PVH Deutschland GmbHLiquidiert

40221 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 36788
Vorher
T.H. Deutschland GmbH
Eingetragen
16.12.1998
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von sonstigen Textilien
Gegenstand
Der Import, Export und Vertrieb von Waren jeder Art, insbesondere der Handel mit Textilien jeder Art und dabei insbesondere solche der Marken "Tommy Hilfiger" und "Calvin Klein". Die Gesellschaft kann insbesondere als Handelsvertreter für den Tommy Hilfiger und den Calvin Klein Lizenznehmer auftreten und alle Geschäfte betreiben, die unmittelbar oder mittelbar mit Ihrer Stellung als Handelsvertreter zusammenhängen oder zu dienen geeignet sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Kohlhase
seit 9.11.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Martin Geest
seit 18.10.2006
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PVH Deutschland GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Januar 2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020

I. Einleitung

Als Vertriebsgesellschaft vertreibt die PVH Deutschland GmbH modische Bekleidung und Accessoires im Auftrag der Tommy Hilfiger Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, für die Marke "Tommy Hilfiger" und im Auftrag der Calvin Klein Europe B.V. Amsterdam, Niederlande, Bekleidung und Accessoires der Marke "Calvin Klein".

Die Gesellschaft wird unter der Nummer HR B 36788 im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf geführt.

Die PVH Deutschland GmbH betrieb zum 31. Januar 2020 drei Showrooms für die Marke Tommy Hilfiger und Calvin Klein, in denen die Saison aktuellen Kollektionen den Kunden präsentiert und deren Bestellungen entgegengenommen werden. Die Showrooms sind in Düsseldorf, Hamburg und München.

Die PVH Deutschland GmbH ist eine reine Vertriebsgesellschaft für andere Gesellschaften der PVH Gruppe. Die Funktionen Beschaffung, Produktion, Marketing und Logistik einschließlich Fakturierung übernehmen die Tommy Hilfiger Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, bzw. die Calvin Klein Europe B.V., Amsterdam, Niederlande. Die PVH Deutschland GmbH besitzt - mit Ausnahme der Musterteile - keine eigenen Warenbestände.

Als Vertriebsgesellschaft erzielt die PVH Deutschland GmbH ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen durch Provisionen.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Wirtschaftswachstum der Eurozone hat sich laut Schätzung des IWF zu Ende des Jahres 2020 besser entwickelt als zuvor prognostiziert. 1 Laut der EU-Frühjahrsprognose soll die Wirtschaft der Euro-Zone trotz der noch anhaltenden Corona-Pandemie für das Jahr 2021 um 4,4 Prozent steigen. Für das Jahr 2022 wird ein Wachstum um 3,8 Prozent erwartet. 2

Für die Modebranche hat die Covid-19-Pandemie und die damit verbundenen Schließungen der Läden drastische Folgen. Nach der Wiedereröffnung im Sommer 2020, sowie im umsatzstarken Weihnachtsgeschäft galten zum Teil strenge Auflagen bis Ende Januar 2021 die Geschäfte vollständig erneut geschlossen worden. Die verminderte Anzahl an erlaubten Kunden pro Geschäft und auch die Klinik haben sich negativ auf die Umsätze ausgewirkt. Das Onlinegeschäft kann diese Einbußen nur teilweise auffangen.

Neben den Auswirkungen der Pandemie auf die wirtschaftliche Situation der Modebranche, beschleunigt diese auch den Wandel dieser Branche im Hinblick auf neue Verbrauchertrends und bereits zuvor andauernden Umwälzungen im Mode-System. Weiterhin prägend ist hier zum einen die Begeisterung der jüngeren Generation für soziales Engagement und den Umweltschutz. Es entwickelt sich eine Antipathie gegenüber abfallerzeugenden Geschäftsmodellen und eine erhöhte Erwartung an nachhaltiges Handeln. Zum anderen steigt auch in der Modebranche die Nachfrage im E-Commerce-Bereich weiterhin stetig. 3 Durch die Verlagerung der Umsätze in den digitalen Bereich sind von den Modeunternehmen noch mehr Anpassungsfähigkeit, Schnelligkeit und digitales Know-how gefordert.

1 https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunktur-iwf-weltwirtschaft-erholt-sich-schneller-als-erwartet-von-corona/26852708.html

2 https://www.dw.com/de/iwf-corona-vergr%C3%B6%C3%9Fert-die-kluft-zwischen-arm-und-reich/a-57109058

3 https://www.mckinsey.de/news/presse/state-of-fashion-2019-wachstum-verlangsamt-sich

2. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 9,4 Mio. auf EUR 60,1 Mio. angestiegen. Dies ist vornehmlich auf ein Umsatzwachstum aufgrund der Ausweitung des Geschäfts mit Pure Playern zurückzuführen.

Gegliedert nach den Vertriebskanälen bzw. Tätigkeitsbereichen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 02/2019 - 01/2020
TEUR
02/2018 - 01/2019
TEUR
Serviceleistungen Wholesale 58.234 49.508
Veräußerung von Musterteilen 1.066 516
Kantinenerlöse 397 282
Mieterlöse 449 378
60.146 50.684

Sämtliche Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet. Die Erlöse der Veräußerung von Musterteilen beinhalten nun die Veräußerung von Musterteilen an Endkunden sowie an die Outletstores.

Die Entwicklung der Ertragslage der PVH Deutschland GmbH stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2020 2019 Veränderung
Mio. Euro % Mio. Euro % Mio. Euro
Umsatzerlöse 60,1 100 50,7 100 9,4
Sonstige betriebliche Erträge 0,2 0 0,4 0 -0,2
Materialaufwand -4,1 -7 -2,8 -5 -1,3
Personalaufwand -19,6 -33 -18,6 -37 -1,0
Abschreibungen -2,1 -4 -2,0 -4 -0,1
Sonstige betriebliche Aufwendungen -21,5 -36 -19,9 -39 -1,6
Operatives Ergebnis 12,9 22 7,7 15 5,2
Finanzergebnis 0,0 0 0,1 0 0,1
Ergebnis vor Steuern 12,9 22 7,8 15 5,1
Steuern 0,0 0 0,0 0 0,0
Gewinnabführung -12,9 -22 -7,8 -15 -5,1
Jahresüberschuss 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0

Die positive Ergebnisentwicklung der Vorjahre setzt sich weiterhin fort. Wie im Vorjahr konnte die PVH Deutschland GmbH auch im Geschäftsjahr 2019/20 ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 12,9 Mio. (Vorjahr EUR 7,8 Mio.) vor Durchführung des Ergebnisabführungsvertrages erzielen. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Ergebnisabführungsvertrag ist kraft Anwachsung der PVH Holdings GmbH & Co. KG auf die PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) übergegangen.

Das Verhältnis der Personalaufwendungen zu den Umsatzerlösen ist im Vergleich zum Vorjahr um 4% leicht gesunken und liegt bei 33%. Dabei sind die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt EUR 1,0 Mio. angestiegen. Das hängt mit der gestiegenen Mitarbeiteranzahl sowie einer ergebnisabhängigen Vergütung zusammen.

Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 1,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr ist auf gestiegene, konzerninterne Weiterbelastungen zurückzuführen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Aktiva der PVH Deutschland GmbH gliedern sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresstichtag wie folgt:

31.01.2020 31.01.2019 Veränderung
Mio. Euro % Mio. Euro % Mio. Euro
Langfristige Vermögensgegenstände
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,2 0 0,2 1 0,0
2. Sachanlagen 10,7 21 8,8 22 1,9
10,9 21 9,0 23 1,9
Kurzfristige Vermögenswerte
1. Vorräte 0,4 1 0,4 1 0,0
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37,7 74 28,1 71 9,6
3. Liquide Mittel 1,3 3 1,6 4 -0,3
39,4 78 30,1 76 9,3
Rechnungsabgrenzungsposten 0,3 1 0,4 1 -0,1
Gesamt Aktiva 50,6 100 39,6 100 11,0

Die Bilanzsumme zum 31. Januar 2020 beträgt EUR 50,6 Mio. (Vorjahr EUR 39,6 Mio.). Die kurzfristigen Vermögenswerte sind um EUR 9,3 Mio. gestiegen und die langfristigen Vermögenswerte um EUR 1,9 Mio. angestiegen. Die Anlagendeckung (Eigenkapital durch Anlagevermögen) lag bei 65% (Vorjahr 78%). Diese Veränderung ist auf die Erhöhung des Anlagevermögens zurückzuführen.

Die Passiva der PVH Deutschland GmbH gliedern sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresstichtag wie folgt:

31.01.2020 31.01.2019 Veränderung
Mio. Euro % Mio. Euro % Mio. Euro
Eigenkapital
1. Stammkapital 0,1 0 0,1 0 0,0
2. Kapitalrücklage 6,9 14 6,9 18 0,0
3. Gewinnrücklage 0,1 0 0,1 0 0,0
7,1 14 7,1 18 0,0
Rückstellungen 6,6 13 6,5 16 0,1
Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35,9 71 24,9 63 11,0
2. Übrige Verbindlichkeiten 1,0 2 1,1 3 -0,1
36,9 73 26,0 66 10,9
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0 0,0 0 0,1
Gesamt Passiva 50,6 100 39,6 100 11,0

Die Passiva sind in Summe um EUR 11,0 Mio. angestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den angestiegenen Intercompany Verbindlichkeiten, welche die Ergebnisabführung sowie den gewöhnlichen Liefer- und Leistungsverkehr enthalten.

Die Rückstellungen belaufen sich zum 31. Januar 2020 auf EUR 6,6 Mio. (Vorjahr EUR 6,5 Mio.).

Das Eigenkapital der PVH Deutschland GmbH betrug zum 31. Januar 2020 EUR 7,1 Mio. (Vorjahr: EUR 7,1 Mio.). Das Eigenkapital weist im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderung auf, was auf den zum 31. Januar 2020 mit der PVH Holdings GmbH Düsseldorf, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote lag bei gleichbleibendem Eigenkapital bei 14% (Vorjahr 18%).

III. Investitionen und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2019/20 wurden Sachinvestitionen in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: EUR 4,1 Mio.) für Büro- und Betriebsausstattungen für die bestehenden Showrooms denen planmäßige Abschreibungen in Höhe von EUR 2,1 Mio. entgegenstehen. Die Finanzierung erfolgte aus dem operativen Cash Flow.

Die Liquidität unseres Unternehmens ist durch die Einbindung in die PVH Gruppe und die Finanzierung überwiegend durch andere Gesellschaften der Gruppe gesichert.

IV. Personal- und Sozialbereich

Die PVH Deutschland GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2019/20 durchschnittlich 325 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs von 56 Mitarbeitern. Bei allen Mitarbeitern der PVH Deutschland GmbH handelt es sich um Angestellte. Darüber hinaus befinden sich 8 Auszubildende im Unternehmen.

Der Anteil der Mitarbeiterinnen beträgt 70% (Vorjahr 65%). Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2019/20 lag bei EUR 19,6 Mio. (Vorjahr EUR 18,6 Mio.). Dies entspricht einer anteiligen Kostenerhöhung von 5% gegenüber dem Vorjahr.

Die Mitarbeiter partizipieren an einem erfolgsabhängigen Bonussystem. Daneben existiert ein leistungs- und zielorientiertes Vergütungssystem für Führungskräfte.

Die PVH Deutschland GmbH bietet ein Programm zur betrieblichen Altersvorsorge (BAV) an. Im Wege der Gehaltsumwandlung können alle festangestellten Mitarbeiter Beiträge in eine Direktversicherung und/oder Pensionskasse leisten.

V. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Messung finanzieller Leistungsindikatoren werden verschiedene Reporting-Systeme verwendet, durch die eine permanente Kontrolle von Umsatz- und Ergebniszahlen erfolgt.

Finanzielle Leistungsindikatoren:

in Mio. EUR 2019/20 2018/19
1) EBITDA 15,1 9,8
2) Anlagendeckung 1 65% 78%

VI. Chancen- und Risikobericht

a) Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Marktchancen sind für Tommy Hilfiger und Calvin Klein in Deutschland als sehr positiv zu bewerten. Durch eine stetige Erweiterung und Ergänzung der Sortimente sowie aufgrund der gezielten Marketingkampagnen wird die Begehrlichkeit der Marke Tommy Hilfiger gewährleistet und somit die Basis für eine weiterhin positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung gelegt. Aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades der Marke Calvin Klein und der aktuellen Marktanteile besteht dort ein hohes Wachstumspotential.

Die Gesellschaft hat bereits in den Vorjahren begonnen sich digital aufzustellen, sodass während der noch immer vorherrschenden Pandemie Kundentermine nicht abgesagt werden mussten, sondern durch die digital zur Verfügung stehenden Kollektionen über Onlinetermine erfolgen konnten. Diese digitalen Prozesse werden der Gesellschaft auch zukünftig gute Vertriebschancen bieten. Da der Onlinehandel in Pandemiezeiten starke Wachstumsraten zu verzeichnen hatte und die Gesellschaft in den vorangegangenen Jahren starke Partnerschaften mit Pure Playern aufbauen konnte sieht man in diesem Markt weiterhin gute Wachstumschancen auch für die Marken Tommy Hilfiger und Calvin Klein.

b) Risiken der zukünftigen Entwicklung

Als Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir ein durch Nachfragerückgänge ausgelöstes Nichterreichen der Auftrags- und Umsatzziele an. Diese könnten zum Beispiel durch einen konjunkturellen Rückgang des privaten Konsumniveaus ausgelöst werden. Als Maßnahme zur Risikominimierung werden einzelne Sortimentsbereiche, wie bspw. Jacken und Hosen professionell ausgebaut. Der Anteil der Umsätze auf Shop-in-Shop Flächen sowie der Anteil der Umsätze mit Franchisekunden konnte leicht gesteigert werden. Diese Steigerung der Verkaufsflächen macht die Marke weiter unabhängiger von einzelnen großen Kunden und trägt somit zur Risikominimierung bei. Zusätzlich werden auch unsere bestehenden Shop-in-Shop Flächen und Franchisegeschäfte permanent verbessert, um die Profitabilität weiter zu steigern. Des Weiteren wurde die Zusammenarbeit mit Pure Playern erweitert, sodass auch dieses Geschäft eine weitere Absicherung bietet.

Risiken aus einer Finanz- und Wirtschaftskrise bestehen für unser Unternehmen nur in eingeschränktem Umfang. Durch unsere Vermittlertätigkeit haben wir weder ein Risiko auf der Beschaffungsseite noch ein direktes Forderungsausfallrisiko. Unsere Muttergesellschaft greift auf ein diversifiziertes Lieferantenportfolio zurück, so dass keine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht und es nicht zu Engpässen kommen sollte. Ein Risiko besteht lediglich bei der Umsatzvermittlung. Da aber - wie oben bereits erwähnt - die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden stetig verringert wird, sehen wir auch dieses Risiko als reduziert an.

Durch die zurzeit anhaltende Pandemie, die Ungewissheit über den weiteren Verlauf und die daher notwendigen Hygienekonzepte werden auch die Umsätze unserer Gesellschaft negativ beeinträchtigt, da der stationäre Einzelhandel stark von diesen Einschränkungen betroffen ist.

VII. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2020/21

Aufgrund der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden Filialschließungen der Kunden der PVH Deutschland GmbH konnten im Geschäftsjahr 2020/2021 die positiven Umsatzentwicklungen nicht fortgesetzt werden. Der Umsatz im Jahr 2020/2021 beträgt ca. EUR 46 Mio. Den Folgen der Pandemie, die sich für die Gesellschaft insbesondere durch die Storeschließungen der Kunden über unterschiedlich lange Zeiträume ausgewirkt haben, wurden durch mehrere Maßnahmen entgegengewirkt. Bezogen auf die Mitarbeiter der Gesellschaft zählen dazu die Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld und der Abbau von Urlaubstagen. Mit Vermietern unserer Showrooms wurden mietfreie Zeiträume in das durch die Pandemie betroffene Jahr 2020/2021 vorgezogen.

VIII. Prognosebericht

Die derzeitige Ungewissheit bezüglich des weiteren Verlaufs der weltweiten Ausbreitung und Folgen der Covid-19-Pandemie erschweren eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2021/22. Für 2021/22 gehen wir davon aus, dass die Gesellschaft trotz der aktuellen Situation deutlich höhere Umsätze im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Dies liegt an den Onlinevertriebskanälen, die durch die Gesellschaft genutzt und abgebildet werden. Die Geschäftsführung beobachtet die Situation weiterhin aufmerksam und ergreift entsprechende Maßnahmen.

 

Düsseldorf, 23. Juli 2021

PVH Deutschland GmbH

Die Geschäftsführung

Marten Jan Jacob Busscher

Christian Kohlhase

Bilanz zum 31. Januar 2020

Aktiva

31.01.2020
EUR
31.01.2019
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Nutzungsrechte 180.555,16 222.221,80
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Geschäftsausstattung 10.695.289,97 8.743.761,83
2. Anlagen im Bau 0,00 72.500,00
10.695.289,97 8.816.261,83
10.875.845,13 9.038.483,63
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 458.643,00 438.302,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.377,30 2.691,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.422.907,48 27.871.375,77
3. Sonstige Vermögensgegenstände 273.635,42 243.177,00
37.700.920,20 28.117.244,28
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.273.053,05 1.631.696,11
39.432.616,25 30.187.242,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 330.149,71 398.009,59
50.638.611,09 39.623.735,96

Passiva

31.01.2020
EUR
31.01.2019
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage 6.940.289,54 6.940.289,54
III. Gewinnrücklagen 113.013,12 113.013,12
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
7.078.867,25 7.078.867,25
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 91.299,82 91.299,82
2. Sonstige Rückstellungen 6.526.265,54 6.433.943,71
6.617.565,36 6.525.243,53
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 472.887,54 469.650,20
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.898.632,84 24.934.587,42
3. Sonstige Verbindlichkeiten 502.018,37 612.887,56
36.873.538,75 26.017.125,18
D. Rechnungsabgrenzungsposten 68.639,73 2.500,00
50.638.611,09 39.623.735,96

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020

2019/20
EUR
2018/19
EUR
1. Umsatzerlöse 60.146.316,66 50.684.083,24
2. Sonstige betriebliche Erträge 152.225,58 432.001,07
60.298.542,24 51.116.084,31
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -4.136.596,50 -2.818.019,74
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -16.903.047,38 -16.369.913,22
b) Soziale Abgaben -2.654.370,42 -2.267.215,05
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.122.717,23 -2.025.263,91
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -21.537.305,05 -19.892.611,67
-47.354.036,58 -43.373.023,59
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 94.230,21
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -46.288,51 -3.644,50
-46.288,51 90.585,71
9. Ergebnis nach Steuern 12.898.217,15 7.833.646,43
10. Sonstige Steuern -9.171,16 -7.601,64
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -12.889.045,99 -7.826.044,79
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020

ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGEN

Rechtsform und Firma

Die Gesellschaft wird unter der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt. Sie führt die Firma "PVH Deutschland GmbH" und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HR B 36788 eingetragen.

Unternehmensgegenstand

Gegenstand des Unternehmens ist der Import, Export und Vertrieb von Waren jeder Art, insbesondere der Handel mit Textilien und dabei insbesondere solche der Marke "Tommy Hilfiger" und "Calvin Klein".

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Januar 2020 die Größenkriterien für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches gegliedert. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren zugrunde. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden davon-Angaben und Mitzugehörigkeitsvermerke zu Posten des Jahresabschlusses in den Anhang aufgenommen.

Um eine klare und übersichtliche Aufstellung des Jahresabschlusses zu gewährleisten wurden die Bezeichnungen einzelner mit arabischen Zahlen versehener Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Sinne von § 265 Abs. 6 HGB angepasst.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren bis auf die Änderung der Vorratsbewertung unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände resultieren aus Abstandszahlungen, die an Vormieter und Vermieter von Büroflächen für eine vorzeitige Räumung der Mietobjekte geleistet wurden. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Nutzungsdauer entspricht der Laufzeit des Mietverhältnisses.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Einbauten in den Showrooms werden über die Restlaufzeit der entsprechenden Mietverträge (in der Regel 5 bis 10 Jahre) bzw. die gegebenenfalls kürzere betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Vorräte

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag. Zur Berücksichtigung der begrenzten Weiterveräußerbarkeit der Musterware wird zum Abschlussstichtag ein Abschlag von 75% (Vorjahr: 75%) auf die Anschaffungskosten des Vorratsvermögens vorgenommen, um den erwartungsgemäßen Marktwert darzustellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertabschläge entsprechend berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Eigenkapital

Das Stammkapital und die Kapitalrücklage sind mit dem Nennwert ausgewiesen. Die Kapitalrücklage blieb im Geschäftsjahr unverändert.

Rückstellungen

In den Rückstellungen werden ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen, bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Latente Steuern

Da die Gesellschaft zum Stichtag in den Organkreis der PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, einbezogen wird, werden Ertragsteuern sowie latente Steuern auf Ebene des Organträgers bilanziert. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH & Co. KG als Organträgerin besteht nunmehr mit der PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) als Organträgerin fort.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Im Geschäftsjahr 2019/20 gab es keine Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung im Geschäftsjahr in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 37.423 (Vorjahr: TEUR 27.871) resultieren in voller Höhe aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 243) enthalten insbesondere Reisekostenvorschüsse in Höhe von TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 201).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Liquide Mittel

Die Bankguthaben in Höhe von TEUR 1.273 (Vorjahr: TEUR 1.632) beinhalten mit TEUR 1.067 (Vorjahr: TEUR 1.067) ein Festgeldkonto, welches als Sicherheit für Mietbürgschaften dient.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich vollständig in Höhe von TEUR 330 (Vorjahr: TEUR 398) aus Mietaufwendungen für Zeiträume nach dem Stichtag zusammen. Die Mietaufwendungen der Showrooms, bei denen eine Staffelmiete oder eine mietfreie Zeit zum Ende des Mietvertrages vereinbart wurde, werden gleichmäßig über die Gesamtlaufzeit des Mietvertrags verteilt. Dies führt dazu, dass die Mietaufwendungen in den ersten Jahren niedriger sind als die tatsächlichen Mietzahlungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Bonusverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.701 (Vorjahr: TEUR 3.137), Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 754 (Vorjahr: TEUR 822) und Marketingkosten in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 164) sowie noch abzurechnende Reisekosten in Höhe von TEUR 371 (Vorjahr: TEUR 305).

Für Rückbauverpflichtungen wird ratierlich eine Rückstellung zugeführt. Der abgezinste Wert der Rückstellung lag zum Ende des Geschäftsjahres bei TEUR 993 (Vorjahr: TEUR 909).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 5.932 (Vorjahr: TEUR 7.168) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr, sowie in Höhe von TEUR 2.618 aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Sie entfallen in Höhe von TEUR 27.348 (Vorjahr: TEUR 17.766) auf die Gewinnabführung an die Gesellschafterin PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, sodass sich der Gesamtsaldo der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zum Stichtag auf TEUR 35.898 (Vorjahr: TEUR 24.935) beläuft. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 34.955 (Vorjahr: TEUR 20.286) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 345 (Vorjahr: TEUR 416) enthalten und resultieren aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Erhaltene Baukostenzuschüsse werden über die Restlaufzeit der Mietverträge zeitanteilig aufgelöst. Zum 31. Januar 2020 betrug der Wert des Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 69 (Vorjahr: TEUR 3).

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen 02/2019 - 01/2020
TEUR
02/2018 - 01/2019
TEUR
Serviceleistungen Wholesale 58.234 49.508
Veräußerung von Musterteilen 1.066 516
Kantinenerlöse 397 282
Mieterlöse 449 378
60.146 50.684

Sämtliche Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet. Die Erlöse der Veräußerung von Musterteilen beinhalten nun die Veräußerung von Musterteilen an Endkunden sowie an die Outletstores.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 312), sowie ertragswirksam vereinnahmte Baukostenzuschüsse in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 70). Es sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 312) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Der Posten enthält im Wesentlichen Dienstleistungsaufwendungen aus Konzernumlagen in Höhe von TEUR 10.356 (Vorjahr: TEUR 8.598), Raumkosten in Höhe von TEUR 4.760 (Vorjahr: TEUR 4.368), Werbekosten in Höhe von TEUR 1.827 (Vorjahr: TEUR 2.386), Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 1.606 (Vorjahr: TEUR 1.591), Reisekosten in Höhe von TEUR 994 (Vorjahr: TEUR 838) sowie übrige Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.994 (Vorjahr: TEUR 2.112). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Aufgrund der seit dem 1. April 2010 bestehenden steuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft, der PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, entstanden für das laufende Geschäftsjahr keine Ertragsteuern.

Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH & Co. KG als Organträgerin besteht nunmehr mit der PVH Holdings GmbH als Organträgerin fort.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinserträge resultieren vollständig aus der Abzinsung.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Geschäftsjahr sind Zinsen aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 1) entstanden.

ERGÄNZENDE ANGABEN

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wahrgenommen von:

Oliver Timm, Meerbusch, Deutschland (Chief Executive Officer PVH Holdings GmbH, Düsseldorf)

Daniel Grieder, Amsterdam, Niederlande (Chief Executive Officer Hilfiger Stores GmbH, Düsseldorf)

Martijn Hagman, Amsterdam, Niederlande (bis 30. April 2019) (Chief Financial Officer PVH Europe B.V., Amsterdam)

Marten Jan Jacob Busscher, Amsterdam, Niederlande (seit 1. Mai 2019) (CFO PVH Europe B.V., Amsterdam, Niederlande)

Mit Beschluss vom 13.Juli 2020 wurden Herr Oliver Timm und Herr Daniel Grieder als Geschäftsführer abberufen. Herr Christian Kohlhase wurde mit Wirkung zum 9. Oktober 2020 zum Geschäftsführer bestellt.

Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Zum Zweck der Liquiditätsschonung hat die Gesellschaft Mietverträge über die Anmietung von Showrooms abgeschlossen. Dadurch konnte eine Ausweitung des durch den Geschäftsbetrieb gebundenen Kapitals vermieden werden. Im Gegenzug ist die Gesellschaft dem Risiko zukünftig steigender Mietaufwendungen ausgesetzt.

Die drei Showrooms der PVH Deutschland GmbH befinden sich in Mietobjekten, welche im Geschäftsjahr 2019/20 einen Mietaufwand von TEUR 2.874 (Vorjahr: TEUR 2.253) verursacht haben.

Aus den durch die Gesellschaft abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich in Zukunft sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

Mietverpflichtungen
TEUR
Leasingverpflichtungen
TEUR
Fällig 2020/21 2.803 777
Fällig 2021/22 bis 2024/25 10.914 675
Fällig ab 2025/26 190 0

Seit dem 1. April 2008 sind grundlegende verwaltende Funktionen der Gesellschaft an die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, übertragen worden, welche diese von da an für alle in Deutschland betreuten Gesellschaften ausübt. Der Zweck dieser Zusammenlegung liegt in der Hebung von Synergieeffekten und Standardisierung von Prozessabläufen. Die PVH Deutschland GmbH wird seit diesem Zeitpunkt mit Kostenumlagen belastet. Diese betrugen im Geschäftsjahr 2019/20 TEUR 10.356 (Vorjahr: TEUR 8.598).

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2019/20 im Durchschnitt 325 Angestellte (Vorjahr: 269) und 8 Auszubildende.

Beziehungen zu Mutterunternehmen

Alleinige Gesellschafterin zum 31. Januar 2020 ist die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf. Die PVH Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der PVH Corp., New York, USA, einbezogen. Die PVH Corp. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf und veröffentlicht diesen bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC).

Ergebnisverwendung

Zwischen der PVH Deutschland GmbH als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, als Organträger besteht seit dem 1. April 2010 ein Gewinnabführungsvertrag. Auf dieser Grundlage wurde der im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete Gewinn unserer Gesellschaft an die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, abgeführt.

Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Gewinnabführungsvertrag ist kraft Anwachsung der PVH Holdings GmbH & Co. KG auf die PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) übergegangen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Die Kosten für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2019/20 betragen TEUR 38. Die Gesellschaft trug Kosten für steuerliche Beratungsleistungen von TEUR 48.

Nachtragsbericht

Wir verweisen hinsichtlich unserer Einschätzung zu den Auswirkungen des Ausbruchs des Coronavirus auf den Prognosebericht im Lagebericht. Über den oben dargestellten Wechsel der Geschäftsführer hinaus sind keine wesentlichen berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag eingetreten.

 

Düsseldorf, 23. Juli 2021

Die Geschäftsführung

Marten Jan Jacob Busscher

Christian Kohlhase

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020

Anschaffungskosten 1.2.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.1.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Nutzungsrechte 384.033,64 0,00 0,00 0,00 384.033,64
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Geschäftsausstattung 22.976.395,00 3.976.068,82 30.537,13 72.500,00 26.994.426,69
2. Anlagen im Bau 72.500,00 0,00 0,00 -72.500,00 0,00
23.048.895,00 3.976.068,82 30.537,13 0,00 26.994.426,69
23.432.928,64 3.976.068,82 30.537,13 0,00 27.378.460,33
Kumulierte Abschreibungen 1.2.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.1.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Nutzungsrechte 161.811,84 41.666,64 0,00 203.478,48
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Geschäftsausstattung 14.232.633,17 2.081.050,59 14.547,04 16.299.136,72
2. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.232.633,17 2.081.050,59 14.547,04 16.299.136,72
14.394.445,01 2.122.717,23 14.547,04 16.502.615,20
Buchwerte 31.1.2020
EUR
31.1.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Nutzungsrechte 180.555,16 222.221,80
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Geschäftsausstattung 10.695.289,97 8.743.761,83
2. Anlagen im Bau 0,00 72.500,00
10.695.289,97 8.816.261,83
10.875.845,13 9.038.483,63

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PVH Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PVH Deutschland GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PVH Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 23. Juli 2021

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