterstützungskasse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen.

Finanzlage

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 362 und wird wesentlich durch eine Erhöhung des Lagerbestandes (TEUR 3.662) beeinflusst. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR 266. Ergänzt um den Mittelabflussaus der Finanzierungstätigkeit über TEUR 1.043, der im Wesentlichen aus der Gewinnabführung (TEUR 596) an die Alleingesellschafterin sowie aus gezahlten Zinsen (TEUR 447) stammt, führt dieses zu einer Verringerung des Finanzmittelfonds um TEUR 947.

Der Finanzmittelfonds setzt sich neben dem Kassenbestand und Bankguthaben vor allem aus den Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 4.323 (Vorjahr: TEUR 3.373) bei bestehenden Kreditlinien in Höhe von TEUR 7.000 (Vorjahr: TEUR 7.000) zusammen. Den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden.

Vermögenslage

Es wurden rund TEUR 443 (Vorjahr TEUR 992) in immaterielle Anlagen und in Sachanlagen investiert, schwerpunktmäßig in die Bereiche EDV (TEUR 151) und Produktion (TEUR 197). Damit lagen die Investitionen unterhalb der Abschreibungen auf immaterielle Anlagen und Sachanlagen (TEUR 972).

Das Eigenkapital finanzierte zum 31. März 2024 neben dem Anlagevermögen auch noch weitere Teile des Umlaufvermögens. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich durch die Leistung einer Einlage der alleinigen Gesellschafterin über TEUR 4.000 bei steigender Bilanzsumme auf 37 % (Vorjahr 28 %).

4. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024/25 plant die Gesellschaft mit einem Umsatz von TEUR 53.579. Die dargestellte Planung erfolgte dabei unter deutlich konservativeren Prämissen, mit denen den veränderten Beschaffungsprioritäten der Kunden Rechnung getragen werden soll. Hierdurch sinkt der geplante Umsatz gegenüber dem Plan des abgelaufenen Geschäftsjahres um 13 %, steigt gegenüber dem im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Umsatz jedoch um TEUR 5.807 (12 %) an. Der geplante Umsatz ist zum 31. März 2024 zu ca. 82 % durch Auftragsbestand abgedeckt. Die Gesellschaft plant mit einem Anstieg der EBT-Marge von 1,2 % im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 3,9 %.

Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung weiterhin insgesamt als stabil.

5. Chancen- und Risikobericht

Im Bereich der militärischen-/sicherheitsrelevanten Ausrüstung sieht die Geschäftsleitung Wachstumschancen durch die Stärkung der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie nicht nur durch das von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Sondervermögen für die Bundeswehr, sondern auch durch vom BMVg angekündigten Maßnahmen zur Verschlankung und damit zur Beschleunigung der Beschaffung. Neben diesen Maßnahmen beabsichtigt der öffentliche Auftraggeber die Fokussierung auf zumeist "marktverfügbare" Produkte, bei denen keinerlei Entwicklungsmaßnahmen notwendig sind. Autoflug sieht sich hier gut aufgestellt und bietet eine Reihe an marktverfügbaren Produkten, für die die Bundeswehr auch Bedarf genannt hat.

Im Bereich der zivilen Luftfahrt sieht die Gesellschaft große Chancen mit innovativen Sitzen für Helikopter und das aufstrebende Geschäft der sogenannten "Urban Air Mobility".

Die Gesellschaft ist darüber hinaus grundsätzlich den üblichen geschäftlichen Risiken wie Veränderungen im Wettbewerb, Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Aufgrund des Geschäftsmodells, der Kundenstruktur und der Tatsache, dass im Wesentlichen die Konditionen für jeden Auftrag fest vereinbart werden, schätzen wir diese Risiken, als überschaubar ein.

 

Rellingen, den 05.07.2024

Autoflug GmbH, Rellingen

M. Kroell

Bestätigungsvermerk

An die Autoflug GmbH, Rellingen

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Autoflug GmbH, Rellingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autoflug GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg , 12. Juli 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Haerle, Wirtschaftsprüfer

Naqschbandi, Wirtschaftsprüferin

Feststellung

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde am 13. Juli 2024 festgestellt.

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