Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 102216
Vorher
mertus 209. GmbH
Eingetragen
21.5.2015
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteFondsmanagement
Gegenstand
Verwaltung eigener Vermögenswerte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Gordon Antonio
seit 28.10.2022
Geschäftsführer
Prokura
Annekatrin Schwanitz
seit 15.7.2022
Prokura
Roy Baars
seit 15.7.2022
Prokura
André Lieberberg
seit 21.1.2016
Geschäftsführer
Marek Lieberberg
seit 21.1.2016
Geschäftsführer
Ulrike Rosenfeld
seit 8.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Live Nation International Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Live Nation Holdings GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Live Nation Holdings GmbH

Frankfurt am Main

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Live Nation Holdings GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Live Nation Holdings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 7. Februar 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beckers, Wirtschaftsprüfer

Röders, Wirtschaftsprüfer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
TEUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 347
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.731 1.945
1.731 2.292
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138 151
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094 1.141
1.232 1.292
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.939 3.289
5.902 6.873
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 6.591 5.288
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.617 3.156
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 68.663 65.841
3. Sonstige Vermögensgegenstände 13.499 4.734
83.779 73.731
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 118.267 39.941
208.637 118.960
C. Rechnungsabgrenzungsposten 168 204
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 44 103
214.751 126.140

Passiva

31.12.2020
TEUR TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 5.000 5.000
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 410 178
IV. Konzernbilanzgewinn 28.764 25.747
V. Nicht beherrschende Anteile 758 984
34.957 31.934
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 104 11
2. Steuerrückstellungen 1.360 554
3. Sonstige Rückstellungen 16.473 9.920
17.937 10.485
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 150.890 70.044
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.227 1.787
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.714 3.215
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.832 7.326
davon aus Steuern TEUR 279 (Vi. TEUR 397)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 22 (Vj. TEUR 3)
161.663 82.372
D. Rechnungsabgrenzungsposten 20 993
E. Passive latente Steuern 174 356
214.751 126.140

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2021 2020
TEUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 22.870 42.229
2. Sonstige betriebliche Erträge 19.664 11.042
davon Erträge aus der Währungsumrechnung TEUR 206 (Vj. TEUR 207)
42.534 53.271
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 20.370 32.382
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.578 8.028
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.362 1.282
davon für Altersversorgung TEUR 309 (Vj. TEUR 100)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.202 11.000
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.840 6.603
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung TEUR 147 (Vj. TEUR 281)
39.352 59.295
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.010 2.180
8. Aufwendungen für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 163 24
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 577 684
davon an verbundene Unternehmen TEUR 489 (Vj. TEUR 522)
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung TEUR 25 (Vj. TEUR 24)
1.270 1.472
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.398 550
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern TEUR-182 (Vj. TEUR -91)
11. Ergebnis nach Steuern 3.054 -5.102
12. Sonstige Steuern 70 7
13. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 2.984 -5.109
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 25.747 30.243
15. Nicht beherrschenden Anteilen zustehender Gewinn 33 613
16. Konzernbilanzgewinn 28.764 25.747

Konzern-Kapitalflussrechnung für 2021

2020
TEUR TEUR
1. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 2.984 -5.109
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.202 11.000
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen 6.646 -11.719
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen 16 25
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -11.256 -3.154
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 78.136 13.605
Beteiligungsaufwendungen (+) 163 24
Ertragsteueraufwand/-ertrag (+/-) 748 0
Ertragsteuerzahlungen (+ / -) 58 -788
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 78.697 3.884
2. Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -344 -73
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen kurzfristigen Finanzdisposition 0 -3.500
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -344 -3.573
3. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Gezahlte Dividenden (-) -187 -1.313
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -187 -1.313
4. Finanzmittelfonds am Ende der Periode
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (Zwischensummen 1 - 3) 78.166 -1.002
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 160 42
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 39.941 40.901
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 118.267 39.941
5. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Liquide Mittel 118.267 39.941
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 118.267 39.941

Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2021

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Konzernbilanzgewinn
TEUR TEUR TEUR
01.01.2020 25 5.000 30.243
Gezahlte Dividenden 0 0 0
0 0 0
Konzern-Jahresfehlbetrag 0 0 -4.496
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 -4.496
31.12.2020 25 5.000 25.747
Gezahlte Dividenden 0 0 0
0 0 0
Konzern-Jahresüberschuss 0 0 3.017
Übriges Konzernergebnis 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 0 0 3.017
31.12.2021 25 5.000 28.764
Mutterunternehmen Nicht beherrschende Anteile
kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital gemäß Konzernbilanz Minderheitenkapital
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR
01.01.2020 123 35.392 2.745
Gezahlte Dividenden 0 0 -1.313
0 0 -1.313
Konzern-Jahresfehlbetrag 0 -4.496 -613
Übriges Konzernergebnis 54 54 0
Konzerngesamtergebnis 54 -4.442 -613
31.12.2020 178 30.950 819
Gezahlte Dividenden 0 0 -187
0 0 -187
Konzern-Jahresüberschuss 0 3.017 -33
Übriges Konzernergebnis 232 232 0
Konzerngesamtergebnis 232 3.249 -33
31.12.2021 410 34.199 599
Nicht beherrschende Anteile
kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital Konzerneigenkapital
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
TEUR TEUR TEUR
01.01.2020 135 2.880 38.271
Gezahlte Dividenden 0 -1.313 -1.313
0 -1.313 -1.313
Konzern-Jahresfehlbetrag 0 -613 -5.109
Übriges Konzernergebnis 30 30 84
Konzerngesamtergebnis 30 -583 -5.025
31.12.2020 165 984 31.934
Gezahlte Dividenden 0 -187 -187
0 -187 -187
Konzern-Jahresüberschuss 0 -33 2.984
Übriges Konzernergebnis -6 -6 226
Konzerngesamtergebnis -6 -39 3.210
31.12.2021 159 758 34.957

Konzernanhang für 2021

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, wurden in der Bilanz oder in der Gewinn- und Verlustrechnung gemacht.

Der Konzern war als Live-Entertainment-Veranstalter stark von den Auswirkungen und Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März 2022 ist ein Normalbetrieb wieder möglich. Der Konzernabschluss wurde daher weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Registerinformationen

Das Mutterunternehmen ist unter der Firma Live Nation Holdings GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 102005 eingetragen.

Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst neben der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, als Konzernmutter die folgenden inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, welche im Rahmen der Kapitalkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden:

Live Nation GmbH, Frankfurt am Main

Live Nation Theater GmbH, Frankfurt am Main

Live Nation Brand Partnership & Media GmbH, Hamburg

Live Nation Austria GmbH, Wien, Österreich

Live Nation Switzerland GmbH, Zürich, Schweiz

First Event AG, Frauenfeld, Schweiz

Mainland Music AG, Zürich, Schweiz

Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Unternehmen, welche erstmals konsolidiert werden, wird, soweit keine Ausnahmeregelung Anwendung findet, nach der Erwerbsmethode zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, vorgenommen.

Dabei wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird dabei, soweit keine Ausnahmeregelung Anwendung findet, mit dem Betrag angesetzt, der dem zum Konsolidierungszeitpunkt beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten entspricht. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wird, wenn er auf der Aktivseite entsteht, als Geschäfts- oder Firmenwert und, wenn er auf der Passivseite entsteht, unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Konzernunternehmen werden aufgerechnet.

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden die Erlöse aus Innenumsätzen sowie anderen konzerninternen Erträgen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert.

Anteile an assoziierten Unternehmen

Der Konzernabschluss umfasst die Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin, welche als assoziiertes Unternehmen seit 1. Januar 2020 nach der Equity- Methode in den Konzernabschluss einbezogen werden.

Mit Erwerbszeitpunkt am 1. Januar 2020 wurden 50 % der Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG erworben. Die Kaufpreisallokation wurde auf den Erwerbszeitpunkt durchgeführt. Als wesentlicher Vermögensgegenstand wurde im Rahmen der Kaufpreisallokation ein Kundenstamm identifiziert. Darüber hinaus wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation passive latente Steuern identifiziert, welche auf den erworbenen Kundenstamm entfallen.

Neben der FRHUG Festival GmbH & Co. KG wurden im Vorjahr 50 % der Anteile an der Komplementär-GmbH (FHRUG Verwaltungs GmbH, Berlin) erworben. Da die Anteile der FRHUG Verwaltungs GmbH für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses von untergeordneter Bedeutung sind, wird auf die Einbeziehung in den Konzernabschluss verzichtet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr unveränderten, nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geschäfts- oder Firmenwerte einschließlich der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung von Anteilen werden über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Der Kassenbestand und die Bankguthaben wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung bei den inländischen Gesellschaften wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten vergangenen 10 Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,87% (Vj. 2,34%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 1,00 % (Vj. 1,00 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % (Vj. 0,00 %) berücksichtigt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Dabei werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts bzw. eines negativen Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 298 Abs. 1 i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Die Aktiv- und Passivposten der in ausländischer Währung aufgestellten Jahresabschlüsse wurden, mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz ist innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Kapitalkonsolidierung der in 2017 erworbenen Anteile an der First Event AG, Frauenfeld, Schweiz und der Live Nation Brand Partnership & Media GmbH, Hamburg, führte zu als Geschäfts- oder Firmenwerte aktivierten Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 1.684 bzw. TEUR 389. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen. Zum 31. Dezember 2021 betragen die Restbuchwerte der entsprechenden Geschäfts oder Firmenwerte TEUR 1.077 bzw. TEUR 194 (Vj. TEUR 1.209 bzw. TEUR 233).

Die Kapitalkonsolidierung der in 2019 erworbenen Anteile an der Mainland Music AG, Zürich, Schweiz, führte zu einem als Geschäfts- oder Firmenwert aktivierten Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 604. Da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wird von einer Nutzungsdauer von 10 Jahren ausgegangen. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Restbuchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes TEUR 460 (Vj. TEUR 503).

Der im Rahmen der Erstkonsolidierung identifizierte Kundenstamm der Mainland Music AG, Zürich, Schweiz, wird über die erwartete Nutzungsdauer von drei Jahren linear planmäßig abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2021 beträgt der Restbuchwert TEUR 0 (Vj. TEUR 347).

Die in 2020 erworbene Anteile an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin, werden unter den Finanzanlagen als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Die Zugangsbewertung erfolgte zu Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 3.500. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt beträgt TEUR 1.870 und entfällt vollständig auf den Geschäfts- oder Firmenwert der FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin.

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden in 2021 nicht vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden im Vorjahr unter den immateriellen Vermögensgegenständen für geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 2.083 vorgenommen.

Angaben zum Anteilsbesitz

Konsolidierungskreis

Konsolidierungs-Status Beteiligung %
Inland
Name, Sitz
- Live Nation GmbH, Frankfurt am Main Voll 100
- Live Nation Theater GmbH, Frankfurt am Main Voll 100
- Live Nation Brand Partnership & Media GmbH, Hamburg Voll 51
- FRHUG Festival GmbH & Co. KG, Berlin Equity 50
- FRHUG Verwaltungs GmbH, Berlin Verzicht 50
Ausland
Name, Sitz
- Live Nation Austria GmbH, Wien, Österreich Voll 100
- Live Nation Switzerland GmbH, Zürich, Schweiz Voll 100
- Mainland Music AG, Zürich, Schweiz Voll 100
- First Event AG, Frauenfeld, Schweiz Voll 51

Vorräte

Im Vorratsvermögen werden wie im Vorjahr im Wesentlichen geleistete Anzahlungen auf Entertainment Veranstaltungen ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 10.994 (Vj. TEUR 10.708) Forderungen gegen den Gesellschafter.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 68.663 (Vj. TEUR 65.841) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.133 (Vj. TEUR 2.157) enthalten, die sich vor allem aus Sponsoringverträgen ergeben.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 (Vj. TEUR 25) und die Kapitalrücklage von TEUR 5.000 (Vj. TEUR 5.000) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten.

Die Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung resultieren aus der Umrechnung der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Live Nation Switzerland GmbH, First Event AG sowie der Mainland Music AG.

Für die nicht beherrschenden Anteile an der First Event AG und der Live Nation Brand Partnership & Media GmbH wurde gem. § 307 Abs.1 HGB ein Ausgleichsposten gebildet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 263 (Vj. TEUR 281).

Angaben zur Verrechnung nach § 298 Abs. 1 i. V. m. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.354 1.029
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 1.294 1.121
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 1.294 1.121
Verrechnete Aufwendungen 25 24
Verrechnete Erträge 6 52

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 16.473 (Vj. TEUR 9.920) und beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für eine nachträgliche Kaufpreisverpflichtung aus dem Erwerb der Anteile an der Live Nation GmbH (TEUR 8.061; Vj. TEUR 8.061).

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.714 (Vj. TEUR 3.215) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.714 (Vj. TEUR 3.215) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Latente Steuerschulden auf Differenzen
bilanzieller Wertansätze für
Kundenstamm Mainland Music AG - 347
Beteiligung LN GmbH 32.921 32.921
Gesamt 32.921 33.268

Der Berechnung wurde für inländische Steuern ein Steuersatz von 30,9 % (Vj. 30,9 %) zugrunde gelegt. Für die Schweizer Gesellschaften Mainland Music AG wurde ein Steuersatz von 21,50 % (Vj. 21,50 %) zugrunde gelegt, für die Schweizer Gesellschaft First Event AG wurde ein Steuersatz von 21,50 % (Vj. 21,50 %) zugrunde gelegt.

Entwicklung der latenten Steuern

Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
01.01.2021 0 356 356
31.12.2021 0 174 174
Veränderung 0 -182 -182

Die Veränderung der latenten Steuern in Höhe von TEUR 182 basiert auf der Entwicklung des Vermögensunterschiedes des Kundenstammes der Mainland Music AG von TEUR 94 sowie auf der Entwicklung des Vermögensunterschiedes der Pensionsrückstellungen der LN GmbH von TEUR 88.

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in der Region Deutschland, Schweiz und Österreich erzielt und gliedern sich wie folgt:

In TEUR Deutschland Schweiz Österreich Gesamt
2021 15.528 7.170 172 22.870
2020 34.880 5.347 2.002 42.229

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 19.664 (Vj. TEUR 11.042) enthalten im Wesentlichen staatliche Unterstützung bedingt durch die Covid-19 Pandemie (TEUR 18.877; Vj. 3.410), aus Versicherungsentschädigungen (TEUR 59; Vj. TEUR 6.236) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (TEUR 206; Vj. TEUR 207).

Abschreibungen

Die Abschreibungen resultieren aus der planmäßigen Abschreibung der Sachanlagen und der immateriellen Vermögensgegenstände. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In Höhe von TEUR 11.721 (Vj. TEUR 2.671) bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen die folgenden Sachverhalte:

2021 2020
TEUR TEUR
Leasingverträge 160 132
Mietverträge 11.561 2.539
11.721 2.671

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2022 und 2027.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt:

Andre Lieberberg, Geschäftsführer

Roy Baars (ab 14. April 2022), Geschäftsführer

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

In Bezug auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verweisen wir auf die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 87 (Vj. 102).

Prüflings- und Beratungshonorare

Die Honorare des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, werden im Konzernabschluss der Live Nation Entertainment, Inc., Beverly Hills, USA, angegeben. Dieser wird unter www.sec.gov offengelegt.

Konzernverhältnisse

Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von Live Nation Entertainment, Inc., Beverly Hills, USA, erstellt. Der Konzernabschluss ist unter www.sec.gov abrufbar.

Die Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB

Das Tochterunterunternehmen Live Nation GmbH nimmt die Erleichterungsvorschriften der § 264 Abs. 3 HGB zum Teil in Anspruch, indem es auf die Aufstellung eines Lageberichtes und die Offenlegung des Jahresabschlusses verzichtet.

Nachtragsbericht

Ab Ende März 2022 konnte der Geschäftsbetrieb wieder im vollen Umfang aufgenommen werden, da Verbote zur Durchführung von Großveranstaltungen aufgrund des Virus COVID-19 ("Corona-Virus") aufgehoben wurden.

Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht zu verzeichnen.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen.

Es bestehen keine Verfügungsbeschränkungen.

Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals im Geschäftsjahr ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 2.401 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 23. Januar 2023

Die Geschäftsführung

gez. Andre Lieberberg

gez. Roy Baars

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2021 Währungsänderung Zugänge Abgänge 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.232 271 0 0 7.503
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.359 110 0 0 35.469
42.591 381 0 0 42.972
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 176 0 0 0 176
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.419 0 344 239 2.524
2.595 0 344 239 2.700
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 3.500 0 0 0 3.500
48.686 381 344 239 49.172
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2021 Währungsänderung Zugänge Minderungen Equity Buchwert Abgänge 31.12.2021
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.885 271 347 0 0 7.503
2. Geschäfts- oder Firmenwert 33.414 44 280 0 0 33.738
40.299 315 627 0 0 41.241
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25 0 13 0 0 38
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.278 0 375 0 223 1.430
1.303 0 388 0 223 1.468
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 211 0 187 163 0 561
41.813 315 1.202 163 223 43.270
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 347
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.731 1.945
1.731 2.292
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 138 151
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.094 1.141
1.232 1.292
III. Finanzanlagen
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.939 3.289
5.902 6.873

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Grundlagen des Konzerns

In den Konzernabschluss sind neben der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, als Mutterunternehmen alle wesentlichen Tochtergesellschaften einbezogen. Auf Konsolidierungsebene der Live Nation Holdings GmbH, Frankfurt am Main, werden alle Aktivitäten für die Regionen Deutschland, Österreich und Schweiz zusammengefasst ("Live Nation GSA"). Der Live Nation GSA Konzern wird grundsätzlich dezentral geführt.

Der Live Nation GSA Konzern ist insbesondere als Live-Entertainment-Veranstalter auf den Märkten Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Planung, Vorbereitung, Durchführung und Vermarktung von Konzerten und anderen Veranstaltungen, sowohl für Einzelveranstaltungen als auch für Tourneen nationaler und internationaler Künstler und Musiker. Es werden sowohl Indoor als auch Open-Air-Konzerte und Veranstaltungen angeboten.

Zur Bedienung der Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterhält der Live Nation GSA Konzern Niederlassungen in Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg, München, Zürich (Schweiz), Frauenfeld (Schweiz) und Wien (Österreich), sowie seit 2019 in Lausanne (Schweiz).

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Infolge der andauernden COVID-19 Pandemie, ist die Weltwirtschaft seit Ende des 1. Quartals 2020 stark eingebrochen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurden im März 2020 weitreichende Einschränkungen beschlossen und angeordnet. Beschränkungen von sozialen Kontakten wurden weltweit eingeführt und äußerten sich durch angeordnete Einschränkungen von Kontakten, die vor allem durch das Einschränken von Reisen, Schließungen von Geschäften, Sportstätten, Restaurants, Kinos, sowie Verbote von Großveranstaltungen durchgesetzt wurden. Einige Lockerungen wurden zeitweise eingeführt, allerdings besteht das Verbot von Großveranstaltungen seit dem Beginn der Pandemie und reicht bis ins Jahr 2022. Die Bundesregierung hatte Anfang 2022 einen schrittweisen Stufenplan zur Aufhebung der Einschränkungen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens eingeführt, so das ab dem 20. März 2022 alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen entfielen.

Im Vergleich zu 2020, konnte in 2021 das Bruttoinlandsprodukt (nominal) in Deutschland mit 5,8% gegenüber Vorjahr gemäß der Statista GmbH wieder gesteigert werden. Auch in 2022 und 2023 wird ein Wirtschaftswachstum (2022 3 % und 2023 2,9 % gegenüber Vorjahr) laut Statista GmbH erwartet, auch wenn diese durch die aktuelle wirtschaftspolitische Lage gebremst werden. So wirkt sich beispielsweise die hohe Inflation, besonders durch steigende Energiepreise, auch negativ auf die Veranstaltungsbranche aus.

Geschäftsverlauf

Durch das seit März 2020 bestehende und im Jahr 2021 andauernde Verbot von Großveranstaltungen ist der Konzernumsatz weiterhin gering im Vergleich zu den Jahren vor der Pandemie. Es konnten in 2021 nur knapp 100 Veranstaltungen stattfinden, im Vorjahr waren es ca. 300, was auch weit unter dem Wert vor der Pandemie liegt.

Personal

Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 87 Mitarbeiter beschäftigt. Dieser Durchschnittswert enthält keine Geschäftsführer. Die Personalaufwendungen beliefen sich für das Geschäftsjahr 2021 auf EUR 10,9 Mio., was einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund vertraglicher Sonderzahlungen, entspricht.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

In Folge der seit März 2020 anhaltenden Pandemie und einem daraus resultierenden Veranstaltungsverbot, konnten im Geschäftsjahr 2021 lediglich EUR 22,9 Mio. (Vj. EUR 42,2 Mio.) Umsatzerlöse erwirtschaftet werden, davon wurden 15,5 Mio. in Deutschland, 7,2 Mio. in der Schweiz und 0,2 Mio. in Österreich erwirtschaftet.

Zusätzlich sind in den EUR 19,7 Mio. sonstigen betrieblichen Erträgen vor allem Unterstützungshilfen vom Staat aufgrund der andauernden Pandemie enthalten.

Analog zu geringeren Umsatzerlösen, reduzieren sich im Jahr 2021 auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen von EUR 32,4 Mio. auf EUR 20,3 Mio. Die operative Marge aus der Durchführung von Live-Entertainment Veranstaltungen (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) beträgt für das Geschäftsjahr 2021 EUR 2,6 Mio. (Vj. EUR 9,8 Mio.), entsprechend einer Umsatzrendite (Verhältnis operative Marge zu Umsatzerlöse) von 11,4 % (Vj. 23,2%).

Der Personalaufwand (Löhne und Gehälter und soziale Abgaben) erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf EUR 9,6 Mio. (Vj. EUR 8,0 Mio.).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen reduzieren sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 11 Mio. auf EUR 1,2 Mio. Im Vorjahr gab es hier im Wesentlichen Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte von EUR 6,8 Mio. die in 2021 nur noch bei EUR 0,3 Mio. liegen. Diese wurden planmäßig abgeschrieben.

Insgesamt erzielte der Live Nation GSA Konzern im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn vor Berücksichtigung von Steuern von EUR 4,5 Mio. (Vj. EUR -4,6 Mio.).

Finanzlage

Der Finanzmittelfonds hat sich mit EUR 118,3 Mio. zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020 (EUR 39,9 Mio.) um EUR 78,4 Mio. erhöht.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 78,7 Mio. erhöhte sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr (EUR 3,9 Mio.). Insbesondere haben sich erhaltene Anzahlungen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 80,8 Mio. erhöht. Die Erhöhung resultiert vor allem aus Stadion Shows, die Ende 2021 für den Folgesommer erfolgreich in den Verkauf gegangen sind. Gegenläufige Effekte resultieren aus der Zunahme der sonstigen Vermögensgegenstände von EUR 8,8 Mio. Hier resultiert die Zunahme vor allem aus staatlichen Unterstützungshilfen, die zwar genehmigt, aber noch nicht ausgezahlt waren.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist negativ und beträgt EUR -0,3 Mio. (Vj. EUR - 3,6 Mio.). Dieser ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Es gab im Vergleich zum Vorjahr keine größeren Investitionen. Das Vorjahr enthielt die Investition in den Erwerb von Anteilen an der FRHUG Festival GmbH & Co. KG.

Aus der Zahlung von Dividenden an Minderheitsgesellschafter ergibt sich für das Geschäftsjahr 2021 ein negativer Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von EUR - 0,2 Mio. (Vj. EUR -1,3 Mio.).

Der Live Nation Holdings Konzern war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen des Live Nation GSA Konzerns beträgt zum 31. Dezember 2021 EUR 5,9 Mio. (Vj. EUR 6,9 Mio.), entsprechend 2,7 % (Vj. 5,4 %) der Bilanzsumme, und beinhaltet im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte von EUR 1,7 Mio., sowie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen i. H .v. EUR 2,9 Mio.

Das Umlaufvermögen ist zum 31. Dezember 2021 im Vergleich zum Vorjahr von EUR 119,0 Mio. um EUR 89,6 Mio. auf EUR 208,6 Mio. gestiegen. Hauptgrund ist hier der Anstieg im Kassenbestand, der aus dem erfolgreichen Vorverkauf von Stadion Shows während 2021 für den Folgesommer resultiert. Es umfasst demnach ca. 97,1 % der Bilanzsumme (Vj. 94,3 %) und beinhaltet im Wesentlichen mit EUR 68,7 Mio. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vj. EUR 65,8 Mio.) und mit EUR 118,3 Mio. Kassenbestände und Bankguthaben (Vj. EUR 39,9 Mio.).

In 2021 ist die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 P.P. auf 16,3 % gesunken. Dennoch verfügt der Konzern weiterhin über eine positive Eigenkapitalposition.

Mit EUR 150,9 Mio. (Vj. EUR 70,0 Mio.) entfällt der wesentliche Teil der Verbindlichkeiten von EUR 161,7 Mio. (Vj. EUR 82,4 Mio.) wie im Vorjahr auf erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, insbesondere aus Ticketverkäufen für zukünftig geplante Live-Entertainment Veranstaltungen.

Gesamtaussage

Während des 1. Quartals 2020 trat eine weltweite Pandemie durch das Virus COVID-19 ("Corona-Virus") ein. Durch das seit März 2020 bestehende Verbot zur Durchführung von Großveranstaltungen ergaben sich wesentliche Auswirkungen auf die Entwicklung des Live Nation GSA Konzerns für die Geschäftsjahre 2020 und 2021.

Im Folgejahr wurde von der Bundesregierung ein Stufenplan zur schrittweisen Aufhebung der Beschränkungen eingeführt. Ab dem 20. März 2022 wurden alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen aufgehoben.

Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Chancenbericht

Wir können mit Zufriedenheit feststellen, dass die Nachfrage nach Live-Entertainment Veranstaltungen mit dem Wegfallen von Einschränkungen im Frühjahr 2022 weiterhin groß ist und wir mit über 1.400 geplanten Veranstaltungen ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022 anstreben konnten.

Geplante Akquise-Geschäfte in Folgejahren erhöhen die Marktpräsenz in der Veranstaltungsbranche.

Risikobericht

Aktuell ist ein Normalbetrieb wieder möglich. Es ist abzuwarten, ob zukünftig wieder coronabedingte Einschränkungen eingeführt werden. Dennoch hat es sich gezeigt, das mit pandemiebedingten Einschränkungen der Staat entsprechende finanzielle Unterstützung gewährt, um Insolvenzen entgegenzuwirken. Gegebenenfalls können auch wieder kostensparende Maßnahmen und Kurzarbeit eingeführt werden.

Die aktuelle wirtschaftspolitische Lage in Europa ist geprägt vom Krieg in der Ukraine. Eine Inflation von knapp 10% innerhalb der letzten 12 Monate bis Oktober 2022 führt zu Einschränkungen im Kaufverhalten der Bevölkerung. Wir gehen dennoch davon aus, dass eine positive Nachfrage für Konzerte bestehen bleibt, um seine Lieblingsband oder Sänger zu sehen.

Prognosebericht

Für das Jahr 2021 wurde zwar eine Prognose erstellt, ein Vergleich zum tatsächlichen Ergebnis ist hier allerdings nicht aussagekräftig. Ende 2020 wurde noch damit geplant, dass wir zumindest in der 2. Jahreshälfte 2021 eine Vielzahl an Shows veranstalten können. Tatsächlich ist ein normal frequentierter Geschäftsbetrieb erst seit Frühjahr 2022 wieder möglich.

Aufgrund der Minderung des Risikos, schwer an COVID-19 zu erkranken, und der damit verbundenen Aufhebungen der Beschränkungen in 2022 konnte sich unsere Branche wieder erholen. Das Jahr 2022 zeigt sich insgesamt als erfolgreich. Es konnten über 1.400 Veranstaltungen geplant und bis Jahresende durchgeführt werden. Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet der Live Nation GSA Konzern Umsatzerlöse von ca. 309 Mio., eine operative Marge von ca. 37 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern von ca. 15 Mio.

Im September 2022 wurden 73,08 % der Anteile der Goodlive GmbH, Berlin, erworben, die Festivals, Konzerte sowie Event Catering betreibt.

 

Frankfurt am Main, den 23. Januar 2023

Die Geschäftsführung

Andre Lieberberg

Roy Baars

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS/ SHAREHOLDER RESOLUTION

GEMÄß § 264 ABS. 3 NR. 1 HGB FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS DER LIVE NATION GMBH SHAREHOLDER RESOLUTION OF LIVE NATION GMBH
Live Nation Holdings GmbH, Live Nation Holdings GmbH,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 102005 mit der Geschäftsanschrift in Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt am Main, registered with the commercial register of the local court of Frankfurt am Main under HRB 102005, with the registered address Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt, Germany,
ist die alleinige Gesellschafterin der is the sole shareholder of
Live Nation GmbH, Live Nation GmbH,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 102216 mit der Geschäftsanschrift Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt am Main (nachfolgend die "Gesellschaft"). registered with the commercial register of the local court of Frankfurt am Main under HRB 102216 with the registered address Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt, Germany (hereafter referred to as the "Company").
Die Live Nation Holdings GmbH erstellt für das Geschäftsjahr 2021 einen Konzernabschluss, in den die Gesellschaft als Tochterunternehmen der Live Nation Holdings GmbH einbezogen wird. Live Nation Holdings GmbH prepares consolidated financial accounts for the financial year 2021. The Company is included in such consolidated accounts as a subsidiary of Live Nation Holdings GmbH.
Unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und/oder gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hält die Live Nation Holdings GmbH eine solche Versammlung der Gesellschaft ab und beschließt mit allen Stimmen was folgt: By waiver of all requirements set forth by the articles of association or by law as to the form and notice period for the invitation to and the holding of a shareholder's meeting, Live Nation Holdings GmbH hereby holds such meeting of the Company and adopts the following shareholder's resolution with all votes:
Der Inanspruchnahme der Erleichterungen nach Maßgabe des § 264 Abs. 3 HGB durch die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 wird zugestimmt mit Ausnahme der Erleichterungen hinsichtlich der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021. The Company's use of the exemptions according to Section 264 (3) German Commercial Code (HGB) for the financial year 2021 is hereby approved, with the exception of the simplifications (Erleichterungen) regarding the preparation and audit of the annual financial statements of the Company for the financial year 2021.
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung ist sodann beendet. No further resolutions were adopted. The shareholder's meeting is thus concluded.
Der deutsche Text hat ist bindend. Der englische Text ist nur eine unverbindliche Übersetzung. The German text is binding. The English text is only a non-binding convenience translation.

 

Berlin, 18.01.23

Live Nation Holdings GmbH

Roy Baars, Geschäftsführer

ERKLÄRUNG GEMÄß § 264 ABS. 3 Nr. 2 HGB FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

/

DECLARATION ACCORDING TO SEC. 264 (3) No. 2 OF THE GERMAN COMMERCIAL CODE FOR FINANCIAL YEAR 2021

Erklärung gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB Declaration according to section 264 (3) no. 2 German Commercial Code (HGB)
Live Nation Holdings GmbH, Live Nation Holdings GmbH,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 102005 mit der Geschäftsanschrift in Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt am Main, registered with the commercial register of the local court of Frankfurt am Main under HRB 102005 with the registered address Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt, Germany,
ist die alleinige Gesellschafterin der is the sole shareholder of
Live Nation GmbH, Live Nation GmbH,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 102216 mit der Geschäftsanschrift Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt am Main. registered with the commercial register of the local court of Frankfurt am Main under HRB 102216 with the registered address Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt, Germany.
Die Live Nation Holdings GmbH erstellt für das Geschäftsjahr 2021 einen Konzernabschluss, in den die Live Nation GmbH als Tochterunternehmen der Live Nation Holdings GmbH einbezogen wird. Live Nation Holdings GmbH prepares consolidated financial accounts for the financial year 2021. The Live Nation GmbH is included in such consolidated accounts of Live Nation Holdings GmbH as a subsidiary.
Die Live Nation Holdings GmbH ist als Mutterunternehmen aufgrund des Gewinnabführungsvertrages zwischen ihr und der Live Nation GmbH vom 6. Juli 2016 ("Gewinnabführungsvertrag") zur Verlustübernahme gemäß § 302 AktG analog verpflichtet. As the parent company of Live Nation GmbH, Live Nation Holdings GmbH is obliged to assume losses in accordance with Section 302 of the German Stock Corporation Act (AktG) under the profit and loss transfer agreement dated July 6, 2016 ("PLTA") between Live Nation Holdings GmbH and Live Nation GmbH.
Darüber hinaus verpflichtet sich die Live Nation Holdings GmbH hiermit im Sinne des § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB für die von der Live Nation GmbH bis zum Abschlussstichtag des Geschäftsjahres 2021 eingegangenen Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2022 einzustehen. In addition, Live Nation Holdings GmbH hereby undertakes within the meaning of Section 264 (3) No. 2 of the German Commercial Code (HGB) to assume all liabilities entered into by Live Nation GmbH up to the balance sheet date of financial year 2021 in the following financial year 2022.
Der deutsche Text hat ist bindend. Der englische Text ist nur eine unverbindliche Übersetzung. The German text is binding. The English text is only a non-binding convenience translation.

 

Berlin 19.01.23

Live Nation Holdings GmbH

Roy Baars, Geschäftsführer / Managing Director

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS / SHAREHOLDER RESOLUTION

BILLIGUNG DES KONZERNABSCHLUSSES 2021 / APPROVAL (BILLIGUNG) OF THE CONSOLIDATED FINANCIAL STATEMENTS 2021

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS DER LIVE NATION HOLDINGS GMBH SHAREHOLDER RESOLUTION OF LIVE NATION HOLDINGS GMBH
Live Nation International Holdings B.V., Live Nation International Holdings B.V.,
eine Gesellschaft gegründet und existierend nach dem Recht der Niederlande, mit Gesellschaftsanschrift Jupiter Building, 2. Stock, Herikerbergweg 88, 1101 CM Amsterdam, Niederlande, eingetragen im niederländischen Handelsregister Kamer van Koophan- del unter der Nummer 34119359 a corporation duly organized and existing under the laws of the Netherlands, with principal place of business at Jupiter Building, 2. Stock, Herikerbergweg 88, 1101 CM Amsterdam, the Netherlands, registered with the commercial register of the Netherlands Kamer van Koophandel under no. 34119359
ist die alleinige Gesellschafterin der is the sole shareholder of
Live Nation Holdings GmbH, Live Nation Holdings GmbH,
eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 102005 mit der Geschäftsanschrift Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt am Main (nachfolgend "die Gesellschaft"). registered with the commercial register of the local court of Frankfurt am Main under HRB 102005 with the registered address Mörikestraße 14, 60320 Frankfurt, Germany (hereafter referred to as "the Company").
Unter Verzicht auf sämtliche gesetzlichen und/oder gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung einer Gesellschafterversammlung hält die Live Nation International Holdings B.V. eine solche Versammlung der Gesellschaft ab und beschließt mit allen Stimmen was folgt: By waiver of all requirements set forth by the articles of association or by law as to the form and notice period for the invitation to a shareholders' meeting, Live Nation International Holdings B.V. hereby holds such meeting of the Company and resolves with all votes as follows:
1. Nach Vorlage des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts durch die Geschäftsführung wird der Konzernabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2021 in der von der Ernst & Y-oung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften Fassung gemäß Anlage gebilligt. 1. After the management has submitted the consolidated financial statements and the group management report, the Company's consolidated financial statements for the financial year 2021 are approved in the version audited by Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, which is attached as an Annex.
2. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wird zur Abschlussprüferin des Konzernabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 bestellt. 2. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft is appointed as auditor for the financial year 2022 regarding the consolidated annual financial statements of the Company.
Weitere Beschlüsse wurden nicht gefasst. Die Gesellschafterversammlung ist sodann beendet. No further resolutions were adopted. The shareholder meeting is thus concluded.
Der deutsche Text ist maßgebend. Der englische Text ist nur eine unverbindliche Übersetzung. The German text is binding. The English text is only a non-binding convenience translation.

 

Monmouth; 20/03/23

für / on behalf of

Live Nation International Holdings B.V.

Alexander Dawes als deren Geschäftsführer (A) für die / as its managing director (A) for Live Nation International Holdings B.V.

Gabriël Johannes Aarnoudse als deren Geschäftsführer (B) für die / as its managing director (B) for Live Nation International Holdings B.V.

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