Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 200135
Eingetragen
2.7.1990
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung, Bearbeitung, der Vertrieb und Handel von metallurgischen Gußerzeugnissen

Historie

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Management

NameRolle
Norman Müller
seit 21.3.2025
Prokura
Uwe Fleckenstein
seit 21.3.2025
Prokura
Karl Dr. Asamer
seit 10.1.2025
Geschäftsführer
Prokura
Blödner Christian
seit 28.4.2016
Prokura
Torsten Dr. Tiefel
seit 15.4.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Glow Investment S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.581.500 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Silbitz Guss GmbH

Silbitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die SGG - Silbitz Guss GmbH (im Folgenden: Gesellschaft) ist eine 100 %ige Tochter der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Silbitz (Thüringen) und damit eine Gesellschaft der Silbitz-Guss-Gruppe (im Folgenden: Konzern).

Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, die Herstellung, die Bearbeitung sowie der Vertrieb und Handel von metallurgischen Guss-Erzeugnissen.

In der Gesellschaft werden Gussteile mit den Werkstoffen Sphäroguss und Stahlguss bis zu einem Stückgewicht von zurzeit 10 t gefertigt.

Die Gesellschaft produziert hauptsächlich für die Branchen Antriebstechnik, Motorentechnik, Schmiedetechnik und Maschinenbautechnik.

2. Forschung und Entwicklung

Die Silbitz Guss GmbH tätigt Entwicklungen zur Qualitätssicherung und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in entsprechendem Umfang. Dabei lässt sie sich von der Philosophie treiben, dass ständige Anpassungen an den Wettbewerb durch innovative Leistungen eine wesentliche Voraussetzung sind, den technologischen Vorsprung der Gesellschaft und der Unternehmensgruppe zu wahren und die Marktposition zu festigen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Eisen- und Stahlgießereien nahm im Jahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 % ab und lag damit deutlich unter der Bruttowertschöpfung des verarbeitenden Gewerbes (0,0 %).

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war im ereignisreichen Jahr 2013 neben der allgemeinen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung insbesondere durch die Hochwasserflut im Juni 2013 sowie durch die Verschmelzung der Gesellschaften Crossener Modell- und Formenbau GmbH und GISYS Informatik GmbH auf die SGG zum 1. Januar 2013 bestimmt.

In diesem Kontext erzielte die Gesellschaft in 2013 einen Umsatz von 70.771 TEUR und hat damit den Vorjahreswert um 16.535 TEUR (-18,9 %) unterschritten. Die Gesamtleistung liegt um 15.871 TEUR unter dem Vorjahr (-18,3 %). Trotz der beispielhaften Anstrengungen aller Mitarbeiter der Gesellschaft konnte dem aufgrund des durch hochwasserflutbedingte Auftragsstornierungen entgangenen Umsatzes nicht vollständig entgegengewirkt werden, so dass der durchschnittliche Monatsumsatz der Monate Januar bis Mai (vor dem Hochwasser) um 8,1 % über dem Durchschnitt der Monate Juli bis Dezember lag.

Innerhalb des Konzerns trägt die Gesellschaft mit diesem Umsatzvolumen 76 % des Gesamtumsatzes.

Von dem Drittumsatz entfielen über 34 % auf die Antriebstechnik, 24 % auf die Motorentechnik und 10 % auf die Schmiedetechnik. Die übrigen Umsätze entfallen auf die Branchen Maschinenbau (8,2 %), Werkzeugbau (7,8 %), Bahntechnik (5,8 %) und Baumaschinen (3,9 %). 82 % des Umsatzes wurden innerhalb von Deutschland erzielt. Durch diese Diversifikation konnte das allgemeine Marktrisiko eingegrenzt werden.

Der Auftragseingang der Gesellschaft liegt bei 61.422 TEUR und somit um 4,8 % über dem Vorjahreswert (58.582 TEUR) Der Auftragsbestand zum Jahresende beträgt 28.149 TEUR (Vorjahr: 25.242 TEUR) und zeigt damit eine Reichweite von knapp 4 Monaten. Im Verhältnis zur gesamten Gießerei-Branche (+4,4% gegenüber 2012) ist dies eine positive Entwicklung für die Gesellschaft.

Die Produktionsleistung der Gesellschaft liegt mit einem Rohgewicht von 20.967 t um 20 % unter der Vorjahresleistung. Insbesondere der Produktionsausfall im Juni durch die Hochwasserflut und die Auswirkungen in den Folgemonaten hatten einen wesentlichen Einfluss auf diese Entwicklung. Mit der gegossenen Produktion von 20.967 t (Vorjahr: 26.274 t) erzielte die Gesellschaft eine Gesamtleistung von 71.024 TEUR (Vorjahr: 86.895 TEUR).

Die optimale Gestaltung der Einkaufspreise für Rohstoffe sowie der Effekt der Begrenzung der EEG-Umlage beim Strom in 2013 haben sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. So konnte die Rohertragsquote um 3 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Durch die Stärkung des betriebsinternen Bearbeitungszentrums (Neubesetzung der Leitungsstelle, Ersatzinvestitionen in der 2. Jahreshälfte) konnten Fremdbearbeitungskosten gegenüber dem Vorjahr um 19 Euro je gegossene Tonne gesenkt werden.

Um zukünftigen Marktanforderungen gerecht zu werden, wurde das Bearbeitungszentrum mit Beginn des Geschäftsjahres 2014 als ProfitCenter ausgelegt, um zusätzliche Ergebnis-, Kosten- und Effizienztransparenz zu erhalten.

Der im Durchschnitt beschäftigte Mitarbeiterstand der Gesellschaft lag ohne Auszubildende mit 484 Mitarbeitern um 5 Personen über dem Vorjahresniveau (486), zum Stichtag waren es 476 Mitarbeiter sowie 36 Auszubildende. Ohne Verschmelzung hätten wir 25 Arbeitnehmer weniger als im Vorjahr.

Die Erhöhung des Personalaufwandes um 945 TEUR ist durch die Personalaufwendungen der auf die Gesellschaft verschmolzenen Gesellschaften und die ergebnisabhängige Mitarbeitervergütung, die auf Grund des Sanierungsvertrages erstmalig in diesem Geschäftsjahr wirkte, sowie durch die 1%-ige Lohnerhöhung aus dem Ergänzungstarifvertrag mit Wirkung zum 1.1.2013 begründet.

Die Gesellschaft tätigte in 2013 Investitionen in Höhe von 7.473 TEUR (Vorjahr: 484 TEUR). Auf Betriebsmittel in der Gießerei und mechanischen Bearbeitung entfielen 3.173 TEUR. Die bereits abgeschlossenen Ersatzinvestitionen von Hochwasserschäden betragen ca. 908 TEUR und für weitere 779 TEUR wurden in diesem Geschäftsjahr Bestellungen beauftragt. Auf gruppeninterne Finanzinvestitionen zur Sicherung der Liquidität der Schwestergesellschaft ZGG entfielen 4.300 TEUR.

Nach dem Bilanzstichtag werden die noch nicht beendeten Ersatzinvestitionen in Höhe von 1.300 TEUR beauftragt und planmäßig fortgeführt.

Durch den Gesellschafter-Wechsel zur VTC-Gruppe in 2011 wurde die wirtschaftliche Zukunft der Gesellschaft sowie der weitere Vollzug sinnvoller Investitionen ermöglicht.

Die aus dem Teilforderungsverzicht der kreditgebenden Banken von 2011 verbleibenden Restforderungen wurden planmäßig seit dem 30.06 in Höhe von 755 TEUR getilgt.

Die Finanzierung wurde weiterhin durch den Verkauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoring Gesellschaft gesichert. Die Forderungsausfallrisiken gehen auf die Factoring Gesellschaft über, das Debitorenmanagement verbleibt in der Gesellschaft.

Die Finanzierung der Ersatzinvestitionen durch Hochwasser erfolgte teilweise aus den Versicherungserstattungen.

Für die Betriebsmittelfinanzierung stehen der Gesellschaft Kreditlinien von effektiv 1.335 TEUR (Vorjahr: 1.456 TEUR) zur Verfügung. Die freie Liquidität am Bilanzstichtag beläuft sich auf 3.983 TEUR (Vorjahr: 2.218 TEUR).

Ihren Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft im Geschäftsjahr jederzeit fristgerecht nachkommen.

Im Jahr 2013 wurde ein Überwachungsaudit des Qualitätsmanagementsystems auf der Basis ISO 9001:2008 und VDA 6.4. sowie ein Überwachungsaudit bezogen auf die Umweltzertifizierung ISO 14001:2005 durch den TÜV Rheinland durchgeführt. Für das Energiemanagementsystem nach ISO 50001:2011 erfolgte ebenfalls ein Überwachungsaudit durch den TÜV Thüringen. Alle Audits wurden erfolgreich abgeschlossen.

Nach dem Ausscheiden des technischen Geschäftsführers Herrn Karlheinz Bangel im vierten Quartal 2013 wurde die Stelle des Leiters Produktion und Technik (COO) mit technischer Gesamtverantwortung für die Silbitz Gruppe neu geschaffen und durch Herrn John Bach besetzt.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist stabil.

a) Ertragslage

Die Gesellschaft erzielte eine Gesamtleistung von 71.024 TEUR und lag damit um 18,3 % unter dem Vorjahreswert (86.895 TEUR). Bei dieser Leistung wurde ein EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, außerordentliches Ergebnis, Ertragsteuern, sonstigen Steuern, und Abschreibungen) von 6.632 TEUR erwirtschaftet (Vorjahr: 4.474 TEUR). Ohne die Verschmelzung würde sich eine Gesamtleistung von 70.548 TEUR ergeben und eine EBITDA von 6.010 TEUR. Die Planung sah ein EBITDA von 7.564 TEUR vor. Dieses konnte auf Grund des Hochwassers und der damit verbundenen Betriebsunterbrechung und Auftrags-stornierung nicht erreicht werden. Die Umsätze lagen in den Monaten Januar bis Mai im Durchschnitt um 8,1 % über den Umsätzen der Monate Juli bis Dezember, während die Auftragseingänge sich in der 2. Jahreshälfte, insbesondere im letzten Quartal, deutlich über dem Durchschnitt der ersten 5 Monate entwickelten.

Die Abschreibungen haben sich durch die seit November des Vorjahres umgesetzten Anpassungen der Nutzungsdauern an die tatsächlichen Verhältnisse einiger Anlagen reduziert. Gegenüber dem Vorjahr (111 TEUR) ergibt sich daraus eine Verringerung um 533 TEUR. Die weitere Reduzierung begründet sich damit, dass diverse Anlagengegenstände aus der Historie heraus bereits vollständig abgeschrieben sind.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.025 TEUR (Vorjahr: 1.259 TEUR). Durch die Verschmelzung der Crossener Modell- und Formenbau GmbH und GISYS Informatik GmbH auf die Gesellschaft wurde mit 450 TEUR zum Ergebnis beigetragen. Weiter wurde das Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beeinflusst durch die Versicherungserstattung für die Betriebsunterbrechung durch das Hochwasser, dem gleichzeitig die ungedeckten Fixkosten aus dem Produktionsausfall und den Ineffizienzen aus dem nichtoptimalen Produktionsverlauf nach dem Hochwasser entgegenstehen, den Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, periodenfremden Erträgen und Erträgen aus dem Abgang von Anlagevermögen.

Das außerordentliche Ergebnis setzt sich im Wesentlichen zusammen aus Versicherungserstattungen für Hochwasserschäden in Höhe von 5.041 TEUR, dem Verschmelzungsgewinn aus der Verschmelzung der GISYS Informatik GmbH auf die Silbitz Guss GmbH in Höhe von 150 TEUR sowie den außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von 4.428 TEUR, die aus dem Hochwasser im Zusammenhang mit den Sachschaden entstanden sind.

Der Ertragsteueraufwand ist gestiegen um 1.383 TEUR. Die Steigerung ist im Wesentlichen auf das höhere zu versteuernde Einkommen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen sowie auf die erwarteten Steuernachzahlungen auf Grund der für die Veranlagungszeiträume 2007 bis 2010 stattgefundenen Betriebsprüfung. Daneben wirken sich latente Steuern in Höhe von 435 TEUR aus.

In diesem Kontext erzielte die Gesellschaft für 2013 ein Jahresergebnis in Höhe von 3.311 TEUR (Vorjahr: 253 TEUR).

b) Finanzlage

Durch die Ergebnisentwicklung der Gesellschaft erhöhte sich das Eigenkapital um 4.320 TEUR auf 52.276 TEUR (Vorjahr: 47.956 TEUR), dennoch bleibt die Eigenkapitalquote mit 70,2 % nahezu unverändert zum Vorjahr (70,0 %).

Die Fremdkapitalquote beträgt 29,8 % (Vorjahr: 30,0 %)

Die SGG hat zugunsten des verbundenen Unternehmens ZGG - Zeitzer Guss GmbH (ZGG) in 2009 eine Patronatserklärung zur Sicherstellung der Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten sowie Bürgschaften und Sicherheiten für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen gegeben. Auf Grund der bisherigen und erwarteten Entwicklung der verbundenen Unternehmen gehen wir nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Darüber hinaus hat die SGG der ZGG zur Liquiditätssicherung eine Finanzierungszusage in Höhe der planmäßigen Liquiditätsunterdeckung des Geschäftsjahres 2014 (1.300 TEUR zzgl. 1.200 TEUR Sicherheitsreserve) gegeben. Die Ausreichung dieser Mittel wird wie in der Vergangenheit über langfristige Darlehen an die ZGG mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren refinanziert. Auf Grund der geplanten Entwicklung der ZGG kann diese die Rückzahlung der Darlehen langfristig aus eigenem erwirtschafteten Cash-Flows absichern.

Unsere Entwicklung wird damit durch die Entwicklung der verbundenen Unternehmen insbesondere der ZGG - Zeitzer Guss GmbH beeinflusst.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2013 von 68.557 TEUR auf 74.510 TEUR erhöht.

Von der Vermögensmehrung sind 2.119 TEUR auf die Verschmelzung zurückzuführen.

Hierdurch ist die Sachanlagenintensität von 19,0 % im Vorjahr auf 21,3 % gestiegen.

Das Umlaufvermögen konnte um 2.265 TEUR auf 18.044 TEUR (Vorjahr: 20.309 TEUR) reduziert werden.

Aufgrund des aktiven Working Capital Managements wurden die Vorräte um 898 TEUR gesenkt. Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte beträgt 7,5 (Vorjahr: 8,5).

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr (7.588 TEUR) auf 5.973 TEUR gesunken. Diese Reduzierung ist im Wesentlichen durch die eingeschränkte Geschäftstätigkeit der Gesellschaft in 2013, bedingt durch das Hochwasser und die damit verbundenen geringeren Umsätzen, zurückzuführen.

Aus der Verschmelzung resultiert ein Forderungsrückgang in Höhe von 568 TEUR. Die Umschlagshäufigkeit für Forderungen ist auf 16,2 (Vorjahr: 18,0) gefallen.

Der Bestand an liquiden Mitteln ohne Berücksichtigung der Kontokorrentlinien ist gegenüber dem Vorjahr um 248 TEUR gestiegen

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz je gegossene Tonne, Material- und Personalkostenanteil an der Gesamtleistung heran.

Der Umsatz je gegossene Tonne beträgt 3.375 TEUR (Vorjahr 3.318 TEUR), bereinigt um die Verschmelzungsanteile 3.353 TEUR und ist damit relativ stabil zum Vorjahr. Der Materialkostenanteil an der Gesamtleistung beträgt 58,8% und ist im Verhältnis zum Vorjahr (63,2 %) gesunken. Dagegen ist der Personalkostenanteil durch die Verschmelzung, durch die aus dem Hochwasser bedingten Ineffizienzen, durch die ergebnisabhängige Mitarbeitervergütung, die auf Grund des Sanierungstarifvertrages erstmalig in diesem Geschäftsjahr wirkte, sowie durch die 1%-ige Lohnerhöhung aus dem Ergänzungstarifvertrag mit Wirkung zum 1.1.2013 von 23,4% im Vorjahr auf 30,0% gestiegen. Trotz der positiven Entwicklung des Materialsektors werden wir weitere Maßnahmen zur Kostensenkung durch Optimierung der Fertigungsprozesse, insbesondere aber auch in den direkten und administrativen Prozessen, durchführen.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist stabil.

III. Nachtragsbericht

Im März 2014 haben wir eine erste Zuwendung in Höhe von 1.083 TEUR von gesamt 2.722 TEUR aus dem "Aufbauhilfeprogramm zur Unterstützung von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörigen Freier Berufe sowie zur Beseitigung von Schäden an wirtschaftsnaher Infrastruktur infolge des Hochwassers vom 18. Mai bis zum 04. Juli 2013 in Thüringen" erhalten.

Es liegen keine weiteren sonstigen Erkenntnisse vor, über die zu berichten wäre.

IV. Prognosebericht

Bei weiter ansteigender Produktion ist sicherzustellen, dass die Produktionssteigerung qualitäts- und termingerecht realisiert wird. Darüber hinaus sind alle Anstrengungen darauf zu richten, die eigenen Kostenstrukturen weiterhin zu optimieren und insbesondere Gemeinkosten zu senken.

Für das Jahr 2014 sind in Summe Investitionen in Höhe von 4.131 TEUR (Vorjahr: 3.013 TEUR) für die Erweiterung der Produktionskapazität wie auch für Anlagen und Betriebsmittelausstattungen geplant, die aus dem laufenden Cash-Flow erwirtschaftet werden.

Die Umsatzplanung für 2014 sieht Umsatzerlöse in Höhe von 87.287 TEUR vor. Bei dieser Umsatzgröße erwartet die Gesellschaft ein EBITDA von 6.153 TEUR sowie einen Jahresüberschuss von 2.347 TEUR.

Mit Ablauf des ersten Quartales des neuen Geschäftsjahres liegt der Auftragseingang um 9,3% unter den Planungserwartungen. Erfahrungsgemäß sind immer das zweite und dritte Quartal eines Geschäftsjahres die auftragsstärksten, so dass die Gesellschaft davon ausgeht dass sich diese und auch die daraus resultierenden Liquiditätsschwankungen unterjährig ausgleichen werden.

Die Hauptbranchen der Gesellschaft sind Antriebstechnik, Motorentechnik sowie Maschinenbautechnik. Hinzu kommt der Bereich Schmiedetechnik. Durch diese Diversifizierung und durch die angestrebte Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit auf andere Branchen sehen wir uns damit für die Zukunft gut gerüstet.

Durch den Teilforderungsverzicht der kreditgebenden Banken in 2011 haben die planmäßigen Tilgungszahlungen der Restforderungen seit 30. Juni 2013 begonnen und werden in 2014 planmäßig fortgeführt.

Durch die Fertigung ist sicherzustellen, dass der erreichte Qualitätsstandard weiter verbessert wird. Durch weitere Maßnahmen, wie z.B. Gattierungsanalysen, sind die Roh- und Hilfsstoffkosten weiter zu reduzieren. Die weitere Durchdringung der Kostenstellenrechnung mit angrenzendem Maßnahmencontrolling wird die Gemeinkosten an die Leistungsentwicklung weiter anpassen und Produktivität und Wirtschaftlichkeit weiterhin verbessern.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Aufgrund des guten Auftragseingangs ist zu erwarten, dass die SGG - Silbitz Guss GmbH ihren geplanten Umsatz gegenüber dem Vorjahresumsatz um mehr als 23 % erhöhen wird. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die eigene Kostenstruktur weiterhin zu optimieren und insbesondere die Gemeinkosten zu reduzieren.

Risiken bestehen weiterhin insbesondere in:

• der Entwicklung der Weltwirtschaft, insbesondere in der Euro-Zone,

• der Realisierung ausreichender Auftragseingänge zur Erreichung der geplanten Umsatzgrößen

• der Umsetzungsgeschwindigkeit der geplanten Kostensenkungsmaßnahmen

• der volatilen Entwicklung der Preise im Rohstoff- und Energiebereich,

• der Haftung für finanzielle Entwicklung der Zeitzer Guss GmbH

Während ein Großteil der Rohstoffpreisänderungen über das Instrument des branchenüblichen Materialteuerungszuschlags auf den Kunden - wenn auch zeitversetzt - weitergegeben werden kann, würden Kostensteigerungen im Energiebereich zunächst ergebnisbelastend wirken. Gezielte Energiemanagementkonzepte sollen dem entgegenwirken.

Ergebnisverbessernd hat sich die Begrenzung der EEG Umlage, mit Bescheid vom 18.12.2012, für das Geschäftsjahr 2013 ausgewirkt. Die EU hat am 18.12.2013 ein förmliches beihilferechtliches Prüfungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland aufgrund der Zweifel an der Vereinbarkeit dieser besonderen Ausgleichsregelung mit dem EU-Beihilferecht, eröffnet. Es besteht somit ein geringes Risiko der Rückzahlung der seit 2013 ersparten EEG Umlage (in 2013: 1.760 TEUR).

Nach Auffassung der Gesellschaft ist keine Rückstellung für eine solche Nachzahlung zu bilden, da sich die Bundesregierung mit der EU-Kommission auf die Novellierung der EEG-Richtlinie geeinigt hat und innerhalb dieser Einigung lediglich diejenigen Unternehmen, die aus der Neuregelung der Befreiung ab dem 01.07.2014 nicht mehr begünstigt sind, unter Umständen mit einer Rückerstattung zurechnen haben und eine rückwirkende Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen der letzten 3 Jahre erfolgt. Weiterhin sieht die Neuregelung der Richtlinie eine Begünstigung der Stahlbranche vor, zu der auch die Gießereien zählen.

Trotz der vorstehend aufgezeigten Risiken sind wir zuversichtlich, durch verstärkte Marktpräsenz und -bearbeitung zusätzliche Kunden und / oder Aufträge zu akquirieren und durch die weitere Prozessoptimierungen, verbunden mit den eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen, die Wirtschaftlichkeit nachhaltig sicherstellen zu können.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der verbesserten Auslastung in der Branche abgenommen. Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile weiter ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Situation unseres Unternehmens und des Verbundbereiches, ist die Liquiditätslage stabil.

Durch die unter II.3.b) dargestellten Verflechtungen aus Haftungsverhältnissen könnten sich Risiken dadurch ergeben, dass die Entwicklung, insbesondere der ZGG, nicht wie geplant verläuft. Die ZGG erbringt ihre Umsätze überwiegend im Bereich Windenergie und ist insofern von der energiepolitischen Entwicklung geprägt. Die Windenergiebranche bringt einerseits große Chancen, für die die ZGG gut gerüstet ist, ist andererseits von der genauen Entwicklung schwer vorhersehbar.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Für ein Darlehen hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an EURIBOR entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu einen Payerswap erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, wodurch sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen ergeben.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zudem bestehen für den wesentlichen Teil der Kunden Warenkreditversicherungen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein quartalsweise rollierender Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Silbitz, 07. Mai 2014

gez. Dr. Torsten Tiefel, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013

AKTIVA

  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 56.382.423,98 48.148.053,13
Immaterielle Vermögensgegenstände 58.758,00 86.021,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.758,00 86.021,00
II. Sachanlagen 15.855.026,60 13.013.360,94
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.144.064,84 7.114.451,58
2. technische Anlagen und Maschinen 4.431.981,00 4.284.647,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.492.207,00 1.518.210,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 786.773,76 96.052,36
III. Finanzanlagen 40.468.639,38 35.048.671,19
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.501,00
2. Beteiligungen 1,00 18.032,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 40.468.638,38 35.012.138,19
B. UMLAUFVERMÖGEN 18.044.204,14 20.309.017,99
I. Vorräte 9.423.310,85 10.320.597,94
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.382.609,27 1.920.585,78
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.332.587,37 5.469.451,58
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.708.114,21 2.930.560,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.972.743,66 7.588.059,75
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.333.648,29 4.131.413,14
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.699.660,44 2.631.318,54
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101.129,19 226.529,38
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
4. sonstige Vermögensgegenstände 838.305,74 598.798,69
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 102.530,87 (Vorjahr: EUR 118.479,31)    
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.648.149,63 2.400.360,30
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.385,57 38.454,67
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 60.265,00 61.336,00
  74.510.278,69 68.556.861,79

Passiva

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. EIGENKAPITAL 52.275.310,92 47.955.893,34
I. Gezeichnetes Kapital 2.581.500,00 2.556.500,00
II. Kapitalrücklage 4.723.620,16 3.740.473,78
III. Gewinnvortrag 41.658.919,56 41.406.200,65
IV. Jahresüberschuss 3.311.271,20 252.718,91
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.186.019,59 3.550.020,23
1. Steuerrückstellungen 984.366,34 31.694,57
2. sonstige Rückstellungen 4.201.653,25 3.518.325,66
C. VERBINDLICHKEITEN 16.613.850,26 17.050.728,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.638.483,82 6.594.989,90
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.383.561,27 (Vorjahr: EUR 790.874,06)    
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.849.613,13 4.546.759,93
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 3.849.613,13 (Vorjahr: EUR 4.546.759,93)    
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.545.315,53 4.653.009,16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.526.774,11 (Vorjahr: EUR 2.634.467,74)    
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.580.437,78 1.255.969,93
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.076.482,64 (Vorjahr: EUR 1.255.969,93)    
- davon aus Steuern: EUR 422.710,12 (Vorjahr: EUR 379.425,65)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 13.478,93 (Vorjahr: EUR 0,00)    
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 219,30
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 435.097,92 0,00
  74.510.278,69 68.556.861,79

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

  2013
EUR
2012
EUR
1. Umsatzerlöse 70.770.974,36 87.305.904,07
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 245.869,31 (411.289,19)
3. andere aktivierte Eigenleistungen 6.998,40 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 8.378.867,28 4.520.228,47
- davon aus der Fremdwährungsumrechnung nach § 256 a HGB: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
5. Materialaufwand (41.735.615,78) (54.890.029,18)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (39.141.749,08) (51.033.564,96)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (2.593.866,70) (3.856.464,22)
6. Personalaufwand (21.312.643,87) (20.367.268,88)
a) Löhne und Gehälter (17.916.857,54) (16.876.576,46)
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (3.395.786,33) (3.490.692,42)
- davon für Altersvorsorge: EUR 44.281,74 (Vorjahr: EUR 29.997,00)    
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (1.823.726,05) (2.469.915,40)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen (9.721.827,38) (11.683.812,91)
- davon aus der Fremdwährungsumrechnung nach § 256 a HGB: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144.480,61 150.083,79
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 130.000,00 (Vorjahr: EUR 130.000,00)    
- davon aus der Abzinsung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)    
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (16.799,00) 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (911.178,34) (894.713,53)
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 139.279,36 (Vorjahr: EUR 139.279,36)    
- davon aus der Aufzinsung: EUR 25.830,46 (Vorjahr: EUR 34.844,45)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.025.399,54 1.259.187,24
13. außerordentliche Erträge 5.191.157,34 2.975,15
14. außerordentliche Aufwendungen (4.431.693,66) (926.076,86)
15. außerordentliches Ergebnis 759.463,68 (923.101,71)
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (1.397.723,27) (14.520,67)
- davon aus latenten Steuern: EUR 435.097,92 (Vorjahr: EUR 0,00)    
17. sonstige Steuern (75.868,75) (68.845,95)
18. Jahresüberschuss 3.311.271,20 252.718,91

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2013

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt.

2. Darstellungsstetigkeit

Nach § 246 Abs. 3 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB sind die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- bzw. Bewertungsmethoden beizubehalten. Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind anzugeben und zu begründen sowie deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gesondert darzustellen (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB).

Unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und im Hinblick auf ein klareres den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde im Jahr 2012 folgende Änderung hinsichtlich der Bewertung vorgenommen:

Aufgrund eines Gutachtens, aus dem hervorgeht, dass die tatsächlichen Nutzungsdauern und die bisher angesetzten Nutzungsdauern für einen Teil der Anlagegegenstände erheblich voneinander abweichen, wurden für diesen Teil der Anlagegegenstände die Restnutzungsdauern harmonisiert und verlängert. Die Änderung der Bewertung erfolgte ab November 2012. Aufgrund dessen ist bei den Abschreibungen eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nicht unmittelbar möglich. Durch die vorgenommene Harmonisierung der Abschreibungen und die Verlängerung der Nutzungsdauern ergibt sich für die Gesellschaft im Jahr 2013 ein Minderaufwand von ca. TEUR 644 (Vj.: TEUR 111).

Im Jahr 2013 wurden sowohl die Crossener Modell- und Formenbau GmbH als auch die Gisys Informatik GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2013 auf die Silbitz Guss GmbH verschmolzen. Wegen der Verschmelzung sind die dargestellten Werte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nicht mit dem Vorjahr vergleichbar.

Ohne Berücksichtigung der Verschmelzung der Crossener Modell- und Formenbau GmbH und der Gisys Informatik GmbH auf die Silbitz Guss GmbH würden sich die Werte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung der Silbitz Guss GmbH wie folgt darstellen:

AKTIVSEITE 31.12.2013
EUR
31.12.2013 ohne Verschmelzung
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.758,00 42.283,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.144.064,84 6.946.858,58
2. technische Anlagen und Maschinen 4.431.981,00 4.280.632,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.492.207,00 2.441.389,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 786.773,76 786.773,76
  15.855.026,60 14.455.653,34
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.501,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 40.468.638,38 40.370.047,36
  40.468.639,38 40.388.549,36
  56.382.423,98 54.886.485,70
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.382.609,27 1.351.435,33
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 5.332.587,37 5.332.587,37
3. fertige Erzeugnisse und Waren 2.708.114,21 2.708.114,21
  9.423.310,85 9.392.136,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.333.648,29 3.333.648,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.699.660,44 1.109.026,18
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101.129,19 101.129,19
4. sonstige Vermögensgegenstände 838.305,74 860.769,69
  5.972.743,66 5.404.573,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.648.149,63 2.623.943,49
  18.044.204,14 17.420.653,75
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.385,57 23.385,57
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 60.265,00 60.265,00
  74.510.278,69 72.390.790,02

PASSIVSEITE

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2013 ohne Verschmelzung
EUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 2.581.500,00 2.556.500,00
II. Kapitalrücklage 4.723.620,16 3.740.473,78
III. Gewinnvortrag 41.658.919,56 41.658.919,56
IV. Jahresüberschuss 3.311.271,20 2.750.373,84
  52.275.310,92 50.706.267,18
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Steuerrückstellungen 984.366,34 984.336,98
2. sonstige Rückstellungen 4.201.653,25 4.132.439,63
  5.186.019,59 5.116.776,61
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.638.483,82 5.924.969,11
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.849.613,13 3.578.685,60
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.545.315,53 4.121.682,40
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.580.437,78 2.507.311,20
  16.613.850,26 16.132.648,31
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 435.097,92 435.097,92
  74.510.278,69 72.390.790,02

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

  2013
EUR
ohne Verschmelzung
EUR
1. Umsatzerlöse 70.770.974,36 70.302.062,81
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 245.869,31 245.869,31
3. andere aktivierte Eigenleistungen 6.998,40 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 8.378.867,28 8.581.008,84
  79.402.709,35 79.128.940,96
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -39.141.749,08 -40.421.779,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.593.866,70 -2.593.866,70
  -41.735.615,78 -43.015.646,25
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -17.916.857,54 -16.888.758,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -3.395.786,33 -3.187.509,71
  -21.312.643,87 -20.076.268,70
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.823.726,05 -1.711.195,71
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -9.721.827,38 -10.026.879,30
  -74.593.813,08 -74.829.989,96
  4.808.896,27 4.298.951,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 144.480,61 144.463,26
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -16.799,00 -16.799,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -911.178,34 -851.546,00
  -783.496,73 -723.881,74
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 4.025.399,54 3.575.069,26
13. außerordentliche Erträge 5.191.157,34 5.040.525,61
14. außerordentliche Aufwendungen -4.431.693,66 -4.431.693,66
15. außerordentliches Ergebnis 759.463,68 608.831,95
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.397.723,27 -1.363.900,42
17. sonstige Steuern -75.868,75 -69.626,95
  -1.473.592,02 -1.433.527,37
18. Jahresüberschuss 3.311.271,20 2.750.373,84

3. Ergänzende Angaben

Im Juni 2013 hatte die Silbitz Guss GmbH durch ein Hochwasser starken Schaden genommen. Das Hochwasser schädigte das gesamte Unternehmen. Für die Sachschäden erhielt die Silbitz Guss GmbH Versicherungsleistungen, die im außerordentlichen Ertrag gezeigt werden. Entsprechend wurden die Sachaufwendungen für die entstandenen Schäden im außerordentlichen Aufwand verbucht. Personalaufwendungen i. Z. m. den Sachentschädigungsleistungen wurden grundsätzlich im Personalaufwand erfasst.

Für die Schäden, die der Silbitz Guss GmbH durch die entstandene Betriebsunterbrechung entstanden, wurde ebenso eine Versicherungsentschädigung gezahlt. Diese wurde im operativen Geschäft ausgewiesen, ebenso die entsprechenden Aufwendungen aus dieser Betriebsunterbrechung.

Forderungen gegenüber der Thüringer Aufbaubank aus dem Aufbauhilfeprogramm in Folge des Hochwassers wurden nicht bilanziert, da zum Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung die Auszahlung der Mittel unter dem Vorbehalt der Mittelzuweisung durch den Bund stand.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

2. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Nach § 254 HGB wurde das Wahlrecht zur Bilanzierung von Bewertungseinheiten in Anspruch genommen.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen lag eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer zwischen 20 und 40 Jahren abgeschrieben.

und technische Anlagen Maschinen wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war.

Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 4 und 30 Jahren. Auf Zugänge wurden Abschreibungen zeitanteilig verrechnet.

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 25 Jahren. Auf Zugänge wurden Abschreibungen zeitanteilig verrechnet.

Geringwertige Anlagegegenstände von EUR 150 und EUR 410 werden ab dem Geschäftsjahr im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Der aus den Vorjahren bestehende Sammelposten für Geringwertige Anlagegegenstände zwischen EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde weiter linear unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

Anlagen im Bau wurden mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war.

Die Umbuchungen erfolgten zu Buchwerten.

Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Beteiligungen wurden ursprünglich zu Anschaffungskosten (EUR 16.800,00) angesetzt, im Geschäftsjahr wurden diese außerplanmäßig auf Grund voraussichtlich dauernder Wertminderung auf EUR 1 abgewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist.

unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen produktionsbezogenen Vollkosten bewertet. Die produktionsbezogenen Vollkosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei der Berechnung der Herstellungskosten wurden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt.

fertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit produktionsbezogenen Vollkosten bewertet. Die produktionsbezogenen Vollkosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst war. Bei der Berechnung der Herstellungskosten wurden angemessene Teile einbezogen. Die niedrigeren beizulegenden Werte wurden retrograd aus den zu erwartenden Verkaufserlösen abzüglich noch anfallender Kosten ermittelt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessener dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN wurden zu Nennwerten angesetzt.

AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG

Verpflichtungen aus Pensionszusagen und aus Altersteilzeitvereinbarungen wurden durch Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) teilweise gesichert. Die Verpflichtungen der Pensionszusagen sind bei der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und die für die Altersteilzeit bei der Allianz Lebensversicherung-AG rückversichert. Diese Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und der Verpflichtungen aus der Altersteilzeit und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr 2013 mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet.

Der Pensionsrückstellung lag ein versicherungsmathematisches Gutachten der Zürich Service GmbH vom 16. Januar 2014 zugrunde. Das Gutachten entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected-Unit-Credit-Methode". Der Rückstellungsbetrag gemäß PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck verwandt. Der Rechnungszinsfuß wurde mit 4,88 % und der Rententrend mit 2,00 % angenommen.

EIGENKAPITAL wurde zu Nennwerten angesetzt.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Angesetzt wurde hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Deutsche Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Dabei wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei den langfristigen Pensionsrückstellungen pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen.

Steuerrückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund der steuerlichen Gewinne dotiert. Bis zum Zeitpunkt des Gesellschafterwechsels vorhandene Verlustvorträge wurden bei der Ermittlung des Ertragsteueraufwandes des Geschäftsjahres berücksichtigt.

sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Den Rückstellungen für Altersteilzeit lag ein versicherungsmathematisches Gutachten der FIDES Gesellschaft für Pensionsmanagement mbH vom 7. Januar 2014 zugrunde. Das Gutachten entspricht den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected-Unit-Credit-Methode". Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck verwandt. Der Rechnungszinsfuß wurde gemäß Vorgabe der Deutschen Bundesbank mit 3,43 % angesetzt. Des Weiteren wurde eine Entwicklung des Gehalts mit 2,50 % und des Beitrags zur Rentenversicherung mit 2,00 % angenommen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten wurden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

LATENTE STEUERN

Für sämtliche temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen Wertansätzen und den Wertansätzen in der Handelsbilanz wurden Steuerabgrenzungsposten gebildet. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden wurden miteinander verrechnet.

GRUNDLAGEN DER WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Kurzfristige Fremdwährungsposten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr wurde im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 40.468.638,38 (Vj.: EUR 35.012.138,19) beinhalten Darlehen an den Gesellschafter in Höhe von EUR 17.446.409,17 (Vj.: EUR 16.388.500,00).

Für Ausleihungen gegen verbundene Unternehmen wurden in Höhe von TEUR 6.545 Rangrücktritte erklärt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Forderungen gegen Gesellschafter

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 1.057.909,17).

2.2 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.699.660,44 (Vj.: EUR 2.631.318,54) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.041.123,99 (Vj.: EUR 709.574,39) enthalten.

2.3 Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 5.972.743,66 (Vj.: EUR 7.588.059,75) haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr in Höhe von EUR 5.870.212,79 (Vj.: EUR 7.469.643,14) und Restlaufzeiten von über einem Jahr in Höhe von EUR 102.530,87 (Vj.: EUR 118.479,31).

Restlaufzeiten der Forderungen zum 31. Dezember 2013

Forderungen zum 31. Dezember 2013 bis ein Jahr
EUR
von ein bis fünf Jahren
EUR
über fünf Jahren
EUR
gesamt
EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.333.648,29 0,00 0,00 3.333.648,29
2.Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.699.660,44 0,00 0,00 1.699.660,44
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 101.129,19 0,00 0,00 101.129,19
4. sonstige Vermögensgegenstände 735.774,87 60.637,43 41.893,44 838.305,74
  5.870.212,79 60.637,43 41.893,44 5.972.743,66
Forderungen Vorjahr bis ein Jahr
EUR
von ein bis fünf Jahren
EUR
über fünf Jahren
EUR
gesamt
EUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.131.413,14 0,00 0,00 4.131.413,14
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.631.318,54 0,00 0,00 2.631.318,54
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 226.529,38 0,00 0,00 226.529,38
4. sonstige Vermögensgegenstände 480.319,38 61.686,53 56.792,78 598.798,69
  7.469.580,44 61.686,53 56.792,78 7.588.059,75

3. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

  31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen (467.692,00) (482.778,00)
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Altersteilzeit (184.930,83) (295.405,00)
aktivierungspflichtiger Versicherungswert aus Rückdeckungsversicherung (verpfändetes Planvermögen)    
- aus Rückdeckung Pensionszusagen 527.957,00 544.114,00
- aus Rückdeckung Altersteilzeit 70.811,03 97.547,32
Überschuss der Verrechnung für Verpflichtungen aus Altersteilzeit (verbleibende Rückstellung) 114.119,80 197.857,68
aktiver Unterschiedsbetrag 60.265,00 61.336,00

4. Latente Steuern gem. § 285 Nr. 29 HGB

Erstmalig wurden im Geschäftsjahr latente Steuern passiviert. Durch die Saldierung der aktiven latenten Steuern mit den passiven latenten Steuern verbleibt ein passivierter Überhang in Höhe von EUR 435.097,92 (Vj.: EUR 0,00). Die passiven latenten Steuern entstanden durch die Bildung steuerlicher Rücklagen für Ersatzbeschaffung in der Steuerbilanz in Höhe der mit den Entschädigungsleistungen aufgedeckten stillen Reserven, (EUR 542.360,45) und aus Sonderabschreibung (EUR 15.476,15). Die aktiven latenten Steuern entstanden aus Altersteilzeit-, Pensions- und Drohverlustrückstellungen sowie aus Anpassungen des Anlagevermögens auf Grund der Betriebsprüfung. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 28,32 % zugrunde.

5. Entwicklung Kapitalrücklage

  EUR
Kapitalrücklage zum 31.12.2012 3.740.473,78
Zuführung zum 1.1.2013 aus Verschmelzung 983.146,38
Kapitalrücklage zum 31.12.2013 4.723.620,16

Zum 1. Januar 2013 wurde die Schwestergesellschaft Crossener Modell- und Formenbau GmbH auf die Silbitz Guss GmbH zu Buchwerten verschmolzen. Der daraus resultierende Unterschied besteht aus der Kapitalerhöhung und dem buchmäßigem Eigenkapital der Crossener Modell- und Formenbau GmbH zum Verschmelzungszeitpunkt.

6. Gewinnvortrag

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 41.658.919,56 (Vj.: EUR 41.406.200,65).

7. Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben

Die sonstigen Rückstellungen enthalten: 31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern 1.307.151,94 1.020.137,95
drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften 264.371,16 681.673,65
Gewährleistungsverpflichtungen 1.022.082,71 819.000,00
ausstehende Rechnungen 519.420,73 648.629,35
unterlassene Instandhaltung aus Hochwasser 665.000,00 0,00
sonstige 423.626,71 348.884,71
  4.201.653,25 3.518.325,66

8. Verbindlichkeiten

8.1 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 3.545.315,53 (Vj.: EUR 4.653.009,16).

8.2 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen waren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.526.774,11 (Vj.: EUR 2.634.467,74) sowie Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von EUR 2.018.541,42 (Vj.: EUR 2.018.541,42) enthalten.

8.3 Restlaufzeiten und Angaben zu Besicherung

Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen EUR 1.526.774,11 (Vj.: EUR 2.634.467,74) auf Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr und EUR 2.018.541,42 (Vj.: EUR 2.018.541,42) haben Restlaufzeiten von ein bis fünf Jahren.

Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2013

Verbindlichkeiten 31. Dezember 2013 Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
Gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR/Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.383.561,27 5.254.922,55 0,00 6.638.483,82 6.638.483,82 1)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.849.613,13 0,00 0,00 3.849.613,13  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.526.774,11 2.018.541,42 0,00 3.545.315,53  
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.076.482,64 413.942,70 90.012,44 2.580.437,78  
  8.836.431,15 7.687.406,67 90.012,44 16.613.850,26 6.638.483,82

1) Grundschulden auf den Betriebsimmobilien; Sicherheitsübereignung des beweglichen Anlage- und Umlaufvermögens; Globalzession der Forderungen

Verbindlichkeiten Vorjahr Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren
EUR
Restlaufzeit über fünf Jahre
EUR
Gesamt
EUR
Sicherung durch Pfand- und ähnliche Rechte
EUR/Art
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 790.874,06 5.804.115,84 0,00 6.594.989,90 6.594.989,90 1)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.546.759,93 0,00 0,00 4.546.759,93  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.634.467,74 2.018.541,42 0,00 4.653.009,16  
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.255.969,93 0,00 0,00 1.255.969,93  
  9.228.071,66 7.822.657,26 0,00 17.050.728,92 6.594.989,90

1) Grundschulden auf den Betriebsimmobilien; Sicherheitsübereignung des beweglichen Anlage- und Umlaufvermögens; Globalzession der Forderungen

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

1.1 nach Tätigkeitsbereichen

  2013
TEUR
% Vorjahr
TEUR
%
Antriebstechnik 24.083 34,03 23.112 26,47
Motorentechnik 17.064 24,11 17.351 19,87
Werkzeugbau 5.478 7,74 6.523 7,48
Energiemaschinen 3.761 5,31 7.556 8,65
Maschinenbau 5.782 8,17 5.851 6,70
Blöcke 7.231 10,22 8.332 9,54
sonstige Bereiche 532 0,75 1.553 1,79
Bahntechnik 4.105 5,80 3.106 3,56
Baumaschinen 2.735 3,87 13.922 15,94
  70.771 100 87.306 100

1.2 nach geografisch bestimmten Märkten

  2013
TEUR
% Vorjahr
TEUR
%
Deutschland 57.691 81,52 68.146 78,05
EU-Länder 8.556 12,09 13.416 15,37
übriges Europa/Drittland 4.524 6,39 5.744 6,58
  70.771 100 87.306 100

2. sonstige periodenfremde Erträge

  2013
TEUR
Vorjahr
TEUR
Buchgewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen 39 0
Auflösung von Rückstellungen 532 575
Herabsetzung von Wertberichtigungen 7 0
Zahlungseingänge auf abgeschriebene Forderungen 0 4
Ausbuchung Verbindlichkeiten 0 4
Erträge aus Erstattung Mineralöl- und Stromsteuer 41 0
Versicherungsgutschriften 8 25
übrige 41 15
  668 623

3. sonstige periodenfremde Aufwendungen

  2013
TEUR
Vorjahr
TEUR
Zuführungen zu Wertberichtigungen 165 23
Forderungsverluste 0 24
Buchverluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 22 12
übrige 77 118
  264 177

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Ertragsteuern in Höhe von EUR 218.117,31 (Vj.: EUR 0,00) enthalten. Diese resultieren aus der Betriebsprüfung für die Veranlagungszeiträume 2007 bis 2010.

4. Außerordentliches Ergebnis

4.1 Außerordentliche Erträge

In den außerordentlichen Erträgen in Höhe von TEUR 5.191 (Vj.: TEUR 3) sind zum einen die Versicherungserstattungen für Hochwasserschäden aus Elektronikversicherung in Höhe von TEUR 41, aus Sachversicherung in Höhe von TEUR 5.000 und der Verschmelzungsgewinn aus der Verschmelzung der Gisys Informatik GmbH und der Crossener Modell- und Formenbau GmbH auf die Silbitz Guss GmbH in Höhe von TEUR 150 enthalten.

4.2 Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.432 (Vj.: TEUR 926) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.427 (Vj.: TEUR 0), die aus dem Hochwasser im Zusammenhang mit den Sachschaden entstanden sind.

5. Überleitung vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn

  31.12.2013
EUR
Vorjahr
EUR
Jahresüberschuss 3.311.271,20 252.718,91
Gewinnvortrag 41.658.919,56 41.406.200,65
Bilanzgewinn 44.970.190,76 41.658.919,56

6. Angaben nach § 285 Nr. 6 HGB

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und das außerordentliche Ergebnis wird durch Ertragsteuern in Höhe von EUR 1.397.723,27 (Vj.: EUR 14.520,67) belastet. Dabei entfallen diese zum weit überwiegenden Teil auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Der Berechnung liegt ein Steuersatz in Höhe von 28,32 % zugrunde. Der gesamte Ertragsteueraufwand stellt die Summe des laufenden Steueraufwands und der latenten Steuern dar sowie Steueraufwand aus vergangenen Perioden.

7. Angaben nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB

Die außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen auf Grund voraussichtlich dauernder Wertminderung im Geschäftsjahr beträgt EUR 16.799,00 (Vj.: EUR 0,00).

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

Gesamtschuldnerische Mithaftung

  TEUR
abgegebene Bürgschaften für:  
SIG Silbitz Immobiliengesellschaft mbH, Silbitz  
Eurohypo AG, Lübeck 562 562
ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz  
selbstschuldnerische Bürgschaft gemäß Sicherheitenpoolvertrag vom 6. Februar 2008, 12. Februar 2008 und 14. Februar 2008 sowie Nachtrag vom 9. Oktober 2008 zwischen Bayerische HypoVereinsbank AG, IKB Deutsche Industriebank AG und Commerzbank AG 9.418
selbstschuldnerische Bürgschaft gemäß Sicherheitenpoolvertrag vom 8. Dezember 2009 2.846
abgegebene Firmengarantien für:  
EUROCAST Kosice, s.r.o., Kosice  
HypoVereinsbank UniCredit Group Gesamtarrangement 4.207
Commerzbank IVK 3.920
IKB Leasing SR, s.r.o., Invest-Leasing 314
  9.027
  21.853

Seit dem Eintritt des neuen Gesellschafters im Jahr 2011 und der damit verbundenen Zuführung von neuem Eigenkapital hat sich die Ertragskraft aller Gesellschaften kontinuierlich verbessert, so dass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Ebenfalls nicht mit einer Inanspruchnahme ist bei der SIG Silbitz Immobiliengesellschaft mbH, Silbitz, zu rechnen, da die Gesellschaft bisher auch jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen konnte.

2. Patronatserklärung

Am 9. November 2009 gab die Gesellschaft gegenüber der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, eine Patronatserklärung ab, mit nachfolgenden Inhalten:

Bestätigung, dass keine Absicht besteht, das bestehende Gesellschaftsverhältnis zwischen der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH, Silbitz, der Gesellschaft und der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, zu verändern oder zu beenden.

Zusage, dass die Gesellschaft die ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, jederzeit in die Lage versetzen wird, ihren Verpflichtungen aus den Verträgen mit diversen Geschäftsbanken zeitgerecht nachzukommen und Erklärung der Nachrangigkeit, ggf. daraus entstehender Rückgriffsforderungen der Gesellschaft gegenüber der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, zu Gunsten aller gegenwärtigen und künftigen Gläubiger der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz.

Verpflichtung, dass oben genannte Rückforderungsansprüche so lange nicht geltend gemacht werden, so lange die Befriedigung dieser Forderungen zu einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit im Sinne der Insolvenzordnung der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, führen würde.

Bürgschaften, Garantien und Patronatserklärungen wurden ausschließlich zugunsten von Gesellschaften des Verbundes der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH, Silbitz, abgegeben. Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von den betreffenden Gesellschaften nach der erfolgten Zuführung von neuem Eigenkapital in die Silbitz - Guss - Gruppe, entsprechender Forderungsverzichte der Banken sowie der kontinuierlichen Verbesserung der Ertragskraft der letzten Jahre erfüllt werden, weshalb mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen ist.

3. Finanzierungszusage

Zur Sicherstellung der Liquiditätsunterdeckung des Geschäftsjahres 2014 hat die Gesellschaft der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, eine Zusage für die Bereitstellung finanzieller Mittel in Höhe von TEUR 1.300 zzgl. TEUR 1.200 Sicherheitsreserve erteilt. Diese gilt vorerst bis 31.12.2014.

4. Angaben nach § 285 Nr. 3 HGB

Durch die Gesellschaft wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.177 (Vj.: TEUR 9.016) an eine Factoringgesellschaft verkauft. Das stille Factoring dient zur kurzfristigen Verbesserung der Liquiditätssituation und der Kapitalstruktur. Die Forderungsausfallrisiken gehen auf die Factoringgesellschaft über, das Debitorenmanagement verbleibt in der Gesellschaft.

5. Angaben gemäß § 285 Nr. 18 HGB

Die Wertansätze der Ausleihungen an die ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, in Höhe von EUR 20.923.638,19 sowie der Forderungen gegen die ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, in Höhe von EUR 922.955,74 werden trotz negativen Eigenkapitals dieser Gesellschaft nicht wertberichtigt, da diese bilanzielle Überschuldung der Fortführung der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, aufgrund deren geplanten Unternehmens- und Ergebnisentwicklung nicht entgegen steht. Gemäß den Planungen wird die ZGG - Zeitzer Guss GmbH ihre normale Auslastung im Jahr 2014 erreichen und damit erstmalig Gewinn erwirtschaften. Die Zahlungsfähigkeit wird durch die o. g. Finanzierungszusage sichergestellt. Aus diesem Grund wurden auch die langfristigen Darlehensforderungen gegen diese Gesellschaft nicht wertberichtigt.

6. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen neben der unter 3. genannten Finanzierungszusage folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtungen aus 2014
TEUR
2015
TEUR
2016
TEUR
Gesamt
TEUR
mehrjährigen Leasingverpflichtungen 488 167 31 686

Zum Bilanzstichtag bestanden Bestellobligos in Höhe von TEUR 1.090 für noch nicht beendete Investitionen.

7. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen

  2013 Vorjahr
gewerbliche Arbeitnehmer 376 383
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 108 96
  484 479

8. Bewertungseinheit nach § 254 HGB i. V. m. § 285 Nr. 23 HGB

Für ein Darlehen mit einem Nominalvolumen von TEUR 408 hat die Gesellschaft zur Begrenzung der Zinsrisiken, die durch die Anbindung der Zinszahlungen an EURIBOR entstehen, eine Bewertungseinheit in Form des Micro-Hedging gebildet. Die Gesellschaft hat dazu einen Payerswap im Nominalwert von TEUR 408, Fälligkeit 31. Dezember 2017, erworben. Die Sicherungsbeziehung wird als wirksam eingestuft, da Nominalbetrag, Laufzeit, Zinsanpassungstermine, die Zeitpunkte von Zins- und Tilgungszahlungen sowie die Bemessungsgrundlage für die Zinsanpassung für Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen (critical term match). Aufgrund der festgestellten Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung ergeben sich zum Bilanzstichtag keine weiteren bilanziellen Konsequenzen. Die Bilanzierung erfolgt nach der sog. "Einfrierungsmethode".

9. Gesellschaftsorgane

9.1 Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind bzw. waren im Geschäftsjahr:

Herr Dr. Torsten Tiefel,

Herr Karlheinz Bangel (bis 11. Oktober 2013).

Alle Geschäftsführer haben die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

9.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Auf diese Angaben wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

10. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH, Silbitz, gemäß § 271 Abs. 2 HGB i. V. m. § 290 HGB sowie seit dem 6. April 2011 auch ein verbundenes Unternehmen der VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, München.

11. Angabe des Orts der Hinterlegung des Konzernabschlusses

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, München, einbezogen. Der Konzernabschlusses 2012 wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

12. Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB

Auf die Angabe des Prüferhonorars wurde wegen der Einbeziehung in den Konzernabschluss der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH, Silbitz, bzw. VTC Industrieholding GmbH & Co. KG, München, verzichtet.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

Silbitz Guss GmbH, Silbitz

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

 

Silbitz, 3. Februar 2014

gez. Dr. Torsten Tiefel, Geschäftsführer

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 1.1.2013
EUR
Verschmelzung
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2013
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.620.070,40 27.688,00 0,00 0,00 0,00 2.647.758,40
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.711.054,10 1.241.445,26 151.859,99 41.240,00 0,00 15.145.599,35
2. technische Anlagen und Maschinen 32.260.701,57 179.788,00 870.354,07 41.829,36 7.105,70 33.345.567,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.993.726,68 71.655,00 1.384.813,63 0,00 771.261,55 10.678.933,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.052,36 0,00 773.790,76 (83.069,36) 0,00 786.773,76
  56.061.534,71 1.492.888,26 3.180.818,45 0,00 778.367,25 59.956.874,17
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.501,00 -18.501,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 18.032,00 0,00 0,00 0,00 1.232,00 16.800,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 35.012.138,19 98.591,02 4.300.000,00 1.057.909,17 0,00 40.468.638,38
  35.048.671,19 80.090,02 4.300.000,00 1.057.909,17 1.232,00 40.485.438,38
  93.730.276,30 1.600.666,28 7.480.818,45 1.057.909,17 779.599,25 103.090.070,95
  Abschreibungen
  Stand am 1.1.2013
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2013
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.534.049,40 54.951,00 0,00 2.589.000,40
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.596.602,52 404.931,99 0,00 7.001.534,51
2. technische Anlagen und Maschinen 27.976.054,57 944.635,43 7.103,70 28.913.586,30
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.475.516,68 419.207,63 707.997,55 8.186.726,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  43.048.173,77 1.768.775,05 715.101,25 44.101.847,57
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 16.799,00 0,00 16.799,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 16.799,00 0,00 16.799,00
  45.582.223,17 1.840.525,05 715.101,25 46.707.646,97
  Buchwerte
  Stand am 31.12.2013
EUR
Stand am 31.12.2012
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.758,00 86.021,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.144.064,84 7.114.451,58
2. technische Anlagen und Maschinen 4.431.981,00 4.284.647,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.492.207,00 1.518.210,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 786.773,76 96.052,36
  15.855.026,60 13.013.360,94
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.501,00
2. Beteiligungen 1,00 18.032,00
3. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 40.468.638,38 35.012.138,19
  40.468.639,38 35.048.671,19
  56.382.423,98 48.148.053,13

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Silbitz Guss GmbH, Silbitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen des gesetzlichen Vertreters unter "Finanzlage" und "Risikobericht" im Lagebericht hin. Dort wird ausgeführt, dass die Gesellschaft zum Ausgleich der planmäßigen Liquiditätsunterdeckung des Geschäftsjahres 2014 der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, eine Finanzierungszusage in Höhe von TEUR 1.300 zzgl. TEUR 1.200 Sicherheitsreserve erteilt hat. Dadurch und durch die bisherigen Ausleihungen an dieses verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 20.924 und auf Grund der zugunsten der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, gemeinsam mit der SBG Silbitz Beteiligungsgesellschaft mbH, Silbitz, erteilten Patronatserklärung zur Sicherstellung der Zahlungsverpflichtungen gegenüber Kreditinstituten sowie darüber hinaus gegebener Bürgschaften und abgeschlossener Sicherheitenpoolverträge für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen ist die Entwicklung der Gesellschaft von der Entwicklung der verbundenen Unternehmen, insbesondere der ZGG - Zeitzer Guss GmbH, Zeitz, abhängig.

 

Jena, den 7. Mai 2014

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