Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 1086
Eingetragen
7.8.2003
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
der Handel mit textilen Rohstoffen und textilen Rohstoffabfällen jeglicher Art, der Handel mit allen Produkten und Abfällen der Textilindustrie sowie mit Folien. Zudem die Verarbeitung und Lagerung aller dieser Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerwin Homölle
seit 18.7.2025
Prokura
Patrice Ruelle
seit 7.8.2003
Prokura
Thomas Opitz
seit 7.8.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
15.70%
G***** J****** G******
7.80%
2.90%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

4 von 5 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Novalfa Group S.r.l.
Italy
71.40%
T***** O****
15.70%
G***** J****** G******
7.80%
B******* M*****
2.90%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rohtex GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein Handelsunternehmen für alle Arten von Textilrohstoffen, allen Erzeugnissen und Überresten der Textilindustrie sowie Folienprodukten. Im Wesentlichen handeln wir mit unterschiedlichsten Typen von Fasern und Filamentgarnen. Darüber hinaus beraten wir unsere Kunden, betreiben die Lagerung dieser Produkte und übernehmen unseren Abnehmern gegenüber eine Finanzierungsdienstleistung. Unser Hauptabsatzmarkt liegt in Europa. Die Kunden stammen überwiegend aus den Bereichen technische Textilien, Automobil, Heimtextil sowie Hygiene und Medical.

2. Forschung und Entwicklung

Für uns als Handelsunternehmen ergeben sich keine gesonderten Erfordernisse im Bereich von Forschung und Entwicklung.

Wir unterstützen und begleiten unsere Kunden bei der weltweiten Beschaffung innovativer Produkte und deren Einsatzmöglichkeiten im Produktionsprozess. Gleichzeitig kooperieren wir mit unseren Lieferanten bei der Erreichung der endgültigen Marktreife sowie der Markteinführung neuer, innovativer Produkte. Unser Know-how, die Fachkompetenz innerhalb der Gruppe und die langjährigen engen Beziehungen zu den Lieferanten bilden dafür die geeignete Basis.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zu Beginn des Jahres 2023 kam es laut Wirtschaftsbericht der EZB zu einer kräftigen Erholung der Weltwirtschaft, die sich im weiteren Jahresverlauf ermäßigte. Dies ist insbesondere auf das schwächere Wirtschaftswachstum Chinas zurückzuführen. Dort fiel der Nachholeffekt aus der Aufhebung der Coronabeschränkungen deutlich geringer aus. Gleichzeitig blieben die Probleme des Immobiliensektors als Belastungsfaktor bestehen. Vor diesem Hintergrund hat sich die konsumgetriebene Erholung nicht wie erwartet entwickelt.

Demgegenüber blieb die Konjunktur in einigen Industrieländern wie USA und das Vereinigte Königreich aufgrund der stabilen Arbeitsmarktlage überraschend robust. Ebenso sind die Schwellenländer inzwischen wichtige Impulsgeber für das Weltwirtschaftswachstum.

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Sorge vor zukünftigen Versorgungsengpässen führten in der zurückliegenden Zeit zu einem starken Anstieg der Preise für Öl und Gas. Gleichzeitig stiegen vor diesem Hintergrund die Nahrungsmittelpreise, da Ernteausfälle in der Ukraine, verbunden mit stockenden Getreideausfuhren, Sorge bereiteten. Nach dem Energiepreisschock sind die Preise für Energie und Nahrungsmittel gemessen an der Gesamtteuerungsrate weltweit wieder gesunken. Die globale Inflationsrate ist von 8,7% als Höchstwert in 2022 auf knapp 6,9% gesunken. Innerhalb der Eurogruppe sank die Inflation von ihrem Höchstwert im Oktober 2022 von 10,4% auf 4,9% im September 2023. Neben dem Energiepreisrückgang waren hier die verbesserten Angebotsbedingungen, der nachlassende Preisdruck und die schwächere Nachfrage ursächlich. Ebenso wirkt sich die geldpolitische Straffung durch die EZB dämpfend auf die Inflation aus.

In China ist das Wachstum nach einer anfänglichen kräftigen Erholung wegen der Aufhebung der Coronabeschränkungen schwächer als erwartet ausgefallen. Der Abschwung am Wohnimmobilienmarkt wirkte sich negativ auf das Verbrauchervertrauen aus, wodurch der private Konsum nachgab. Darüber hinaus sind die Impulse aus der Auslandsnachfrage geringer. Staatlich induzierte Wachstumsimpulse sowie eine moderate Preisentwicklung dürften in absehbarer Zeit zu einer Stabilisierung der Wirtschaft beitragen.

In den USA konnte sich die Konjunktur weiter behaupten und bis Ende September 2023 zu einem kräftigen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes beitragen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die straffe Geldpolitik der US-Notenbank dieses Wachstum bremsen und die Inflation in den USA eindämmen wird, da die Konsumausgaben der privaten Haushalte etwas langsamer steigen werden. Vor diesem Hintergrund wird das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im kommenden Jahr vorübergehend etwas an Dynamik verlieren. Derzeit scheint der Zinsgipfel bei der US-Notenbank erreicht zu sein, so dass für das kommende Jahr mit ersten Senkungen zu rechnen ist. Dies dürfte wieder zu einem verbesserten Umfeld für Wachstum und Investitionen beitragen.

In Europa stieg das Bruttoinlandsprodukt in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2023 jeweils nur um 0,1%. Bis September ist ebenfalls kein Wachstum zu erwarten. Die geringe Exportnachfrage sowie die restriktiven Finanzierungsbedingungen dämpfen laut Wirtschaftsbericht der EZB vom September das Wachstum in allen Wirtschaftsbereichen. So geht die EZB in seinen Projektionen von einem Wachstum des realen BIP für 2023 von 0,7% aus. Unter der Annahme einer weiter sinkenden Inflation, steigender Reallöhne und eines weiter starken Arbeitsmarktes wird das verfügbare Einkommen steigen und für einen Anstieg des privaten Konsums sorgen. Ausgehend von dieser Prognose erwartet die EZB für 2024 und 2025 wieder ein stärkeres Wachstum des realen Bruttoinlandsproduktes. Innerhalb der einzelnen Länder Europas ist die Entwicklung sehr unterschiedlich ausgefallen.

Die EZB hat die Leitzinsen in mehreren Schritten bis September auf 4,50% deutlich angehoben, um so die Inflation zu bekämpfen. Durch diese geldpolitischen Maßnahmen haben sich die Finanzierungskosten deutlich verteuert. Der private Konsum und die Investitionsneigung sind stark zurückgegangen. Die Auftragsvergaben sind gesunken und die Auftragsrückstände nahezu abgebaut. Die Inflation ist inzwischen laut einer Schätzung des Statistikamtes Eurostat im Oktober auf 2,9% gesunken. Insofern ist zu erwarten, dass der Zinsgipfel in Europa erreicht ist und im kommenden Jahr erste Zinssenkungen erfolgen könnten. Die sich daraus ergebenden Impulse dürften für eine steigende Nachfrage und ein zunehmendes Wirtschaftswachstum in Europa sorgen.

Die Energieversorgung in Deutschland mit russischem Gas und Öl führte mit Blick auf die Sanktionen gegen Russland und den damit verbundenen Einschränkungen, zu einer Änderung in der deutschen Energiepolitik. Es wurden alternative Bezugsquellen und Versorgungsmöglichkeiten erschlossen und die Versorgung in den Wintermonaten konnte sichergestellt werden. Die Situation führte zu einem extremen Anstieg der Energiekosten, der sich auf alle Bereiche übertragen hat. So stieg die Inflation in Deutschland auf über 10%. Die finanzpolitischen Maßnahmen der Regierung wie Tankrabatt, Energiepreispauschale oder 9-Euro-Ticket sorgten für eine Entlastung bei der Bevölkerung. Aufgrund der stark steigenden Nahrungsmittel- und Energiepreise sanken die realen Haushaltseinkommen und der private Konsum ging zurück. Gleichzeitig stiegen durch die Leitzinsanhebungen der europäischen Zentralbank die Finanzierungskosten. Investitionen und Bauvorhaben blieben aus oder wurden storniert. Verbunden mit der Abkühlung der Weltkonjunktur und der abnehmenden Auslandsnachfrage trat die deutsche Wirtschaft, wie das ifo Institut in seiner Herbstprognose schreibt, im ersten Halbjahr auf der Stelle und ging im 3. Quartal des Jahres leicht zurück. Die Stimmung hat sich über alle Bereiche hinweg spürbar eingetrübt. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2023 wird wieder ein leichter Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet.

Der Rohölpreis ist nach einem Rückgang bis zur Jahresmitte wieder angestiegen. Gestützt von den Förderkürzungen der OPEC sowie Saudi-Arabiens und Russlands dürfte er sich weiter auf dem jetzigen erhöhten Niveau bewegen. Die neuen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sorgen nun zusätzlich für eine sehr große Unsicherheit über die künftige Entwicklung. Die enge Korrelation zwischen den Rohstoffen zur Faserproduktion und dem Rohölpreis spiegelt sich in der parallelen Preisentwicklung wider. Der Preisrückgang bei Fasern und Filamenten wurde durch den zinsinduziert etwas schwächeren Wechselkurs zwischen US-Dollar und Euro verstärkt. Die bis Jahresmitte extrem gesunkenen Seefrachtpreise haben die Entwicklung noch deutlich verstärkt.

2. Geschäftsverlauf

Seit dem 1. April 2018 hält die Novalfa Group S.R.L., Verrone/Italien den Mehrheitsbesitz an unserem Unternehmen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr bis zum 30. September 2023 liegt der Absatz mit 22.731 t erneut über dem Vorjahr und hat mit einer Steigerung von 11,1% die Erwartungen übererfüllt. Der mengenmäßige Inlandsabsatz ist um rund 2,5% gewachsen, und der Auslandsabsatz ist um 19,6% gestiegen. Angesichts der erhöhten Ausgangsmenge und den durchschnittlich um rund 10% gesunkenen Preisen, ohne Seefracht, liegt der Umsatz leicht über dem Vorjahr. Für die Absatzsteigerung waren teilweise noch Nachholeffekte nach den Lockdowns, unsere gute Lieferfähigkeit, die weitere Marktdurchdringung mit teilweise neuen Produkten sowie die Gewinnung neuer Kunden in allen Geschäftsfeldern ausschlaggebend.

Zum Bilanzstichtag haben wir die Werthaltigkeit unseres Warenlagers auf Basis der aktuellen Marktpreise überprüft. Hier fließt die Wechselkursrelation zwischen Euro und US-Dollar, die Veränderung der Marktpreise sowie die Marktgängigkeit einzelner Produkte ein. Die gestiegenen Anschaffungsnebenkosten bis zur Lagerverfügbarkeit, werden zu unseren Preisen im Lagerbestand entsprechend aktiviert. Seit September vorigen Jahres sind die Seefrachtpreise weiter erheblich gesunken auf teilweise unter 10% der seinerzeitigen Höchststände. Gleichzeitig gab der US-Dollar aufgrund gestiegener Zinsen in Europa nach. Zusätzlich ermäßigte sich das Preisniveau vor dem Hintergrund nachlassender Wirtschaftsdynamik. Diese Rahmenbedingungen machten Wertberichtigungen auf den unverkauften Lagerbestand erforderlich und Verkäufe erfolgten teilweise mit geringer Marge oder Verlust.

Der Umsatzanteil der europäischen Länder einschließlich Deutschlands liegt bei fast 100%. Innerhalb der einzelnen Regionen ist der Inlandsanteil mit 52,3% etwas höher. In den Hauptabsatzmärkten in Europa haben wir in fast allen Ländern Mengenzuwächse erzielen können. Nur einige wenige Regionen lagen unterhalb der Vorjahreswerte. Unser Hauptprodukt, die Polyesterfasern, macht mit 80,6% weiter den größten Anteil aus. Hier haben wir den Warenausgang um rund 11% gesteigert. Erfreulich entwickelte sich wieder das Filamentgeschäft mit einer erneuten Verbesserung der Absatzmenge um 10,5%. Die weiteren Umsatzbereiche haben nur geringe Bedeutung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen, insbesondere Pensionsrückstellungen sowie Erträgen aus Sachbezügen zusammen.

Die Personalkosten sind im Verhältnis zum Vorjahr aufgrund von Personaleinstellungen grundsätzlich gestiegen, aber zum Vorjahr gesunken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr ein hoher Aufwand für Pensionen und Altersversorgung als Gegenposition zu einer Auflösung innerhalb der Pensionsrückstellung, im Rahmen einer Hinterbliebenenversorgung enthalten war. Die planmäßigen Abschreibungen sind erwartungsgemäß gestiegen.

Innerhalb des sonstigen betrieblichen Aufwandes sind die absatzbezogenen Transportkosten umsatzbedingt und absolut stark gestiegen. Der zeitweise hohe Lagerbestand, verbunden mit einer verzögerten Abnahme durch die Kunden und die Geschäftsausweitung machten die Anmietung externer Lagerkapazitäten erforderlich. Ergänzend dazu führten die hohen Energiepreise zu Steigerungen innerhalb der Frachtraten. Diese Kostensteigerungen konnten nur teilweise durch die regionale Verteilung unserer Abnehmer, die unverändert große Anzahl direkter Containerzustellungen und das geringe Ausmaß an Teilladungen abgemildert werden. Im Bereich der EDV waren Neuanschaffungen, Programmentwicklungen und weitere Schulungsmaßnahmen erforderlich. Innerhalb der variablen Aufwandspositionen stiegen die Provisionen leicht an. Die Kosten für Reise und Werbung resultieren aus verstärkten Vertriebsaktivitäten, wobei im Vorjahr die Teilnahme an einer alle zwei Jahre stattfindenden Messe enthalten war. Der Beitrag zur Warenkreditversicherung ist auf Grundlage des Umsatzes konstant geblieben. Wertberichtigungen auf Forderungen für zu erwartende Ausfälle sowie währungsinduzierte Aufwendungen lagen nicht vor. Ohne die Kostensteigerungen bei den Transporten liegen die übrigen betrieblichen Aufwandspositionen im budgetierten Ansatz.

Das Finanzergebnis beinhaltet neben gesunkenen Erträgen aus Beteiligungen, die gemäß § 286 Abs. 3 Ziff. 2 HGB nicht näher erläutert werden, einen deutlich höheren Zinsaufwand aufgrund des stark gestiegenen Zinsniveaus und der unterjährigen Inanspruchnahmen. Der Zinsanteil innerhalb der Pensionsrückstellungen ist leicht rückläufig.

Das Ergebnis vor Steuern ist aufgrund der gesunkenen Marge, den deutlichen Wertanpassungen, der gestiegenen Transportkosten und der stark gewachsenen Zinsbelastung unter den Erwartungen.

3. Lage

Die Lage unseres Unternehmens ist geprägt durch das Handelsgeschäft. Wesentliche Umsatzträger sind Fasern unterschiedlichster Spezifikation und Filamente. Die Abwicklung des Geschäftes erfordert die Lagerung und Disposition der Waren, oft verbunden mit entsprechender Finanzierung für die Abnehmer. Daneben erzielen wir Provisionserträge aus der Geschäftsvermittlung.

a) Ertragslage

Die Ertragslage ist im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr gesunken. Die Marktpreisentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr machte Wertanpassungen, die zu Lasten der Marge gingen, erforderlich. Der Rohertrag ist nahezu konstant geblieben und liegt bei 9,6% (Vorjahr 9,4%) des Umsatzes. Ebenso ist der Umsatz trotz deutlich gestiegener Absatzmenge nahezu konstant. In diesem Zusammenhang sind aufgrund unserer Akquisitionsstrategie Mengengeschäfte und Neukundengeschäfte mit geringeren Margen eingeflossen. Die Erfahrungen aus der Lieferkettenproblematik hat bei vielen europäischen Produzenten zu einer veränderten Beschaffungsstrategie geführt. Dadurch wird wieder ein vermehrter Anteil ihres Wareneinsatzes in Europa bezogen. Wir konnten aufgrund unserer langen und guten Lieferantenbeziehungen und der Zusammenarbeit in der Gruppe als verlässlicher Partner den Kunden Unterstützung bieten und Marktanteile generieren. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich, wie bereits an anderer Stelle genannt, überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen, hier insbesondere Pensionsrückstellungen, zusammen. Innerhalb der Personalkosten kam es zu den beschriebenen Veränderungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind durch die stark gestiegenen Transportkosten beeinflusst. Insgesamt ist der leistungsbezogene Aufwand von 6,6% im Vorjahr auf 8,1% angewachsen. Das Ergebnis der betrieblichen Leistung hat sich im Verhältnis zum Umsatz nahezu halbiert und ist von 2,8% im Vorjahr auf aktuell 1,5% gefallen. Im Finanzergebnis spiegelt sich die Geschäftsfinanzierung des Unternehmens wider. Der preisinduzierte, geringere Finanzierungsbedarf steht einem starken Anstieg des Zinsniveaus gegenüber. Dadurch ist die Zinslast von 0,5% auf 1,3% im Verhältnis zu Umsatz gewachsen. Das Ergebnis vor Steuern liegt, bezogen auf die Umsatzerlöse, bei 0,24% (Vorjahr 2,2%). Der Auftragsbestand zum 30. September 2023 ist mengenmäßig etwa 3% über dem Vorjahr, aufgrund der zugrunde liegenden Preise jedoch wertmäßig ca. 23% darunter.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist weiter gut und stabil. Verbindlichkeiten werden im Rahmen der eingeräumten Zahlungsfristen beglichen. Die Menge an Handelswaren innerhalb der Vorräte ist etwa 10% niedriger als im Vorjahr und entspricht weiterhin unserer Maxime der jederzeitigen Lieferfähigkeit. Der Wert unserer Handelsware ist bedingt durch die genannte geringere Menge und das deutlich gesunkene Preisniveau um über T€ 3.183 gesunken. Der wertmäßige Anteil der Fasern liegt bei rund 83%, der Filamentanteil bei knapp 15%. Bei den geleisteten Anzahlungen für Waren ist die unterwegs befindliche Menge gestiegen, ebenso wie der korrespondierende Gesamtwert. Durch die Geschäftsausweitung hat sich der durchschnittliche Lagerbestand weiter erhöht, um die Lieferfähigkeit für unsere Kunden zu gewährleisten. Dadurch stieg die durchschnittliche Warenmenge im Lager von 5,3 Mio. KG im Vorjahr auf aktuell 5,9 Mio. KG. Die Lagerumschlagshäufigkeit, bezogen auf den Mengenabsatz und gemessen am durchschnittlichen Lagerbestand liegt weiter bei 3,8.

Unser Debitorenmanagement sorgt dafür, dass die Forderungen im Rahmen der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt werden. Der Forderungsbestand ist ganz überwiegend kreditversichert. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Forderungen außerhalb des Verbundes zum Bilanzstichtag um T€ 1.348 gesunken. Das Zahlungsverhalten hat sich leicht verbessert.

Die Geschäftsausweitung und das verbesserte Zahlungsverhalten, verbunden mit dem gesunkenen Preisniveau sorgen für eine stichtagsbedingte Reduzierung der Lagermenge und einen reduzierten Forderungsbestand. Damit einher geht ein Abbau bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der Finanzierung innerhalb der Gruppe, durch eine Reduzierung der Gesellschafterdarlehen um rund T€ 500. Das Sachanlagevermögen ist im Zuge von Ersatzbeschaffungen leicht angestiegen. Innerhalb der geleisteten Anzahlungen ist ein wesentlicher Teil der Ware an die Kunden verkauft. Zur Finanzierung unseres Geschäftes stehen uns weiterhin ausreichend bemessene Kreditlinien unserer Bankpartner, die jeweils kurzfristig in Anspruch genommen werden, zur Verfügung. Unsere durchschnittliche Inanspruchnahme liegt innerhalb der vereinbarten Linien.

Die Begleichung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt stets im Rahmen der vorgegebenen Zahlungsziele, möglichst unter Ausnutzung von Skonto.

Bei einer um knapp 4,0 Mio. € gesunkenen Bilanzsumme beträgt unsere Eigenkapitalquote 30,2% (Vorjahr 24,1%). Das Eigenkapital, die Pensionsrückstellungen und die längerfristigen Verbindlichkeiten überdecken das gesamte Anlagevermögen und über 70% der Vorräte. Die Summe aus flüssigen Mitteln, kurzfristigen Forderungen und Vorräten übersteigt die kurzfristigen Schulden deutlich. Unsere Liquiditätslage ist unverändert gut bemessen und ermöglicht es uns, flexibel auf sich ändernde Marktgegebenheiten zu reagieren.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist weiterhin stabil. Die strukturelle Betrachtung der Bilanz zeigt eine Überdeckung der langfristigen Aktiva sowie einen erheblichen Teil der kurzfristigen Aktiva durch langfristige Finanzpositionen. Wir streben an, diese Struktur auch zukünftig zu erhalten.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite, berechnet als Verhältnis von Jahresüberschuss zum Umsatz, ist vor dem Hintergrund der Geschäftsausweitung mittels margenarmer Geschäfte, den gestiegenen Transportkosten sowie den gestiegenen Finanzierungskosten von 1,3% im Vorjahr auf 0,1% gesunken. Das Jahresergebnis liegt bei T€ 40. Einschließlich der Geschäftsführung beschäftigen wir 16 Mitarbeiter, wobei Teilzeitkräfte und Aushilfen eingerechnet sind.

Der operative Cash-Flow als Jahresergebnis, korrigiert um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge, ist aufgrund des geringen Jahresüberschusses und des Rückstellungsabbaus negativ.

III. Prognosebericht

Die Zentralbanken haben zur Eindämmung der Inflation die Leitzinsen kräftig angehoben, wodurch sich die Inflation wieder deutlich von ihren Höchstständen entfernt hat. Die damit verbundenen hohen Finanzierungskosten belasten die in- und ausländische Nachfrage. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie der unklaren Entwicklung der Preise für Energie und Nahrungsmittel sind weiterhin Belastungen für die Wirtschaft vorhanden. Der nachlassende Inflationsdruck, verbunden mit guten Lohnzuwächsen bei guter Arbeitsmarktlage dürfte sich in absehbarer Zeit jedoch positiv auf die Nachfrage auswirken. Gleichzeitig planen die Regierungen Stützungsmaßnahmen, um die hohen Kosten im Energiebereich abzufedern. Die EZB prognostiziert ein Wachstum des realen BIP in der EU im laufenden Jahr von insgesamt durchschnittlich 0,7%, für 2024 von 1,0% und einen weiteren Anstieg in 2025 auf 1,5%. Für Deutschland erwartet das ifo-Institut für 2023 einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,4% und für das kommende Jahr wieder einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,4%. Wir gehen davon aus, dass aufgrund der derzeitigen geopolitischen und wirtschaftlichen Belastungen die Marktstörungen vorerst noch anhalten und das Wachstum beeinträchtigen werden. Wenn es gelingt, die Inflationsrate wieder in den Bereich von 2% zu bringen, dass die Notenbanken den Zinssenkungsprozess einleiten, die in- und ausländische Nachfrage zu stimulieren und wieder eine wirtschaftsfreundliche Energiepolitik auf den Weg zu bringen, wird sich das Wachstum wieder erholen oder beschleunigen.

Vor dem Hintergrund dieses schwierigen Marktumfeldes wollen wir durch unsere Marktaktivitäten in vorhandene und neue Marktfelder den Absatz stabilisieren und ausbauen, um eine weitere Steigerung der Absatzmenge um 5% zu erreichen. Die Mengenausweitung planen wir in unseren angestammten Produktfeldern, Polyesterfasern und Filamentgarnen. Der Auf- und Ausbau vorhandener und neuer Lieferquellen, die innerhalb der Gruppe ein großes Potential beinhalten, bildet dafür eine sehr gute Basis und wird intensiv genutzt. Hierdurch erreichen wir eine stetige Verbreiterung unserer Produktpalette und eine höhere Attraktivität für unsere Kunden.

Unsere Gesellschaft arbeitet in einem Unternehmensverbund mit Sitz in Italien. Diese Gruppe ist im gesamten europäischen Raum gut positioniert und eine wichtige Größe bei den Lieferanten und den Kunden. Teilweise bestehen langjährige Partnerschaften und Vertriebskooperationen. Am Markt sind wir als verlässlicher Partner bekannt. Unsere Lieferanten sind namhafte Unternehmen aus Fernost, so dass wir keine Lieferengpässe erwarten.

Das angestrebte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2023/24 soll primär in unseren Hauptmärkten erreicht werden. Ausgehend von einem gesunkenen Preisniveau planen wir, die Absatzmenge zu stabilisieren und weiter auszubauen, wobei der wertmäßige Umsatz preisbedingt rückläufig sein wird. Das derzeitige konjunkturelle und geopolitische Umfeld mit seinen gesamten Imponderabilien wird unsere Kunden und unsere Margen stark belasten. Insgesamt erwarten wir ein positives Ergebnis bei gleichzeitig strengem Kostenmanagement.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Durch den Krieg in der Ukraine sind weiter große Unsicherheiten im geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld vorhanden. Zusätzlich belasten die neuen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Hierdurch entstehen große Unsicherheiten für die Entwicklung der Öl- und Gaspreise. Durch die anhaltenden Sanktionen der EU gegen Russland ist ein großer Marktpartner verloren gegangen, wovon die osteuropäischen Länder und Deutschland besonders betroffen sind. Die dadurch frei gewordenen Kapazitäten konnten nur teilweise ausgelastet werden. Darüber hinaus sorgt die Inflationsbekämpfung der Notenbanken für steigende Finanzierungskosten. Diese Situation kann sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Die Rohstoffe zur Faserproduktion und der Rohölpreis korrelieren sehr eng. Daher hat die Ölpreisentwicklung eine hohe Relevanz für unser Geschäft. Die Kürzung der Förderquoten durch die OPEC-Staaten und die Einschränkungen der Förderung in Russland und Saudi-Arabien stehen einer schwächelnden Nachfrage aus China gegenüber und lassen den Ölpreis auf dem derzeitigen Niveau verharren. Eine Änderung dieses Gleichgewichtes, die geopolitischen Unruhen im Nahen Osten sowie teils protektionistisches Verhalten in einigen östlichen Ländern bergen ein hohes Preisänderungsrisiko. Der laufende Strukturwandel hin zur Elektromobilität sowie das aggressive Marktverhalten Chinas zur Kundenakquisition in Europa beinhalten weitere Unwägbarkeiten. Ergänzend bleibt stets das Währungsrisiko zwischen Euro und US-Dollar vorhanden. Diese Faktoren beeinflussen das Kaufverhalten unserer Kunden und bergen somit nicht unerhebliche Umsatz- und Ergebnisproblematiken für unser Geschäft.

Ertragsorientierte Risiken

Die Preisentwicklung an den Energie- und Rohstoffmärkten ist sehr volatil und wirkt sich direkt auf unser Unternehmen aus. Ein unerwarteter Preisverfall kann unmittelbar die Marge und das Ergebnis entsprechend belasten. Die zeitnahen Informationen über Marktentwicklung sowie Veränderungen an den für uns relevanten Märkten sind von zentraler Bedeutung. Diese werden durch den engen Kontakt zu unseren Kunden und Lieferanten sichergestellt. Parallel unterstützt die gute Kooperation innerhalb der Gruppe, die über Unternehmen in mehreren Ländern Europas verfügt, die Informationslage. Vor diesem Hintergrund ergibt sich hier keine veränderte Risikosituation.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Neben den bereits genannten Risiken bestehen weitere allgemeine Risiken im internationalen Handel, denen wir durch eine Risk-Map, die regelmäßig überarbeitet wird, Rechnung tragen. Darin werden die Grundregeln für die Behandlung von Risiken festgelegt. Sie beinhaltet die folgenden Eckpunkte:

a) keine Short-Verkäufe,

b) Kurssicherung von Währungsgeschäften zum Einkaufszeitpunkt

c) Kreditversicherung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,

d) Eindeckung versicherbarer Risiken,

e) DV-gestütztes Mahnwesen,

f) IKS (Internes Kontrollsystem).

Das DV-gestützte Mahnwesen wird zusätzlich durch ein Interventionsverfahren mit dem Kreditversicherer ergänzt.

Auf Basis unserer stabilen Eigenkapitalsituation und der guten Liquiditätslage sind Engpässe oder Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu erkennen.

2. Chancenbericht

Der zunehmende Wettbewerb in einer globalen Welt zwingt die Unternehmen dazu, ihre strategische Position fortlaufend zu überdenken. Eine fortwährende Verlagerung in Niedriglohnländer wird heute kritischer gesehen. Gesetzliche Regelungen und die Erfahrungen aus der Lieferkettenproblematik haben hier zu einem Umdenken geführt. Ferner bleiben Kooperationen und Zusammenschlüsse zu Gruppen, zur Generierung größerer direkter Einkaufsvolumina bei den Produzenten, häufig ein strategisches Ziel, da sich kleine Einheiten auf Dauer am Markt nicht behaupten. Der enge Kontakt zu unseren Kunden und Lieferanten sowie die ständige Erschließung neuer Einkaufsquellen und die Intensivierung vorhandener Quellen machen uns zu einem wertvollen Partner am Markt. Ergänzt um die Marktanalyse hinsichtlich neuer, innovativer Produkte und den gemeinsamen Einkauf innerhalb der Unternehmensgruppe, die Marktführer in Europa ist, können wir variabel auf Marktveränderungen eingehen und Einkaufsvorteile nutzen. Gleichzeitig streben wir ständig danach, durch neue Möglichkeiten in verwandten Produktfeldern, Marktanteile zu gewinnen.

Mit der breiten Palette von Lieferanten können wir auf die unterschiedlichen Qualitätsanforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden sehr flexibel reagieren. Ergänzt wird dies durch eine bedarfsorientierte Belieferung auf Basis unseres Lagerbestandes, die auch kurzfristig erfolgen kann. Damit erreichen wir ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Flexibilität und Qualität für unsere Kunden.

3. Gesamtaussage

Die Risiken für die künftige Entwicklung bestehen im gesamtwirtschaftlichen Umfeld, der Nachfrageentwicklung, den schwankenden Rohstoffpreisen sowie im Wettbewerbsumfeld. Hier bildet unsere finanzielle Stabilität, die Zugehörigkeit zu einer leistungsstarken Gruppe, die unternehmerische Flexibilität, und eine anpassungsfähige Kostenstruktur für die Bewältigung dieser Risiken ein solides Fundament. Weitere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Finanz- und Risikomanagement soll den Unternehmenserfolg gegen die zahlreichen finanziellen Risiken absichern. In diesem Bereich verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Auf Basis revolvierender Liquiditätsbetrachtungen unter Einbeziehung aktueller Markteinschätzungen begegnen wir den Risiken am Kapitalmarkt durch den temporären Einsatz von Zins- und Währungsabsicherungen.

Die Gesellschaft verfügt über einen breiten Kundenstamm, der sich über ganz Europa verteilt. Die Belieferungen der Kunden erfolgt regelmäßig im Rahmen der zuvor mit dem Kreditversicherer vereinbarten Kreditlinien. Daher sind die Ausfall- und Bonitätsrisiken begrenzt und werden aktiv gemanagt. Gegebenenfalls werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skontokonditionen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Kreditlinien bei verschiedenen Banken sowie über Gesellschafterdarlehen.

Rohtex GmbH

 

Mönchengladbach, 22. November 2023

Geschäftsführung

Bilanz zum 30. September 2023

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.198,00 17.573,00
13.198,00 17.573,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 350.733,00 351.373,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.171,00 26.529,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.116,50 93.974,00
516.020,50 471.876,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.800,00 3.800,00
2. Beteiligungen 1,00 3.801,00 1,00
533.019,50 493.250,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Rohware und bearbeitete Ware 7.806.681,46 10.989.855,71
2. Hilfs- und Betriebsstoffe 22.426,99 7.197,32
3. Fertige Erzeugnisse 4.027,88 5.742,72
4. Geleistete Anzahlungen 3.632.972,29 3.199.978,98
11.466.108,62 14.202.774,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.603.691,75 4.941.415,55
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 176.988,70 91.406,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112.266,17 46.204,11
3.892.946,62 5.079.025,66
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 621,40 3.267,97
15.359.676,64 19.285.068,36
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.375,30 97.116,00
15.950.071,44 19.875.434,36

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.650.000,00 2.650.000,00
II. Kapitalrücklage 265.000,00 265.000,00
III. Gewinnrücklagen 400.000,00 400.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.465.032,86 960.138,23
V. Jahresüberschuss 40.142,35 504.894,63
4.820.175,21 4.780.032,86
B. Rückstellungen 2.798.821,60 3.567.311,78
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.477.939,10 5.057.255,17
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.429.348,04 (Vj: € 5.054.675,17)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 44.736,52 40.089,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 44.736,52 (Vj: € 40.089,95)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 143.152,77 128.863,60
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 143.152,77 (Vj: € 128.863,60)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 79.663,18
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00 (Vj: € 79.665,06)
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.555.849,44 6.018.682,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 3.717.373,29 (Vj: € 2.018.682,14)
6. Sonstige Verbindlichkeiten 108.996,80 203.135,68
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 108.996,80 (Vj: € 203.133,80)
- davon aus Steuern: € 101.019,43 (Vj: € 200.411,24)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 3.590,67 (Vj: € 2.511,44)
8.330.674,63 11.527.689,72
D. Rechnungsabgrenzungsposten 400,00 400,00
15.950.071,44 19.875.434,36

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/23 2021/22
1. Rohergebnis 3.775.527,66 4.263.056,80
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.059.721,06 -1.120.123,16
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -395.038,29 -715.816,38
-1.454.759,35 -1.835.939,54
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -44.896,60 -35.923,74
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.703.685,23 -1.380.952,83
- davon aus der Währungsumrechnung: € 0,00 (Vj: € 24.533,65)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 527.289,88 1.010.240,69
6. Erträge aus Beteiligungen 15.000,00 30.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 15.000,00 (Vj: € 30.000,00)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.341,30 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -496.822,14 -210.113,05
- davon an verbundene Unternehmen: € 255.725,78 (Vj: € 43.292,57)
9. Finanzergebnis -480.480,84 -180.113,05
10. Ergebnis vor Steuern 46.809,04 830.127,64
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -33.075,14 -306.488,01
12. Ergebnis nach Steuern 13.733,90 523.639,63
13. Sonstige Steuern -18.488,15 -18.745,00
14. Jahresüberschuss -4.754,25 504.894,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

A. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen sowie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Gesellschaftsrechtliche Grundlagen

Unsere Gesellschaft ist unter der Firma "Rohtex GmbH" im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach, Nummer HRB1086, eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Mönchengladbach.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet am 30. September des darauffolgenden Kalenderjahres.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Die GuV wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind weitestgehend an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet. Die steuerrechtlichen Vorschriften werden dann angewendet, wenn die handelsrechtliche Zulässigkeit gegeben ist. Von Bilanzierungswahlrechten wird nur in genannten Ausnahmefällen Gebrauch gemacht.

Fremdwährungsgeschäfte in USD und PLN werden zum überwiegenden Teil kursgesichert und zu den der Einzelkalkulation zugrunde liegenden Kursen eingebucht. Abweichungen zwischen diesen und den gesicherten Kursen werden gesondert ausgewiesen. Bei Fremdwährungsgeschäften in USD erfolgt die Bildung einer Bewertungseinheit.

Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften werden in USD bewertete Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte sowie erwartete Transaktionen (zukünftige Umsatzerlöse), die zur Absicherung von Währungsänderungen und zum Ausgleich gegenläufiger kurzfristiger Wertänderungen oder Zahlungsströme dienen, im Rahmen des Portfolioansatzes zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst. Art und Umfang der sich daraus ergebenden Wertänderungen werden bei den einzelnen Positionen in der Bilanz oder GuV näher erläutert. Die Ermittlung der Wirksamkeit erfolgt auf Basis der Dollar-Offset-Methode.

Beträge, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen, sind im Abschluss nicht enthalten.

Die Abschreibungen werden zum überwiegenden Teil nach der linearen Methode, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, vorgenommen. Ansonsten wird von der degressiven Methode Gebrauch gemacht.

Für das bewegliche Anlagevermögen liegen den Abschreibungen Nutzungszeiten zwischen 2 und 33 Jahren zugrunde. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden linear über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben und als Abgänge ausgewiesen.

Die Bewertung der Rohware erfolgt grundsätzlich zu Einzelanschaffungskosten, jeweils unter Beachtung der Gängigkeit und anderer wertmindernder Umstände. Im Bilanzausweis der Handelsware wird keine Trennung in Rohstoffe, unfertige und fertige Erzeugnisse vorgenommen, da hier die Bearbeitung der Rohstoffe von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Bewertung der Fertigware erfolgt zu Herstellkosten im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB. Die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten werden einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt.

Mögliche Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen auf den nicht kreditversicherten Anteil berücksichtigt. Für die verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Wertberichtigung in Höhe der für Ausfallrisiko, Skonti und Zinsverlust angefallenen Aufwendungen bzw. relevanten Daten gebildet.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagespiegel (Anlage 1)

Mit Notarvertrag vom 18.04.2018 wurden 100% der Anteile an einem Unternehmen erworben. Die Bilanzierung erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich einer teilweisen Rückzahlung des Stammkapitals und Abschreibungen. Der Wert der Anteile beträgt seither € 3.800,00 (i. Vj. € 3.800,00). Auf nähere Angaben wird gemäß § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB verzichtet.

2. Vorräte

Die gemäß § 254 HGB gebildete Bewertungseinheit im Rahmen eines Portfolios für alle in USD bestehenden Wertansätze und zu erwartenden Zahlungsströme sowie Absicherungsgeschäfte führen grundsätzlich aufgrund des Imparitätsprinzips zur Bildung einer Rückstellung. Zum 30.09.2023 betrug der Wert € 0,00 (i. Vj. € 0,00).

Obwohl die Sicherungsbeziehung insgesamt einen positiven Wert aufweist, wurde kein Aktivposten gebildet. Das Gesamtportfolio der Bewertungseinheit von USD 915.477,94 setzt sich zusammen aus vorzunehmenden Transaktionen in Höhe von USD 827.677,03, die zum Zeitpunkt des jeweiligen Warenverkaufes erfolgen werden, aus Vermögensgegenständen in Höhe von USD 156.796,70, Guthaben über USD 941.247,70 und fristenkongruenten Währungstermingeschäften über USD 1.478.200,00. Dem gegenüber stehen schwebende Geschäfte aus kurzfristig zu erwartenden Warenlieferungen von USD 2.486.096,56 sowie Verbindlichkeiten aus erhaltenen Vorauszahlungen von USD -9.970,00 und Guthaben aus Provisionen von USD 7.623,07.

3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Novalfa Group S.R.L., Verrone/Italien, hält seit dem 1. April 2018 die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft. Die Beziehungen zu den weiteren Beteiligungsunternehmen der Novalfa Group S.R.L., Verrone/Italien, werden als Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag bestanden hier auszuweisende Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 176.988,70. Der hier ausgewiesene Betrag resultiert aus Warenforderungen, Umsatzsteuer und Erträge aus Beteiligungen von verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Vermögensgegenstände

Der hier ausgewiesene Betrag stammt zum überwiegenden Teil aus Steuererstattungsansprüchen und ist innerhalb eines Jahres fällig.

6. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern auf Unterschiedsbeträge zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden mit passiven latenten Steuern auf Unterschiedsbeträge zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Beteiligungserträge verrechnet. Sich aus der Saldierung ergebende aktive latente Steuern wurden aufgrund des Wahlrechtes gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht ausgewiesen.

7. Eigenkapital

In der 45. ordentlichen Gesellschafterversammlung der Rohtex GmbH vom 15. Dezember 2022 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 504.894,63 auf neue Rechnung vorzutragen.

Dadurch erhöht sich der Gewinnvortrag von € 960.138,23 um den Jahresüberschuss von € 504.894,63 auf insgesamt € 1.465.032,86.

8. Pensionsrückstellungen

Für die Pensionsrückstellungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten vor. Die Berechnung erfolgt gemäß den Bestimmungen des § 253 HGB nach einem modifizierten Teilwertverfahren unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der darin berücksichtigte Zinsfuß entspricht dem durchschnittlichen Marktzins für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde. Bei der Ermittlung des Rechnungszinses nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wurde das Wahlrecht ausgeübt und die Durchschnittzinsbildung von 10 Jahren angewendet. Der Berechnung liegt ein Durchschnittszins von 1,81 % zugrunde. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden in einer Bandbreite zwischen 1,5 % und 3,5 % berücksichtigt. Fluktuation lag nicht vor.

Der Unterschiedsbetrag, der sich aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergeben hat, beträgt € 181.925,00. Entsprechend den Vorschriften des Art. 67 Abs. 1 EGHGB ist dieser Betrag jährlich bis spätestens 31. Dezember 2024 zu mindestens einem Fünfzehntel abzubauen. Vor diesem Hintergrund wurden gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB im abgelaufenen Geschäftsjahr € 12.129,00 innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt (Vorjahr € 12.129,00). Insgesamt sind aus diesem Unterschiedsbetrag zum Bilanzstichtag € 169.806,00 erfasst. Der Unterschied zwischen der 7- und der 10-jährigen Durchschnittsberechnung (§253 Abs. 6 HGB) bezogen auf den Rückstellungwert beträgt € 32.627,00.

9. Sonstige Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken in Höhe des zu erwarteten Erfüllungsbetrages gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB berücksichtigt. Die größten Einzelrückstellungen betreffen Personalkosten, Abschluss-, Rechts- und Beratungskosten, Frachten, Versicherungen, ungewisse Verbindlichkeiten sowie ausstehende Rechnungen, die zusammen etwa 97% des Bilanzausweises ausmachen.

10. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden im Rahmen der Bewertungseinheit berücksichtigt. Die im Jahresverlauf entstehenden Veränderungen der Währungsverbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag im Rahmen des Materialaufwandes berücksichtigt und stehen in direktem Zusammenhang mit dem Vorratsvermögen. Zum 30. September 2023 war ein Gewinn von € 12.316,78 enthalten.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

12. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

(siehe Anmerkungen zu Position B. Ziffer 4)

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

13. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB lagen zum Bilanzstichtag nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen für eine Restlaufzeit vom 1. Oktober 2023 bis 30. April 2027 in Höhe von € 132.195,30. Diese Geschäfte dienen der Liquiditätsschonung. Diesem steht das Risiko der unkündbaren Vertragslaufzeit gegenüber.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind, lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesamtumsatzerlöse für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 umfassen Umsätze aus dem Handelsgeschäft und dem Verkauf von Folienschutzanzügen sowie Dienstleistungen und Mieterträge.

Die Umsatzerlöse entfallen

auf das Inland mit 52,3 %
auf EU-Länder mit 46,8 %
auf Drittländer mit 0,8 %.
auf Mieten u. Dienstleist. mit 0,1 %.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen aus den Rückstellungen und Wertberichtigungen in Höhe von € 132.277,35, davon für Pensionen in Höhe von € 85.159,00 enthalten. Aus dem Erlös von Sachbezügen ist ein Betrag von € 35.444,80 erfasst, aus Kursgewinnen ein Betrag in Höhe von € 4.607,65 sowie sonstige Erträge in Höhe von € 5.339,51.

Im Materialaufwand sind im abgelaufenen Geschäftsjahr Gewinne aufgrund von Wechselkursveränderungen in Höhe von € 12.316,78 berücksichtigt.

Der Aufwand für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von € 221.311,02setzt sich zusammen aus:

€ 193.338,08 laufende Pensionszahlungen,

€ 61.916,00 Beiträge für Pensionszusagen

€ 5.458,94 PSV-Beitrag und Rückstellung.

Dem stehen € 39.402,00 Aufwand aus Zinsen gemäß § 277 Abs. 5 S. 1 HGB gegenüber.

(siehe Anmerkungen zu Position B Ziffer 8)

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden Aufwendungen nach Art. 67 Absatz 1 und 2 EGHGB, die den anteiligen Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen in Höhe mit € 12.129,00 betreffen, ausgewiesen.

Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von € 15.000,00 stammen in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen.

In den Zinsen und ähnliche Erträge werden Zinserträge aus Bankguthaben in Höhe von € 1.341,30 ausgewiesen. (siehe Position B Ziffer 4).

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von € 255.725,78 enthalten (siehe Position B Ziffer 13). Ferner sind Aufwendungen gemäß § 277 Abs. 5 S. 1 HGB für Zinsen in Höhe von € 39.402,00 für Pensionsrückstellungen berücksichtigt.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen mit € 8.587,74, davon € 7,43 frühere Geschäftsjahre, die Körperschaftsteuer einschließlich der Zuschläge. Des Weiteren betreffen € 24.487,40, davon € 14,40 frühere Geschäftsjahre, die Gewerbesteuer. Bei den latenten Steuern wurde vom Ausweiswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB, Gebrauch gemacht (siehe Anmerkungen zu Position B. Ziffer 6).

D. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Beschäftigte vom 01.10.22 - 30.09.23:

2 Geschäftsführer

15 Angestellte, davon 2 Halbtagskräfte

1 geringfügig Beschäftigter

Die Berechnung erfolgt gemäß § 267, Abs.5 HGB.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

keine Angaben

gemäß § 286 Abs. 4 HGB

Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung € 174.531,23 in der Zeit vom 01.10.2022 - 30.09.2023.

Hierfür gebildete Pensionsrückstellungen (Richttafeln 2018 G) € 1.422.774,00

Geschäftsführung

Dipl.-Kfm. Bernhard Maaßen, Mönchengladbach, Kaufmann

Dipl.-Kfm. Thomas Opitz, Mönchengladbach, Kaufmann

Konzernverhältnisse

Die Novalfa Group S.R.L., Verrone/Italien, besitzt die Mehrheit der Anteile an der Gesellschaft. Sowohl die Novalfa Group S.R.L. als auch die Rohtex GmbH werden in den Konzernabschluss der Novalfa Holding S.P.A. Verrone/Italien, einbezogen, die für den größten und kleinsten Unternehmenskreis den Konzernabschluss aufstellt, der beim Handelsregister/Camera di Commercio Industria di Biella e Vercelli in Biella/Italien erhältlich ist.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 40.142,35 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, 22. November 2023

Die Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/23

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.10.2022
Zugänge
Abgänge
Stand 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.397,91 660,00 0,00 25.057,91
24.397,91 660,00 0,00 25.057,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.352.389,27 0,00 0,00 2.352.389,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 408.175,63 0,00 0,00 408.175,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 709.591,57 84.007,60 23.895,85 769.703,32
3.470.156,47 84.007,60 23.895,85 3.530.268,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.898,59 0,00 0,00 3.898,59
2. Beteiligungen 344.716,15 0,00 0,00 344.716,15
348.614,74 0,00 0,00 348.614,74
3.843.169,12 84.667,60 23.895,85 3.903.940,87
Abschreibungen
Stand 01.10.2022
Abschreibungen Berichtsjahr
Abschreibungen i.Z.m. Abgängen
Stand 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.824,91 5.035,00 0,00 11.859,91
6.824,91 5.035,00 0,00 11.859,91
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.001.016,27 640,00 0,00 2.001.656,27
2. Technische Anlagen und Maschinen 381.646,63 2.358,00 0,00 384.004,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 615.617,57 36.863,60 23.894,35 628.586,82
2.998.280,47 39.861,60 23.894,35 3.014.247,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 98,59 0,00 0,00 98,59
2. Beteiligungen 344.715,15 0,00 0,00 344.715,15
344.813,74 0,00 0,00 344.813,74
3.349.919,12 44.896,60 23.894,35 3.370.921,37
Buchwerte
Stand 30.09.2023
Stand 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.198,00 17.573,00
13.198,00 17.573,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 350.733,00 351.373,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.171,00 26.529,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.116,50 93.974,00
516.020,50 471.876,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.800,00 3.800,00
2. Beteiligungen 1,00 1,00
3.801,00 3.801,00
533.019,50 493.250,00

Verbindlichkeitenspiegel zum 30. September 2023

Restlaufzeit Besicherung
Gesamtbetrag 30.09.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
davon durch Grundpfandrechte gesichert 30.09.2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.477.939,10 2.429.348,04 48.591,06 0,00 2.045.167,52
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 44.736,52 44.736,52 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 143.152,77 143.152,77 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.555.849,44 3.717.373,29 1.838.476,15 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 108.996,80 108.996,80 0,00 0,00
8.330.674,63 6.443.607,42 1.887.067,21 0,00
Restlaufzeit Besicherung
Gesamtbetrag 30.09.2022
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
davon durch Grundpfandrechte gesichert 30.09.2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.057.255,17 5.054.675,17 2.580,00 0,00 2.045.167,52
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 40.089,95 40.089,95 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 128.863,60 128.863,60 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 79.665,06 79.665,06 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.018.682,14 2.018.682,14 4.000.000,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 203.133,80 203.133,80 0,00 0,00
11.527.689,72 7.525.109,72 4.002.580,00 0,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rohtex GmbH, Mönchengladbach:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rohtex GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rohtex GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023, und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allenwesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

§ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 28. November 2023

Treuhand- und Revisions- Aktiengesellschaft Niederrhein
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schulze-Oechtering, Wirtschaftsprüfer

ppa. Voigt, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. Dezember 2023 durch die Gesellschafter festgestellt.

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