Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 4128
Eingetragen
1.8.2000
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
industrielle Fertigung, Verkauf und Vermietung von Containern, Raumzellen und Raummodulen, je unter dem Kennzeichen "Heinkel Modulbau"

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Klaus Fred Schenkel
seit 30.1.2013
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thomas Ziegler
seit 27.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma Horst Hasselbacher Holding AG
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Firma Horst Hasselbacher Holding AG
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heinkel Modulbau GmbH

Blaubeuren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand der Gesellschaft ist die industrielle Fertigung und der Verkauf von Containern, Sondercontainern und mobilen Raumsystemen in modularer Bauweise für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke.

Heinkel Modulbau GmbH bietet dem Kunden komplett Lösungen, die einfach, klar, kostengünstig, praktisch und bewährt sind - und dies alles aus einer Hand.

Zum Kundenkreis von Heinkel Modulbau GmbH gehören die Privatwirtschaft, die Großindustrie und die öffentliche Hand, die unsere Raumsysteme als Büro-, Empfangs- und Verwaltungsgebäude, Schulen, Kindergärten und Tagesstätten, Krankenhäuser und Mobilhospitäler, Ärztezentren, Intensivstationen, Labore, Verkaufs- und Ausstellungsräume, Restaurants, Küchencontainer, Feldlager, Klimacontainer, Prüfcontainer sowie Sonder- und Aggregatecontainer nutzen.

Heinkel Modulbau GmbH fungiert unverändert als Betriebsgesellschaft. Die Heinkel Mobilien Service GmbH, die überwiegend Eigentümerin des unbeweglichen Anlagevermögens ist, hat dieses gegen Zahlung einer monatlichen Pacht an die Heinkel Modulbau GmbH verpachtet.

2. Forschung und Entwicklung

Für unsere Kunden, bzw. nach deren Vorgaben werden laufend Konstruktionen entwickelt und in der Produktion gefertigt. Eine eigene Entwicklungsabteilung unterhalten wir aber nicht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Lage und Entwicklung unserer Märkte und Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen für die deutsche Wirtschaft verschlechterten sich im Jahr 2023 erneut. Die geopolitische Lage verschärfte sich: zu dem fortdauernden Krieg in der Ukraine kamen die Terroranschläge auf Israel und auch die Beziehungen zwischen China und den westlichen Staaten verschlechterten sich weiter.

Die Prognose zur Entwicklung der weltweiten Produktion, die der Internationale Währungsfonds (IWF) zum Jahresbeginn 2023 veröffentlicht hatte (+2,9%), wurde mit 3,1% leicht übertroffen, u.a. aufgrund der dynamischeren wirtschaftlichen Entwicklung in den USA und mehreren Schwellenländern. Der Welthandel nahm jedoch lediglich um 0,4% zu, statt wie prognostiziert um 2,4%, was die deutsche Exportwirtschaft deutlich belastete.

Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Produktion. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang ist insbesondere auf die Entwicklung der Konsumausgaben zurückzuführen. Die staatlichen Konsumausgaben verringerten sich um 1,5%. Zwar legten die privaten Konsumausgaben um 5,6% zu, inflationsbereinigt verringerten sich die privaten Konsumausgaben jedoch um 0,7%. Die Verbraucherpreise sind in Deutschland im Gesamtjahr 2023 um 5,9% angestiegen.

Während der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine in 2022 zu rasant steigenden Energiepreisen und einer hohen Versorgungsunsicherheit geführt hatte, standen in 2023 die Folgeeffekte im Mittelpunkt, allen voran die Zinswende als Reaktion auf die hohe Inflation. Der Blick auf die Inflationsentwicklung im Jahresverlauf zeigt einen fast durchgängigen Rückgang. Der Anstieg der Inflationsrate zum Jahresende ist auf einen statistischen Basiseffekt zurückzuführen, da der Staat die Abschlagszahlungen der privaten Haushalte für Gas und Fernwärme im Dezember 2022 übernommen hatte, was in 2023 nicht mehr der Fall war.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 von Stagnation geprägt war. Die wirtschaftliche Entwicklung der Heinkel Modulbau GmbH ist somit auf Grund der betrieblichen und konjunkturellen Lage weiterhin sehr herausfordernd.

2. Geschäftsverlauf

In diesem konjunkturell angespannten Umfeld können wir auf ein durchaus zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken.

Die Gesamtleistung hat sich um 2.044 TEUR bzw. 16,5 % gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht.

Die Materialaufwendungen sind angestiegen, aber im Verhältnis zum Umsatz gesunken. Die Personalaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund niedrigerer Energiekosten gesunken und liegen demnach leicht unter dem Vorjahresniveau.

Langjährige und gute Geschäftsverbindungen mit unseren Hauptlieferanten wurden vertieft. Ziel bei allen Beschaffungsprozessen ist es, beste Konditionen für die gewünschte Qualität von Heinkel Modulbau GmbH und seine Kunden zu erzielen. Aspekte der Nachhaltigkeit bei Auswahl, Bewertung und Entwicklung der Partner- und Nachunternehmer und der Produkte spielen dabei ebenso wie Innovationen eine wichtige Rolle.

Die Personalstrategie von Heinkel Modulbau GmbH leitet sich aus der Unternehmensstrategie ab, denn: Der Erfolg von Heinkel hängt entscheidend von unseren Mitarbeitern als unserer wichtigsten Ressource ab. Aus derzeitiger Sicht sind keine Personalrisiken gegeben, die die Firma in ihrem Bestand gefährden könnten. Es wurde weiter versucht dem Fachkräftemangel mit geeigneten Maßnahmen entgegenzuwirken. Jedoch ließ es sich nicht verhindern, dass sich der Mitarbeiterbestand um 2 Personen verringert hat.

3. Lage

a) Ertragslage

Mit unserer hohen Flexibilität, Innovationskraft und herausragender Qualität sind wir für unsere Kunden ein langfristiger und zuverlässiger Partner. Mit unseren Projekten realisieren wir überwiegend Unikate für unsere Kunden, für die wir individuelle Lösungen entwickeln und umsetzen.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 2.044 TEUR auf 14.424 TEUR erhöht. Unsere Planung für das Jahr 2023 mit 17,0 Mio. EUR konnten wir allerdings nicht erreichen. Wir streben für das Jahr 2024 auf Grund der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage eine Gesamtleistung von maximal 12,5 Mio. EUR an.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern betrug 2023 227 TEUR und ist somit um 10,90% gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die Gesamtkapitalrentabilität von 4,6% ist etwas höher als die des Vorjahres (4,3%).

b) Vermögenslage

Die Vermögenslage ist stabil. Die Eigenkapitalquote tendiert auf einem hohen Wert mit 41,8% (im Vorjahr 44,3%).

Auch in 2023 wurden Investitionen überwiegend aus Eigenmitteln finanziert. Große Teile des notwendigen Betriebsvermögens werden unverändert von der Heinkel Mobilien Service GmbH gepachtet.

c) Finanzlage

Durch unser Finanzmanagement wird sichergestellt, dass jederzeit ausreichende finanzielle Flexibilität vorhanden ist.

Die Zahlungsfähigkeit war ganzjährig jederzeit gegeben, die finanzielle Situation im Unternehmen wird als sehr sicher eingestuft. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

III. Prognosebericht

Unser Unternehmen ist auch im Berichtsjahr nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001/2008 und EN 1090 zertifiziert. Es wird eingeschätzt, dass das angewandte Qualitätsmanagement auf einem hohen Niveau beruht. Die vorgegebenen Qualitätsziele sind im Managementreview 2024 dargestellt. Auch im Berichtsjahr konnten die Garantieleistungen, welche sich bereits auf sehr niedrigem Niveau befinden nochmals gesenkt werden.

Die Unternehmensleitung rechnet im Jahre 2024 mit einer eher stagnierenden Umsatzentwicklung und einem niedrigeren Ergebnis im Verhältnis zum Vorjahr.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Mit der Möglichkeit, auf der Grundlage von Containern und Raummodulen höchst individuelle Kundenlösungen zu schaffen, wird eine große Bandbreite von potentiellen Abnehmern angesprochen. Es ergeben sich daher deutlich verringerte Branchen- und Marktrisiken. Rückgänge in einem Geschäftsbereich können mit Zuwächsen bei anderen Produkten kompensiert werden.

Sowohl mit Kunden wie auch Lieferanten bestehen oft mehr- bzw. langjährige stabile Geschäftsbeziehungen, die Absatz- und Beschaffungsrisiken verringern helfen. Ertragsrisiken werden nicht gesehen, da Kostensteigerungen frühzeitig eingepreist oder begrenzt werden können.

Auf Grund des Ukraine-Krieges setzte sich wie in Vorjahren in einigen Rohstoffbereichen die Preisspirale weiter fort. Ebenso führt der durch die demografische Entwicklung entstandene Fachkräftemangel zu weiter steigenden Personalkosten, da Fachpersonal auch künftig durch steigende Löhne „erkauft“ werden muss.

2. Chancenbericht

Die vielfältigen Einsatzgebiete unserer Erzeugnisse und unsere langjährige Erfahrung sichern uns ein breites Kundenspektrum und ermöglichen auch zukünftig neue, innovative Lösungen. Das in den vergangenen Jahren erreichte Umsatzniveau kann daher weiter gehalten werden, auch eine Steigerung ist grundsätzlich noch möglich.

3. Gesamtaussage

Wir beurteilen die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 als herausfordernd. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen zahlungsfähigen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind sehr selten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der individuell vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus Eigenmitteln. Eigene Anschaffungen sind selten und erfolgen gegebenenfalls über Bankfinanzierung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.

 

Blaubeuren, den 26. März 2025

Klaus Schenkel, Geschäftsführer

Horst Hasselbacher, Geschäftsführer

Thomas Ziegler, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 349.626,03 354.905,03
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 118.097,03 117.577,03
II. Sachanlagen 231.404,00 237.203,00
III. Finanzanlagen 125,00 125,00
B. Umlaufvermögen 7.115.616,01 6.704.609,38
I. Vorräte 916.198,52 3.817.098,21
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 349.777,64 554.450,08
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.715.656,58 7.963.883,05
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (offen aktivisch abgesetzt) 4.149.235,70 4.701.234,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.735.098,24 2.274.220,25
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.718.288,02 2.248.847,84
2. sonstige Vermögensgegenstände 16.810,22 25.372,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.464.319,25 613.290,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 115.205,01 76.806,26
Summe Aktiva 7.580.447,05 7.136.320,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.165.479,80 3.165.479,80
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 500.000,00 500.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 2.665.479,80 2.665.479,80
B. Rückstellungen 285.082,63 304.425,52
1. sonstige Rückstellungen 285.082,63 304.425,52
C. Verbindlichkeiten 4.129.884,62 3.666.415,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 78.304,86 106.779,54
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 557.501,67 807.766,16
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.330.065,07 2.562.149,83
4. sonstige Verbindlichkeiten 164.013,02 189.719,82
Summe Passiva 7.580.447,05 7.136.320,67

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 326.247,04 306.011,17
a) Rohergebnis 5.444.147,50 5.352.770,49
b) Personalaufwand 2.681.035,63 2.519.086,11
c) Abschreibungen 75.649,14 111.760,78
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.361.215,69 2.415.912,43
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -99.590,18 -101.634,31
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,39 1,88
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.462,99 2.997,35
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 124.054,56 104.633,54
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
4. Ergebnis nach Steuern 226.656,86 204.376,86
5. sonstige Steuern 2.086,00 2.603,42
6. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -224.570,86 -201.773,44
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 224.570,86 201.773,44
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Grundsätzliche Angaben

Die Heinkel Modulbau GmbH hat ihren Sitz in Blaubeuren. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 4128 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die industrielle Fertigung, der Verkauf und die Vermietung von Containern, Raumzellen und Raummodulen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke wurden ebenso wie die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machenden Vermerken im Anhang aufgeführt. Bei den Anhangsangaben wurde von den größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht.

Die Vergleichsbeträge des Vorjahres sind zutreffend angegeben.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, die Sachanlagen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen wurden jeweils linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung bei beweglichen Wirtschaftsgütern erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden unter Berücksichtigung der Feststellung der bei der Gesellschaft durchgeführten Betriebsprüfung sowie in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen festgelegt. Für Neuzugänge in das bewegliche Anlagevermögen wurde die Abschreibung zeitanteilig vorgenommen.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro-rata-temporis abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,- wurden im Jahr des Zugangs vereinfachend in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten wurden bei den Herstellungskosten berücksichtigt. Die unfertigen Arbeiten werden dabei retrograd nach dem jeweiligen Fertigstellungsgrad bewertet. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden im vorliegenden Jahresabschluss wahlrechtlich offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden individuelle Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Risiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen waren wegen des bestehenden Gewinnabführungsvertrages nicht zu berücksichtigen.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im gesonderten Anlagenspiegel 2023 (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Hierunter wird u.a. mit TEUR 93 eine bezahlte Warenlieferung ausgewiesen, die erst in 2024 erfolgte. Der an die Heinkel Mobilien GmbH gezahlte Kostenzuschuss wurde in 2023 vollständig aufgelöst.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 500.000 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Der Bilanzgewinn hat sich wegen des Ergebnisabführungsvertrages nicht verändert.

An sonstigen Rückstellungen wurden Rückstellungen für Gewährleistung, für den Personalbereich, für Abschlusskosten und für Verpflichtungen nach § 257 HGB gebildet.

Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der folgenden Übersicht entnehmen:

Verbindlichkeitenspiegel

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davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
gesicherte Beträge
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 78.304,86 0,00 78.304,86 0,00 0,00
(106.779,54) (0,00) (106.779,54) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 557.501,67 557.501,67 0,00 0,00 557.501,67
(807.766,16) (807.766,16) (0,00) (0,00) (807.766,16)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.330.065,07 3.330.065,07 0,00 0,00 0,00
(2.562.149,83) (2.562.149,83) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 164.013,02 164.013,02 0,00 0,00 0,00
(189.719,82) (189.719,82) (0,00) (0,00) (0,00)
4.129.884,62 4.051.579,76 78.304,86 0,00 557.501,67
(3.666.415,35) (3.559.635,81) (106.779,54) (0,00) (807.766,16)
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Art der Verbindlichkeiten Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Sicherheitsübereignung
Forderungsabtretungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 17.672 betreffen ausschließlich das Inland.

4.2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen verbuchte Sachbezüge sowie die Auflösung von Rückstellungen und Einzelwertberichtigungen.

4.3. Zinserträge

Die Zinserträge betreffen in Höhe von TEUR 20 die Zinserträge des Geldmarktkontos und mit TEUR 3 die Verzinsung aus Mietkaufverträgen mit Kunden.

4.4. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Wegen des seit 2013 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags mit dem Gesellschafter fällt keine Ertragsteuerbelastung an.

5. Sonstige Angaben

5.1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

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TEUR
Avalverpflichtungen (Sparkasse NEA) 1.228
Commerzbank Ulm 283
Deutsche Bank Ulm 126
1.637

5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit der Firma Heinkel Mobilien Service GmbH, Blaubeuren, besteht ein Mietvertrag vom 1. Dezember 2001. Danach werden alle wesentlichen Betriebsgrundlagen der Heinkel Modulbau GmbH von der Heinkel Mobilien Service GmbH angemietet.

Werden die bisherigen Vertragsbedingungen unverändert weitergeführt, bestehen aus diesem Mietverhältnis auch zukünftig jährliche Verpflichtungen in Höhe von:

scroll
TEUR
Mietzahlungen 470

5.3. Zahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt gem. § 267 Abs. 5 HGB waren im Geschäftsjahr 2023

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Angestellte 16
Arbeiter 28
Auszubildende 0
Mitarbeiter 44

beschäftigt.

5.4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.

5.5. Mitglieder der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr bestellt:

Herr Klaus Schenkel, Wallhausen

Herr Horst Hasselbacher, Neustadt/Aisch,

Herr Thomas Ziegler, Blaubeuren-Beiningen.

Die Geschäftsführer sind stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Blaubeuren, den 26. März 2025

Klaus Schenkel, Geschäftsführer

Horst Hasselbacher, Geschäftsführer

Thomas Ziegler, Geschäftsführer

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Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
1 2 3 4
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.851,49 0,00 0,00 119.851,49
2. Anzahlungen immaterielle VermG 117.551,03 520,00 0,00 118.071,03
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 463.359,23 4.734,85 0,00 468.094,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 870.607,71 69.905,29 127.391,55 813.121,45
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 125,00 0,00 0,00 125,00
Gesamt 1.571.494,46 75.160,14 127.391,55 1.519.263,05
scroll
Buchwerte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge
5 6 7
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.825,49 0,00 0,00
2. Anzahlungen immaterielle VermG 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 380.513,23 19.351,85 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 716.250,71 56.297,29 122.601,55
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
Gesamt 1.216.589,43 75.649,14 122.601,55
scroll
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
8 9 10
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz- Rechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.825,49 26,00 26,00
2. Anzahlungen immaterielle VermG 0,00 118.071,03 117.551,03
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 399.865,08 68.229,00 82.846,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 649.946,45 163.175,00 154.357,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 125,00 125,00
Gesamt 1.169.637,02 349.626,03 354.905,03

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der Heinkel Modulbau GmbH, Blaubeuren, unter dem Datum vom 26. März 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird:

„Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heinkel Modulbau GmbH, Blaubeuren

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Heinkel Modulbau GmbH, Blaubeuren - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Heinkel Modulbau GmbH, Blaubeuren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.“

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450 n.F.).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Dresden, den 26. März 2025

HERRMANN, Wirtschaftsprüfer

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