BB Ming II GmbH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Andreas Sterr seit 24.2.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Prignitzer Eisenbahn GmbHBerlin(vormals: Putlitz)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANGAllgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften des HGB unter Beachtung der für Gesellschaften mit beschränkter Haftung geltenden Vorschriften und der branchenspezifischen Vorschriften aufgestellt. Es wurde von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 272 Abs. 2 HGB erstellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Mit Vertrag vom 13. April 2012 wurde der Teilbetrieb, welcher den Infrastrukturbereich beinhaltete, rückwirkend zum 1. Januar 2012 aus der Prignitzer Eisenbahn GmbH ausgegliedert. Dabei wurde Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 2.446, Umlaufvermögen in Höhe von T€ 597, aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 191 und Sonderposten aus Investitionszuschüssen in Höhe von T€ 978 auf die PEG Infrastruktur GmbH übertragen. Bei der Übertragung entstand ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von T€ 360. Aufgrund dieses Vorganges sind die Vorjahreszahlen in diesem Jahresabschluss nur bedingt vergleichbar. Die neu gegründete Gesellschaft PEG Infrastruktur GmbH wurde mit Wirkung zum 9. Juli 2012 veräußert. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert fortgeführt, soweit im Folgenden nicht gesondert erläutert. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten i.S.d. § 255 Abs. 1 HGB abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen nach § 253 Abs. 2 HGB bewertet. Die Abschreibungssätze orientieren sich an den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen Vermögensgegenstände sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen:
Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als 150,00 EUR und weniger als 1.000,00 EUR betragen, wurde aus Vereinfachungsgründen gemäß § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird, da der Posten insgesamt von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft ist und die damit unterstellte Nutzungsdauer näherungsweise der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entspricht. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Die Bestände an Hilfs- und Betriebsstoffen sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen begegnet. Ferner werden auf den Nettoforderungsbestand Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1% gebildet. Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zu Nennwerten bilanziert und betreffen Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Vor dem Jahr 2010 gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil wurden gemäß § 67 Abs. 3 EGHGB beibehalten und werden entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände aufgelöst. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird entsprechend der Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden, von der Bundesbank im Monat Dezember 2012 veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. In die Bewertung wurden entsprechende Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen wurden mit den entsprechenden Forderungen verrechnet, soweit die entsprechenden Voraussetzungen hierfür vorlagen. 2. Erläuterungen zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens geht aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel hervor. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Wesentlichen Cash-Pool-Forderungen (T€ 10.170). Die Forderungen sind vollständig innerhalb eines Jahres fällig. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt T€ 2.922 (Vorjahr: T€ 3.271) betreffen im Wesentlichen Ansprüche aus Schadenersatzforderungen (T€ 358), Versicherungserstattungen (T€ 508), Darlehensforderungen (T€ 1.321), Ansprüche gegenüber Aufgabenträgern (T€ 591) und Fördermittel (T€ 42). In den sonstigen Vermögensgegenständen befinden sich Ansprüche in Höhe von T€ 861 deren Restlaufzeit über ein Jahr beträgt. Die restlichen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Die Gesellschaft ist in den Cash Pool der NETINERA Deutschland GmbH, Viechtach, integriert. Die Forderung wird mit T€ 10.170 unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Passiva Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2012 unverändert € 200.000. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklagenanteil wurde in den Vorjahren für genutzte Sonderabschreibungen gemäß § 7g EStG gebildet. Der Sonderposten wird gemäß § 7a EStG aufgelöst. Nach Einführung des BilMoG wurden keine weiteren Beträge in den Sonderposten eingestellt. Sonderposten für Investitionszuschüsse Die Gesellschaft weist die erhaltenen Investitionszuschüsse in einem besonderen Posten im Sinne von § 265 Abs. 5 HGB zwischen dem Eigenkapital und den Rückstellungen aus. Dieser Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände gewinnerhöhend aufgelöst. Im Geschäftsjahr wurden unplanmäßig die Sonderposten für 6 Triebwagen in Höhe von T€ 4.332 aufgelöst, da diese veräußert wurden und keine Zweckbindungsfrist mehr hatten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 3.391 (Vorjahr: T€ 4.019) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Wirtschaftsgüter, eine private betragsmäßige, selbstschuldnerische Bürgschaft der Ferrovie dello Stato S.p.A. und Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 6.739 die Gesellschafterin NETINERA Region Ost GmbH, Berlin. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 376), Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft (T€ 1.475) und Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag (T€ 4.876). Die sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 14 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der NETINERA Deutschland. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 1.310 (Vorjahr: T€ 3.645) betreffen im Wesentlichen kreditorische Debitoren (T€ 444), Rückzahlungsver-pflichtungen aus Verkehrsverträgen (T€ 828) sowie abzuführende Lohnsteuern (T€ 38). 3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse und Erträge aus Zuschüssen und Ausgleichsleistungen In den Umsatzerlösen und den Erträgen aus Zuschüssen und Ausgleichsleistungen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 705 enthalten. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 40 (Vorjahr: T€ 1.305) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 5.506 aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuwendungen zum Anlagevermögen enthalten. Davon entfielen T€ 4.332 auf außerplanmäßige Auflösungen. Des Weiteren sind in den Erträgen T€ 175 aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil enthalten. Abschreibungen In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 335 (Vorjahr: T€ 1.035) enthalten. Außerordentliches Ergebnis Im Geschäftsjahr wurde durch die Ausgliederung eines Teilbetriebes ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von T€ 360 erzielt. Dieser Ertrag ergab sich aus dem Unterschied des Ansatzes in der Ausgliederungsbilanz und den Buchwerten zum 31.12.2011 der ausgegliederten Vermögensgegenstände. 4. Sonstige Pflichtangaben Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gemäß § 285 Nr. 23 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag lagen folgende finanzielle Verpflichtungen vor:
Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 a, b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an nachfolgenden Gesellschaften mit mindestens 20 % beteiligt:
Konzernkreis Die NETINERA Deutschland GmbH, Viechtach, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der NETINERA Deutschland GmbH wird nach § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und bekannt gemacht. Für den größten Kreis von Unternehmen stellt Ferrovie dello Stato Italiane S.p.A., Rom, Italien, den Konzernabschluss per 31.12.2012 auf. Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der NETINERA Region Ost GmbH.
Berlin, den 15. Mai 2013 Wolfgang Kloppenburg Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Prignitzer Eisenbahn GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Inanspruchnahme der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Zum Zeitpunkt der Beendigung unserer Prüfung konnte nicht abschließend beurteilt werden, ob die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB (Verzicht auf Lagebericht) zu Recht in Anspruch genommen worden ist, weil die Voraussetzungen der Nr. 4 (Angabe der Befreiung im Anhang des vom Mutterunternehmen aufgestellten und offen gelegten Konzernabschlusses) ihrer Art nach erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden können.
Berlin, den 17. Mai 2013 PricewaterhouseCoopers
Angelika Kraus, Wirtschaftsprüferin ppa. Stephan Lawitzke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2013 festgestellt. |
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