Erbringung von Logistikdienstleistungen
DPD GeoPost Service GmbHLiquidiert
August-Horch-Straße 2, 56070 Koblenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Loock seit 4.6.2013 | Geschäftsführer |
Boris Winkelmann seit 23.4.2013 | Geschäftsführer |
Ulrich Hauser seit 9.5.2011 | Prokura |
Lothar Preis seit 7.4.2009 | Prokura |
Arnold Schroven seit 21.8.2008 | Geschäftsführer |
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DPD GeoPost Service GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012LageberichtInhaltsverzeichnis 1 Einführende Angaben 2 Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2012 2.2 Gegenstand des Unternehmens - Entwicklung der Branche 2.3 Beteiligungsverhältnisse 2.4 Entwicklung der Ausgangspaketmengen und Paketpreise 2.5 Personalbereich 2.6 Soziales Engagement 2.7 Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung 3 Lage der Gesellschaft 3.1 Vermögens- und Kapitallage der Gesellschaft 3.2 Ertragslage der Gesellschaft 4 Hinweise auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 4.1 Marktrisiken 4.2 Finanzierungsrisiken 4.3 Sonstige Risiken 4.4 Chancen der zukünftigen Unternehmensentwicklung 5 Hinweise auf besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres 6 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Einführende Angaben Der nachfolgende Lagebericht für die DPD GeoPost Service GmbH für das Geschäftsjahr 2012 wurde gemäß den gesetzlichen Vorschriften des § 289 HGB erstellt. Die in diesem Lagebericht enthaltenen Darstellungen zum Geschäftsverlauf und zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung beziehen sich aufgrund der starken Integration der Gesellschaft in den DPD-Verbund auf das gesamte Netzwerk Deutscher Paket Dienst, soweit dies zur GeoPost-Gruppe gehört. Die Gliederung und der Inhalt des Lageberichts orientieren sich am § 289 HGB. Darstellung des Geschäftsverlaufs Wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 20 12 Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahre 2012 geprägt von unterschiedlichen und teilweise widersprüchlichen Informationen und Entwicklungen. Zum einen wies Deutschland ein positives Wirtschaftswachstum aus, wenn auch geringer als in den letzten beiden Jahren. Zum anderen wurde die öffentliche Diskussion dominiert von der Euro-Schuldenkriese und der Rezession in vielen anderen Euro-Mitgliedsländern. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2012 gewachsen. Um 0,7 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Dies ergaben vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel kräftiger gestiegen (2010 um 4,2 % und 2011 um 3,0 %). Dabei handelte es sich aber um Aufholprozesse nach der weltweiten Wirtschaftskrise 2009. Im Jahr 2012 erwies sich die deutsche Wirtschaft dagegen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld als widerstandsfähig und trotzte der europäischen Rezession. Andererseits hat sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Jahr 2011 wie bereits erwähnt deutlich mit -2,3% abgeschwächt, was wiederum negative Signale für das unternehmerische Umfeld aussendete. Trotz der in der EU ständig steigenden Arbeitslosigkeit, erwies sich der Deutsche Arbeitsmarkt bis jetzt als krisenfest. Doch die zum Jahresende hin schwächelnde Wirtschaft macht sich auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt bemerkbar. Die Zahl der Menschen ohne Job ist im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um 60.000 gestiegen. Dennoch war es für den Arbeitsmarkt das beste Jahr seit 1991. Im Dezember waren nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit 2,84 Millionen Arbeitslose registriert. Das seien 88.000 mehr gewesen als im November und 60.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,7 Prozent. Die öffentlichen Diskussionen und die Nachrichten waren geprägt durch die Staatsschulden- und Eurokrise, die sich erheblich negativ auf die Zukunftserwartungen der Unternehmen auswirkte. Ein Indiz hierfür ist der im Laufe des Jahres weiter gefallene IFO-Index, der sich zum Ende des Jahres allerdings leicht erholen konnte. Hierdurch war es insbesondere in diesem Jahr für den DPD schwierig, die zukünftige Entwicklung der Konjunktur abzuschätzen. Dies gerade auch im Hinblick auf die im Jahre 2012 mehrfach nach unten korrigierten Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung durch die Bundesregierung und einiger Wirtschaftsforschungsinstitute. Gegenstand des Unternehmens - Entwicklung der Branche Gegenstand und Zweck der Unternehmensgruppe ist nach wie vor die Organisation aller jeweils markttypischen Dienstleistungen von Kurier-, Express- und Paketdiensten (KEP-Dienste), insbesondere durch die Entwicklung, den Aufbau und die Organisation eines in Europa flächendeckenden Netzwerkes für KEP-Dienste, die Unterhaltung der für KEP-Dienstleistungen notwendigen Systeme und Organisationen und die Steuerung eines Franchisesystems für KEP-Dienstleistungen. Insofern hat sich am Geschäftszweck im Vergleich zu den Vorjahren nichts verändert. In Zukunft wird ein verstärkter Focus auf das B2C-Geschäft gelegt. Ebenfalls unverändert zu den Vorjahren kann die KEP-Branche als eine Branche mit vergleichsweise hoher Wettbewerbsintensität und hohem Preisdruck bezeichnet werden. Diese Wettbewerbsintensität spiegelt sich insbesondere bei der Preisentwicklung im KEP-Markt wieder. Hier standen die Preise, bedingt durch den intensiven Wettbewerb und den konjunkturellen Rahmenbedingungen, auch im Geschäftsjahr 2012 in Vergleich zum Vorjahr weiterhin unter Druck, wenngleich erstmals in 2012 Preisstabilität bei einigen wichtigen Produkten im Vergleich zum Vorjahr erzielt werden konnte. Die wichtigsten Wettbewerber sind im Folgenden aufgeführt und unverändert zu den Vorjahren: Deutsche Post World Net (DHL) TPG Post Group GLS (Royal Mail Group) UPS Federal Express Trans-o-Flex Hermes Logistic Group (HLG) Zunächst wurde erwartet, dass durch die geplante Übernahme von TNT durch UPS im Laufe des kommenden Jahres eine stark veränderte Wettbewerbssituation eintreten könnte. Nachdem die Übernahme aber Aufgrund der wettbewerbsrechtlich Prüfung und der damit verbundenen hohen Auflagen der EU nicht mehr durchgeführt wird, ist kurzfristig keine grundlegende Änderung der Wettbewerbssituation zu erwarten. Marktdaten im Detail (Stand 2011): Der KEP-Markt in Deutschland hatte 2010 einen Jahreswert von 9,96 Mrd. EUR. Im Jahr 2011 erhöhte sich das Marktvolumen auf 11,77 Mrd. EUR. Dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 18,2%. Wir gehen davon aus, dass der DPD hiervon einen Marktanteil in Höhe von ca. 11% erreichen kann. Hiermit ist der DPD nach DHL nach wie vor der zweitgrößte Marktteilnehmer in der Paketbranche gefolgt von UPS. Im Segment der nationalen B2B Sendungen, der mit einem Gesamtumsatzvolumen in Höhe von 2,54 Mrd. EUR angegeben werden kann, ist DPD mit einem Marktanteil von 27% Marktführer vor DHL. Im nationalen B2C Segment (Marktvolumen = 3,29 Mrd. EUR) liegt DPD mit einem Marktanteil von 5,0% auf Marktposition 3 hinter DHL und Hermes. In diesem Marktsegment hat sich durch den Boom im B2C orientierten Online-Handel der Marktanteil um ca. 1% vermindert, von dem traditionell unsere Mitbewerber DHL und Hermes am meisten profitieren. Im Bereich der europäischen B2B Standardsendungen ist der DPD nach wie vor mit weitem Abstand Marktführer, unterstützt durch das dichte und qualitativ sehr gute internationale Straßennetzwerk. Vom gesamten Marktvolumen in Höhe von 0,851 Mrd. EUR wird der Marktanteil von DPD mit 36% beziffert. Damit liegt der DPD in diesem Marktsegment deutlich vor dem zweitstärksten Markteilnehmer DHL mit 12%. Beteiligungsverhältnisse Die Beteiligungstruktur der DPD GeoPost Service GmbH stellt sich zum 31. Dezember 2012 wie folgt dar:
Die DPD GeoPost Service GmbH hat den Verlust der GeoPost Immobilienverwaltung GmbH aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrags übernommen. Entwicklung der Ausgangspaketmengen und Paketpreise Aufgrund der bereits eingangs dargestellten wirtschaftlichen Entwicklung in 2012 und der daraus resultierenden Entwicklung unserer Kunden konnten für das gesamte DPD System trotzdem wiederum Steigerungsraten verzeichnet werden. Da der KEP-Markt aufgrund der Fixkostenintensität und des Investitionsbedarfs hohe Markteintrittsbarrieren aufweist, sind Marktanteile und Unternehmensgröße in dieser Branche für den Unternehmenserfolg mit entscheidend. In den letzten Jahren konnte auf dem Markt der Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen ein allgemeiner Preisverfall beobachtet werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 konnten wir den langjährigen Trend immer weiter zurückgehender Preise für Standardprodukte weitgehend stoppen. In Expressbereich waren aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität weiterhin Rückgänge im Preisniveau zu verzeichnen. Ausgangsmengen- und Paketpreisentwicklung im Detail: Als KEP-Dienstleister hat die Unternehmensgruppe die Gesamtpaketmenge (inkl. Schnittstellentransfer in ausländische DPD-Netzwerke und Minderheitsgesellschafter) im System in 2012 wiederum gesteigert, so dass eine führende Position im europäischen Paketmarkt wieder behauptet wurde. Abgesehen von einigen vernachlässigbaren logistischen Nebengeschäften, die die Unternehmensgruppe für ihre Kunden erbringt, sind die Ausgangspaketmengen und der dazu gehörige Produktmix als der Erlös-, Kosten- und Erfolgstreiber schlechthin anzusehen. Daher wird dieser Erfolgsfaktor beschrieben: Verglichen mit dem letzten Geschäftsjahr 2011 zeigt sich eine Steigerung der Ausgangspaketmenge von DPD GeoPost Deutschland (incl. Vertriebsgesellschaft) in Höhe von +0,7%. Im Segment der internationalen Standardpakete konnte erneut eine positive Mengenentwicklung festgestellt werden. Hier konnte die Paketmenge um 3,2% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Im Bereich des nationalen Paketversands (Standard) zeigt sich eine Paketmengensteigerung in Höhe von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Bei dem nationalen Express-Segment wurde ein leichter Mengenrückgang in Höhe von 1,7% verzeichnet. Diese etwas verhaltene Mengenentwicklung mündet aber - zumindest bei den nationalen Standardprodukten - in eine Preisstabilität im Vergleich zum Vorjahr, die mit Hilfe der Preiserhöhung erreicht werden konnte, die Anfang 2012 durchgeführt wurde. Eine effektive Preiserhöhung im Vergleich zu 2011 konnte aber nicht erzielt werden. Durch den seit 2011 kontinuierlich gestiegenen Dieselpreis fielen die Erlöse aus dem indexbasierten Dieselzuschlag erneut deutlich höher aus als im Vorjahr. Personalbereich Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital des Unternehmens und stellen daher einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Unternehmensgruppe dar. Weiterbildung und langfristige Bindung von Mitarbeitern sind auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ein Schwerpunkt der Personalpolitik. Einige Beispiele seien im Folgenden genannt: Wertebarometer: Das Wertebarometer soll ein Stimmungsbild des Unternehmens in puncto Werteorientierung aufzeigen. Es soll Aufschluss darüber geben, wie und in welchem Maße die in 2010 festgeschriebene Unternehmenswerte Verantwortung, Transparenz, Vertrauen, Respekt, Offenheit sowie Solidarität/Teamgeist das konkrete Arbeitsumfeld prägen. Ausbildung bei DPD: Mit Hinblick auf den immer deutlicher werdenden Fachkräftemangel wird verstärkt und zielorientiert ausgebildet. Die Zahl der Auszubildenden stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als 18 Prozent auf 258. Die Übernahmequote stieg in 2012 auf 83 Prozent. E-Learning: Den Mitarbeitern werden Weiterbildungsmöglichkeiten über mehrere Trainingskanäle angeboten. Neben dem bewährten Kursangebot der DPD-Akademie wird eine E-Learning-Plattform angeboten, über die seit 2010 stetig erweiterte Schulungsangebote zur Verfügung gestellt werden. Soziales Engagement Bereits zum neunten Mal unterstützte DPD im Jahre 2012, als Partner der Stiftung Deutsche Sporthilfe, die "Juniorsportler des Jahres". Mit dem Preis fördert die Deutsche Sporthilfe besonders talentierte deutsche Nachwuchsathleten. Ebenfalls zum dritten Mal wurde in 2012 der "DPD HelferTag" durchgeführt. Hierbei unterstützten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen freiwillig für einen Tag verschiedene soziale Einrichtungen in Aschaffenburg. Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung Total Zero Im Juli 2012 startete das DPD-System in sechs Ländern mit "Total Zero". Mit dem neuen CO2-neutralen Paketversand setzte sich der DPD von seinen Mitbewerbern ab und bietet als erster Paketdienst einen für die Kunden kostenlosen CO2-neutralen Paketversand an. Hierunter ist ein CO2 neutraler Paketversand zu verstehen. Der klimaneutrale Versand hat zwei Aspekte: Der DPD eigene CO2-Ausstoß wird kontinuierlich reduziert, Die interne Maßnahme ergänzen das offizielle Engagement in Umweltprojekte ("Offsetting"), die die DPD-CO2-Bilanz kompensieren. Diese Umweltprojekte zeichnen sich neben ihrem Anteil am CO2 Ausgleich durch einen zusätzlichen sozialen Nutzen in ihrem unmittelbaren Umfeld aus. Die Projekte sind mit CDC Climat einer international renommierten und zertifizierten Umweltorganisation abgestimmt. Umweltschutzzertifizierung Der DPD erhielt in 2012 eine Umweltzertifizierung nach DIN ISO14001 des TÜV Süd. Diese Zertifizierung ist die Basis für weitere Ziele betreffend der Reduzierung des Verbrauchs von Wasser, Energie, Kraftstoff, Abwasser und Müll. Umweltbewusstsein wird für die Kundenbeziehungen immer wichtiger. Denn viele Kunden orientieren sich ihrerseits ebenfalls am Umweltschutz, den sie über ihre ganze Kette gesichert sehen wollen. Lage der Gesellschaft Vermögens- und Kapitallage der Gesellschaft Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Das ausgewiesene Gesamtvermögen in Höhe von T€ 11.387 wurde wie folgt finanziert:
Die Eigenkapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
Der Jahresfehlbetrag 2012 wurde in voller Höhe von T€ 1.592 aufgrund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der GeoPost International Management & Development Holding GmbH von dieser übernommen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 49,6% (Vj. 57,4%). Im Berichtsjahr ist das gesamte Anlagevermögen zu 64,75% (Vj. 74,69%) durch das Eigenkapital finanziert. Vermögensstruktur
Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.545 gestiegen. Hiervon entfallen T€ 1.162 auf das langfristig gebundene Vermögen. Der Anstieg des langfristig gebundenen Vermögens basiert auf den in 2012 getätigten Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände von T€ 1.560 (vor Abschreibung). Des Weiteren sind die Forderungen im Verbundbereich um T€ 389 gestiegen, was im Wesentlichen aus den um T€ 303 gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen resultiert. Kapitalstruktur
*) Es handelt sich um die Verpflichtungen ggü. Personal aus Zeitwertkonten. In 2011 wurden diese Verpflichtungen in den kurzfristigen Rückstellungen abgebildet. Das Eigenkapital blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert, da das negative Jahresergebnis für das Jahr 2012 wie im Vorjahr aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der GeoPost International Management & Development Holding GmbH ausgeglichen wurde. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich sind um T€ 1.624 gestiegen. Mit T€ 4.021 (Vj.: T€ 2.937) beinhalten die Verbindlichkeiten im Verbundbereich die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool mit der DPD GeoPost (Deutschland) GmbH. Die Verbindlichkeiten aus dem vorgenannten Cash-Pool sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.084 gestiegen. Des Weiteren begründet sich der Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich aus dem mit der Tochtergesellschaft GeoPost Immobilienverwaltung GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrag aufgrund dessen sich weitere Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 544 ergeben. Ertragslage der Gesellschaft
Im Geschäftsjahr 2012 hat sich das negative Ergebnis von T€ 1.264 im Vorjahr auf T€ 1.592 erhöht. Die Verschlechterung des Ergebnisses resultiert unter anderem aus den Aufwendungen aus Verlustübernahme. Das negative Ergebnis wurde von der GeoPost International Management & Development Holding GmbH in voller Höhe aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages übernommen. Das negative Betriebsergebnis ist um T€ 444 (30,9 %) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies begründet sich im Wesentlichen aus der gestiegenen Betriebsleistung von plus T€ 1.036 (10,8%), der lediglich Kostensteigerungen im Betriebsaufwand von T€ 568 gegenüber standen. Die Erhöhung des Betriebsaufwandes ergibt sich aus gestiegenen Aufwendungen im Personalbereich sowie aus gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die gestiegenen Aufwendungen im Personalbereich sind auf den Anstieg der Mitarbeiterzahlen zurück zu führen. Die Mitarbeiterzahl - umgerechnet auf Vollzeitkräfte - der Gesellschaft ist mit 134 Mitarbeitern (im Vorjahr 114) im Vergleich zum Vorjahr um 20 Mitarbeiter gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 219 resultiert im Wesentlichen aus dem Aufwand für den Abschluss einer Warenkreditversicherung. Als Shared Service Center kann die dargestellte Ertragslage der Gesellschaft allein unter Berücksichtigung der übrigen dem DPD-Verbund zugehörigen Gesellschaften beurteilt werden. Danach ist die Entwicklung der Gesellschaft unter Bezugnahme der gesamtwirtschaftlichen Situation als stabil zu bewerten. Hinweise auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Das Risikomanagementsystem der DPD GeoPost Service GmbH ist eingegliedert in die Governance and Compliance Strukturen, sowie Anti-FRAUD Vorgaben des Konzerns der GeoPost S. A. Es besteht aus einer Vielzahl von Bausteinen die in die gesamte Aufbau- und Ablauforganisation der DPD GeoPost Service GmbH eingebettet sind. Damit ist das Risikomanagementsystem integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Zu den Bausteinen des Risikomanagementsystems zählen im Wesentlichen konzernweite Richtlinien (Prozesshandbuch ergänzt durch Arbeitsanweisungen und Engagement Rules) und Berichtssysteme (z. B. jährlicher Risikobericht an die Konzernmutter) der konzernweit einheitliche Strategie-, Planungs- und Controllingprozess, die Tätigkeit der internen Revision sowie die gesonderte konzernweite Risikoberichterstattung. Das Konzern-Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Unternehmensleitung in die Lage zu versetzen, frühzeitig Risiken zu erkennen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Die Konzernweiten Planungs-, Steuerungs- und Berichtsprozesse werden kontinuierlich auf Effektivität und Effizienz überprüft. Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit des Risikomanagements durch die Revision der Konzernmutter. Im Zuge der geschäftlichen Aktivitäten ist der DPD einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Marktrisiken Im Bereich der KEP-Branche zeigt sich ein immer stärker wachsender Internethandel. Dies spiegelt sich in den stark steigenden B2C-Mengen wider. Die Wachstumsaussichten im klassischen B2B-Umfeld sind hingegen schwächer. Hierdurch lässt sich auch für den deutschen KEP Markt eine anhaltend positive Entwicklung erwarten. Durch seine neue B2C-Strategie öffnet sich DPD ebenfalls verstärkt den B2C-Markt um in Zukunft von dessen überproportionalen Marktwachstum zu profitieren. Größere Marktrisiken bestehen derzeit nicht. Für das Jahr 2013 zeichnet sich eine grundlegende Trendumkehr hinsichtlich des in den letzten 10 Jahren zu beobachtbaren Preisverfalls ab. Preissteigerungen sind wegen relevanter Kostensteigerungen in allen Bereichen flächendeckend notwendig. Anfang 2013 wurde von DPD wie auch von seinen wichtigsten Wettbewerbern eine Preiserhöhung angekündigt. Es bleibt abzuwarten, ob sich der hohe Druck auf die Verkaufspreise abschwächen wird. Finanzierungsrisiken Die besondere Situation an den Geld- und Kapitalmärkten (ausgelöst durch die Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 und verstärkt durch die Euro- und Staatsschuldenkrise 2011 und 2012) hat in 2012 erstmals einen Einfluss für die Gesellschaft gehabt. Es standen erstmals weniger Refinanzierungspartner für größere Investitionsvorhaben, wie z. B. in neue Niederlassungen zur Verfügung. Dennoch bestand für das Geschäftsjahr 2012 kein Finanzierungsrisiko. Es bestand jederzeit die Möglichkeit sich über den Cash-Pool der französischen Muttergesellschaft GeoPost S.A., Paris/Frankreich, mit liquiden Mitteln zu versorgen. Durch ein optimiertes Liquiditätsmanagement (Verbesserung des Zusammenwirkens von funktionalen Softwarelösungen unter Anwendung der Bankenstandards gepaart mit strukturierten Prozessen und Arbeitsabläufen), ist DPD jederzeit in der Lage Wertschöpfung aus seiner Liquidität zu erzielen. Entsprechende Free Cash Positionen werden im Cash-Pool des Konzerns eingelegt und entsprechend verzinst. Sonstige Risiken Risiken im Bereich der Transportunternehmer Das Jahr 2012 war geprägt von einer durch den Journalisten Günther Wallraff angestoßenen öffentlichen Diskussion bezüglich der Arbeitsbedingungen in der KEP-Branche für die Paketzusteller am Beispiel des Wettbewerbes GLS. Für DPD gilt das so nicht, denn schon seit vielen Jahren gibt es Bestrebungen, die Qualität der Beziehung zu unseren Systempartnern stetig zu optimieren. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen z. B. hinsichtlich Qualifikation, AEO Zollzertifizierung, Beladung, Arbeitszeit und Scheinselbständigkeit werden eingehalten. Alle Maßnahmen haben ein Kernziel: die Zusammenarbeit zwischen DPD, den Systempartnern und Zustellern langfristig als gegenseitige Win-Win-Situation zu gestalten. Aufgrund dieser umfangreichen Maßnahmen bestehen derzeit keine Risiken aus dem Bereich der Transportunternehmer. Risiko aus der Ölpreisentwicklung Im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 zeigte die Entwicklung des Rohölpreises und somit des Preises für Rohdiesel eine deutlich steigende Tendenz im Vergleich zum Vorjahr. Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung des Rohölpreises wird intern mit einer Preisentwicklung gerechnet, die davon ausgehen lässt, dass der Preis für Rohöl im kommenden Geschäftsjahr durchschnittlich um 110 US-$ pro Barrel pendeln wird. Somit ist ein durch Steigerung des Rohölpreises begründetes Risiko für die kommenden Jahre zu erwarten. Risiken im Personalbereich Der Personalbereich weist eher geringe Risiken auf, da in allen Bereichen Prozesse in Form schriftlicher System- oder Prozesshandbücher geregelt sind, die Mitarbeiter über einen hohen Grad an Motivation verfügen, ein hoher Weiterbildungsstandard (u. a. durch "DPD GeoPost Akademie") gelebt wird und zur zeitnahen Aufdeckung gewollter Schädigungen des Unternehmens ein System interner Kontrollen implementiert ist und permanent angepasst wird. Zusätzlich wurde ein neuer Prozess zur Auszahlung von Lohn- und Gehaltszahlungen implementiert, der eine klare Trennung der Zuständigkeiten eines HR Bereichs und denen eines Treasury Departments vollzieht. Dadurch ist sichergestellt, dass keine Zahlungen ohne eine klare Autorisierung und Kontrolle erfolgen können. Als eine besondere Stärke des DPD kann der enorme KEP-Erfahrungsschatz durch lange Betriebszugehörigkeiten und die hohe Loyalität der Mitarbeiter angesehen werden. Dennoch wird es zunehmend schwieriger geeignete Fachkräfte bei Bedarf zeitnah und mit der gewünschten Qualifikation zu rekrutieren. Eine niedrige Arbeitslosenquote, der Wechsel zu einem Arbeitnehmermarkt und direkte Konkurrenz der Arbeitgeber untereinander, spielen bei diesem Themenkomplex eine zunehmende Rolle. Zusätzlich bleibt zu erwarten, dass die demographische Entwicklung in Deutschland und der damit verbundene Wegfall von Erwerbspersonen weiteren Wettbewerb im Arbeitsmarkt bringen wird. DPD antwortet auf diese Entwicklung mit dem verstärkten Engagement in der Berufsausbildung, die bereits unter Punkt 2.5 erwähnt wurde. Im Bereich "Fraud and Error" bestehen für den DPD nur geringe Risiken. Die Anzahl der legitimierten Personen im Bezug auf Beschaffung von Dienstleistungen und Gütern ist stark beschränkt. Alle Einkaufsprozesse sind weitgehend zentralisiert. Zusätzlich bedarf es zur Zeichnung von Verträgen mit dem Eingehen von langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten eines stringenten 4-/6-Augenprinzips. Zusätzlich unterstützen etablierte Workflows in SAP den Investitionsgenehmigungsprozess, die Bestellanforderungen sowie die Genehmigung von Rechnungen durch einen mehrstufigen Freigabeprozess. Ebenso wurden die bestehenden SAP-Berechtigungen aller Benutzer in 2012 kritisch hinterfragt und auch zusätzlich eingeschränkt. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Es bestehen keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten. Risiken aus Schadensfällen Für Risiken aus Haftungs- und Schadensfällen wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen, so dass die hieraus resultierenden möglichen Folgen für die Gesellschaft deutlich begrenzt, beziehungsweise ganz ausgeschlossen werden können. Der Umfang dieser Versicherungen wird laufend überprüft und gegebenenfalls angepasst. Risiken aus langfristigen Mietverträgen Das Netzwerk Deutscher Paket Dienst übt seine operative Tätigkeit in langfristig gemieteten Standorten aus. Die Langfristigkeit der Mietverträge sichert einerseits die Beständigkeit des Depotnetzwerkes, andererseits birgt sie allerdings auch eine Minderung an Flexibilität in der Standortverlagerung. Auslaufende Mietverträge werden derzeit in der Regel dazu genutzt, den alten Standort zu verlassen und neue, moderne und der derzeitigen Technik entsprechende Depots zu bauen. Umweltrisiken Umweltrisiken sind derzeit nicht bekannt. Risiken aus der Beteiligungsstruktur der DPD Dynamic Parcel Distribut i on GmbH & Co. KG Die La Poste-Gruppe hält als Mehrheitsgesellschafter der DPD Dynamic Parcel Distribution GmbH & Co. KG, Aschaffenburg, 83,32% der Anteile. Weitere 10,47% der Anteile entfallen auf die DPD Systemlogistik GmbH & Co. KG, Neufahrn, (hierzu gehört die britische Royal Mail Group mit ihrer Beteiligung an GLS) und 6,21% auf die DPD Zeitfracht GmbH & Co. KG, Berlin. Die britische Royal Mail Group ist derzeit zu 100% an dem direkten Wettbewerber GLS beteiligt. Hierdurch erhält der direkte Konkurrent Einblick in die Geschäfts- und Produktpolitik des DPD und kennt damit auch die internen Verrechnungspreise, die für die Preiskalkulationen wichtig sind. Bemühungen, die Anteile der Minderheitsgesellschafter zu kaufen, führten nach wie vor nicht zu dem gewünschten Erfolg. Neben den Kapitalstrukturanteilen und den Stimmrechten im DPD spielt die Delegation wesentlicher Entscheidungen an den Aufsichtsrat des DPD im DPD-System eine entscheidende Rolle. Den Vorsitz des DPD-Aufsichtsrates stellt die GeoPost International Management & Development Holding GmbH mit vier von fünf Stimmen. Chancen der zukünftigen Unternehmensentwicklung Qualität Seit Jahren ist der DPD im deutschen Marktsegment nach eigenen Einschätzungen der "Qualitätsweltmeister". Der intern gesetzte Qualitätsmaßstab einer Zustellquote am Folgetag von mindestens 95% für das nationale Standardprodukt (< 550 km) wurde in diesem Jahr mit 95,79% wieder erreicht. Ebenso verbesserte sich die Qualität im Vergleich zum Vorjahr. Für den nationalen Express-Bereich (außer DPD 08:30) liegt die erreichte Qualität bei weit über 99%. Ebenso wurde der Qualitätsgedanke in der Unternehmensstrategie bis 2016 als eines der wichtigsten Ziele verankert. In Unternehmensstrategie ist dieser Punkt wie folgt formuliert: "Wir setzen den Maßstab für Qualität und Nachhaltigkeit im KEP-Markt. DPD strebt nach höchster Qualität in der Paketlogistik im B2B- und B2C-Markt - über die gesamte Wertschöpfungskette." Ferner heißt es: "2016 belegt DPD durch seine Leistungen die führende Position in Bezug auf Qualität. In der Wahrnehmung seiner Kunden und der Öffentlichkeit steht die Marke DPD für Qualitätsführerschaft in der gesamten KEP-Branche." Forschung und Entwicklung Mit der neuen entwickelten "FlexZustellung" liefert DPD Pakete nicht nur zum Wunschtermin des Empfängers, sondern informiert ihn nun auch pro aktiv über das Zustellzeitfenster am Zustelltag. Weiterentwickelt wurde auch unser Nachnahmesystem. Durch den Einsatz neuer moderne Geldeinzahlungsautomaten in allen Niederlassungen, wurden operative und buchhalterische Prozesse weiter optimiert. Erschließung neuer Segmente Das B2C-Segment wird für die Paketbranche immer wichtiger. Schon jetzt geht jede vierte DPD Zustellung an eine Privatperson. Dabei haben sich die DPD Paket-Shops bereits als Anlieferpunkt etabliert. Mit dem Wachstum des B2C-Sektors wird der private Empfänger zunehmend auch zu einem zusätzlichen Entscheider in der Lieferkette: Seine Zufriedenheit ist für den Versender von entscheidender Bedeutung. Darauf hat sich DPD mit der Entwicklung einer Vielzahl von Services, wie beispielweise der "FlexZustellung", eingestellt. Es ist geplant die Zahl der DPD Paket-Shops bis Ende 2014 zu verdoppeln. Investitionen Analog zum Vorjahr sind Investitionen überwiegend im Bereich Software und IT angefallen. Hinweise auf besondere Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2012 ergab sich für die Gesellschaft keine wesentliche Veränderung der wirtschaftlichen Lage. Lediglich in der Geschäftsführung ergaben sich folgende Änderungen: Herr Axel Stefenfeld bis 30.04.2013 Herr Boris Winkelmannab 14.03.2013 Herr Thomas Loockab 09.04.2013 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft kann als stabil eingestuft werden. Es besteht kein Kunden- oder Marktrisiko, da die Gesellschaft fast ausschließlich konzerninterne Umsätze mit Schwesterfirmen macht. Die Preise für die erbrachten Leistungen sind im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages festgelegt, so dass nicht mit einem Rückgang der Umsätze zu rechnen ist. Das Ergebnis wird sich dabei gegenüber dem Vorjahr leicht verbessern. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den in diesem Lagebericht beschriebenen Maßnahmen das notwendige Instrumentarium geschaffen haben, um in einer kundennahen und effizienten Organisationsstruktur die Unternehmensziele konsequent zu verfolgen: Nachhaltig zu wachsen und bevorzugter KEP-Dienstleister zu werden. *****
Aschaffenburg, den 30. April 2013 Arnold Schroven Boris Winkelmann Thomas Loock Xxx Eingabe xxx BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangInhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der Sonstigen finanziellen Verpflichtungen B. Organe C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer D. Konzernverhältnisse E. Latente Steuern I.Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB und somit wurde bei der Erstellung des Anhangs von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Gliederungen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die nach § 252 HGB angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten und ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. B.Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 150 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Gegenstände mit einem Anschaffungswert von € 150 bis € 1.000 wird in Übereinstimmung mit § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der grundsätzlich über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Der Abgang dieser Gegenstände wird erst am Ende der Nutzungsdauer unterstellt. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung angesetzt. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. C.Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition, sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres, ergeben sich aus dem Anlagengitter in der Anlage 3a (ebenso sind dem Anlagengitter die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anteile an verbundenen Unternehmen Die Gesellschaft ist direktes Mutterunternehmen für folgendes Tochterunternehmen i.S.d. § 290 HGB, das damit auch verbundenes Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB ist:
* nach Ergebnisabführung an die DPD GeoPost Service GmbH Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin nicht enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, konzerninternen Finanzierungen sowie Ergebnis- und Steuerabrechnungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind T€ 1.660 (Vorjahr: T€ 1.392) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt T€ 904 (Vorjahr: T€ 837) sind mit T€ 590 (Vorjahr: T€ 552) Rückstellungen für Personalaufwendungen, mit T€ 244 (Vorjahr: T€ 238) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit T€ 38 (Vorjahr: T€ 35) Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen sowie mit T€ 32 (Vorjahr: T€ 12) für sonstiges gebildet worden. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Pfandrechte und ähnliche Rechte sind nicht als Sicherheit gegeben. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, konzerninternen Finanzierungen sowie Steuerabrechnungen. In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von T€ 69 (Vorjahr: T€ 78) enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind in Höhe von T€ 57 (Vorjahr: T€ 70) Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen enthalten. Ergebnis abführungsverträge Die DPD GeoPost Service GmbH hat Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen: Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Tochtergesellschaft GeoPost Immobilienverwaltung GmbH ist ein Verlust in Höhe von T€ 544 (Vorjahr: Gewinn in Höhe von T€ 242) von der DPD GeoPost Service GmbH übernommen (Vorjahr: abgeführt) worden. Das negative Jahresergebnis für 2012 in Höhe von T€ 1.592 der DPD GeoPost Service GmbH wurde gemäß dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin GeoPost International Management & Development Holding GmbH von dieser ausgeglichen. Die Minderheitsgesellschafterin DPD (Belgium) N.V., Mechelen/Belgien, (vormals DPD (Benelux) N.V.) hat eine Ausgleichszahlung in Höhe von T€ 1 erhalten. II.Sonstige Angaben A.Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB beinhalten regelmäßige Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet- und Leasingverpflichtungen betragen am 31. Dezember 2012 T€ 177 und haben eine Restlaufzeit, die sich wie folgt darstellt:
B.Organe Im Geschäftsjahr 2012 wurde die Geschäftsführung von folgenden Personen wahrgenommen: Herr Arnold Schroven, Chief Executive Officer, Iserlohn Herr Axel Stetenfeld, Chief Financial Officer, Oberelbert (bis 30. April 2013) Herr Boris Winkelmann, Chief Operating Officer, Aschaffenburg (seit 14.März 2013) Herr Thomas Lock, Chief Financial Officer, Kleve (seit 9.April 2013) Da sämtliche Geschäftsführer keine Geschäftsführerbezüge von der DPD GeoPost Service GmbH erhalten haben, entfällt für das Geschäftsjahr 2012 die Angabe gemäß § 285 Nr. 9 HGB. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 153 (Vorjahr: 136) Mitarbeiter beschäftigt. D.Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss des französischen Konzerns La Poste S.A., Paris/Frankreich, einbezogen, welcher unter www.infogreffe.fr (L'Information Légale Sur Les Entreprises) offengelegt wird. Da dieser Abschluss auch in deutscher Sprache offengelegt wird, ist die Gesellschafterin GeoPost International Management & Development Holding GmbH, Aschaffenburg, nicht zur Erstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses zum 31. Dezember 2012 verpflichtet. Im befreienden Konzernabschluss der La Poste S.A., Paris/Frankreich, werden folgende wesentliche, vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden angewendet: Der Konzernabschluss wird gemäß den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. E. Latente Steuern Da sich die DPD GeoPost Service GmbH in einer Organschaft befindet, werden die latenten Steuern beim Organträger berücksichtigt.
Koblenz, den 30. April 2013 DPD GeoPost Service GmbH Arnold Schroven Boris Winkelmann Thomas Loock
xxx Eingabe xxx Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DPD GeoPost Service GmbH , Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 01.Januar bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungender gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Düsseldorf, den 30. April 2013 MAZARS
GmbH
Zapp, Wirtschaftprüfer Esser, Wirtschaftprüfer |
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