Photobox Holding Germany GmbH
Selbe AdresseBildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adriano Fernandes Nascentes seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Alessandro Coppo seit 28.10.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Photo Holdco Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
posterXXL GmbHKirchheim b.München (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis 30. April 2024I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die posterXXL GmbH bietet insbesondere in Deutschland und Österreich Fotodienstleistungen im Digitaldruck an. Das Produktsortiment umfasst individualisierbare Fotoartikel für private Endkunden sowie zahlreiche Dienstleistungen für Industrie- und Geschäftskunden. Die posterXXL GmbH bietet seit ihrer Gründung im Jahr 2004 vielfältige Möglichkeiten, Digitalfotos auf verschiedene Materialien zu drucken. Dazu zählen neben den Großformaten (als Poster sowie auf Leinwand, Acryl, Forex Platte oder Alu-Dibond), Bilderrahmen, Fotobücher, individualisierte Kalender, Grußkarten, Fotos sowie Gebrauchs- und Geschenkartikel. Derzeit betreibt die Gesellschaft Internetportale in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen produziert ausschließlich am Standort Kirchheim bei München und beschäftigt aktuell ca. 106 Mitarbeiter. Im Juli 2023 hat die Gesellschaft im Zusammenhang mit der Übertragung von diversen Funktionen auf die Storio Gruppe ein Distribution Agreement mit der Albelli B.V. abgeschlossen, wonach die Gesellschaft eine fixe EBIT Marge auf die Umsatzerlöse erhält. Da die Gruppe weiterhin neben den Umsatzerlösen das EBITDA als Steuerungsgröße heranzieht, bleibt diese trotz des Distribution Agreements weiterhin ein finanzieller Leistungsindikator. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die posterXXL GmbH 90% ihrer Umsätze in Deutschland erzielt. Wir beziehen uns deshalb in den nachfolgenden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Ausführungen ausschließlich auf den deutschen Markt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html) In Deutschland setzt laut Sommerprognose 2024 des IfW Kiel eine moderate Konjunkturerholung ein. Im laufenden Jahr dürfte die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent zulegen (Frühjahrsprognose: 0,1 Prozent). Getragen wird die Erholung vor allem von den wieder anziehenden Exporten und dem Konsum. Eine hohe konjunkturelle Dynamik zeichnet sich jedoch nicht ab. Für 2025 rechnet das IfW Kiel mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,1 Prozent (Frühjahrsprognose: 1,2 Prozent). Die Inflationsrate dürfte sich bei etwa 2 Prozent einpendeln, der Arbeitsmarkt zeigt sich weitgehend robust. (https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/sommerprognose-2024-des-ifw-kiel/) 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch im Jahr 2023 erfreuen sich Fotobücher und sonstige Fotoprodukte weiterhin großer Beliebtheit. Die Nachfrage nach diesen personalisierten Erinnerungsstücken ist ungebrochen hoch und zeigt, dass das Bedürfnis der Menschen nach individuellen Gestaltungsmöglichkeiten in der digitalen Welt ständig größer wird. Immer mehr Menschen entdecken die Freude daran, ihre schönsten Erinnerungen auf diese Art festzuhalten und zugleich ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. (https://www.piv-imaging.com/imagingmarkt/foto-und-imaging-markt-stabil-hohe-nachfrage-nach-csc-kameras-und-sofortbildkameras-10011229) 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023/24 stand ganz im Zeichen der Migration auf die neue Storio-Group Gruppenplattform inklusive neuem Webshop. Die neue technologische Plattform bringt für den Kunden sehr viele Vorteile, u.a. einen deutlich verbesserten Fotobuch-Editor, dem bereits Millionen Kunden unserer Partnermarken in ganz Europa vertrauen, eine noch höhere Qualität bei Fotobüchern, einfachere und schnellere Gestaltungstools, eine große Auswahl an kreativen Designs sowie eine optimierte Produktpalette. Die Migration wurde erfolgreich im Juli 2023 durchgeführt. Im Zusammenhang mit diversen Funktionsverlagerungen wurde ein Distribution Agreement mit der Albelli B.V abgeschlossen, wonach eine fixe EBIT-Marge auf die Umsatzerlöse bei der Gesellschaft verbleibt. Wir mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang von 6% verzeichnen. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die oben genannten Gründe im Zusammenhang mit der Migration auf die Storio Gruppenplattformen sowie weiterhin inflationsbedingte Nachfragerückgänge. Das EBITDA ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum um T€ 4.388 auf T€ 4.536 gestiegen, was im Wesentlichen auf den signifikanten Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 6.280 zurückzuführen ist. Hauptgrund hierfür sind geringere Kostenweiterbelastungen vom Konzern. Der Rückgang der Kostenweiterbelastungen von der Gruppe betrifft im Wesentlichen Gehälter und Serviceleistungen, welche durch den Aufwand aus dem neu abgeschlossenen Distribution Agreement in Höhe von T€ 1.719 (zur Erzielung der EBIT-Marge in Höhe von 4,65% der Umsatzerlöse) teilweise kompensiert wurden. Daneben sind die sonstigen betrieblichen Erträge nahezu unverändert geblieben. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen trotz der im Distribution Agreement vereinbarten fixen EBIT-Marge für unsere interne Unternehmenssteuerung weiterhin die Kennzahlen Umsatz und EBITDA 1 heran. Diese Kennzahlen werden unter dem Punkt "Ertragslage und Prognose-Ist Vergleich" beschrieben. Zum Zwecke der Unternehmenssteuerung verwendet die Gesellschaft keine wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren. 5. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr wurden selbst geschaffene Entwicklungsleistungen im Zusammenhang mit dem Bestellprozess auf unserer Website in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) aktiviert. 6. Lage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist nach wie vor solide. a. Ertragslage und Prognose-Ist Vergleich Die Umsatzerlöse betragen T€ 45.271 und sind damit um T€ 3.083 oder 6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesunken. Da die Prognose für das Geschäftsjahr 2023/24 bereits auf vorläufigen Ist-Zahlen beruhte konnte diese erreicht werden. Gleichzeitig ist das EBITDA um T€ 4.388 auf T€ 4.536 gestiegen, was im Wesentlichen auf geringere Kostenweiterbelastungen durch den Konzern zurückzuführen ist (siehe Erläuterungen zum Geschäftsverlauf). Die Prognose konnte somit erreicht werden. Nach Abschreibungen von T€ 1.026 und einem positiven Finanzergebnis von T€ 1.034 beläuft sich der Gewinn vor Ergebnisabführung auf T€ 4.543 (Vorjahr: T€ -2.833). b. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist solide. Zum Stichtag 30.04.2024 belaufen sich die Liquiden Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) auf T€ 511. Darüber hinaus sind T€ 15.884 bei der Photobox Holding Germany GmbH im Rahmen eines zentralen Cash Managements angelegt (Restlaufzeit mit mehr als einem Jahr). Zum Stichtag besteht außerdem eine Cash-Pooling Forderung in Höhe von T€ 3.892 gegen die Horizon Bidco Limited. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch ihren positiven operativen Cashflow und der oben beschriebenen Darlehensforderung. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über weitere finanzielle Vermögenswerte, wie zum Beispiel Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die unmittelbar im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit entstehen. Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht. Ein Finanzierungsbedarf besteht derzeit nicht. Sollte sich ein darüberhinausgehender, weiterer Finanzierungsbedarf ergeben, so ist dieser über eine Patronatserklärung der Panorama Topco B.V. für mindestens 12 Monate gesichert. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem 30. April 2023 um T€ 2.769 auf T€ 34.550 erhöht. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag T€ 18.364, was einer Eigenkapitalquote von 53,2% entspricht. Das Eigenkapital ist zum Vorjahr unverändert, da der im Geschäftsjahr erwirtschaftete Gewinn im Zuge des Ergebnisabführungsvertrages an die Organträgerin abgeführt wird. Das Anlagevermögen ist abschreibungsbedingt und aufgrund von Anlagenabgängen um T€ 813 auf T€ 3.296 gesunken. Das Umlaufvermögen ist um T€ 3.632 auf T€ 31.167 gestiegen. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen ein Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 795 sowie einer Erhöhung der Forderung gegen die Horizon Bidco Limited aus dem zentralen Cashpooling in Höhe von T€ 2.381. Das Umlaufvermögen teilt sich auf in Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 29.079 (30. April 2023: T€ 25.423), Flüssige Mittel in Höhe von T€ 511 (30. April 2023: T€ 791) sowie Vorräte in Höhe von T€ 1.576 Euro (30. April 2023: T€ 1.320). Die Rückstellungen beliefen sich zum Stichtag auf T€ 997 (30. April 2023: T€ 1.181) und entfallen ausschließlich auf sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 14.921 sind um T€ 3.025 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 12.644 (30. April 2023: T€ 9.231) teilen sich auf in Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 6.381 (30. April 2023: 9.231), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.543 (30. April 2023: T€ 0) sowie in Höhe von T€ 1.720 (30. April 2023: T€ 0) in Verbindlichkeiten gegenüber der Albelli B.V. aus dem Distribution Agreement. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als solide bezeichnet werden. III. Chancen- und RisikoberichtIm Folgenden findet sich eine Auswahl wesentlicher Risiken und Chancen für die Geschäftstätigkeit der posterXXL GmbH. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Risiken stellen für das Unternehmen eine mögliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation dar. Der zugrundeliegende Betrachtungszeitraum entspricht dem Prognosezeitraum. 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Die posterXXL GmbH agiert in einem sehr wettbewerbsintensiven Marktumfeld, das von hoher Dynamik geprägt ist. Der zunehmend mobile Trend bedingt zudem, unsere Produkte auch über mobile Plattformen für den Kunden bestmöglich bestellbar zu machen. Der dadurch entstehende Innovationsdruck ist groß und die wirtschaftlichen Konsequenzen erheblich, wenn es nicht gelingt, diesen Trends zu begegnen Die posterXXL GmbH ist durch ihre weitreichende Erfahrung im Onlinemarkt, hohe Automatisierungsgrade in der Fertigung sowie einer sehr kurzen "time to market" bei der Entwicklung neuer Produkte gut gerüstet, diesen Risiken zu begegnen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als eher gering eingestuft. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als hoch eingeschätzt. Das Risiko wird deshalb insgesamt als moderat bewertet. b. Konzernabhängigkeit Die Gesellschaft ist vollständig in die Storio-Group eingebunden und nutzt ausschließlich die unternehmens- und geschäftsrelevanten Systeme und Prozesse der Gruppe. Es besteht demzufolge eine hohe Abhängigkeit von der Innovationsfähigkeit und dem Vorantreiben der Transformation in digitale Geschäftsmodelle durch die Gruppe. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als gering eingestuft. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als hoch eingeschätzt. Das Risiko wird deshalb insgesamt als moderat bewertet. c. Starke Saisonalität Branchentypisch unterliegt das Geschäft des Online Versandhandels einer starken saisonalen Schwankung. Das vierte Quartal des Kalenderjahres ist aufgrund des Weihnachtsgeschäftes das mit Abstand stärkste. Das bringt ein hohes Risiko in sich, da Ausfälle von Maschinen, Technik oder Arbeitskräften in diesem Zeitraum zu einem überdurchschnittlichen Umsatz- und Ergebnisausfall führen können. Gezielte Gegenmaßnahmen lassen die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos allerdings erheblich sinken. So werden beispielsweise permanent Automatisierungs- und Fertigungsgrade überprüft und mit gezielten Neu- und/oder Ersatzinvestitionen weitere Kapazitäten und bewusste Redundanzen geschaffen. Dies gilt analog für die technische Infrastruktur wie zum Beispiel Server. Unsere Maschinen und technischen Anlagen entsprechen dem neuesten Stand der Technik und werden permanent gewartet. Des Weiteren sorgen flexible Arbeitszeitmodelle sowie der Einsatz von Zeitarbeitskräften in Spitzenzeiten dafür, potenzielle Engpässe von Arbeitskräften nicht entstehen zu lassen. Eine gezielte Erweiterung des Produktsortiments bringt zudem die Chance, die starke saisonale Abhängigkeit zu entzerren. In Spitzenzeiten wird zudem auf externe Druckressourcen zurückgegriffen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als moderat eingeschätzt. Das Risiko wird deshalb insgesamt als moderat bewertet. d. IT- und Cyber-Risiken Die Gesellschaft ist im Hinblick auf die gesamte Dienstleistungserbringung auf weitestgehend automatisierte Prozesse angewiesen, deren Effizienz sowie Zuverlässigkeit von der Funktionsfähigkeit, Stabilität und Sicherheit, der ihnen zugrunde liegenden technischen Infrastruktur abhängen. Diese könnte durch Ausfälle der IT-Systeme, physische Beschädigungen, Systemabstürze, Stromausfälle, Viren oder Würmer, Fehlbedienung, Missbrauch oder durch böswillige Angriffe beeinträchtigt werden. Die laufende technische Weiterentwicklung, ständige Verbesserung der eigenen Systeme, Sicherheit und Netzwerk sowie getroffene Maßnahmen haben sich als wirkungsvoll erwiesen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als moderat eingeschätzt. Das Risiko wird deshalb insgesamt als moderat bewertet. e. Rechtliche Risiken Potenzielle Rechtsrisiken können sich aus einem Verstoß gegen Urheber- und Markenrechte von Bildmotiven, einem Verstoß gegen Wettbewerbsrecht oder geltende Datenschutzbestimmungen ergeben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Verstößen gegen Urheber und Wettbewerbsrecht wird dadurch gemildert, dass bei der Verwendung von Bildmotiven entsprechende Verträge mit den Rechteinhabern bzw. Lizenzmodelle geschlossen werden. Jedes gedruckte Bild stellt zudem eine individuelle Einzelfertigung für einen bestimmten Kunden dar, ein und dasselbe Motiv wird somit niemals in größeren Stückzahlen gedruckt. Mögliche wettbewerbsrechtliche Verstöße werden durch die Marktdynamik und den hohen Konkurrenzdruck eventuell begünstigt. Die posterXXL GmbH nimmt daher umfangreiche rechtliche Beratung in Anspruch, um solchen Verstößen vorzubeugen. Datenschutzrechtliche Verstöße wären in ihrer Auswirkung sehr hoch (Reputationsverlust und wirtschaftliche Konsequenzen), da es sich um sensible Kundendaten handelt, deren Fallzahl zudem sehr hoch ist (Massendaten). Die posterXXL GmbH hat ihre komplette Organisation daher auf die Einhaltung datenschutzrechtlicher Bestimmungen ausgerichtet. Ein externer Datenschutzbeauftragter sowie zwei interne Datenschützer stellen zudem die Einhaltung der Datenschutzcompliance sicher. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als hoch eingeschätzt. Das Risiko wird insgesamt als moderat bewertet. f. Ukraine-Russland-Krieg Der seit Februar 2022 andauernde Ukraine-Russland-Krieg hat keine direkten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung, da es keine direkten Geschäftsbeziehungen zur Ukraine oder zu Russland gibt. Indirekte Auswirkungen auf die Gesellschaft durch wirtschaftliche Entwicklungen wie allgemeine Preissteigerungen, Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie inflationsbedingte Kaufzurückhaltung von Kunden sind jedoch weiterhin zu erwarten. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos wird als hoch eingeschätzt. Die Auswirkungen der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als moderat eingeschätzt. Das Risiko wird insgesamt als moderat bewertet. g. Produktionswirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft stellt ihre Produkte fast ausschließlich selbst her. Hierfür werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (im Wesentlichen Verpackungs- und Druckmaterialien) angeschafft, die unmittelbar in den Produktionsprozess einfließen und zum versandfertigen Endprodukt verarbeitet werden. Aus dem Prozess der Lagerung und Verarbeitung von Materialien ergeben sich potenzielle Risiken. Hierfür sind gezielt organisatorische Regelungen getroffen (z. B. die Bestellung eines permanenten internen Sicherheitsbeauftragten, die Beauftragung einer externen Sicherheitsfachkraft sowie regelmäßige Schulungen) worden. Darüber hinaus hat die Gesellschaft gegen solche Elementarschäden Vorkehrung in Form von umfangreichem Versicherungsschutz getroffen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken wird daher als gering eingestuft. Die Auswirkung der im Falle eines Risikoeintritts resultierenden Konsequenzen für die Gesellschaft wird als gering eingeschätzt. Das Risiko wird deshalb insgesamt als gering bewertet. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. 2. Chancenbericht Die Einbindung in den Verbund der Storio Group mit vielen starken Marken im europäischen Markt sowie umfangreichen Produktionskapazitäten in zahlreichen europäischen Ländern eröffnet vielseitige Chancen. Zum einen ermöglicht es auf der Beschaffungsseite den günstigen Einkauf von Materialen für die Fertigung. Zum anderen bestehen auf der Produktionsseite umfangreiche Kapazitäten, die länderübergreifend genutzt werden können und somit ein teures Outsourcing an Drittanbieter verhindern. Schließlich besteht die Möglichkeit sich im Gruppenverbund auszutauschen, voneinander zu lernen und somit "best-practice" Prozesse im eigenen Unternehmen zu etablieren. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, begegnen wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität. Unsere hohe Innovationskraft und unser kurzer "time to market" begünstigt die Entwicklung und den Erfolg neuer Produkte. Hieraus ergibt sich die Chance, unserer Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch. Es wird zudem auf bewährte, solide und qualitätsbewusste Lieferfirmen zurückgegriffen, mit denen zum Teil langfristige Vertragsbeziehungen gepflegt werden. 3. Gesamtaussage zur Chancen- und Risikosituation Wesentliche Veränderungen der Risikoeinschätzung im Vergleich zum Vorjahr bestehen nicht. Aus heutiger Sicht erscheinen Risiken begrenzt und kontrollierbar. Systeme und Prozesse im Bereich des Risikomanagements haben sich bewährt. Gegenwärtig und in absehbarer Zeit existieren aus Sicht des Unternehmens keine bestandsgefährdenden Einzelrisiken. Auch gefährden die Einzelrisiken in Summe nicht den Fortbestand unseres Unternehmens. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Wesentlicher Bestandteil des unternehmensinternen Steuerungssystems ist das Monitoring von Chancen. Dazu beschäftigt sich die Gesellschaft zum einen intensiv mit Marktszenarien sowie der Entwicklung des nationalen wie internationalen Marktumfeldes. IV. PrognoseberichtIm Jahr 2022, nach dem Joint Venture zwischen der Photobox Group und der Albelli Group, wurde die strategische Entscheidung getroffen, die neu gebildete Gruppe auf einer gemeinsamen Gruppen-Plattform zusammenzuführen. Im Juli 2023 wurde das Geschäft der posterXXL vollständig migriert, was unter anderem die Einführung einer neuen Plattform für die Website und die E-Commerce-, Produktions- und Backoffice-Aktivitäten sowie die Einführung einer neuen visuellen Markenidentität beinhaltete. Zukünftig soll posterXXL direkt von den Innovationen profitieren, die auf Gruppenebene entwickelt und eingeführt werden. Die Prognose unterliegt einer gewissen Unsicherheit. Seit dem Geschäftsjahr 2023/24 erfolgt die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auf Basis des Distribution Agreements mit der Albelli B.V., welches im Juli 2023 abgeschlossen wurde. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023/24 betragen T€ 45.271, das EBITDA beträgt T€ 4.536. Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird aufgrund der jetzt umgesetzten Migration auf die Storio Group Plattformen ein Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Nach einem Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023/24, der unter anderem auf die im Juli 2023 durchgeführte Migration zurückzuführen war, gehen wir davon aus, dass sich die Kunden an den neuen Auftritt, die Website und Produkte der posterXXL gewöhnt haben und sich dies in den Umsatzzahlen niederschlagen wird. Wir gehen, basierend auf Basis des geschlossenen Distribution Agreements mit einem Ziel-EBIT von 4,65%, von einem positiven EBITDA im niedrigen einstelligen Millionenbereich aus. Die Prognose beinhaltet bereits realisierte und noch zu erwartende allgemeine Preis- und Kostensteigerungen.
Kirchheim bei München, den 19. Dezember 2024 posterXXL GmbH Geschäftsführer Alessandro Coppo Leonardus Kerckhaert
1 EBITDA: Ergebnis vor Zinsen, Erträge aus
Beteiligungen, Steuern und Abschreibungen
Bilanz zum 30. April 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 01. Mai 2023 - 30. April 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis 30.04.2024A. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches gem. §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gesamtkostenverfahren Anwendung. Die posterXXL GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. April 2024 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die posterXXL GmbH mit Sitz in Kirchheim bei München ist im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 223391 registriert. Durch Gesellschafterbeschluss vom 6. März 2017 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Photobox Holding Germany GmbH, Kirchheim bei München, abgeschlossen. In diesem Zusammenhang besteht zum 30. April 2024 eine Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung in Höhe von 4.543.387,80 Euro. Aus dem Vorjahr besteht eine Forderung aus Verlustübernahme in Höhe von 2.833.143,58 Euro. B. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAuf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Vom Wahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB wurde im Berichtszeitraum Gebrauch gemacht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer (5 Jahre) abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer (2 bis 3 Jahre) entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 15 Jahre) linear. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 800,00 Euro nicht übersteigen. Geleistete Anzahlungen Geleistete Anzahlungen werden zu Nominalwerten angesetzt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen, bestehend aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, sind zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter oder vorübergehender Wertminderung zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert bilanziert. Die Überprüfung der Werthaltigkeit erfolgt jährlich. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1% auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Fristigkeit bis 60 Tage, 2% auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Fristigkeit von 61 bis 120 Tage und 30% auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Fristigkeit über 120 Tage Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden zum Zeitpunkt der Entstehung mit dem Tageskurs und am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Das Eigenkapital wird unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung dargestellt. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen sowie künftig zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen. Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Latente Steuern Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Photobox GmbH, Kirchheim bei München, als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie allein die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Gesellschaft im Abschluss der Photobox GmbH, Kirchheim bei München, als Organträgerin erfasst. Steuerumlagen sind nicht erfolgt. Umsatzerlöse Umsatz gilt in dem Zeitpunkt als realisiert, in dem die Gefahr des zufälligen Untergangs der veräußerten Ware auf den jeweiligen Kunden übergegangen ist. Außergewöhnliche Aufwands- und Ertragsposten (§ 285 Nr. 31 HGB) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten erstmalig die Aufwendungen aus dem Distribution Agreement mit der Albelli B.V. in Höhe von 1.719.264,70 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). C. Angaben zur Bilanz - AKTIVAAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Der Buchwert der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 0,00 Euro. Anteilsbesitz In der Anteilsbesitzliste sind die Angaben zu Unternehmen, an denen unmittelbar oder mittelbar ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht, enthalten.
* Die MCIP Management UG ist persönlich haftender Gesellschafter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.503.820,59 Euro (Vorjahr: 743.081,08 Euro) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 27.229.640,31 Euro (Vorjahr: 24.220.303,04 Euro) und sonstige Vermögensgegenstände von 345.885,21 Euro (Vorjahr: 459.872,91Euro) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin, die Photobox Holding Germany GmbH, in Höhe von insgesamt 17.930.047,93 Euro (Vorjahr: 18.885.300,75 Euro). Diese setzen sich zusammen aus einem Darlehen nebst Zinsen in Höhe von 15.884.314,73 Euro (Vorjahr: 16.052.157,17 Euro) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.045.733,20 Euro (Vorjahr: 2.833.143,58 Euro). Daneben bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen andere Konzerngesellschaften in Höhe von 5.389.567,45 Euro (Vorjahr: 3.807.392,81 Euro). Zum Stichtag besteht außerdem eine Cash-Pooling Forderung in Höhe von 3.892.162,04 Euro (Vorjahr: 1.510.366,76 Euro) gegen die Horizon Bidco Limited. D. Angaben zur Bilanz - PASSIVAEigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 2.025.000,00 Euro ist in 2.025.000 Anteile mit einem Nennbetrag von 1,00 Euro pro Anteil eingeteilt. Es wird vom Alleingesellschafter, der Photobox Holding Germany GmbH, Kirchheim bei München gehalten. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt und entspricht dem Handelsregistereintrag. Die anderen Gewinnrücklagen betreffen die gesetzlichen Rücklagen, die vor dem Rechtsformwechsel von der AG zur GmbH gebildet wurden. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für mietfreie Zeit aus einem langfristigen Mietvertrag in Höhe von 300.369,94 Euro (Vorjahr: 380.468,55 Euro), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 34.246,33 Euro (Vorjahr: 46.791,58 Euro), erfolgsabhängige Mitarbeitervergütungen in Höhe von 79.058,93 Euro (Vorjahr: 141.810,96 Euro), Urlaubsentgelte, Überstunden, Abfindungen und sonstige Boni in Höhe von 306.622,22 Euro (Vorjahr: 311.563,72 Euro), Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 184.124,99 Euro (Vorjahr: 179.196,52 Euro) sowie Berufsgenossenschaft in Höhe von 85.016,18 Euro (Vorjahr: 81.680,43 Euro). Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel zu entnehmen:
Die erhaltenen Anzahlungen enthalten bezahlte, aber noch nicht ausgelieferte Bestellungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.381.458,50 Euro (Vorjahr: 9.230.893,80 Euro), Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 4.543.387,80 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Albelli B.V. aus dem Distribution Agreement in Höhe von 1.719.264,70 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten. Rechnungsabgrenzung Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 268.656,70 Euro (Vorjahr: 340.298,45 Euro) enthält einen Baukostenzuschuss des Vermieters der Produktionshalle für Mietereinbauten und wird entsprechend der Laufzeit ratierlich aufgelöst. E. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Aufgliederung der im Bereich Druckerzeugnisse generierten Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB nach geographischen Merkmalen ist nachfolgender Übersicht zu entnehmen:
Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden 93% der Umsatzerlöse mit Druckerzeugnissen im Tätigkeitsbereich B2C und 7% im Tätigkeitsbereich B2B realisiert. Darüber hinaus wurden Intercompany Umsatzerlöse in Höhe von 1.599.225,85 Euro (Vorjahr: 539.837,00 Euro umgegliedert aus den sonstigen betrieblichen Erträgen zur Herstellung der Vergleichbarkeit) inklusive Aufschlag aus Kostenweiterbelastungen von Gehältern sowie Umsatzerlöse aus der Untervermietung von Büroräumen in Höhe von 343,828,24 Euro (Vorjahr: 271.138,22 Euro umgegliedert aus den sonstigen betrieblichen Erträgen zur Herstellung der Vergleichbarkeit) erzielt. Diese sind in den Gesamtumsatzerlösen in Höhe von 45.271.321,92 Euro (Vorjahr: 48.354.304,69 Euro) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1.899.085,98 Euro (Vorjahr: 1.902.196,35 Euro) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der reinen Kostenweiterbelastung ohne Aufschlag an verbundene Unternehmen in Höhe von 1.649.415,95 Euro (Vorjahr: 1.745.691,97 Euro). Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge aus der Veräußerung von Anlagevermögen in Höhe von 43.083,33 Euro (Vorjahr: 5.698,00 Euro) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3.536,60 Euro (Vorjahr: 22.599,23 Euro) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der sonstige betriebliche Aufwand beläuft sich auf 16.568.477,52 Euro (Vorjahr: 22.848.651,78 Euro) und enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 7.751,88 Euro (Vorjahr: 6.506,56 Euro). Periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten. Der starke Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf geringere Gruppen-Recharges zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Beteiligung an der MCIP UG in Höhe von 976,55 Euro (Vorjahr: 2.653.000,00 Euro) vorgenommen. F. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Zur Vermeidung des sofortigen Abflusses liquider Mittel, die zu Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit erforderlich sind, wurden Leasingverträge abgeschlossen. Die Verpflichtungen aus diesen Leasingverträgen sind unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen dargestellt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese Angaben in dem die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschluss der Horizon Bidco Limited, London, Vereinigtes Königreich enthalten sind. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Horizon Bidco Limited, London, Vereinigtes Königreich, der nach International Financial Reporting Standards aufgestellt wird, einbezogen. Die Horizon Bidco Limited stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen der Gruppe auf. Der Konzernabschluss wird im englischen Handelsregister veröffentlicht (beta.companieshouse.gov.uk). Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der posterXXL GmbH besteht nach § 292 HGB nicht, da die posterXXL GmbH und ihre Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Horizon Bidco Limited, London, Vereinigtes Königreich, einbezogen werden und dieser entsprechend § 291 Abs. 2 Nr. 1 aufgestellt wird. Des Weiteren sind die Voraussetzungen des § 292 Abs. 1 Nr. 1 bis Nr. 4 (Anforderungen für den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht) sowie Abs. 2 HGB (erforderliche Anhangangaben im Anhang des zu befreienden Unternehmens) erfüllt. Weiterhin werden der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Horizon Bidco Limited, London, Vereinigtes Königreich, in Einklang mit der EU-Abschlussprüferrichtlinie geprüft und in englischer Sprache offengelegt. Die unmittelbare Muttergesellschaft der Horizon Bidco Limited, London, Vereinigtes Königreich, ist die Panorama NewCo B.V., Amsterdam, Niederlande. Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren im Durchschnitt 116 Mitarbeiter beschäftigt, davon 38 Verwaltungsangestellte und 78 Produktionsmitarbeiter (Vorjahr gesamt: 126). Zusammensetzung der Mitglieder der Geschäftsführung Herr Andreas Otto, CEO der posterXXL GmbH, Herrsching a. Ammersee, Deutschland (ab 25. Oktober 2017 bis 05. Januar 2024) Herr Tristan Money, Storio Group CEO, zuständig in allen Belangen der Geschäftsführung, Amsterdam, Niederlande (ab 30. September 2022 bis 08. Februar 2024) Herr Leonardus Kerckhaert, Storio Group CFO, zuständig in allen Belangen der Geschäftsführung, Haarlem, Niederlande (ab 19. April 2023) Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Nicht marktübliche Geschäfte Da wir alle Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen zu marktüblichen Konditionen geschlossen haben, sind hierzu keine weiteren Angaben erforderlich. G. NachtragsberichtZwischen dem Bilanzstichtag 30. April 2024 und dem Datum, an dem der Jahresabschluss aufgestellt wurde, sind bei der Gesellschaft keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten. Mit Wirkung zum 05. September 2024 ist Herr Alessandro Coppo, Storio Group CEO, zuständig in allen Belangen der Geschäftsführung, Amsterdam, Niederlande als weiterer Geschäftsführer bestellt worden.
Kirchheim bei München, 19. Dezember 2024 posterXXL GmbH Geschäftsführer Alessandro Coppo Leonardus Kerckhaert Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 01. Mai 2023 bis zum 30. April 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die posterXXL GmbH, Kirchheim bei München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der posterXXL GmbH, Kirchheim bei München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der posterXXL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 19. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Jürgen Schumann, Wirtschaftsprüfer ppa. Sylvia Eichler, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 30.04.2024 wurde am 10.01.2025 festgestellt. |
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