Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 23995
Vorher
Aditiv GmbH
Eingetragen
13.10.1999
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Marketingberatung, Durchführung aller Maßnahmen der Verkaufsförderung, insbesondere Vertriebs-, Promotion- und Merchandisertätigkeiten, sowie jegliche Art weiterer Werbemaßnahmen, das Vermietungsgeschäft von Kraft- und Wasserfahrzeugen sowie deren An- und Verkauf

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicole Gauß
seit 24.10.2019
Prokura
Philipp Nork
seit 24.10.2019
Geschäftsführer
Martin Kemmler
seit 6.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Martin Kemmler
50.00%
Dipl.-Kaufmann
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Martin Kemmler
Schloßstraße 17, 71634 Ludwigsburg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

C- Motive GmbH

Ludwigsburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.781,38 202.544,38
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 333.067,78 309.615,88
662.849,16 512.160,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 0,00 209.410,00
2. Geleistete Anzahlungen 67.477,50 67.477,50
67.477,50 276.887,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.880.753,05 2.776.418,64
2. Sonstige Vermögensgegenstände 501.287,98 692.093,71
3.382.041,03 3.468.512,35
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.294.556,61 1.366.972,58
6.744.075,14 5.112.372,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 132.939,46 148.359,38
7.539.863,76 5.772.892,07

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.048.410,97 1.142.609,68
III. Jahresüberschuss 2.724.870,69 1.605.801,29
3.798.281,66 2.773.410,97
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 444.237,95 83.072,58
2. Sonstige Rückstellungen 387.250,00 338.258,00
831.487,95 421.330,58
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 60.654,39 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 60.654,39 (i. Vj. EUR 0,00)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 232.122,00 136.442,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 232.122,00 (i. Vj. EUR 136.442,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.089.139,70 2.020.833,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.089.139,70 (i. Vj. EUR 2.020.833,71)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 528.178,06 420.874,81
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 528.178,06 (i. Vj. EUR 420.874,81)
- davon aus Steuern EUR 415.836,88 (i. Vj. EUR 415.836,88)
2.910.094,15 2.578.150,52
7.539.863,76 5.772.892,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.379.144,54 3.711.675,15
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.024.460,12 -900.561,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -233.282,65 -215.120,74
- davon für Altersversorgung EUR 122.454,60 (i. Vj. EUR 122.732,90)
-1.257.742,77 -1.115.682,19
3. Abschreibungen auf Sachanlagen -71.620,27 -81.928,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -205.648,01 -266.691,89
5. Erträge aus Beteiligungen 3.994,84 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.799,43 38.006,12
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.352,03 -312,22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.121.207,04 -676.865,22
9. Ergebnis nach Steuern 2.727.368,69 1.608.201,29
10. Sonstige Steuern -2.498,00 -2,400,00
11. Jahresüberschuss 2.724.870,69 1.605.801,29

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Bewertung des Vermögens und der Schulden entspricht den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252-256a HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: C-Motive GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ludwigsburg
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 23995

II. Bilanzerläuterungen sowie Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten zusammengefasst, der über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird. Daneben werden geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens nach steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Eine von den Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Blatt 4 dargestellt.

Die Vorräte sind zu Nennwerten bewertet. Es handelt sich dabei um unfertige Leistungen und geleistete Anzahlungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich einer Pauschalwertberichtigung angesetzt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 176.771,23 (i. Vj. EUR 157.996,60). Sämtliche übrigen Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Es werden Steuererstattungsansprüche (TEUR 275, i. Vj. TEUR 98) aus Umsatzsteuer (Vorsteuerguthaben) ausgewiesen, die erst im Folgejahr abziehbar sind.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt.

Das voll eingezahlte Stammkapital beträgt EUR 25.000,00 und wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für erfolgsabhängige Vergütungen (TEUR 272), Urlaubsansprüche (TEUR 38), für Abschlusskosten (TEUR 24) sowie für Aufbewahrungsverpflichtungen (TEUR 3).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und damit kurzfristig.

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 619.661,72 108.862,27 43.133,35 685.390,64
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 323.282,22 23.451,90 0,00 346.734,12
942.943,94 132.314,17 43.133,35 1.032.124,76
Abschreibungen
1.1.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.117,34 71.620,27 133.128,35 355.609,26
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 13.666,34 0,00 0,00 13.666,34
430.783,68 71.620,27 133.128,35 369.275,60
Nettobuchwerte
31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.781,38 202.544,38
II. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 333.067,78 309.615,88
662.849,16 512.160,26

IV. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

V. Sonstige Angaben

Der durchschnittliche Personalbestand betrug im Geschäftsjahr 14 (im Vorjahr 14) Angestellte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 186 (i.Vj. TEUR 186).

Der Geschäftsführung gehörten während des Geschäftsjahres an:

Martin Kemmler, Kaufmann, Ludwigsburg,

Philipp Nork, Kaufmann, Fürstenfeldbruck.

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

7. Dezember 2023

C-Motive GmbH, Ludwigsburg

Martin Kemmler

Philipp Nork

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

C-Motive GmbH

Ludwigsburg

A. Grundlagen des Unternehmens und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die C-Motive GmbH ist im Handelsregister unter HRB 23995, Amtsgericht Stuttgart eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Marketingberatung und Durchführung aller Maßnahmen der Verkaufsförderung, insbesondere Vertriebs, Promotion- und Merchandise-Tätigkeiten, sowie jegliche Art weiterer Werbemaßnahmen, das Vermietungsgeschäft von Kraft- und Wasserfahrzeugen sowie deren An- und Verkauf. Sie unterhält an ihrem Firmensitz in Ludwigsburg die Geschäftsführung und Verwaltung und betreibt bundesweit im Auftrag ihrer Kunden durchschnittlich ca. 12 Telekommunikations-Ladengeschäfte. Das Unternehmen besteht seit 1999 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 14 Angestellte beschäftigt.

Die C-Motive GmbH versteht sich als Vertrieb-Dienstleister, der seinen Geschäftskunden umfassende Lösungen für den Verkauf von überwiegend erklärungsintensiven Produkten anbietet. Dies umfasst sowohl B2B- (Business-to-Business) als auch B2C- (Business-to-Consumer) Geschäftsbeziehungen. Neben überwiegend personalgestützten Vertriebsdienstleistungen bietet das Unternehmen im Bereich Digital Solutions sowohl App-Entwicklungen als auch konzeptionelle Vertriebslösungen unter Einsatz von cloudbasierter Software an, die an die individuellen Geschäftsprozesse der Business-Kunden angepasst werden.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands wurde 2022 spürbar durch die Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber 2021 um 1,8 Prozent. Damit expandierte die Wirtschaftsleistung deutlich schwächer als 2021 (2,6 Prozent) und dies trotz der auch 2022 noch andauernden Erholung vom Jahr der Corona-Krise 2020. Die allgemeine Teuerung legte kriegsbedingt weiter zu. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war die Inflationsrate mit 6,9 Prozent so hoch wie seit fast 50 Jahren nicht mehr. Vorherige amtliche Berechnungen hatten sogar eine noch höhere Inflationsrate von 7,9 Prozent ergeben, die aber dann revidiert wurde. Maßgeblich für die Abwärtskorrektur waren veränderte Konsumgewohnheiten. Sie führten zu einer Verminderung des Energiegewichtungsanteils.

Zu Beginn des Jahres 2022 expandierte die Wirtschaftsleistung noch kräftig. Grund dafür war vor allem die zunehmende Erholung der kontaktintensiven Dienstleistungsbereiche vom Pandemie-Jahr 2020. Im weiteren Jahresverlauf verschlechterte sich die Konjunktur aber deutlich. Dies mündete in einer Schrumpfung zum Jahresende. Hauptgrund dafür: die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen des Ende Februar einsetzenden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Dies führte zu nochmals steigenden Energie- und Rohstoffpreisen, länger bestehenden Lieferkettenstörungen und enormen Unsicherheiten, nicht zuletzt über die Gasversorgung. Ende August stellte Russland seine Gaslieferungen nach Deutschland vollständig ein. Gedämpft wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zudem durch den bereits vor dem Kriegsausbruch verbreiteten Arbeitskräftemangel und die Spätfolgen der Corona-Pandemie. Diese zeigten sich unter anderem in zeitweisen Lockdowns in wichtigen Häfen und Metropolen Chinas sowie den streckenweisen hohen Krankenständen in Deutschland.

Nach einem 2021 nur geringfügigen Zuwachs von 0,4 Prozent stiegen die Konsumausgaben der privaten Haushalte im Verlauf des Jahres 2022 zunächst kräftig. Durch die Rückführung von Infektionsschutzmaßnahmen gaben die Menschen vor allem in den Bereichen Gastgewerbe, Freizeit, Unterhaltung und Kultur mehr aus. Zum Jahresende bremste dann jedoch der Höhenflug der Verbraucherpreise die Kaufkraft der Haushaltseinkommen immer mehr aus. Auf Jahressicht legten die privaten Konsumausgaben dennoch preisbereinigt um deutliche 4,3 Prozent zu. Mit soliden 2,1 Prozentpunkten trugen sie zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei.

Auch am Arbeitsmarkt setzte sich die Erholung vom Krisenjahr 2020 fort. Die Zahl der amtlich registrierten Arbeitslosen ging weiter zurück. Trotz eines zeitweisen Anstiegs im Zuge der erstmaligen Erfassung ukrainischer Flüchtlinge sank die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt um etwa 200.000 auf rund 2,4 Millionen. Damit sank auch die Arbeitslosenquote nochmals, von 5,7 Prozent 2021 auf 5,3 Prozent. Die Erwerbstätigenzahl erhöhte sich 2022 um knapp 600.000 auf rund 45,6 Millionen Menschen. Sie erreichte damit einen neuen Höchststand.

Der starke Anstieg der Verbraucherpreise und die fortbestehenden Lieferkettenprobleme minderten das Wachstum des Einzelhandels im Jahr 2022. Der preisbereinigte Umsatz im Einzelhandel verminderte sich um 0,6 Prozent. 2021 hatte er noch um 0,8 Prozent zugelegt. Anders als in den Jahren 2020 und 2021, die stärker von der Corona-Pandemie und den dadurch erheblich veränderten Konsum-mustern geprägt waren, nahm der Absatz im Versand- und Interneteinzelhandel nicht weiter zu. Er ging um deutliche 8,5 Prozent zurück. Der Einzelhandel in Verkaufsräumen konnte hingegen von dem Auslaufen der Infektionsschutzmaßnahmen profitieren. Der Umsatz stieg um 1,3 Prozent. Durch die Aufhebung der Beschränkungen wie den Wegfall der allgemeinen Maskenpflicht in Innenräumen nahmen die Verbraucher verstärkt wieder gastronomische Angebote in Anspruch. Dadurch sank der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel um 4,6 Prozent. Der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln erhöhte seinen Absatz hingegen um 2,0 Prozent. Dafür sorgten unter anderem Nachholeffekte im Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren (27,0 Prozent) sowie im sonstigen Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (12,9 Prozent), zu dem etwa Waren- und Kaufhäuser gezählt werden.

Der Dienstleistungssektor war 2022 der wichtigste Motor des gesamtwirtschaftlichen Wachstums. Seine preisbereinigte Bruttowertschöpfung legte um 2,9 Prozent und damit stärker als im Vorjahr (2,4 Prozent) zu. Innerhalb des Sektors wiesen die Bereiche sonstige Dienstleister (6,1 Prozent) und Handel, Verkehr, Gastgewerbe (4,0 Prozent) die stärksten Zuwächse auf - gestützt durch die weitgehende Rückführung von Infektionsschutzmaßnahmen. Zum Bereich der sonstigen Dienstleister werden etwa Theater- und Konzertveranstalter sowie Vergnügungs- und Themenparks gezählt. Diese mussten während der Hochphase der Pandemie ihre Aktivitäten erheblich einschränken. Kräftig fiel das Wachstum auch bei den Informations- und Kommunikationsdienstleistern (3,5 Prozent) aus: Ihre Geschäfte wurden unter anderem durch neue Lösungen für die Überwachung und Optimierung von Lieferketten angeregt. Etwas schwächer verlief die Wertschöpfungsentwicklung in den Bereichen Unternehmensdienstleister (2,7 Prozent), Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (2,4 Prozent), Finanz- und Versicherungsdienstleister (2,2 Prozent) sowie Grundstücks- und Wohnungswesen (1,1 Prozent). Die Erwerbstätigenzahl erhöhte sich im Dienstleistungsbereich insgesamt um deutliche 1,6 Prozent auf gut 34,3 Millionen Menschen.

B. Darstellung von Geschäftsverlauf und wirtschaftlicher Lage

1. Geschäftsverlauf

Das erste Halbjahr 2022 war weiterhin geprägt vom Anlaufen des Einzelhandels nach dem Ende des "Coronajahres" 2021. Die Umsätze und Einsatztage bewegten sich auf einem niedrigeren Niveau als vor den Corona-bedingten Schließungen des Einzelhandels. Erst ab Mitte des Jahres gelang es, sowohl die Anzahl der Einsatztage als auch die Produktivität pro Einsatztag zu steigern und auf ein für uns normales Level zurückzukehren. Aufgrund unserer stabilen Kundenstruktur bewegten sich die relevanten Geschäftszahlen auf Jahressicht in Summe wieder annähernd in einem Bereich wie im letzten Geschäftsjahr vor Corona.

Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr erholte sich und stieg um 42% gegenüber 2021. Auch wenn bei einzelnen Kunden eine gewisse budgetäre Zurückhaltung zu spüren war und wir nicht an die guten Ergebnisse aus den Jahren 2018 und 2019 anknüpfen konnten, so zeigte sich dennoch das Geschäftsmodell als belastbar und auch unter den erschwerten Bedingungen erfolgreich. Größtes Problem war erneut die Gewinnung von qualifizierten Dienstleistern in ausreichender Zahl. Die Nichtbesetzung verschiedener Standorte aufgrund eines Mangels an Dienstleistern verhinderte ein noch besseres Ergebnis.

Der Personalaufwand verringerte sich prozentual zum Umsatz zwar um 1,9%, stieg jedoch absolut um 12,7%. Dies ist erklärbar durch die Verstärkung unseres Vertriebsteams, das die regionale Durchsetzung unserer Unternehmensziele weiter verbessern soll. Der Materialaufwand - hier vor allem die Kosten unserer Dienstleister - stieg aufgrund des insgesamt höheren Umsatzes um 28,4%. Dass sich der prozentuale Anteil an den Umsatzerlösen von 74,5% im Vorjahr auf 67,4% und damit sogar unterhalb des Niveaus des Jahres 2019 reduzierte, ist ein weiterer Indikator für die Rückkehr zu alter Stärke. Möglich war dies vor allem durch eine deutlich bessere Produktivität bei den Vertragsabschlüssen pro Einsatztag, die bei unseren stark erfolgsabhängigen Vergütungsmodellen zu wesentlich besseren Deckungsbeiträgen führt.

Nach den schwachen Zahlen des Vorjahres konnte das Jahresergebnis stark zulegen. Eine Steigerung um 69,7% wurde vor allem erreicht, weil einer relativ stabilen Kostenstruktur eine deutlich verbesserte Performance gegenüberstand. Dies ist umso positiver zu bewerten, da sich das Ergebnis im Vorjahr bereits durch den Zufluss von hohen sonstigen betrieblichen Erträgen ("Überbrückungshilfe III" sowie Versicherungsleistungen) besser darstellte, als es operativ war. Die Steigerung des operativen Ergebnisses ist also prozentual noch höher einzuschätzen.

Die Umsatzrentabilität stieg von 13,5% im Vorjahr auf 16,1%. Wenn man den o.a. Effekt der sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres in diese Betrachtung einbezieht, zeigt die Differenz von 2,6% nicht die tatsächliche Steigerung der Leistung.

2. Wirtschaftliche Lage

a) Vermögenslage

AKTIVA

Das Anlagevermögen erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 151, was im Wesentlichen auf die Anschaffung von zusätzlichen Fahrzeugen sowie einer Vergrößerung des Wertpapierdepots zurückzuführen ist. Das Umlaufvermögen vergrößerte sich gegenüber dem Vorjahr abermals auf TEUR 6.744, wobei die deutlich gestiegenen Bankguthaben (+ TEUR 1.928) hier den größten Einfluss hatten. Verringert wurde das Umlaufvermögen durch die Abnahme der Position "Unfertige Leistungen" (- TEUR 209) sowie durch eine Verringerung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 191. Die Bankguthaben lagen mit steigendem Umsatz bei TEUR 3.295 nach TEUR 1.367 im Vorjahr. Die Bilanzsumme wuchs mit TEUR 7.540 gegenüber von TEUR 5.773 im Vorjahr um TEUR 1.767.

PASSIVA

Das Eigenkapital steigt aufgrund des stark angewachsenen Jahresüberschusses von TEUR 2.773 unter Berücksichtigung von Gewinnausschüttungen auf TEUR 3.735. Dies bedeutet eine prozentuale Steigerung von 37,0 %. Die Eigenkapitalquote wächst auf 50,4 %.

Der stark gestiegene Geschäftserfolg hat direkten Einfluss auf die Rückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftssteuer, die sich um TEUR 361 erhöhen. Im Bereich "Sonstige Rückstellungen" wurden vor allem die Rückstellungen für Personalkosten um TEUR 35 auf TEUR 308 erhöht. Es handelt sich hier um weitere Rückstellungen für Tantieme-Zahlungen an die Geschäftsleitung. Die Verbindlichkeiten wuchsen in Summe um TEUR 332. Diese Position gliedert sich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ TEUR 61 für die Finanzierung eines Fahrzeuges), Anzahlungen auf Bestellungen (+ TEUR 96 für nicht verbrauchte Budgets für Geschäftsausstattungen), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 68 für nicht zeitnahe berechnete Honorare von Dienstleistern) sowie sonstige Verbindlichkeiten (+ TEUR 107 aus Steuern - hier vor allem Umsatzsteuern).

b) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verdoppelt sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 1.895 auf TEUR 3.886 nahezu. Die Hauptgründe dafür sind Veränderungen in den Bereichen Periodenergebnis (+ TEUR 1.119), Vorräte (+ TEUR 209) sowie die Erhöhung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten (+ TEUR 742).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist mit - TEUR 222 negativ. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und Abgänge führten zu diesem Ergebnis. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (- TEUR 1.736) hat sich gegenüber dem Vorjahresniveau stark reduziert. Die Finanzmittel am Ende der Periode sind, kommend von TEUR 1.367, auf TEUR 3.295 angewachsen.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets durch schnelle Zahlung erfüllt. Im Bereich unserer Dienstleister geschah dies unter Erwirtschaftung von relevanten Skontoerträgen. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gegeben.

Eine bestehende Kreditlinie bei der Commerzbank AG wurde zu keinem Zeitpunkt in Anspruch genommen. Lediglich der Großteil der Mietkautionen im Zusammenhang mit der Anmietung der Ladengeschäfte werden mittels Avalen gestellt. Ein Fahrzeug wurde darüber hinaus über eine Bank finanziert. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt nahezu ausschließlich aus Gesellschaftsmitteln.

c) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 betrugen TEUR 16.881. Sie verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.991. Bestandsveränderungen an unfertigen Leistungen (- TEUR 209) reduzierten die Ertragslage leicht. Weitere sonstige betrieblichen Erträge (+ TEUR 90) hatten in diesem Jahr nur einen geringen Einfluss auf das Gesamtergebnis.

Der Aufwand für Material vergrößerte sich signifikant um 28,4% auf TEUR 11.382 (+ TEUR 2.519). Im Gegenzug dazu sank der prozentuale Wert auf 67,4% der Umsatzerlöse, nachdem im Vorjahr noch ein negativer Höchstwert von 74,5% erzielt wurde. Dieser Wert aus dem Jahre 2021 war jedoch den Corona-bedingten Effekten geschuldet und damit nicht repräsentativ. Insoweit ist das stark verbesserte Ergebnis lediglich eine Rückkehr zu alten Werten.

Die absolute Höhe der Personalaufwendungen stieg um TEUR 142 an. Gemessen an den stark gestiegenen Umsätzen resultiert daraus auch hier eine deutliche Reduzierung des prozentualen Anteils um 1,9%. Die sonstigen betrieblichen Erträge spielten in diesem Jahr mit TEUR 90 beim Ertrag eine untergeordnete Rolle. Die Abschreibungen reduzierten sich leicht um TEUR 10, während die Finanzerträge deutlicher gesunken sind (- TEUR 31). Begründet war dies mit dem Auslaufen eines gewährten Darlehens im Vorjahr sowie einer Zinszahlung im Rahmen eines Versicherungsfalls (TEUR 14), die das Ergebnis im Vorjahr getrieben haben. Der sonstige betriebliche Aufwand verringerte sich auf TEUR 206 (- TEUR 61). Hier waren vor allem weggefallene Rechts- und Beratungskosten (- TEUR 29) sowie geringere Wertberichtigungen (-TEUR 36) neben kleineren Verschiebungen der restlichen Positionen die Treiber des Rückgangs.

Die Ertragsteuern stiegen um TEUR 444 auf TEUR 1.121 und damit in etwa auf das Niveau des Jahres 2020 an. Das Ergebnis nach Steuern betrug unter Berücksichtigung aller vorgenannten Effekte schließlich TEUR 2.725 und lag damit um TEUR 1.119 über dem Ergebnis des Jahres 2021.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist weiterhin als überaus positiv zu bewerten. Das Jahresergebnis war nach den Einschnitten des vergangenen Jahres sehr erfreulich. Das Geschäftsjahr 2022 knüpft damit an die erfolgreichen Geschäftsjahre der Vor-Corona-Zeit an.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Bei unseren Dienstleistern geschieht dies überwiegend unter der Nutzung von gewährten Skonti. Unsere Forderungen werden ausnahmslos innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Forderungsausfälle gab es keine.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

1. Zukünftige Entwicklung und Prognosebericht

Nachdem das Jahr 2022 durch eine Auf- und Verarbeitung der Corona-Folgen geprägt war, stehen die kommenden Jahre im Zeichen der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells. Parallel zu unseren personalintensiven Vertriebsdienstleistungen müssen Modelle entwickelt werden, die auch mit vermindertem Einsatz von Verkäufern funktionieren (Stichwort "Online Beratungen/Verkäufe"). Dies ist jedoch besonders im Umfeld von erklärungs- und beratungsbedürftigen Produkten herausfordernd und gleichsam vorteilsbehaftet, weil eine Ablösung des Geschäftsmodells durch den Online-Vertrieb nur begrenzt möglich ist. Unser vertriebliches Know-how verschafft uns hier deutliche Vorteile.

Die Hinwendung unserer Kunden zu einer immer erfolgsorientierteren Honorierung unserer Dienstleistung ermöglicht eine Steigerung unseres Unternehmenserfolgs durch unsere vertriebliche Expertise. Wäre dieser Ansatz vor Jahren noch als zu risikobehaftet bewertet worden, so birgt er aktuell viel Potential.

Mit den meisten unserer Kunden haben wir eine Fortführung der Zusammenarbeit bis ins Jahr 2024 hinein vertraglich vereinbart. Eine Herausforderung bleibt jedoch weiterhin die Gewinnung und Entwicklung von qualifizierten Dienstleistern. Die in allen Branchen angespannte Personalsituation bleibt herausfordernd. Insoweit wirkte die Corona-Zeit als eine Art zusätzlicher Katalysator für den generellen Personalmangel in der Wirtschaft.

Die zum Jahresende 2022 bestehenden Verträge mit unseren Kunden weisen auf einen grundsätzlich erfolgreichen Geschäftsverlauf in 2023 hin. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr einen ähnlichen Umsatz in der Größenordnung von ca. TEUR 17.000 bei einer weiter verbesserten Umsatzrentabilität. Wir rechnen mit einem abermals positiven Ergebnis, das sogar über dem diesjährigen Ergebnis liegen könnte.

Die im Vorjahr abgegebenen Prognosen in Bezug auf Umsatzentwicklung, Umsatzrentabilität und Ergebnis sind eingetreten.

2. Chancen

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im Vertrieb von Konsumgütern und Dienstleistungsverträgen haben wir uns vor allem im Bereich der Telekommunikationsdienstleistungen eine Stellung am Markt erarbeitet, die uns weiterhin positiv in die Zukunft blicken lässt. Innerhalb der bestehenden Projekte gibt es neue Bestrebungen, die uns die Möglichkeit geben, den Wegfall einzelner Kunden mit Steigerung der Umsätze bei existenten Kunden zu kompensieren. Der Abschluss von Erfolgsprämien bei der Erreichung von Jahreszielen wird die Umsatzrentabilität weiter steigern.

Im Markt besteht weiterhin ein Bedarf nach vertrieblichen Dienstleistungen. Die Folgen der Corona-Krise auf die Agenturlandschaft in Deutschland werden langsam sichtbar. Eine Neuakquise von Kunden könnte daher auch mit der Übernahme von Projekten gescheiterter Agenturen gelingen. Erste Gespräche dazu laufen bereits, werden jedoch mit hoher Sicherheit noch nicht im Folgejahr zu Effekten führen.

Unsere Anstrengungen im Bereich "Digitalisierung", "Personalentwicklung" und "Kostenreduzierung" begleiten uns permanent und tragen stetig Früchte.

3. Risiken

Die Sorgen um weitere Schließungen des Einzelhandels haben sich in 2022 nicht bewahrheitet. Auch ein künftiger Lockdown erscheint unwahrscheinlich. Die Folgen des Krieges in der Ukraine sind für unsere Branche aufgrund der Unabhängigkeit von Lieferketten begrenzt.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in generellen konjunkturellen Einflüssen (vor allem durch die Konsumflaute aufgrund der stark angestiegenen Inflation) sowie bei allgemeinen Veränderungen des Telekommunikationsmarktes. Der Trend zum Online-Handel hat sich zwar abgeschwächt, aber die Drucksituation auf den stationären Einzelhandel bleibt bestehen. Sinkende Frequenzen in den Innenstädten, steigende Mieten und eine reduzierte Konsumneigung der Bevölkerung erschweren die Situation des Einzelhandels weiterhin. Angesichts unserer Abhängigkeit von Kundenfrequenzen im Handel lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation nie ausschließen. Der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage lässt sich aber nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen derzeit nicht gegeben.

Einer unserer Großkunden wünscht eine Beendigung der Zusammenarbeit zum Ende des ersten Quartals 2023. Der zu erwartende Umsatzverlust wird sich aber kaum im Ergebnis niederschlagen, denn die freiwerdenden Ressourcen werden in bestehenden Projekten zu Gewinnsteigerungen führen.

Mit einem Kunden besteht ein Vertrag, der sich monatsweise automatisch verlängert. Darüber hinaus ist der Ertrag dieses Projektes stark von kundenseitigen Marketing- und Vertriebsmaßnahmen abhängig (Preisgestaltung im Vergleich zum Wettbewerb, technische Innovationen, Behandlung von Bestandskundenverträgen).

 

Ludwigsburg, 7. Dezember 2023

Martin Kemmler

Philipp Nork

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den vollständigen Bestätigungsvermerk erteilt:

An die C-Motive GmbH, Ludwigsburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der C-Motive GmbH, Ludwigsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C-Motive GmbH, Ludwigsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 17. April 2024

Dr. Schreiber & Partner Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Karl-Heinz Klinner, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 wurde am 13. Mai 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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