Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 40059
Eingetragen
10.2.1998
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenEinzelhandel mit Getränken
Gegenstand
Vertrieb von alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken aller Art nebst Artikeln des Zubehörs und Nahrungs- und Genussmittel im Groß- und Einzelhandel für eigene und fremde Rechnung sowie die Erbringung von Sortierleistungen von Mehrweggebinden (Flaschen- und Kastensortierung). Ferner Gütertransport mit Kraftfahrzeugen für Dritte, insbesondere der Transport von alkoholfreien und alkoholhaltigen Getränken aller Art nebst Artikeln des Zubehörs und von Nahrungs- und Genussmitteln im Groß- und Einzelhandel, die im Eigentum Dritter stehen und für deren Rechnung transportiert werden, sowie Betreiben des gewerblichen Güterkraftverkehrs, insbesondere des Güterfernverkehrs, der Spedition und der Logistik.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Mike Eßmann
seit 28.1.2025
Geschäftsführer
Prokura
Carolin Meiser
seit 15.1.2024
Prokura
Tobias Hack
seit 19.5.2023
Prokura
Christian Westhofen
seit 23.2.2023
Prokura
Sebastian Markl
seit 10.2.2023
Prokura
Roberto Fabiano
seit 25.8.2022
Geschäftsführer
Christoph Schulze
seit 10.3.2021
Prokura
Tino Saalbach
seit 6.2.2020
Geschäftsführer
Martin Steffien
seit 29.12.2008
Prokura
Oliver Bödeker
seit 20.6.2006
Prokura
Armin Jochheim
seit 19.11.2001
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

REWE-ZENTRALFINANZ eG
Germany
259.974 €
50.00%
Germany
86.658 €
16.67%
Warsteiner Distributionsgesellschaft mbH
Germany
86.658 €
16.67%
Germany
86.658 €
16.67%

Beteiligungen

NameAnteil
0.01%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trinks Süd GmbH

Fürstenfeldbruck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate − gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war.

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 um 12,3 %. Die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren erhöhten sich um + 8,5 %.

Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf

Zum Jahresende 2023 lebten in Deutschland nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 84,7 Millionen Menschen. Gegenüber dem Jahresende 2022 wuchs die Bevölkerung damit um gut 0,3 Millionen Personen. Der Zuwachs entspricht dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 und war deutlich geringer als im Jahr 2022, in dem die Bevölkerungszahl vor allem infolge der starken Zuwanderung aus der Ukraine um 1,1 Millionen Menschen gestiegen war. Die Nettozuwanderung (Saldo aus Zu- und Fortzügen) war auch im Jahr 2023 die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums. Wie in allen Jahren seit der deutschen Vereinigung fiel die Bilanz der Geburten und Sterbefälle auch 2023 negativ aus, da erneut mehr Menschen starben als geboren wurden. Der finale Effekt auf das für den Getränkefachgroßhandel elementare Segment der Mehrweggetränke als potenzielles Marktvolumen in Deutschland ist nur schwer einschätzbar. Langfristig sinkende Pro-Kopf-Verbräuche u. a. verursacht durch die immer älter werdende Bevölkerung wirken gegenläufig.

Endgültige Zahlen für den Konsum des gesamten Spektrums an alkoholfreien Getränken liegen für 2023 noch nicht vor. Vorjahreswerte wurden korrigiert.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken ist im Jahr 2021 auf 118,4 Liter gestiegen (i. Vj. 114,7 Liter). Der Pro-Kopf-Verbrauch für 2022 wurde Mitte des Jahres 2023 veröffentlicht. Er lag bei 121,6 Liter.

Mineral- und Heilwasser sinkt im Pro-Kopf-Verbrauch von 130,4 Liter im Jahr 2022 auf 123,0 Liter (- 5,7 %) im Jahr 2023. Mehrweglösungen verlieren zugunsten von Einweglösungen, deren Anteil von 59,8 % im Jahr 2022 auf 60,0 % im Jahr 2023 steigt.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Bier ist in Deutschland ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes und eigenen Berechnungen zufolge gesunken (- 4,5 % gegenüber 2023). Lag der Wert 1976 noch bei 151 Litern, dürfte er 2023 bei ca. 82,0 Litern pro Kopf (i. Vj.: 85,9) liegen. Alkoholfreies Bier ist in diesen Daten nicht enthalten.

Entwicklung der Trinks Süd GmbH im Berichtsjahr 2023

Absatz- und Umsatzentwicklung

Die Logistikleistung wurde im Jahr 2023 von drei Logistik-Stützpunkten verteilt über Bayern erbracht, die zugleich Zweigniederlassungen der Gesellschaft sind.

Der Gesamtumsatz der Trinks Süd GmbH sinkt um 0,9 % auf EUR 324,1 Mio. (i. Vj. EUR 327,0 Mio.).

Der Gesamtabsatz sinkt um 7,6 % auf 347,7 Mio. Liter (i. Vj. 376,1 Mio. Liter).

Der Mineral- und Heilwasserabsatz sinkt gegenüber dem Vorjahr um 9,0 Mio. Liter und liegt nun bei 117,5 Mio. Liter in 2023 (-7,2 %).

67,4 Mio. Liter Limonaden und Schorlen wurden 2023 abgesetzt (i. Vj. 69,4 Mio. Liter).

Fruchtsäfte und Nektare sinken auf geringem Niveau auf 0,8 Mio. Liter in 2023 (i. Vj. 1,1 Mio. Liter).

Der Absatz mit Sonstigen Getränken ist mit einem Anteil in Höhe von 0,2 % an der Gesamtmenge bedeutungslos.

Das mit einem Absatzanteil von 46,4 % wichtige Produktsegment Bier erreicht Mio. 161,4 Liter (i. Vj. 178,6 Mio. Liter).

Absatzverluste zeigen sich marktgetrieben in allen Kundenschienen.

GAM = Getränkeabholmärkte; ZL = Zentralläger

In der Warenbeschaffung werden zum größten Teil Spediteure eingesetzt. Deren relativer Anteil an der gesamten Beschaffungsmenge beträgt 79,6 %. Die Beschaffung mit dem Eigenfuhrpark liegt bei 6,1 % und die Anlieferung durch die Produzenten hat einen Anteil i. H. v. 13,9 %. 157 Tsd. Bezugseinheiten wurden mit der Bahn beschafft.

Investitionen

Die Investitionen der Trinks Süd GmbH sind im Jahr 2023 im Vorjahresvergleich von EUR 10,0 Mio. auf EUR 11,4 Mio. gestiegen.

Sie sind geprägt von Investitionen im Bereich Fuhrpark und Sortiertechnik.

Ertragslage

Die Vorjahresprognose mit gegenüber 2022 leicht steigenden Umsätzen wurde mit einer Reduktion von EUR 2,9 Mio. (-0,9 %) nicht erreicht. Das betriebliche Ergebnis beträgt EUR -2,6 Mio. (i. Vj. EUR 0,8 Mio.) und hat sich damit negativer als erwartet entwickelt.

Die Summe der sonstigen betrieblichen Erträge steigt gegenüber dem Vorjahr um 15,2 % (EUR 1,3 Mio., i. Vj. EUR 1,1 Mio.), wobei sich Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. (i. Vj. EUR 0,9 Mio.) ergeben. Die Gesamtleistung liegt damit bei EUR 325,4 Mio. (i. Vj. EUR 328,1 Mio.).

Die Materialaufwendungen sind um EUR 5,0 Mio. (-1,7 %) auf EUR 294,4 Mio. überproportional im Vergleich zum Umsatz gesunken. Der Aufwand für Leiharbeitskräfte steigt um 24,4 % auf EUR 10,3 Mio. (i. Vj. 8,3 Mio.).

Die Materialeinsatzquote beträgt 90,8 % gegenüber dem Vorjahr mit 91,6 %.

Das Ergebnis nach Steuern ist geprägt durch gestiegene Personalaufwendungen um 13,3 % von EUR 14,6 Mio. auf EUR 16,5 Mio., gestiegene Abschreibungen (EUR 3,3 Mio., i. Vj. EUR 2,5 Mio.) und durch den Buchwertverlust der alten Leergutsortieranlage am Standort München in Höhe von EUR 1,1 Mio. Ferner belasten die gestiegenen Energiekosten für Strom und Gas und die Zinsaufwendungen mit EUR 0,9 Mio. (i. Vj. EUR 0,1 Mio.) das Ergebnis.

Insgesamt resultiert daraus ein um EUR 4,1 Mio. gesunkenes Ergebnis nach Steuern.

Die Umsatzrendite (Jahresüberschuss zu Umsatzerlösen) sinkt im Berichtsjahr von 0,15 % auf -1,11 %.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöht sich um EUR 3,1 Mio. auf EUR 69,6 Mio.

Das Anlagevermögen steigt um EUR 6,9 Mio. auf EUR 35,7 Mio. Dabei entfallen EUR 35,5 Mio. auf Sach- und EUR 0,2 Mio. unverändert auf Finanzanlagen. Die Investitionen beinhalten hauptsächlich die Anlage für die teilautomatische Kastensortierung am Standort München.

Die Forderungen aus Warenlieferungen an Kunden sinken von EUR 23,9 Mio. auf EUR 18,0 Mio. aufgrund von Zahlungszielanpassungen und aktiverem Forderungsmanagement. Demgegenüber sinken ebenfalls auf der Passivseite der Bilanz die Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen aufgrund unterschiedlicher Zahlungszeitpunkte auf EUR 28,4 Mio. (i. Vj. EUR 34,7 Mio.), während die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf EUR 14,0 Mio. (i. Vj. EUR 5,6 Mio.) steigen.

Das Darlehen eines nicht verbundenen Unternehmens der Trinks-Gruppe steigt um EUR 5,5 Mio. auf EUR 9,7 Mio.

Im Berichtsjahr wird ein Eigenkapital in Höhe von EUR 13,8 Mio. (i. Vj. EUR 17,4 Mio.) ausgewiesen.

Die Eigenkapitalquote sinkt auf 19,8 % im Vergleich zu 26,2 % im Vorjahr.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft ist über den Cash-Pool eines nicht verbundenen Unternehmens der Trinks-Gruppe ausreichend sichergestellt, auf den die Gesellschaft zugreifen kann. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten hat die Gesellschaft nicht getätigt.

Personal- und Sozialwesen

Die Mitarbeiterzahl liegt im Jahresdurchschnitt bei 289 (i. Vj. 288) Personen und ist damit nahezu unverändert.

Leiharbeitskräfte und Werkvertragspartner wurden eingesetzt.

Um der Verknappung von Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt zu begegnen, werden sowohl Fachkräfte für die Lagerlogistik als auch Berufskraftfahrer ausgebildet. Personalmarketingaktivitäten wurden im Jahr 2023 fortgeführt. Aktuelle Weiterentwicklungen im Bereich des autonomen Fahrens werden mittelfristig keine Auswirkungen im operativen Geschäft der Trinks Süd GmbH haben.

Bestehende Rückstellungen für strukturelle Veränderungen wurden angepasst.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen aktuell über drei Logistikzentren, die zugleich Zweigniederlassungen der Gesellschaft sind. Das Niederlassungsnetz liegt ausschließlich in dem Bundesland Bayern.

Risiken und Chancen der zukünftigen Geschäftsentwicklung und Prognosebericht mit zugrunde gelegten Annahmen

Das potenzielle Marktvolumen für den Getränkefachgroßhandel stagniert vor dem Hintergrund der Discountanteile und Eigenmarken. Eigendistributionen des Handels und der Industrie beeinflussen die Absatzlage. Alternative Getränkeversorgungsmöglichkeiten wie insbesondere Wassersprudlersysteme gehen zu Lasten von Kastenlösungen.

In dem für den Getränkefachgroßhandel wichtigen Segment Bier wird sich der langfristige Trend rückläufiger Pro-Kopf-Verbräuche in Deutschland weiter fortsetzen.

Auf der Einkaufsseite werden zukünftige Preis- und Konditionssysteme durch Lieferanten verändert, die die Margen entsprechend positiv wie negativ beeinflussen könnten.

Handelsseitig wird weiterhin ein aggressiver Preiswettbewerb zu Margendruck für den gesamten Getränkefachgroßhandel führen.

Wie sich die politische Diskussion um eine geforderte Sonderabgabe bzw. Steuer auf Einwegprodukte entwickelt oder ob eine Vertriebsquote - als Stellschraube für die im Verpackungsgesetz bis 2022 angestrebte Mehrwegquote von 70 % - umgesetzt wird, ist unsicher. Das Kunststoffverbot der EU zielt bislang nicht auf Flaschen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unterliegen einem intensiven Debitorenmanagement. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird im Jahresabschluss Rechnung getragen.

Durch den Einstieg der REWE-ZENTRALFINANZ eG als neuer Gesellschafter mit knapp 50 % (bei Nichtberücksichtigung der eigenen Anteile mit 50 %) der Anteile an der Trinks GmbH am 9. Januar 2024 verändert sich das geschäftliche Umfeld grundlegend. Kurz- und mittelfristig können Kundenverluste die Geschäftstätigkeit negativ beeinflussen. Langfristig entstehen Chancen zur Automatisierung der Geschäftsprozesse durch einen längerfristigen Planungshorizont bei Liefervereinbarungen mit dem neuen Gesellschafter.

Ein bereits feststehender Großkundenverlust ab Anfang 2025 stand bereits vor dem Einstieg des neuen Gesellschafters fest.

Der hohe Grad von Individualgebinden durch die Industrie sowie Einzelflaschenüberhänge im Lebensmitteleinzelhandel erhöhen die Komplexität des Geschäftsfeldes Getränke-Logistik und stellen den Getränkefachgroßhandel vor große Herausforderungen.

Sowohl technische Lösungen als auch permanente Anpassungen der Aufbau- und Ablauforganisation werden auch im Jahr 2024 als Antwort auf die oben beschriebene Komplexitätserhöhung vorangetrieben. Dabei müssen aktuelle Entwicklungen im Bereich der Poolflaschenlösungen durch verschiedene Brauer ebenso berücksichtigt werden, wie die eher kurzfristigen Kundenverträge, die große, langfristige Investitionen erschweren.

Der richtige Mix aus Leiharbeit, Werkvertrag und eigenen Mitarbeitern ist ein strategisches Thema für die kommenden Jahre.

Zur Sicherung des Unternehmenserfolges wird die weitere Digitalisierung der Geschäftsprozesse ebenso im Fokus stehen, wie die Umsetzung eines nachhaltigen Unternehmenskonzeptes im ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Sinn.

Für 2024 werden im Vergleich zu 2023 konstante Umsatzerlöse und ein stark verbessertes positives betriebliches Ergebnis erwartet.

 

Fürstenfeldbruck, den 4. April 2024

Trinks Süd GmbH

Roberto Fabiano, Geschäftsführer

Thomas Majocco, Geschäftsführer

Tino Saalbach, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR EUR 31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.237,78 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.075.854,86 12.518
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.166.861,25 13.429
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.916,32 2.637
35.458.632,43 28.584
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 6.300,00 6
2. Sonstige Ausleihungen 209.304,75 209
215.604,75 215
35.680.474,96 28.799
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 22.657,51 20
2. Waren 5.825.102,73 6.476
3. Leergut 9.019.674,77 6.272
14.867.435,01 12.768
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.997.923,32 23.859
2. Sonstige Vermögensgegenstände 985.568,84 994
18.983.492,16 24.853
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.694,25 3
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.050,54 85
69.640.146,92 66.508

Passiva

EUR 31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260
Eigene Anteile (-) -26,00 0
259.974,00 260
II. Andere Gewinnrücklagen 11.612,00 12
III. Gewinnvortrag 17.142.345,22 16.640
IV. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss -3.621.710,79 502
13.792.220,43 17.414
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 26.712,00 28
2. Steuerrückstellungen 0,00 24
3. Sonstige Rückstellungen 2.616.046,46 3.184
2.642.758,46 3.236
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.013.821,18 5.554
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.412.135,03 34.700
3. Sonstige Verbindlichkeiten 10.779.211,82 5.604
53.205.168,03 45.858
69.640.146,92 66.508

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

EUR EUR EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 324.124.229,43 327.010
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.309.678,00 1.137
325.433.907,43 328.147
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 269.477.422,84 276.179
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 24.964.636,22 23.274
294.442.059,06 299.453
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 13.579.519,93 11.953
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.930.388,19 2.613
16.509.908,12 14.566
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.310.012,14 2.493
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.808.739,30 10.843
328.070.718,62 327.355
7. Betriebliches Ergebnis - 2.636.811,19 792
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 196,12 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 934.407,69 147
-934.211,57 -147
10. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (-)/
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 46.532,25 50
11. Ergebnis nach Steuern - 3.524.490,51 595
12. Sonstige Steuern 97.220,28 93
13. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss - 3.621.710,79 502

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck

Amtsgericht München, HRB 40059

1. Allgemeine Angaben

Die Trinks Süd GmbH ist i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss der Trinks Süd GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte entsprechend § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode), bewertet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Anlagegüter, deren Anschaffungskosten im Einzelnen EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit zulässig oder erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die der Abschreibungsdauer zugrundeliegende voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer wird entsprechend den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bemessen.

Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Bezogene Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. verlustfrei bewertet. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen wurden bei der Ermittlung der Anschaffungskosten berücksichtigt.

Das Leergut ist zu Anschaffungskosten bewertet, die den Pfandwerten entsprechen. Für das Risiko einer eingeschränkten Rückgabemöglichkeit einzelner Gebindearten wurde eine Wertberichtigung in Höhe von TEUR 75 (i. Vj. TEUR 107) vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet. Für die in den Forderungen enthaltenen Risiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen und schwebenden Geschäften. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wird das ratierlich degressive Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) verwendet. Dabei kamen ein Rechnungszinsfuß, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, von 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) und ein Rententrend von 2,5 % p. a. (i. Vj. 2,0 % p. a.) sowie ein Gehaltstrend von (unverändert) 2,5 % p. a. zur Anwendung. Effekte aus der Zinssatzänderung werden unter dem Zinsaufwand ausgewiesen. Der sich nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB nach Maßgabe des Zeitraums, der der Ermittlung der Rechnungszinssätze zugrunde gelegt wird (10 statt 7 Jahre), ergebende Unterschiedsbetrag beträgt TEUR 1. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Die Sonstigen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag unter Einbeziehung von Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, wie er von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, die insbesondere die sonstigen Rückstellungen betreffen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer insgesamt bestehenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Ertragsteuersatz in Höhe von 28,50 % angesetzt. Eventuelle Folgen aus Mindeststeuern sind bei den latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 3 HGB nicht berücksichtigt.

3. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Für die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Ausfallrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,2 % des um die Einzelwertberichtigungen und die enthaltene Umsatzsteuer verminderten Forderungsbestandes angesetzt.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter, die gleichzeitig Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, darstellen, in Höhe von TEUR 30 (i. Vj. TEUR 24) enthalten.

5. Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungsansprüche von TEUR 295 (i. Vj. TEUR 650) ausgewiesen.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Personalkosten 967 985
Emballagenverpflichtungen 658 827
Ausstehende Rechnungen 481 442
Rückvergütungen 296 565
Drohverluste 0 170
Sonstige 214 195
2.616 3.184

7. Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
Gesamt
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.185 11.829 14.014 5.867
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 28.412 0 28.412 0
Sonstige Verbindlichkeiten 10.779 0 10.779 0
- davon aus Steuern TEUR 162 (i. Vj. TEUR 664)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 66 (i. Vj. TEUR 23)
41.376 11.829 53.205 5.867
(i. Vj. 40.996) (i. Vj. 4.862) (i. Vj. 45.858) (i. Vj. 3.250)

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern, die gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, darstellen, in Höhe von TEUR 896 (i. Vj. TEUR 670) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 8.500 durch Grundschulden gesichert.

Daneben sind Verbindlichkeiten aus Warenlieferungen mit den üblichen Eigentumsvorbehalten gesichert.

8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. §§ 251, 268 Abs. 7 HGB.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen der Gesellschaft belaufen sich auf TEUR 16.616 (i. Vj. TEUR 11.002). Die Miet- und Pachtaufwendungen für das Geschäftsjahr 2024 betragen TEUR 3.192 (i. Vj. TEUR 2.295).

Die Leasingaufwendungen aus Verträgen über Lastkraftwagen und Lagergeräte für das Jahr 2024 betragen TEUR 26 (i. Vj. TEUR 58). Die sich aus den Miet- und Pachtverträgen sowie den Leasingverträgen ergebenden finanziellen Verpflichtungen mit einer Fälligkeit größer fünf Jahre betragen TEUR 2.716.

9. Umsatzerlöse

2023
TEUR
2022
TEUR
Bier u. a. alkoholhaltige Getränke 205.147 212.361
Naturbrunnen 51.772 50.940
Süßgetränke und Fruchtsäfte 62.503 59.581
Sonstige Leistungen 4.702 4.128
324.124 327.010

10. Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Periodenfremde sonstige betriebliche Erträge:
Auflösungen von Rückstellungen 1.041 928
Buchgewinne aus Anlagenabgängen 157 54
Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen aus Lieferungen u. Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung 47 6
1.245 988

11. Personalaufwand, Mitarbeiter

2023
TEUR
2022
TEUR
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 13.580 11.953
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.930 2.613
- davon für Altersversorgung TEUR 144 (i. Vj. TEUR 135)
16.510 14.566
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
Gewerbliche Arbeitnehmer 226 229
Angestellte 63 59
289 288

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

2023
TEUR
2022
TEUR
Periodenfremde sonstige betriebliche Aufwendungen:
Wertberichtigungen zu Forderungen und ähnliche 136 47
Aufwendungen
Buchverluste aus Anlagenabgängen 1.146 43
1.282 90

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten außergewöhnliche Aufwendungen nach § 285 Nr. 31 HGB in Form von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: TEUR 0).

13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 1 (i. Vj. TEUR 1) auf die Aufzinsung von Pensions- und Jubiläumsrückstellungen.

14. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf TEUR 32 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

15. Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 3.621.710,79 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 17.142.345,22 vorzutragen.

16. Geschäftsführer

Michael Stadlmann, Köln, Vorsitzender der Geschäftsführung (bis 7. Februar 2023)

Roberto Fabiano, Hürth, Geschäftsführer Finanzen, Einkauf, IT und Recht

Thomas Majocco, Sachsenheim, Geschäftsführer Logistik und Immobilien

Tino Saalbach, Bergisch Gladbach, Geschäftsführer Vertrieb und Personal

Vergütungen der Gesellschaft an die Geschäftsführung sind im Berichtsjahr nicht angefallen.

17. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Durch eine Erhöhung des Gezeichneten Kapitals um EUR 259.974,00 ist die REWE-ZENTRALFINANZ eG, Köln, als neuer Gesellschafter am 9. Januar 2024 mit knapp 50 % (bei Nichtberücksichtigung der eigenen Anteile mit 50 %) der Anteile in die Trinks Süd GmbH eingetreten.

 

Fürstenfeldbruck, den 4. April 2024

Trinks Süd GmbH

Roberto Fabiano, Geschäftsführer

Thomas Majocco, Geschäftsführer,

Tino Saalbach, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 102.390,51 8.020,00 0,00 0,00 110.410,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.620.082,68 0,00 0,00 0,00 16.620.082,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.823.126,32 11.231.532,80 2.637.084,89 5.046.942,26 31.644.801,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.637.084,89 215.916,32 -2.637.084,89 0,00 215.916,32
42.080.293,89 11.447.449,12 0,00 5.046.942,26 48.480.800,75
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 7.300,00 0,00 0,00 0,00 7.300,00
2. Sonstige Ausleihungen 209.304,75 0,00 0,00 0,00 209.304,75
216.604,75 0,00 0,00 0,00 216.604,75
42.399.289,15 11.455.469,12 0,00 5.046.942,26 48.807.816,01
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 102.390,51 1.782,22 0,00 104.172,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.101.928,92 442.298,90 0,00 4.544.227,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.394.676,42 2.865.931,02 3.782.666,94 8.477.940,50
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
13.496.605,34 3.308.229,92 3.782.666,94 13.022.168,32
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.000,00 0,00 0,00 1.000,00
13.599.995,85 3.310.012,14 3.782.666,94 13.127.341,05
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Vorjahr
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 6.237,78 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.075.854,86 12.518
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.166.861,25 13.429
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.916,32 2.637
35.458.632,43 28.584
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 6.300,00 6
2. Sonstige Ausleihungen 209.304,75 209
215.604,75 215
35.680.474,96 28.799

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 4. April 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Tobias Schulz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.