Siepmann GmbH
Wittener Landstraße 19, 58313 Herdecke, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Materna seit 24.1.2014 | Geschäftsführer |
Wibke Hülsberg seit 24.1.2014 | Geschäftsführer |
Hansjürgen Hülsberg seit 1.12.2003 | Prokura |
Magdalene Hülsberg seit 1.12.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
W**** H****** | 17.00% |
| 17.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Siepmann GmbHHerdeckeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht vom 01.01.2023 bis 31.12.2023A. Allgemein: Der Tätigkeitsbereich der Siepmann GmbH umfasst den Vertrieb von Tierzuchtgeräten, landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln, Artikeln aus dem Bereich Garten, Hobby-Farming und Technik. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Herdecke/Ruhr in NRW. Der Vertrieb der Produkte erfolgt im Wesentlichen über das Paket-Logistikzentrum an der Wittener Landstraße 19 sowie über das Speditions-Logistikzentrum Am Knapp 11. Des Weiteren über den Am Knapp 11 ansässigen Landhandel. Wesentliche Teile der Tätigkeit des Unternehmens bestehen im Versand. Hauptabsatzgebiet ist Deutschland sowie das europäische Ausland. Zum überwiegenden Kundenkreis zählen Land- und Forstwirte, öffentliche Einrichtungen des Bundes, der Länder und Kommunen, Universitäten, Zoos, Forschungsinstitute, Pharmafirmen sowie branchennahe- und ferne Unternehmen. B. Wirtschaftsbericht: Das Jahr 2023 war weltweit immer noch geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Konflikts, Lieferverzögerungen durch Unterbrechung von Lieferketten sowie hohen Energie- und Transportkosten. Besonders der angespannte Arbeitsmarkt und insbesondere der Fachkräftemangel sorgten branchenübergreifend für Störungen. Ebenso führte Rohstoffknappheit insgesamt zu einem Preisanstieg sowie zu deutlich höheren Kosten. Die Lieferzeiten haben sich in diesem Zusammenhang ebenfalls deutlich verlängert. Aufgrund des kaum abschätzbaren weiteren Verlaufs der wirtschaftlichen Entwicklung ebenso wie der des Ukraine-Konflikts hat die Geschäftsführung sehr früh in eine intensive Bevorratung investiert. Dazu hat sie externe Hallen angemietet. C. Geschäftsverlauf: Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 25.765,2) um 5,8% auf TEUR 24.271,4 reduziert und liegt damit im Rahmen der Erwartungen. Aufgrund der unsicheren politischen und wirtschaftlichen Gesamtsituation in Deutschland, Europa und der Welt, den Krisenherden in Europa, den Auswirkungen der Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden zurückhaltenden und abwartenden Käuferverhalten, war die Nachfrage der Vorjahre durch das hohe Auftragsvolumen im Versandhandel sowie dem Trend zum Hobby-Farming und dem eigenen Garten sehr positiv beeinflusst. Der Jahresüberschuss hat sich trotz des Umsatzrückgangs von TEUR 1.143,4 im Vorjahr auf TEUR 1.158,2 erhöht. Insgesamt waren wir mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden. C.1 Vermögenslage: Die Siepmann GmbH verfügt über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 13.111,2 (Vj.: TEUR 11.952,9), die Eigenkapitalquote ist von 86,0% im Vorjahr auf 88,4% gestiegen. Damit stellt sich die Vermögenslage als außerordentlich gut dar. C. 2 Finanzlage: Der Gesellschaft steht nach wie vor ein hohes Eigenkapital zur Verfügung. Neben dem hohen Eigenkapital finanziert sich die Gesellschaft hauptsächlich durch den hohen operativen Cash-flow. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen nicht vor. Das Geschäftsjahr stand im Zeichen hoher Investitionen, insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen ERP-Software und der dafür benötigten Hardware. Insgesamt wurden Auszahlungen für das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 603,3 getätigt. Auszahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen waren nicht zu verzeichnen. Die liquiden Mittel (Kasse und Bank) haben sich von TEUR 3.983,5 im Vorjahr auf TEUR 3.600,3 im Geschäftsjahr reduziert. Daneben bestanden im Umlaufvermögen bilanzierte Wertpapiere in Höhe von TEUR 3.688,6 (im Vj. TEUR 3.067,1). Das Unternehmen war und ist jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. C.3 Ertragslage: Der Rohertrag im Geschäftsjahr ist trotz gesunkener Gesamtleistung mit TEUR 8.909,8 leicht über dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 8.823,4. Ursächlich hierfür war die Materialaufwandsquote. Diese hat sich aufgrund besserer Beschaffungspreise von 65,37% im Vorjahr auf 63,29% im Geschäftsjahr verbessert. Die Personalaufwendungen haben sich aufgrund des niedrigeren Krankenstandes und eine dadurch geringere Inanspruchnahme von Zeitarbeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 2.785,9 um TEUR 24,1 auf TEUR 2.761,8 leicht reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen insbesondere aufgrund gestiegener Werbekosten, Kosten der Warenabgabe und Lizenzgebühren in Zusammenhang mit der Einführung einer neuen ERP-Software mit TEUR 4.452,0 um 8,7% höher als im Vorjahr (TEUR 4.094,2). Der Jahresüberschuss zum Ende des Geschäftsjahres beträgt nach Ertragssteuern TEUR 1.158,2 (im Vj. TEUR 1.143,4). D. Finanzielle Leistungsindikatoren: Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung insbesondere die Marge je Warenverkauf bzw. die Materialaufwandsquote heran. E. Chancen und Risiken: Durch die besondere Marktstellung des Unternehmens, dass effiziente Vertriebssystem sowie die langfristigen und stabilen Kunden- und Lieferantenbeziehungen sind die branchen- und unternehmensspezifischen Risiken überschaubar. Aufgrund des hohen Eigenkapitals sind die Zins- und Finanzierungsrisiken unbedeutend. Hohe Liquiditätsreserven erlauben jederzeit Zahlungsfähigkeit. Risiken aus Währungsschwankungen werden durch eine flexible Preisgestaltung minimiert. Der Vertriebs- und Logistikbereich wird den steigenden Anforderungen angepasst, hierbei werden laufend Strukturverbesserungen vorgenommen. Risiken bestehen insbesondere durch Lieferketten- und Materialengpässe sowie gestiegene Beschaffungspreise. Die Siepmann GmbH kann auf einen erfahrenen und kompetenten Personalstamm blicken. Die Mitarbeiterfluktuation ist gering. Außerordentliche Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Chancen bestehen insbesondere durch ein sich änderndes Konsumentenverhalten und die weiter steigende Bedeutung des Online- und Versandhandels. F. Prognose: Die Siepmann GmbH ist einer der Marktführer in dieser Branche. Ziel ist es, diese Marktstellung mittel- und langfristig zu behaupten und zu festigen. Die Geschäftsführung investiert dazu laufend in die Optimierung von Prozessen. Die Geschäftsführung hat seit Jahren darauf hingearbeitet, sich so weit wie möglich vom wirtschaftlichen Trend sowie von der Entwicklung des Binnenmarktes unabhängig zu machen. Aufgrund der weltweit angespannten politischen und wirtschaftlichen Lage wie der Einführung von Strafzöllen, der vorgezogenen Bundestagswahlen, des nach wie vor bestehenden Ukraine-Kriegs, der Inflation und den aus diesen Gründen resultierenden erheblichen Verteuerungen, ist dies jedoch nicht vollumfänglich realisierbar. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung damit, dass sich Umsatz und Gewinn im folgenden Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr leicht reduzieren. Unterschrift der Geschäftsführung
gez. Magdalene Hülsberg
Herdecke, 26.05.2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurde eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.326.609,29 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.443.438,14
Angabe zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Beträge für Tantiemen, Abschluss und Prüfung, Gewährleistungen, Urlaub, Substanzerhaltung und die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.152.888,37 Euro (Vorjahr: 1.299.555,70 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 520.260,58 Euro (Vorjahr: 541.693,52 Euro). Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 248.921,02 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Verpflichtungen betreffen Kfz.-Leasingverträge sowie Mietverträge. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG und § 264c Abs. 1 HGB)
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 Euro vorgenommen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Außerordentliche Aufwendungen und Erträge sind nicht gegeben. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während es Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 57,00. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Die Gesamtbezüge belaufen sich auf 533.033,37 Euro. Unterschrift der Geschäftsführung
gez. Magdalene Hülsberg
Herdecke, 26.05.2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Siepmann GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Siepmann GmbH, Herdecke, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Siepmann GmbH, Herdecke, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Herne, den 26.05.2025 gez. Marc Oliver Falck, Wirtschaftsprüfer |
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