Catella Investment Management GmbH

Kantstraße 164, 10623 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 188654
Vorher
Catella Residential Investment Management GmbH
Eingetragen
7.8.2015
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Beratungsleistungen im Bereich von Portfolio und Asset Management für professionelle Immobilieninvestoren und damit zusammenhängende Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Kloss
seit 31.3.2026
Prokura
Matthias Bursi
seit 31.3.2026
Prokura
Martin Wrobel
seit 28.6.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Carsten Stork
seit 7.1.2025
Prokura
Wolfgang Oelke
seit 7.1.2025
Prokura
Hagen Fitzer
seit 16.11.2023
Prokura
Fabian Duwe
seit 16.11.2023
Prokura
Volker Frank Stix
seit 24.2.2021
Prokura
Benjamin Rüther
seit 9.8.2019
Prokura
Michael Fink
seit 27.9.2018
Geschäftsführer
Jan van Beek
seit 23.5.2018
Prokura
Michael Keune
seit 1.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Catella Property Fund Management ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Catella Investment Management GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

der Catella Investment Management GmbH1

A. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand der Gesellschaft Catella Investment Management GmbH sind Beratungsleistungen im Bereich von Portfolio und Asset Management für professionelle Immobilieninvestoren und damit zusammenhängende Geschäfte. Erlaubnispflichtige Tätigkeiten nach dem Gesetz über das Kreditwesen („KWG“) und Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) werden nicht ausgeübt.

Die Gesellschaft befasst sich mit der Konzeption, der Entwicklung und dem Management von europäischen Real Estate Fondsprodukten in den Segmenten Residential sowie Commercial (ab dem Geschäftsjahr 2025). Sie deckt dabei alle wichtigen Kernkompetenzen in den Bereichen Fondsinitiierung, Transaktion und Fondsmanagement sowie Asset Management ab. Die Kompetenzen reichen vom Erwerb und Verkauf von Objekten über das Fondsmanagement mit Kundenbetreuung bis hin zum Asset und Technical Management. Entsprechende Supportbereiche wie Fund Controlling & Fund Finance, Research, Corporate Finance und ein Back Office runden die Unternehmensstruktur ab.

Die Catella Investment Management GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Catella Investment Management Holding GmbH, Berlin. Zwischen der Catella Investment Management Holding GmbH als Organträgerin und der Catella Investment Management GmbH als Organgesellschaft besteht ein Gewinnabführungsvertrag zur Herstellung eines Organschaftsverhältnisses im Sinne der §§ 14 ff. KStG. Im Geschäftsjahr erwirtschaftete Gewinne der Catella Investment Management GmbH werden vollständig an die Catella Investment Management Holding GmbH abgeführt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die europäische Wirtschaft befindet sich weiterhin auf einem moderaten Erholungskurs. Für das Jahr 2024 liegt der vorläufige Wert des realen BIP-Wachstums in der Eurozone bei 0,8 %, das 2025 auf 0,9 % und 2026 auf 1,2 % steigen soll. Getragen wird diese Entwicklung vor allem von einem soliden privaten Konsum, gestützt durch steigende Reallöhne und eine stabile Beschäftigungslage. Investitionen und Exporte bleiben hingegen durch anhaltende geopolitische Unsicherheiten sowie Wettbewerbsnachteile gebremst. Ab 2026 wird eine allmähliche Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erwartet, unterstützt durch eine stärkere Auslandsnachfrage und nachlassende Bremseffekte der Geldpolitik.2

Nach zwei Jahren der Abschwächung verzeichnete der europäische Immobilienmarkt 2024 eine Erholung. Im vierten Quartal 2024 erreichte das Transaktionsvolumen für Wohnimmobilien 12,0 Milliarden Euro - ein Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das Gesamtjahr 2024 lag das Transaktionsvolumen bei 39,8 Milliarden Euro, was einem Zuwachs von 12 % im Vergleich zu 2023 entspricht. Besonders institutionelle Investoren und internationale Kapitalgeber verstärkten ihr Engagement im Wohnimmobiliensegment, das als risikoarme und renditestabile Anlageklasse gilt.3

Insgesamt belief sich das europäische Transaktionsvolumen für Immobilieninvestments im vierten Quartal 2024 auf 55,6 Milliarden Euro, ein Plus von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Gewerbeimmobilien verzeichneten bei einem Transaktionsvolumen von 34,5 Milliarden Euro ebenso Zuwächse (+8 %) wie Logistik- und Industrieimmobilien (+7 %). Das Hotelsegment entwickelte sich besonders dynamisch mit einem Anstieg von 52 % im vierten Quartal 2024 und 57 % auf Jahresbasis. Im Gegensatz dazu setzte sich der deutliche Rückgang bei Grundstückstransaktionen fort (-35 % im Quartalsvergleich, -24 % im Jahresvergleich).4

Nach einer Phase der Zurückhaltung kehrte der europäische Immobilienmarkt 2024 in den positiven Bereich zurück. Während Sektoren mit langfristigen Wachstumstreibern - wie Wohnimmobilien, Logistik- und Industrieflächen sowie Hotels - deutliche Zuwächse verzeichneten, war 2024 das schwächste Jahr für Büroimmobilientransaktionen seit Beginn der Aufzeichnungen. Internationale Investoren, insbesondere aus den USA, nutzten gesunkene Preise und den geringeren Wettbewerb für erneute Markteinstiege. Der Wohnsektor könnte 2025 eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung des Marktes spielen, da Kapitalgeber verstärkt auf langfristig sichere und einkommensgenerierende Vermögenswerte setzen.5

II. Geschäftsverlauf

Finanzielle Leistungsindikatoren

Von der Geschäftsführung wird das operative Ergebnis EBIT als maßgeblicher Leistungsindikator zur Unternehmenssteuerung herangezogen. Bedeutsame Leistungsindikatoren für die Entwicklung des operativen EBIT sind laufende Managementgebühren, Transaktionsgebühren und Performance-Fees sowie die Aufwendungen.

Im Geschäftsjahr sank das operative Ergebnis EBIT deutlich um TEUR 4.201 auf TEUR 6.280 (Vorjahr TEUR 10.481). Damit bestätigte sich die Prognose des Lageberichtes für das Geschäftsjahr 2023, in der die Geschäftsführung von einem signifikant sinkenden operativen Ergebnis EBIT ausgegangen war.

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in TEUR Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit auftreten. 2024 2023 Veränderung
Laufende Management Gebühren 22.907 25.863 -2.956
Transaktionsgebühren 5.631 5.971 -340
Performance Fees 0 5.720 -5.720
Sonstige Erlöse / Betriebliche Erträge 1.949 2.050 -101
Summe Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge 30.487 39.604 -9.117
Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.793 7.352 -1.558
Personalaufwand 10.462 13.368 -2.906
Sonstige 7.952 8.403 -451
Verwaltungsaufwendungen ./. 24.207 ./. 29.123 -4.916
EBIT 6.280 10.481 -4.201

Die Geschäftsführung ging für das Geschäftsjahr 2024 von einem geringen Wachstum des betreuten Immobilienvermögens und Fondsvolumens und damit verbunden von maximal gleichbleibenden Erlösen aus Management Vergütungen für Dienstleistungen wie Asset- und Fondsmanagement der Fonds und Mandate aus. Die laufenden Management Gebühren reduzierten sich deutlicher als prognostiziert um TEUR 2.956 auf TEUR 22.907 (Vorjahr TEUR 25.863). Zum einen wirkten sich sukzessive Abwertungen der betreuten Immobilienbestände sowie auszuzahlende Anteilscheinrückgaben auf die Bemessungsgrundlage der laufenden Management Gebühren aus, was zu einer Minderung der vereinnahmten laufenden Management Gebühren um TEUR 1.986 führte. Des Weiteren hatte der Wegfall der Beratung zweier im Vorjahr noch betreuter Sondervermögen einen negativen Effekt von TEUR 970 zur Folge.

Die Prognose von im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 leicht steigenden einmaligen und mandatsabhängigen Transaktionsgebühren konnte in einem weiter schwierigen Marktumfeld nicht erreicht werden, vielmehr lagen diese Transaktionsgebühren im Berichtszeitraum mit TEUR 5.631 um TEUR 340 leicht unterhalb der Transaktionsgebühren im Geschäftsjahr 2023 (TEUR 5.971).

Gemäß der Erwartung der Geschäftsführung konnten im Berichtsjahr Performance Fees nicht vereinnahmt werden (Vorjahr TEUR 5.720).

Für die Verwaltungsaufwendungen hatte die Geschäftsführung eine leichte Reduktion prognostiziert. Im Geschäftsjahr 2024 lagen die Verwaltungsaufwendungen bei TEUR 24.207 und sanken damit um TEUR 4.916 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 29.123). Die Prognose einer leichten Reduktion wurde damit übertroffen, was maßgeblich zum einen auf um TEUR 1.558 gesunkene Aufwendungen für bezogene Auslagerungs- und Beratungsleistungen von TEUR 5.793 (Vorjahr TEUR 7.352), zum anderen auf einen um TEUR 2.906 erheblich gesunkenen Personalaufwand von TEUR 10.462 (Vorjahr TEUR 13.368) zurückzuführen ist. Die Verringerung des Personalaufwandes ist auf einen deutlichen Rückgang der Gehaltskosten sowie der Rückstellungen für Tantieme zurückzuführen.

III. Wirtschaftliche Lage

1. Ertragslage

a) Ergebnisentwicklung

Die Catella Investment Management GmbH hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis nach Steuern von TEUR 6.189 (Vorjahr TEUR 10.427) abgeschlossen.

b) Entwicklung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der Catella Investment Management GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 8.517 auf TEUR 29.571 (Vorjahr TEUR 38.088) gesunken:

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in TEUR Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit auftreten. 2024 2023 Veränderung
Laufende Management Gebühren 22.907 25.863 -2.956
Transaktionsgebühren 5.631 5.971 -340
Performance Fees 0 5.720 -5.720
Equity Raising / Set up Fee 1.033 535 +498
Sonstige Umsatzerlöse 0 0 -
Summe 29.571 38.088 -8.517

Bezüglich der Entwicklung der laufenden Management Gebühren, der Transaktionsgebühren sowie der Perfomance Fees wird auf die unter II. Geschäftsverlauf gemachten Ausführungen verwiesen. Die einmaligen Gebühren für den Abruf von Investitionszusagen der Anleger konnten deutlich auf TEUR 1.033 (Vorjahr TEUR 535) gesteigert werden.

c) Entwicklung der Aufwendungen

Die Aufwendungen der Catella Investment Management GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um TEUR 4.916 auf TEUR 24.207 (Vorjahr TEUR 29.123) gesunken:

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in TEUR Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit auftreten. 2024 2023 Veränderung
Aufwand bezogene Auslagerungsleistungen 5.793 7.352 -1.558
Personalaufwand 10.462 13.368 -2.906
Abschreibungen 617 644 -27
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.334 7.759 -424
Summe 24.207 29.123 -4.916

Bezüglich der Entwicklung des Aufwands für bezogene Auslagerungsleistungen sowie des Personalaufwands wird auf die unter II. Geschäftsverlauf gemachten Ausführungen verwiesen.

Der Kostenblock für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beträgt TEUR 7.334 (Vorjahr TEUR 7.759). Im Rahmen von Kosteneinsparungsmaßnahmen im Berichtszeitraum sind insbesondere Aufwendungen für Business Intelligence Entwicklungen entfallen (Vorjahr TEUR 437).

d) Entwicklung der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betragen TEUR 183 (Vorjahr TEUR 231). Der Rückgang ist maßgeblich auf gesunkene Zinserträge in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr TEUR 200), die bei der Tagesgeldanlage freier Liquidität am Geldmarkt erzielt wurden, sowie auf einen gesunkenen Zinsertrag aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 46 (Vorjahr TEUR 31) zurückzuführen.

e) Entwicklung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Auf Grund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Catella Investment Management Holding GmbH als Organträgerin fielen im Geschäftsjahr 2024 Steuern vom Einkommen und Ertrag lediglich für die Unternehmensniederlassungen in Paris / Frankreich, Maastricht / Niederlande und Wien / Österreich in einer Gesamthöhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 21) an. Zudem wurden Kapitalertragsteuer auf die Kapitalerträge kurzfristiger Tagesgeldanlagen von freier Liquidität und der zugehörige Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 54) abgeführt.

2. Finanzlage

a) Grundzüge des Finanzmanagement

Die Catella Investment Management GmbH nimmt die Kapitalmärkte zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes nicht in Anspruch und finanziert sich ausschließlich aus Liquiditätsreserven und dem laufenden Cashflow.

b) Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme der Catella Investment Management GmbH beläuft sich zum 31.12.2024 auf TEUR 17.082. Das Eigenkapital weist einen Wert von TEUR 875 auf. Dies ergibt eine Eigenkapitalquote von 5,1 %. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage veränderten sich im Vergleich zum Vorjahr nicht. Der Vorjahresgewinn wurde vollständig an den Gesellschafter abgeführt.

c) Rückstellungen

Zum 31. Dezember 2024 wurden TEUR 6.797 an sonstigen Rückstellungen ausgewiesen (Vorjahr TEUR 9.402); dabei waren auf Grund des gesunkenen operativen Ergebnisses insbesondere deutlich geringere Rückstellungen für Tantieme zu bilden.

d) Verbindlichkeiten

Der zur Erfüllung des Ergebnisabführungsvertrages an die Catella Investment Management Holding GmbH abzuführende Gewinn wird in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.030 (Vorjahr TEUR 11.360) ausgewiesen. Eine deutlich reduzierte Gewinnabführung schlägt sich folglich in einer deutlichen Reduzierung der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2024 nieder.

e) Investitionsanalyse

In Vorbereitung auf den Erwerb eines Unternehmensbereichs der Catella Real Estate AG zum wirtschaftlichen Stichtag 1. Januar 2025 wurden zur Inbetriebnahme notwendige vorbereitende Maßnahmen als Anzahlungen auf Geschäftswert in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr TEUR 0) verbucht.

Zum 31. Dezember 2024 wurden immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.080 (Vorjahr TEUR 1.435) sowie Sachanlagen in Höhe von TEUR 404 (Vorjahr TEUR 658) ausgewiesen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus einer entgeltlich erworbenen EDV-Software (TEUR 1.080), die über die Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben wird. Bei den Sachanlagen entfallen zum Stichtag TEUR 90 (Vorjahr TEUR 259) auf IT-Einrichtungen sowie TEUR 217 (Vorjahr TEUR 252) auf Büroeinrichtung.

f) Liquiditätsanalyse

Die im Geschäftsjahr erfolgte Gewinnabführung des Vorjahresgewinnes schlägt sich in einer deutlichen Reduzierung der Finanzmittel zum 31. Dezember 2024 nieder. Der Gesellschaft standen zum Bilanzstichtag Finanzmittel in Höhe von TEUR 8.327 (Vorjahr TEUR 12.655) zur Verfügung. In Bezug auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten ergibt sich eine Liquidität ersten Grades von 89 % (Vorjahr 105 %).

Im Geschäftsjahr 2024 war die Catella Investment Management GmbH jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen in vollem Umfang nachzukommen.

3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft weist zum 31.12.2024 eine Höhe von TEUR 16.413 auf. Es setzt sich aus den folgenden Positionen zusammen:

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in TEUR Aus rechentechnischen Gründen können Rundungsdifferenzen in Höhe von einer Einheit auftreten. 2024 Anteil
in %
2023 Veränderung
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.080 6,6 1.435 -356
Geleistete Anzahlungen 234 1,4 0 234
Sachanlagevermögen 404 2,5 658 -254
Wertpapiere des Anlagevermögens 856 5,2 656 200
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.442 33,2 6.359 -917
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 8.397 51,1 12.726 -4.328
Summe 16.413 100,0 21.834 -5.422

IV. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage und zum Geschäftsverlauf

Das Jahresergebnis entspricht den Erwartungen in einem schwierigen Marktumfeld. Die wirtschaftliche Gesamtsituation der Catella Investment Management GmbH ist zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geordnet.

C. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen hat im Jahr 2024 die folgenden unselbstständige Niederlassungen unterhalten:

Niederlassung Wien / Österreich mit durchschnittlich 3,7 Arbeitnehmern

Niederlassung Paris / Frankreich mit durchschnittlich 0,4 Arbeitnehmern, Schließung zum 31.12.2024

Niederlassung Maastricht / Niederlande mit durchschnittlich 3,7 Arbeitnehmern

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die Risikopolitik der Catella Investment Management GmbH soll nachhaltiges Wachstum, die strategische Weiterentwicklung sowie langfristig die Steigerung des Unternehmenswertes fördern und dabei Risiken und Chancen angemessen steuern. Hierzu hat die Gesellschaft ein Risikomanagement implementiert, das die Identifizierung, Bewertung und Steuerung aller relevanten Risiken sicherstellen soll. Daneben gewährleisten die Auswahl und Leitung eines verantwortlichen Mitarbeiterstabes bei flachen Hierarchien durch die Geschäftsführung sowie die Schaffung organisatorischer Mechanismen, die einen unmittelbaren Informationsfluss gewährleisten, die kontinuierliche Überwachung systemimmanenter Risikopositionen.

Aufeinander abgestimmte Management-Informationen, die fortlaufend an das Unternehmen gefährdende Entwicklungen angepasst und dabei optimiert werden, versetzen die Geschäftsführung in die Lage, risikoüberwachend und risikosteuernd zu handeln. Alle wesentlichen Risiken werden über das interne Berichtswesen erfasst, bewertet, dokumentiert und kommuniziert.

2. Umfeld- und Branchenrisiken

Änderungen von rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem im Miet-, Bau- und Umweltrecht in den Märkten, in denen die Gesellschaft tätig ist, werden von der Catella Investment Management GmbH mit großer Aufmerksamkeit verfolgt, um unmittelbar auf verbindliche Änderungen reagieren zu können. Ebenso könnten sich Veränderungen der steuerrechtlichen Rahmenbedingungen nachteilig auf das operative Geschäft oder die Transaktionsstrategie und damit auf die Ergebnisentwicklung auswirken. Es besteht das Risiko, dass ein instabiles politisches, regulatorisches oder wirtschaftliches Umfeld in bestimmten Ländern nachteilige Auswirkungen wie nicht nachhaltige Geschäftsentwicklungen, erhöhter Managementaufwand oder niedrigere Wettbewerbsstärke haben könnte. Regulatorische Risiken, wie sich abzeichnende verpflichtende Investitionen zur Dekarbonisierung von Immobilien (Paris 2050 Ziele), sind Bestandteil der Management-Analysen.

Marktrisiken können entstehen, falls sich die konjunkturelle Lage in Europa langfristig erheblich eintrübt und dadurch Immobilienpreise stärkerer Volatilität unterliegen, Liegenschaftszinsen wieder ansteigen, Marktmieten zurückgehen und Leerstände steigen.

Das Anlageformat „Core/Core+ Wohnimmobilien“ steht auf Grund eines ähnlichen Rendite-/Risikoprofils im Wettbewerb zu Staatsanleihen. Steigende Renditen aus Staatsanleihen können zu geringeren Zuflüssen in oder dem Abfluss angelegter Investorengelder aus von der Catella Investment Management GmbH verwalteten Investmentvehikeln führen.

Durch regelmäßig betriebene Marktforschung im Catella Konzern, ein unternehmenseigenes Research, die intensive interne wie externe Beobachtung und Diskussion von Veränderungen werden hinreichende Informationen generiert, um rechtzeitig auf negative Entwicklungen reagieren zu können.

Datenschutzverletzungen, Cyberangriffe oder eine Verletzung der Cybersicherheit sowie Schwachstellen bei der Sicherheit in der IT-Infrastruktur können ebenso wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit haben wie Attacken durch Angreifer, die Ransomware einsetzen, bösartige oder unbeabsichtigte Handlungen durch Mitarbeitende oder Dienstleister. Die Catella Investment Management GmbH hat entsprechende Maßnahmen ergriffen, die den beschriebenen Risiken und negativen Auswirkungen begegnen sollen, unter anderem durch die laufende Anpassung der Sicherheitsverfahren. Ein weiterer wichtiger Maßnahmenbaustein ist die laufende Sensibilisierung der Mitarbeitenden durch Trainingskampagnen und Schulungen zur Cybersicherheit.

Die Umfeld- und Branchenrisiken werden zum Stichtag unverändert als moderat eingestuft. Ein die Gesellschaft gefährdendes Umfeld- und Branchenrisiko wird deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.

3. Leistungswirtschaftliche Risiken

Anteilscheinrückgaben führen zu einem Abfluss aus den betreuten Sondervermögen. Neben der Minderung der an das Fundvolumen gebundenen Managementvergütung für die Catella Investment Management GmbH stellt mangelnde Liquidität im betroffenen Fonds und die in letzter Konsequenz drohende Schließung ein Risiko dar. Daher richtet die Gesellschaft besonderes Augenmerk auf die Entwicklung von Anteilscheinrückgaben und die Sicherstellung ausreichender Liquidität in den betreffenden Fonds.

Der Catella Investment Management GmbH können im Zusammenhang mit der Transaktionsberatung Risiken entstehen. Durch den Einsatz von komplexen, qualitätsgesicherten Investitionsmodellen im Zuge der Investitionsentscheidung und die Einbindung eines europaweit vorhandenen Netzwerks lokaler Berater mit detaillierter Marktkenntnis mitigiert die Gesellschaft dieses Risiko.

Immobilienentwicklungstätigkeiten und Projektentwicklungen sind naturgemäß mit Risiken verbunden. Unter anderem sind Verzögerungen im Planungsverfahren und im Bau, falsche Planungen, Umweltauflagen, Ausfallrisiken, Kostensteigerungen, Gewährleistungsthemen oder Bauausführungsmängel geschäftsimmanent und können bei der Gesellschaft zumindest indirekt zu wirtschaftlichen Risiken und rechtlicher Haftung führen. Um diese Risiken rechtzeitig zu identifizieren und Auswirkungen frühzeitig entgegenwirken zu können, wird ein fortlaufendes Monitoring der General- und Nachunternehmer mit regelmäßigen Kosten-, Leistungs- und Terminkontrollen durchgeführt.

Die von externen, unabhängigen Bewertungsfirmen ermittelten Verkehrswerte der von der Catella Investment Management GmbH betreuten Bestände können sich abweichend von der derzeitigen Erwartung entwickeln und damit den Verkehrswert des Gesamtportfolios verringern. Da die vereinnahmten Management Gebühren auch an die Verkehrswerte gebunden sind, schlagen sich Veränderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wieder.

In der Anlageklasse Core/Core+ konkurrenzfähige Renditen zu erzielen, ist Grundvoraussetzung für die Gewinnung und den langfristigen Verbleib von Investoreneinlagen in den beratenen Sondervermögen. Trotz des ESG-Ansatzes des Unternehmens, in dem die Erschwinglichkeit von Wohnungsmieten einen wichtigen Kernaspekt darstellt, kann die Renditeerzielung von steigerungsfähigen Mieten abhängen. Unter dem Druck einer erhöhten Inflation, die auch auf gestiegene Energienebenkosten zurückzuführen ist, kann dieses Steigerungspotential gerade im Bereich Wohnen stark eingeschränkt sein.

Die Gesellschaft sieht sich im Falle der Nichterfüllung der Erwartungen von Investoren erhöhten Reputationsrisiken ausgesetzt. Mittels fortwährender kompetenter Kundenbetreuung und aktivem Fondsmanagement soll diesen begegnet werden.

Die leistungswirtschaftlichen Risiken werden zum Stichtag als gleichbleibend bis leicht erhöht im Vergleich zum Vorjahresstichtag, insgesamt als noch moderat eingestuft. Die Gesellschaft gefährdende leistungswirtschaftliche Risiken werden deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.

4. Personal- und Strategierisiken

Die Personalpolitik trägt als ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie der Catella Investment Management GmbH dem Umstand Rechnung, dass die Mitarbeitenden mit ihrem Wissen und speziellen Fähigkeiten einen entscheidenden Faktor für den Geschäftserfolg darstellen. Risiken können unter anderem aus mangelnder Unternehmensidentifikation, erhöhter Fluktuation, Fach- und Führungskräftemangel oder höherem Personalaufwand resultieren. Mitarbeiterbindungs- und Förderprogramme, ein marktgerechtes Vergütungssystem und attraktive Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle tragen zur Mitarbeiterzufriedenheit bei.

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft mit dem Investment Management von europäischen Immobilienfonds-Produkten sieht sich stetig steigendem Wettbewerb ausgesetzt. Mit langfristig angelegten Strategien und der Fortführung des ausgezeichneten Track Rekords will sich die Catella Investment Management GmbH im umkämpften Wettbewerb erfolgreich behaupten.

Die Personal- und Strategierisiken werden zum Stichtag unverändert als gering eingestuft. Die Gesellschaft gefährdende Personal- und Strategierisiken werden deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.

5. Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch ihre Geschäftstätigkeit ist die Catella Investment Management GmbH verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt.

Ausfallrisiken ergeben sich aus Ausfällen oder Verschiebungen der Zahlungen von Geschäftspartnern, die ihren vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Ein konsequentes Forderungsmanagement wirkt dem entgegen. Das Ausfallrisiko sowie eine etwaige Risikokonzentration werden überwacht und als gering eingestuft.

Sich aus Marktrisiken wie Zinsänderungsrisiken und Währungsrisiken ergebende negative Auswirkungen auf das Finanzergebnis der Gesellschaft werden als unwesentlich eingestuft, da die Gesellschaft keine Fremdfinanzierung in Anspruch nimmt und kein wesentliches Fremdwährungs-Exposure vorhanden ist.

In den beratenen Sondervermögen kann ein Zinsanstieg zu höheren Finanzierungskosten führen, die Folgefinanzierungen und Transaktionen erschweren sowie darüber hinaus negativen Einfluss auf die Portfoliorendite nehmen können. Eine langfristige Finanzierungsplanung und die auf Grund der Fundstrategien nach Core/Core+ Kriterien ausgerichteten relativ geringen Fremdfinanzierungsquoten bieten ausreichende Sicherheit zur Weiterentwicklung der beratenen Sondervermögen.

Das Liquiditätsrisiko wird maßgeblich bestimmt durch den Liquiditätszufluss aus dem Gebührenaufkommen der beratenen Sondervermögen. Zur Überwachung des Risikos dient die Liquiditätsplanung, die monatlich erstellt, berichtet und überwacht wird. Die Gesellschaft hat über entsprechende Prozesse sichergestellt, dass eine Liquiditätsplanung und -überwachung ordnungsgemäß erfolgen kann.

Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden zum Stichtag unverändert als unwesentlich eingestuft. Die Gesellschaft gefährdende finanzwirtschaftliche Risiken werden deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.

6. Chancen

Im Rahmen einer konzerninternen Umstrukturierung hat die Catella Investment Management GmbH zum wirtschaftlichen Stichtag 1. Januar 2025 den Unternehmensbereich „Front Office Commercial“ der Catella Real Estate AG erworben. Mit dem Erwerb gehen insbesondere die Funktionen Portfolio-Management, Asset Management, Technical Asset Management und Transactions für Commercial Fondsprodukte auf die Catella Investment Management GmbH über, womit die immobilienbezogenen Management- und Beratungstätigkeiten innerhalb der Catella Gruppe bei der Gesellschaft konzentriert werden. Die Catella Investment Management GmbH wird zukünftig Investmentberatung für alle immobilienbezogenen Assetklassen anbieten, um Potential für weiteres Wachstum in betreuten und neu aufzulegenden Sondervermögen zu erschließen. Ziel ist es weiterhin, die operative Effizienz zu steigern und die Kapazitäten im Fondsmanagement sowie in der Vertriebsorganisation zu erweitern.

Bereits bisher sowie zukünftig neu betreute Mandate sorgen für weitgehend stabile Erlöse aus dem laufenden Management, bieten im aktuellen Marktumfeld allerdings nur sehr geringe Wachstumschancen durch Kapitalzuflüsse in offene, nicht ausinvestierte Sondervermögen. Die Chancen auf ein Wachstum des betreuten Immobilienvermögens und damit verbunden auf steigende Einnahmen aus dem Management werden kurzfristig unverändert im Vergleich zum Vorjahresstichtag und damit als gering eingestuft. Auf mittel- bis langfristige Sicht sollten sich in einem verbesserten Marktumfeld wieder steigende Wachstumschancen ergeben.

7. Ergebnis der Risikoanalyse aus der Sicht der Geschäftsführung

Die wesentlichsten Risiken für die Gesellschaft sind das Risiko der Änderungen von Regelungen, Gesetzen und Richtlinien sowie die Auswirkungen einer Rezession auf die europäische Gesamtwirtschaft und damit auf die gemanagten Portfolien. Im aktuellen Marktumfeld müssen die Risiken von Anteilscheinrückgaben und die Fertigstellungsrisiken von Projektentwicklungen als weiter gestiegen bezeichnet werden. Um bei Bedarf risikomindernde Maßnahmen ergreifen zu können, betreibt die Gesellschaft deshalb ein intensives Risikomonitoring. Die Geschäftsführung sieht bei einer konsequenten Weiterentwicklung der Geschäftspolitik in der Gesamtbetrachtung geringe Risiken für die mittelfristige Entwicklung der Catella Investment Management GmbH.

II. Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Die Auswirkungen der unter B. I. beschriebenen leicht erholten gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen auf die Immobilienmärkte sind zum Zeitpunkt der Berichterstattung als moderat spürbar einzustufen.

Die Inflation im Euroraum wird Ende 2024 voraussichtlich bei 2,4 % liegen und 2025 leicht auf 2,3 % zurückgehen, womit sie sich weiter dem EZB-Ziel annähert. Ein vorübergehender Anstieg im Jahresverlauf 2025 durch Basiseffekte im Energiesektor wird erwartet, dürfte sich jedoch ab 2026 abschwächen. Für 2026 und 2027 wird eine stabile Inflationsentwicklung um 2,0 % prognostiziert. Die Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) dürfte bis 2027 von 2,8 % auf 1,9 % sinken, unterstützt durch nachlassenden Lohndruck, steigende Produktivität und anhaltende Effekte der vergangenen geldpolitischen Straffung.6

Der weitere Verlauf auf den Investmentmärkten wird maßgeblich von den Zinsentscheidungen der EZB abhängen. Mit dem nachlassenden Inflationsdruck dürfte die EZB ihre Zinssätze in den kommenden Jahren weiter senken. Der Dreimonats-Euribor lag 2024 durchschnittlich bei 3,6 %. Für 2025 wird ein Absinken auf 2,1 % für und 2026 auf 2,0 % erwartet. Die bevorstehenden Zinssenkungen dürften das Wirtschaftswachstum unterstützen. Allerdings sind die Auswirkungen der vorherigen geldpolitischen Straffung noch spürbar, insbesondere bei der Kreditvergabe. Während sich die Finanzierungsbedingungen mittelfristig verbessern könnten, bleibt die Dynamik begrenzt, da Unternehmen angesichts anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin vorsichtig bei Investitionsentscheidungen agieren.7

Die Geschäftsführung geht in Summe von einer minimal verbesserten Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Jahr 2025 aus.

2. Voraussichtliche Entwicklung der Ertragslage

Hinsichtlich der Erwartungen der Geschäftsführung bezüglich der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verweisen wir auf die unter D II. 1 gemachten Ausführungen. Nach Auffassung der Geschäftsführung werden Investitionen in Immobilien auch im Jahr 2025 in den Portfolien von Anlegern und institutionellen Investoren eine bedeutende Rolle spielen, wenngleich die Allokationsquoten für den Bereich Immobilien vorerst maximal gleichbleibend bis leicht sinkend erwartet werden.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 von einem wesentlich sinkenden operativen Ergebnis EBIT bei stark steigenden Umsatzerlösen und stark steigenden Verwaltungsaufwendungen aus.

Der Erwerb des „Front Office Commercial“ von der Catella Real Estate AG mit den verbundenen Umsatzerlösen aus dem laufenden Management der ab dem Geschäftsjahr 2025 zusätzlich beratenen Fonds und Mandate wird sich in stark steigenden laufenden Management Gebühren niederschlagen.

Die einmaligen und mandatsabhängigen Transaktionsgebühren prognostiziert die Geschäftsführung auf Grund des Sondereffekts der Umstrukturierung ebenfalls signifikant oberhalb der Transaktionsgebühren im Geschäftsjahr 2024.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung geht die Geschäftsführung nicht davon aus, dass im Geschäftsjahr 2025 Performance Fees vereinnahmt werden.

Die Verwaltungsaufwendungen werden signifikant steigend erwartet. Die zusätzlich verwalteten Fonds und Mandate führen zu stark steigenden Aufwendungen für bezogene Auslagerungs- und Beratungsleistungen. Mit dem Erwerb des „Front Office Commercial“ von der Catella Real Estate AG werden die diesem Geschäftsbereich zugeordneten 41 Mitarbeiter übernommen, was sich in stark steigendem Personal- und Verwaltungsaufwand niederschlägt. Zudem wird der Sondereffekt der Abschreibung der Anschaffungskosten des Erwerbs des „Front Office Commercial“ zu stark erhöhtem Aufwand aus Abschreibungen führen.

Insgesamt werden die Steigerungen im Verwaltungsaufwand den Zugewinn an Umsatzerlösen übersteigen sowie positive Effekte wie Effizienzsteigerungen und eine damit verbundene geringere Aufwandquote im operativen Geschäft im Geschäftsjahr 2025 noch nicht erreicht werden.

5. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung

Die Geschäftsführung erwartet auch künftig eine grundsätzlich weiterhin stabile Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grundlage der vorhandenen Erkenntnisse und Informationen bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenwärtig sowie auch in absehbarer Zukunft keine wesentlichen Risiken, die einzeln oder in Summe den Fortbestand der Catella Investment Management GmbH gefährden könnten.

E. Nachtragsbericht

Zu Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang.

 

Berlin, 14.05.2025

Catella Investment Management GmbH

Geschäftsführung

gez. Michael Fink

gez. Michael Keune

1 Im Laufe des Berichtszeitraums wurde die Catella Residential Investment Management GmbH in Catella Investment Management GmbH umfirmiert, im Folgenden wird die Gesellschaft nach der zum Stichtag 31.12.2024 geltenden Firmierung benannt.

2 European Central Bank, Eurosystem staff macroeconomic projections for the euro area, March 2025, https://www.ecb.europa.eu/press/projections/html/ecb.projections202503_ecbstaff~106050a4fa.en.html

3 MSCI (2025) - Capital Trends Europe Q4 2024, https://app.rcanalytics.com/trends/reports

4 MSCI (2025) - Capital Trends Europe Q4 2024, https://app.rcanalytics.com/trends/reports

5 MSCI (2025) - Capital Trends Europe Q4 2024, https://app.rcanalytics.com/trends/reports

6 European Central Bank, Eurosystem staff macroeconomic projections for the euro area, March 2025, https://www.ecb.europa.eu/press/projections/html/ecb.projections202503_ecbstaff~106050a4fa.en.html

7 European Central Bank, Eurosystem staff macroeconomic projections for the euro area, March 2025, https://www.ecb.europa.eu/press/projections/html/ecb.projections202503_ecbstaff~106050a4fa.en.html

Bilanz

Aktiva

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.573.626,10 2.749.601,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.313.278,38 1.435.100,00
II. Sachanlagen 404.175,00 658.276,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 404.175,00 658.276,00
III. Finanzanlagen 856.172,72 656.225,72
B. Umlaufvermögen 13.839.127,36 19.084.743,96
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.442.017,69 6.359.206,16
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.244.201,03 4.191.535,79
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.197.816,66 2.167.670,37
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.397.109,67 12.725.537,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 669.404,02 490.655,47
Aktiva 17.082.157,48 22.325.001,15

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 875.000,00 875.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 850.000,00 850.000,00
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 6.805.438,10 9.422.581,17
C. Verbindlichkeiten 9.401.719,38 12.027.419,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.029.627,42 11.360.338,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.029.627,42 11.360.338,45
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.372.091,96 667.081,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.372.091,96 667.081,53
Passiva 17.082.157,48 22.325.001,15

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 24.693.277,03 32.251.822,33
2. Personalaufwand 10.461.934,77 13.368.014,96
a) Löhne und Gehälter 9.591.017,89 12.266.494,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 870.916,88 1.101.520,92
davon für Altersversorgung 120.193,85 154.195,42
3. Abschreibungen 617.384,36 644.317,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 617.384,36 644.317,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.334.344,08 7.758.646,86
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 697,24 879,36
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.200,84 11.515,68
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 182.996,55 231.249,04
davon Erträge aus Abzinsung 46,16 31.220,12
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 204.403,85 222.323,16
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 74.867,08 2.029,29
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 89.976,70 74.639,50
9. Ergebnis nach Steuern 6.189.430,66 10.426.645,02
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.189.430,66 10.426.645,02
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Catella Investment Management GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht Catella Investment Management GmbH
Firmensitz laut Registergericht Berlin
Registergericht Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr. HRB 188654

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, zwischen einem bis 15 Jahren, linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennbetrag berücksichtigt.

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nennbetrag berücksichtigt.

Die im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgebildeten Ausgaben werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Ertragsteuern von ausländischen Betriebsstätten.

Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Es werden alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken in dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes, der sich aus den vergangenen sieben Jahren ergibt, abgezinst. Sich darauf ergebende Änderungen gehen in das Finanzergebnis.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Catella Investment Management GmbH betreibt ihre geschäftlichen Aktivitäten im überwiegenden Umfang im Euro-Raum. Über Geschäftsbeziehungen zu Konzerngesellschaften werden auch Geschäftsaktivitäten in fremden Währungen (Britisches Pfund, Schwedische Krone) abgewickelt, Zudem werden Leistungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik eingekauft, die in US-Dollar fakturiert werden. Der Jahresabschluss enthält deshalb auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet und angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 2.244 (Vj. TEUR 4.192) auch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen betreffen TEUR 7 (Vj. TEUR 181) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 832 (Vj. TEUR 934) auch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3.2 Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens gemäß den Anforderungen des § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anlagenspiegel am Ende dieses Anhangs zu entnehmen.

3.3 Finanzanlagen

Der Marktwert der Wertpapiere des Finanzanlagevermögens (Investmentfonds/offene Immobilienfonds) mit einem Buchwert von insgesamt EUR 856.172,72 beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 809.615,36. Eine außerplanmäßige Abschreibung auf den beizulegenden Wert wurde nicht vorgenommen, da die Wertminderung als nicht dauerhaft und im Bereich üblicher Kursschwankungen liegend eingestuft wird.

3.4 Guthaben bei Kreditinstituten

Zum Bilanzstichtag sind Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 70 verpfändet.

3.5 Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen enthält Rückstellungsarten, die vom Umfang her als erheblich einzuordnen sind. Hierbei handelt es sich um Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 6.378 (Vj. TEUR 8.454).

3.6 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Davon bestehen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) folgende Verbindlichkeiten:

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Sachverhalte 31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
Verbindlichkeiten aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags 6.189.430,66 10.426.645,02

3.7 Angabe zu den Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 9.401 (Vorjahr TEUR 12.028), davon aus Steuern TEUR 161 (Vorjahr TEUR 262) und aus Sozialabgaben TEUR 21 (Vorjahr TEUR 37).

3.8 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 10.413 sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.918. Sie umfassen insbesondere Verpflichtungen aus Wartungs-, Miet- und Pachtverträgen, Dienstleistungsverträgen sowie sonstige Vertragsverbindlichkeiten.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Sonstige betriebliche Erträge

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen EUR 13 (Vj. EUR 14) auf Erträge aus der Währungsumrechnung.

4.2 Personalaufwand

Von den Personalaufwendungen entfallen TEUR 120 (Vj. TEUR 154) auf Aufwendungen aus der betrieblichen Altersversorgung.

4.3 Sonstiger betrieblicher Aufwand

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 8 (Vj. TEUR 45) auf Aufwendungen aus der Währungsumrechnung.

4.4 Zinsen und ähnliche Erträge

Von den Zinserträgen entfallen TEUR 0 (Vj. TEUR 31) auf Erträge aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen.

4.5 Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 127 (Vj. TEUR 218) auf Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Weiter entfallen TEUR 75 (Vj. TEUR 2) der Zinsaufwendungen auf Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

5. Sonstige Angaben

5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen 2024
Anzahl
Asset Management 10
Operations 8
Fund Controlling & Fund Finance 8
Fund Management 10
Business Development & Sales 3
Investment Research, AI & Innovation / ESG 4
Technical Management 7
Transaction Management 6
Summe 55

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 55 ohne Geschäftsführer.

5.2 Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

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Geschäftsführer
Xavier Jongen (bis 3. Dezember 2024) Geschäftsführer Corporate Strategy, Investment Research, ESG
Michael Keune Geschäftsführer Fund Management, Transaction Management, Technical und Asset Management
Michael Fink Geschäftsführer Business Development & Investor Relation, Operations, Fund Controlling & Fund Finance

Hinsichtlich der Bezüge wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

5.3 Konzernzugehörigkeit

Die Catella Investment Management GmbH wird als Tochtergesellschaft der Catella Investment Management Holding GmbH mit Sitz in Berlin (Beteiligung 100 %) in den Konzernabschluss der Catella AB mit Sitz in Stockholm, Schweden, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist im schwedischen Unternehmensregister "Bolagsverket" unter der Registernummer 556079-1419 erhältlich.

5.4 Honorare des Abschlussprüfers

Folgende Honorare des Abschlussprüfers KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden berechnet:

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in TEUR 2024
für Abschlussprüfungen 51
für sonstige Leistungen 32
Summe 83

Die sonstige Leistungen beinhalten die kritische Durchsicht (“Review”) eines Investment Models.

5.5 Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 6.189.430,66 wird auf Grundlage des Ergebnisabführungsvertrages vollständig an die Gesellschafter abgeführt.

5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Zum wirtschaftlichen Stichtag 1. Januar 2025 hat die Catella Investment Management GmbH den Unternehmensbereich „Front Office Commercial“ der Catella Real Estate AG mit allen diesem zuzuordnenden Vermögensgegenständen erworben. Durch diesen Betriebsteilübergang kam es auf Grund der gesetzlichen Anordnung des § 613a Abs. 1 BGB zu einem Übergang der dem „Front Office Commercial“ zugeordneten Arbeitsverhältnisse von 41 Mitarbeitern. Die Catella Investment Management GmbH bietet durch den Unternehmensbereich „Front Office“ mit den Unterbereichen kaufmännisches und technisches Asset Management, Transaktions- und Portfolio Management, Vertrieb und Client Relations sowie Fund Controlling und Fund Finance künftig Management- und Beratungstätigkeiten für alle immobilienbezogenen Assetklassen an. Der Erwerb des Unternehmensbereichs „Front Office Commercial“ wird zu stark steigenden Umsatzerlösen sowie Aufwendungen im Geschäftsjahr 2025 beitragen und sich damit voraussichtlich zunächst negativ auf das Ergebnis auswirken.

Darüber hinaus traten nach dem Abschluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

5.7 Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, den 13.05.2025

Die Geschäftsführung

gez. Michael Fink

gez. Michael Keune

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 26.05.2025 festgestellt.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Catella Investment Management GmbH , Berlin Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Catella Investment Management GmbH (bis 5. Dezember 2024: Catella Residential Investment Management GmbH), Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catella Investment Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 14. Mai 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

16.05.2025

Lars Protze, Wirtschaftsprüfer

Rene Drotleff, Wirtschaftsprüfer

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