Brückenbau Plauen GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Würden seit 9.3.2009 | Prokura |
Reinhold Richard Pigal seit 21.2.2005 | Geschäftsführer |
Willi Gelberg seit 11.12.2003 | Prokura |
Hans Lutz Dr. Günther seit 11.12.2003 | Geschäftsführer |
Robert Hofmeister seit 11.12.2003 | Prokura |
Georg Limper seit 11.12.2003 | Prokura |
Michael Dipl.-Ing. Nelles seit 11.12.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sachtleben Bergbau GmbHLennestadtJahresabschluss zum 31.12.2007BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird entsprechend den fürmittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.v. § 267 HGB geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Ausweiswahlrechte zwischen Bilanz oder Anhang wurden weitestgehend zugunsten des Anhangs ausgeübt. So wird die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 HGB) im Anhang dargestellt. Die Gesellschaft hat von den Erleichterungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) über die Gliederung und den Ausweis der Posten der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anhangs beachtet worden. Die einzelnen Posten "Gewinnvortrag" und "Jahresüberschuss" werden zusammengefasst in der Position "Bilanzgewinn" dargestellt. Die Bilanz wird vor Verwendung des Bilanzgewinnes aufgestellt. III. Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Es wird gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going-concern-Prinzip). Im Einzelnen gilt Folgendes: AKTIVA Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Abzug von nachträglichen Anschaffungskostenminderungen, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB werden vorgenommen, falls Wirtschaftsgüter des Anlagenvermögens zum Bilanzstichtag mit einem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen sind. Die Abschreibungen werden sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Abschreibungsmethode vorgenommen. Die Anschaffungskosten der Maschinen, maschinellen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über die geplante Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Hilfs- und Betriebstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Die Bestände an unfertigen und fertigen Erzeugnissen werden mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Auf Bestände, die infolge langer Lagerdauer oder aus anderen Gründen nur eingeschränkt verwertbar sind, werden ausreichende Wertabschläge vorgenommen. Der Ansatz zu Herstellungskosten unterblieb nur insofern, als dies im Rahmen einer verlustfreien Bewertung notwendig ist. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, abzüglich einer Pauschalwertberichtigung zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. PASSIVA Bei der Bildung der Rückstellungen wird den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie werden in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte anhand der neuen Richttafeln 2005 G von Dr. K. Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 6 %. Insgesamt liegen drei versicherungsmathematische Gutachten zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen vor. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Nennwert bzw. mit dem höheren Rückzahlungsbetrag. IV. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURODer Jahresabschluss enthält Geschäftsvorfälle in fremder Währung, die in EURO umgerechnet wurden. Für Fremdwährungsforderungen wird grundsätzlich der Briefkurs beachtet, für Fremdwährungsverbindlichkeiten der Geldkurs. Die Umrechnung der Fremdwährungsposten erfolgt mit den jeweiligen Kursen am Tage der Buchung des Geschäftsvorfalls. Sofern bei Forderungen der Kurs am Bilanzstichtag unter dem historischen Kurs liegt, wird der niedrigere Kurs angesetzt. Verbindlichkeiten werden gegebenenfalls mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. V. Bilanzerläuterungen: Den Buchwerten der Bilanz zum 31. Dezember 2007 sind zu Vergleichszwecken die Werte der Bilanz zum 31. Dezember 2006 gegenübergestellt. A. AKTIVAAnlagevermögen: Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen wird nachfolgend in einem Anlagenspiegel dargestellt. Als Anschaffungs- und Herstellungskosten sind historische Werte angesetzt worden. Die dargestellten Umbuchungen und Zuschreibungen resultieren aus den Anpassungen der Betriebsprüfung für den Zeitraum 01.10.2002 bis 31.12.2005, die im Jahresabschluss zum 31.12.2007 verarbeitet wurden.
Geschäfts- oder Firmenwert: Der entgeltlich erworbene Firmenwert wird über den Zeitraum von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Die Laufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt durchgängig weniger als ein Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 0 (Vj.: T€ 15) enthalten. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von T€ 41 (Vj.: T€ 32) abgesetzt. B. PASSIVA Eigenkapital: Das gezeichnete Kapital beträgt € 200.000,00. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von € 745.259,49 enthalten. Rückstellungen: Zum Bilanzstichtag werden Pensionsrückstellungen von € 1.128.027,00 (Vj.: € 1.088.446,00) ausgewiesen. Verbindlichkeiten: In den sonstigen Verbindlichkeiten sind € 156.179,77 (Vj.: € 228.209,18) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem bis zu fünf Jahren enthalten. Die Laufzeit aller übrigen Verbindlichkeiten beträgt durchgängig weniger als ein Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte, über deren Höhe keine Angabe gemacht werden kann. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 60 (Vj.: T€ 52) enthalten. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung: In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von T€ 133 (Vj.: T€ 123) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine wesentlichen periodenfremden Beträge enthalten. Im außerordentlichen Ergebnis sind die Ergebnisse der steuerlichen Außenprüfung für den Zeitraum 01.10.2002 bis 31.12.2005 erfasst. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen in Höhe von T€ 1.816 das ordentliche Ergebnis des Geschäftsjahres vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007. T€ 9 betreffen Steuern für Vorjahre. Der Steueraufwand des Berichtsjahres wurde durch Beteiligungserträge von T€ 1.246 beeinflusst, die handelsrechtlich erst in 2008 zufließen. VII. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse: keine Sonstige finanzielle Verpflichtungen: Mit Vereinbarung vom 27. Juni 2006 zwischen der Sachtleben Bergbau Verwaltungsgesellschaft mbh, der mg capital gmbh und der Sachtleben Bergbau GmbH wurde die Verpflichtung, der Sachtleben-Stiftung beizutreten, aufgehoben. Die Ausgleichszahlungen der verbleibenden Trägerunternehmen der Sachtleben-Stiftung an die Sachtleben Bergbau GmbH sind im April 2007 erfolgt. Es bestehen Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen mit unterschiedlichen Laufzeiten. Die Miet- und Leasingkosten für Maschinen, Kraftfahrzeuge und sonstige Einrichtungen betragen im Berichtsjahr insgesamt T€ 291. Geschäftsführung: Herr Dr.-Ing. Lutz Günther, geschäftsansässig in Lennestadt Herr Dipl.-Ing. Reinhold Pigal, geschäftsansässig in Bad Lauterberg Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres*):
*) ohne Geschäftsführer und
Auszubildende
Der Anteilsbesitz der Gesellschaft gemäß § 285 Nr. 11 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
Lennestadt, den 16. April 2008 Sachtleben Bergbau GmbH Dr.-Ing. Lutz Günther, Geschäftsführer Reinhold Pigal, Geschäftsführer LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft / Umsatz- und AuftragsentwicklungVon dem anhaltenden robusten Wachstum der Weltwirtschaft und von der weiterhin festen Konjunktur in Deutschland konnte die Sachtleben Bergbau GmbH profitieren. Im Bereich Schwerspat/Mahlspat wurde der Absatz um rd. 4.000 t gesteigert. Beim Flussspat-Trockenspat wurde die Verkaufsmenge gegenüber dem Vorjahr deutlich reduziert und an die Produktionskapazitätsgrenze des Grubenbetriebs angepasst. Erhöhte Preise und ein veränderter "Produktmix" führten dazu, dass die Umsatzerlöse um 6,4 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden konnten. Für das Jahr 2008 erwarten wir eine Stagnation beim Absatz in den Bereichen Bau- und Automobilindustrie, jedoch eine weiterhin sehr starke Nachfrage beim Flussspat, aufgrund der weltweiten Knappheit. 2. Produktion Für die Grube Wolfach betrug die Roherzförderung rd. 161.400 t woraus 95.700 t an Verkaufsprodukten hergestellt wurden. Es wird davon ausgegangen, dass im Geschäftsjahr 2008 die Produktionsmengen auf etwa gleichem Niveau liegen. Die Grube Wolfach hat die Produktion und den Absatz an Schwerspat/Mahlspat gegenüber dem Vorjahr um rd. 6 % steigern können. Die Flussspatproduktion lief im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder an der Kapazitätsgrenze wobei die Produktionsmengen reduziert wurden, um sie an die Kapazitäten des Grubenbetriebs anzupassen. Der Betrieb hat durch weitere Rationalisierung- und Verbesserungsmaßnahmen gegengesteuert. Wegen der weiterhin steigenden Öl- und Gaspreise wird von der Energiewirtschaft der Bau von Pipeline-Projekten sowie Bohrplattformen verstärkt vorangetrieben. Viele Pipelines aus den 70er Jahren sind marode und müssen planmäßig ausgetauscht werden. Darüber hinaus läuft auch der Schiffsbau auf hohem Niveau. Dadurch steigt der Bedarf an Flussspat für die Schweißindustrie weiter rapide an, während verfügbare Flussspatkonzentrate kaum zu erhalten sind. Dieser Trend wird sich voraussichtlich auch in 2008 fortsetzen. Durch den anhaltenden weltweiten Boom bei der Stahlproduktion benötigt der Metallurgiebereich zusätzliche Mengen an Flussspat. Chinesische Ware für den europäischen Markt ist wegen des hohen Eigenbedarfs in China knapp bemessen und hat sich auch wegen der gestiegenen Frachtkosten deutlich verteuert. Die Preise für die Flussspatprodukte ex Wolfach konnten deshalb nochmals angehoben werden. Die Explorationsarbeiten in der Grube Wolfach zur Teufe verlaufen planmäßig. Im Bereich 5. Stollen wurde zur Erkundung möglicher Flussspatreserven mit der Auffahrung eines Untersuchungsstollen begonnen. Die Grube Dreislar befindet sich in der letzten Abbauphase vor der Einstellung der Erzförderung. Die Grubenproduktion wird weiterhin planmäßig heruntergefahren und voraussichtlich Mitte 2008 eingestellt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden bei einer Roherzförderung von nur 24.700 t ca. 15.700 t Verkaufsprodukt produziert und abgesetzt. Die Rückgewinnung von Schwerspat aus den alten Absetzbecken in Liesen wurde fortgesetzt. In 2007 wurden daraus 7.700 t verkaufsfähige Konzentrate produziert. Die Aufbereitungsabgänge aus der Sedimentrückgewinnung wurden als Versatz zur Verfüllung von alten Abbauhohlräumen in die Grube transportiert. Das Grubenwasser ist bis auf das Niveau knapp unterhalb der 3. Sohle angestiegen. Der darunter befindliche Grubenbereich ist voll versetzt. Die Verfüllung der großen untertägigen Hohlräume zwischen dem Rudolfstollen und der 3. Sohle macht gute Fortschritte und wird fortgesetzt. Der Schrägschacht sowie die dazugehörigen Schachtumtriebe und die Rampe werden systematisch mit Bergen und Baustoffen voll versetzt. Im Dienstleistungsbereichwaren die Abteilungen Stollen- und Felsbau und Bergtechnik gut ausgelastet. Der Umsatz im Bereich "Handelswaren" liegt aufgrund mehrerer großer Einzelprojekte deutlich über dem Vorjahresniveau (+ 40 %). 3. Investitionen Die Investitionenim abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen insgesamt 0,7 Millionen €. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um einen Betontransporter und einen Fahrschaufellader für die Grube Wolfach, mehrere Anzahlungen für Neuanlagen sowie weitere Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen. Darüber hinaus wurde das Instrument des Leasing für Anschaffung von Maschinen und Geräten verwendet. 4. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs und der Investitionen erfolgt aus dem Cash-flow. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. 5. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2007 betrug 168. Dabei wurde vor allem in Wolfach der Personalstand um 6 neue Mitarbeiter erhöht. Mit Vereinbarung vom 27. Juni 2006 zwischen Sachtleben Bergbau Verwaltungsges. mbH, mg capital gmbh und Sachtleben Bergbau GmbH wurde die Verpflichtung, der Sachtleben-Stiftung beizutreten, aufgehoben. In einer ergänzenden bzw. abändernden Regelung zu dieser Vereinbarung vom 23. Februar 2007 wurde das Procedere einer Ausgleichszahlung der verbleibenden Trägerunternehmen der Stiftung an die Sachtleben Bergbau GmbH festgelegt. Die Zahlungen erfolgten im April 2007. Im Nachgang zur Betriebsvereinbarung vom 07. Dezember 2005 wurde in einer weiteren Betriebsvereinbarung vom 06. März 2007 mit dem Gesamtbetriebsrat die Neugestaltung der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersversorgung geregelt. 6. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Der Handelsvertretervertrag für die Mahlspatprodukte mit der Sachtleben Chemie GmbH, Duisburg, wurde zum 31. Dezember 2007 gekündigt und auf die LMT Services GmbH & Co. KG in Wolfach übertragen. Die Betriebprüfung durch das Finanzamt für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Hagen für den Zeitraum 01. Oktober 2002 bis 31. Dezember 2005 wurde im Jahr 2007 beendet. 7. Umweltschutz Die Betriebe der Sachtleben Bergbau GmbH unterliegen generell der Aufsicht durch die Bergbehörden. Alle Maßnahmen, u.a. auch im Umweltbereich, sind von den Bergbehörden zu genehmigen. Im Umweltbereich gab es keine besonderen Vorkommnisse. B. Darstellung der Lage des UnternehmensDer Jahresüberschuss 2007 der Sachtleben Bergbau GmbH beträgt T€ 3.248 und liegt damit um 10,9 % über dem Ergebnis des Vorjahres. Aufgrund von Preiserhöhungen erreichte die Gesamtleistung T€ 26.405 entsprechend einer Steigerung von 6,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der betriebliche Aufwand erhöhte sich um T€ 412 auf T€ 16.863, wozu insbesondere die um T€ 261 angestiegenen Betriebs- sowie die um T€ 237 angestiegenen Vertriebskosten beitrugen. Der Anstieg der Vertriebskosten ist in direktem Zusammenhang mit der Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2007 zu sehen. Im Rahmen der Abwicklung von Schließungsarbeiten in den Betrieben Wolfach und Dreislar wurden insgesamt rd. T€ 816 aus den vorhandenen Rückstellungen verbraucht. Zugeführt wurden den Schließungsrückstellungen sowie den sonstigen Rückstellungen für Bergbaulasten insgesamt T€ 390. Das Finanzergebnis aus der Beteiligung bei der DBI trägt zu rd. 33 % zum Gesamtergebnis der Sachtleben Bergbau GmbH bei. C. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftFür das Geschäftsjahr 2008 rechnen wir mit einer weiteren positiven Entwicklung unserer Unternehmenskennzahlen. Die monatlichen Tariflöhne, Tarifgehälter und Ausbildungsvergütungen wurden ab 01. April 2007 um 3,5 % angehoben. Die Lohn- bzw. Gehaltstarifverträge wurden fristgerecht zum 30. April 2008 von der IGBCE gekündigt. Wegen der unvorhersehbaren Entwicklung des Wechselkurses $/€ und der zunehmenden Verlagerung des Baus von Automobilkomponenten in die osteuropäischen Länder sowie Fernost und der damit verbundenen Entfernung der Stammmärkte zu unseren Produktionsstandorten ist die zukünftige Entwicklung mit Risiken behaftet. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 2. Risikomanagementziele / Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Diesbezügliche Angaben sind für die Sachtleben Bergbau GmbH nicht relevant. 3. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung konzentriert sich auf die Verbesserung und Ergänzung der vorhandenen Produktpalette. 4. Zweigniederlassungen Die Sachtleben Bergbau GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Lennestadt, den 16. April 2008 Sachtleben Bergbau GmbH Dr.-Ing. Lutz Günther, Geschäftsführer Reinhold Pigal, Geschäftsführer EntsprechenserklärungBei dem vorstehenden Jahresabschluss zum 31 Dezember 2007, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht, handelt es sich um die nach §§ 325 ff. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 10. Juli 2008.
Lennestadt, den 14. Juli 2008 Sachtleben Bergbau GmbH Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sachtleben Bergbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Attendorn, den 16. April 2008 HTR
Hansa Treuhand + Revision KG
gez. A. Hilgers, Wirtschaftsprüfer gez. K. Wilkmann, Wirtschaftsprüfer |
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