Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 3524
Eingetragen
20.1.2000
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von Software und Nebenprodukten sowie die Erbringung damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Simon Fröhlich
seit 18.7.2025
Prokura
Haci Ötün
seit 18.7.2025
Prokura
Jan Minartz
seit 18.7.2025
Geschäftsführer
Isabella Borth
seit 22.12.2023
Prokura
Andreas Gieseke
seit 22.12.2023
Geschäftsführer
Ragip Aydin
seit 25.7.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (7)

NameAnteil
27.15%
J** M******
3.86%
1.86%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Raynet Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Raynet GmbH

Paderborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Geschäftstätigkeit und Grundlagen des Unternehmens

Die Raynet GmbH ist ein führender und innovativer Lösungs- und Serviceanbieter im Bereich der Informationstechnologie und spezialisiert auf die Architektur, Entwicklung, Implementierung und den Betrieb aller Aufgaben im "Application Lifecycle Management".

Wirtschaftsbericht

Branchenspezifisches Umfeld

Trotz globaler Krisen im Jahr 2023 wuchsen die Umsätze in der Branche um 2,0 %. Für die Digitalbranche wird für das Jahr 2024 ein Wachstum von 4,4 % prognostiziert.

Geschäftsverlauf

Aufbauend auf dem wirtschaftlichen Erfolg der Vorjahre und der daraus resultierenden (finanziellen) Stabilität konnten trotz der globalen Unsicherheiten die Umsätze durch gezielte Investitionen und Kundenfokussierung weiter gesteigert werden. Durch eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Preis-Strategie werden die Folgen der aktuell erhöhten Inflation abgemildert. Die Strategie Kunden und Partner (insbesondere nationale und internationale Service Provider) von unseren ganzheitlichen Lösungen im Bereich Enterprise Application Lifecycle Management zu überzeugen, wurde im Jahr 2023 erfolgreich verfolgt und umgesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit großen global agierenden Kunden und Partnern der IT-Branche ergeben sich vielfältige geschäftliche Möglichkeiten, insbesondere in Hinblick auf die internationalen Märkte.

Die strategische Fokussierung auf gezielte Investitionen in technologische Innovation und gleichzeitige Optimierung der Vertriebswege zeigt positive Ergebnisse und trägt zur Schaffung nachhaltiger Werte bei.

Dank einer klaren Fokussierung in der Investitions- und Vertriebsstrategie konnte trotz der globalen Pandemie, welche zuvor Unsicherheiten und konservativere Investitionsbudgets bei Kunden zur Folge hatte, im Jahr 2023 ein Wachstum bewirkt werden. Die Diversifikation in Bezug auf Branchen, Kundengröße, sowie innerhalb des Portfolios führte dazu, dass über den Jahresverlauf hinweg eine positive Entwicklung der Kundenbasis erzielt werden konnte. Dabei konnten Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden ausgebaut und zahlreiche Neukunden gewonnen werden, die zu den Global Playern ihrer Branche gehören. Diese stehen als Referenz und Multiplikatoren zur Verfügung, was die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen spürbar fördert und für zunehmende Bekanntheit im Markt sorgt.

Insbesondere die gesteigerte Visibilität durch gezieltes Marketing spielt dabei neben dem erfolgreichen direkten und indirekten Vertrieb eine große Rolle und resultiert in der aktiven Nachfrage von Bestands- und Neukunden.

Weiterhin wurden im Geschäftsjahr 2023 Rahmenverträge über signifikante Abrufvolumina sowohl für Software als auch für die Erbringung von wiederkehrenden Services gewonnen, welche die nachhaltige Umsatzbasis der Raynet weiter stärken und in Folgejahren realisiert werden können.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 11.933 nach TEUR 10.875 im Geschäftsjahr 2022. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr beruht auf der positiven Geschäftsentwicklung, neu gewonnenen langfristigen Rahmenverträgen und den steigenden wiederkehrenden Software-Umsätzen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten insbesondere die wiederkehrenden Software-Umsätze aus Subskriptions- und Wartungsverträgen massiv gesteigert werden, welche als besonders nachhaltig angesehen werden. Sonstige betriebliche Erträge entstanden in Höhe von TEUR 207 im Vergleich zu TEUR 151 im Vorjahr. Wesentlich sind hier die Erträge aus einem Managementvertrag.

Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2.173 nach TEUR 1.845 im Geschäftsjahr 2022.

Die Steigerung des allgemeinen Preisniveaus spiegelt sich auch bei dem Einsatz von externen Mitarbeitern wieder und ist ein wesentlicher Treiber für den Anstieg bei bezogenen Waren und Dienstleistungen.

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 5.647 nach TEUR 5.277 im Geschäftsjahr 2022. Investitionen in das Personal sowie das gestiegene Preisniveau spiegeln sich auch in dieser Position wieder.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 2.409 nach TEUR 2.000 im Geschäftsjahr 2022 gestiegen. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf die Anmietung neuer Büroräume und gestiegene sonstige betriebliche Aufwendung zurückzuführen.

Nach Steuern ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 28 nach einem Jahresüberschuss von TEUR 2.589 im Vorjahr. Dieser wird in voller Höhe (TEUR 28) an den Organträger Raynet Holding GmbH aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vom 14.12.2021 UR 598/2021, gültig ab dem 01.01.2022 abgeführt.

Die operative Ertragslage der Raynet wird losgelöst der rein buchhalterischen Auswirkungen der Abschreibung weiterhin als äußerst positiv und operativ rentabel eingestuft.

Finanzlage

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 TEUR 2.174 nach TEUR 2.013 zum 31. Dezember 2022.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten zum Stichtag um TEUR 26 auf TEUR 43 gesenkt werden.

Wir waren und sind damit in der Lage, zu jedem Zeitpunkt unseren Verbindlichkeiten nachzukommen.

Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 42,8 % nach 45,8 % im Vorjahr.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft betrug zum Stichtag TEUR 12.378 nach TEUR 11.543 im Vorjahr.

Das Sachanlagevermögen i. H.v. TEUR 223 (Vorjahr TEUR 265) macht 1,8 % des Vermögens der Gesellschaft aus, nach 2,3 % im Vorjahr.

Wesentlicher Vermögensposten mit einem Anteil von 23,5 % am Gesamtvermögen sind die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um unsere RaySuite Lösungen in den Bereichen Unified Data Management, Enterprise Software Packaging sowie Unified Endpoint Management, in die auch im Geschäftsjahr 2023 umfangreiche Investitionen getätigt wurden.

Die Forderungen aus Lieferung und Leistung i.H.v. TEUR 2.770 TEUR (Vorjahr TEUR 2.250) betragen 22,4 % der Bilanzsumme nach 19,5 % im Vorjahr. Das durchschnittliche Zahlungsziel beträgt 88 Tage.

Zwischen der RayNET GmbH und der RayNET Holding GmbH existiert ein Ergebnisabführungsvertrag vom 14.12.2021 UR 598/2021 (gültig ab 01.01.2022) , die RayNET GmbH als Organgesellschaft sowie die RayNET Holding GmbH als Organträgerin bilden die Organschaft. Forderungen gegenüber der RayNET Holding GmbH als Gesellschafterin betrugen TEUR 2.616 (Vorjahr: TEUR 1.014) im Wesentlichen resultierend aus der Verrechnung von Lohnsteuer und Umsatzsteuer, Verbindlichkeiten beliefen sich auf TEUR 2.618 (Vorjahr TEUR 2.589) resultierend aus der Ergebnisabführung

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft investierte im Geschäftsjahr 2023 in die Entwicklung innovativer Softwarelösungen, insbesondere im Bereich Softwaremanagement. Insgesamt wurden die gesamten Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.035 aktiviert und werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben.

Wir konzentrieren uns besonders auf den Bereich IT Asset-Management, Unified Data Management und die damit verbundene Weiterentwicklung unseres Produktes RayVentory und RayVentory Catalog als Basis für die Datenerhebung im Bereich des ganzheitlichen IT-Asset-Managements. Gemeinsam mit unseren Technologiepartnern und einem strategischen Netzwerk wurden und werden Investitionen getätigt, um unter anderem im Bereich IT Visibility den internationalen Markt und strategisch wichtige Kunden zu gewinnen.

Im Bereich Softwarepaketierung und Virtualisierung stellen wir durch den engen Austausch und unsere strategischen Partnerschaften sicher, dass wir an den neuesten Entwicklungen an den Zukunftstechnologien aktiv beteiligt sind und unseren Kunden und Partnern ein "customer driven development" bieten.

Leistungsindikatoren

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). Die Umsatzerlöse konnten um TEUR 1.058 auf TEUR 11.933 aufgrund der zuvor erwähnten positiven Geschäftsentwicklung gesteigert werden.

Das EBITDA der Raynet GmbH beträgt im Kalenderjahr 2023 TEUR 4.034 (Vorjahr TEUR 3.837). Damit konnte die Prognose des Vorjahres erreicht werden. Raynet setzt damit seinen Investitionspfad fort unter Beibehaltung der Profitabilität.

Es werden keine spezifischen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren verwendet.

Chancen- und Risikobericht

Chancen

Internationale Rahmenverträge mit namhaften Service Providern und strategischen Partnern sind abgeschlossen und ebnen den Weg für aktive Partnerschaften und Vertriebsabschlüsse. Das aufgebaute Netzwerk wird unter anderem durch gemeinsame Veranstaltungen weiter gestärkt und durch den gemeinschaftlichen Vertriebserfolg vertieft. Weiterhin sind wir daran interessiert, den neuesten Entwicklungen und Trends zu begegnen und unseren Kunden innovative Lösungen zu bieten. Aktuelle Trend Themen IT Visibility, Cyber Security, SaaS oder Cloud Computing sind fester Bestandteil unserer Produktplanung, um unsere Kunden mit den leistungsfähigsten Lösungen zu unterstützen.

Unser hoch qualifiziertes Team überzeugt unsere Kunden durch schnelle und flexible Reaktion auf individuelle Anforderungen. Dies ist im Markt der IT Lösungsanbieter ein entscheidender Schlüsselfaktor.

Basierend auf den Trends, welche führende Marktforschungs- und Analystenhäuser beobachten, investieren wir gezielt in Innovationen und Alleinstellungsmerkmale unseres Portfolios, um den nachhaltigen Erfolg zu sichern und auszubauen.

Des Weiteren arbeiten wir kontinuierlich und erfolgreich daran, unsere Services zu ganzheitlichen End-to-End Managed Services auszubauen. Dies hat unsere Chancen im internationalen Wettbewerb deutlich erhöht und wird sich auch 2024 weiterhin positiv auswirken.

Risiken

Branchenspezifische Risiken

Nach dem durch den russischen Angriffskrieg bedingten Konjunktureinbruch im Vorjahr zeigt sich, dass sich die Lage für viele Unternehmen wieder aufhellt. Wie bisher begegnen wir den potentiellen Risiken Nachfragerückgang und Projektverzögerung flexibel und bieten unseren Kunden die Möglichkeit, zunächst kleinere Projekte zu beauftragen. Das bisherige aktive Entgegenwirken, das Angebot von POVs (Proof of Value) und eine enge Betreuung der Kunden und Partner, wirkt sich positiv auf die Projekte aus. So konnten und können anvisierte Projekte bei zögerlichen Kunden vor dem Verlust bewahrt werden.

Auch im Jahr 2023 zeigt der DIHK Fachkräftereport, dass die Fachkräfteengpässe eine große Herausforderung für die deutschen Unternehmen bleiben. Trotz eines geringer ausfallenden Ausbildungsplatzangebots versuchen die Betriebe weiterhin die zukünftigen Fachkräfte auszubilden und zu sichern. Wir sind uns dessen nach wie vor sehr bewusst und legen einen starken Fokus auf stetige Investitionen in Aus- und Weiterbildungen sowie Qualifizierung und Zertifizierung. In enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Institutionen nutzen wir aktiv die Möglichkeiten der fachspezifischen Förderung.

Besonderen Fokus setzen wir dabei auch auf den eigenen Nachwuchs und bieten umfangreiche Programme zur Ausbildung und Umschulung. Die Qualität wird dabei durch eine kontinuierliche Begleitung und Betreuung stetig gesteigert mit dem Ziel der betrieblichen Übernahme.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbssituation im Service Umfeld ist unverändert und wird auch weiterhin durch die aufstrebende Outsourcing Länder (z.B. Bulgarien, Ungarn, Rumänien) beeinflusst. Gleichzeitig zeigt sich auch ein verstärktes Qualitätsbewusstsein für Services, welches die Auswirkungen für uns mildert. Weiterhin bietet unsere Diversifikation innerhalb des Software Managements ein Alleinstellungsmerkmal und eine Risikominimierung gleichzeitig. Wir werden daher unsere leistungswirtschaftlichen Risiken weiter senken können. Mittelfristig werden wir unseren Marktanteil insbesondere im Bereich der Technologien weiter ausdehnen, besonders durch die Unterstützung unseres wachsenden internationalen Partnernetzwerks.

Die aktuelle Situation in der Ukraine stellt für unser operatives Geschäft kein Risiko dar.

Durch ein ausgewogenes Verhältnis von Umsätzen aus Lizenzverkäufen und Dienstleistungen können wir unsere Ertragslage stabilisieren. Besonders die Lizenzverkäufe bieten dabei den Vorteil von skalierbaren Erträgen und das Potential auf zukünftige Erträge durch den weiteren Support und verbundene Serviceleistungen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Wir bewerten die aktuelle Situation als stabil. Dies führen wir auf die gute Eigenkapitalausstattung unseres Unternehmens und die Bonitätszertifizierung durch externe Partner zurück.

Liquiditätsrisiken werden durch eine enge Zusammenarbeit der Eigentümer mit den Fremdkapitalgebern stets überwacht und gemeinsam minimiert.

In 2023 konnten durch die positiven finanziellen Ergebnisse die Geschäftstätigkeit aus dem operativen Cash-flow finanziert werden.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig Liquiditätsplanungen erstellt, die einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermitteln.

Durch die strategische Ausrichtung weist die Jahresplanung Investitionen in Marketing- und Vertriebsmaßnahmen, Investitionen in die Weiterentwicklung unserer Lösungen sowie Aktivitäten zur Gewinnung von Vertriebspartnern und Service Providern aus. Daraus entsteht zusätzlicher Liquiditätsbedarf. Die aktuelle und geplante gute Auftragslage lässt uns annehmen, dass wir unseren Liquiditätsbedarf aus dem operativen Geschäft generieren können.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm und es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Forderungsausfälle lagen nicht vor. Der Kundenstamm weist zahlreiche solvente Großkunden auf, die das Risiko von Forderungsausfällen minimieren.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. So werden Puffer in der Liquiditätsplanung eingeplant und bei Bedarf Liquiditätsüberschüsse über Festgeldanlagen risikosicher aufbewahrt. Es erfolgen keine Investitionen in spekulative Finanzanlagen.

Der Einfluss der Währungsrisiken ist aufgrund des Umsatzschwerpunktes im europäischen Raum nicht signifikant.

Zusammenfassende Bewertung

Die beschriebenen Risiken wurden identifiziert, bewertet und priorisiert, so dass geeignete strategische Maßnahmen getroffen und umgesetzt wurden. Wir sehen uns daher bestens vorbereitet, den Risiken adäquat zu begegnen und sie sogar als Chance zu nutzen das Geschäftsmodell stetig zu optimieren. Mittelfristig haben wir das weitere Wachstum und den Fortbestand der Unternehmung durch die zuverlässigen Dienstleistungen und das enorme Potential der entwickelten und zukunftsorientierten Softwarelösungen gesichert. Durch ein ausgewogenes Verhältnis aus Dienstleistungen und Produktverkäufen, sorgen wir für die Stabilität die uns eine Skalierung der Umsätze in Folgejahren erlaubt. Die intensive Zusammenarbeit mit internationalen Partnern, insbesondere Service Providern, wirkt sich positiv auf unseren Marktanteil und die Neukundengewinnung aus. Die enge Zusammenarbeit mit unabhängigen Analysten wie z.B. Gartner oder Quadrant Knowledge Solutions hat sich positiv auf unsere Marketing- und Sales-Aktivitäten ausgewirkt und hat die internationale Visibilität gestärkt.

Aufgrund dieser Maßnahmen und der geschilderten Chancen bewerten wir die Gesamtsituation und das künftige Wachstumspotential des Unternehmens daher als sehr positiv. Durch unsere gute Positionierung aber auch die ganzheitliche RaySuite Lösung sehen wir uns für künftige Herausforderungen gewappnet. Das Unternehmen hat sich im Jahresverlauf optimal aufgestellt und entwickelt. Der positive Geschäftsverlauf bietet die ideale Ausgangslage für das kommende Geschäftsjahr.

Prognosebericht

Die positive Entwicklung des Unternehmens im Jahr 2023 hat den strategischen Ansatz der Raynet bestätigt.

Als ein Schwerpunkt für die Wachstumsinvestitionen ist ein Ausbau der Vertriebsstrukturen avisiert Wir setzen dafür auch zukünftig auf die Einbindung von starken weltweiten Partnern. Die Multiplikatorwirkung des Partnernetzwerks soll dadurch stärker genutzt werden.

Weiterhin fokussieren wir uns auf das Skalierungspotenzial unserer Software Produkte. Investitionen in die (Weiter-) Entwicklung der Lösungen sehen wir als ein wesentliches Element unserer Wachstumsstrategie.

Darüber hinaus planen wir auch weiterhin Optimierungen durch Automatisierungen im Bereich Managed Services um die Effizienz unserer Serviceangebote weiter zu erhöhen. Die sehr positiven Ergebnisse haben sich im Geschäftsverlauf bemerkbar gemacht und werden sich mittelfristig auch weiterhin positiv auf das Betriebsergebnis auswirken.

Wir beurteilen die zukünftige Entwicklung des Unternehmens weiterhin sehr positiv. Die Softwarebranche und insbesondere das Softwaremanagement, Asset- und Lizenzmanagement bieten weiterhin ein enormes Wachstumspotential und ausgezeichnete Chancen, die wir aufgrund unseres Portfolios optimal nutzen

Für den deutschen ITK-Gesamtmarkt wird laut Bitkom-Berechnungen ein Wachstum von 4,4% im Vergleich zu 2023 prognostiziert. Wir gehen von einer Erholung des Marktes aus.

In unserer Planung gehen wir von einer deutlichen Steigerung oberhalb des erwarteten Marktwachstums von Umsatz und EBITDA im Vergleich zu 2023 aus. Dieses Ziel ist ambitioniert, aber angesichts eines sehr guten Auftragsbestands und -eingangs sowie starken strategischen Partnerschaften realistisch.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.430.986,48 5.290.750,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.952.836,82 4.770.929,82
1. In der Entwicklung befindliche immaterielle Vermögensgegenstände 2.913.144,00 4.762.620,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 39.692,82 8.309,82
II. Sachanlagen 223.117,00 264.788,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 223.117,00 264.788,00
III. Finanzanlagen 255.032,66 255.032,66
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 255.032,66 255.032,66
B. Umlaufvermögen 8.762.769,05 6.103.595,14
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.588.829,61 4.090.862,60
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.616.481,49 1.014.519,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 739.753,65 391.263,90
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.232.594,47 2.685.078,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 178.900,69 74.183,06
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.173.939,44 2.012.732,54
C. Rechnungsabgrenzungsposten 183.829,96 149.145,96
Summe Aktiva 12.377.585,49 11.543.491,58

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.292.572,81 5.292.572,81
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.267.572,81 5.267.572,81
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 290.535,85 346.643,25
C. Verbindlichkeiten 3.519.827,88 3.380.942,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 42.848,06 69.065,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 42.848,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 69.065,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.617.792,49
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.617.792,49
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 286.750,90 2.707.310,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 286.750,90 2.707.310,13
4. sonstige Verbindlichkeiten 572.436,43 604.567,22
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 548.860,82 580.144,74
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 23.575,61 24.422,48
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.274.648,95 2.523.332,56
Summe Passiva 12.377.585,49 11.543.491,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.000.903,59 11.121.550,57
2. Personalaufwand 5.646.575,49 5.277.149,88
a) Löhne und Gehälter 4.649.979,16 4.429.116,55
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 996.596,33 848.033,33
davon für Altersversorgung 9.831,73 5.902,66
3. Abschreibungen 4.007.617,55 2.982.853,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.007.617,55 2.982.853,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.316.859,07 2.000.204,91
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 38.888,77 21.517,20
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 19.946,14 1.420,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.591,97 2.659,82
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.945,48 -1.736.293,99
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 1.736.308,39
8. Ergebnis nach Steuern 32.260,17 2.596.397,08
9. sonstige Steuern 3.813,86 7.050,90
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 28.446,31 2.589.346,18
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Raynet GmbH hat ihren Sitz in Paderborn und ist beim Amtsgericht Paderborn unter der Registernummer HRB 3524 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Raynet GmbH wurde auf der Grundlage der aktuellen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Aktivierungsrecht gem. § 248 Abs. 2 HGB für selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände ist in Anspruch genommen worden. Die Aktivierung erfolgt mit den Herstellungs- und Entwicklungskosten, die um planmäßige Abschreibungen vermindert wurden. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko von Forderungen wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenstände haben TEUR 284 (Vorjahr TEUR 139) eine Fälligkeit von bis zu einem und TEUR 179 (Vorjahr TEUR 189) eine Fälligkeit von über einem Jahr.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Aufwendungen für künftige Zeiträume werden über den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. Insbesondere die jahresübergreifende Nutzung von Lizenzen wurde über die aktive Rechnungsabgrenzung abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind grundsätzliche künftige Preis- und Kostensteigerungen zu berücksichtigen und es ist eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorzunehmen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Insbesondere Wartungsleistungen wurden passiv abgegrenzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet wurden. Unterjährig erfolgte die Umrechnung zu Durchschnittskursen.

Angaben zur Bilanz

Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2023 angefallenen Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 2.035 (Vorjahr TEUR 1.940) wurde unter den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über einen typisierten Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Die Summe der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf TEUR 2.913 (Vorjahr TEUR 4.763), die in Gänze aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände resultieren.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem angefügten Anlagenspiegel.

Zum Bilanzstichtag wurden Anteile an folgenden Unternehmen im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gehalten:

a) rayNET polska, Szczecin, Polen

Beteiligungsverhältnis 100%, Nennkapital PLN 5.000,00 Eigenkapital zum 31.12.2023 in PLN: 1.520.222,94

EZB Referenzkurs zum 31.12.2023: 4,3395 PLN/EUR

Verlust zum 31.12.2023 in PLN: - 67.850,02

EZB Referenzkurs 2023: 4,5420 PLN/EUR

b) raynet software management UK limited, Birmingham, Großbritannien Beteiligungsverhältnis 100%, die Gesellschaft ist inaktiv

c) rayNET Inc., Schauburg IL, USA Beteiligungsverhältnis 100%, Nennkapital USD 100,00 Eigenkapital zum 31.12.2023 in USD: 127.516,00 Verlust zum 31.12.2023 in USD: -61.248,00 EZB Referenzkurs zum 31.12.2023: 1,1050 USD/EUR

Unter den Forderungen gegen GmbH-Gesellschafter i. H. v. TEUR 2.616 (Vorjahr TEUR 1.014) werden die Forderungen der Lohnsteuer gegen die Raynet Holding GmbH erfasst sowie die Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuerorganschaft und Liquiditätsumlagen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Kautionszahlungen (TEUR 115), Forderungen gegen das Personal (TEUR 54) und Steuerrückforderungen (TEUR 261) zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wesentlich aus den Urlaubs- (TEUR 203), den Gewährleistungsrückstellungen (TEUR 29) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 50) zusammen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, deren Laufzeit weniger als 1 Jahr beträgt belaufen sich auf TEUR 42 (Vorjahr TEUR 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr TEUR 69) enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 413 (Vorjahr TEUR 422). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Leistungen im Unternehmensverbund in Höhe von TEUR 287 (Vorjahr TEUR 118). Diese haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf TEUR 2.618(Vorjahr 2.589) und werden im Geschäftsjahr 2023 separat ausgewiesen statt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Ausweis ist dementsprechend nicht vergleichbar zum Vorjahr.

Es wurde eine Bürgschaft im Zusammenhang mit einem Mietvertrag in Höhe von TEUR 9 eingegangen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist als sehr gering einzustufen, da allen Verpflichtungen aus dem Mietverhältnis nachgekommen wird.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge aus der Währungsumrechnung werden in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 66) in der GuV ausgewiesen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen im Kalenderjahr 2023 TEUR 39 (Vorjahr TEUR 22). Der Ausweis erfolgt jeweils in den sonstigen betrieblichen Erträgen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen betreffend Leasing- und Mietverträge in Höhe von TEUR 610 (Vorjahr TEUR 570).

Durchschnittlich arbeiteten im Kalenderjahr 2023 109 Mitarbeiter bei der Raynet GmbH, davon waren 25 Frauen und 84 Männer.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Ragip Aydin, CEO, Geschäftsführer

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Andreas Gieseke, CTPO, Geschäftsführer seit dem 22.12.2023.

Der Geschäftsführer ist zur gemeinschaftlichen Vertretung mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen berechtigt.

Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages vom 14.12.2021 UR 598/2021, gültig ab dem 01.01.2022, wird der handelsrechtliche Jahresfehlbetrag von der Raynet Holding GmbH übernommen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die als wesentlich einzustufen sind.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Paderborn, den 23.05.2024

Ragip Aydin, Geschäftsführer

Adreas Gieseke, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Raynet GmbH, Paderborn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Raynet GmbH, Paderborn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Raynet GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 19. Juni 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schumacher, Wirtschaftsprüfer

gez. Wenning, Wirtschaftsprüfer

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