:em engineering methods AG

Rheinstraße 97, 64295 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 8644
Eingetragen
23.9.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Die Unterstützung der Anwendung von Methoden im Engineering, insbesondere durch die Entwicklung von Softwaresystemen, die Beratung bei der Auswahl, Einführung und Umsetzung neue IT-Systeme sowie durch die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Dr.-Ing. Kleiner
seit 14.2.2006
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Christian Donges
seit 14.2.2006
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

:em engineering methods AG

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftstätigkeit

Die :em engineering methods AG, nachfolgend :em AG genannt, ist im Handelsregister unter HRB 8644, beim Amtsgericht Darmstadt eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Unterstützung der Anwendung von Methoden im Engineering, insbesondere durch die Entwicklung von Softwaresystemen, die Beratung bei der Auswahl, Einführung und Umsetzung neuer IT-Systeme sowie die Schulung und Weiterbildung der Anwender. Der Hauptsitz der Gesellschaft ist in Darmstadt und sie unterhält derzeit eine Zweigniederlassung in Böblingen.

Die :em AG entwickelt innovative Methoden und Softwarelösungen für das Engineering und verfügt als Integrator von IT-Systemen über ein umfassendes branchenübergreifendes Portfolio. Getreu der Vision "Wir liefern die digitale Zukunft für das Engineering." unterstützt die :em AG mit ihren Dienstleistungen und Software-Applikationen die konkrete Umsetzung der Digitalen Transformation bei ihren Kunden. Dazu entwerfen die Mitarbeiter*Innen Digitalisierungsstrategien und Roadmaps und helfen bei der Realisierung einer modellbasierten, digitalen Entwicklung. Mit dem Produkt ReqMan® sowie einem breiten Beratungsportfolio mit Themen wie Digital Twin (DT), Enterprise Architecture Management (EAM), Product Lifecycle Management (PLM), Application Lifecycle Management (ALM), Model Based Systems Engineering (MBSE), Kooperations- und Anforderungsmanagement oder Model Based Definition (MBD) bedient die :em AG Kunden aus den Branchen Mobility & Transportation, Maschinen- und Anlagenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Elektro- und Informationstechnik sowie Medizintechnik und Life Science.

Das Unternehmen besteht seit 2002 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr per 31.12.2023 109 Angestellte, davon 1 Auszubildender und 10 Studierende, beschäftigt.

2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1 Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Folgen der globalen Krisen belasten die deutsche Wirtschaft: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam ins Stocken und die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen (Inflationsrate 2023 5,9%) dämpften die Konjunktur.

Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. "Nach der schwachen Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist die deutsche Wirtschaft mit einem leichten Rückgang in das zweite Halbjahr 2023 gestartet", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes.

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Konjunkturflaute bremst auch die Digitalisierung in Deutschland, wie eine Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Der in der Studie belegte Trend ist kein gutes Zeichen für den Standort: Deutschland fällt im internationalen Vergleich seit Jahren hinter Industrienationen wie USA und Japan zurück. Die Bundesregierung hatte sich mit dutzenden Maßnahmen - gebündelt in einer Digitalstrategie - eine Aufholjagd vorgenommen. "Digitalisierungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen", sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst dem Handelsblatt. "Die Antwort der Unternehmen auf die schwierige gesamtkonjunkturelle Lage muss daher mehr Digitalisierung sein", fügte der Branchenverbandschef hinzu.

Im vergangenen Jahr ist das Volumen des deutschen Markts für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik (ITK-Markt) um 2,1% auf 213,0 Mrd. EUR laut dem Branchenverband bitkom gestiegen. Im Jahr 2024 werden die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in Deutschland im Vergleich zu 2023 um 4,4% wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen. Lt. einer Studie von CIMdata, dem Branchenführer für Studien im PLM-Markt, wurde für den weltweiten PLM-Markt in 2023 ein Wachstum in Höhe von 9,5% und bis 2027 wird ein jährliches Wachstum (engl. compound annual growth rate, CAGR) von 10% auf 107,2 Milliarden USD prognostiziert.

Die deutschen ITK-Unternehmen zählten zum Jahresende 2023 1,332 Millionen Beschäftigte (+2,1%). Die Bitkom-Branche wächst stabil und sollte 2024 weitere 36.000 neue Arbeitsplätze (+2,7%) schaffen. Sie zählt damit auch weiterhin zu den größten industriellen Arbeitgebern in Deutschland neben dem Maschinenbau.

2.3 Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr

Das erste Quartal im Geschäftsjahr 2023 stand für die :em AG im Zeichen einer Markterholung und das positive Geschäftsklima beginnend im Frühjahr hat der Digitalisierung auch in den Bereichen der Produktentstehung Schwung gegeben und den Auftragseingang weiterhin stark belebt.

Auch im Laufe des Geschäftsjahrs 2023 hat die :em AG das Leistungsangebot in allen Geschäftsbereichen sowohl für Dienstleistungen wie auch für Software ausbauen können. Das hat wiederum dazu geführt, dass weitere namhafte Neukunden gewonnen und auch neue Rahmenverträge mit Schlüsselkunden geschlossen wurden, um strategische und langfristige Geschäftsbeziehungen abzusichern und neue Preise infolge der Inflation zu vereinbaren.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr war das gestiegene Interesse in allen Geschäftsbereichen, PLM, MBE und ALM, spürbar, was zum Ausbau von Bestandskunden und Neukundengewinnung führte. Die Verlängerung von bestehenden Softwarewartungsverträge und erfolgreiche Vertriebsaktivitäten führten zudem zu zahlreichen Verkaufsabschlüssen im Bereich Software.

Für das eigene Softwareprodukt ReqMan® konnte die Anzahl der Kunden im abgeschlossenen Geschäftsjahr weiterhin stetig ausgebaut werden. Dabei konnten, neben den Bestandskunden, die ein Kaufmodell besitzen, zunehmend insbesondere Neukunden auch für die SaaS (Software-as-a-Service) Lizenzoption gewonnen werden, was kontinuierlichen Umsatz erzeugt.

Die Partnerschaften mit strategisch verbundenen Lösungsanbietern wurden weiterhin ausgebaut und zudem neue Partnerverträge mit Conweaver, SAP und Threedy geschlossen. Zudem wurden auch die laufenden Forschungsprojekte im Bereich "Advanced Systems Engineering" und "Künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie" erfolgreich fortgeführt sowie ein neues Forschungsprojekt im Kontext Catena-X/Manufacturing-X beantragt.

Ein besonderes Highlight im abgeschlossenen Geschäftsjahr war sicherlich wieder die eigenen Fachtagung der :em AG, der Engineering Process Day (EPD), der im Konferenzzentrum Darmstadtium in Darmstadt im Juni veranstaltet wurde und einen Besucherrekord mit über 230 Teilnehmern von Bestandskunden und Interessanten zusammengebracht hat. Mit 14 Fachvorträgen von Kunden und Partnern konnte die Veranstaltung überzeugen und wird auch in 2024 fortgesetzt.

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Jobmarkt für die :em AG entspannt und es konnten zahlreiche Neueinstellungen im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommen werden, um somit dem Auftragswachstum Rechnung zu tragen.

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 stieg von 12,9 Mio. EUR auf 15,0 Mio. EUR (+16%) und übertraf somit erneut das Vorjahresniveau. Die Zeichen in der deutschen ITK-Branche und bei der :em AG zum Ende des Geschäftsjahres 2023 stehen auch weiterhin deutlich auf Wachstum - entgegen dem bundesweiten Konjunkturtrend, was sich insbesondere am Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2024 widerspiegelt. Zudem lag das Wachstum der :em AG im abgelaufenen Geschäftsjahr damit auch deutlich über dem prognostizierten Wachstum des weltweiten PLM-Markts.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

Die :em AG ist seit Jahren innenfinanziert und die Eigenkapitalquote beträgt 68%. Die Vermögenslage hat sich 2023 weiter positiv entwickelt. Die :em AG verfügt über 5.809 TEUR (Vorjahr 7.866 TEUR) eigene Liquidität. Das entspricht einem Anteil von 51% der Bilanzsumme und mehr als für den laufenden Geschäftsbetrieb notwendig wäre. Der Rückgang der liquiden Mittel beruht zum Teil auf der Ausfinanzierung der Pensionsverpflichtungen und besteht im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Liquidität dient der Zukunftsabsicherung und steht für Investitionen und Innovationsthemen zur Verfügung.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 2.583 TEUR (Vorjahr 2.611 TEUR). Die Bonität und Zahlungsmoral der Kundenbasis sind sehr gut. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen beträgt 23% der Bilanzsumme.

Die Bilanzsumme reduzierte sich um 432 TEUR auf 11.390 TEUR (-3%). Dies ist im Wesentlichen auf dem Rückgang des Finanzmittelbestands auf der Aktivseite sowie auf der Passivseite auf den Anstieg des Eigenkapitals, aufgrund des guten Jahresergebnisses, sowie auf den Rückgang der Rückstellungen und Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Rückstellungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2.153 TEUR auf 2.183 TEUR (-50%) ab; davon entfallen im Wesentlichen 1.964 TEUR auf Rückstellungen für Pensionen sowie 192 TEUR auf Rückstellungen für Personalkosten und Steuern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 210 TEUR auf 97 TEUR ab. Dies resultiert aus der Beschaffung von Software von Drittanbietern für Kundenaufträge die bereits unterjährig abgewickelt wurden.

3.2 Finanzlage

Der Finanzmittelbestand hat sich im Geschäftsjahr um 2.057 TEUR auf 5.809 TEUR (Vorjahr 7.865 TEUR) vermindert. Das Unternehmen ist ausschließlich eigenfinanziert.

3.3 Ertragslage

Die :em AG erzielt seit Jahren regelmäßig Gewinn. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt im Geschäftsjahr 2023 3.405 TEUR (Vorjahr 2.566 TEUR). Die Umsatzrendite vor Steuern beträgt somit 23%, was als sehr gutes Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Konjunktursituation bewertet werden kann.

4. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Die :em AG führt kontinuierlich Verbesserungen an ihrem eigenen Softwareprodukt ReqMan® durch, um diese an sich ändernde Marktumgebungen anzupassen. Auch in Zukunft ist es uns ein Anliegen, die Weiterentwicklung bzw. Anpassung kontinuierlich voranzutreiben und speziell in den Einsatz der KI-Technologien zu investieren.

Die von der :em AG entwickelte Methode MBITA® (Model Based IT Architecture) zur standardisierten Vorgehensweise in Dienstleistungs- und Beratungsprojekten wurde kontinuierlich weiterentwickelt und konnte in einer Vielzahl von Kundenprojekten erfolgreich eingesetzt werden.

Zudem wurden Fördermittel auf Landes- bzw. Bundesebene für die Forschungsprojekte ReqMod im Bereich Requirements Engineering, Entwicklungsplattform 4.0 im Bereich KI und Digitaler Zwilling sowie CyberTech, MoSyS und SyProLei im Kontext Advanced Systems Engineering bezogen. Im Januar 2024 wurde zudem eine Förderung für das neue Forschungsprojekt Fluid4.0 im Kontext Catena-X/Manufacturing X eingeworben.

5. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit wesentlichen Chancen und Risiken

5.1 Voraussichtliche Entwicklung

Die Zeichen in der ITK-Branche stehen laut Prognose des Branchenverbands bitkom in 2024 weiterhin auf stabilem, wenn auch etwas abgeschwächtem Wachstum: Im Bereich der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird für 2024 ein Umsatz von 224,3 Milliarden Euro (+4,4%) erwartet. Das Segment der Informationstechnik wächst nach wie vor in allen Bereichen, wird weiterhin an Gewicht gewinnen und seine Bedeutung weiter ausbauen. Lt. Prognose der bitkom wird das Wachstum des Software- Segments, das besonders durch das Cloud-Geschäft und Künstliche Intelligenz (KI) angetrieben wird, weiterhin führend sein.

Trotz eingetrübter gesamtwirtschaftlicher Lage im Allgemeinen scheint die Situation der ITK- und Unternehmensberatungsbranche im PLM-Markt im Besonderen der :em AG auch in 2024 weiteres Wachstum zu ermöglichen. Trotz der nach Bilanzstichtag weiterhin negativen wirtschaftlichen Aussichten am Standort Deutschland, geht der Vorstand für das neue Geschäftsjahr 2024 von einem über der Marktprognose liegenden Umsatzwachstum aus. Der Vorstand plant im kommenden Jahr 2024 mit einer stabilen Umsatzsteigerung von ca. 16%.

5.2 Chancen

In den Kundenbranchen der :em AG hat die Bedeutung der Digitalen Transformation weiterhin zugenommen und spielt eine zentrale Rolle bei den Transformationsprozessen: Die Entwicklung in der deutschen Automobilbranche wird weiterhin geprägt durch Transformationsdruck (z. B. Elektrifizierung des Antriebsstrangs zur Emissionsreduktion, autonomen Fahrfunktionen und neues Kundenerlebnis, Einsatz von Software), die neue Entwicklungsmethodiken (MBE) und IT-Systemumgebungen (PLM/ALM) benötigen. Der Maschinen- und Anlagenbau ist weiterhin von zunehmender Vernetzung in der Produktion und Automatisierung (z. B. Industrie 4.0, IT/OT) sowie der Digital Twin Technologie (u. a. Digitaler Produktpass auf Basis AAS) gekennzeichnet, und die damit verbundene Komplexität erfordert Advanced Systems Engineering. In der Hightech- und Geräteindustrie (z. B. Medizintechnik, Haushaltsgeräte, Industrietechnik) halten neben mobilen Devices und Appsteuerung auch erweiterte Systeme und digitale Dienste Einzug, und erweiterte Konzepte für System of Systems werden entwickelt. In der Luft- und Raumfahrtbranche werden neue Entwicklungsprogramme in den nächsten Jahren erwartet, die umfangreiche ITK-Lösungen im Engineering benötigen.

Die :em AG ist als innovative Unternehmensberatung und anerkannter IT-Lösungsanbieter weiterhin sehr gut aufgestellt: Sie bietet dazu die Beratung und Einführung neuer Methoden der interdisziplinären Produktentstehung (insbesondere aus dem agilen Systems Engineering) an und gestaltet neue Formen der interdisziplinären und unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit aller Entwickler bzw. Beteiligter entlang des gesamten Produktlebenszyklus. Das Thema der nachhaltigen Produktentwicklung (Sustainability Engineering) wurde in den Beratungsleistungen der :em AG insbesondere in den Geschäftsbereichen PLM und MBE aufgebaut und erste Kunden gewonnen.

In den letzten Jahren konnten dabei einige Referenzkunden in der Elektro- und Informationstechnologie und in der Medizintechnik aufgebaut werden. Diese Erfahrungen in den Branchen gilt es nun zu nutzen und die Diversifizierung der Kundenlandschaft weiter voranzubringen.

Mit dem eigenen Softwareprodukt ReqMan® und dem Vertrieb von IT-Systemen von Partnern ist die Aufstellung zudem breiter geworden, was zugleich auch neue Beratungs- und Serviceaufträge mit sich bringt. Als IT-Lösungsanbieter ermöglicht die :em AG die erfolgreiche Einführung und Anwendung von IT-Systemen und die Umsetzung der digitalen Transformation und Optimierung durchgängiger digitaler Prozessketten für Entwicklung und Produktion. Die außerordentlich gute Vernetzung und aktive Arbeit der :em AG in Gremien von acatech, Catena-X, prostep ivip, VDA, IDTA und VDMA sichern zudem die Neukundengewinnung.

5.3 Risiken

Die :em AG verfügt über einen eng verzahnten Strategie- und Planungsprozess: die strategische und operative Planung findet grundsätzlich im intensiven Austausch im Vorstand, mit den Führungskräften und mit den Aufsichtsräten statt. Regelmäßige Abstimmungen und das Berichtswesen dienen der Risikoidentifizierung und Einleitung von Maßnahmen zur Gegensteuerung und Risikominimierung.

Ein nennenswerter Umsatzanteil wird auch weiterhin mit Unternehmen der Automobilindustrie generiert, weshalb die konjunkturelle Entwicklung dieses Wirtschaftszweigs den Unternehmenserfolg deutlich mitbestimmen wird. Als Risiko für die zukünftige Entwicklung der :em AG werden die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptmärkte für die Automobilindustrie und den Maschinen- und Anlagenbau sowie weiterhin die andauernde Situation in der Ukraine und in Nahost gesehen.

Die Diversifikation des Geschäftsmodells und Ausbau der Softwareumsätze auf Basis SaaS (Software-as-a-Service) der :em AG sowie die Akquise von Kunden anderer Branchen und außerhalb Deutschlands tragen nicht zuletzt zur Risikominimierung bei und werden ausgebaut.

Als Risiko nach dem Bilanzstichtag wird weiterhin die Lage und fehlende Friedenslösung im Ukraine-Krieg sowie in dessen Folge die eingetrübte Wirtschaftssituation gesehen. Die europa- und weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen auf Unternehmen waren zum Ende des Geschäftsjahren 2023 spürbar. Die Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf sind allerdings für die :em AG abschätzbar und werden fortlaufend bewertet.

Zur Minimierung bilanzieller Bewertungsrisiken wurden zum 01.02.2024 die bestehenden Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft versicherungsförmig ausgelagert und auf einen Pensionsfonds übertragen. Die bilanzielle Auslagerung wird, keine zusätzliche Liquidität benötigen, dennoch wird ein handelsrechtlicher Aufwand in Höhe von 1,1 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2024 entstehen.

Risikofaktoren, die uns bei der vertraglichen Leistungserbringung einschränken können, werden weiterhin kontinuierlich analysiert und werden monatlich überprüft. Zudem sind Vorstände und Führungskräfte deshalb in regelmäßiger Abstimmung mit Kundenunternehmen. Rechtliche sowie wirtschaftliche Risiken, die den Fortbestand der Unternehmung gefährden, werden dennoch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes aufgrund der relativen hohen Eigenkapitalquote und den Erfahrungen aus dem Geschäftsverlauf in früheren Jahren nicht gesehen.

Zusammenfassend kann dargestellt werden, dass zum Berichtstag auf Grundlage aktueller Erkenntnisse keine bestandsgefährdeten Risiken für die :em AG bestehen. Die wachsende Geschäftslage und das sehr robuste Geschäftsmodell ermöglichen weiterhin einen positiven Ausblick für das neue Geschäftsjahr.

Der Vorstand der :em AG versichert, dass der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt sowie Chancen und Risiken korrekt beschrieben sind.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.180,44 13.688,70
II. Sachanlagen 374.474,74 324.802,31
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 374.474,74 324.802,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 34.791,62 19.114,12
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.670.176,08 2.706.014,37
III. Wertpapiere 20.624,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.808.911,64 7.865.626,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 103.629,38 87.061,15
D. Aktive latente Steuern 582.487,36 784.658,37
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.805.180,96 0,00
11.389.832,22 11.821.589,08

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage 5.000,00 5.000,00
III. Gewinnvortrag 5.199.088,91 4.977.094,61
IV. Jahresüberschuss 2.431.465,12 1.242.402,30
B. Rückstellungen 2.183.518,43 4.336.587,95
C. Verbindlichkeiten 708.607,35 823.578,04
D. Rechnungsabgrenzungsposten 812.152,41 386.926,18
11.389.832,22 11.821.589,08

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.000.914,51 12.917.732,89
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 23.855,41 -8.817,92
3. sonstige betriebliche Erträge 1.286.531,07 866.076,10
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 5.509,86 (Vorjahr TEUR 2)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -735.594,03 -438.773,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -262.737,30 -200.875,82
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.417.593,11 -7.537.133,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -588.828,21 -1.351.697,58
- davon für Altersversorgung EUR 525.138,96 (Vorjahr TEUR -383)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -179.755,96 -158.854,22
b) auf Vermögensgegestände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 -14.576,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.721.925,71 -1.506.581,68
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR -947,25 (Vorjahr TEUR 0)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 249.034,48 1.058,85
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -75.235,16 -730.095,20
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.141.494,36 -590.525,93
- davon aus latenten Steuern EUR -202.171,01 (Vorjahr TEUR 251)
11. Ergebnis nach Steuern 2.437.171,63 1.246.936,30
12. sonstige Steuern -5.706,51 -4.534,00
13. Jahresüberschuss 2.431.465,12 1.242.402,30

Anhang zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde teilweise von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Wesentlichen im Anhang aufgeführt.

Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind grundsätzlich unverändert zum Vorjahr beibehalten worden bzw. werden Anpassungen im Nachgang an den relevanten Stellen erläutert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: :em engineering methods AG
Firmensitz laut Registergericht: Darmstadt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Darmstadt
Register-Nr.: HRB 8644

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (2-23 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag berücksichtigt, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird gesondert in einem Anlagenspiegel (nachfolgend) dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 524.511,61 5.081,50 0,00 529.593,11
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 524.511,61 5.081,50 0,00 529.593,11
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.525.586,46 220.838,63 26.250,43 1.720.174,66
Summe Sachanlagen 1.525.586,46 220.838,63 26.250,43 1.720.174,66
Summe Anlagevermögen 2.050.098,07 225.920,13 26.250,43 2.249.767,77
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 510.822,91 8.589,76 0,00 519.412,67
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 510.822,91 8.589,76 0,00 519.412,67
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.200.784,15 171.166,20 26.250,43 1.345.699,92
Summe Sachanlagen 1.200.784,15 171.166,20 26.250,43 1.345.699,92
Summe Anlagevermögen 1.711.607,06 179.755,96 26.250,43 1.865.112,59
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.180,44 13.688,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.180,44 13.688,70
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 374.474,74 324.802,31
Summe Sachanlagen 374.474,74 324.802,31
Summe Anlagevermögen 384.655,18 338.491,01

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 50.410,13 € (Vorjahr: 50.342,85 €).

Art der Forderung zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr
2023 Vorjahr 2023 Vorjahr
T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.582.716,45 2.610,9 0,00 0,0
sonstige Vermögensgegenstände 87.459,63 95,3 50.410,13 50,3
Summe 2.670.176,08 2.706,2 50.410,13 50,3

Die sonstigen Vermögensgestände setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Forderungen gegen Personal 10.907,05 12.012,42
Kautionen 50.410,13 50.342,85
Übrige 26.142,45 32.965,03
87.459,63 95.320,30

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 50.000,00 € ist eingeteilt in:

Grundkapital
10.000 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 10.000,00
4 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 10.000,00 40.000,00
10.004 50.000,00

Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Es handelt sich um Namensaktien.

Angaben über das genehmigte Kapital

Der Vorstand ist nicht ermächtigt, das Grundkapital einmalig oder mehrmals zu erhöhen.

Angaben gem. § 158 AktG

Posten Betrag
Jahresüberschuss 2.431.465,12
+ Gewinnvortrag 5.199.088,91
Bilanzgewinn 7.630.554,03

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 619.073,36.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
Aktivierung latenter Steuern 582.487,36
Unterbewertung von Pensionsverpflichtungen 36.586,00
Gesamtbetrag 619.073,36

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr von € 36.586,00 (Vorjahr T€ 345,7).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 3.632.515,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 5.437.695,96
= Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.805.180,96
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 5.437.695,96
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 5.437.695,96
übersteigender Betrag 0,00
verrechnete Aufwendungen 0,00
verrechnete Erträge 0,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Rückstellung für Personalkosten 1.481.005,27
Übrige Rückstellungen 160.926,29
1.641.931,56

Angabe zu Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Angabe zu Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 97.493,91.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 718.265,54 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Leasingverpflichtungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 93
leitende Angestellte 4
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 97

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Dr. Marcus Krastel (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: CEO (Executive) und Geschäftsbereichsleiter PLM
Dr. Erik Claassen ausgeübter Beruf: CTO (Technical) und Geschäftsbereichsleiter ALM
Christian Donges ausgeübter Beruf: CSO (Sales) und Geschäftsbereichsleiter ReqMan
Dr. Sven Kleiner ausgeübter Beruf: COO (Operations) und Geschäftsbereichsleiter MBE

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Benno Rösch (Vorsitzender) ausgeübter Beruf: Geschäftsführender Gesellschafter
Prof. Dr. Reiner Anderl ausgeübter Beruf: Emeritierter Professor an der TU Darmstadt
Gunter Schimpf ausgeübter Beruf: Director-Senior Relationship Manager

Angaben der Bezüge des Geschäftsführungsorgans

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da die Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nicht wesentlich von dem durch Rechenvorgang feststellbaren Durchschnittsbetrag abweichen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Zur Minimierung bilanzieller Bewertungsrisiken wurden zum 01.02.2024 die bestehenden Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft versicherungsförmig ausgelagert und auf einen Pensionsfonds übertragen. Ergänzend verweisen wir auf den Lagebericht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 2.431.465,12.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von € 5.199.088,91 und der Ausschüttungssperre von € 619.073,36 ergibt sich ein Betrag von € 4.580.015,55, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 € eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von € 1.215.486,00 vorgesehen.

Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von € 6.415.068,03 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Darmstadt, 26.02.2024

Dr. Marcus Krastel, Vorstandsvorsitzender

Dr. Erik Claassen

Christian Donges

Dr. Sven Kleiner

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.02.2024.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die :em engineering methods AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der :em egineering methods AG, Darmstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der :em engineering methods AG, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 26. Februar 2024

Moore TK Audit & Advisory GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frank Broßius, Wirtschaftsprüfer

Yannick Stein, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand kontinuierlich beraten und kontrolliert. Dabei wurde der Aufsichtsrat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 durch den Vorstand der :em engineering methods AG regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und der einzelnen Geschäftsbereiche sowie über die Finanzplanung informiert.

Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat regelmäßig in Form von schriftlichen Berichten über alle wichtigen Ereignisse und sorgte dafür, dass der Aufsichtsrat kontinuierlich über die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens informiert war. Soweit es erforderlich war, hat sich der Aufsichtsrat in Einzelgesprächen mit den Mitgliedern des Vorstandes beraten.

In drei ordentlichen Sitzungen am 17. März 2023, 14. Juli 2023 und 17. November 2023 wurde gemeinsam mit dem Vorstand intensiv die aktuelle Entwicklung des Unternehmens, insbesondere deren Liquiditäts-, Auftrags- und Ertragslage erörtert. Sämtliche Aufsichtsratsmitglieder nahmen an den jeweiligen Sitzungen teil. Geschäfte, zu denen die Zustimmung des Aufsichtsrates erforderlich war, wurden durch den Vorstand zur Überprüfung vorgelegt und sind durch den Aufsichtsrat zur Abstimmung gelangt. Somit hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung laufend überwacht.

Schwerpunkte der Beratung

Das Unternehmen hat sich frühzeitig strategisch dem Thema Digitalisierung gewidmet. Die Entwicklung in diesem Bereich hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt und wird auch zukünftig eine bedeutende Rolle für das Unternehmenswachstum einnehmen.

Sowohl die Qualität und Quantität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen als auch die Anzahl an Kunden hat sich im Geschäftsjahr wiederum positiv entwickelt.

Hervorzuheben ist die der im Geschäftsjahr abgeschlossenen Partnervertrag mit SAP. Weiterhin werden in Forschungsprojekten das Thema Künstliche Intelligenz erfolgreich bearbeitet und fortgeführt.

Die Eigenentwicklung der Software ReqMan® trägt auch in diesem Geschäftsjahr positiv zum Unternehmenserfolg bei.Kontinuierlich hat sich der AR gemeinsam mit dem Vorstand mit den kurz- und mittelfristigen betriebswirtschaftlichen Parametern beschäftigt. Zu jeder Zeit waren diese konsistent, transparent und in den Prognosen zutreffend.

Prüfung und Billigung des Jahresabschlusses 2023

Der Jahresabschluss für das Jahr 2023 ist von der Moore TK Audit & Advisory GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, auftragsgemäß geprüft worden.

Alle Aufsichtsratsmitglieder erhielten rechtzeitig vor der Bilanzsitzung den Bericht zur Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts zum 31.12.2023.

Mit diesen Unterlagen befasste sich der Aufsichtsrat -unter Teilnahme der Vertreter der Moore TK Audit & Advisory GmbH Mannheim- in seiner Aufsichtsratssitzung am 26.02.2024.

Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen eingehenden Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sind Einwendungen nicht zu erheben. Den vom Vorstand rechtzeitig vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 26.02.2024 uneingeschränkt gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt.

Veränderungen in den Organen

In der Aufsichtsratssitzung vom 17.11.2023 wurden Herr Christian Dönges und Herr Dr. Sven Kleiner für weitere fünf Jahre zum Vorstand bestellt.

Im Namen meiner Aufsichtsratskollegen danke ich den Vorständen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich für ihr Engagement, Ihre Loyalität zum Unternehmen und ihrem unermüdlichen Einsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023. Verbunden mit diesem Dank ist unsere Anerkennung für ein wiederum außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr.

 

Darmstadt, 26. Februar 2024

Benno Rösch, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

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7 nahegelegene Organisationen

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