Industrie-Service-Jung GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torsten Manfred Kammer seit 27.12.2013 | Geschäftsführer |
Ralf Henri Kruse seit 15.6.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Industrie-Service-Jung GmbHLangenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht zum 31.12.2012für Industrie-Service-Jung GmbHI. Grundlage des Unternehmens Industrie-Service-Jung GmbH (ISJ) ist seit mehr als 35 Jahren im Gabelstapler-Ersatzteil-Geschäft tätig. In der von ISJ vertriebenen Ersatzteil-Produktgruppe verfügt das Unternehmen ISJ über eines der größten Ersatzteillager einer unabhängigen Gabelstapler-Ersatzteil-Vertriebsgesellschaft. ISJ hat sich in diesem speziellen Marktsegment weit über die Grenzen Europas hinaus einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Grundlage des Erfolges ist die Firmenstrategie, die darauf basiert, dass erstklassige Qualität zu konkurrenzfähigen Preisen den Kunden schnellstmöglich geliefert wird. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 1. Geschäftsverlauf Die sehr positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre konnte im Jahr 2012 erwartungsgemäß nicht fortgesetzt werden. Das Jahr 2012 ist für ISJ wegen der zukünftigen Weichenstellung von entscheidender Bedeutung gewesen. Der Unternehmensgründer und langjährige Geschäftsführer, Herr Hans-Walter Jung, hat in Person von Herrn Kruse einen weiteren Geschäftsführer bestellt und begonnen, sich aus der aktiven Geschäftsführung im Tagesgeschäft zurückzuziehen. Gleichzeitig ist im Geschäftsjahr der dann im Frühjahr 2013 abgeschlossene deutlich vergrößerte Hallenneubau mit Bürogebäude begonnen worden. Die damit einhergehenden vorbereitenden Arbeiten, bis hin zum Beginn der EDV-Umstellung, haben naturgemäß Personal und Energie gebunden, so dass ein Umsatzrückgang mit entsprechend verringertem Rohgewinn und verringertem Betriebsergebnis zu verzeichnen war. 2. Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Trotz der großen Herausforderung, denen sich das Unternehmen im Jahr 2012 gestellt hat, konnte im Jahr 2012 ein Rohgewinnergebnis von 5,9 Mio. € und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von fast 1,0 Mio. € realisiert werden. 2. Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist um 12 % auf 11,0 Mio. € gestiegen. Dabei ist es auf Grund des neu errichteten Bürogebäudes und der neuen Halle zu einer Vermögensumschichtung gekommen. Die Investition von rund 3,0 Mio. € ist bis zum 31.12.2012 aus eigener Liquidität dargestellt worden, so dass das Sachanlagevermögen erheblich gestiegen ist und die liquiden Mittel sich entsprechend verringert haben. 2.3. Finanzlage Den Verbindlichkeiten von 1,9 Mio. € und den Rückstellungen von 0,1 Mio. € stehen Bankguthaben von 1,5 Mio. € und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls in Höhe von 1,5 Mio. € gegenüber, so dass die Finanzlage als sehr stabil bezeichnet werden kann. 2.4. Eigenkapitalstruktur Das bilanzielle Eigenkapital beträgt rund 9,0 Mio. €. Damit ergibt sich zum 31.12.2012 eine bilanzielle Eigenkapitalquote in Höhe von rund 81 %. III. Prognosebericht Das Unternehmen ist durch die auf den Weg gebrachte Nachfolgeregelung in der Geschäftsführung, die Errichtung des Neubaus und den Umzug in das neue Gebäude, die dem aktuellen Stand entsprechende Lagertechnik und Logistik sowie der in 2013 voraussichtlich abgeschlossene EDV-Umstellung des neuen Warenwirtschaftssystems für die kommenden Jahre hervorragend gerüstet. Auch im Jahr 2013 gegenüber 2012 nochmals ein Umsatzrückgang mit entsprechender Auswirkung auf den Rohertrag und das Betriebsergebnis zu verzeichnen. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass das Jahr 2013 aufgrund der vorbeschriebenen Maßnahmen (Umzug, EDV-Umstellung etc.) gegenüber 2012 mit einem leicht rückläufigen Betriebsergebnis abschließen wird. Im Jahr 2014 wird der Fokus dann auf Umsatzausweitung bei stabiler Rohgewinnmarge und Kostensenkung durch Prozessoptimierung liegen. IV. Vorgänge von Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag ist das Unternehmen in neu errichtete Räumlichkeiten, in der Nürnberger Straße in Langenhagen, eingezogen. Herr Torsten Kammer ist am 03.12.2013 als weiterer Geschäftsführer bestellt worden. V. Chancen- und Risikobericht Das Unternehmen ist sehr gut aufgestellt und durch die Investitionen sowie die anderen weiteren zukunftsorientierten Maßnahme für die Zukunft gerüstet. Risiken, die über das allgemein übliche unternehmerische Risiko hinausgehen, sind nicht erkennbar. Die in 2012 eingeleiteten und 2013 umgesetzten Maßnahmen bieten im Gegenteil deutliche Chancen für die Zukunft. Die Finanzanlagen erfolgen konservativ. Es sind keinerlei Risiken durch die Verwendung von Finanzinstrumenten gegeben.
Langenhagen, 11. Dezember 2013 gez. Hans-Walter Jung, Geschäftsführer gez. Ralf Kruse, Geschäftsführer gez. Torsten Kammer, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2012 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes vom 25. Mai 2009 (BilMoG) erstellt. Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanz ist gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Sie wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Damit tritt gem. § 268 Abs. 1 HGB an die Stelle der Posten Jahresüberschuss und Gewinnvortrag der Posten Bilanzgewinn. Im Umlaufvermögen ist - unter Anpassung der Vorjahreswerte - eine Umgliederung im Ausweis zwischen fertigen Erzeugnissen und Waren und Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt. Der Grundsatz der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit ist beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen i.S.d. § 276 HGB und für die Anhangangaben nach § 288 HGB sowie die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurden in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Planmäßige Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Euro 1.000,00 aus den Jahren 2008 und 2009 wurden in einem Sammelposten erfasst und verteilt auf 5 Jahre abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktwert unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen bewertet und in einer Inventurliste erfaßt. Fertige Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren Marktwert unter Berücksichtigung von Gängigkeitsabschlägen bewertet und in einer Inventurliste erfasst. Die Forderungen und übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert bewertet. Soweit im Einzelfall Forderungen uneinbringlich waren, wurden sie als Forderungsverluste abgeschrieben. Bestehenden Ausfallrisiken wurden durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Darüber hinaus gehende wertmindernde Umstände, die eine Abwertung des Bestandes oder Einzelwertberichtigungen erforderlich machen, sind nicht erkennbar. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen dem Vorsichts- und Realisationsprinzip sowie den Grundsätzen der Bewertungsstetigkeit, Einzelbewertung und Periodenabgrenzung. Das Niederstwertprinzip bzw. das Höchstwertprinzip wird beachtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Anlagennachweis ist nachfolgend zum Anhang dargestellt. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Das gezeichnete Kapital in Höhe von Euro 51.129,19 ist im Handelsregister noch als DM - Wert ausgewiesen (100.000,00 DM). In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 8.268.213,80 enthalten. Die Steuerrückstellungen bestehen für Gewerbesteuernachzahlungen 2012 (Euro 8.609,00). Die sonstigen Rückstellungen bestehen für nicht genommenen Urlaub (Euro 49.500,00), für Provisionszahlung (Euro 600,00), für Aufbewahrungspflichten (Euro 38.300,00) sowie für Aufstellungs- und Prüfungskosten (Euro 26.350,00). Zum besseren Vergleich mit den Vorjahreswerten, wurden diese durch Verrechnung von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von Euro 1.239,44 mit sonstigen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gg. Gesellschafter) angepasst. Aufgrund dieser Verrechnung und Umgliederung hat sich die Bilanzsumme für das Kalenderjahr 2011 von Euro 9.809.521,78 auf Euro 9.808.282,34 geändert. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von Euro 604.960,34 (Vorjahr Euro 131.345,92) enthalten. Der Teilbetrag von Euro 199.800,00 für die Restverbindlichkeit gegenüber der Stadt Langenhagen (Kauf des Grundstücks, Nürnberger Straße, Schulenburg) ist durch eine Eintragung vom 03.09.2012 einer Grundschuld auf dem Grundstück, Nürnberger Straße, Schulenburg in Höhe von Euro 200.100,00 abgesichert. Die Steuern von Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 4. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2012 bestehen zukünftige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus den Mietverträgen für die Grundstücke Brandenburger Straße 5 und Berliner Allee 38 in Lagenhagen von ca. Euro 205.000,00 (bis 3/2014) sowie aus Leasing- und Mietverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter von ca. Euro 60.000,00. Im weiteren bestehen aus den vorgenannten Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nicht abgeforderten Mietkautionen in Höhe von Euro 6.000,00 sowie Euro 14.000,00. Weitere wesentliche außerbilanziellen Geschäfte, deren Risiken und Vorteile ebenfalls im Anhang darzustellen wären, haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Angaben zum Beschäftigungsstand Das Unternehmen beschäftigte durchschnittlich in dem Kalenderjahr 2012 neben den Geschäftsführern 52 Mitarbeiter (davon 22 Arbeiter und 30 Angestellte). Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Angaben gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von Euro 604.960,34. Namen der Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Hans-Walter Jung (Kaufmann). Herr Ralf Kruse (Kaufmann), Herr Torsten Kammer (Dipl. Finanzwirt) bestellt am 03.12.2013 5. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses (§ 170 Abs. 2 AktG) Der Bilanzgewinn beträgt Euro 8.927.401,43. Es wird vorgeschlagen den Bilanzgewinn auf das Folgejahr vorzutragen
Langenhagen, den 11. Dezember 2013 gez. Hans-Walter Jung gez. Ralf Kruse gez. Torsten Kammer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2013 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers" An die Industrie-Service-Jung GmbH, Langenhagen Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang sowie Lagebericht - unter Einbeziehung der Buchführung der Industrie-Service-Jung GmbH, Langenhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung, im Jahresabschluss und im Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung , dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Industrie-Service-Jung GmbH, Langenhagen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken zutreffend dar.
Bad Münder, den 18.12.2013 Schulz
& Röttger Revisions- und Treuhand GmbH
Röttger, Wirtschaftsprüfer |
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