VEKA Umwelttechnik GmbH
Im Straßfeld 1, 99820 Hörselberg-Hainich, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Billinger seit 15.1.2026 | Prokura |
Hans Gohmann seit 6.9.2024 | Geschäftsführer |
Pascal Heitmar seit 23.1.2024 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VEKA Umwelttechnik GmbHBehringenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die VEKA Umwelttechnik GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Form der Darstellung sowie die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Abschlussjahr beibehalten. Die Zuordnung der Vermögens- und Schuldposten sowie der Aufwendungen und Erträgen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses ist mit der des Vorjahres identisch. Die Vorjahresbeträge entsprechen den Werten der Bilanz und Gewinn-und Verlustrechnung des Vorjahres. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden und gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurde eingehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und vermindert um lineare Abschreibungen ausgewiesen. Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, aktiviert. Die Herstellungskosten werden gemäß den steuerlichen Vorschriften der Richtlinie 6.3 EStR ermittelt Aufgrund der Inanspruchnahme der Sonderabschreibungen gemäß § 4 Abs. 1 Fördergebietsgesetz für Investitionen bis einschließlich 1998 werden die in diesem Zusammenhang stehenden planmäßigen Abschreibungen linear berechnet. Auf Investitionen des Berichtsjahres wurden die Abschreibungen - soweit möglich - degressiv berechnet. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden 25 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, soweit Abschreibungen erforderlich waren, wurden diese durchgeführt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung der Einbringlichkeit vorsichtig bewertet. Es wurde eine Einzelwertberichtigung vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertberichtigung ist aktivisch abgesetzt. Der aktivische Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben, die erst nach dem Bilanzstichtag Aufwand darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz (1) Bilanzzusammensetzung Die Posten der verkürzten Bilanz beinhalten unter anderem folgende Unterposten (§ 327 HGB):
(2) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
(3) Anteile an verbundenen Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Weitergehende Angaben gem. § 285 Nr. 11 HGB werden gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht gemacht. (4) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. (5) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Folgende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag: I. Verbindlichkeiten aus Bürgschaft in Höhe von 12.947,39 €. II. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 4.601.626,93 €. IV. Angaben zur Gewinn-und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. (1) Personalaufwand Der Personlaufwand betrifft Löhne und Gehälter in Höhe von 2.800 T€ und soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von 591 T€. (2) Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen ausschließlich Abschreibungen auf Sachanlagen. (3) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 128 T€. V. Sonstige Angaben Der Geschäftsführung der VEKA Umwelttechnik GmbH gehören an:
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 wird in den Konzernabschluss, den die VEKA AG, Sendenhorst, aufzustellen hat, einbezogen. LageberichtWirtschaftliche Rahmenbedingungen Allgemeine Geschäftsentwicklung Die allgemeine Geschäftsentwicklung 2006 war in den ersten drei Monaten des Berichtsjahres durch eine weiterhin schwache Nachfrage infolge des langen Winters gekennzeichnet. Erst in der zweiten Jahreshälfte führte eine Verbesserung der Marktsituation zu einer deutlichen Steigerung der Verkaufsmenge. Neben einer Erhöhung der Produktionsabfallmengen um 10% gelang es uns durch Akquisition im Bereich Entsorger 120 Neukunden zu gewinnen. Insgesamt stieg so die Rücknahmemenge nicht mehr benötigter PVC-Materialien um etwa 20% auf 33.000 t. Unternehmenssituation Umsatzentwickelung Die Verkaufsmenge konnte im Vergleich zum Vorjahr um 3.850 t bzw. 16% gesteigert werden. Eine komplette Verarbeitung der Inputmenge war jedoch aufgrund teilweise auftretender Kapazitätsengpässe sowie vereinzelter Kundenreklamationen nicht möglich, so dass im Berichtsjahr eine deutliche Erhöhung der Lagerbestände festzustellen ist. Infolge dieser Entwicklung realisierten wir nur eine Umsatzsteigerung von 13,3% auf nunmehr 22.126 T€. Dabei entfielen 24% der Umsatzerlöse mit Dritten auf das Inland, 12% erzielten wir im Ausland. Der mit 64% höchste Anteil entfällt weiterhin auf die VEKA AG. Ergebnisentwicklung Unter diesen Bedingungen gelang uns bei weiterhin steigenden PVC-Preisen eine Steigerung des Betriebsergebnisses um 494 T€ auf 4.552 T€. Dennoch sank das an die Konzernmutter VEKA AG abzuführende Jahresergebnis um 596 auf 2.863 T€. Dies ist zurückzuführen auf eine außerplanmäßige Abschreibung im Bereich der Finanzanlagen in Höhe von 1 Mio. €. Die Gegenüberstellung des EBITDA zeigt gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 501 T€ auf 5,4 Mio. €. Das EBIT konnte in ähnlicher Größenordnung um 496 T€ auf rund 4,6 Mio. € (Vorjahr 4,1 Mio. €) gesteigert werden. Cashflow-Rechnung Aufgrund der Bestandserhöhung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sank der operative Cashflow aus der Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2006 um 1,4 Mio. € auf 3,5 Mio. € im Berichtsjahr. Unter Berücksichtigung des negativen Cashflows aus der Investitionstätigkeit von 4,2 Mio. € ergibt sich ein negativer Free Cashflow von 0,7 Mio. € gegenüber einem positiven Wert dieser Kennzahl von 3,5 Mio. € im Vorjahr. Darstellung der Funktionsbereiche Beschaffung Im Bereich der Materialversorgung entfällt weiterhin der überwiegende Teil des recycelten Materials auf Produktionsabfälle aus der Kunststoffbranche. Von zunehmender Bedeutung für das Unternehmen sind jedoch auch die Post-Consumer Materialien, welche von 7.000 t im Vorjahr auf 10.000 t im Berichtsjahr stiegen. Eine weitere wichtige Bezugsquelle stellen zugekaufte, vorbehandelte PVC-Materialien von anderen Recyclern aus dem europäischen Ausland dar. Investitionen Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen (4.263 T€) betrafen im Wesentlichen den Bereich der Finanzanlagen (2.880) sowie im Bereich des Sachanlagevermögens die im Bau befindlichen Anlagen (580 T€). So erwarb das Unternehmen im März 2006 die vollständige Beteiligung an der AWEGO Plast SAS, Autun (Frankreich) für einen Kaufpreis von 1,5 Mio. €. Im Rahmen einer im September durchgeführten Kapitalerhöhung wurde das voll eingezahlte Kapital von 120.000 auf 500.000 erhöht. Im Anschluss erfolgte die Umfirmierung des Unternehmens in VEKA Recyclage SAS. Aufgrund der erwarteten Ergebnisentwicklung wurde auf den Beteiligungswert eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 1 Mio. € vorgenommen. Erste organisatorische Maßnahmen zur Korrektur dieser Entwicklung wurden zwischenzeitlich vorgenommen. Um die weiterhin stark zugenommen Mengenzuflüsse bewältigen zu können, planen wir für das Jahr 2007 die Fertigstellung einer zweiten Fertigungslinie. Infolge dieser Maßnahme stiegen die Investitionen im Bereich der im Bau befindlichen Anlagen. Größte Einzelinvestition im Bereich der Sachanlagen war die Installation einer neuen Sprinkleranlage für brandgefährdete Gebäude- und Anlagenbereiche. Weitere Investitionen wurden im Bereich Materialförderung und -transporte vorgenommen. Insgesamt investierten wir am Standort Behringen in den letzten sechs Jahren 7,5 Mio. € im Bereich des Sachanlagevermögens. Dem steht ein Abschreibungsvolumen des Sachanlagevermögens im gleichen Zeitraum von 4,7 Mio. € gegenüber.
Personal Da der Erfolg der VEKA Umwelttechnik GmbH auch das Ergebnis der konstruktiven und partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Mitarbeiter im Unternehmen ist, bedankt sich die Geschäftsführung der VEKA Umwelttechnik GmbH daher bei allen Mitarbeitern für das Engagement und die Leistungsbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr. Im Jahresdurchschnitt 2006 waren 64 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (12 kaufmännische und 52 gewerbliche) bei der VEKA Umwelttechnik GmbH beschäftigt, gegenüber 60 im Vorjahr. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögensentwicklung 2006 ist durch einen deutlichen Zuwachs des Vorratsvermögens (1.313 T€) und des Anlagevermögens (2.417 T€) gekennzeichnet, so dass sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um 4.309 T€ auf 12.544 T€ erhöhte. Die Ausweitung des Anlagevermögens ist im Wesentlichen auf den bereits oben erwähnten Erwerb der Beteiligung an der VEKA Recyclage SAS sowie das an diese vergebene Darlehen zurückzuführen. Ebenso stieg der Bestand der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 579 T€. Für die Bilanzstruktur folgt daraus ein gegenüber dem Vorjahr gesunkener Anlagevermögensanteil von 75,4% (Vorjahr: 85,5%). Der Anteil des Vorratsvermögens stieg von 8,4% im Vorjahr auf 16% der Bilanzsumme.
Finanzlage Während die Verpflichtungen gegenüber Banken im Geschäftsjahr um 457 T€ auf 283 T€ reduziert werden konnten, erhöhte sich das Rückstellungsvolumen leicht um 74 T€ auf 1.105 T€. Zudem kam es zu einem deutlichen Anstieg der Lieferantenverbindlichkeiten 797 T€ sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (3.969 T€). Die Eigenkapitalquote sank infolge dieser Strukturverschiebungen von 12,8% auf 8,4%. Die absolute Höhe des Eigenkapitals blieb unverändert. Während des gesamten Geschäftsjahres verfügte die VEKA Umwelttechnik GmbH über eine angemessen Liquidität. Die Liquidität 1. Grades (= liquide Mittel des Umlaufvermögens/ kurzfristiges Fremdkapital) sank leicht von 1,4% auf 1,1 % während die Liquidität 2. Grades (= (Umlaufvermögen./. Vorräte) x 100 / kurzfristiges Fremdkapital) von 7,3% auf 9,5% stieg. Die nachfolgende Kapitalflussrechnung macht deutlich, dass die laufenden Finanzmittelüberschüsse zur Finanzierung der Investitionen und der Tilgung von Bankverbindlichkeiten verwendet wurden.
Ertragslage Das um den Steueraufwand (554 T€) verminderte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (3423 T€) ergibt ein um 17% gesunkenes Jahresergebnis vor Ergebnisabführung von 2.863 T€ (Vorjahr 3.459 T€).
Die Materialaufwandsquote stieg infolge von Marktpreiseffekten von 50,1% im Vorjahr auf 52,7%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 786 T€. Dies ist insbesondere verursacht durch einen Anstieg der Aufwendungen für die Instandhaltung technischer Anlagen um 583 T€ sowie der Vertriebskosten um 172 T€. Die Abschreibungen blieben im Bereich des Sachanlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr mit 833 T€ nahezu konstant (Vorjahr 828 T€). Zusätzlich wurden wie bereits oben erwähnt die Finanzanlagen um 1 Mio. € abgeschrieben. Trotz der Personalaufwandssteigerung um 263 T€ sank die Personalaufwandsquote von 16,6% auf 14,6%. Der Personalaufwand je Mitarbeiter stieg geringfügig von 52 T€ auf 53 T€. Im Ergebnis ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2006 als überaus positiv zu bewerten. Dies spiegelt sich auch in allen wichtigen Rentabilitäts- und Finanzkennzahlen wieder. Nachtragsbericht Seit dem Bilanzstichtag 31.12.2006 wurde bereits mit dem Bau der Produktionshalle für die zweite Fertigungslinie begonnen. Des Weiteren wurden Vorbereitungen für die Installation dieser Linie getroffen. Risikobericht Strategie und Organisation des Risikomanagementsystems Durch die kontinuierliche und unmittelbare Berichterstattung an die Geschäftsführung über risikorelevante Einflussfaktoren sowie Planabweichungen können wesentliche Risiken unmittelbar erkannt, bewertet und durch geeignete organisatorische Maßnahmen kompensiert werden. Marktrisiken Infolge einer verbesserten Marktsituation auf dem deutschen Fenstermarkt und den daraus resultierenden steigenden Mengen an Produktionsabfällen sehen wir unsere Zukunft im Inputbereich mittelfristig als gesichert an. Derzeit werden Investitionsentscheidungen zur Erweiterung der Kapazitäten und zur Qualitätsverbesserung getroffen. Besondere Risiken, die diesen Absatzmarkt betreffen, sind zurzeit nicht erkennbar. Forderungsausfallrisiken Das Forderungsausfallrisiko ist aufgrund der Tatsache, dass ein großer Teil des Materials unverändert an die eigene Muttergesellschaft verkauft wird, weiterhin gering. Durch die verstärkte Annahme von kostenpflichtigem Post-Consumer-Material muss vermehrt auf fristgerechte Bezahlung geachtet werden. Betriebsrisiken Durch die Installation einer aufwendigen Sprinkleranlage sind das Gebäude und die Maschinen verstärkt vor möglichen Brandschäden geschützt worden. Qualitätsrisiken Besonders stolz sind wir auf unsere ausgeprägte Qualitätsüberwachung, die mögliche Fehlerquellen, wie Farbabweichungen oder Fremdstoffe im Mahlgut, bereits vom Wareneingang über die laufende Produktionskontrolle bis hin zur Überprüfung des Warenausgangs erkennen soll. Prognosebericht Branchensituation Aufgrund des Konjunkturaufschwungs in der deutschen Bauwirtschaft werden für das Jahr 2007 erstmals wieder positive Impulse für den inländischen Fenstermarkt prognostiziert, so dass nennenswerte Mengensteigerungen erwartet werden. Unternehmenssituation Im Jahr 2007 gehen wir von weiterhin überproportional steigenden Post-Consumer-Mengen sowie Produktionsabfällen aus. Durch die Übernahme des französischen Recyclingunternehmens VEKA Recyclage SAS (vormals AW EGO Plast SAS) streben wir an, auch in Frankreich und Spanien sowie langfristig in Italien und Portugal flächendeckend Fensterrecycling bei allen Fensterbauern anzubieten. Zudem soll in 2007 ein in England ansässiges Recyclingunternehmen übernommen werden, um auch in Großbritannien und Irland künftig ein kundennahes Angebot zu ermöglichen. Wie geplant soll die Feinseparierung und Veredelung dieser Wertstoffe dann zunächst in Behringen erfolgen, da das Material zum Großteil bei der VEKA AG wieder eingesetzt werden soll.
Behringen 5. März 2007 VEKA
Umwelttechnik GmbH
Norbert Bruns Dr. Werner Schuler Helmut Klein BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VEKA Umwelttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, 6. März 2007 Dr.
Beermann WP Partner GmbH
Dipl.-Kfm. Benedikt Geise, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Stephan Beermann, Wirtschaftsprüfer |
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