Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 390348
Vorher
Somfy Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
1.9.1970
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist Herstellung, Import und kommerzielle Auswertung in jeder Form von Erzeugnissen und Waren aller Art, insbesondere solchen, die Mechanik, technische Elektrik,Elektronik und ihre praktische Anwendung auf allen Gebieten sowie Sonnenschutz und Gebäudeschließeinrichtungen betreffen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte auf den Gebieten der Fabrikation, des Handels und der Finanzierung sowie Mobilien- und Immobiliengeschäfte vornehmen soweit diese unmittelbar oder mittelbar mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen. Die Gesellschaft kann sich an bestehenden oder neu zu gründenden Unternehmen aller Art beteiligen, die unmittelbar oder mittelbar mit dem Gegenstand des Unternehmens verbunden sind. Die Beteiligung kann in jeder Form geschehen, insbesondere durch Übernahme von Anteilen, Erwerb von Aktien oder Geschäftsanteilen oder auch durch stille Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nikolas Bransch
seit 18.8.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Niels Erdmann
seit 11.8.2020
Prokura
Carlo Sprenger
seit 11.8.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SOMFY SAFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SOMFY SA
France
1.606.400 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
SIMU GmbHAufgelöst
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Somfy GmbH

Rottenburg am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 492.572 629
II. Sachanlagen 5.908.731 6.015
III. Finanzanlagen 214.950 210
6.616.253 6.854
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 16.924.366 14.098
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.666.659 2.302
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.182.126 35.132
3. Sonstige Vermögensgegenstände 419.501 191
19.268.286 37.625
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 36.702 65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 327.047 221
43.172.654 58.863

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000 1.500
II. Gewinnrücklagen 4.000.000 4.000
III. Gewinnvortrag 1.978.511 15
IV. Jahresüberschuss 14.381.167 15.964
21.859.678 21.479
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 282.966 283
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 82.545 77
2. Steuerrückstellungen 559.282 2.795
3. Sonstige Rückstellungen 4.751.425 6.313
5.393.252 9.185
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 571.518 730
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.800.028 22.849
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.265.212 4.337
15.636.758 27.916
43.172.654 58.863

Gewinn- und Verlustrechnung für 2022

2022 2021
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 190.125.323 199.970
2. Sonstige betriebliche Erträge 715.125 268
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 15.663,67 (Vj. TEUR 26)
190.840.448 200.238
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 123.464.035 131.441
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 58.013 70
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.945.857 19.219
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.546.004 3.569
davon für Altersversorgung EUR 193.268,26 (Vj. TEUR 173)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 929.706 832
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 25.513.924 26.912
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 58.971,16 (Vj. TEUR 38)
172.457.539 182.043
7. Erträge aus Beteiligungen 1.500.000 2.900
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.500.000,00 (Vj. TEUR 2.900)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 46.761 2
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 45.958,71 (Vj. TEUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.029 1
1.544.732 2.901
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.495.803 5.083
11. Ergebnis nach Steuern 14.431.838 16.013
12. Sonstige Steuern 50.671 49
13. Jahresüberschuss 14.381.167 15.964

Anhang für 2022

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht.

Die Zahlenangaben erfolgten in vollen EUR.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Somfy GmbH mit Sitz in Rottenburg am Neckar im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 390348 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 3 und 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Nutzungsdauer [Jahre]
Gebäude 33
Technische Anlagen und Maschinen 3
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8

Für die beweglichen Anlagegüter wird grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Ab 2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Übrigen zeitanteilig.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu den letzten Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren letzten Anschaffungskosten am Bilanzstichtag bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Vorräte sind frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % (Vj. 1,94 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Wesentliche Gehalts- oder Rentensteigerungen sowie Fluktuation werden nicht erwartet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Garantierückstellung setzt sich vorrangig aus Garantieverpflichtungen für Motoren und Steuerungen zusammen, wobei die Garantiedauer drei bis fünf Jahre beträgt. Die in Abhängigkeit der Garantiedauer zu erwartenden Kosten werden anhand einer auf historischen Daten beruhenden Schadensfallquote ermittelt. Es erfolgt eine Abzinsung der auf die Garantiedauer zu erwartenden Garantiekosten.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die aktiven latenten Steuern auf temporäre Differenzen resultieren im Wesentlichen aus Differenzen in der Vorratsbewertung und im Bereich der Rückstellungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 28 % zugrunde gelegt. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke der Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Nachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten gesondert erläutert.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist im Anlagengitter dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz (Finanzanlagen)

Name, Sitz Beteiligung Eigenkapital 31.12.2022 Eigenkapital31.12.2021
in % in EUR in EUR
Somfy GmbH, Elsbethen-Glasenbach, Österreich 100 1.937.277 2.011.204

Vorräte

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Hilfs- und Betriebsstoffe 192 196
Waren 16.732 13.902
16.924 14.098

Bewertungsabschläge werden für schlecht gängige Artikel vorgenommen. Die Höhe der Be-wertungsabschläge richtet sich nach dem Gesamtbestand des Artikels zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Verbrauch des jeweiligen Artikels in den letzten zwölf Monaten. Der Gesamtbetrag der auf die Waren entfallenen Wertberichtigungen beträgt im Berichtsjahr TEUR 1.082 (i. Vj. TEUR 806).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022 31.12.2021
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.667 2.302
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.182 35.132
- davon aus Lieferungen und Leistungen
TEUR 945 (Vj. TEUR 1.562)
- davon gegen Gesellschafter TEUR 16.759 (Vj. TEUR 33.569)
- davon aus Cash Pooling TEUR 16.237 (Vj. TEUR 33.569)
Sonstige Vermögensgegenstände 420 191
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 94 (Vj. TEUR 87)
19.269 37.625

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Laufzeit kleiner ein Jahr.

Gewinnrücklagen

Die anderen Gewinnrücklagen belaufen sich zum 31.12.2022 weiterhin auf TEUR 4.000.

Gewinnvortrag und Bilanzgewinn

Der Gewinnvortrag und der Bilanzgewinn haben sich wie folgt entwickelt:

TEUR
Gewinnvortrag im Vorjahr 15
Jahresüberschuss 2021 15.964
Gewinnausschüttung (14.000)
Gewinnvortrag 31.12.2022 1.979

Sonderposten mit Rücklageanteil

Die Rücklage gemäß § 6b EStG aus dem Verkauf des Betriebsgebäudes in der Hechinger Straße 264 in Tübingen im Jahr 1996 ist vollständig auf das Gebäude und Grundstück in Rottenburg am Neckar übertragen worden.

Rückstellungen für Pensionen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 74 EUR und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen, Boni und Werbekostenzuschüsse, Rückstellungen für Personal sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Schadensfälle.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

31.12.2022
Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 572 0 0 572
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.800 0 0 12.800
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 8.702 (Vj. TEUR 21.882)
- davon aus Lizenzverpflichtungen TEUR 4.098 (Vj. TEUR 3.773)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.265 0 0 2.265
- davon aus Steuern TEUR 377 (Vj. TEUR 510)
15.637 0 0 15.637
31.12.2021
Restlaufzeit Gesamt
bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 730 0 0 730
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.849 0 0 22.849
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 8.702 (Vj. TEUR 21.882)
- davon aus Lizenzverpflichtungen TEUR 4.098 (Vj. TEUR 3.773)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 4.337 0 0 4.337
- davon aus Steuern TEUR 377 (Vj. TEUR 510)
27.916 0 0 27.916

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.179. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
a.) Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 1.120

Zweck: Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag diverse Operating-Leasing-Verträge, um die aus diesen Vermögensgegenständen erzielten Rückflüsse den Zahlungsmittelabflüssen zeitlich gegenüberzustellen.

Risiken: gewöhnliche Geschäftsrisiken

Vorteile: Verbesserung der operativen Liquidität

b) Sonstiges (EDV) 59

Zweck: Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag diverse Wartungsverträge abgeschlossen, um den reibungslosen Betrieb der eingesetzten EDV sicherzustellen.

Risiken: gewöhnliche Geschäftsrisiken

Vorteile: Sicherstellung der fortlaufenden IT-Sicherheit

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2027.

Aus einem Patentlizenzvertrag mit dem verbundenen Unternehmen Somfy Activités S.A., Cluses/Frankreich, besteht die Verpflichtung zur umsatzabhängigen Zahlung von Lizenzgebühren. Der Vertrag ist innerhalb eines Jahres kündbar. Die Lizenzaufwendungen für das Geschäftsjahr 2022 betragen Mio. EUR 9,1 (Vj. Mio. 8,4 EUR).

Darüber hinaus sind keine weiteren für die Beurteilung der Finanzlage bedeutsamen Verpflichtungen zu vermerken.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2022 2021
Mio. EUR % Mio. EUR %
- nach Regionen
Bundesrepublik Deutschland 181,9 95,7 190,3 95,1
Übrige EU-Länder 7,3 3,8 8,4 4,2
Übrige Drittländer 0,9 0,5 1,3 0,7
190,1 100,0 200,0 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Periodenfremde Erträge betragen TEUR 713 (Vj. TEUR 280) und bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern entfallen auf das Ergebnis der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Sonstige Angaben

Organe

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022

Bruno Barlet, Geschäftsführer (ab 20.01.2022)

Francesco Franchini, Geschäftsführer (ab 17.05.2022)

Jean-Pascal Rey, Geschäftsführer (bis 20.01.2022)

Mitarbeiter

Die Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 319 (Vj. 326), davon waren 234 (Vj. 242) Angestellte und 85 (Vj. 84) Arbeiter.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 16.360 eine Dividende in Höhe von TEUR 14.000 auszuschütten und den Rest von TEUR 2.360 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Von einer Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird nach § 285 Nr. 17 HGB abgesehen, da dieses im Konzernabschluss der Somfy S.A., Cluses/Frankreich, in den die Gesellschaft einbezogen wird, enthalten ist.

Der Konzernabschluss der Somfy S.A., Cluses/Frankreich, ist auf der Website der Gesellschaft "http://www.somfy.com" einsehbar.

Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 291 HGB, von der Konzernabschlusspflicht nach deutschem Recht befreiende Konzernabschlüsse des Mutterunternehmens (Somfy S.A., Cluses/Frankreich) nach International Financial Reporting Standards (IFRS) offenzulegen. Der befreiende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wird durch die Gesellschaft im elektronischen Unternehmensregister offengelegt.

Die Gesellschaft gehört als Tochterunternehmen im Sinne des § 290 Abs. 2 HGB zum Konzern der Somfy S.A., Cluses/Frankreich, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird.

 

Rottenburg am Neckar, den 22. Mai 2023

Somfy GmbH

Geschäftsführung

Francesco Franchini

Bruno Barlet

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.587.776 92.593 4.000 183.044 3.859.413
2. Geleistete Anzahlungen 183.044 0 0 -183.044 0
3.770.820 92.593 4.000 0 3.859.413
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.423.238 10.847 18.299 18.299 14.434.085
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.135.788 46.530 0 0 2.182.318
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.200.103 555.952 257.533 6.498.522
4. Anlagen im Bau 18.299 0 0 -18.299 0
22.777.428 613.329 275.832 0 23.114.925
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 209.950 0 0 0 209.950
2. Beteiligungen 0 5.000 0 0 5.000
209.950 5.000 0 0 214.950
26.758.198 710.922 279.832 0 27.189.288
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.141.520 229.320 3.999 0 3.366.841
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
3.141.520 229.320 3.999 0 3.366.841
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.954.016 105.594 0 0 10.059.610
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.054.299 41.232 0 0 2.095.531
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.754.419 553.559 256.926 0 5.051.052
4. Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
16.762.734 700.385 256.926 0 17.206.193
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
19.904.254 929.705 260.925 0 20.573.034
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 492.572 446.256
2. Geleistete Anzahlungen 0 183.044
492.572 629.300
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.374.475 4.469.222
2. Technische Anlagen und Maschinen 86.787 81.489
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.447.470 1.445.684
4. Anlagen im Bau 0 18.299
5.908.732 6.014.694
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 209.950 209.950
2. Beteiligungen 5.000 0
214.950 209.950
6.616.254 6.853.944

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

3. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr

Ertragslage

Finanzlage

Vermögenslage

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

5. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Risikobericht

Chancenbericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Somfy GmbH ist eine deutsche Vertriebsgesellschaft der Somfy Unternehmensgruppe. Die Geschäftsfelder liegen im Bereich der Motorisierung und Automatisierung von Gebäudeöffnungen, insbesondere durch Antriebs- und Steuerungssysteme für Rollläden, Sonnenschutzanwendungen und Tore.

Die Somfy GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Somfy S.A., Cluses/Frankreich. Der Hauptsitz ist in Rottenburg am Neckar, eine Tochtergesellschaft besteht in Salzburg, Österreich.

Die Beschaffung der Produkte läuft größtenteils über verbundene Unternehmen (Intercompany-Gesellschaften des Somfy Konzerns). Der Umsatz wird überwiegend im europäischen Raum (vorwiegend Inland) erwirtschaftet.

Neben dem Standardgeschäft der Automatisierung und Steuerung von Gebäudeöffnungen, etabliert sich auch das Geschäftsmodell "Smart Home".

2. Forschung und Entwicklung

Die Aktivitäten für Forschung und Entwicklung sind konzernintern auf verschiedene Standorte bzw. Unternehmen aufgeteilt. In Rottenburg am Neckar ist eine lokale und internationale Entwicklungsabteilung ansässig. Für die erbrachten internationalen Entwicklungsleistungen erhält die Somfy GmbH eine aufwandsabhängige vollständige Kostenerstattung durch die Somfy S.A. Die Somfy GmbH ist dabei insbesondere für die Entwicklung von Großobjektsteuerungen zuständig. Innerhalb der Entwicklungsprojekte werden auch Leistungen von Fremdfirmen in Anspruch genommen.

Im Geschäftsjahr 2022 ist der Gesamtentwicklungsaufwand (58 T€) gegenüber Vorjahr (93 T€) deutlich rückläufig. Grund hierfür sind Jahresschwankungen in kundenspezifischen Entwicklungen.

Entgeltlich erworbene Entwicklungsleistungen für Produktentwicklungen und kundenspezifische Arbeiten wurden aktiviert. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf 229 T€.

3. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage war im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland stark durch die anhaltenden Folgen der Pandemie sowie die daraus resultierende fehlende Produktverfügbarkeit geprägt. Die politischen Entwicklungen in der Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise beinflussten das Geschäftsjahr 2022 additiv. Das Thema Energie stellt Firmen und Privathaushalte vor Herausforderungen und dämpft und beeinflusst - auch durch die deutlich erhöhte Inflation - die Kaufkraft und die Kaufentscheidung.

Trotz dieser Einflüsse wuchs das Bruttoinlandsprodukt im niedrigen einstelligen Bereich. Die Branchenentwicklung des Sonnenschutzes und der Haus- und Gebäudeautomatisierung war im ersten Halbjahr 2022 noch von Nachholeffekten der Pandemie & Komponentenkrise geprägt, jedoch setzte speziell im zweiten Halbjahr ein Rückgang der Nachfrage ein. Dies führte dazu, dass Somfy das Geschäftsjahr mit einem leicht rückläufigen Umsatz schließen musste (Quelle: Marktforschung & Vertriebscontrolling Somfy).

Die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten von Somfy unterliegen Einflüssen aus der Baukonjunktur, insbesondere den Bereichen Neubau und Renovierung von Einfamilienhäusern sowie von Verwaltungs- und sonstigen Industriegebäuden. Durch Preisanstiege für Baumaterialien und die geänderte Zinspolitik kühlte diese Branche spürbar ab, wobei der Neubau am meisten betroffen ist.

Wegen der in Deutschland weiterhin ausbaufähigen Motorisierungsrate von Gebäudeöffnungen ist der Bekanntheitsgrad entsprechender Produktanwendungen wichtig und bietet Potential zur Erweiterung des Geschäftsvolumens. Weitere Optionen liegen im zunehmenden Bewusstsein um den Energieverbrauch von Gebäuden - in einer neuen Dimension. Durch intelligente automatische Steuerung der Gebäudebeschattung lassen sich wesentliche Einsparungen der CO 2 -Emissionen und der Kosten erzielen.

Die vernetzte Hausautomatisierung entwickelte sich mehr und mehr zum Standard in diesem Geschäftsbereich. Hier kann Somfy auf ein breites, stets wachsendes Produktspektrum zurückgreifen und dies gegebenenfalls mit aktuellen Technologien kombinieren und vernetzen.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind im Unternehmen die Umsatzerlöse und die dadurch geprägte Umsatzrendite. Als nichtfinanzieller Leistungsindikator der Somfy GmbH wird die Absatzmenge von Motoren in den einzelnen Vertriebskanälen betrachtet. Hierbei gilt es stets den prozentualen Abgleich zur Umsatzentwicklung zu interpretieren.

Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr

Der Absatz von Motoren, Steuerungen und Smarthome-Komponenten ist je nach Produktart saisonal über die Monate des Jahres verteilt. Zu Beginn des abgelaufenen Geschäftsjahres 2022 konnten zunächst durch Nachholeffekte und Lagerbevorratung seitens der Kunden Budgetüberschreitungen erzielt werden. Fehlende Produktverfügbarkeit bei bestimmten Produkten und nachlassende Nachfrage begleiteten Somfy jedoch das restliche Geschäftsjahr 2022. Zum Ende des Geschäftsjahres musste ein Umsatz unter Vorjahresniveau reportet werden, das prognostizierte Umsatzwachstum konnte nicht erreicht werden.

Insgesamt beliefen sich die Umsatzerlöse in 2022 auf 190.125 T€ und lagen damit -4,9 % unter dem Vorjahresbetrag (199.970 T€) und -16,9% unter Plan. Die Motorenmenge reduzierte sich sogar um -12,5 % (-23% unter Plan). Das Verhältnis Motoren- zum Umsatzrückgang zeigt, dass der Rückgang der Antriebsmenge teilweise durch Preiserhöhungen kompensiert werden konnte.

Die für das Jahr 2022 budgetierte Umsatzsteigerung und die damit verbundenen Investitionen wurden aufgrund der Umsatzentwicklung im Laufe des Jahres überarbeitet und damit stets an die aktuell geltenden Rahmenbedingungen angepasst. Nur dank des konsequenten Kostenmanagements war es daher möglich, die prozentuale Umsatzrendite des Vorjahres (7,97 %) mit einem erreichten Wert von 7,54 % nahezu zu bestätigen. Die prognostizierte Rendite in Höhe eines niedrigen einstelligen Prozensatzes konnte damit überschritten werden.

Ertragslage

Die Umsatzstruktur für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 zeigt ein nahezu gleiches Bild wie in den Vorjahren: Inland 95,65 % (Vj. 95,17 %), übrige EU-Länder 3,87 % (Vj. 4,19 %) und Drittländer 0,48 % (Vj. 0,64 %).

Aufgrund der Produktverfügbarkeit im vergangenen Geschäftsjahr war die Entwicklung in den jeweiligen Vertriebskanälen unterschiedlich. Der Privatkundenbereich konnte - nach Rückgang im Jahr 2021 - wieder eine Steigerung von 4,6 % verzeichnen. Im Bereich Handel konnte ein leichtes Wachstum (+0,64 %) erzielt werden. Die Vertriebskanäle im Industrie- und Fachhandwerksbereich konnten das Vorjahresergebnis nicht bestätigen.

Die Lieferungen an verbundene Unternehmen lagen im Berichtsjahr mit -19,33 % unter Vorjahr, was wiederum ein gutes Zeichen für verbesserte Produktverfügbarkeiten in den Schwester- und Tochtergesellschaften ist.

Der Prozentsatz des Materialaufwands an den Umsatzerlösen lag mit 64,97 % leicht unter Vorjahresniveau (65,77 %). Grund hierfür waren der veränderte Produkt- und Kanalmix bzw. die durchgeführten Preiserhöhungen. Die Entwicklung des Rohergebnisses ist gegenüber Vorjahr um -1.415 T€ (-2,1 %) rückläufig, kalkuliert wurde es analog den Vorjahren aus dem Rohgewinn (Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren), ergänzt um die sonstigen betrieblichen Erträge.

Der Personalaufwand sank um -1,3 %, was hauptsächlich durch die Reduzierung von variablen Gehaltsanteilen zu erklären ist. Der Headcount konnte in Summe stabil gehalten werden und Nachfolgeregelungen besetzt werden. Die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 319 (Vj. 326), davon waren 234 (Vj. 242) Angestellte und 85 (Vj. 84) Arbeiter.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um -5,2 %, nennenswert geprägt durch jährliche Anpassungen der internen Intercompany-Umlagen (2022: 0,0 TEUR, 2021: 2.470 TEUR).

Durch die gestiegenen Erzeugerpreise war Somfy gezwungen, zu Jahresbeginn und zur Mitte des Jahres Preiserhöhungen durchzuführen, um gestiegene Kosten teilweise kompensieren zu können.

Der Jahresüberschuss nach Steuern betrug 14.381 T€ (Vj. 15.964 T€). Der Rückgang ist, neben den geringeren Erträgen aus Beteiligungen, trotz der Kosteneinsparungen auf die Umsatzentwicklung zurückzuführen. Die 100 % österreichische Tochter zahlte im Geschäftsjahr 2022 eine Dividende in Höhe von 1.500 T€ (Vj. 2.900 T€).

Finanzlage

Die Liquidität der Somfy GmbH war in 2022 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Der Finanzmittelbestand hat sich um -28 T€ auf 37 T€ leicht reduziert. Dem operativen Cashflow von -4.429 T€ (Vj. 16.141 T€) steht zusammen mit einem Finanzierungs-Cashflow von -14.000 T€ (Vj. -25.000 T€), ein Invest-Cashflow von 1.069 T€ (Vj. 2.109 T€) entgegen. Der Finanzierungs-Cashflow ist dabei auf die Dividendenzahlung zurückzuführen. Der Mittelabfluss durch die niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (Lagerbestandserhöhung) prägt die Entwicklung des operativen Cashflows und ist der maßgebliche Grund für den starken Rückgang im Vorjahresvergleich. Die Somfy GmbH ist weiterhin im Rahmen dieses Cash-Poolings Teil einer diversifizierten und finanziell starken Konzernstruktur und verfügt per 31.12.2022 über täglich abrufbare Einlagen in Höhe von 16.237 T€ (Vj. 33.569 T€). Das Cash-Pooling ermöglicht sowohl dem einzelnen teilnehmenden Unternehmen als auch der ganzen Somfy Gruppe, etwaige Zinsbelastungen zu reduzieren. Durch Umstellung der Vertragskonditionen, in Anlehnung an den aktuellen Finanz- und Zinsmarkt, können seit dem vierten Quartal 2022 wieder Zinserträge aus dem Cash-Pooling generiert werden.

Durch stetige Analysen und das Monitoring der liquiden Mittel und Zahlungsströme stellt die Somfy GmbH die Liquidität sicher.

Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Cash-Pooling Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten, beträgt zum Bilanzstichtag 16.274 T€ (Vj. 33.634 T€).

Vermögenslage

Das Anlagevermögen betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2022 6.616 T€ (Vj. 6.854 T€) und bildet 15,3 % der Bilanzsumme. Somit liegt die Anlagenintensität prozentual über Vorjahr (11,6 %) - sie ist jedoch stark durch die Reduzierung des Umlaufvermögens geprägt.

Das Vorratsvermögen lag mit 16.924 T€ zum Jahresende über dem des Vorjahres (14.098 T€). Der Lagerbestand erreichte wieder ein Niveau wie vor der Komponentenkrise . Der Hauptgrund für diese Steigerung waren die verbesserten Lieferströme, eine Sicherheitsbevorratung, aber auch eine nachlassende Nachfrage seitens der Kunden.

Die durchschnittlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen im Geschäftsjahr 2022 unter dem Niveau von 2021 von ca. 6.987 T€ (Vj. 8.600 T€), der Jahresschlussbetrag von 1.667 T€ lag mit -2.102 T€ deutlich unter dem des Vorjahres (3.769 T€). Die Entwicklung der Fälligkeitsstruktur zeigt eine stabile Liquidität der meisten Kunden. Durchgeführte Bonitätsprüfungen und ein entsprechendes Mahnwesen haben sich positiv - wie in den Vorjahren auch - auf die Fälligkeitsstruktur ausgewirkt. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ist das Cash-Pooling enthalten (16.237 T€ zu 33.569 T€ im Vorjahr).

Die Bilanzsumme sank im Jahr 2022 stark von 58.863 T€ auf 43.173 T€, maßgeblich geprägt durch den Rückgang der Cashpool Forderungen. Die Eigenkapitalquote konnte sich deshalb auf 50,6 % (Vj. 36,5 %) erhöhen.

Auf der Passivseite der Bilanz sind neben dem Gewinnvortrag (1.979 T€) und dem Jahresüberschuss (14.381 T€) die Steuerrückstellungen zu nennen, die sich von Vj. 2.795 T€ auf 560 T€ deutlich reduziert haben. Sonstige Rückstellungen sind auf Basis von Kunden- und Lieferantenverträgen aus dem Geschäftsjahr 2022 ermittelt und gebucht. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist dem Nachfragerückgang und geänderten internen Zahlungskonditionen geschuldet.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses moderat zufriedenstellend. Die Somfy GmbH sieht sich auch in der Krisenzeit als gut aufgestellt an, um den wachsenden Anforderungen und Herausforderungen der kommenden Monate und Geschäftsjahre gerecht zu werden.

Die Strategien zur Sicherung und zum Ausbau des Unternehmenserfolges wurden in den zurückliegenden Jahren mit Nachdruck aufgestellt, adaptiert und mit großer Zielstrebigkeit weiterentwickelt. Angesichts der soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich die Somfy GmbH weiterhin gut entwickelt.

5. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Nachdem im vergangenen Geschäftsjahr 2022 der Umsatz rückläufig war, konnte für das Geschäftsjahr 2023 wieder eine leichte Umsatzerlössteigerung von 6,6% geplant werden.

Die Umsatzrendite wurde mit 7,6% nahezu konstant geplant, woraus die anhaltende Investitionsbereitschaft Somfys ersichtlich ist.

Entscheidend für die Zielerreichung im Geschäftsjahr 2023 werden die Stabilisierung der Lieferströme, die Rückgewinnung und der Ausbau des Marktanteils sowie der Einfluss geopolitscher Themen mit weltweiten Konjunktur- und Energieauswirkungen sein. In der Somfy Gruppe werden diese Entwicklungen intensiv verfolgt.

Risikobericht

Die Somfy GmbH betreibt ein Risikomanagement und bezieht dabei sowohl die Bereiche Sicherheit von Personen & Gütern, Finanzrisiken als auch operative, lokale und businessrelevante (IT-) Risiken mit ein. Die Folgen der Pandemie für weltweite Wertschöpfungsketten sind noch nicht final gelöst und werden im Energiebereich durch den Krieg in der Ukraine weiter verschärft. Die daraus resultierende Entwicklung ist noch nicht komplett abseh- und einschätzbar.

Das Risiko, welches sich durch absehbare Preissteigerungen bzw. Inflation insbesondere in Bezug auf steigende Personalkosten und steigende Kosten auf der Beschaffungsseite ergibt, schätzen wir als hoch ein. Folgende Maßnahmen werden in diesem Zusammenhang seitens der Somfy GmbH umgesetzt: Kostenmanagement, Preisstrukturüberarbeitung, Kennzahlenverfolgung aller relevanten Produktbereiche und eine intensive Abstimmung mit der Konzernmutter, die auch einen Teil des Risikos trägt (Einkaufsseite).

Das Risiko, dass die Somfy GmbH aufgrund von Lieferengpässen, reduzierten oder gar ausbleibenden Aufträgen Absatzeinbußen erleiden muss, bleibt weiterhin bestehen. Dies wird durch interne Sicherheitsstufen bestmöglich eingedämmt, und ein Umsatzrückgangsrisiko wird derzeit als mittel eingeschätzt.

Risiken, die sich aufgrund der Abhängigkeit bei der Beschaffung der Produkte von den Konzerngesellschaften, insbesondere der Somfy Activity S.A. (Cluses/Frankreich), Sitem (Sidi Daoud/Tunesien) und Sopem (Niepolomice/Polen) ergeben, sind durch eine enge Zusammenarbeit und vertragliche Vereinbarung im Konzern bestmöglich reduziert. Dem hohen Lieferanteil aus der Gruppe geschuldet, sind internationale Verrechnungspreisstudien durchgeführt worden, um das hieraus entstehende Risiko proaktiv minimieren zu können.

Dem Verkaufspreisrisiko wird durch ein international gesteuertes und umgesetztes Preiscontrolling/-management entgegengewirkt.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, für das Geschäftsjahr 2023 und darüber hinaus, sind aktuell nicht bekannt und auch nicht absehbar.

Chancenbericht

Durch das zunehmende Wissen um die Möglichkeiten der Energieeinsparung bei Gebäuden können die Geschäftsmöglichkeiten überwiegend als positiv eingeschätzt werden. Das Thema Hausautomatisierung steht im Vordergrund und wird sogar von extern gestützt, da auch Unternehmen anderer Branchen diesen Bereich intensiv bewerben. Marketingaufwendungen und Sponsoring sind als Investition in die Zukunft zu verstehen. Sie dienen dazu, den Bekanntheitsgrad der Marke Somfy zu erhöhen, sowie ein generelles Verständnis der Privatkunden und Gebäudeinvestoren in Bezug auf die Automatisierung von Gebäude- und Sonnenschutzsystemen zu schaffen. Kundenbindungs- und Partnerschaftsprogramme werden individuell an die verschiedenen Vertriebskanäle und aktuellen, digitalen Rahmenbedingungen angepasst.

Neben der Stärkung und dem Ausbau unseres Basisgeschäftes rücken neue Märkte im direkten Privatkundengeschäft in den Fokus. Es stehen wachsende Distributions- und Vertriebswege offen, um die Marke Somfy und die Somfy GmbH in Rottenburg im Markt weiter zu etablieren und Wachstum zu generieren.

Additiv zu den Marktchancen sehen wir auch die aktuelle Digitalisierungswelle als Potenzial, innerbetriebliche Prozesse, Investitionsentscheidungen und die Unternehmensstruktur zu adaptieren und damit für die Zukunft zu optimieren.

 

Rottenburg am Neckar, den 22. Mai 2023

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Somfy GmbH, Rottenburg am Neckar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Somfy GmbH, Rottenburg am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Somfy GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 30. Juni 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mayran, Wirtschaftsprüferin

Wacker, Wirtschaftsprüferin

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