Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
DS Smith Packaging Fulda GmbHLiquidiert
Bellingerstraße 7, 36043 Fulda, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carolyn Wagner seit 10.8.2012 | Geschäftsführer |
Steffen Hoßfeld seit 5.3.2009 | Prokura |
Michael Resch seit 5.3.2009 | Prokura |
Rainer Fugmann seit 29.9.2005 | Prokura |
Hans-Albrecht Lerch seit 29.9.2005 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCA Packaging Fulda GmbHFuldaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010LageberichtI. AllgemeinesGegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von Verpackungen mit einem hohen Veredelungsgrad. Es werden Versand- und Verkaufsverpackungen sowie -displays bedruckt oder unbedruckt aus Wellpappe für namhafte Markenartikler hergestellt, wobei der überwiegende Anteil der Kunden dem Sektor der Nahrungs- und Genussmittelindustrie entstammt. Der Ausbau der Produktionsstufe des Flexo-Preprints wurde durch investive Maßnahmen weiter untersetzt. Die erwarteten Intercompany-Umsätze aus der SCA Gruppe wurden realisiert. Weiteres Steigerungspotential in den nächsten Geschäftsjahren durch kontinuierliche Verbesserung der Maschinenausrüstung und Technologie sowie verbesserte Kundenbetreuung der Intercompany Kunden ist angestrebtes Ziel. Die SCA Packaging Fulda GmbH ist bestrebt, im Rahmen ihrer Konzerneinbindung weiter an der Nachhaltigkeit der angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu arbeiten. Mit "care of life" zeigt die SCA eine ganzheitliche Sichtweise auf die Probleme des täglichen Lebens. Sie übernimmt eine weitreichende Verantwortung in Bezug ihrer Produkte auf Kundenanforderung und Kundennutzen im Gesamtkontext mit Umweltverträglichkeit und Schaffung von Lebensqualität für die Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter. II. GeschäftsverlaufEntwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Erholung der deutschen Wirtschaft führte im Geschäftsjahr 2010 zu einer weiteren Stabilisierung der Branche der Wellpappenhersteller durch eine kontinuierliche Produktions- und Absatzlage. Deutliche Steigerungen zum Vorjahr sowohl im Umsatz wie auch im Absatz verbesserten die Ergebnissituation. Mit 7,1 Milliarden Quadratmetern verkaufter Wellpappenerzeugnisse nach VDW lag der Absatz im Jahr 2010 etwa 465 Millionen Quadratmeter über dem Vorjahreswert. Bei den Umsätzen zeigt die Steigerung von ca. + 9,5 % die Tendenz der Umsetzung der höheren Rohstoffkosten am Markt. Dieser Trend setzt sich auch mit Beginn des Geschäftsjahres 2011 weiter fort. Die Erlösentwicklung während der ersten drei Quartale Jahres 2010 war kontinuierlich steigend, stagnierte dann aber, trotz weiter steigender Rohstoffkosten, im vierten Quartal. Dies führte zu einer Ergebnisbelastung und höherer Kapitalbindung in den Vermögenswerten des Umlaufvermögens, insbesondere bei den Rohstoffvorräten und den Kundenforderungen. Die Preisentwicklung des Rohstoffes Papier verlief über das Jahr 2010 permanent steigend. Besonders massiv waren die Erhöhungen bei skandinavischem Kraftliner ab 175g. Bei Wellenstoff ist ein seitlicher Preisverlauf im letzten Quartal auf hohem Niveau zu verzeichnen gewesen. Der Kostentreiber auf der Sekundärpapierseite ist der enorm gestiegene Altpapierpreis und die weiter steigenden Energiekosten. Die asiatische Nachfrage nach Altpapierexporten aus Europa bleibt weiterhin ein schwer kalkulierbares Risiko für den Altpapiermarkt. Dieser Trend wird voraussichtlich auch im Jahr 2011 weiter anhalten. Bei Firmen, die sich auf komplexe Produktstrukturen und Produkten von relativ hoher Veredelung- und Wertschöpfungstiefe spezialisieren, ist der Spielraum zur Ausgestaltung der Ertragssituation auch bei gegenläufigen Tendenzen zwischen Papier- und Verkaufspreisentwicklung deutlich größer als im Branchendurchschnitt. Umsatzentwicklung Für die SCA Packaging Fulda GmbH war das Jahr 2010 bei steigenden Absatz- und Umsatzzahlen ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Im direkten Vergleich zum VDW ist allerdings der Quadratmeterabsatz als auch der Umsatz weniger gestiegen als der Branchendurchschnitt. Im Vorjahresvergleich ist die Menge um +5,4% auf 82,0 Mio m² (VDW +7,0%) und der Umsatz um +9,5% (VDW +12,3%) gestiegen. Der Rohertrag konnte durch die Wertschöpfungstiefe der Produktpalette, stabilisiert werden. Der Nettoumsatz betrug 64,8 Mio € und war damit um 5,6 Mio € höher als im Vorjahr. Der Erlös pro m² stieg um +3,1% im Jahresdurchschnitt. Wie im Vorjahr, basiert die Umsatzentwicklung auf der Entwicklung unserer Großkunden mit langjährigen Geschäftsbeziehungen. Die Gewinnung von Neukunden steht weiterhin im besonderen Fokus. Herausragend sind die Steigerungen der Papierabfallerlöse um 866 T € durch gestiegene Altpapierpreise Auf Grund des Zeitversatzes zwischen den gestiegenen Papierpreisen und den Erhöhungen der Wellpappreise kam es zu Ergebnisbelastungen. Das Betriebsergebnis konnte leider nicht ganz auf dem Vorjahresniveau gehalten (-6,5%). Investitionen Im Jahr 2010 wurden mit Schwerpunkt Flexo-Preprint 1,587 Mio € in die SCA Packaging Fulda GmbH investiert. Die größte Einzelmaßnahme war der Umbau der Druckmaschine III zur Verbesserung der Produktivität und Qualität der Maschine. Die Höhe dieser Investition betrug 1,3 Mio €. Für die Folgejahre wurden strategische Investitionen zum weiteren Ausbau des Flexo - Vordrucks in Höhe mehrerer Mio € vorgeplant und zur Umsetzung vorbereitet. Mitarbeiter Zum 31. Dezember 2010 waren 280 Mitarbeiter bei der SCA Packaging Fulda GmbH beschäftigt, 12 Mitarbeiter mehr als zum Jahresende 2009. Durch den gezielten Auf- und Abbau von Zeitarbeitskräften und der Nutzung der flexiblen Arbeitszeitmodelle konnten die saisonalen Beschäftigungsschwankungen ohne zusätzliche Belastung der Ergebnissituation in der SCA Packaging Fulda GmbH abgefedert werden. Zum 31. Dezember 2010 wurden 27 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt, so dass der Nachwuchs von Fachkräften nachhaltig gesichert ist; die Ausbildungsquote liegt somit wie im Geschäftsjahr 2009 bei 10%. Forschung und Entwicklung Das Entwicklungszentrum der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co .KG Display/Verpackung/Service Fulda ist spezialisiert auf die Entwicklung maßgeschneiderter Verpackungslösungen, die den modernsten Kundenerfordernissen entsprechen. Als Design Centre hat das Entwicklungszentrum gleichfalls erhebliche marketingtechnische Bedeutung in der gesamten SCA Packaging Gruppe. Im Jahr 2010 konnten erfolgreiche und innovative Entwicklungen mit den Kunden Mars und spezifische Displayentwicklungen für die Weinindustrie dem Markt präsentiert werden. Die Entwicklung MAGIC CORNER und WINE STAR DISPLAY gewannen den Toppreis beim Deutschen Verpackungspreis 2010. Die Produktprämierungen sind Bestätigung für die Entwicklungsstrategie der Produktentwicklungen mit hohem Veredlungsgrad sowie herausragendem Werbe- und Gebrauchswert für die Kunden, aber auch Ansporn, zukünftige Marktanforderungen innovativ zu begleiten und voran zu treiben. Eine enge Abstimmung zwischen dem Entwicklungszentrum und der SCA Packaging Fulda GmbH hat zu diesen herausragenden Erfolgen wesentlich beigetragen. Zukünftige Entwicklung orientieren sich verstärkt an den SCA Leitlinien des c/o life mit der Verantwortung für andere Menschen, die Umwelt und zukünftige Generationen. III. Lage des UnternehmensVermögenslage Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2010 24,89 Mio € und ist damit um 5,379 Mio € niedriger als im Vorjahr. Das Anlagevermögen in Sachanlagen ist im Berichtszeitraum (nach Abschreibungen und Verrechnung von Zu- und Abgängen) um 132 T € gestiegen. Die Neuinvestition in das Flexo-Preprint Projekt hat das Abschreibungsvolumen im Jahr 2010 kompensiert. Die Vorräte sind um 37 T € auf 3,706 Mio € leicht gestiegen. Die unwesentliche Veränderung von 1% des Vorratsbereiches im Umlaufvermögen zeigt eine stabile Disposition trotz steigender Einkaufspreise der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Die laufenden Projekte zur Verbesserung der Effizienz der Vorratshaltung haben sich auch im Jahresverlauf 2010 in der betrieblichen Praxis bewährt. Der Forderungsbestand ist stichtagsbezogen zum 31. Dezember 2010 um 5,555 Mio € niedriger als im Vorjahr. Dies resultiert im Wesentlichen aus konzerninternem Zahlungsausgleich am Ende des Geschäftsjahres. Finanzlage Das Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag infolge der vertraglich vereinbarten Gewinnabführung unverändert wie im Vorjahr 9.550 T €. Durch die verringerte Bilanzsumme wird somit, wie im Vorjahr, eine weitere Erhöhung der Eigenkapitalquote von 31,56 % auf 38,37 % erreicht. Die Liquidität war im Jahr 2010 aus eigener Ertragskraft stets gegeben. Für die Finanzierung des operativen Geschäfts und die Versorgung mit liquiden Mitteln stehen jederzeit, durch die Konzernführung der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Mittel in benötigter Höhe zur Verfügung. Ertragslage Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 1,341 Mio € sind durch im Wesentlichen durch die Erträge aus Auflösung von Rückstellungen (403,7 T €) insbesondere der Nichtin-anspruchnahme einer größeren Reklamationsrückstellung entstanden. Weiterhin wurden sonstige betriebliche Erträge aus den Erlösen des Personal Service Centers in Fulda erzielt. Die Materialaufwandsquote (gemessen an den Umsatzerlösen) liegt bei 56,3 % (Vorjahr 53,2 %) und wurde damit um 3,1 % - Punkte überschritten. Die Steigerung des Materialkostenanteils kann im Wesentlichen auf die Steigerung der Einstandspreise für Papier zurückgeführt werden. Diese Veränderung im Materialzukauf führte zu einer Belastung der Rohertragsquote auf 43,7% (Vorjahr 46,8%). Die Personalkosten konnten auf Vorjahresniveau gehalten werden, obwohl ein Tarifabschluss i.H.v. 1,3% zwischen den Tarifparteien zum 01.11.2010 vereinbart wurde. Die Einsparung des Personalaufwands in Höhe von 402 T € resultiert im Wesentlichen aus der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Zuführungen zu Rückstellungen (-429 T €) und Einsparungen im Gehaltsbereich (190 T €). Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr trotz neuer Investitionen leicht gesunken um 57,7 T €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 54,2 T € zum Vorjahr leicht stiegen. Die Kostensteigerung resultiert aus leicht erhöhten Instandhaltungsaufwendungen (54,6 T €). Das Betriebsergebnis beträgt 5,53 Mio € und ist um 0,386 Mio € tiefer als im Vorjahr. Das Finanzergebnis weist einen Ertrag von 2,979 Mio € im Berichtsjahr aus (Vorjahr Ertrag 7,955 Mio €). IV. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungRisikobericht Auf Grund der breit gefächerten Kunden- und Produktstruktur ist es unerlässlich, Risiken rechtzeitig zu identifizieren, zu steuern und zu minimieren. Die SCA Packaging Fulda GmbH steuert Risiken mithilfe von Standardprozessen und Organisationsstrukturen die eng auf die Geschäftsaktivitäten des Werkes ausgerichtet sind. Die Volatilität der Finanzmärkte erfordert eine komplexere Verfolgung der Liquiditätssituation insbesondere der Konzernkunden. Zur Realisierung dieser Zielstellung werden permanent zusätzliche Steuerungsmechanismen implementiert. Die Marktseite wird zentral durch das Head Office in Nürnberg analysiert und in der gesamten Region kommuniziert. Die SCA Packaging Fulda GmbH schenkt dem Thema Kundenzahlungsverhalten und Kundenliquidität besondere Aufmerksamkeit, so dass das Risiko des Zahlungsausfalls minimiert werden kann. Im Laufe des Geschäftsjahres 2010 sind keine Risiken aufgetreten, die zu Veränderungen im Risikomanagement hätten führen müssen. Der Geschäftsführung und das Managementteam informieren sich regelmäßig über die aktuellen Geschäftsrisiken und leiten bei Bedarf unverzüglich Maßnahmen ein, um auftretenden Problemen entgegen zu wirken. Als wichtigste Risiken sind in Folge zu Berücksichtigen: Marktrisiken Das Geschäftsklima hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr überraschend gut erholt. Auf Grund der flexiblen Kapazität, ist es der SCA gelungen, der erhöhten Nachfrage in vollem Umfang Rechnung zu tragen. Derzeit liegen die wesentlichen Marktrisiken in den langfristig schwer kalkulierbaren Preiserhöhungen für den Rohstoff Papier und Energie. Bei weiteren Steigerungsraten der Wellpappenpreise ist auf der Seite der Kunden mit der Ausweitung der Zahlungsziele für Forderungen der SCA sowie mit Substitutionsbestrebungen bei Einsatz von papierabhängigen Verpackungen zu rechnen. In der Praxis werden die bisher gängigen Geschäftsmodelle zur Reduzierung der Kapitalbindung auf Seiten der Kunden, wie das Verlagern des Bestandes an Fertigware in Konsignationslager zu Lasten der SCA Packaging Fulda GmbH, weiter forciert. Chancen dieser Entwicklung bestehen in der Intensivierung der Kundenbindung durch die Angebote von spezifischen Lösungen für spezielle Kundenprobleme und die Verbesserung der Preissituation. Die Neuorganisation der Vertriebsgesellschaft der SCA Packaging hat sich bei der Zielstellung der komplexeren überregionalen Kundenbetreuung unter Berücksichtigung des kompletten Fertigungsportfolios der SCA Werke im Geschäftsjahr 2010 bewährt. Zunehmende Marktkonzentration der Großkunden führt zu verstärkter Abhängigkeit der Zulieferindustrie. Der Trend zu internationalen Ausschreibungspools und Internetauktionen über wesentliche Markttender hat den Wettbewerbsdruck in der Branche erheblich erhöht. Beschaffungsrisiken Die derzeit enorm steigenden Rohstoffpreise erhöhen den Fokus auf ein gezieltes Bestandsmanagement im Bereich Roh-,- Hilfs- und Betriebsstoffe. Zukünftig ist nicht ausschließlich der Aspekt der Kapitalbindung wesentlich, sondern zunehmend auch die strategische Planung und Absicherung der Versorgungssicherheit. In diesem Sachzusammenhang ist eine konzernübergreifende Neustrukturierung der Papiereinkaufsaktivitäten zu sehen. Für die Energiekosten wird in Zukunft mit weiteren Erhöhungen gerechnet. Für das Jahr 2010 kamen die langen Laufzeiten der Verträge mit den Energieversorgern positiv zum Tragen. Finanzrisiken Durch die Einbindung in die zentrale Treasury-Organisation des SCA-Konzerns ist die Liquidität permanent gesichert. Forderungsausfälle bewegen sich auch im Geschäftsjahr 2010 auf niedrigem Niveau. Zusätzliche Risiken haben sich aus dem Verlauf des Geschäftsjahres 2010 nicht ergeben. Produktionsrisiken Eine weiter anhaltende Verkleinerung der Produktionsauflagenhöhe der Artikel und eine stückgenaue Fertigung haben neue Anforderungen an die Organisation und Durchführung der Produktion gestellt. Nach Einschätzung der SCA Packaging Fulda GmbH wird dieser Trend weiter anhalten. Durch gezielte Projektbetreuung, Schulung der Mitarbeiter und Verbesserung der Fertigungstechnologie ist der Schwerpunkt eine zeitnahe Anpassung der Produktionsabläufe an die sich wandelnden Kundenbedürfnisse. Nachfrageabhängige Produktionsrisiken die sich aus saisonalen Schwankungen des Marktes ergeben, sind durch flexible krisenbewährte Arbeitszeitmodelle nachhaltig abgesichert. Neue Produktionsrisiken ergeben sich aus den Nachhaltigkeitsforderungen der Kunden an die Produkte der SCA. Im Rahmen des "c/o life" Verständnisses der SCA wird hier der Schwerpunkt auf den Nachweis der Umweltverträglichkeit der bezogenen Rohstoffe gelegt. Bereits seit vielen Jahren hat der SCA Konzern das Thema Nachhaltigkeit fest in seiner Unternehmensphilosophie verankert und klare Ziele formuliert. Dazu gehört die FSC-Zertifizierung unserer Werke, die auch über 2010 hinaus fortgesetzt wird. Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung der Wälder sicherzustellen. Damit werden wir einmal mehr den Kundenanforderungen gerecht und setzten konsequent auf den Faktor Nachhaltigkeit. Hiervon versprechen wir uns verbesserte Wachstumschancen für die Zukunft. Umweltrisiken Umweltpolitik ist traditionell Schwerpunkt des SCA-Konzerns. Die Grundlage der Konzernprodukte sind nachwachsende Rohstoffe, die nur bei ökologisch ausgewogenem Umgang in ausreichender Menge am Markt zur Verfügung stehen. Eine ständige Optimierung von Energie- und Wasserverbrauch, Wiederverwertung von Altpapier, Einsatz umweltunbedenklicher Druckfarben sowie ordnungsgemäße Entsorgung von Klärschlämmen und Abfällen werden ständig durch die Mitarbeiter und das Management überwacht. Die permanente Neubewertung von Umweltrisiken entsprechend den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist eine ständige Herausforderung, der sich die SCA nicht nur stellen will, sondern bestrebt ist, aktiv diese Prozesse voran zu treiben. Dem Umweltausschuss (ENV-C) des SCA-Konzerns steht der Präsident und CEO selbst vor. Der Umweltausschuss versteht sich als Netzwerk auf SCA-Konzernebene und widmet sich permanent den Themen: Produktsicherheit, Ressourcen-Management, Umweltmanagementsystem, Chemikalien, Energie, Abfallentsorgung und Gesetzgebung. Die Tätigkeiten, Entwicklungen und Ergebnisse werden vom Konzern im Rahmen eines Umwelt- und Sozialberichtes kommuniziert. Die SCA unterstreicht damit die Bedeutung, den die Global Reporting Initiative (GRI) zur internationalen Standardisierung nicht finanzieller Berichte leistet. Die Grundprinzipien der GRI werden im Umweltbericht angewendet. Die SCA Packaging Fulda GmbH hat im Jahr 2006 ihr Hygienemanagement nach BRC-Standard zertifizieren lassen. V Chancen der zukünftige Entwicklung und AusblickDie deutsche Wellpappenindustrie konnte, trotz steigender Rohstoffpreise gute Steigerungsraten, in Absatz und Umsatz im Geschäftsjahr 2010 realisieren. Für das laufende Geschäftsjahr zeigen wir uns trotz erwarteter Ergebnisbelastung zuversichtlich, dass wir alle Herausforderungen dank der Leistungsfähigkeit der SCA Unternehmen meistern werden. Auf das laufende Jahr schaut die Branche mit Optimismus. Im vergangenen Dezember hat der VDW für 2011 Stabilität auf hohem Niveau bezüglich des Wellpappenabsatzes prognostiziert und ist dabei von einem weiteren Absatzplus im ersten Halbjahr ausgegangen, was sich bis Dato bestätigt hat. Aufgrund der anhaltend starken Binnennachfrage, besonders im Bereich der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, ist von konstanten Geschäftsentwicklungen auszugehen. Die verstärkte Ausrichtung auf komplexe Dienstleistungsangebote im Umfeld der Standardprodukte eröffnet neue Marktpotentiale. Neue Einsatzmöglichkeiten des klassischen Rohstoffes Papier stellen neue Aufgaben an die Produktentwicklungsbereiche der SCA. Eine Kombination modernster Fertigungstechnologien, insbesondere die Spezialisierung auf kundenspezifische auch papierunabhängiger Produkte, insbesondere im Displaygeschäft, stellt völlig neue Anforderungen an die Marketing- und Vertriebsstruktur. Die Ertragslage wird für das Geschäftsjahr 2011, trotz steigender Rohstoffkosten, als stabil und positiv prognostiziert. Ein Ausblick ins Jahr 2012 lässt Stabilisierung von Rohstoff und Verkaufspreisen erwarten. Von einer kontinuierlichen Ertragskraft und einer Optimierung des Kapitaleinsatzes ist auszugehen. VI SonstigesWesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Wesentliche Vorgänge und Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag haben sich nicht ereignet.
Fulda, 30. Juni 2011 Die Geschäftsführung der SCA Packaging Fulda GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Angaben zu Form und Darstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und VerlustrechnungDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und dem GmbH-Gesetz aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren verwendet. Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden grundsätzlich im Anhang erläutert. Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Aufstellung der Anteilsbesitzliste sind gesondert dargestellt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2010 zu Bewertungs- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB unterblieben. Entsprechend der neuen HGB-Regelungen werden im Anhang erstmalig die folgenden Angaben als sogenannte davon-Vermerke ausgewiesen: Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen unter dem Posten "Zinsergebnis" II. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und BewertungA. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen in Abhängigkeit der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden je nach Ausführung 10-50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5-15 Jahre sowie bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3-10 Jahre. Im Unterschied zu den Vorjahren werden Zugänge, auf Grund des Wegfalls der umgekehrten Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz, nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens (bis einschließlich 2007 und 2009) werden weiterhin nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Der höhere Abschreibungsbetrag aus der Anwendung des § 254 HGB a.F., nach dem degressive Abschreibungen im handelsrechtlichen Abschluss bis einschließlich Geschäftsjahr 2009 auch vorgenommen werden konnten, wenn diese auf nur steuerrechtlichen Vorschriften beruhten, konnte aufgrund der hohen Anzahl einzelner Anlagen nicht mit angemessenem Aufwand ermittelt werden. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Mehrabschreibungen des Geschäftsjahres 2010 für den Jahresabschluss nur von untergeordneter Bedeutung sind. Soweit steuerlich zulässig, wird für diese beweglichen Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Für Zugänge des Jahres 2008 wurden ausschließlich lineare Abschreibungen berücksichtigt. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 aus Wesentlichkeitsgründen handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktwert und Ausleihungen mit dem Nennwert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit dem Zeitwert bzw. bei vorliegender dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren Börsenpreis angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zum gewogenen Durchschnitt, teils zu tatsächlichen Anschaffungskosten oder - unter Beachtung des Niederstwertprinzips - zu niedrigeren Tageswerten am Abschlusstag bewertet. Unterwegs befindliche Waren sind im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bilanziert worden. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen verminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, werden angemessene Abschläge vorgenommen. Erkennbare Verluste wegen niedrigerer Verkaufserlöse werden durch eine verlustfreie Bewertung berücksichtigt. Forderungen sind mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht gesicherten Forderungen werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter auf den Verrechnungskonten werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Januar 2011 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,15 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,5 % zugrunde gelegt. Eine Fluktuation wurde aufgrund des unwesentlichen Anteils an verfallbaren Anwartschaften nicht unterstellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 4,36 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) angesetzt. Die Bewertung der Jubiläumsückstellungen erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 5,15 % p.a., welcher sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Es wurden wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,25 % zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf den Verrechnungskonten werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Erzeugnissen werden mit Eingang beim Kunden realisiert. Von den Umsatzerlösen werden Boni, Skonti, Rabatte, Lagerwertausgleiche und Retouren abgesetzt. Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisausgleichsverträgen werden grundsätzlich mit dem Ende des Geschäftsjahres der Tochtergesellschaften vereinnahmt, da keines der Tochterunternehmen ein abweichendes Geschäftsjahr hat, und unsaldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Zinserträge und -aufwendungen werden zum Zeitpunkt ihres Entstehens erfolgswirksam bilanziert. Latente Steuern Die Gesellschaft ist Teil der steuerlichen Organschaft mit der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG. Latente Steuern werden somit ausschließlich bei der Muttergesellschaft berücksichtigt. Angaben zu Positionen der Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 528 (Vorjahr T€ 303) im Wesentlichen noch Ansprüche aus Ergebnisabführungsverträgen enthalten. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich Bonusforderungen gegenüber Papierlieferanten, debitorische Kreditoren, Körperschaftsteuerguthaben per 31. Dezember 2010 (abgezinst) und Erstattungsansprüche aus ATZ Vereinbarungen. Sie haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel Auf Grund der Einbeziehung in das Cash Management des SCA-Konzerns wird unter den Flüssigen Mitteln nur der Kassenbestand von T€ 2 (Vorjahr T€ 1) ausgewiesen. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 39 (Vorjahr T€ 32) enthalten hauptsächlich Versicherungen, deren Laufzeit nicht mit dem Geschäftsjahr identisch ist. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist voll eingezahlt und beträgt T€ 6.400 (Vorjahr T€ 6.400). Die Geschäftsanteile liegen zu 100% bei der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Nürnberg. Pensionsrückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 277 (Vorjahr: T€ 153). Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 103. Dieser wurde im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Verpflichtungen aus Personalaufwendungen (T€ 1.778), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 785) und Rückstellungen für Erlösschmälerungen (T€ 422). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (verrechnet mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern) in Höhe von T€ - 4.857 (Vorjahr T€ 583) im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsverträgen und dem zentralen Zahlungsverkehr enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 6.483 (Vorjahr T€ 12.014) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. A. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus:
Sonstige betriebliche Erträge Insgesamt sind T€ 488 (Vorjahr T€ 2.033) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen; davon entfallen T€ 404 (Vorjahr T€ 886) auf die Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres. Abschreibungen Die Abschreibungen des Berichtsjahres auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen können im Einzelnen der besonderen Aufstellung "Entwicklung des Anlagevermögens" entnommen werden. Sonstige betriebliche Aufwendungen Sie entfallen im Wesentlichen auf allgemeine Verwaltungskosten, Vertriebsaufwendungen, Instandhaltungsaufwendungen und Aufwendungen für Fremdleistungen. Anderen Geschäftsjahren sind T€ 0 (Vorjahr T€ 0) zuzurechnen. Finanzergebnis
Außerordentliche Erträge und Aufwendungen Umstellungseffekte aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG, welche im außerordentlichen Ergebnis gezeigt werden, beziehen sich auf folgende Sachverhalte: Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein außerordentlicher Aufwand von T€ 103. Die Neubewertung der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen führte darüber hinaus zu einem außerordentlichen Aufwand von T€ 56. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (T€159) enthalten mit T€ 171 Aufwendungen aus Steuernachforderungen Vorjahre und mit T€ 12 Steuererträge aufgrund der Steuerschuld aus Anrechnungsverfahren (EK 02). III. Sonstige AngabenDie nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der zu zahlenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt:
Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Honorar der Jahresabschlussprüfung Diese Angabe ist im Konzernabschluss der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm, enthalten, daher wird von der Befreiung gemäß § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht. Angaben zum Mutterunternehmen Der Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Svenska Cellulosa Aktiebolaget SCA, Stockholm, gemäß der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Box 7827, SE-103 97 Stockholm, Schweden, erhältlich. Unsere Gesellschaft ist Mutterunternehmen i.S.d. § 290 HBG und zugleich Tochterunternehmen der SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG mit Sitz in Nürnberg. Unsere Gesellschaft wird von der Verpflichtung einen (Teil-) Konzernabschluss aufzustellen, nach § 291 Abs. 1 HBG befreit. Der Konzernabschluss der SCA, Stockholm, einschließlich des Bestätigungsvermerks wird in deutscher Sprache offengelegt. Die vom deutschen Recht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden betreffen im Wesentlichen das Anlagevermögen (einschließlich Gewinne und Verluste aus Anlagenabgängen), die Pensions- und Jubiläumsrückstellungen und die Behandlung von Finanzierungs-Leasingverträgen. Bei den Gegenständen des Anlagevermögens wird nach deutschem Recht eine insgesamt kürzere Nutzungsdauer als nach IFRS unterstellt. Dementsprechend ergeben sich bei Anlagenabgängen andere Buchgewinne bzw. -verluste. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: Herr Richard Oegl, Berching, Vice President & Managing Director SCA Packaging Deutschland & Schweiz Herr Hans-Albrecht Lerch, Lauterbach, General Manager Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gem. § 286 Absatz 4 HBG wird verzichtet, weil nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält und dies einem größeren Personenkreis bekannt ist. Anteilsbesitz Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20% oder mehr besteht, sind aus der am Schluss des Anhangs enthaltenen Auflistung ersichtlich (§285 Nr. 11 HGB) Jahresergebnis Der Jahresüberschuss, vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2010, beträgt € 8.161.474,89 und wird lt. Ergebnisabführungsvertrag an die Gesellschafterin SCA Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG abgeführt.
Fulda, den 30. Juni 2011 Die Geschäftsführung Richard Oegl Hans-Albrecht Lerch Entwicklung des Anlagevermögens
Anteilsbesitz- Beträge in 1000 Landeswährung -
*) Ergebnisabführungsvertrag Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SCA Packaging Fulda GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kassel, den 30. Juni 2011 PricewaterhouseCoopers
Holger Plaum, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Schwarze-Gerland, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 1. September 2011 |
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