wiegand.waterrides GmbH

Landstraße 12, 36169 Rasdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 7542
Vorher
Wiegand. Maelzer GmbH
Eingetragen
18.1.2007
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung
Gegenstand
Einkauf und weltweiter Vertrieb von Wasserrutschen aller Art sowie des erforderlichen Zubehörs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Wiegand
seit 2.7.2019
Geschäftsführer
Thomas Schmitt
seit 2.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Römmelstraße 22, 36169 Rasdorf
45.000 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

wiegand.waterrides GmbH

Rasdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Entwicklung des Unternehmens

Die Firma wurde am 19.12.2006 unter dem Namen Wiegand.Maelzer GmbH mit Sitz in Pullach gegründet. Zum Geschäftsführer wurden Herr Rainer Maelzer und Herr Hendrik Wiegand ernannt. Die Gesellschafter waren Herr Rainer Maelzer, Herr Hendrik Wiegand und Herr Thomas Schmitt. Eine weitere Betriebsstätte befand sich von Beginn an in Rasdorf.

Ende Mai 2019 hat Herr Maelzer das Unternehmen verlassen.

Der langjährige Geschäftsführer Hendrik Wiegand übernahm die alleinige Geschäftsleitung. Unterstützt wird er vom Prokuristen Thomas Schmitt, der zum jetzigen Zeitpunkt eine mehr als 30-jährige Branchenerfahrung mitbringt. Mit dem Ausscheiden von Herrn Rainer Maelzer wurde eine Namensänderung der Firma zu wiegand.waterrides GmbH vollzogen und der Sitz der Gesellschaft wurde nach Rasdorf verlegt. Die Anteile von Herrn Rainer Maelzer wurden von der Josef Wiegand Beteiligungs-GmbH erworben, die vom Gesellschafter und Geschäftsführer Herrn Hendrik Wiegand vertreten wird.

Die Betriebsstätte in Starnberg besteht weiterhin.

Das Ziel der wiegand.waterrides GmbH, weiterhin qualitativ hochwertige Produkte zu liefern und mit einem starken Team einen außerordentlichen Service zu bieten, bleibt bestehen.

Grundlage des Unternehmens

Der Gegenstand des Unternehmens wiegand.waterrides GmbH sind der weltweite Vertrieb von Wasserrutschen aller Art, die Planung von Wasserparks und die Entwicklung neuer Produkt-Innovationen. Wir liefern exklusive und individuelle Ausführungen aus Sonderanfertigungen für ein breites Produktsortiment mit verschiedensten Materialien. Die wiegand.waterrides GmbH entwickelt High-End Design aus reinem Edelstahl oder farbenfrohe Attraktionen aus GFK oder Edelstahl in Kombination mit Acrylelementen. Wir planen und entwickeln nahezu alles: von der kleinsten Kinderwasserrutsche bis hin zum Mega-Wasserpark. Wir bieten ein Komplettpaket aus Planung, Statik, Attraktionen aus V4A und GFK, Stahlkonstruktion, Montage und Abnahme. Die Produkte werden größtenteils in Deutschland produziert, was uns die Möglichkeit gibt, schnell zu reagieren und die Qualität im Herstellungsprozess laufend zu überwachen. Zu den weitverbreiteten Rutschen aus Glasfaserkunststoff bietet die wiegand.waterrides GmbH als einziger Hersteller Wasserrutschen in Edelstahl sowie eine Kombination aus beiden Materialien an. Zum Portfolio gehören Wellenrutschen, Muldenrutschen, Röhrenrutschen, Pendelrutschen, Spieltürme und verschiedene Attraktionen für Kindebereiche sowie die weltweit einzige Virtual Reality Wasserrutsche. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte, individuelle Lösungen und eine vielfältige Produktauswahl aus unterschiedlichen Materialen.

Die Produktionsfirma Josef Wiegand GmbH & Co. KG fertigt zum größten Teil die Edelstahl- und GfK-Produkte und steht mit ihren erfahrenen Projektleitern und Konstrukteuren zur Verfügung.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Quelle:https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile

Das Minus von -0,3 % im Jahr 2023 in Deutschland gegenüber dem Vorjahr liegt nach Zahlen der EU-Kommission in der WKO-Statistik unter dem gesamteuropäischen Anstieg von 0,4 % (VJ 3,4 %). Im Vergleich zu anderen Wirtschaftsregionen liegt Deutschland deutlich hinter anderen Regionen: 3,1 % (VJ 3,4 %) weltweit, USA 2,5 % (VJ 1,9 %) und China 5,2 % (VJ 3,0 %).

Da die wiegand.waterrides GmbH international agiert, unterliegt sie dem Konkurrenzdruck von Firmen, auch aus sog. Billiglohnländern, die ihre Produkte im gleichen Markt anbieten. In dieser Situation gilt es, eine Balance zwischen sozialverträglichen Preisen und einem marktfähigen Angebot zu finden. Die Freizeit- und Bäderbranche, die zu unseren Hauptkunden gehört, ist im stetigen Wandel. Kunden wollen immer bessere Qualität. Standardangebote und -produkte reichen nicht mehr aus. Es geht immer mehr um Angebotskreativität und Service. Ein begeisternder Wow-Effekt soll Besucher animieren, Individualität und Absetzung von anderen Anbietern ist Voraussetzung. Jeder Kunde möchte ein Alleinstellungsmerkmal mit seinen Attraktionen haben.

Geschäftsverlauf

Die Prognose aus dem Lagebericht von 2022 hat sich bewahrheitet. Die vor und während der Pandemie platzierten Aufträge konnten planmäßig abgewickelt werden und führten zu Umsatzerlösen auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

Der Geschäftsverlauf 2023 wurde im Wesentlichen von folgenden Projekten geprägt:

Projekt R11266 Bukovel

Trotz der Herausforderungen durch den Russland-Ukraine-Konflikt unterstützte die wiegand.waterrides GmbH den Kunden aktiv und übernahm die Projektplanung von Beginn an federführend. Im Jahr 2023 wurde die vollständige Materiallieferung für das neue Thermenprojekt nahe des Skiresorts Bukovel abgeschlossen und der Abschluss der Installation ist für 2024 geplant. Das innovative Rutschenkonzept umfasst sieben verschiedene Attraktionen, darunter eine Lotus-Rutsche, einen Wild River, eine Bowl-Rutsche, einen 2-in-1 Racer, eine RR1400 mit VR-Slide sowie ein umfangreiches Effekt- und Multimedia-Paket. Zusätzlich wurde ein Kinderspielbereich aus Edelstahl integriert. Zukünftige Erweiterungen der Rutschenanlage sind möglich. Das Projekt wurde durch die strengen Importbeschränkungen und logistischen Herausforderungen aufgrund der geopolitischen Lage erschwert. Dennoch konnten bisher alle Risiken bei dem Import sowie der Installation erfolgreich minimiert oder gänzlich eliminiert werden.

Projekt R12129 Meyer Turku Icon NB1400

Dieses Projekt umfasst die Ausstattung des derzeit größten Kreuzfahrtschiffes der Welt, das zur neuen ICON Class gehört. Mit fünf GFK-Rutschen und einer Gesamtlänge von über 620 Metern setzt die wiegand.waterrides GmbH einen neuen Branchenstandard. Besonders hervorzuheben ist die weltweit erste Acryl-Lotus-Rutsche, die durch ihre transparente Spitze ein einmaliges Gästeerlebnis schafft. Das Rutschenpaket umfasst zudem umfangreiche Lichteffekte, darunter das innovative WieGlow-Konzept, das mithilfe von Schwarzlicht beeindruckende optische Effekte erzeugt. Bereits zwei große Folgeaufträge für die nächsten Schiffe der Icon Class wurden gesichert, die ebenfalls in unserem Haus geplant, produziert und in der Werft in Turku, Finnland, installiert werden.

Projekt R12629 SWS H1508 Shanghai

Mit dem ersten großen Kreuzfahrtneubau in China setzt die wiegand.waterrides GmbH ihren Expansionskurs in Asien und der Kreuzfahrtbranche fort. Dieses Projekt, das 2019 begann, wurde durch die Corona-Pandemie erheblich verzögert. Der Auftraggeber des Neubaus ist Carnival China Cruise Shipping, jedoch erfolgt unsere Zusammenarbeit direkt mit der Werft in Shanghai. Das Projekt umfasst drei GFK-Rutschen, basierend auf den Erfahrungen mit ähnlichen Schiffen, die in Europa gebaut wurden. Trotz der enormen Herausforderungen, die mit dem ersten großen Neubau der Werft verbunden waren, konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Zudem wurde bereits der Auftrag für das Folgeschiff H1509 gesichert, welches mit einem komplett neuen Rutschenkonzept ausgestattet wird.

Projekt R40152 Korea Ocean Adventure Cheonan Resort

Für das Cheonan Resort in Korea lieferte die wiegand.waterrides GmbH drei große Rutschen: einen Edelstahl-3-fach-Racer mit einem langen Breitwellenauslauf, eine Bowl-Rutsche und die Hybridrutsche "Big Swing", die GFK und Edelstahl miteinander kombiniert. Die RR2700 Rutsche wurde mit dem Edelstahl-Urknall und der Lotus-Rutsche verbunden, was eine weltweit einzigartige und hochmoderne Lösung darstellt. Dies war die erste Kombination dieser Größenordnung zwischen GFK und Edelstahl, die während der Installation einige Herausforderungen mit sich brachte. Doch auch hier konnten die Erwartungen des Kunden übertroffen und das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

Projekt R40182 P&O Cruises Pacific Encounter

Als Fortsetzung des Projekts "Pacific Adventure" für P&O Cruises Australien, welches 2022 abgeschlossen wurde, installierte die wiegand.waterrides GmbH auch auf der Pacific Encounter beeindruckende Wasserrutschen. Ähnlich wie beim Schwesterschiff wurden zwei große Racer-Körperrutschen mit einer Gesamtlänge von 284 Metern installiert. Die Rutschen zeichnen sich durch eine aufwändige Brückengestaltung und Edelstahl-Racer-Teile mit besonders niedriger Abtrennung zwischen den Bahnen aus. Der Rest der Röhren besteht aus GFK und bietet faszinierende Tageslichteffekte. Auch in diesem Projekt lieferte die wiegand.waterrides GmbH die gesamte Sicherheitstechnik, inklusive Treppen, Stützen und Podesten. Die größte Herausforderung bestand in der extrem knappen Installationszeit: Es standen nur 25 Tage zur Verfügung, da das Schiff in dieser Zeitspanne im Trockendock war. Dies war deutlich weniger Zeit als bei vorherigen Projekten, konnte jedoch erfolgreich mit einem innovativen Installationskonzept umgesetzt werden.

Projekt R40183 NCL H6299 Viva

Das Projekt für die Norwegian VIVA ist ein baugleiches Nachfolgeprojekt zur Norwegian PRIMA, welches 2022 abgeschlossen wurde. Die wiegand.waterrides GmbH installierte erneut das LOTUS-Rutsch-Element, das auf dem Vorgängerschiff Premiere feierte. Diese speziell entwickelte, kompaktere Version der Lotus-Rutsche erfreut sich großer Beliebtheit und ist auf Deck 17-19 angebracht. Zusätzlich wurden drei Trockenrutschen installiert, darunter eine mit dem bekannten Freifall-Start "U-Drop", der normalerweise nur bei Wasserrutschen verwendet wird. Für dieses Element wurden spezielle Rutschmatten entwickelt, die den Körper seitlich umschließen und das Freifall-Erlebnis intensivieren.

Ertragslage

Abb. Umsatzaufteilung weltweit der letzten 5 Jahre

Die Umsätze werden weltweit generiert. In 2023 wurden ca. 50 % des Umsatzes im Drittland realisiert, was dem Niveau aus den Vor-Corona-Jahren entspricht. Die Umsätze werden zu 52 % (VJ 67 %) mit Aufträgen in der Kreuzfahrtbranche generiert. Die Höhe der Umsätze entsprechen dem Vorjahresniveau.

Abb. Umsatzentwicklung der letzten 5 Jahre

Die Gesamtleistung in Höhe von 26.224 T€ liegt 201 T€ über dem Vorjahresniveau (26.023 T€).

Die sonstigen Erträge in Höhe von 84 T€ beinhalten im wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen mit 59 T€ (VJ 7 T€) und Sachbezüge mit 17 T€ (VJ 20 T€). Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen (VJ 339 T€) und periodenfremde Erträge (VJ 107 T€) gab es in 2023 nicht.

Der Materialaufwand mit 22.245 T€ (VJ 21.933 T€) beträgt 85 % von der Gesamtleistung (VJ 84 %).

Der Aufwand für Löhne und Gehälter liegt mit 708 T€ über dem Vorjahresniveau von 621 T€. Dies liegt im Wesentlichen an der Einstellung von neuen Mitarbeitern.

Der betriebliche Aufwand ist mit 1.482 T€ um 217 T€ gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Vertriebs- und Reisetätigkeiten haben sich in 2023 nach den Jahren der Coronapandemie normalisiert und konnten in gewohntem Umfang aufgenommen werden. Der Reduzierung im Block der Werbekosten im Vorjahr steht im Berichtsjahr eine deutliche Steigerung gegenüber. Im Bereich der Werbeanzeigen, Messen und Reisekosten fielen 210 T€ höhere Kosten an. Die Kosten der Warenabgabe sind um 199 T€ und die Aufwendungen für Versicherungen um 13 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Kosten fallen um 29 T€ niedriger aus als im Vorjahr, was hauptsächlich in geringeren Rechts- und Beratungskosten begründet liegt. Die Reduzierung der sonstigen Aufwendungen um 47 T€ sind größtenteils den Kursdifferenzen zuzuordnen, die sich in 2023 nicht in Aufwendungen, sondern Erträgen ausgewirkt haben.

Im Berichtsjahr sind Forderungsverluste in Höhe von 178 T€ (VJ 336 €) und Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 22 (VJ 0 T€) auszuweisen.

Das Ergebnis vor Steuern liegt um 809 T€ niedriger als im Jahr 2022.

Das Gesamtergebnis in Höhe von 1.314 T€ liegt 582 T€ unter dem Vorjahresgewinn (1.896 T€).

Investitionstätigkeit

Investitionen fallen in der wiegand.waterrides GmbH nur in geringem Umfang an. Der Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit ist der Vertrieb der Produkte. Investitionen fallen in der Regel nur für Präsentationsmaterialien wie Messestände, Modelle für Wasserparks und Animationsfilme oder für die Ausstattung der Mitarbeiter und deren Arbeitsplätze an. Im Berichtsjahr wurden 12 T€ für die Neugestaltung der Webseite investiert.

Vermögens- und Finanzlage

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100 T€. Aus dem Gewinnvortrag aus dem Jahr 2022 in Höhe von 3.953 T€, zuzüglich dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.314 T€ und abzgl. einer Gewinnausschüttung von 2.500 T€ ergibt sich ein Eigenkapital von 2.867 T€.

Die Eigenkapitalquote beträgt damit 13 % (VJ 20 %) und reduziert sich daher im Vergleich zum Vorjahr.

Die Vermögensseite mit 22.308 T€ (VJ 20.223 T€) besteht hauptsächlich aus Vorräten und Forderungen. Zum einen wurden Anzahlungen in Höhe von 12.137 T€ (VJ 10.945 T€) an Lieferanten getätigt. Damit wird die Produktion für Projekte vorfinanziert, die erst im Folgejahr abgerechnet werden können. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung gegenüber nicht verbundenen Unternehmen betragen 3.259 T€ (VJ 1.948 T€), davon sind wie im Vorjahr 0 T€ mit einem Zahlungsziel von mehr als einem Jahr. Die Forderungen an verbundene Unternehmen lagen bei 340 T€ (VJ 2.407 T€). Die sonstigen Forderungen bestehen mit 902 T€ (VJ 290 T€) im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen, hinterlegter Kautionen bei Finanzbehörden für steuerliche Registrierungen in anderen Ländern, Vorsteuer, die erst im Folgejahr geltend gemacht werden kann, und debitorischen Kreditoren.

Die liquiden Mittel in Höhe von 5.082 T€ (VJ 4.026 T€) und die Zahlungsmodalitäten bei einem Projektdurchlauf sichern jederzeit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens. Einer gestellten Anzahlung unseres Hauptlieferanten Josef Wiegand GmbH & Co. KG steht eine geforderte Anzahlung an unseren Kunden gegenüber und bei Bezahlung des Kunden wird die Anzahlung an den Lieferanten geleistet.

Demgegenüber stehen auf der Passivseite der Bilanz das schon dargestellte Eigenkapital, Steuerrückstellungen in Höhe von 0 T€ (VJ 434 T€), sonstige Rückstellungen mit 97 T€ (VJ 55 T€) und Verbindlichkeiten. Diese Verbindlichkeiten setzen sich zusammen aus Lieferung und Leistung mit 131 T€ (VJ 85 T€), aus Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 4.151 T€ (VJ 2.300 T€), aus erhaltenen Anzahlungen von Kunden zwecks Vorfinanzierung der Projekte mit 14.988 T€ (VJ 13.133 T€) und sonstigen Verbindlichkeiten. Diese sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt mit den zugehörigen Sozialabgaben und der Lohnsteuer zusammen.

Mitarbeiter

Zum 31.12.2023 waren 8 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt (im VJ 7). Drei Mitarbeiter waren geringfügig (im VJ 3) und 3 Mitarbeiter waren in Teilzeit beschäftigt (im VJ 3). Ein Mitarbeiter in Vollzeit hat das Unternehmen verlassen (im VJ 3). Es gab keine Neueinstellungen (im VJ 1) und zwei Mitarbeiter in Vollzeit sind im Team der wiegand.waterrides GmbH aufgenommen worden.

Die Balance zwischen beruflichen Engagement und privatem Ausgleich ist eine entscheidende Grundlage für Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeitern Teilzeitangebote und flexible Arbeitszeiten an und unterstützen sie damit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, wird entsprechend berücksichtigt und angenommen.

Innovationen

Slide Coaster

Fünf Jahre nach seiner ersten Präsentation wurde eine Teststrecke des Slide Coasters auf dem Werksgelände der Partnerfirma Josef Wiegand GmbH & Co. KG in Rasdorf aufgebaut, wo in 2024 die ersten Tests gestartet sind und in 2025 weitergeführt werden. Eine erste Anlage ist von Kunden bereits beauftragt und wird auf einem Kreuzfahrtschiff zur Geltung kommen.

Kreuzung

Nachdem im Jahr 2022 auf der größten Messe der Freizeit-Industrie, der IAAPA in Orlando, die Kreuzung in einer Wasserrutsche präsentiert wurde, konnte diese bereits zum Patent angemeldet werden und wir haben dieses Patent erhalten. In ersten Tests im Herbst 2023 konnte die Funktion und Eignung der Neuerung nachgewiesen werden und weitere Verfeinerungen sind in Arbeit.

Lichttechnik

Mit der Weiterentwicklung der Lichttechnik wird auf die Anforderungen am Markt reagiert. Die Erweiterung der LED-Technik oder Touch-Points lassen beispielsweise Wettbewerbe der Benutzer zu.

Forschung und Entwicklung

Unsere Produkte sind freizeitorientiert und unser Hauptkundenstamm sind Kommunen, Freizeitbäder sowie die Kreuzfahrtbranche. Die Nutzer unserer Produkte sind ständig auf der Suche nach neuen Attraktionen. Aus diesem Grund ist eine rasche Neu- und Weiterentwicklung von Funktionalität und Design unabdingbar. Hier arbeiten unsere Mitarbeiter sehr eng mit dem Hauptlieferanten Josef Wiegand GmbH & Co. KG und externen Dienstleistern zusammen. Mit deren technischem Know How und unseren Erfahrungen mit den Kunden und deren Wünschen können wir zu bestmöglichen Weiterentwicklungen, Produktanpassungen und Qualitätsverbesserungen gelangen.

Qualitätssicherung

Bäderbesucher bzw. Benutzer unserer Anlagen verfolgen nicht mehr nur sportliche Ziele, sondern es handelt sich immer mehr um ein positives emotionales Erlebnis. Bereits kleinste Störungen können dies beeinträchtigen. In einem stark umworbenen Wettbewerbsfeld möchten wir über die Qualität unsere Kunden an unsere Marke binden und natürlich neue Kundengruppen hinzugewinnen. Auch hier ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten, insbesondere der Josef Wiegand GmbH & Co. KG, von großem Vorteil. Dadurch können wir sehr schnell und noch fokussierter auf die Erwartungen der Kunden reagieren. Alle Mitarbeiter und Lieferanten werden verstärkt für Aspekte wie Dienstleistungen und Servicequalität sensibilisiert. Auch die enge Kooperation mit den verschiedensten Kunden, insbesondere der Erfahrungsaustausch im After-Sales-Service, ist von großer Bedeutung. So haben wir beispielsweise mit der Therme Erding oder der Meyerwerft starke Partner, die uns viel Feedback geben und auch immer wieder an unseren Ideen und Neuerungen interessiert sind.

Chancen-/Risikenbericht

Innovative Wege und Produkte sind auch bei uns der Schlüssel zum Erfolg und machen uns am Markt einzigartig. Dabei müssen Gefahren erkannt, kommuniziert und abgewehrt bzw. minimiert werden. Durch gut ausgebildete Mitarbeiter und eine enge Kommunikation, z. B. durch regelmäßige Teamsitzungen oder Videokonferenzen mit Vertragspartnern, können wir sehr schnell Informationen weitergeben, Risiken erkennen und entsprechend entgegenwirken.

Im Vorjahr erschwerten die Auswirkungen des Ukrainekrieges, die Sanktionen gegenüber Russland, sich ständig ändernde Wechselkurse, der Krieg in Israel und die deutlich gestiegene Inflation die Marktprozesse. Diese Einflüsse sind weiterhin aktuell.

Durch die weiter anhaltende Inflation und die gestiegenen Preise, insbesondere für die privaten Haushalte, sind viele gezwungen, zu sparen. Wir haben die Erfahrungen gemacht, dass unsere Produkte dennoch guten Zuspruch haben. Dies liegt daran, dass die Benutzung für die Endverbraucher im Vergleich zu vielen anderen Freizeitattraktivitäten verhältnismäßig günstig ist und dadurch auch bei hoher Inflation noch Besuche bezahlbar bleiben.

Die Nachfrage in der Kreuzfahrtbranche ist ungebrochen hoch, sodass wir auch künftig von der Realisierung weiterer Großprojekte ausgehen.

Die Materialpreise haben sich stabilisiert und Lieferschwierigkeiten gibt es kaum noch. Weiter steigende Lohnkosten, können sich zukünftig auf die Einkaufspreise auswirken, aber nicht 1:1 an die Kunden weitergeben werden.

Das gestiegene Zinsniveau für Baufinanzierungen kann sich auf die Investitionsbereitschaft von Investoren auswirken und Auftragsvergaben verzögern.

Wir erhoffen uns, mit unseren neuen Produkten zusätzliche Marktanteile gewinnen zu können. Eine weitere Zielsetzung ist ein größerer Fokus auf den Abschluss von Landprojekten, um eine bestmöglich diversifizierte Kundenstruktur aufzubauen. Weiterhin stehen ein hoher Auftragsbestand und eine lange Auftragsreichweite im Mittelpunkt.

Um Fremdwährungsrisiken zu minimieren wird versucht, alle Verträge mit Kunden in Euro abzuschließen. Bei Kunden die auf eine andere Währung bestehen, wird das Fremdwährungsrisiko bereits im Angebot berücksichtigt. Das sind durchschnittlich 2 kleinere Projekte pro Jahr.

Haftungsrisiken sind über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Prognosebericht

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Im Jahr 2025 soll das Bruttoinlandsprodukt um 0,9 Prozent steigen.

Die in den Vorjahren bewilligten Coronahilfen werden in 2024 endabgerechnet. Die Rechtsabteilung der Bewilligungsstelle in Hessen prüft aktuell die in 2021 zugesagte Aufteilung der Unternehmensverbünde. Wir befinden uns dazu aktuell in der Anhörungsphase.

Die Investitionsbereitschaft in unsere Produkte ist ungebrochen hoch und die Anfragen beziehen sich auf immer größere Projekte und preisintensivere Objekte. Im kommunalen Bereich werden Steigerungen im Umsatz erwartet, da hier die Nachfrage stetig steigt. Auf den letzten beiden Messen (IAAPA in Amsterdam und Interbad in Stuttgart) war auf unserem Stand eine deutlich erhöhte Frequenz an Interessenten zu verzeichnen, was auch in den Folgejahren auf einen erhöhten Auftragseingang schließen lässt.

Die Auftragslage im Geschäftsbereich "Kreuzfahrtschiffe" ist weiterhin sehr gut. In 2024 ist in dieser Branche nochmals ein deutlich höheres Passagieraufkommen zu beobachten. Wir sehen weiterhin keine Anzeichen, dass der im Moment anhaltende Boom kurzfristig nachlassen könnte. Alle Reedereien signalisieren den Bau von weiteren sehr großen Schiffen ab 2030. Wir starten in die Folgejahre schon jetzt mit einem nennenswerten Auftragsbestand.

Auf dieser Basis erwarten wir für die Folgejahre eine Realisierung von weiteren Projekten, erwarten aber bei einer ähnlich hohen Auftragslage, dass die Umsätze und Erträge in 2024 ca. 15 % niedriger ausfallen werden. Das liegt darin begründet, dass nicht alle Großprojekte, an denen im Moment gearbeitet wird, in 2024 abgeschlossen werden können und eine Abnahme erst im Jahr 2025 erfolgt. In 2025 erwarten wir ähnliche Umsätze und Erträge wie im Berichtsjahr 2023.

 

Rasdorf, den 31. Oktober 2024

Hendrik Wiegand, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 84.640,00 130.548,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.143,00 57.352,00
II. Sachanlagen 45.497,00 66.196,00
1. technische Anlagen und Maschinen 4.810,00 5.523,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.687,00 60.673,00
III. Finanzanlagen 7.000,00 7.000,00
B. Umlaufvermögen 22.192.058,61 20.050.335,22
I. Vorräte 12.609.340,04 11.378.873,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.500.387,99 4.645.153,63
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 340.162,82 2.407.274,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 2.303.977,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.160.225,17 2.237.879,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.200,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.082.330,58 4.026.308,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.320,09 42.169,03
Aktiva 22.308.018,70 20.223.052,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.867.345,85 4.053.055,04
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 2.767.345,85 3.953.055,04
davon Gewinnvortrag 3.953.055,04 2.656.627,37
B. Rückstellungen 96.720,09 489.366,55
C. Verbindlichkeiten 19.334.819,16 15.666.930,26
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.150.996,43 2.299.962,55
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.150.996,43 2.299.962,55
2. sonstige Verbindlichkeiten 15.183.822,73 13.366.967,71
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 15.183.822,73 13.366.967,71
D. Rechnungsabgrenzungsposten 9.133,60 13.700,40
Passiva 22.308.018,70 20.223.052,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.063.723,66 4.571.214,98
2. Personalaufwand 708.440,98 620.768,57
a) Löhne und Gehälter 589.379,19 523.375,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 119.061,79 97.393,55
davon für Altersversorgung 1.242,52 1.403,82
3. Abschreibungen 58.757,62 63.791,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 58.757,62 63.791,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.482.843,35 1.265.771,09
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 358,90 32.467,30
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 140,00 35,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.205,33 9.000,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86,04 86,04
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 512.627,52 731.918,48
9. Ergebnis nach Steuern 1.308.313,48 1.897.914,51
10. sonstige Steuern -5.977,33 1.486,84
11. Jahresüberschuss 1.314.290,81 1.896.427,67
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.953.055,04 2.656.627,37
13. Ausschüttung 2.500.000,00 600.000,00
14. Bilanzgewinn 2.767.345,85 3.953.055,04

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: wiegand.waterrides GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rasdorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Fulda
Register-Nr.: HRB 7542

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für das Ausfallrisiko bestimmter Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet.

Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 483.996,90 483.996,90 426.644,90
2. geleistete Anzahlungen 0,00 11.500,00 11.500,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 483.996,90 11.500,00 495.496,90 426.644,90
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 118.441,53 118.441,53 112.918,53
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 169.837,82 1.350,62 15.350,56 155.837,88 109.164,82
Summe Sachanlagen 288.279,35 1.350,62 15.350,56 274.279,41 222.083,35
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 7.000,00 7.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.000,00 7.000,00 0,00
Summe Anlagevermögen 779.276,25 12.850,62 15.350,56 776.776,31 648.728,25
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.709,00 463.353,90 20.643,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 11.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 36.709,00 463.353,90 32.143,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 713,00 113.631,53 4.810,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.335,62 15.349,56 115.150,88 40.687,00
Summe Sachanlagen 22.048,62 15.349,56 228.782,41 45.497,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 7.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.000,00
Summe Anlagevermögen 58.757,62 15.349,56 692.136,31 84.640,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 7.200,00 Euro (Vorjahr: 2.303.977,00 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge für Steuererstattungsansprüche aus Umsatzsteuer sowie Gewerbesteuer- und Körperschaftsteuerrückforderungen enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Personalkostenrückstellung i. H. v. 42.662,64 Euro (i. Vj. 33.498,74 Euro), die Rückstellung für Nachzahlungen von Versicherungsbeiträgen i. H. v. 37.628,22 Euro (i. Vj. 5.935,00 Euro) sowie die Rückstellung für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung i. H. v. 13.960,00 Euro (i. Vj. 13.260,00 Euro).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 40.457,61 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Miete Büro Starnberg 21.482,45 Euro (Laufzeit bis ein Jahr)
Miete Kopierer 1.491,00 Euro (Laufzeit bis ein Jahr)

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen: Zahl
Angestellte: 11,75
leitende Angestellte: 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer: 11,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Hendrik Wiegand ausgeübter Beruf kfm. + techn.

Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Möglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 1.314.290,81 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen. In dem in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 3.953.055,04 Euro enthalten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Rasdorf, 31. Oktober 2024

Hendrik Wiegand, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die wiegand.waterrides GmbH, Rasdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der wiegand.waterrides GmbH, Rasdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wiegand.waterrides GmbH, Rasdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, 11. November 2024

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