Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 53261
Vorher
MainFirst Bank AktiengesellschaftStifel Europe Bank AG
Eingetragen
5.10.2001
Branche
Effekten- und WarenterminhandelFinanzierungs-ConduitsAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Die Beratung von Unternehmen über die Kapitalstruktur, die industrielle Strategie sowie die Beratung und das Angebot von Dienstleistungen bei Unternehmenskäufen und Unternehmenszusammenschlüssen (M&A und Corporate Finance Beratung) sowie damit zusammenhängende nicht erlaubnispflichtige Dienstleistungen und Aktivitäten. Die Gesellschaft wird keine Tätigkeiten ausführen, die nach einer finanzaufsichtsrechtlichen Bestimmung (beispielsweise nach dem Kreditwesengesetz, dem Wertpapierinstitutsgesetz, dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz oder dem Kapitalanlagegesetzbuch) zu einer Erlaubnis- oder Registrierungspflicht führen. Die Gesellschaft kann sich aber an Unternehmen beteiligen (auch als Mehrheitsgesellschafter oder alleiniger Gesellschafter), die einer solchen Erlaubnis- oder Registrierungspflicht unterliegen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Baumgartner
seit 22.4.2026
Vorstandsmitglied
Fabian Zimmer
seit 28.11.2025
Prokura
Lars Dr. Friedrich
seit 17.7.2024
Vorstandsmitglied
Bernd Dr. Schneider
seit 12.11.2021
Prokura
Michael Wolff
seit 12.11.2021
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stifel Europe AG (vormals: Stifel Europe Bank AG)

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Stifel Europe Bank AG

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stifel Europe Bank AG, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stifel Europe Bank AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend beschreiben wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt:

1.

Realisierung von Provisionserträgen aus dem Wertpapierkommissionsgeschäft

Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Die Stifel Europe Bank AG erzielt Provisionserträge aus dem Wertpapierkommissionsgeschäft, die auf Basis von Orderprovisionen mit professionellen Kunden durch eine Vielzahl von Geschäften gezahlt werden. Auf Basis der individuell mit den Kunden geschlossenen Vereinbarungen erfolgt eine systemseitige Berechnung und Vereinnahmung der Provisionen aus dem Wertpapierkommissionsgeschäft nach Dienstleistungserbringung durch die Stifel Europe Bank AG. Aufgrund der Volumina der Provisionserträge und der Wesentlichkeit dieser für die Ertragslage der Stifel Europe Bank AG haben wir diesen Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt bestimmt.

Prüferisches Vorgehen

Im Rahmen unserer Prüfungshandlungen haben wir uns mit dem von den gesetzlichen Vertretern der Stifel Europe Bank AG implementierten Prozess für die Umsatzrealisierung von Provisionserträgen aus dem Wertpapierkommissionsgeschäft befasst und den Prozess vom Ordereingang bis zur Abbildung im Jahresabschluss nachvollzogen. Dabei haben wir unter Einbindung von internen IT-Spezialisten den Aufbau und die Wirksamkeit des eingerichteten Kontrollsystems bezüglich der für die Umsatzrealisierung relevanten IT-Systeme beurteilt und getestet.

Wir haben im Rahmen der analytischer Prüfungshandlungen die Provisionserträge aus Wertpapierkommissionsgeschäften pro Transaktionspartner mit unseren Kenntnissen aus Vorjahren abgeglichen und die Entwicklung der Provisionserträge pro Transaktionspartner nachvollzogen. Abweichungen der erzielten Provisionserträge von den erwarteten Provisionserträgen haben wir analysiert und die Umsatzrealisierung anhand von externen Bestätigungen der Depotbanken Stichprobenhaft nachvollzogen.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen gegen die Realisierung von Provisionserträgen aus dem Wertpapierkommissionsgeschäft ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben:

Die Angaben der Gesellschaft zu Provisionserträgen sind im Abschnitt "Für Dritte erbrachte Dienstleistungen" im Anhang enthalten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch und erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen KontroIIsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 5. Juli 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 9. November 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2019 als Abschlussprüfer der Stifel Europe Bank AG tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Oliver Heist.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 31. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heist, Wirtschaftsprüfer

Grafen, Wirtschaftsprüfer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

der Stifel Europe Bank AG

Aktivseite

EUR Vorjahr
TEUR
1. Barreserve
a) Guthaben bei Zentralnotenbanken
darunter: bei der Deutschen Bundesbank EUR 2.217.782,56 (i. Vj. TEUR 2.218) 2.217.782,56 2.218
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 39.921.531,40 32.735
3. Forderungen an Kunden 108.455.561,65 82.657
4. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Anleihen und Schuldverschreibungen von öffentlichen Emittenten 12.076.621,27 12.066
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank EUR 12.076.621,27 (i. Vj. TEUR 12.066)
5. Handelsbestand 69.186,20 612
6. Immaterielle Anlagewerte
a) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.684,20 119
7. Sachanlagen 2.524.380,48 2.345
8. Sonstige Vermögensgegenstände 2.267.446,59 5.085
9. Rechnungsabgrenzungsposten 508.637,46 706
10. Aktive latente Steuern 375.200,46 377
Summe der Aktiva 168.487.032,27 138.920

Passivseite

EUR EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 22.635.677,99 19.506
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) andere Verbindlichkeiten täglich fällig 97.826.354,17 79.584
3. Handelsbestand 0,00 245
4. Sonstige Verbindlichkeiten 10.254.903,91 2.847
5. Rechnungsabgrenzungsposten 231.754,94 174
6. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.832.901,93 2.962
b) Steuerrückstellungen 0,00 0
c) andere Rückstellungen 7.698.723,18 10.531.625,11 8.833
7. Fonds für allgemeine Bankrisiken 1.000.000,00 1.000
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB EUR 177.087,07 (i. Vj. TEUR 177)
8. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 10.200.000,00 10.200
b) Kapitalrücklage 60.664.509,01 41.664
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 1.020.000,00 1.020
cb) andere Gewinnrücklagen 0,00 1.020.000,00 0
d) Bilanzverlust -45.877.792,86 26.006.716,15 -29.115
Summe der Passiva 168.487.032,27 138.920

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der Stifel Europe Bank AG

EUR EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 106.521,04 -269
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 43.276,69 68
149.797,73 -201
2. Zinsaufwendungen 742.789,88 345
-592.992,15 -546
3. Provisionserträge 31.423.206,63 29.402
4. Provisionsaufwendungen 3.352.600,15 3.136
28.070.606,48 26.266
5. Nettoertrag des Handelsbestands 709.032,82 -736
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.099.528,98 1.221
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 23.087.911,02 24.512
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.596.232,75 4.424
darunter: für Altersversorgung EUR 1.398.576,35 (i.Vj.TEUR 1.398) 29.684.143,77 28.936
b) andere Verwaltungsaufwendungen 13.546.756,57 12.654
43.230.900,34 41.590
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 745.228,80 1.631
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 771.829,90 364
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -15.461.782,91 -17.380
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
davon Aufwand aus latenten Steuern EUR 1.973,98 (i.Vj. Ertrag TEUR 1.693) 29.592,82 1.808
12. Sonstige Steuern, soweit nicht in Posten 9 enthalten 1.271.277,28 780
13. Jahresfehlbetrag -16.762.653,01 -19.968
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -29.115.139,85 -9.147
15. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0
16. Entnahmen aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0
17. Einstellungen in die Gewinnrücklagen 0,00 0
18. Bilanzverlust -45.877.792,86 -29.115

ANHANG

GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Der Jahresabschluss der Stifel Europe Bank AG zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und den aktienrechtlichen Regelungen (AktG) aufgestellt worden. Alle Beträge sind, soweit nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in tausend Euro angegeben.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSVORSCHRIFTEN

Barreserve und Forderungen Barreserven, Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten ausgewiesen und um erforderliche Wertberichtigungen gekürzt.
Schuldverschreibungen Schuldverschreibungen dienen dauerhaft dem Geschäftsbetrieb und sind als Finanzanlagen dem Anlagevermögen zugeordnet und nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten abzüglich dauerhafter Wertminderungen ausgewiesen.
Abschreibungen und Wertberichtigungen werden saldiert mit Wertaufholungen unter dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren ausgewiesen.
Zuschreibungen werden vorgenommen, wenn die Gründe für in der Vergangenheit vorgenommene Abschreibungen weggefallen sind.
Wertpapierverrechnungssalden Wertpapierkommissionsgeschäfte werden am Handelstag bis zu deren Abwicklung als aktive bzw. passive Verrechnungssalden erfasst und unter den Forderungen an bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und Kreditinstituten ausgewiesen.
Wertpapierleihe Aus dem Wertpapierbestand verliehene Wertpapiere werden aufgrund des fortbestehenden wirtschaftlichen Eigentums weiterhin in der Bilanz erfasst; geliehene Wertpapiere werden nicht bilanziert.
Handelsbestand Finanzinstrumente des Handelsbestands werden als Aktiv- bzw. Passivposten zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) abzüglich eines Risikoabschlags ausgewiesen. Der Risikoabschlag ist auf Basis des Value-at-Risk so bemessen, dass ein zu erwartender maximaler Verlust aus den Handelsbüchern bei einer Haltedauer von 10 Tagen mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% nicht überschritten wird. Der Beobachtungszeitraum beträgt 250 Handelstage. Der Risikoabschlag ist von den Handelsaktiva abgesetzt. Änderungen des Fair Value werden im Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands erfasst.
Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte Sachanlagen und immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, und, soweit abnutzbar, gemindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Die zugrundeliegenden Nutzungsdauern orientieren sich an der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.
Rechnungsabgrenzung Rechnungsabgrenzungsposten werden aktivisch und passivisch gemäß § 250 HGB gebildet.
Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.
Pensionsrückstellungen Rückstellungen für Pensionen werden zum Jahresende auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet. Für die Bewertung wird das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) zugrunde gelegt. Als Abzinsungssatz wird gemäß den gesetzlichen Vorgaben der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Der Aufwand aus der Diskontierung der Pensionsrückstellungen ist in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Andere Rückstellungen Andere Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Sondervergütungen werden auf Basis eines Vorstandsbeschlusses gebildet. Für Rückstellung mit einer Laufzeit von unter einem Jahr erfolgt keine Abzinsung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem Barwert angesetzt.
Fonds für allgemeine Bankrisiken Der Fonds für allgemeine Bankrisiken beinhaltet gemäß § 340e Absatz 4 HGB eine Dotierung aus den Nettoerträgen des Handelsbestands, sofern diese in den entsprechenden Geschäftsjahren erforderlich war.
Latente Steuern Latente Steuern werden auf unterschiedliche Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in der Handels- und Steuerbilanz ermittelt, sofern sie sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Steuerliche Verlustvorträge werden berücksichtigt, soweit zu erwarten ist, dass sie Innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre zur Verlustverrechnung herangezogen werden. Latente Steuern werden unter Anwendung eines kombinierten Steuersatzes von 31,9% für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag bemessen. Latente Steuern in ausländischen Betriebsstätten werden mit den dort geltenden statutarischen Steuersätzen bewertet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert.
Währungsumrechnung Die Umrechnung von auf fremde Währungen lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Das Ergebnis wird brutto unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ausgewiesen. Fremdwährungserträge oder-aufwendungen aus Finanzanlagen werden netto im Geschäftsergebnis aus Finanzanlagen ausgewiesen.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Schuldverschreibungen Die Schuldverschreibungen betreffen börsenfähige und börsennotierte Anleihen deutscher öffentlicher Emittenten, die 2024 (T€ 8.951) bzw. 2026 (T€ 3.099) fällig werden. Die Schuldverschreibungen sind den Finanzanlagen zugeordnet, zu fortgeführten Anschaffungskosten von T€ 12.050 bilanziert und weisen zum 31. Dezember 2023 einen um T€ 368 (Vorjahr T€ 636) niedrigeren beizulegenden Zeitwert von T€ 11.683 auf. Eine außerplanmäßige Abschreibung war nicht erforderlich, weil die Wertminderung ausschließlich zinsinduziert ist.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen hat sich wie folgt entwickelt:

2023 Anschaffungskosten
Stand 1.1.23 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
Wertpapiere 12.066 11 - 12.077
Immaterielle Anlagewerte 1.892 - 1.552 340
Sachanlagen 7,417 1.032 2.351 6.098
Insgesamt 21.375 1.043 3,903 18.515
2023 Abschreibungen
Stand 1.1.23 Zugänge 2023 Abgänge 2023 Stand 31.12.2023
Wertpapiere - - - -
Immaterielle Anlagewerte 1.773 48 1.552 269
Sachanlagen 5.072 697 2.195 3.574
Insgesamt 6.845 745 3,747 7,590
2023 Buchwert
Stand 31.12.23 Stand 31.12.22
Wertpapiere 12.077 12.066
Immaterielle Anlagewerte 71 119
Sachanlagen 2.524 2.345
Insgesamt 14.672 14.530
2022 Anschaffungskosten
Stand 1.1.22 Zugänge 2022 Abgänge 2022 Stand 31.12.2022
Wertpapiere 12.467 8.967 9,368 12.066
Immaterielle Anlagewerte 1.892 - - 1.892
Sachanlagen 7.278 139 - 7.417
Insgesamt 21.638 9.106 9.368 21.375
2022 Abschreibungen
Stand 1.1.22 Zugänge 2022 Abgänge 2022 Stand 31.12.2022
Wertpapiere - -
Immaterielle Anlagewerte 787 986 - 1.773
Sachanlagen 4.428 644 - 5.072
Insgesamt 5.215 1.630 - 6.845
2022 Buchwert
Stand 31.12.22 Stand 31.12.21
Wertpapiere 12.066 12.467
Immaterielle Anlagewerte 119 1.106
Sachanlagen 2.345 2.850
Insgesamt 14.530 16.423
Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Handelsbestand Der Handelsbestand umfasst ausschließlich börsennotierte Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. Zum Bilanzstichtag wurde ein Risikoabschlag von T€ 13 (Vorjahr T€ 192) zum Abzug gebracht.
Sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuerforderungen (T€ 1.625, Vorjahr T€ 1.710). Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Gesellschafterdarlehen (T€ 9.037, Vorjahr T€ 1.204) und Steuerverbindlichkeiten (T€ 199, Vorjahr T€ 263).
Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet Gebühren und Leistungsentgelte, die vor dem Bilanzstichtag gezahlt wurden, aber erst nach dem Bilanzstichtag ergebniswirksam werden. Die passiven Rechnungsabgrenzungen betreffen Zahlungseingänge vor dem Bilanzstichtag, die nach dem Bilanzstichtag ergebniswirksam werden.
Latente Steuern Die latenten Steuern wurden auf temporäre Wertunterschiede der Pensionsverpflichtung (T€ 375, Vorjahr T€ 377) ermittelt.
Pensionen Als Bewertungsmethode wird die projizierte Einmalbeitragsmethode benutzt. Als biometrische Rechnungsgrundlage werden die Richttafeln 2018 G (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) verwendet. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt unter Annahme des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre von 1,82%. Für zukünftige Jahre wird eine Rentendynamik von 2,25%, eine Restlaufzeit von vereinfachend 15 Jahren und eine Fluktuationswahrscheinlichkeit von 0% unterstellt. Es wurde keine Dynamik der anrechenbaren Bezüge angenommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 23 (Vorjahr T€ 100).
Andere Rückstellungen Die Anderen Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen (T€ 7.210, Vorjahr T€ 8.120) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 489, Vorjahr T€ 713).
Fonds für allgemeine Bankrisiken Der Fonds für allgemeine Bankrisiken beinhaltet wie im Vorjahr einen Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB in Höhe von T€ 177.
Eigenkapital Das Grundkapital beträgt T€ 10.200 und ist in 10.200.000 auf den Namen lautende Aktien eingeteilt. Das Grundkapital ist in voller Höhe eingezahlt.
Kapitalrücklage Die Gesellschafterin hat Darlehensrückforderungen im Gegenwert von zusammen € 15,0 Mio sowie eine Bareinlage in Höhe von € 4,0 Mio in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingelegt.
Bilanzverlust Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bilanzverlust von T€ 45.878 (Vorjahr T€ 29.115). in dem Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr von T€ 29.115 enthalten. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Forderungen an Kunden enthalten Forderungen an die Gesellschafterin von T€ 604 (Vorjahr T€ 879) und Forderungen an ein verbundenes Unternehmen von T€ 9 (Vorjahr keine). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin von T€ 1.207 (Vorjahr T€ 23). und Verbindlichkeiten gegenüber einem verbundenen Unternehmen von T€ 257 (Vorjahr T€ 489). Daneben bestehen Gesellschafterdarlehen von T€ 9.037 (Vorjahr T€ 1.204) in den Sonstigen Verbindlichkeiten.
Restlaufzeiten Die Forderungen an Kunden weisen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis drei Monate auf.
Fremdwährung Der Gesamtbetrag der auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände beträgt zum Stichtag T€ 9.188 (Vorjahr T€ 8.927), der Gesamtbetrag der auf Fremdwährung lautenden Schulden beträgt T€ 10.593 (Vorjahr T€ 7.957).
Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum 31. Dezember 2023 unterliegt ein Betrag von T€ 398 der Ausschüttungssperre (davon Aktivierung latenter Steuern T€ 375 und Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB T€ 23).

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Zinserträge Die Zinserträge enthalten keine negativen Zinsen aus Guthaben bei anderen Banken (Vorjahr T€ 342).
Erträge nach geographischen Märkten Die Stifel Europe Bank AG erzielte Provisionserträge Insbesondere mit Kunden in Frankreich (31%), Deutschland (22%), Italien (10%), Schweiz (9%) und Großbritannien (8%).
Für Dritte erbrachte Dienstleistungen Für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung umfassen insbesondere Wertpapierkommissionsgeschäfte. Die Erträge aus diesen Dienstleistungen umfassen € 16,2 Mio (Vorjahr € 17,7 Mio).
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im wesentlichen Erträge aus der Devisenbewertung von T€ 455 (Vorjahr T€ 599) und aus Untervermietungen von T€ 524 (Vorjahr T€ 608). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus der Devisenbewertung in Höhe von T€ 380 (Vorjahr T€ 289).
Steuern von Einkommen und vom Ertrag und Sonstige Steuern Die Steuern vom Einkommen und Ertrag entfallen im vollen Umfang auf die normale Geschäftstätigkeit Die sonstigen Steuern betreffen Umsatzsteuer.

AUSSERBILANZIELLE TRANSAKTIONEN

Sonstige Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Auslagerungsverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten, die längstens bis zum 30. September 2029 abgeschlossen sind. Hieraus ergeben sich Gesamtverpflichtungen in Höhe von T€ 6.211 (Vorjahr T€ 5.647).
Wertpapierleihe Die Bank tätigt gelegentlich Wertpapierleihegeschäfte mit dem Ziel, Aktienverkäufe beliefern zu können. Zum Bilanzstichtag waren Wertpapiere im Gegenwert von T€ 66 (Vorjahr T€ 884) entliehen.
Termingeschäfte Zum Bilanzstichtag bestanden keine offenen Termingeschäfte.

SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN

Angaben zur Identifikation Die Stifel Europe Bank AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 53261 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen.
Angaben nach § 160 Abs.1 Nr. 8 AktG Die Stifel Nicolaus Europe Limited, London/Vereinigtes Königreich, hat am 1. November 2019 mitgeteilt, dass sie sämtliche Aktien der Stifel Europe Bank AG hält.
Konzernzugehörigkeit Die Bank wird in den Konzernabschluss der Stifel Financial Corp, St. Louis/ USA einbezogen. Der Konzernabschluss wird unter https://www.stifel.com/investor-relati- ons/annual-reports offengelegt.
Vorstand Der Vorstand bestand im Geschäftsjahr aus den Herren Sebastien Guillaume (CEO) und Carsten Steinborn (CFO).
Die Bank verzichtet nach § 286 (4) HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und der Pensionen ehemaliger Vorstände. Es bestehen keine Kredite an Mitglieder des Vorstands.
Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat bestand im Geschäftsjahr aus Frau Eithne O'Leary (CEO Stifel Nicolaus Europe Limited, Vorsitzende), Herrn Victor Nesi (Co-President Stifel Financial Corporation, Stellvertretender Vorsitzender), Herrn Charles Ashton (CFO Stifel Nicolaus Europe Limited, bis 4. Juli 2023) und Herrn Nick Tissot (COO Stifel Nicolaus Europe Limited, ab 5. Juli 2023).
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben für ihre Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Es bestehen keine Kredite an Mitglieder des Aufsichtsrats.
Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Stifel Europe Bank AG 144 Mitarbeiter (weiblich 38; männlich 106).
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar einschließlich erwarteter Auslagen beträgt T€ 214. Dieses entfällt mit T€ 169 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit T€ 45 auf andere Bestätigungsleistungen.
Angabe nach § 285 Nr. 30a HGB Die Bank wird voraussichtlich nicht der Mindestbesteuerung unterliegen, da sie Betriebstätten ausschließlich in Ländern unterhält, die einen nominalen Steuersatz von über 15% haben.
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

 

Frankfurt am Main, 31. Mai 2024

Der Vorstand

Sébastien Guillaume

Carsten Steinborn

ANLAGE ZUM JAHRESABSCHLUSS GEMÄSS § 26a ABS. 1 SATZ 2 KWG

Die CRD IV enthält in Art. 89 Anforderungen zur länderspezifischen Aufgliederung bestimmter Informationen. Hiernach haben CRR-Institute auf konsolidierter Basis, aufgeschlüsselt nach Mitgliedstaaten der Europäischen Union und Drittstaaten, in denen die Institute über Niederlassungen verfügen, folgende Angaben als Anhang zum Jahresabschluss offenzulegen:

Firma, Art der Tätigkeit und geographische Lage,

Umsatz,

Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten,

Gewinn oder Verlust vor Steuern,

Steuern auf Gewinn oder Verlust,

Erhaltene öffentliche Beihilfen.

Die Angaben erfolgen auf Grundlage des handelsrechtlichen Konsolidierungskreises der Stifel Europe Bank AG. Der Umsatz und Gewinn wird brutto, d.h. ohne Eliminierung konzerninterner Transaktionen, angegeben. Die geographische Region entspricht dem Sitzland der Niederlassung. Als Umsatzgröße wird das operative Ergebnis ohne Risikovorsorge und Verwaltungsaufwendungen (Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, sonstige Erträge) herangezogen. Die Anzahl der Beschäftigten wird auf durchschnittliche Basis in Vollzeitäquivalenten angegeben.

Die Angaben umfassen den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023.

Deutschland Italien Frankreich Spanien
Firma Stifel Europe Bank AG Stifel Europe Bank AG Stifel Europe Bank AG Stifel Europe Bank AG
Art der Tätigkeit Kreditinstitut Kreditinstitut Kreditinstitut in Liquidation
Umsatz 14.261 3.080 10.745 849
Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger 86 14 41 3
Ergebnis vor Steuern -11.309 -1.107 -2.423 -623
Steuern auf Gewinn 18 - 12 -
Erhaltene öffentliche Beihilfen - - - -

Die rechnerische Kapitalrendite ermittelt als Nettoergebnis (nach Steuern) im Verhältnis zur stichtagsbezogenen Bilanzsumme beträgt -9,9%.

LAGEBERICHT

GRUNDLAGEN DER STIFEL EUROPE BANK AG

Organisation

Die Stifel Europe Bank AG (nachfolgend auch die "Bank") bildet zusammen mit der in London ansässigen Stifel Nicolaus Eu- rope Limited unter der Bezeichnung "Stifel Europe" das pan-europäische Brokerage- und Investment Banking-Geschäft der Stifel-Gruppe. Die Stifel-Gruppe wurde 1890 in St. Louis, USA, begründet und bietet Bank-, Wertpapier- und Finanzdienstleis- tungen in den Vereinigten Staaten, Kanada und Europa an. Die Konzernobergesellschaft Stifel Financial Corp. ist an der NYSE notiert (NYSE: SF). Die Gruppe umfasst über 9.000 Mitarbeiter, davon rund 600 in Europa.

Die Bank hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main und unterhält Niederlassungen in Paris, Mailand und München. Sie verfügt über eine Vollbanklizenz, ist Mitglied des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. und gehört dessen Einlagensicherungseinrichtung an.

Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der Bank umfasst die Geschäftsfelder Equities, Investment Banking und Fixed Income Capital Markets. Die Geschäftstätigkeit richtet sich ausschließlich an institutionelle Kunden.

Das Geschäftsfeld Equities umfasst den Handel und die Abwicklung von Aktientransaktionen für Kunden sowie das Market Making. Equity Research umfasst die Finanzanalyse von rund 600 kontinentaleuropälschen Aktien aus 11 Sektoren.

Das Geschäftsfeld Investment Banking beinhaltet die Bereiche Equity Capital Markets (Börsengänge, Kapitalerhöhungen, primäre und sekundäre Aktienplatzierungen), Corporate Solutions (Beratung von börsennotierten Unternehmen) sowie M&A Advisory.

Im Geschäftsbereich Fixed Income ist die Bank seit Januar 2021 primär im Handel mit Anleihen und Wandelanleihen tätig.

ÜBERBLICK ÜBER DIE GESCHÄFTSENTWICKLUNG

Finanzmärkte

Das Jahr 2023 war aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen - insbesondere im Hinblick auf internationale Krisenherde, hohe Inflationsraten und allgemeine Wachstums- und Rezessionssorgen - ein herausforderndes Jahr für die Finanzmärkte. Die daraus resultierenden Unsicherheiten dämpften weiterhin die Aktivitäten an den Kapitalmärkten (insbesondere in dem für uns wichtigen Aktienemissionsgeschäft) und im Beratungsgeschäft.

Die globalen Aktienmärkte haben sich unter diesen Rahmenbedingungen zuletzt erstaunlich robust entwickelt. Deutlich sinkende Inflationsraten, Hoffnung auf baldige Leitzinssenkungen und die Aussicht auf eine "softe Landung" der US-Wirtschaft haben die Aktienmärkte zum Jahresende 2023 sichtbar befeuert. So weist beispielsweise der MSCI World Index - bedingt durch einen kräftigen Aufschwung bei amerikanischen Tech Werten - für das Gesamtjahr 2023 eine deutlich positive Rendite von 24,4% auf.

Trotz der zuletzt erfreulichen Aktienmärkte verharrten die Börsengänge in 2023 auf einem historisch niedrigen Niveau und waren gegenüber dem schon schwachen Vorjahr nochmals rückläufig. Ausweislich einer Studie von EY fanden 2023 in Kontinentaleuropa 122 Börsengänge statt (nach 149 in 2022 und 503 in 2021). Das Emissionsvolumen fiel auf $ 12 Mrd. und damit nochmals um 30% zum Vorjahr.

Die Rentenmärkte waren von einer fortlaufenden Straffung der Geldpolitik geprägt. Vor dem Hintergrund der hohen Inflationsraten setzten die Notenbank weltweit die Leitzinsen nach oben. Der Rentenmarkt reagierte mit deutlich steigenden Renditen. Zum Jahresende ließen Spekulationen über baldige Leitzinssenkungen die Renditen wieder deutlich fallen.

Geschäftsverlauf

Die Bank hat sich dem belasteten Kapitalmarktumfeld nicht entziehen können. Die Geschäftsentwicklung war insgesamt enttäuschend. Das Handelsvolumen verharrte 2023 in etwa auf dem Vorjahresniveau (€ 30,3 Mrd, Vorjahr € 30,7 Mrd). Das Geschäft mit Aktienemissionen verzeichnete nochmals einen deutlichen Rückgang, während das Beratungsgeschäft deutlich besser als im Vorjahr abschnitt. Im Geschäftsbereich Fixed Income stand der weitere Ausbau der in 2021 begonnenen Geschäftstätigkeit im Vordergrund.

Im Fokus der Geschäftsentwicklung standen in 2023 eine Verschlankung der Strukturen (unter anderem durch die Schließung der Zweigniederlassung Madrid), eine effizientere Verzahnung der verschiedenartigen Equities und Investment Banking Aktivitäten, die Bündelung der Produkte und Services innerhalb Europas, der Ausbau des elektronischen Aktienhandels sowie Maßnahmen zum Kostenmanagement.

Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Das Provisionsergebnis fielmit € 28,1 Mio gegenüber € 26,3 Mio im Vorjahr geringfügig besser aus (+6.9%). Das Handelsergebnis betrug T€ 709 (im Vorjahr negativ T€ 736). Das Zinsergebnis spielt im dienstleistungsorientierten Geschäft der Bank weiterhin keine wesentliche Rolle.

Die Verwaltungsaufwendungen (Personalaufwendungen, andere Verwaltungsaufwendungen und Abschreibungen) sind gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant (€ 44,0 Mio, Vorjahr € 43,2 Mio). Die Personalaufwendungen sind primär bedingt durch Aufwendungen für Abfindungen geringfügig gestiegen (€ 29,7 Mio, Vorjahr € 28,9 Mio). Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind durch allgemeine Kostensteigerungen u.a. der IT und Telekommunikationskosten angestiegen (€ 13,5 Mio, Vorjahr € 12,6 Mio). Die Abschreibungen waren im Jahresverlauf rückläufig.

Die Mitarbeiterzahl betrug im Jahresdurchschnitt 144 Vollzeitkräfte (2022: 152 Vollzeitkräfte).

Das Geschäftsjahr schließt mit einem deutlich negativen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftsentwicklung von € 15,5 Mio. Der Jahresfehlbetrag beträgt € 16,8 Mio.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 € 168,5 Mio (Vorjahr € 138,9 Mio) und ist wesentlich durch die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Wertpapierverrechnungssalden geprägt. Diese betrugen aktivisch € 120,0 Mio (Vorjahr € 95,2 Mio) und passivisch € 118,5 Mio (Vorjahr € 97,8 Mio). Wesentliche Änderungen in der Bilanzstruktur haben sich nicht ergeben.

Die Gesellschafterin hat den verlustbedingten Kapitalverzehr durch Einlage von Darlehensrückforderungen von zusammen € 15,0 Mio und Einzahlung von € 4,0 Mio in die Kapitalrücklage ausgeglichen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 15,4%.

Zum Bilanzstichtag betrugen die Sichtguthaben bei der Bundesbank und anderen Banken € 25,0 Mio. Die Bank hat zum 31. Dezember 2023 ein Darlehen der Gesellschafterin in Höhe von € 9,0 Mio in Anspruch genommen.

Bankaufsichtsrechtliche Eigenmittel

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittel gemäß CRR umfassen ausschließlich hartes Kernkapital und betragen gemäß der Meldung zum 31. Dezember 2023 € 28,3 Mio. Diesen standen risikogewichtete Vermögenswerte von € 80,7 Mio gegenüber. Hieraus ergibt sich eine auskömmliche Gesamtkapitalquote von 35,1% (Mindestquote 10.0%). Die Verschuldungsquote (Leverage-Ratio) beträgt zum 31. Dezember 2023 57,4% (mind. 3%).

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Bank sind die Kompetenz, die Integrität und der Einsatz unserer Mitarbeiter. Die Bank zielt darauf ab, ein attraktives Arbeitsumfeld und gute Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen und so Talente zu gewinnen und langfristig zu binden. Dies schließt marktgerechte Vergütungen ein.

Die Bank berücksichtigt in ihrer Geschäftsausrichtung Umweltbelange, beispielsweise bei Investitionsentscheidungen oder der Annahme von Kunden. Zur Koordination der umweltbezogenen Belange besteht ein bankübergreifendes Komitee. Das Komitee definiert und steuert entsprechende Maßnahmen und überwacht deren Verankerung in den Geschäftsprozessen.

Stifel-Konzern

Die Stifel-Gruppe verzeichnete ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023. Sie weist für 2023 Gesamtumsätze von $ 4,3 Mrd. und ein Net-Income von $ 523 Mio auf. Die konsolidierte Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag $ 37,7 Mrd, das bilanzielle Eigenkapital $ 5,3 Mrd.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Bank schließt das Geschäftsjahr mit gestiegenen Gesamterträgen, die gleichsam hinter den Erwartungen blieben und bei nahezu konstanten Verwaltungsaufwendungen zu einem deutlichen Jahresfehlbetrag geführt haben. Ursächlich hierfür war das historisch schlechte Umfeld im Geschäft mit Aktienemissionen.

Die Vermögens- und Finanzverhältnisse der Bank sind unverändert solide und zufriedenstellend. Die Eigenmittelausstattung liegt deutlich über den gesetzlichen Anforderungen. Die Zahlungsfähigkeit der Bank war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet.

RISIKOBERICHT

Die Verantwortung für das Risikomanagement obliegt dem Vorstand, der die Risikostrategie definiert, Risikorichtlinien und Anweisungen erlässt, deren Einhaltung überwacht und die notwendigen Managementkapazitäten und Ressourcen zur Verfügung stellt. Für die Steuerung und Eskalation von Risiken sind Management und Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen verantwortlich. Zur Koordination besteht ein Risk Management Committee.

Risikotoleranz und Risikokapazität werden jährlich vom Vorstand überprüft und genehmigt. Zur Überwachung werden Berichte erstellt, die das Risikoprofil im Blick auf die Risikotoleranz und Risikokapazität bewerten und beim Überschreiten von Toleranzschwellen Eskalations- und Berichtsprozesse auslösen.

Das Risikoprofil der Bank unterscheidet sich von anderen Banken dahingehend, dass unser Geschäftsmodell konsequent auf das Kapitalmarktgeschäft ausgerichtet ist und die Bank kein Kredit- und Einlagengeschäft betreibt. Adressenausfall- und Refinanzierungsrisiken spielen daher eine untergeordnete Rolle.

Wir sehen die folgenden Risiken als wesentlich für die Bank an und haben entsprechende risikominimierende Maßnahmen implementiert:

Risiko Ausprägung Risikomitigierende Maßnahmen
Kontrahenten- und Kreditrisikenrisiko Risiko, das insbesondere Clearing und Settlmentbanken ausfallen • Analyse und Genehmigungserfodernisse
• Mindesanforderungen an Kreditwürdigkeit
• Fortlaufende Überwachung
Kontrahenten- und Kreditrisikenrisiko im Rahmen der Wertpapierabwicklung Risiko, dass Kunden Zahlungs- oder Lieferverpflichtungen nicht/nicht termingerecht nachkommen und Wertpapiergeschäfte eingedeckt werden müssen • Regide Abwicklungspraxis (Zahlung gegen Lieferung)
• Geschäftsbestätigungen; Abstimmung von Instruktionen
• Überwachung offener Settlements
• Robustes Client Onboarding und KYC
• Zugriff auf Wertpapierleihepools
Marktpreisrisiko im Handelsbuch Risiko von Wertverlusten im Handelsbuch • Konsequentes Durchhandeln von Kundenaufträgen
• Monitoring von Warehouse-, Support- und Market-Making-Positionen
• Limitierung und Eskalation
Liquiditätsrisiko Risiko, dass die Bank kurzfritigen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann • Überwachgung der Zahlungsströme
• Vorhalten von (Mindest-) Liquiditätspuffern
• Identifizierung von Liquiditätsengpässen (Liquditätspläne)
• Zugang zu Liquiditätslinien im Rahmen der wertpapierabwicklung
• Zugang zu gruppeninternen Liquiditätslinien
• Notfallpläne
Strategisches- und allgemeines Geschäftsrisiko Risiko, dass die Geschäftsstrategie nicht adequat umgesetzt und Geschäftspläne verfehlt werden • Fortlaufende Überwachung der Geschäftsentwicklung
• Budgetierung und Abweichungsanalyse
• Reviews der Geschäftstätigkeit auf verschiedenen Ebenen
Operationelles Risiko Risiko von operativen Verlusten vornehmlich aus prozessualen Schwächen, Auslagerungen, Systemausfällen sowie Reputationsthemen • Organisationsrichtlinien und Arbeitsanweisungen, Schulungen
• Definition von Verantwortungsbereichen, Genehmigungs- und Berichtsprozessen
• Überwachung und fortlaufende Kontroll- handlungen einschließlich der IT Systeme
• Adequate Investionen in die Infrastruktur
• IT Sicherheitsmaßnhamen und Notfallpläne
• Abschluss von Versicherungen
• Analyse und Genehmigung von neuen Auslagerungsdienstleistern
• Fortlaufende Überwachung der Dienstleister
• (Externe) Prüfungen und Einholung von Drittbestätigungen
• Jährliches Risikobeurteilung, Management- und Eskalationsprozesse
• Vorsorgende und proaktive Risikokultur

Die Ausgestaltung des Risikomanagements orientiert sich an der Risikoeinschätzung, den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben sowie den branchenüblichen Risikomessmethoden und -verfahren.

Hierzu besteht ein Risikotragfähigkeitskonzept, welches das Gesamtrisikoprofil der Bank abbildet und sicherstellen soll, dass die Risiken jederzeit ausgewogen und angemessen sind und der Fortbestand der Bank auch bei außerordentlich hohen Verlusten aus unwahrscheinlichen Extremereignissen gewährleistet bleibt. Wir beobachten die Risikoentwicklung zudem anhand verschiedener Szenarien und Stresstests. Für das Gesamtrisiko sowie die Einzelrisiken bestehen jeweils Limite, die den maximal tolerierten Risikobetrag einzeln und gesamthaft begrenzen.

Die Risiken werden wie folgt quantifiziert:

Die Kontrahentenrisiken aus Guthaben bei Abwicklungsbanken werden anhand deren Höchstbeträge innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und bestimmten Verlustquoten quantifiziert.

Die Kontrahentenrisiken aus nicht termingerecht abgewickelten Wertpapiergeschäften werden mittels eines Risikomodells quantifiziert, welches den Eindeckungsaufwand der noch nicht abgewickelten Positionen ermittelt.

Die Marktpreisrisiken der Handelsbuchpositionen werden mittels eines Value-at-Risk-Ansatzes quantifiziert. Hierbei wird unterstellt, dass sämtliche Limite vollständig genutzt sind und das Portfolio innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne marktschonend liquidiert werden muss.

Das Liquiditätsrisiko wird über verschiedene Zeithorizonte gesteuert. Die Risikomessung erfolgt anhand von Liquiditätspuffern, Liquiditätsablaufbilanzen und hieraus abgeleiteten Kennziffern.

Operationelle Risiken werden mittels hypothetischer Verluste anhand verschiedener Ereigniskategorien und Szenarien quantifiziert.

Das strategische und allgemeine Geschäftsrisiko wird mittels einer Stressbetrachtung quantifiziert.

Die Risikowerte, Limite und Limitauslastungen wiesen zum 31. Dezember 2023 folgende Werte auf:

Kontrahentenrisiko
in T€
Abwicklungsrisiko
in T€
Marktpreisrisiko
in T€
Operationelles Risiko
in T€
Risikowert zum 31.12. 7.420 2 1.000 5.117
Limit 11.739 1.000 1.000 5.629
Limitauslastung 63% 0.2% 100% 91%
Strategisches/Geschäftsrisiko
in T€
Total
in T€
Risikowert zum 31.12. 6.214 19.753
Limit 6.835 26.203
Limitauslastung 91% 75%

Den Risiken stand zum 31. Dezember 2023 ein Risikodeckungskapital von T€ 27.583 gegenüber. Die Gesamtrisikokapitalquote betrug 140% (Mindestquote 100%).

Die Risikotragfähigkeit der Bank war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Das Risikoprofil hat sich innerhalb des vorhersehbaren Niveaus bewegt. Es sind keine Vorkommnisse bekannt geworden, die außergewöhnliche Risiken begründet hätten.

VORAUSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN

Die Rahmenbedingungen haben sich in den ersten Monaten 2024 erstmals nach zwei Jahren verbessert. Die Erwartungen der meisten Kapitalmarktbeobachter sind für 2024 verhalten positiv. Wir sehen erste Anzeichen, die auf eine Belebung des Aktienemissionsgeschäfts hinweisen. Das Beratungsgeschäft verlief in den ersten Monaten 2024 erfreulich. Gleichwohl sind die Kapitalmärkte nach wie vor gravierenden geopolitischen Unwägbarkeiten ausgesetzt, die eine belastbare Vorhersage für das Gesamtjahr schwierig machen.

Die Bank ist hinsichtlich ihres Produkt- und Serviceangebotes gut aufgestellt, von einer fortwährenden Belebung der Märkte zu profitieren. Ein insgesamt positiveres Kapitalmarktumfeld sollte zusätzliche Impulse für den Aktienhandel liefern. Zudem sollten Börsengänge wieder deutlich öfter stattfinden. Wir gehen davon aus, dass die Bank bei einer nachhaltigen Belebung der Märkte die Gesamterträge gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern kann. Hinsichtlich der allgemeinen Verwaltungsaufwendungen gehen wir aufgrund der in 2023 eingeleiteten Maßnahmen zur Kostensenkung von moderat rückläufigen Aufwendungen aus. In Abhängigkeit der Ertragsentwicklung sollte ein ausgeglichenes Gesamtergebnis erzielbar sein.

Unser Geschäftserfolg und unsere Ertragskraft hängt im besonderem Maße von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab, die wir weder vorhersehen noch beeinflussen können. Nachteilige Kapitalmarktentwicklungen können das Aktienhandelsvolumen und das Aktienplatzierungsgeschäft beeinträchtigen, was entsprechende Ertragseinbußen nach sich zieht. Im Umkehrschluss bieten Kapitalmarkttransaktionen immer wieder Chancen, die Provisionseinnahmen sprunghaft zu steigern und signifikante Umsatzzuwächse auszuweisen.

ABHÄNGIGKEITSBERICHT GEMÄSS § 312 AktG

Der Vorstand hat gemäß § 312 Aktiengesetz einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) erstellt und zur Prüfung vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht enthält folgende Schlusserklärung:

Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

 

Frankfurt am Main, 31. Mai 2024

Der Vorstand

Sebastian Guillaume

Carsten Steinborn

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Sehr geehrte Aktionärin, sehr geehrter Aktionär,

Liebe Kunden,

das Jahr 2023 war ein herausforderndes Jahr für die Finanzmärkte in einem schwierigen Umfeld, das von verschiedenen internationalen Krisen, hohen Inflationsraten und weit verbreiteten Sorgen über Wachstum und Rezession in den meisten europäischen Ländern geprägt war. Die daraus resultierenden Unsicherheiten wirkten sich negativ auf die Kapitalmärkte aus, insbesondere auf Börsengänge.

Die Bank konnte sich diesem Umfeld nicht entziehen, so dass das Ergebnis im Jahr 2023 enttäuschend ausfiel. Das Handelsvolumen lag auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 2023 (30,3 Mrd. EUR). Das Gesamtergebnis wurde durch die äußerst schwierigen Bedingungen für Börsengänge negativ beeinflusst. Das Geschäftsjahr schloss mit einem deutlich negativen Jahresergebnis von 16,8 Mio. EUR. Der Gesellschafter glich den Verlust mit Kapitaleinlagen von insgesamt 19,0 Mio. EUR aus.

Die Vermögens- und Finanzlage der Bank ist weiterhin sehr solide und zufriedenstellend. Die Eigenkapitalausstattung liegt deutlich über den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Auch in Zukunft werden die Märkte herausfordernd bleiben, auch wenn sich das allgemeine Umfeld in den ersten Monaten des Jahres 2024 erstmals seit zwei Jahren wieder verbessert hat. Wir werden auch im Jahr 2024 unseren strategischen Kurs verfolgen und unsere Fähigkeiten entsprechend verbessern und anpassen.

Während des Geschäftsjahres bestand der Vorstand aus Herrn Sebastien Guillaume und Herrn Carsten Steinborn. Dem Aufsichtsrat gehörten Frau Eithne O'Leary, Herr Victor Nesi, Herr Charles Ashton (bis 4. Juli 2023) und Herr Nick Tissot (ab 5. Juli 2023) an. Wir möchten Charles Ashton für seine harte Arbeit und sein großes Engagement für die Bank danken.

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang wahrgenommen. Er hat den Vorstand kontinuierlich beraten und überwacht. Im Jahr 2023 fanden verschiedene Sitzungen und zahlreiche informelle Gespräche statt.

In den Aufsichtsratssitzungen wurden die Mitglieder des Gremiums regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Lage der Bank informiert. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes gemeinsam mit dem Vorstand geprüft. Auch außerhalb der Sitzungen standen die Mitglieder des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand und ließen sich über die Geschäftspolitik, die Personalbeschaffung und andere Personalfragen, die Unternehmensplanung, die Geschäftsentwicklung, die Risikolage, die Compliance und andere Angelegenheiten von wesentlicher Bedeutung berichten.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzverlusts für das Geschäftsjahr 2023 erhalten. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden von der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Der Vorstand hat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2023 erstellt und dem Aufsichtsrat zusammen mit dem Prüfungsbericht der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat bestätigt, dass nach seiner Prüfung und fachlichen Beurteilung die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war.

Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis der Prüfungen an. Er hat seinerseits den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und erhebt keine Einwendungen. Er billigt die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse, die damit festgestellt sind. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit und ihr großes Engagement in einem besonders herausfordernden Jahr. Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Entwicklung der Bank als Teil der Stifel-Gruppe fortzusetzen.

 

Frankfurt am Main, 27. Juni 2024

Der Aufsichtsrat

Eithne O'Leary, Vorstandsvorsitzende

Beschluss über die Ergebnisverwendung für das Geschäftsjahr 2023

Die dreiundzwanzigste ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft vom 3. Juli 2024 hat beschlossen, den ausgewiesenen Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 45.877.792,86 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, im Juli 2024

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