Live Nation Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Gordon Antonio seit 28.10.2022 | Geschäftsführer |
Ulrich Walther Gerd Meyer-Madaus seit 8.9.2022 | Prokura |
Annekatrin Schwanitz seit 15.7.2022 | Prokura |
Roy Baars seit 15.7.2022 | Prokura |
André Lieberberg seit 21.1.2016 | Geschäftsführer |
Marek Lieberberg seit 21.1.2016 | Geschäftsführer |
Ulrike Rosenfeld seit 8.7.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Live Nation International Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Live Nation Holdings GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Live Nation Holdings GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Live Nation Holdings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 7. Februar 2023 Ernst
& Young GmbH
Beckers, Wirtschaftsprüfer Röders, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2021
Konzernanhang für 2021Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, wurden in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht. Der Konzern war als Live-Entertainment-Veranstalter stark von den Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März 2022 ist ein Normalbetrieb wieder möglich. Der Konzernabschluss wurde daher weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Registerinformationen Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Live Nation Holdings GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 102005 eingetragen. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst neben der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, als Konzernmutter die folgenden inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, welche im Rahmen der Kapitalkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, welche erstmals konsolidiert werden, wird, soweit keine Ausnahmeregelung Anwendung findet, nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen. Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird dabei, soweit keine Ausnahmeregelung Anwendung findet, mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Anteile an assoziierten Unternehmen Der Konzernabschluss umfasst die Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin, welche als assoziiertes Unternehmen seit 1. Januar 2020 nach der Equity- Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden. Mit Erwerbszeitpunkt am 1. Januar 2020 wurden 50 % der Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG erworben. Die Kaufpreisallokation wurde auf den Erwerbszeitpunkt durchgeführt. Als wesentlicher Vermögensgegenstand wurde im Rahmen der Kaufpreisallokation ein Kundenstamm identifiziert. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation passive latente Steuern identifiziert, welche auf den erworbenen Kundenstamm entfallen. Neben der FRHUG Festival GmbH & Co. KG wurden im Vorjahr 50 % der Anteile an der Komplementär-GmbH (FHRUG Verwaltungs GmbH, Berlin) erworben. Da die Anteile der FRHUG Verwaltungs GmbH für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung sind, wird auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss verzichtet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten, nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung bei den inländischen Gesellschaften wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87% (Vj. 2,34%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,00 % (Vj. 1,00 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % (Vj. 0,00 %) berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Kapitalkonsolidierung der in 2017 erworbenen Anteile an der First Event AG, Frauenfeld, Schweiz und der Live Nation Brand Partnership & Media GmbH, Hamburg, führte zu als Geschäfts- oder Firmenwerte aktivierten Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 1.684 bzw. TEUR 389. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen. Zum 31. Dezember 2021 betragen die Restbuchwerte der entsprechenden Geschäfts oder Firmenwerte TEUR 1.077 bzw. TEUR 194 (Vj. TEUR 1.209 bzw. TEUR 233). Die Kapitalkonsolidierung der in 2019 erworbenen Anteile an der Mainland Music AG, Zürich, Schweiz, führte zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 604. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Restbuchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes TEUR 460 (Vj. TEUR 503). Der im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierte Kundenstamm der Mainland Music AG, Zürich, Schweiz, wird über die erwartete Nutzungsdauer von drei Jahren linear planmäßig abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Restbuchwert TEUR 0 (Vj. TEUR 347). Die in 2020 erworbene Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin, werden unter den Finanzanlagen als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Die Zugangsbewertung erfolgte zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 3.500. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt beträgt TEUR 1.870 und entfällt vollständig auf den Geschäfts- oder Firmenwert der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden in 2021 nicht vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden im Vorjahr unter den immateriellen Vermögensgegenständen für geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.083 vorgenommen. Angaben zum Anteilsbesitz Konsolidierungskreis
Vorräte Im Vorratsvermögen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen geleistete Anzahlungen auf Entertainment Veranstaltungen ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 10.994 (Vj. TEUR 10.708) Forderungen gegen den Gesellschafter. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 68.663 (Vj. TEUR 65.841) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.133 (Vj. TEUR 2.157) enthalten, die sich vor allem aus Sponsoringverträgen ergeben. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 (Vj. TEUR 25) und die Kapitalrücklage von TEUR 5.000 (Vj. TEUR 5.000) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung resultieren aus der Umrechnung der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Live Nation Switzerland GmbH, First Event AG sowie der Mainland Music AG. Für die nicht beherrschenden Anteile an der First Event AG und der Live Nation Brand Partnership & Media GmbH wurde gem. § 307 Abs.1 HGB ein Ausgleichsposten gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 263 (Vj. TEUR 281). Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 16.473 (Vj. TEUR 9.920) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für eine nachträgliche Kaufpreisverpflichtung aus dem Erwerb der Anteile an der Live Nation GmbH (TEUR 8.061; Vj. TEUR 8.061). Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.714 (Vj. TEUR 3.215) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.714 (Vj. TEUR 3.215) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:
Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 30,9 % (Vj. 30,9 %) zugrunde gelegt. Für die Schweizer Gesellschaften Mainland Music AG wurde ein Steuersatz von 21,50 % (Vj. 21,50 %) zugrunde gelegt, für die Schweizer Gesellschaft First Event AG wurde ein Steuersatz von 21,50 % (Vj. 21,50 %) zugrunde gelegt. Entwicklung der latenten Steuern Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Die Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 182 basiert auf der Entwicklung des Vermögensunterschiedes des Kundenstammes der Mainland Music AG von TEUR 94 sowie auf der Entwicklung des Vermögensunterschiedes der Pensionsrückstellungen der LN GmbH von TEUR 88. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden in der Region Deutschland, Schweiz und Österreich erzielt und gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 19.664 (Vj. TEUR 11.042) enthalten im Wesentlichen staatliche Unterstützung bedingt durch die Covid-19 Pandemie (TEUR 18.877; Vj. 3.410), aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 59; Vj. TEUR 6.236) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 206; Vj. TEUR 207). Abschreibungen Die Abschreibungen resultieren aus der planmäßigen Abschreibung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen In Höhe von TEUR 11.721 (Vj. TEUR 2.671) bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen die folgenden Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2022 und 2027. Sonstige Angaben Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt: Andre Lieberberg, Geschäftsführer Roy Baars (ab 14. April 2022), Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung In Bezug auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verweisen wir auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 87 (Vj. 102). Prüflings- und Beratungshonorare Die Honorare des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, werden im Konzernabschluss der Live Nation Entertainment, Inc., Beverly Hills, USA, angegeben. Dieser wird unter www.sec.gov offengelegt. Konzernverhältnisse Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von Live Nation Entertainment, Inc., Beverly Hills, USA, erstellt. Der Konzernabschluss ist unter www.sec.gov abrufbar. Die Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB Das Tochterunterunternehmen Live Nation GmbH nimmt die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB zum Teil in Anspruch, indem es auf die Aufstellung eines Lageberichtes und die Offenlegung des Jahresabschlusses verzichtet. Nachtragsbericht Ab Ende März 2022 konnte der Geschäftsbetrieb wieder im vollen Umfang aufgenommen werden, da Verbote zur Durchführung von Großveranstaltungen aufgrund des Virus COVID-19 ("Corona-Virus") aufgehoben wurden. Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Es bestehen keine Verfügungsbeschränkungen. Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 2.401 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 23. Januar 2023 Die Geschäftsführung gez. Andre Lieberberg gez. Roy Baars Entwicklung des Anlagevermögens 2021
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Grundlagen des Konzerns In den Konzernabschluss sind neben der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, als Mutterunternehmen alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Auf Konsolidierungsebene der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, werden alle Aktivitäten für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz zusammengefasst ("Live Nation GSA"). Der Live Nation GSA Konzern wird grundsätzlich dezentral geführt. Der Live Nation GSA Konzern ist insbesondere als Live-Entertainment-Veranstalter auf den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Vermarktung von Konzerten und anderen Veranstaltungen, sowohl für Einzelveranstaltungen als auch für Tourneen nationaler und internationaler Künstler und Musiker. Es werden sowohl Indoor als auch Open-Air-Konzerte und Veranstaltungen angeboten. Zur Bedienung der Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterhält der Live Nation GSA Konzern Niederlassungen in Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, München, Zürich (Schweiz), Frauenfeld (Schweiz) und Wien (Österreich), sowie seit 2019 in Lausanne (Schweiz). Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Infolge der andauernden COVID-19 Pandemie, ist die Weltwirtschaft seit Ende des 1. Quartals 2020 stark eingebrochen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurden im März 2020 weitreichende Einschränkungen beschlossen und angeordnet. Beschränkungen von sozialen Kontakten wurden weltweit eingeführt und äußerten sich durch angeordnete Einschränkungen von Kontakten, die vor allem durch das Einschränken von Reisen, Schließungen von Geschäften, Sportstätten, Restaurants, Kinos, sowie Verbote von Großveranstaltungen durchgesetzt wurden. Einige Lockerungen wurden zeitweise eingeführt, allerdings besteht das Verbot von Großveranstaltungen seit dem Beginn der Pandemie und reicht bis ins Jahr 2022. Die Bundesregierung hatte Anfang 2022 einen schrittweisen Stufenplan zur Aufhebung der Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens eingeführt, so das ab dem 20. März 2022 alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen entfielen. Im Vergleich zu 2020, konnte in 2021 das Bruttoinlandsprodukt (nominal) in Deutschland mit 5,8% gegenüber Vorjahr gemäß der Statista GmbH wieder gesteigert werden. Auch in 2022 und 2023 wird ein Wirtschaftswachstum (2022 3 % und 2023 2,9 % gegenüber Vorjahr) laut Statista GmbH erwartet, auch wenn diese durch die aktuelle wirtschaftspolitische Lage gebremst werden. So wirkt sich beispielsweise die hohe Inflation, besonders durch steigende Energiepreise, auch negativ auf die Veranstaltungsbranche aus. Geschäftsverlauf Durch das seit März 2020 bestehende und im Jahr 2021 andauernde Verbot von Großveranstaltungen ist der Konzernumsatz weiterhin gering im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie. Es konnten in 2021 nur knapp 100 Veranstaltungen stattfinden, im Vorjahr waren es ca. 300, was auch weit unter dem Wert vor der Pandemie liegt. Personal Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 87 Mitarbeiter beschäftigt. Dieser Durchschnittswert enthält keine Geschäftsführer. Die Personalaufwendungen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2021 auf EUR 10,9 Mio., was einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund vertraglicher Sonderzahlungen, entspricht. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage In Folge der seit März 2020 anhaltenden Pandemie und einem daraus resultierenden Veranstaltungsverbot, konnten im Geschäftsjahr 2021 lediglich EUR 22,9 Mio. (Vj. EUR 42,2 Mio.) Umsatzerlöse erwirtschaftet werden, davon wurden 15,5 Mio. in Deutschland, 7,2 Mio. in der Schweiz und 0,2 Mio. in Österreich erwirtschaftet. Zusätzlich sind in den EUR 19,7 Mio. sonstigen betrieblichen Erträgen vor allem Unterstützungshilfen vom Staat aufgrund der andauernden Pandemie enthalten. Analog zu geringeren Umsatzerlösen, reduzieren sich im Jahr 2021 auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen von EUR 32,4 Mio. auf EUR 20,3 Mio. Die operative Marge aus der Durchführung von Live-Entertainment Veranstaltungen (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) beträgt für das Geschäftsjahr 2021 EUR 2,6 Mio. (Vj. EUR 9,8 Mio.), entsprechend einer Umsatzrendite (Verhältnis operative Marge zu Umsatzerlöse) von 11,4 % (Vj. 23,2%). Der Personalaufwand (Löhne und Gehälter und soziale Abgaben) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 9,6 Mio. (Vj. EUR 8,0 Mio.). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen reduzieren sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 11 Mio. auf EUR 1,2 Mio. Im Vorjahr gab es hier im Wesentlichen Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte von EUR 6,8 Mio. die in 2021 nur noch bei EUR 0,3 Mio. liegen. Diese wurden planmäßig abgeschrieben. Insgesamt erzielte der Live Nation GSA Konzern im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn vor Berücksichtigung von Steuern von EUR 4,5 Mio. (Vj. EUR -4,6 Mio.). Finanzlage Der Finanzmittelfonds hat sich mit EUR 118,3 Mio. zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020 (EUR 39,9 Mio.) um EUR 78,4 Mio. erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 78,7 Mio. erhöhte sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr (EUR 3,9 Mio.). Insbesondere haben sich erhaltene Anzahlungen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 80,8 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert vor allem aus Stadion Shows, die Ende 2021 für den Folgesommer erfolgreich in den Verkauf gegangen sind. Gegenläufige Effekte resultieren aus der Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 8,8 Mio. Hier resultiert die Zunahme vor allem aus staatlichen Unterstützungshilfen, die zwar genehmigt, aber noch nicht ausgezahlt waren. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist negativ und beträgt EUR -0,3 Mio. (Vj. EUR - 3,6 Mio.). Dieser ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Es gab im Vergleich zum Vorjahr keine größeren Investitionen. Das Vorjahr enthielt die Investition in den Erwerb von Anteilen an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG. Aus der Zahlung von Dividenden an Minderheitsgesellschafter ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von EUR - 0,2 Mio. (Vj. EUR -1,3 Mio.). Der Live Nation Holdings Konzern war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Vermögenslage Das Anlagevermögen des Live Nation GSA Konzerns beträgt zum 31. Dezember 2021 EUR 5,9 Mio. (Vj. EUR 6,9 Mio.), entsprechend 2,7 % (Vj. 5,4 %) der Bilanzsumme, und beinhaltet im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte von EUR 1,7 Mio., sowie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen i. H .v. EUR 2,9 Mio. Das Umlaufvermögen ist zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr von EUR 119,0 Mio. um EUR 89,6 Mio. auf EUR 208,6 Mio. gestiegen. Hauptgrund ist hier der Anstieg im Kassenbestand, der aus dem erfolgreichen Vorverkauf von Stadion Shows während 2021 für den Folgesommer resultiert. Es umfasst demnach ca. 97,1 % der Bilanzsumme (Vj. 94,3 %) und beinhaltet im Wesentlichen mit EUR 68,7 Mio. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vj. EUR 65,8 Mio.) und mit EUR 118,3 Mio. Kassenbestände und Bankguthaben (Vj. EUR 39,9 Mio.). In 2021 ist die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 P.P. auf 16,3 % gesunken. Dennoch verfügt der Konzern weiterhin über eine positive Eigenkapitalposition. Mit EUR 150,9 Mio. (Vj. EUR 70,0 Mio.) entfällt der wesentliche Teil der Verbindlichkeiten von EUR 161,7 Mio. (Vj. EUR 82,4 Mio.) wie im Vorjahr auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, insbesondere aus Ticketverkäufen für zukünftig geplante Live-Entertainment Veranstaltungen. Gesamtaussage Während des 1. Quartals 2020 trat eine weltweite Pandemie durch das Virus COVID-19 ("Corona-Virus") ein. Durch das seit März 2020 bestehende Verbot zur Durchführung von Großveranstaltungen ergaben sich wesentliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Live Nation GSA Konzerns für die Geschäftsjahre 2020 und 2021. Im Folgejahr wurde von der Bundesregierung ein Stufenplan zur schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen eingeführt. Ab dem 20. März 2022 wurden alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen aufgehoben. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht Chancenbericht Wir können mit Zufriedenheit feststellen, dass die Nachfrage nach Live-Entertainment Veranstaltungen mit dem Wegfallen von Einschränkungen im Frühjahr 2022 weiterhin groß ist und wir mit über 1.400 geplanten Veranstaltungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 anstreben konnten. Geplante Akquise-Geschäfte in Folgejahren erhöhen die Marktpräsenz in der Veranstaltungsbranche. Risikobericht Aktuell ist ein Normalbetrieb wieder möglich. Es ist abzuwarten, ob zukünftig wieder coronabedingte Einschränkungen eingeführt werden. Dennoch hat es sich gezeigt, das mit pandemiebedingten Einschränkungen der Staat entsprechende finanzielle Unterstützung gewährt, um Insolvenzen entgegenzuwirken. Gegebenenfalls können auch wieder kostensparende Maßnahmen und Kurzarbeit eingeführt werden. Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage in Europa ist geprägt vom Krieg in der Ukraine. Eine Inflation von knapp 10% innerhalb der letzten 12 Monate bis Oktober 2022 führt zu Einschränkungen im Kaufverhalten der Bevölkerung. Wir gehen dennoch davon aus, dass eine positive Nachfrage für Konzerte bestehen bleibt, um seine Lieblingsband oder Sänger zu sehen. Prognosebericht Für das Jahr 2021 wurde zwar eine Prognose erstellt, ein Vergleich zum tatsächlichen Ergebnis ist hier allerdings nicht aussagekräftig. Ende 2020 wurde noch damit geplant, dass wir zumindest in der 2. Jahreshälfte 2021 eine Vielzahl an Shows veranstalten können. Tatsächlich ist ein normal frequentierter Geschäftsbetrieb erst seit Frühjahr 2022 wieder möglich. Aufgrund der Minderung des Risikos, schwer an COVID-19 zu erkranken, und der damit verbundenen Aufhebungen der Beschränkungen in 2022 konnte sich unsere Branche wieder erholen. Das Jahr 2022 zeigt sich insgesamt als erfolgreich. Es konnten über 1.400 Veranstaltungen geplant und bis Jahresende durchgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet der Live Nation GSA Konzern Umsatzerlöse von ca. 309 Mio., eine operative Marge von ca. 37 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern von ca. 15 Mio. Im September 2022 wurden 73,08 % der Anteile der Goodlive GmbH, Berlin, erworben, die Festivals, Konzerte sowie Event Catering betreibt.
Frankfurt am Main, den 23. Januar 2023 Die Geschäftsführung Andre Lieberberg Roy Baars GESELLSCHAFTERBESCHLUSS/ SHAREHOLDER RESOLUTIONGEMÄß § 264 ABS. 3 NR. 1 HGB FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021
Berlin, 18.01.23 Live Nation Holdings GmbH Roy Baars, Geschäftsführer ERKLÄRUNG GEMÄß § 264 ABS. 3 Nr. 2 HGB FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021/DECLARATION ACCORDING TO SEC. 264 (3) No. 2 OF THE GERMAN COMMERCIAL CODE FOR FINANCIAL YEAR 2021
Berlin 19.01.23 Live Nation Holdings GmbH Roy Baars, Geschäftsführer / Managing Director GESELLSCHAFTERBESCHLUSS / SHAREHOLDER RESOLUTIONBILLIGUNG DES KONZERNABSCHLUSSES 2021 / APPROVAL (BILLIGUNG) OF THE CONSOLIDATED FINANCIAL STATEMENTS 2021
Monmouth; 20/03/23 für / on behalf of Live Nation International Holdings B.V. Alexander Dawes als deren Geschäftsführer (A) für die / as its managing director (A) for Live Nation International Holdings B.V. Gabriël Johannes Aarnoudse als deren Geschäftsführer (B) für die / as its managing director (B) for Live Nation International Holdings B.V. |
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