Photovoltaikkraftwerk Altdorf Rieden GmbH & Co. KG.
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Harald Wolfgang Michael Leng seit 14.1.2026 | Prokura |
Michael Berger seit 14.5.2024 | Prokura |
Sylwia Skrzeszewska seit 8.9.2022 | Prokura |
Maik Render seit 14.1.2021 | Vorstandsmitglied |
Magdalena Weigel seit 25.7.2019 | Vorstandsmitglied |
Rainer Kleedörfer seit 5.2.2009 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
N-ERGIE AktiengesellschaftNürnbergJahres- und Konzernabschluss und Tätigkeitsabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergA Geschäft und Rahmenbedingungen Die N-ERGIE Aktiengesellschaft (N-ERGIE), Nürnberg, ist ein Versorgungsunternehmen, dessen Leistungsspektrum die Erzeugung von Strom und Fernwärme, die Verteilung und den Vertrieb von Strom, Erdgas und Fernwärme sowie die Gewinnung und Abgabe von Trinkwasser umfasst. Darüber hinaus werden energienahe Dienstleistungen angeboten. Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Die N-ERGIE gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für ihre Tätigkeiten in den Bereichen Elektrizitätsverteilung (Verpachtung Stromverteilungsnetz), Gasverteilung (Verpachtung Gasverteilungsnetz) und Gasspeicherung getrennte Konten zu führen sowie je eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeiten aufzustellen. Darüber hinaus werden Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors jeweils gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 EnWG sowie außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors gemäß § 6b Abs. 3 Satz 4 EnWG vorgenommen, für die ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Gasspeicherung ist in Tätigkeitsabschlüssen dargestellt, bestehend aus jeweils einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer eigenen Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens. Leistungsindikatoren Die wesentlichen Steuerungsgrößen der N-ERGIE sind die im Folgenden beschriebenen Leistungsindikatoren: Das entsprechend der Gewinn- und Verlustrechnung (Position 10) ermittelte Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) und der dynamische Verschuldungsgrad stellen die zentralen Größen der Steuerung dar. Daneben sind der Cashflow und die Zinsdeckung wesentliche Leistungsindikatoren. Der Cashflow wird nach DRS 21 berechnet. Der dynamische Verschuldungsgrad ergibt sich aus dem Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten (verzinsliche Verbindlichkeiten abzüglich flüssiger Mittel) ohne Pensionsverpflichtungen zum EBITDA (Jahresergebnis vor Zinsen, Steuern sowie Zu- und Abschreibungen). Die Zinsdeckung errechnet sich aus dem Verhältnis EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Steuern) zu Zinsaufwand (ohne Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen). B Wirtschaftsbericht B.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft konnte 2019 das zehnte Jahr in Folge ein Wachstum verzeichnen, obwohl sich die konjunkturelle Dynamik merklich verlangsamte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahm um 0,6 % zu (2018: +1,5 %). Während die Industrie von einem schwächeren Welthandel beeinträchtigt wurde, der im Wesentlichen durch die Automobilindustrie sowie den Maschinenbau geprägt war, blieben die privaten Konsumausgaben verlässliche Stützen der Binnenkonjunktur. Letzteres war nicht zuletzt auf den hohen Beschäftigungsstand sowie die merklich gestiegenen Einkommen zurückzuführen. Das Baugewerbe befindet sich weiter in einer Hochkonjunktur und sendete zusätzlich positive Impulse. Die Stromerzeugung in Deutschland teilte sich nach Energieträgern und Erzeugungsarten wie folgt auf:
Die aus erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge setzte sich aus folgenden Erzeugungsarten zusammen:
Mehr als 244 Mrd. kWh Strom wurden im Berichtsjahr aus erneuerbaren Energien erzeugt. Wie auch in den Vorjahren blieb die Erzeugung aus Windenergie mit einem Anteil von 52,5 % die stärkste Kraft und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 % weiter erhöht. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik (PV) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % und die Produktion aus Biomasse um 0,9 % zulegen. Die deutliche Erhöhung um 17,3 % bei der Erzeugung aus Wasserkraft ist auf die niedrige Produktion im Vorjahr in Folge der langen Trockenheit zurückzuführen. Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland nahm nach ersten Prognosen im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % ab. Nach vorläufigen Zahlen lag dieser bei 546,5 Mrd. kWh (Vorjahr: 556,5 Mrd. kWh). Der Stromverbrauch war durch kräftige Witterungsschwankungen, aber auch den generellen Rückgang durch die weiterhin schwache Konjunktur geprägt. Vom gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland wurden 2019 rund 43,0 % durch erneuerbare Energien gedeckt. Der Erdgasverbrauch in Deutschland nahm 2019 ersten Schätzungen zufolge um 3,6 % zu (2019: 967,6 Mrd. kWh; Vorjahr: 934,0 Mrd. kWh). Hauptursache war neben den etwas kühleren Temperaturen der gestiegene Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung, der nicht zuletzt auf die gestiegenen CO 2-Preise sowie niedrigere Gaspreise zurückzuführen war. Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelte sich auch im Jahr 2019 positiv. Bundesweit sank die Arbeitslosenquote von 5,2 % auf 5,0 %. Im Stadtgebiet Nürnberg reduzierte sich der Wert zum 31. Dezember 2019 auf 4,9 % (Vorjahr 5,1 %). Energiepolitisches und rechtliches Umfeld Der Umbau der Energielandschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und braucht für die erfolgreiche Umsetzung eine breite allgemeine Akzeptanz. Dabei spielen dezentrale und regionale Projekte eine wesentliche Rolle. In der regionalen Politik setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass ein dezentraler Ansatz, für den sich die N-ERGIE in ihren Projekten und Leistungen stark engagiert, in der Bevölkerung auf eine höhere Akzeptanz stößt als zentrale Ansätze. An das Netz der N-ERGIE Tochtergesellschaft N-ERGIE Netz GmbH (N-ERGIE Netz; vormals MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH) waren Ende 2018 bereits über 51.700 Wind-, PV- und Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von rund 2.400 MW angeschlossen. Damit leistet die N-ERGIE einen beachtlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in der Region.
Klimaschutz und Versorgungssicherheit Die Energiewirtschaft hat es geschafft, die CO 2-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Im Berichtsjahr konnte die Stromversorgung in Deutschland mit vorhandenen Überkapazitäten aus der Erzeugung konventioneller Kraftwerksparks auch in Phasen ohne Sonnenlicht sowie Wind ("Dunkelflaute") gewährleistet werden. Das Überangebot der gesicherten Kraftwerksleistung wird spätestens 2022 abgebaut sein, da aufgrund weitreichender Stilllegungen von Kohle- und Gaskraftwerken aus Altersgründen oder aufgrund von Unwirtschaftlichkeit und dem endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie eine Vielzahl von Kapazitäten vom Netz genommen werden. Strompreise Die Kostenanteile des Strompreises haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert. (2018: Steuern, Umlagen und Abgaben 54,0 %, Netzentgelte 25,0 % sowie Beschaffung und Vertrieb 21,0 %):
B.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2019 der N-ERGIE spiegelt den zunehmenden Wettbewerb und die durch die Energiewende beeinflusste Entwicklung auf den Energiemärkten wider. Erzeugung und Gewinnung Nach aktuellem Kenntnisstand wird bis 2023 ein Zubau an Kraftwerkskapazitäten in Deutschland von etwa 4.400 MW geplant. Diesem stehen deutlich größere Kapazitätsstilllegungen in Höhe von rund 18.600 MW gegenüber. Damit sinkt die konventionelle Kraftwerkskapazität von aktuell rund 90.000 MW auf rund 75.300 MW im Jahr 2023. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) wird die Höchstlast hingegen bei 81.800 MW liegen. Die Lücke der gesicherten Leistung kann nicht vollständig durch Stromimporte aus dem Ausland geschlossen werden, da auch bei den europäischen Nachbarländern die gesicherte Leistung immer weiter zurückgeht. Die N-ERGIE ist mit 25,2 % an der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH (GKI), Voh- burg, beteiligt. Das hocheffiziente Gaskraftwerk Irsching 5 befindet sich seit mehreren Jahren im Netzreservebetrieb. Der Marktpreisverlauf zeigt für den Clean-Spark-Spread gegenüber den Vorjahren einen Aufwärtstrend, der aber nicht konstant und positiv genug ausfällt, um aktuell eine Marktrückkehr des Kraftwerks wirtschaftlich zu rechtfertigen. Die Gesellschafter der GKI beschäftigen sich derzeit mit einer möglichen Vermarktungsstrategie des Kraftwerks. Der Betrieb des Kraftwerks erfolgte 2019 erneut ausschließlich unter der Regie des Übertragungsnetzbetreibers, wobei die hierfür an die Gesellschaft zu leistende Vergütung die Kosten des Kraftwerks weiterhin nicht deckte. Die aktuelle Stilllegungsanzeige läuft noch bis zum 30. September 2020. Um sich alle Handlungsoptionen aufrechtzuerhalten, hat der Gesellschafterkreis eine erneute Anzeige zur vorläufigen Stilllegung des Kraftwerks gestellt, um somit die Periode der Netzreserve bis 30. September 2021 zu verlängern. Ob und wann die Gesellschaft positive Ergebnisse erwirtschaften kann, ist derzeit nicht absehbar. Über ihre Tochtergesellschaft N-ERGIE Regenerativ GmbH (N-ERGIE Regenerativ), Nürnberg, engagierte sich die N-ERGIE wie in den Vorjahren im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung. Zusammen mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über Bürgerbeteiligungen hält das Tochterunternehmen Anteile an Gesellschaften, die PV- und Windkraftanlagen betreiben. 2019 konnte das Portfolio der Erzeugungsanlagen im Bereich der PV-Anlagen regional moderat ausgebaut werden. Insgesamt verfügt die N-ERGIE Regenerativ über eine Gesamterzeugungsleistung (installierte Leistung) aus erneuerbaren Energien von 93.970 kW (Vorjahr 91.808 kW). Bereitstellung der Infrastruktur zur Lieferung (Netze) Aus regulatorischer Sicht galt 2019 für das Strom- und Gasnetz bereits die Festlegung für die dritte Regulierungsperiode. Die N-ERGIE Netz erhielt außerdem den Bescheid für das Qualitätselement des Stromnetzes für die Jahre 2019 und 2020. Der Beschluss für die Regulierungssaldomeldung 2013 - 2016 ging im August 2019 bei der N-ERGIE Netz ein. Für beide Sparten liegen zu vielen Punkten weiterhin nur Anhörungsschreiben oder Indikationen vor. 2019 konnten alle auslaufenden Konzessionsverträge für das Stromnetz in den Gemeinden Kürnach, Kammerstein und Langenaltheim sowie dem Markt Thalmässing neu abgeschlossen werden. Auch im Gasnetz sind alle ausgelaufenen Verträge für die Stadt Windsbach und die Gemeinde Wörnitz erneuert worden. Neu abgeschlossen wurde der Betriebsführungsvertrag für vier Jahre im Gasnetz mit der Gemeindewerke Wendelstein Gasversorgung GmbH. Für 19 Gemeinden wurden neue Komplettserviceverträge für die Straßenbeleuchtung abgeschlossen. Darüber hinaus konnte für eine Gemeinde ein Standardservicevertrag gewonnen werden. Seit 2017 stellt die N-ERGIE ihren Konzessionsgemeinden die Lagepläne der Strom- und Gasleitungen digital für ihr Geoinformationssystem zur Verfügung. Ende 2019 wurde die 200ste Gemeinde für den Service freigeschaltet. Die Zahl der Anfragen für den Anschluss dezentraler Erzeugungsanlagen lag 2019 deutlich über dem Vorjahresniveau. Insgesamt gingen etwa 3.900 Anfragen zum Neubau und der Erweiterung von Erneuerbare-Energie-Anlagen ein. Die Tendenz zu Anlagen mit Leistungen größer als 10 kW hielt dabei an. Der Anteil von PV-Anlagen in Kombination mit einem Stromspeicher belief sich wie im Vorjahr auf 37,0 %. Im Strom- und Gasnetz wurden neben vielen durch das EEG getriebenen Investitionen zahlreiche weitere Maßnahmen in substanzerhaltende und -verbessernde Maßnahmen durchgeführt. Ein großer Teil der Mittel wurde für Ersatzmaßnahmen in den regionalen Freileitungsnetzen der Mittel- und Hochspannungsebene auf Basis von Zustands- und Risikobewertungen verwendet. Einen weiteren Investitionsschwerpunkt bildeten Erneuerungs- und Umverlegemaßnahmen im Zuge von drittgetriebenen Projekten beispielsweise von Straßen- oder Brückenbaumaßnahmen. Dagegen verliefen die Investitionen in den EEG-bedingten Netzausbau auf einem moderaten Niveau. Vertrieb Die digitale Transformation ist weiterhin ein zentrales Thema in der Energiewirtschaft. Der Fokus liegt unter anderem auf der Umsetzung digitaler Lösungen für ein intelligentes Energiemanagement, um so die Bereiche Strom, Wärme und Elektromobilität zu vernetzen. In diesem Kontext richtete die N-ERGIE Anfang 2019 ihr PV-Geschäftsfeld strategisch neu aus und setzt nun statt auf den reinen Verkauf von Anlagen und Speichern vor allem auf die Realisierung hardwareunabhängiger digitaler PV-Kundenlösungen. Die Automatisierung konventioneller Prozesse ist ein wichtiges Feld der Digitalisierung und trägt im Zusammenspiel mit einem kulturellen Wandel und neuen Arbeitsformen zu einer höheren Prozess- und Bearbeitungsgeschwindigkeit bei. Neben den digitalen Technologien zählt auch die Vernetzung der verschiedenen Marktakteure zu den Herausforderungen einer dezentralen Energiewende und der damit verbundenen ressourcenschonenden Energieversorgung. Der moderne, kundenzentrierte Internetauftritt der N-ERGIE fördert die effiziente direkte Kommunikation mit den Kunden. Viele Kunden nutzen ihr Online-Kundenkonto bzw. registrierten sich für den N-ERGIE Online-Service, sodass 2019 ein neuer Höchststand an Nutzern erreicht wurde. Eine direkte Verbindung zu den Kunden und Bewohnern in Nürnberg sowie der Region wird zudem durch die 2019 eingerichtete N-ERGIE Crowdfunding-Plattform gestärkt. Hier können Vereine, Schulen, Stiftungen oder private Personen Mittel für gemeinnützige Projekte in Nürnberg und der Region sammeln. Der Markt der Elektromobilität wächst kontinuierlich weiter. Die Zunahme basiert zum einen auf dem Ausbau von Ladepunkten inklusive der dazugehörigen ökologischen Stromlieferung wie beispielsweise N-ERGIE STROM E-MOBIL und zum anderen auf Mobilitätslösungen, die ein ganzheitliches, IT-gestütztes Angebot vor allem für Unternehmen bieten. Das Joint Venture der N-ERGIE Regenerativ mit der emonvia GmbH erschließt dieses Geschäftsfeld durch die Steuerung und Abrechnung von Ladeinfrastruktur. Im Herbst 2019 konnte die 500ste Ladestation im Ladeverbund+ in der Metropolregion in Betrieb genommen werden. Der Ladeverbund+ ist eine Kooperation von derzeit 60 Stadt- und Gemeindewerken in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die N-ERGIE setzt sich als Partner gezielt für den Aufbau einer möglichst einheitlichen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur ein. Außerdem sammelt das Unternehmen mit seinen über 100 Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark laufend Erfahrungen im täglichen Umgang mit der Elektromobilität. Der Bereich Fernwärme ist durch den zunehmenden Wettbewerb mit anderen Medien sowie einem tendenziell abnehmenden Bedarf infolge steigender Energieeffizienz geprägt. Das für die Fernwärmeerzeugung eingesetzte gasbetriebene Heizkraftwerk in Nürnberg-Sandreuth zählt mit einem Wirkungsgrad von über 85,0 % zu den effizientesten Kraft-Wärme-Kopplungs (KWK)-Anlagen in Deutschland und unterstützt so die Energiewende in der Region. Mit einem Großkunden konnte 2019 die Umstellung von Braunkohlestaubverbrennung auf Fernwärme vereinbart werden. Nach Beendigung der damit verbundenen Umbaumaßnahmen und mit Beginn der Fernwärmelieferung voraussichtlich im vierten Quartal 2021 werden dadurch jährlich rund 20.000 t CO 2 eingespart. In der Wasserversorgung konzentriert sich die N-ERGIE auf die verlässliche Trinkwasserlieferung in der Stadt Nürnberg und der angrenzenden Gemeinde Schwaig. Dabei sichern mehr als 30.000 physikalische, chemische oder mikrobiologische Einzeluntersuchungen pro Jahr eine gleichbleibend hohe Wasserqualität. Mit diesen weit über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinausgehenden Kontrollen gewährleistet die N-ERGIE hygienisch einwandfreies und geschmacklich gutes Trinkwasser. Durch ihre langjährige starke Verankerung in der Region besitzt die N-ERGIE einen Vorteil gegenüber neu auftretenden Wettbewerbern, den sie nutzt, um die aktuellen Marktanteile im Grundversorgungsgebiet mit Hilfe von Kundenbindungsstrategien zu sichern. Ein erneuerter Markenauftritt stärkt dabei die visuelle Präsenz. Neben systematischen Kundenrückgewinnungsmaßnahmen wird durch eine hohe Servicequalität die Kundenzufriedenheit gesteigert. Auf spezifische Bedürfnisse geht die N-ERGIE konkret ein - zum Beispiel durch Rahmenvereinbarungen wie STROM REGIO speziell für Mitglieder des Verbands Wohneigentum oder STROM REGIONAL für Gewerbetreibende. Beim TÜV-zertifizierten Angebot STROM REGIONAL wird der Strom in der Region erzeugt, was die dezentrale Energiewende unterstützt sowie eine lokale Wertschöpfung sichert. Mit dem zu 100,0 % aus regionalem Ökostrom bestehenden Produkt STROM PURNATUR für besonders umweltbewusste Kunden fließt von jeder verbrauchten Kilowattstunde ein bestimmter Förderbetrag in wegweisende Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder innovative Umweltprojekte in der Region. B.3 Umwelt Seit vielen Jahrzehnten steht die N-ERGIE für eine sichere und verlässliche Energieversorgung, für nachhaltige energiewirtschaftliche Lösungen, für Umwelt- und Klimaschutz sowie für eine Vielzahl attraktiver Arbeitsplätze. Nachhaltigkeit ist ein Kernbestandteil der Unternehmensphilosophie. Wesentliche Bausteine bei der Schonung der Umwelt sind die Senkung des eigenen Energieverbrauchs, der kontinuierliche Ausbau erneuerbarer Energien auf der Erzeugungsseite, die aktive Unterstützung der Elektromobilität, eine Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase und Schadstoffemissionen, der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie ein effizientes Material- und Ressourcenmanagement. Zusammen mit der Stadt Nürnberg führt die N-ERGIE seit vielen Jahren das CO 2-Minderungsprogramm durch. Mit der Vorsorge für einwandfreies Trinkwasser wird ebenfalls langfristiger Umweltschutz praktiziert. Das Engagement der N-ERGIE in den Bereichen Erzeugung, Netze, Speicherung und Energieeffizienz ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende in unserer Region. B.4 Personal Im Jahr 2019 beschäftigte die N-ERGIE durchschnittlich 2.045 Mitarbeiter (Vorjahr 2.104) und 181 zur Ausbildung Beschäftigte (Vorjahr 185). Davon wurden zum 31. Dezember 2019 insgesamt 1.343 Mitarbeiter (Vorjahr 1.421) über Personalüberlassungsverträge bei Tochterunternehmen eingesetzt. Moderne Arbeitswelten sind unabdingbar, um flexibel und vernetzt zusammenzuarbeiten. Mit dem Rückumzug in das sanierte Hochhaus am Plärrer in Nürnberg konnte hier ein weiterer wichtiger Schritt realisiert werden. Für ortsunabhängiges Arbeiten sind digitalisierte Personalprozesse notwendig. 2019 wurde unter anderem der Mitarbeiterselfservice weiter ausgebaut, wodurch sich interne Prozesse beschleunigten. Unternehmenserklärung Gemäß der gesetzlichen Verpflichtung nach § 289f Abs. 4 HGB gibt die N-ERGIE nachfolgende Erklärung zur Unternehmensführung ab: Für die nächste Stufe bis 30. Juni 2022 beschloss der Aufsichtsrat für die Zusammensetzung des eigenen Gremiums einen Anteil von 25,0 % weiblicher Mitglieder sowie für das Vorstandsgremium eine Quote von 33,3 %. Für die zwei Führungsebenen unterhalb des Vorstands wird langfristig die Annäherung an den Anteil weiblicher Mitarbeiter in der Gesamtbelegschaft angestrebt und jeweils eine Bandbreite als Ziel festgelegt. Diese beträgt für die erste Führungsebene 15,0 % bis 20,0 % und für die zweite 22,1 % bis 25,0 %. B.5 Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der N-ERGIE entwickelte sich im Geschäftsjahr 2019 positiv. Ertragslage
* + = Ergebnisverbesserung / - =
Ergebnisverschlechterung
Das EGT des Geschäftsjahres 2019 liegt mit 135.051 T€ insgesamt 5.833 T€ bzw. 4,5 % über dem Vorjahreswert und damit deutlich höher als geplant. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis dargestellt: Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Sparten wie folgt:
Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer; inklusive Nebenerlöse) summieren sich auf 1.421.531 T€ und liegen 7,6 % über dem Vorjahreswert. Im Key-Account-Segment resultiert der Zuwachs neben einem höheren Absatz vor allem aus der Weitergabe der gestiegenen Bezugspreise und der höheren Netznutzungskosten. Die Verkaufserlöse im Gewerbekundensegment verringern sich überwiegend durch einen geringeren Absatz, der durch die Weitergabe der erhöhten Bezugs- und Netznutzungskosten nur zum Teil kompensiert wird. Im Privatkundensegment entwickeln sich die Verkaufserlöse positiver als der Absatz, was im Wesentlichen auf die vorgenommene Preisanpassung zum 1. April 2019 zurückzuführen ist. Vom Stromumsatz entfallen 68,8 % (Vorjahr 65,6 %) auf Key-Account-Kunden und 31,2 % (Vorjahr 34,4 %) auf Privat- und Gewerbekunden. Der Stromabsatz der N-ERGIE erhöht sich insbesondere durch eine Mengenzunahme im Key-Account-Segment um 4,0 % auf 16.641,6 Mio. kWh. In der Kundengruppe der Weiterverteiler übersteigen der Zuwachs an Neukunden sowie die positive Mengenentwicklung bei den Bestandskunden die Kundenverluste und führen insgesamt zu einem Absatzplus. Im Privatkundensegment bewegt sich der Absatz nahezu auf Vorjahresniveau, während er im Gewerbekundenbereich deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Die Key-Account-Kunden stellen mit 89,2 % (Vorjahr 88,0 %) weiterhin die absatzstärkste Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Energiesteuer; inklusive Nebenerlöse) erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 % auf 461.683 T€. Die Verkaufserlöse im Privatkundenbereich steigen hauptsächlich aufgrund der zum 1. April 2019 durchgeführten Preisanpassung sowie durch einen um 2,3 % höheren Absatz. Die Erlöse bei den Gewerbekunden entwickelten sich witterungsbedingt sowie infolge der Weitergabe der höheren Bezugskosten und der niedrigeren Netzentgelte überproportional zum Absatz und übertreffen daher das Vorjahresniveau. Im Key-Account-Segment steigen die Verkaufserlöse stärker als der Absatz, was überwiegend aus der Weitergabe der höheren Bezugskosten sowie der kälteren Witterung resultiert. Key-Account-Kunden haben insgesamt einen Anteil von 73,8 % (Vorjahr 72,3 %), Privat- und Gewerbekunden von 26,2 % (Vorjahr 27,7 %) am Erdgasumsatz. Die Gesamtabgabe im Erdgasgeschäft erhöht sich 2019 um 3,8 % auf 15.904,2 Mio. kWh. Mit einem Anteil von 84,1 % (Vorjahr 83,9 %) an der Gesamtabgabe stellen die Key-Account-Kunden die größte Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich Fernwärme steigen gegenüber dem Vorjahr um insgesamt 1,3 % auf 101.018 T€, wobei der Absatz überwiegend witterungsbedingt 4,9 % über dem Vorjahresniveau liegt. Dadurch sowie durch die Preiserhöhung zum 1. Oktober 2019 wird die Senkung des Arbeitspreises zum 1. Oktober 2018 überkompensiert. Aus dem Wasserverkauf konnten 2019 Erlöse (inklusive Nebenerlöse) von 69.480 T€ generiert werden, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduzierung um 3,7 % entspricht. Der Rückgang der Verkaufserlöse resultiert im Wesentlichen aus einem um 3,2 % geringeren Absatz. Insgesamt wurden 33,0 Mio. m 3 Wasser abgegeben, wovon auf Privatkunden 33,1 % (Vorjahr 32,9 %), auf Gewerbekunden 53,5 % (Vorjahr 53,7 %) und auf Key-Account-Kunden 13,4 % (Vorjahr 13,4 %) entfallen. Die sonstigen Umsatzerlöse steigen um 9,6 % auf 211.761 T€ und enthalten vor allem die Personalverrechnung im N-ERGIE Konzern. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr begründet sich überwiegend mit dem Weiterverkauf von Emissionsrechten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 15.737 T€, im Wesentlichen bedingt durch Rückstellungsauflösungen. Der Materialaufwand ist geprägt vom Anstieg der Bezugskosten für Strom, Gas und Fernwärme. Bei Wasser entwickeln sich die Bezugskosten absatzbedingt rückläufig. Im Übrigen liegen die Netznutzungsentgelte deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Der Strom- und Erdgasbezug hat einen Anteil von 73,1 % (Vorjahr 72,9 %) am gesamten Materialaufwand. Der Strombedarf wurde überwiegend durch Bezug über die Syneco Trading GmbH gedeckt, wobei vermehrt andere Anbieter einbezogen wurden. Auch die Gasbeschaffung war nicht an Anbieter gebunden. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,0 %. Darin enthalten ist die Tariferhöhung zum 1. April 2019 um 3,09 %. Im Vorjahr haben Rückstellungszuführungen für steuerliche Risiken zur Zunahme des Personalaufwands geführt. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung steigen 2019 hauptsächlich aufgrund der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen um insgesamt 8.820 T€. Die Abschreibungen liegen aufgrund der durchgeführten Investitionen nur 0,8 % unter dem Vorjahresniveau, obwohl im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude vorgenommen worden waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhen sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % auf 59.118 T€, wobei der Anstieg im Wesentlichen aus höheren IT-Leistungen resultiert. Beim Finanzergebnis ist ein Zuwachs um 16.639 T€ auf 56.351 T€ zu verzeichnen. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen belaufen sich auf 26.480 T€ und übertreffen das Niveau des Vorjahres damit deutlich um 8.135 T€. Die N-ERGIE Service GmbH (N-ERGIE Service) und die N-ERGIE Netz konnten das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr spürbar verbessern. Während sich das Ergebnis bei der N-ERGIE Kraftwerke GmbH (N-ERGIE Kraftwerke), trotz der erlösmindernden Rückstellungsbildung für Rückzahlungsverpflichtungen aus dem KWK-Gesetz, konstant entwickelt, verringert sich das Jahresergebnis bei der N-ERGIE Kundenservice GmbH. Die Erträge aus Beteiligungen liegen nahezu auf Vorjahresniveau. Im Berichtsjahr waren keine Abschreibungen auf Finanzanlagen notwendig (Vorjahr 4.772 T€). Im Zinsaufwand sind vor allem Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen enthalten. Insgesamt lag das Ergebnis der Geschäftstätigkeit deutlich über den Prognosen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2019. Das Rohergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge entwickelte sich nahezu wie geplant. Unter den Erlösen des Vorjahres lagen wie erwartet die Erlöse aus Medienverkäufen. Die positive Abweichung zum Plan ergibt sich im Wesentlichen durch die deutlich höheren sonstigen betrieblichen Erträge und einem besseren Finanzergebnis. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 32.084 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der Gewinnrücklage waren 2019 an den Organträger Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, 69.684 T€ abzuführen. Finanzlage Die finanzielle Entwicklung der Gesellschaft wird in folgender Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 dargestellt:
Die Ausschüttungen an die Gesellschafter sowie die Auszahlungen für Investitionen konnten im Jahr 2019 nicht vollständig durch die Einzahlungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit gedeckt werden, sodass sich der Finanzmittelfonds 2019 deutlich um 62.453 T€ auf insgesamt 6.848 T€ reduziert hat. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich vor allem aus dem zahlungswirksamen Periodenergebnis vor Abschreibungen. Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit werden die Investitionen in Sachanlagen und die Auszahlungen aus dem Cash-Pool teilweise durch die erhaltenen Dividenden kompensiert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird im Wesentlichen von den Ausschüttungen an die Anteilseigner geprägt. Die Tilgungen überwiegen die Neuaufnahme von Fremdkapital. Im Finanzmittelfonds sind wie im Vorjahr ausschließlich flüssige Mittel enthalten. Der dynamische Verschuldungsgrad für das Geschäftsjahr liegt bei 2,7 (Vorjahr 2,3). Die Zinsdeckung beträgt 7,8 (Vorjahr 7,1). Insgesamt haben sich die Kennzahlen im Vergleich zur Prognose ergebnisbedingt verbessert. Der Anstieg des Verschuldungsgrads ist im Wesentlichen auf den niedrigen Cash-Bestand zurückzuführen, während sich die Zinsdeckung aufgrund der geringeren Zinsaufwendungen erhöht. Liquiditätsengpässe sind für 2020 aufgrund der aktuellen Finanzierungssituation bei der N-ERGIE nicht zu erwarten. Es bestehen am Jahresende 2019 nicht in Anspruch genommene Kreditlinien von 85.000 T€. Die Finanzierungssituation ist als gut zu bezeichnen. Vermögenslage In der nachfolgenden Vermögens- und Kapitalstruktur sind der Sonderposten mit Rücklageanteil, der Sonderposten für Investitionszuschüsse und die empfangenen Ertragszuschüsse zu 90,0 % den eigenkapitalähnlichen Mitteln zugeordnet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind im mittel- und langfristigen Fremdkapital ausgewiesen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt folgende Entwicklung:
Die Bilanzsumme zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr stabil (+971 T€, +0,1 %). Auf der Aktivseite verringert sich vor allem das Guthaben bei Kreditinstituten infolge der Investitionen in das Sachanlagevermögen. Weiterhin erhöhen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auf der Passivseite steigen das Eigenkapital durch die Einstellung in die Gewinnrücklage, die Pensionsrückstellungen sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen an. Gegenläufig entwickeln sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, vor allem aufgrund geringerer Verbindlichkeiten aus der Konzernverrechnung gegenüber der N-ERGIE Netz. Daneben reduzieren sich tilgungsbedingt die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Nachrangdarlehen von der StWN bestehen unverändert in gleicher Höhe. Mit Zustimmung der StWN wurden aus dem Jahresergebnis 25.000 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt. Gründe für die Rücklagenbildung sind vor allem der weiterhin hohe Investitionsbedarf im Netzbereich und der Umbau des Messwesens hin zu sogenannten Smart Metern. Das in den Finanzanlagen gehaltene Vermögen besteht neben den Beteiligungen im Wesentlichen aus Anteilen an Wertpapiersondervermögen. Das Anlagevermögen ist zu 40,1 % (Vorjahr 39,3 %) durch Eigenkapital einschließlich eigenkapitalähnlicher Mittel bzw. zu 90,3 % (Vorjahr 92,2 %) durch mittel- und langfristig zur Verfügung stehende Mittel gedeckt. Dem kurzfristigen Finanzierungsbereich steht zu 67,8 % (Vorjahr 75,4 %) kurzfristiges Vermögen gegenüber. Unter Einbeziehung eigenkapitalähnlicher Mittel ergibt sich am Stichtag eine rechnerische Eigenkapitalquote von 33,2 % (Vorjahr 31,7 %). Investitionen und Finanzierung Die N-ERGIE tätigte im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 122.936 T€ (Vorjahr 119.351 T€). Davon entfallen 122.446 T€ (Vorjahr 115.932 T€) auf Sachanlagen, 362 T€ (Vorjahr 552 T€) auf immaterielle Vermögensgegenstände und 128 T€ (Vorjahr 2.867 T€) auf Finanzanlagen. Die Sachinvestitionen konzentrieren sich auf Erneue- rungs- und Erweiterungsmaßnahmen für Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen sowie Gebäude.
Die Finanzierung der Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu 58,8 % (Vorjahr 62,5 %) durch Abschreibungen. C Prognose-, Chancen- und Risikobericht C.1 Prognosebericht Energiepolitisches und rechtliches Umfeld Klimaschutz Damit die Erreichung der Klimaziele 2030 nicht gefährdet wird, muss die Politik zügig die Weichen zur Bereitstellung von gesicherten Leistungen und mehr Flexibilitäten stellen. Bis Ende 2022 befindet sich nach jetzigen Prognosen noch eine installierte Leistung von ca. 41.000 MW aus Kohlekraftwerken im Markt. Um das Sektorziel 2030 zu erreichen, ist eine Halbierung dieser Leistung erforderlich. Im Gegensatz zur heutigen Situation können Stilllegungen konventioneller Kraftwerke nach 2022 in Phasen von "Dunkelflauten" nicht mehr vollständig durch andere, bestehende Kraftwerke kompensiert werden. Die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" hat einen Fahrplan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung vorgelegt, der am 29. Januar 2020 durch das Bundeskabinett beschlossen wurde. Er sieht vor, dass bis 2038 die letzten Kohlekraftwerke in Deutschland den Markt verlassen. Die stillgelegte installierte Kohleleistung soll demnach nahezu komplett durch Gas-KWK-Anlagen ersetzt werden. Aufgrund dieser bevorstehenden Ereignisse steht die Politik vor großen Herausforderungen, die nur mit einer Bündelung von Maßnahmen zu meistern sind. Dazu gehören:
CO 2-Bepreisung Herzstück des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung ist die neue CO 2-Bepreisung für Verkehr und Wärme ab 2021. Nach der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie erhält nun auch der Bereich Verkehr und Gebäude einen CO 2-Preis. Gutachten belegen, dass dies volkswirtschaftlich und kosteneffizient der beste Weg ist, um Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Ab 2021 startet das nationale Emissionshandelssystem mit einem Festpreis, der politisch fixiert wurde. Dabei werden Zertifikate an die Unternehmen, die Heiz- und Kraftstoffe in Verkehr bringen, verkauft. Für alle Bereiche wird vorerst ein Preis von 25 €/t festgelegt. Anschließend ist bis 2025 eine Steigerung in Fünf-Euro-Schritten bis 55 €/t vorgesehen. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 €/t und höchstens 65 €/t gelten. Erzeugung und Gewinnung Bei den Erzeugungsspreads zeichnet sich eine leichte Erholung für hocheffiziente Gaskraftwerke ab. Inwieweit sich Marktchancen für die GKI infolge des Anstiegs der Spreads in der Stromerzeugung durch Gas sowie der höheren CO 2-Preise ergeben, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Daneben werden im Bereich der erneuerbaren Energien immer mehr sogenannte Power-Purchase-Agreements (PPA) nachgefragt, die eine unmittelbare Belieferung aus Wind- oder PV-Anlagen sicherstellen. Die N-ERGIE prüft derzeit Modelle zur Umsetzung solcher Anlagen. Regenerative Erzeugung Für März 2020 ist der Bau eines PV-Kraftwerks in Hilpoltstein mit einer Leistung von 7,3 MW geplant. Mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der Anlage wurde bereits begonnen. Darüber hinaus soll im dritten Quartal 2020 ein PV-Kraftwerk in Rottendorf mit einer Leistung von 3,3 MW gebaut werden. Das Projekt befindet sich aktuell noch im Planungsverfahren bei der Gemeinde Rottendorf. Bereitstellung der Infrastruktur zur Lieferung (Netze) 2020 befindet sich die N-ERGIE Netz in der Mitte der dritten Regulierungsperiode. Für Gas ist 2020 auch das Basisjahr für die vierte Regulierungsperiode, für Strom befindet sich die Gesellschaft im Frontjahr zum Basisjahr 2021. Für die relevanten Bestandteile der Erlösobergrenzen liegen die abschließenden Bescheide im Wesentlichen vor. Zur Ermittlung der Erlösobergrenzen für die Kalkulation der Netzentgelte 2020 wurden die Hinweise der BNetzA entsprechend berücksichtigt. Durch die komplette Umsetzung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes (NEMoG) werden im Strom die vermiedenen Netzentgelte weiter reduziert. Bei den Stromnetzinvestitionen liegen die Schwerpunkte der Tätigkeiten mittelfristig in der Engpassbeseitigung im Bereich der Hochspannungsnetze, die sich aus der zunehmend dezentralen Einspeisung ergeben, sowie in der Umsetzung des Erneuerungs- und Sanierungsprogramms für Hoch- und Mittelspannungsfreileitungsmasten. Der steigenden Alterung des Netzes wird mit einer Anhebung der Substanzerhaltungsquote begegnet. Im Gasnetz sind in den nächsten Jahren hohe Investitionen in den Substanzerhalt und die Netzoptimierung erforderlich. Bei den Gasnetzanschlüssen und den dazugehörigen Netzerweiterungen wird aufgrund des Klimaschutzpakets der Bundesregierung eine deutlich höhere Nachfrage erwartet. Im Fernwärmenetz liegen die Schwerpunkte in den nächsten Jahren auf Maßnahmen zur Absenkung der Netztemperaturen. Dabei fließen auch die Ergebnisse aus dem Konzernprojekt zur Wärmeversorgung 2050 ein. Im Wassernetz konzentriert sich die N-ERGIE in den nächsten Jahren weiterhin auf den Substanzerhalt sowie die Umlegung der Wasserversorgungsleitung Hafenbrücke. Durch die Eintragung im Handelsregister wurde die Main-Donau Netzgesellschaft mbH am 4. Dezember 2019 in N-ERGIE Netz GmbH umfirmiert. Bisher bestand das Netzgeschäft der N-ERGIE aus zwei rechtlich eigenständigen Gesellschaften, der N-ERGIE Netz und der N-ERGIE Service. Zum 1. Januar 2020 bündelt die N-ERGIE die Netzkompetenz durch eine gesellschaftsrechtliche und organisatorische Zusammenführung der beiden 100%igen Tochtergesellschaften. Dadurch entsteht ein Netzbetreiber mit ca. 1.000 Beschäftigten, der den Menschen, Unternehmen und Kommunen in der Region auch zukünftig ein sicheres Versorgungsnetz zur Verfügung stellen wird. Die N-ERGIE Netz bietet das gesamte Produktspektrum von der Netzplanung über den Betrieb und die Instandhaltung bis hin zu Netzdienstleistungen aus einer Hand an. Vertrieb Die Digitalisierung und die Energiewende sind große Herausforderungen für den Energiemarkt - vertriebsseitig steht hier der Wandel zum "digitalen Kunden" im Mittelpunkt. So hat die technologische Entwicklung verschiedenste Trends bei den Kundenerwartungen und -erlebnissen ausgelöst und dadurch neue Bedürfnisse geschaffen, die es nun zu befriedigen gilt. Digitale Technologien werden hier zu mehr Effizienz und zu einem verbesserten Kundenerlebnis vom Privatkunden bis hin zu großen Key-Account-Kunden beitragen. Um die regionale Energiewende voranzutreiben und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen, ist mehr Flexibilität notwendig. Dabei sind die kommunalen Stadtwerke die Treiber und Er- möglicher einer dezentralen, klimaschonenden und bürgernahen Energieversorgung. Nur so besteht die Chance, die Klimaziele zu erreichen und ein nachhaltiges Energieversorgungssystem zu gewährleisten. Die N-ERGIE hat auch 2019 ihre Kapazitäten zur Erzeugung erneuerbarer Energien durch die Inbetriebnahme mehrerer PV-Freiflächenanlagen weiter ausgebaut. Damit wird die Energie ganz im Sinne einer dezentralen Energiewende klimafreundlich genau dort erzeugt, wo sie auch verbraucht wird. Der angestrebte Ausbau der Belieferung mit Erdgas wird 2020 aus Wettbewerbsgründen sowohl bei den Industriekunden als auch bei den Weiterverteilern voraussichtlich leicht hinter den Erwartungen bleiben. Beim Gaseinsatz der N-ERGIE Kraftwerke ist eine Steigerung durch zusätzlichen Bedarf für die optimierte Fahrweise der GuD-Anlage zu erwarten. In den Folgejahren rechnet die N-ERGIE damit, wieder vermehrt Kunden akquirieren zu können, um das Absatzniveau zu steigern. Die N-ERGIE hat gemeinsam mit einem Partner ein eigenes virtuelles Kraftwerk entwickelt. Ziel ist es, für die Betreiber von Blockheizkraftwerken einen kurz-, mittel- und langfristigen Mehrwert zu generieren. Dies gelingt durch die automatisierte Steuerung der Blockheizkraftwerke und deren Vermarktung auf dem Spot- sowie Intradaymarkt. 2019 begann die aktive Vermarktung von Kundenanlagen, weitere Ausbaustufen des virtuellen Kraftwerks werden kontinuierlich geprüft. Im Fokus des Privat- und Gewerbekundenvertriebs stehen die konsequente Kundenorientierung sowie attraktive und innovative Produkte, um neue Kunden strategiekonform zu akquirieren, bestehende zu halten sowie ehemalige zurückzugewinnen. Dabei gilt es auch im Kerngeschäft, noch besser zu werden und sich gleichzeitig um neue Themen und Absatzmärkte wie Elektromobilität oder Smart City zu kümmern. Kurz- und mittelfristig können diese neuen Geschäftsfelder aufgrund der Wettbewerbssituation und der vergleichsweise niedrigen Margen das bisherige Kerngeschäft nur in geringem Maße stabilisieren. Deshalb ist eine operative Exzellenz im Kerngeschäft nötig, um den wirtschaftlichen Fortbestand zu sichern. Auch hier ist die fortschreitende Digitalisierung ein wichtiges Hilfsmittel bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen beispielsweise durch Robotic Process Automation (RPA) oder die Standardisierung der IT-Landschaft. Im Privatkundensegment wird der Primärenergieverbrauch voraussichtlich weiter zurückgehen, was vor allem auf gesetzliche Vorgaben (z. B. Energieeinsparverordnung) und die zunehmend dezentrale Erzeugung von Strom zurückzuführen ist. Disruptive Prozesse und Technologien eines immer kleinteiliger und dezentraler werdenden Energieerzeugungsmi- xes sowie das dadurch hervorgerufene Auftreten neuer Marktteilnehmer, beispielsweise aus der Automobilbranche, verändern die Energiebranche grundlegend. Ziel der N-ERGIE ist es, in diesem herausfordernden Wettbewerbsumfeld mit innovativen Energie- und Wärmelösungen sowie dazu passenden Dienstleistungen Kunden zu überzeugen und an sich zu binden. Weiter gestiegene Beschaffungskosten und eine erhöhte EEG-Umlage machten eine Erhöhung der Strompreise für Privatkunden zum 1. Januar 2020 nötig. Auch wenn sich der ansteigende Trend am Beschaffungsmarkt weiter fortsetzen sollte, garantiert die N-ERGIE diese neuen Strompreise bis Ende 2020. Ferner entstehen durch die Digitalisierung Potenziale für Produktinnovationen, die den Weg zum "digitalen Kunden" weiter begleiten und unterstützen. So werden beispielsweise bei der Einführung von intelligenten Messsystemen (iMsys) spezielle Produkte entwickelt, die eine vollständige Onlineabwicklung, Visualisierung und Transparenz des Energiebedarfs für den Kunden ermöglichen. C.2 Risikomanagement und Risiko- und Chancenbericht Ziel des Risikomanagementsystems im N-ERGIE Konzern ist es, frühzeitig Abweichungen vom geplanten Ergebnis sowie bestandsgefährdende Risiken zu erkennen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Anweisung "Strategische und kaufmännische Steuerung" des N-ERGIE Konzerns und der StWN regelt den Umgang mit externen und internen Risiken und damit auch mit liquiditätswirksamen Chancen und Risiken. Wichtige Rahmenbedingungen für den Risikomanagementprozess sind die Feststellung des Risikokapitals und dessen Aufteilung sowie die Definition der Risikolimits für die einzelnen unternehmerischen Teilaktivitäten. Weiterer wesentlicher Bestandteil ist das damit verbundene mehrstufige EGT-Vorwarnstufenkonzept, durch das Veränderungen in der Risikosituation deutlich aufgezeigt und die Möglichkeit zur rechtzeitigen Gegensteuerung gegeben werden. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil der Konzernsteuerung. Die N-ERGIE unterliegt mit ihren unternehmerischen Aktivitäten allgemeinen und branchenspezifischen Risiken und Chancen, die grundsätzlich gegeneinander abgewogen werden müssen. Die Risiko- und Chancenidentifikation sowie deren Bewertung finden systematisch und fortlaufend statt. Die Dokumentation aller identifizierten Risiken und Chancen inklusive Gegenmaßnahmen erfolgt in einer zentralen Datenbank. Erfassten Risiken und Chancen werden statistische Verteilfunktionen und Eintrittswahrscheinlichkeiten zugeordnet. Die Gesamtheit der Risiken und Chancen wird unter Berücksichtigung der ihnen zugeordneten Verteilfunktionen und Eintrittswahrscheinlichkeiten mittels Simulationen aggregiert und bewertet. Ein regelmäßiges Berichtswesen an alle relevanten Empfänger ist implementiert. Betrachtungszeitraum ist das jeweils laufende Jahr sowie die fünf Planjahre des aktuell genehmigten mittelfristigen Wirtschaftsplans. Wesentliche Veränderungen einzelner Risiken und Chancen werden ad hoc berichtet. Darüber hinaus wird einmal pro Kalenderjahr mit Hilfe eines Stresstests überprüft, inwieweit der Fortbestand des Unternehmens auch unter Berücksichtigung von Extremsituationen gewährleistet ist. Die Sicherstellung, Ausgestaltung und Optimierung des konzernweit gültigen Risikomanagementsystems erfolgt durch das zentrale Risikomanagement, das dem Bereich Controlling zugeordnet ist. Zusätzlich ist die Funktion eines Risikobeauftragten installiert, der das Risikomanagementsystem prozessunabhängig überwacht und über ein direktes Berichtsrecht an den Vorstand verfügt. Die wesentlichen Risiken und Chancen werden nachfolgend aufgeführt: Politische und regulatorische Risiken und Chancen Erzeugung Das Kraftwerk Irsching 5 wurde seitens der BNetzA erneut als systemrelevant eingestuft und darf damit bis zum 30. Juni 2020 bzw. optional bis zum 30. September 2020 nicht stillgelegt oder vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Da die Marktsignale weiterhin noch nicht eindeutig bzw. nachhaltig genug bewertet werden können, wurde die vorübergehende Stilllegung des Kraftwerks für ein weiteres Jahr gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber angezeigt. Sollte sich ein wirtschaftlicher Betrieb im Markt abzeichnen, könnte die Stilllegungsanzeige zurückgezogen werden. Die aktuelle Gesetzeslage sieht für die Vorhaltung des Kraftwerks in der Netzreserve keine vollkostendeckende oder zumindest aus Sicht der Betreiber angemessene Vergütung bzw. Entschädigung vor. Allerdings wurde im Gespräch mit der BNetzA erreicht, dass zumindest rund 80 % der laufenden operativen Kosten pro Jahr anerkannt werden. Im Verfahren über die Höhe der Vergütung für den Zeitraum des Redispatchvertrags von 2013 bis 2016 wurde die Klage vom Landgericht Düsseldorf in erster Instanz zurückgewiesen. Derzeit befindet sich die GKI im Berufungsverfahren in der zweiten Instanz mit reduzierter Klageforderung. Daneben besteht ein Klageverfahren vor dem Landgericht Bayreuth, bei dem es um die grundsätzliche Angemessenheit der Entschädigung für die Kraftwerksvorhaltung nach dem EnWG geht. Das KWK-Gesetz bietet nach wie vor die Chance, durch die Förderung von neuen Anlagen, wie dem neu zu errichtenden Motorenkraftwerk in Nürnberg-Langwasser, die Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit nachhaltig zu stärken. Hier konnte im Rahmen der Ausschreibungsrunde der BNetzA für Anlagen in der Leistungsklasse von 1-50 MWel ein entsprechender Zuschlag gesichert werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2021 geplant. Im Rahmen der dezentralen Energiewende wird perspektivisch der Bau von weiteren KWK-Anlagen und damit der Erhalt der Neubauförderung angestrebt. Netz Im Netzgeschäft haben sich die Unsicherheiten für die dritte Regulierungsperiode Strom aufgrund des vorliegenden Bescheids deutlich reduziert. Der Bescheid Gas liegt noch nicht vor, sodass hieraus noch Risiken bestehen. Weitere Risiken ergeben sich aus der witterungs- und konjunkturabhängigen Volatilität der Erlöse aus Netznutzung, da jährlich deutliche Ergebnis- und Liquiditätsschwankungen möglich sind, die auch Auswirkungen auf die Folgejahre haben können. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass insbesondere die Kosten für Fremdleistung und Personal stärker steigen werden als die Erlösobergrenze auf Basis der Anreizregulierung. Zusätzlich führt die weitere Verzögerung des Rollouts für intelligente Messsysteme und die damit verbundenen hohen Anlaufkosten zu deutlichen Ergebnisverschiebungen. Energiewirtschaftliche Risiken und Chancen Vertrieb Marktrisiken und -chancen sowie das Risiko von Forderungsausfällen stellen die größten Risiken im Vertrieb dar. Im Markt ergeben sich Risiken und Chancen aus einem abweichenden Verbrauchsverhalten der Kunden in Verbindung mit sich verändernden Marktpreisen. Entsprechend der zeitlichen Dimension der Abweichungen werden Prognose-, Mengen- und Strukturrisiken unterschieden. Hohe Forderungsausfallrisiken sind insbesondere bei großen Kunden gegeben, die jedoch durch eine Forderungsausfallversicherung begrenzt werden. Das damit verbundene Risiko der Wiederveräußerung bereits beschaffter Mengen bleibt dagegen weiterhin bestehen. Beschaffung In der Beschaffung ergeben sich Chancen und Risiken aus dem potenziellen Ausfall von Kontrahenten sowie aus der Portfoliobewirtschaftung und den Preisschwankungen bei Strom und Gas. Eine aktive Steuerung und Überwachung dieser Risiken erfolgt über Beschaffungsstrategien und interne Vorgaben. Des Weiteren bestehen Risikolimits, die regelmäßig überwacht und berichtet werden. Aufgrund der teilweise langen vertraglichen Bindung und des großen Einflusses von gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen können sich weitere Risikopotenziale ergeben. Durch das Monitoring von rechtlichen Änderungen sowie einer entsprechenden Vertragsgestaltung werden diese minimiert und begrenzt. Die Beschaffungsvorgänge wurden zur Risikominimierung in wirtschaftlich sinnvollem Rahmen durch Preissicherungsgeschäfte ergänzt. Im Jahresabschluss der N-ERGIE wurden im Strom-, Gasportfolio und der GuD Sandreuth die Bezugsverträge mit den Absatzverträgen und, falls vorhanden, den Derivaten auf Segmentebene zu Portfolien gemäß IDW RS ÖFA 3 oder zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB zusammengefasst. Die in den Portfolien bzw. Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte unterliegen in zeitlicher und sachlicher Hinsicht jeweils den gleichen Risiken. Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt dabei anhand des EGT der N-ERGIE als zentrale Steuerungsgröße und weiteren dezentralen Kennzahlen. Entstehen im Rahmen der Ergebnisbeitragsrechnung auf Ebene der individuellen Portfolien nach IDW RS ÖFA 3 unter Berücksichtigung aller direkt zuordenbaren Kosten offene Positionen, gleichen sich die stichtagsbezogenen Bewertungen innerhalb der Bewertungseinheiten nicht aus oder bestehen freistehende Beschaffungs- bzw. Derivatemengen, werden negative Effekte jeweils durch eine Rückstellungsdotierung berücksichtigt. Erzeugung Die Beschaffungskosten für Erdgas sowie die Börsenstrompreise unterliegen einer hohen Volatilität, sind sowohl witterungsabhängig als auch in der Einschätzung der künftigen Erzeugerlandschaft stark spekulationsgeprägt und nehmen daher auch maßgeblich Einfluss auf die Risiko- und Chancensituation in der Erzeugung. Die Börsenstrompreise sind im Verlauf des Jahres 2019 insbesondere für die Frontjahre weiter deutlich gestiegen. Der Clean-Spark-Spread zeigt eine positive Tendenz, liegt aber noch deutlich unterhalb der Marke für eine nachhaltig wirtschaftliche Stromerzeugung in Gaskraftwerken wie Sandreuth oder Irsching. Weitere Risiken ergeben sich aus der zunehmenden Verknappung von CO 2-Zertifikaten und einem damit verbundenen Preisanstieg. Der Zertifikatspreis hat sich von 2018 bis 2019 bereits verdreifacht. Auch Erlöschancen aus Systemdienstleistungen wie zum Beispiel Regelenergie nehmen aufgrund des wachsenden Angebots weiter ab. Dagegen steigen die Chancen durch Vermarktung von Flexibilität im Intradayhandel. Steuerliche Risiken Durch die extrem kurzfristigen und vielfältigen Änderungen in der steuerlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung besteht für die N-ERGIE das Risiko, steuerlich relevante Sachverhalte nicht korrekt abzubilden. Zudem befinden sich die N-ERGIE und ihre Tochterunternehmen in einem überdurchschnittlich langen Betriebsprüfungszeitraum. Um diesen Risiken zu begegnen, wurde ein konzernweites Tax Compliance Management System eingeführt, das die Beachtung aller steuerlichen Vorschriften sicherstellen soll. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Die anhaltende Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt birgt immer noch ein hohes Risikopotenzial, nicht zuletzt aufgrund des weiter steigenden finanziellen Drucks auf die Versorgungssysteme der Unternehmen in Deutschland. Hinzu kommen die abnehmenden Renditen für Investitionen in erneuerbare Energien. Außerdem setzt sich der Anlagedruck am Kapitalmarkt bei sinkenden oder negativen Zinsen fort. Andererseits können die aktuell niedrigen Marktzinsen als Chance genutzt werden, die hohen Investitionskosten der kommenden Jahre und den damit verbundenen Zinsaufwand aus der Kreditaufnahme zu reduzieren. Weitere Risiken und Chancen ergeben sich nach wie vor aus dem Beteiligungsportfolio. Die Beteiligungen der N-ERGIE befinden sich vielfach in starkem Wettbewerb und sind mit volatilen Marktentwicklungen und regulatorischen Entscheidungen konfrontiert, die die wirtschaftlichen Ergebnisse zunehmend unter Druck setzen. Daher besteht das Risiko, dass geplante Ausschüttungen nicht geleistet werden können bzw. künftige Erwartungen an die Ergebnisentwicklung reduziert werden müssen. Daneben können unerwartete Kapitalzuführungsbedarfe bei den Beteiligungen auftreten oder Wertberichtigungen der Beteiligungsbuchwerte notwendig werden. Durch ein aktives Beteiligungsmanagement werden Risiken mit negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig erkannt und bewertet, um die Ertragslage und Werthaltigkeit der Gesellschaften nachhaltig zu sichern. Bei Bedarf werden zusammen mit den Geschäftsführern der Beteiligungen Maßnahmen entwickelt und eingeleitet, um Risiken bestmöglich entgegenzuwirken. Chancen können sich insbesondere aus prozessualen und strukturellen Optimierungen bei den bestehenden sowie aus der erfolgreichen Umsetzung neuer Geschäftsmodelle bei bestehenden oder neuen Beteiligungen ergeben. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Gesamtprognose und Ausblick 2020 Die N-ERGIE blickt auf eine Reihe von Jahren mit überplanmäßigen Ergebnissen zurück, die zuletzt stark durch Sondereffekte geprägt waren. Im operativen Bereich ist es in der Vergangenheit gelungen, trotz des hohen Wettbewerbs- und Regulierungsdrucks sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Gerade aufgrund der regulatorischen Einschnitte ist diese Entwicklung in den kommenden Jahren nur noch eingeschränkt fortsetzbar. Hinzu kommen Unwägbarkeiten aus der Umsetzung der Energiewende. Im verabschiedeten Wirtschaftsplan rechnet die N-ERGIE daher für das Jahr 2020 mit einem deutlich geringeren EGT als 2019. Große Herausforderungen ergeben sich neben dem Erreichen des EGT aus der anhaltend hohen Investitionslast. So konnten die Investitionen bisher in weiten Teilen aus Eigenmitteln finanziert und die Verschuldung der Gesellschaft auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden. In den kommenden Jahren müssen neben der Innenfinanzierung auch wieder Fremdkapitalaufnahmen getätigt werden. Somit ist mit einem moderaten Anstieg des dynamischen Verschuldungsgrads bei gleichzeitig verringerter Zinsdeckung zu rechnen.
Nürnberg, den 21. Februar 2020 N-ERGIE Aktiengesellschaft Der Vorstand Josef Hasler Magdalena Weigel Bilanz zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
Anhang für das Geschäftsjahr 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergA Allgemeine Angaben Die Firma N-ERGIE Aktiengesellschaft (N-ERGIE) mit Sitz in Nürnberg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 17412 eingetragen. Der Jahresabschluss der N-ERGIE ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss ist auf Tausend Euro gerundet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Gewinn- und Verlustrechnung um die Position "Ergebnis der Geschäftstätigkeit" (Position 10) ergänzt, welches eine Steuerungsgröße darstellt. Die zur übersichtlicheren Darstellung in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Aus diesem Grund werden Davon-Vermerke ebenfalls im Anhang dargestellt. Die Ziffern in der Vorspalte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen denen der Erläuterungen im Anhang. Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die N-ERGIE gilt nach § 3 Nr. 18 und Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG für ihre Tätigkeiten in den Bereichen Elektrizitätsverteilung (Verpachtung Stromverteilungsnetz), Gasverteilung (Verpachtung Gasverteilungsnetz) und Gasspeicherung getrennte Konten zu führen sowie je eine Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung für diese Tätigkeiten aufzustellen. Darüber hinaus werden Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors jeweils gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 EnWG sowie außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors gemäß § 6b Abs. 3 Satz 4 EnWG vorgenommen, für die ebenfalls getrennte Konten geführt werden. Die zahlenmäßige Entwicklung der Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Gasspeicherung ist in Tätigkeitsabschlüssen dargestellt, bestehend aus jeweils einer Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung mit Erläuterungen und einer eigenen Entwicklung des Anlagevermögens. B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig über die Nutzungsdauer und beginnen im Zugangsmonat. Bei Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft worden sind, wird vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Somit werden die Wertansätze, die auf Abschreibungen nach § 254 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung beruhen, fortgeführt. Hierbei wird im steuerlich zulässigen Rahmen grundsätzlich degressiv, im Übrigen linear abgeschrieben und zum jeweils günstigsten Zeitpunkt zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen. Neuzugänge von Sachanlagen werden ab dem Geschäftsjahr 2010 linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
Zusätzliche Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften sind in der Position "Sonderposten mit Rücklageanteil" enthalten. Hier wurde vom Beibehaltungswahlrecht in analoger Anwendung von Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert und Anlagen im Bau sind mit den bisher angefallenen Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Bei den Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen sind in angemessenem Umfang Gemeinkosten berücksichtigt (aktivierte Eigenleistungen). Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der betroffenen Vermögensgegenstände abgesetzt. Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 €, aber nicht 800 € übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen und sonstige Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung bewertet. Bei den im Berichtsjahr 2012 im Tauschwege erworbenen Anteilen an verbundenen Unternehmen wurde in Anwendung der Tauschgrundsätze die Buchwertfortführung gewählt. Ausleihungen werden zu ihrem Nenn- oder Barwert angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Nie- derstwertprinzips bewertet. Das Risiko wegen geminderter Verwendbarkeit wird durch entsprechende Wertabschläge berücksichtigt. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren entspricht dem gleitenden Durchschnitt aus Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten. Unfertige Leistungen sind mit Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkosten bilanziert. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zu Nominalbeträgen bewertet, vermindert um ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die Forderungen für die Energie- und Wasserlieferungen gegen Kunden mit registrierender Lastgangmessung und Weiterverteiler beruhen grundsätzlich auf Stichtagsablesungen; nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung abgegrenzt worden. Den Forderungen gegen Händler, die Standardlastprofilkunden versorgen, lag die rollierende Jahresverbrauchsabrechnung zu Grunde, wobei die zum Bilanzstichtag abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Lieferungen und Leistungen auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung ermittelt wurden. Von diesen Forderungen sind die erhaltenen Abschlagszahlungen offen abgesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt zum Nennbetrag. Sonderposten mit Rücklageanteil Von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB wird Gebrauch gemacht, sodass der Sonderposten mit Rücklageanteil, der überwiegend nach den Vorschriften des § 6b EStG gebildet wurde, beibehalten wird. Zuschüsse Die bis zum 31. Dezember 2002 und die ab dem 1. Januar 2010 vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden mit 5 % der Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2009 vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert; die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands. Seit dem 1. Januar 2011 werden die bei der N-ERGIE Netz GmbH, Nürnberg, (vormals MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH), vereinnahmten Zuschüsse direkt an die N-ERGIE weitergeleitet und als empfangene Ertragszuschüsse passiviert. Die Auflösung erfolgt mit 5 % der Ursprungsbeträge. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 2,71 % (Vorjahr 3,21 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren entspricht. Zudem wird ein Gehaltstrend von 2,1 % (Vorjahr 2,5 %) und eine Fluktuationsrate von 2,0 %, wie im Vorjahr, berücksichtigt. Der Rentenanpassung wird ebenfalls wie im Vorjahr mit 1,7 % für allgemeine Versorgungen und mit 2,0 % für Einzelzusagen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die langfristigen sonstigen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie Sterbegeldverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren, einem Rechnungszinsfuß von 1,97 % (Vorjahr 2,32 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre entspricht und einem Gehaltstrend von 2,0 % (Vorjahr Jubiläumsverpflichtungen 2,5 % sowie Altersteilzeitverpflichtungen 2,0 %) bewertet. Die Rückbaurückstellungen werden gleichmäßig über die Verteilungsperiode angesammelt und werden nach dem Barwertverfahren, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, ermittelt. Alle weiteren langfristigen Rückstellungen wurden, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst; die Dotierung erfolgte nach der Nettomethode. Zur bilanziellen Abbildung von in Portfolien zusammengefassten Bezugs- und Absatzgeschäften sowie ggf. finanziellen Derivaten für Strom und Gas wird unter Anwendung des IDW RS ÖFA 3 vom Grundsatz der imparitätischen Einzelbewertung abgewichen. Gemäß IDW RS ÖFA 3 werden etwaige überschießende Volumina bzw. offene Positionen auf Segmentebene imparitätisch bewertet und ggf. eine Rückstellung gebildet. Für die Portfolien Fernwärme und Biogas werden aus Bezugs- und Absatzgeschäften sowie ggf. derivativen Finanzinstrumenten Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Für Überhänge der negativen Marktwertveränderungen über die positiven Marktwertänderungen sind Rückstellungen für Bewertungseinheiten zu bilden. Der beizulegende Zeitwert von Termingeschäften wird auf Basis der Barwerte der zukünftigen Zahlungsflüsse berechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Im Rahmen von Bezugsverträgen wurden Rohstoffsicherungsgeschäfte mittels derivativer Finanzinstrumente abgeschlossen, für die bilanzielle Bewertungseinheiten gebildet wurden. C Erläuterungen zur Bilanz C.1 Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt. Der Anteilsbesitz ist unter E.5 detailliert aufgeführt. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt es sich um Anteile an Wertpapiersondervermögen (Mischfonds auf Basis von Renten und Aktien). Der Marktwert zum 31. Dezember 2019 beträgt insgesamt 62.849 T€ und liegt somit 24.309 T€ über dem Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden 657 T€ ausgeschüttet. C.2 Vorräte Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
C.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich wie folgt auf:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 21.413 T€ (Vorjahr 20.856 T€) und sonstige Vermögensgegenstände mit 48.780 T€ (Vorjahr 53.040 T€). Darin sind gegen die Gesellschafterin Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, sonstige Forderungen in Höhe von 30.100 T€ (Vorjahr 31.374 T€) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 6.695 T€ (Vorjahr 6.675 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche von 603 T€ (Vorjahr 7.096 T€). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. C.4 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Preisabsicherungen und Zuschüssen für Marketingaktivitäten zusammen. Außerdem ist ein Disagio von 21 T€ (Vorjahr 63 T€) enthalten. C.5 Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt wie im Vorjahr 156.400.000,00 € und ist in 156.400.000 Inhaberstückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilt. Der rechnerische Wert ergibt 1 € je Inhaberaktie. Die Anteile an der N-ERGIE Aktiengesellschaft werden zu 60,2 % von der Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN), Nürnberg und zu 39,8 % von der Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), München, gehalten. Mit Brief vom 28. August 2000 teilte uns die StWN mit, dass ihr mehr als 25,0 % der Aktien gehören. Weiterhin teilte sie mit, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 16 Abs. 1 AktG zusteht. Mit Brief vom 8. Dezember 2009 teilte die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, gemäß § 20 Abs. 1 und 3 sowie § 21 Abs. 1 AktG der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, mit, dass sie für den Fall des § 20 Abs. 3 AktG ohne Zurechnung von Aktien gemäß § 20 Abs. 2 AktG mit mehr als 25,0 % an unserer Gesellschaft beteiligt ist. C.6 Gewinnrücklage Der Posten enthält ausschließlich andere Gewinnrücklagen. Aus dem Jahresüberschuss wurden 25.000 T€ in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. C.7 Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil entwickelte sich wie folgt:
C.8 Zuschüsse Die Zuschüsse unterteilen sich wie folgt:
C.9 Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Mit den sonstigen Rückstellungen wird nach derzeitigem Kenntnisstand in ausreichendem Umfang Vorsorge für künftige Verpflichtungen und Risiken getroffen. Sie enthalten in der Hauptsache Rückstellungen für drohende Verluste, ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich, unter anderem Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen, daneben Rückbauverpflichtungen, Abrechnungsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen sowie absatzwirtschaftliche und sonstige Risiken. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 27.288 T€. C.10 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 32.343 T€ (Vorjahr 80.986 T€) aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von 8.260 T€ (Vorjahr 7.300 T€) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Weiterhin sind gegenüber der Gesellschafterin StWN Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von 69.684 T€ (Vorjahr 73.597 T€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 707 T€ (Vorjahr 1.373 T€) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 141.400 T€ (Vorjahr 121.592 T€) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten von 1.999 T€ (Vorjahr 1.871 T€) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 2.625 T€ (Vorjahr 2.743 T€). Weiterhin ist in dieser Position gegenüber der Gesellschafterin Thüga die Ausgleichszahlung von 32.084 T€ (Vorjahr 33.882 T€) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 360 T€ (Vorjahr 400 T€) ausgewiesen. D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung D.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Sparten:
Die Position enthielt im Vorjahr wesentliche periodenfremde Umsatzerlöse in Höhe von 3.739 T€, welche im Wesentlichen aus Strom- und Gasverkäufen resultierten. Die Umsätze wurden überwiegend im Inland erzielt. D.2 Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält periodenfremde und außergewöhnliche Erträge von 27.028 T€ (Vorjahr 10.539 T€), die im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. D.3 Materialaufwand
D.4 Personalaufwand
In diesem Posten waren im Vorjahr wesentliche periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8.187 T€ enthalten, welche im Wesentlichen aus der Zuführung zu personalbezogenen Rückstellungen resultierten. D.5 Abschreibungen In diesem Posten waren im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.373 T€ enthalten. D.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Den periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2.480 T€ zuzuordnen. Sie enthalten in der Hauptsache Wertberichtigungen auf Forderungen. D.7 Finanzergebnis
D.8 Ausgleichszahlung nach § 304 AktG Nach dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der StWN ist an die Thüga als außenstehendem Aktionär eine Ausgleichszahlung zu leisten. Die Ausgleichszahlung enthält eine feste und eine variable Komponente. D.9 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags waren 69.683.833,42 € an die StWN abzuführen. D.10 Einstellung in Gewinnrücklagen Aus dem Jahresüberschuss wurden mit Zustimmung des Organträgers 25.000.000,00 € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. E Ergänzende Angaben E.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Die Bürgschaften bestehen im Wesentlichen zur Absicherung der Finanzierung der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH, Vohburg. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit aufgrund der Einlagen der Gesellschafter nicht zu rechnen. Darüber hinaus besteht mit der NEG eine Verlustübernahmeverpflichtung bis einschließlich 2021. Aufgrund weitgehend eingestellter operativer Tätigkeit der NEG ist nicht mit einer wesentlichen Inanspruchnahme zu rechnen. Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Pachtverträgen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miet-, Service- und Wartungsverträgen. Darüber hinaus liegen im branchenüblichen Umfang Verpflichtungen aus Energie- und Wasserbezugsverträgen vor. E.2 Honorare des Abschlussprüfers Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft. E.3 Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen in folgendem Umfang getätigt:
Desweiteren bestehen insgesamt Cash-Pool-Forderungen gegenüber Tochterunternehmen in Höhe von 7.665 T€. E.4 Bewertungseinheiten Rohstoff-Derivate Die N-ERGIE bildet für Bezugs- und Absatzgeschäfte sowie ggf. derivative Finanzinstrumente für Fernwärme und Biogas Bewertungseinheiten. Die schwebenden Bezugs- und Absatzgeschäfte werden mit den beizulegenden Zeitwerten und den folgenden Nominalen in Portfolio-Bewertungseinheiten einbezogen:
Die Höhe der Risiken, die im Rahmen der verschiedenen Bewertungseinheiten abgesichert wurden, entspricht den beizulegenden Zeitwerten der schwebenden Absatzgeschäfte pro Lieferjahr. Die gegenläufigen Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte werden sich in Zukunft für das gesicherte Risiko (Marktpreisänderungsrisiko) voraussichtlich in voller Höhe ausgleichen. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte in den Strom- und Gasportfolien sind über die in den Tabellen ersichtlichen Jahresscheiben gesichert. Die Beurteilung der Wirksamkeit wird mit Hilfe der Dollar-Offset-Methode in kumulierter Form ermittelt. Eine Ineffektivität ist zu erfassen, wenn sich ein Überhang der negativen Marktwertänderungen über die positiven Marktwertänderungen ergibt. In diesem Fall ist die Höhe des Nettoverlustes aufwandswirksam in eine Rückstellung für Bewertungseinheiten einzustellen. Ein nicht realisierter Nettogewinn bleibt unberücksichtigt. In 2019 musste aufgrund der Ineffektivität keine (Vorjahr keine Drohverlustrückstellung) Drohverlustrückstellung angesetzt werden. Vereinzelt resultieren aus Bewertungseinheiten freistehende finanzielle Commodity-Derivate bzw. physische Gas- bzw. Stromabsatz- oder Beschaffungsgeschäfte aus mengenmäßigen Über- oder Untersicherungen. Für Derivate und Bezugsverträge mit negativem Marktwert, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit sind, wurde zum Bilanzstichtag eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 1.693 T€ (Vorjahr 505 T€) gebildet. Bilanziell werden diese Bewertungseinheiten nach der Einfrierungsmethode abgebildet. ÖFA 3 Die N-ERGIE fasst physische Strom- bzw. Gasbezugs- und Absatzgeschäfte unter Anwendung des IDW RS ÖFA 3 in verschiedenen Portfolien zusammen. Hierbei werden folgende Portfolien gebildet:
Um die Anforderungen hinsichtlich der zeitlichen und sachlichen Homogenität des IDW RS ÖFA 3 zu entsprechen, wurden Grund- und Sicherungsinstrumente mit demselben Rohstoff-Risiko und derselben Laufzeit zusammengefasst und gesteuert. Es erfolgt eine stetige Überwachung der offenen Position hinsichtlich der Mengengleichheit von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument. Die in den Portfolien enthaltenen Bezugs- und Absatzgeschäfte spiegeln teilweise auch Planmengen wider. Diese sind Bestandteil der Wirtschaftsplanung der N-ERGIE, deren Eintritt überwacht und eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit der Transaktionen unterstellt wird. Zur Bewertung der verschiedenen Portfolien bei Strom und Gas, die die Voraussetzungen des IDW RS ÖFA 3 erfüllen, erfolgt die Aufstellung einer Ergebnisbeitragsrechnung für alle bewirtschafteten Jahre unter Berücksichtigung aller direkt zuordenbaren Kosten. Die Basis der Ergebnisbeitragsrechnung bilden die preislich fixierten Bestellmengen des Vertriebs und die zum Abschlussstichtag dafür durchgeführten Beschaffungsgeschäfte. Bei der Ergebnisbeitragsrechnung werden pro Portfolio und Jahresscheibe die offenen Positionen durch die Saldierung der unrealisierten Verluste und Gewinne bewertet und eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 3.897 T€ (Vorjahr 3.156 T€) erfasst. E.5 Beteiligungsunternehmen und Unternehmensverbindungen Die Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg, erstellt als oberstes Mutterunternehmen (kleinster und größter Kreis) einen Konzernabschluss, in den die N-ERGIE Aktiengesellschaft einbezogen wird. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft ist selbst Mutterunternehmen und stellt einen Konzernabschluss auf. Die Konzernabschlüsse werden durch Einreichung beim Betreiber des Elektronischen Bundesanzeigers offengelegt.
1) Jahresergebnis 2019
E.6 Personalstand Während des Berichtsjahres war im Jahresdurchschnitt die folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
E.7 Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. E.8 Organe und Aufwendungen für Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats; Karlheinz Kratzer, Betriebsratsvorsitzender, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats; Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, weiterer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats; Gabriele Aplenz, Leiterin Hauptabteilung Gesellschaftsrecht und Gremien der Thüga Aktiengesellschaft; Claudia Arabackyj, Stadträtin und Werbekauffrau; Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, bis 12. April 2019; Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Geschäftsbereich Schule; Tanja Haas, Betriebsratsmitglied, Netzkundenmanagerin; Michael Kittelberger, Leiter Hauptabteilung Controlling, Finanzen und Rechnungswesen der Thüga Aktiengesellschaft; Rainer Kleedörfer, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung/Beteiligungen; Dr. Reinhard Klopfleisch, Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung, bis 1. Januar 2020; Marcus König, Stadtrat und Bankkaufmann; Ludwig Kränzlein, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Jörg Opitz, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Dr. Peter Pluschke, berufsmäßiger Stadtrat, Umweltreferat; Gisela Prummer, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Gerald Raschke, Stadtrat und Lehrer; Wolfgang Scharnagl, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender; Stefanie Schulze, Gewerkschaftssekretärin ver.di Mittelfranken; Klaus Steger, Gewerkschaftssekretär ver.di Mittelfranken; Dr. Christoph Ullmer, Leiter Kompetenzcenter Innovation der Thüga Aktiengesellschaft, ab 12. April 2019; Harm-Berend Wiegmann, Referatsleiter Ver- und Entsorgungspolitik, ver.di Bundesverwaltung, ab 14. Januar 2020. Vorstand Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands Ressorts: Konzernkommunikation, Unternehmensentwicklung, Recht, N-ERGIE Vertrieb und ab 12. April 2019 kommissarisch zusätzlich die Ressorts Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Controlling und Wasser; Vorsitzender der Geschäftsführung der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Vorsitzender des Vorstands der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Martina Paasch bis 12. April 2019, Mitglied des Vorstands Ressorts: Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Controlling, Wasser; Karl-Heinz Pöverlein bis 30. Juni 2019, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor Ressorts: Personal, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit/Umweltschutz; Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Mitglied des Vorstands für Personal- und Sozialfragen der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Magdalena Weigel ab 1. Juli 2019, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin Ressorts: Personal, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit/Umweltschutz; Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektorin der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Mitglied des Vorstands für Personal- und Sozialfragen der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Beirat Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Vorsitzender des Beirats; Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, stellvertretender Vorsitzender des Beirats; Richard Bartsch, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken a.D.; Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen; Alfons Brandl, Erster Bürgermeister der Stadt Herrieden, stellvertretender Bezirksvorsitzender für Mittelfranken im Bayerischen Städtetag; Professor Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm; Roland Burgis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Nürnberg; Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth; Herbert Eckstein, Landrat des Landkreises Roth; Peter-Stephan Englert, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Wohnungsunternehmen in Mittelfranken e. V. und Geschäftsführer der St. Gundekar-Werk Eichstätt Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH; Günther Felßner, Bezirkspräsident des Bezirksverbands Mittelfranken des Bayerischen Bauernverbands; Manfred Göhring, Präsident des Bezirksverbandes Mittelfranken im Genossenschaftsverband Bayern e.V.; Manfred Geyer, ehem. Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Volksbank eG Gewerbebank; Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth und Bezirksvorsitzender für Mittelfranken im Bayerischen Städtetag; Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land und Bezirkstagspräsident von Mittelfranken; Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken; Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach; Josef Mend, Erster Bürgermeister der Gemeinde Iphofen und Erster Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags; Heinz Meyer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Burgthann, Vorsitzender des Kreisverbands Nürnberger Land im Bayerischen Gemeindetag; Helmut Schnotz, Erster Bürgermeister des Marktes Bechhofen, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Ansbach im Bayerischen Gemeindetag; Günter Ströbel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Dittenheim, Vorsitzender des Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen im Bayerischen Gemeindetag; Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen; Helmut Weiß, Landrat des Landkreises Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim; Siegfried Zecha, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Nürnberg/Fürth. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten Vergütungen in Höhe von 139 T€ und der Beirat in Höhe von 35 T€. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen 1.057 T€. Die Vergütung des Vorstands beträgt im Einzelnen für Herrn Josef Hasler Fixum 184 T€, Variabel 240 T€ sowie Sachleistungen 16 T€, für Frau Martina Paasch Fixum 78 T€, Variabel 190 T€ und Sachleistungen 3 T€, für Herrn Karl-Heinz Pöverlein Fixum 64 T€, Variabel 215 T€ und Sachleistungen 3 T€ und für Frau Magdalena Weigel Fixum 64 T€, Variabel 0 T€ sowie Sachleistungen 0 T€. Zudem bestehen Pensionszusagen in Höhe von 1.492 T€, die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen sind. Frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene erhielten Gesamtbezüge in Höhe von 1.453 T€. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind 11.251 T€ zurückgestellt.
Nürnberg, 21. Februar 2020 N-ERGIE Aktiengesellschaft Der Vorstand Josef Hasler Magdalena Weigel Entwicklung des Anlagevermögensder N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2019 der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg A Allgemeine Angaben Die Gesellschaft erstellt gemäß § 6b Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung" und "Gasspeicherung" jeweils eine eigene Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Entwicklung des Anlagevermögens. B Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die Abschreibungsmethoden entsprechen denen der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Methoden. Bei der Aufstellung der Abschlüsse der Tätigkeitsbereiche wurde im Hinblick auf die interne Leistungsverrechnung grundsätzlich die Nettomethode angewendet. C Erläuterungen zur Bilanz C.1 Anlagevermögen Das ausgewiesene Anlagevermögen ist direkt der Tätigkeit zugeordnet. Aufgrund der Schlüsselung kann es zur Gewinn- und Verlustrechnung zu Rundungsdifferenzen kommen. C.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Forderungen ist, wie im Vorjahr, die Residualgröße der Tätigkeiten "Gasspeicherung" sowie die "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" ausgewiesen. C.3 Eigenkapital Das Eigenkapital wurde mit dem Sachanlagen-Schlüssel auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt bzw. direkt zugewiesen. Soweit das Eigenkapital einen negativen Betrag aufweist, erfolgt der Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" auf der Aktivseite. C.4 Sonderposten mit Rücklageanteil Die Posten enthalten ausschließlich direkt zugeordnete Werte. C.5 Zuschüsse Die Zuschüsse ergeben sich aus einer direkten Zuordnung auf die einzelnen Tätigkeiten. C.6 Rückstellungen Die ausgewiesenen Rückstellungen sind direkt den Tätigkeiten zugeordnet. C.7 Verbindlichkeiten Zur Finanzierung von Netzinvestitionen wurden 39.340 T€ (Vorjahr 47.377 T€) der Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" und 9.500 T€ (Vorjahr 10.000 T€) der Tätigkeit "Gasverteilung" direkt zugewiesen. Die Summe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr beträgt für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" 8.090 T€ (Vorjahr 8.127 T€) und für die Tätigkeit "Gasverteilung" 2.000 T€ (Vorjahr 5.000 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" 31.250 T€ (Vorjahr 39.250 T€) und für die Tätigkeit "Gasverteilung" 7.500 T€ (Vorjahr 5.000 T€), davon mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" 20.000 T€ und für die Tätigkeit "Gasverteilung" 5.000 T€. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden den Tätigkeiten direkt zugeordnet und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. C.8 Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält ausschließlich auf die Tätigkeit direkt zugeordnete Buchungen. D Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung D.1 Umsatzerlöse Die ausgewiesenen Umsatzerlöse sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet. D.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind direkt der Tätigkeit zugeordnet. D.3 Materialaufwand Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen wurden überwiegend der jeweiligen Tätigkeit direkt zugeordnet. Die restlichen ausgewiesenen Materialaufwendungen wurden über die jeweiligen Kostenstellen sachgerecht auf die Tätigkeiten verteilt. D.4 Personalaufwand Die Personalaufwendungen wurden über die unterschiedlichen Kostenstellen sachgerecht auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt. Im Personalaufwand sind für die Tätigkeit "Gasspeicherung" 1 T€ (Vorjahr 4 T€) für die Altersversorgung enthalten. D.5 Abschreibungen Die Abschreibungen enthalten fast ausschließlich den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnete Posten. D.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind überwiegend direkt der Tätigkeit zugeordnet. Die restlichen ausgewiesenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden über die unterschiedlichen Kostenstellen sachgerecht auf die einzelnen Tätigkeiten verteilt. D.7 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge sind der Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" direkt zugeordnet. D.8 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die in der Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" und "Gasverteilung" ausgewiesenen Zinsen betreffen überwiegend Fremdmittel zur Finanzierung von Netzinvestitionen und sind den einzelnen Tätigkeiten direkt zugeordnet. In der Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" werden zudem Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 2 T€ (Vorjahr 4 T€) ausgewiesen. D.9 Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern sind den Tätigkeiten direkt zugeordnet. D.10 Jahresüberschuss/-fehlbetrag Durch die sachgerechten Verteilungsschlüssel ermittelt sich der Jahresüberschuss bzw. Jahresfehlbetrag je Tätigkeit.
Nürnberg, 21. Februar 2020 N-ERGIE Aktiengesellschaft Der Vorstand Josef Hasler Magdalena Weigel Tätigkeit ElektrizitätsverteilungBilanz zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft
Tätigkeit GasverteilungBilanz zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft
Bilanz zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE AktiengesellschaftTätigkeit Gasspeicherung
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Elektrizitätsverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Gasverteilung
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Gasspeicherung
Entwicklung des Anlagevermögensder N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Elektrizitätsverteilung
Entwicklung des Anlagevermögensder N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Gasverteilung
Entwicklung des Anlagevermögensder N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergTätigkeit Gasspeicherung
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg: VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der N-ERGIE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung", "Gasverteilung" und "Gasspeicherung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des Entwurfs einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Abs. 5 Energiewirtschaftsgesetz (IDW EPS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 En WG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können."
Nürnberg, den 3. März 2020 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin Claus Röger, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsAktivitäten des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat die Maßnahmen des Vorstands während des Geschäftsjahres 2019 entsprechend den ihm nach Gesetz und Satzung zugewiesenen Aufgaben überwacht und eng begleitet. Im vergangenen Jahr fanden fünf ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft und ihre Beteiligungsunternehmen eingebunden. Außerdem hat er sich fortlaufend zu Fragen der strategischen und operativen Weiterentwicklung durch regelmäßige schriftliche Berichts- und Beschlussvorlagen sowie mündliche Berichte vom Vorstand informieren lassen. In den Aufsichtsrats- und Ausschusssitzungen wurden alle Geschäftsvorgänge und Entscheidungen, die nach Gesetz und Satzung der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, im gewünschten Umfang erörtert. Die Bestellung von Frau Paasch als Vorstandsmitglied wurde zum 12. April 2019 durch den Aufsichtsrat widerrufen. Aufgrund der Einführung des elektronischen Gremieninformationssystem wurden die Satzung der N-ERGIE Aktiengesellschaft und die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats angepasst. Die seiner Zustimmung unterliegenden Geschäfte hat der Aufsichtsrat genehmigt. Auch außerhalb der Sitzungen hat der Vorstand den Vorsitzenden des Aufsichtsrats und seine Stellvertreter über wesentliche geschäftliche Angelegenheiten und Entscheidungen laufend informiert und sich mit ihnen beraten. Besetzung des Aufsichtsrats Die Aufsichtsratsmandate der Anteilseignerin Städtische Werke Nürnberg GmbH endeten vorschriftsgemäß mit der Beendigung der Hauptversammlung am 12. April 2019. Die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder der Städtische Werke Nürnberg GmbH wurden erneut benannt und in der Hauptversammlung am 12. April 2019 gewählt, sodass sich bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats in der Folge keine personellen Änderungen ergaben. In seiner Sitzung am 12. April 2019 hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Ulrich Maly als Aufsichtsratsvorsitzenden bestätigt. In der Hauptversammlung am 12. April 2019 wurde Herr Dr. Christoph Ullmer als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt. Er folgt Herrn Dr. Matthias Cord nach, der aus dem Gremium ausschied. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Cord für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Sitzungen der Ausschüsse Der Bilanz- und Finanzausschuss trat im abgelaufenen Geschäftsjahr zweimal zusammen und hat insbesondere finanz- und betriebswirtschaftliche Unternehmenssachverhalte vorberatend diskutiert. Der Personal- und Präsidialausschuss tagte zweimal und befasste sich mit Vorstandsangelegenheiten. Jahresabschluss Der vom Vorstand aufgestellte Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 sowie der Lage- und Konzernlagebericht sind durch die als Abschlussprüfer gewählte PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Nürnberg, geprüft worden. Der Auftrag zur Durchführung der Prüfungen wurde vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats erteilt. Die Prüfungsberichte wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig ausgehändigt. Der Vorstand hat bei der Jahres- und Konzernabschlussberatung des Aufsichtsrats die Unterlagen zusätzlich auch mündlich erläutert. Die Abschlussprüfer haben keine Einwendungen erhoben und den Jahres- und Konzernabschluss mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Entsprechend der Empfehlung des Bilanz- und Finanzausschusses hat der Aufsichtsrat, aufgrund der Umstände an diesem Sitzungstermin, auf die Hinzuziehung und den Bericht der Abschlussprüfer in der Aufsichtsratssitzung einmalig verzichtet. Der Wirtschaftsprüfer hat gegenüber dem Bilanz- und Finanzausschuss telefonisch berichtet. Der Aufsichtsrat hat den Jahres- und Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019 einschließlich Lage- und Konzernlagebericht seinerseits eingehend geprüft und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfungen keine Einwendungen. Wie vom Bilanz- und Finanzausschuss empfohlen, hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahres- und Konzernabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit gemäß § 172 Aktiengesetz festgestellt. Dank an Vorstand, Betriebsrat und Unternehmensangehörige Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr und spricht hierfür seine Anerkennung aus.
Nürnberg, 3. April 2020 Der Aufsichtsrat Dr. Ulrich Maly, Vorsitzender Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergA Grundlagen Das Leistungsspektrum des Konzerns der N-ERGIE Aktiengesellschaft (N-ERGIE), Nürnberg, umfasst die Erzeugung von Strom und Fernwärme, die Verteilung und den Vertrieb von Strom, Erdgas und Fernwärme sowie die Gewinnung und Abgabe von Trinkwasser. Darüber hinaus werden energienahe Dienstleistungen angeboten. Leistungsindikatoren Aufgrund der Konzernstruktur sowie der zwischen der N-ERGIE und der Mehrzahl ihrer Tochterunternehmen abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge werden für den Gesamtkonzern N-ERGIE keine eigenständigen Steuerungsgrößen dargestellt. Zu Steuerungszwecken der Tochterunternehmen dient insbesondere das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) auf Basis der Einzelabschlüsse als Leistungsindikator. Das EGT wird gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung (Position 10) ermittelt. B Wirtschaftsbericht B.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Wirtschaftliches Umfeld Die deutsche Wirtschaft konnte 2019 das zehnte Jahr in Folge ein Wachstum verzeichnen, obwohl sich die konjunkturelle Dynamik merklich verlangsamte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt nahm um 0,6 % zu (2018: +1,5 %). Während die Industrie von einem schwächeren Welthandel beeinträchtigt wurde, der im Wesentlichen durch die Automobilindustrie sowie den Maschinenbau geprägt war, blieben die privaten Konsumausgaben verlässliche Stützen der Binnenkonjunktur. Letzteres war nicht zuletzt auf den hohen Beschäftigungsstand sowie die merklich gestiegenen Einkommen zurückzuführen. Das Baugewerbe befindet sich weiter in einer Hochkonjunktur und sendete zusätzlich positive Impulse. Die Stromerzeugung in Deutschland teilte sich nach Energieträgern und Erzeugungsarten wie folgt auf: Mehr als 244 Mrd. kWh Strom wurden im Berichtsjahr aus erneuerbaren Energien erzeugt. Wie auch in den Vorjahren blieb die Erzeugung aus Windenergie mit einem Anteil von 52,5 % die stärkste Kraft und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 15,9 % weiter erhöht. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik (PV) konnte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % und die Produktion aus Biomasse um 0,9 % zulegen. Die deutliche Erhöhung um 17,3 % bei der Erzeugung aus Wasserkraft ist auf die niedrige Produktion im Vorjahr in Folge der langen Trockenheit zurückzuführen. Die aus erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge setzte sich aus folgenden Erzeugungsarten zusammen: Stromerzeugung EEG-Anlagen Angaben in Prozent für das Jahr 2019 Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland nahm nach ersten Prognosen im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 % ab. Nach vorläufigen Zahlen lag dieser bei 546,5 Mrd. kWh (Vorjahr: 556,5 Mrd. kWh). Der Stromverbrauch war durch kräftige Witterungsschwankungen, aber auch den generellen Rückgang durch die weiterhin schwache Konjunktur geprägt. Vom gesamten Bruttostromverbrauch in Deutschland wurden 2019 rund 43,0 % durch erneuerbare Energien gedeckt. Der Erdgasverbrauch in Deutschland nahm 2019 ersten Schätzungen zufolge um 3,6 % zu (2019: 967,6 Mrd. kWh; Vorjahr: 934,0 Mrd. kWh). Hauptursache war neben den etwas kühleren Temperaturen der gestiegene Einsatz von Erdgas zur Stromerzeugung, der nicht zuletzt auf die gestiegenen CO 2-Preise sowie niedrigere Gaspreise zurückzuführen war. Arbeitsmarkt Der Arbeitsmarkt in Deutschland entwickelte sich auch im Jahr 2019 positiv. Bundesweit sank die Arbeitslosenquote von 5,2 % auf 5,0 %. Im Stadtgebiet Nürnberg reduzierte sich der Wert zum 31. Dezember 2019 auf 4,9 % (Vorjahr 5,1 %). Energiepolitisches und rechtliches Umfeld Der Umbau der Energielandschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und braucht für die erfolgreiche Umsetzung eine breite allgemeine Akzeptanz. Dabei spielen dezentrale und regionale Projekte eine wesentliche Rolle. In der regionalen Politik setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass ein dezentraler Ansatz, für den sich die N-ERGIE in ihren Projekten und Leistungen stark engagiert, in der Bevölkerung auf eine höhere Akzeptanz stößt als zentrale Ansätze. An das Netz der N-ERGIE Tochtergesellschaft N-ERGIE Netz GmbH (N-ERGIE Netz; vormals MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH) waren Ende 2018 bereits über 51.700 Wind-, PV- und Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von rund 2.400 MW angeschlossen. Damit leistet die N-ERGIE einen beachtlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende in der Region. EEG-Anlagen im eigenen Netz Anzahl der Erzeugungsanlagen, Prognose für 2019 Klimaschutz und Versorgungssicherheit Die Energiewirtschaft hat es geschafft, die CO 2-Emissionen kontinuierlich zu reduzieren, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden. Im Berichtsjahr konnte die Stromversorgung in Deutschland mit vorhandenen Überkapazitäten aus der Erzeugung konventioneller Kraftwerksparks auch in Phasen ohne Sonnenlicht sowie Wind ("Dunkelflaute") gewährleistet werden. Das Überangebot der gesicherten Kraftwerksleistung wird spätestens 2022 abgebaut sein, da aufgrund weitreichender Stilllegungen von Kohle- und Gaskraftwerken aus Altersgründen oder aufgrund von Unwirtschaftlichkeit und dem endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie eine Vielzahl von Kapazitäten vom Netz genommen werden. Strompreise Die Kostenanteile des Strompreises haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig verändert. (2018: Steuern, Umlagen und Abgaben 54,0 %, Netzentgelte 25,0 % sowie Beschaffung und Vertrieb 21,0 %): Strompreise Angaben in Prozent für das Jahr 2019 B.2 Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2019 des N-ERGIE Konzerns spiegelt den zunehmenden Wettbewerb und die durch die Energiewende beeinflusste Entwicklung auf den Energiemärkten wider. Erzeugung und Gewinnung Nach aktuellem Kenntnisstand wird bis 2023 ein Zubau an Kraftwerkskapazitäten in Deutschland von etwa 4.400 MW geplant. Diesem stehen deutlich größere Kapazitätsstilllegungen in Höhe von rund 18.600 MW gegenüber. Damit sinkt die konventionelle Kraftwerkskapazität von aktuell rund 90.000 MW auf rund 75.300 MW im Jahr 2023. Nach Schätzungen der Bundesnetzagentur (BNetzA) wird die Höchstlast hingegen bei 81.800 MW liegen. Die Lücke der gesicherten Leistung kann nicht vollständig durch Stromimporte aus dem Ausland geschlossen werden, da auch bei den europäischen Nachbarländern die gesicherte Leistung immer weiter zurückgeht. Die N-ERGIE ist mit 25,2 % an der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH (GKI), Vohburg, beteiligt. Das hocheffiziente Gaskraftwerk Irsching 5 befindet sich seit mehreren Jahren im Netzreservebetrieb. Der Marktpreisverlauf zeigt für den Clean-Spark-Spread gegenüber den Vorjahren einen Aufwärtstrend, der aber nicht konstant und positiv genug ausfällt, um aktuell eine Marktrückkehr des Kraftwerks wirtschaftlich zu rechtfertigen. Die Gesellschafter der GKI beschäftigen sich derzeit mit einer möglichen Vermarktungsstrategie. Der Betrieb der Anlage erfolgte 2019 erneut ausschließlich unter der Regie des Übertragungsnetzbetreibers, wobei die hierfür an die Gesellschaft zu leistende Vergütung die Kosten weiterhin nicht deckte. Die aktuelle Stilllegungsanzeige läuft noch bis zum 30. September 2020. Um sich alle Handlungsoptionen aufrechtzuerhalten, hat der Gesellschafterkreis eine erneute Anzeige zur vorläufigen Stilllegung des Kraftwerks gestellt, um somit die Periode der Netzreserve bis 30. September 2021 zu verlängern. Ob und wann die Gesellschaft positive Ergebnisse erwirtschaften kann, ist derzeit nicht absehbar. Rund 90,0 % der Nürnberger Fernwärme werden über hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im Heizkraftwerk (HKW) der N-ERGIE am Standort Nürnberg-Sandreuth erzeugt. Das gesamte Fernwärmenetz der N-ERGIE hat eine Anschlussleistung von über 900 MW und verfügt über mehr als 300 km Leitungen. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel, deshalb ist seine Qualität entscheidend. Höchste Qualität ist hier in Nürnberg garantiert, da die Wasserpolitik der N-ERGIE seit Jahrzehnten auf vorsorgenden Trinkwasserschutz ausgerichtet ist. Neben den Gewinnungsanlagen betreibt das Unternehmen ein regionales Wassernetz, das laufend hoher Instandhaltungsinvestitionen bedarf. Bereitstellung der Infrastruktur zur Lieferung (Netze) Aus regulatorischer Sicht gelten in 2019 sowohl für das Stromnetz als auch für das Gasnetz die Festlegungen für die dritte Regulierungsperiode. Im Strom ist es das erste Jahr der dritten Regulierungsperiode, im Gas bereits das zweite Jahr. Geschäftsverlauf Stromnetz Der Bescheid zur Erlösobergrenze für die dritte Regulierungsperiode liegt seit April 2019 vor. Weiterhin erhielt die N-ERGIE Netz den Bescheid für das Qualitätselement für die Jahre 2019 und 2020, in dem der N-ERGIE Netz im Vergleich zur Vorperiode ein geringerer Malus beschieden wurde. Für die zweite Regulierungsperiode liegt der Beschluss zur Regulierungskontosaldomeldung 2013 - 2016 vor. Der Bescheid für das Regulierungskonto 2017 steht noch aus, hier erfolgt aktuell die Anhörung. Die Netzentgelte 2019 basierten auf dem durch die BNetzA genehmigten Ausgangsniveau für die dritte Regulierungsperiode sowie den Festlegungen zur Effizienz, dem Xgen und dem genehmigten Kapitalkostenaufschlag. Zusätzlich werden diese durch die Absenkung der vermiedenen Netzkosten aufgrund des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes (NeMoG) beeinflusst. Dem stand ein Anstieg der vorgelagerten Netzkosten gegenüber. In Summe nahmen die Netzentgelte 2019 gegenüber dem Vorjahr ab. Der mit den Netzentgelten 2017 für die Standardlastprofilkunden eingeführte Grundpreis wurde beibehalten. Mehrerlöse aus dem Delta von genehmigten und tatsächlich vereinnahmten Erlösen 2019 wurden im Regulierungskonto entsprechend abgebildet. Ein wesentlicher Treiber der Mehrerlöse im Regulierungskonto Strom waren 2019 die im Vergleich zum Planwert deutlich gesunkenen vorgelagerten Netzkosten aufgrund reduzierter Abnahmemengen und -leistungen. In substanzerhaltende und -verbessernde Maßnahmen an den Stromnetzen wurden 2019 ca. 19.500 T€ investiert. Ein großer Teil der Mittel wurde für Ersatzmaßnahmen in den regionalen Freileitungsnetzen der Mittel- und Hochspannungsebene auf Basis von Zustands- und Risikobewertungen verwendet. Einen weiteren Investitionsschwerpunkt bildeten Erneuerungs- und Umverlegemaßnahmen im Zuge drittgetriebener Projekte, beispielsweise von Straßen- oder Brückenbaumaßnahmen. Dagegen verliefen die Investitionen in den EEG-bedingten Netzausbau 2019 auf moderatem Niveau. Geschäftsverlauf Gasnetz Im Gasnetz befindet sich die N-ERGIE Netz 2019 im zweiten Jahr der dritten Regulierungsperiode. Die ab 1. Januar 2019 gültigen Preisblätter Gas basieren auf dem durch die BNetzA festgelegten Ausgangsniveau für die dritte Regulierungsperiode sowie diversen Anhörungsschreiben, Indikationen sowie Festlegungen, wie z. B. Effizienz, Xgen und Kapitalkostenaufschlag. Für die Netzentgelte resultiert daraus im Vergleich zum Vorjahr eine Preissenkung bei den Standardlastprofilkunden sowie in Abhängigkeit vom Abnahmeverhalten eine Verringerung oder Steigerung bei den Kunden mit Leistungsmessung. Der Schwerpunkt der Investitionen lag 2019 mit ca. 5.900 T€ auf der Erschließung von Bau- und Gewerbegebieten mit Gasversorgungsleitungen und dem Bau von Gasnetzanschlüssen. Außerdem erfolgten Maßnahmen zum Substanzerhalt, die sich auf sicherheits- und zustandsrelevanten Auswechslungen im Stadtgebiet Nürnberg sowie auf Leitungen und Anlagen im Gashochdrucknetz konzentrierten. Vertrieb Die digitale Transformation ist weiterhin ein zentrales Thema in der Energiewirtschaft. Der Fokus liegt unter anderem auf der Umsetzung digitaler Lösungen für ein intelligentes Energiemanagement, um die Bereiche Strom, Wärme und Elektromobilität zu vernetzen. In diesem Kontext richtete die N-ERGIE Anfang 2019 ihr PV-Geschäftsfeld strategisch neu aus und setzt nun statt auf den reinen Verkauf von Anlagen und Speichern vor allem auf die Realisierung hardwareunabhängiger digitaler PV-Kundenlösungen. Die Automatisierung konventioneller Prozesse ist ein wichtiges Feld der Digitalisierung und trägt im Zusammenspiel mit einem kulturellen Wandel und neuen Arbeitsformen zu einer höheren Prozess- und Bearbeitungsgeschwindigkeit bei. Neben den digitalen Technologien zählt auch die Vernetzung der verschiedenen Marktakteure zu den Herausforderungen einer dezentralen Energiewende und der damit verbundenen ressourcenschonenden Energieversorgung. Der moderne, kundenzentrierte Internetauftritt der N-ERGIE fördert die effiziente direkte Kommunikation mit den Kunden. Viele Kunden nutzen ihr Online-Kundenkonto bzw. registrierten sich für den N-ERGIE Online-Service, sodass 2019 ein neuer Höchststand an Nutzern erreicht wurde. Eine direkte Verbindung zu den Kunden und Bewohnern in Nürnberg sowie der Region wird zudem durch die 2019 eingerichtete N-ERGIE Crowdfunding-Plattform gestärkt. Hier können Vereine, Schulen, Stiftungen oder private Personen Mittel für gemeinnützige Projekte in Nürnberg und der Region sammeln. Der Markt der Elektromobilität wächst kontinuierlich weiter. Die Zunahme basiert zum einen auf dem Ausbau von Ladepunkten inklusive der dazugehörigen ökologischen Stromlieferung wie beispielsweise N-ERGIE STROM E-MOBIL und zum anderen auf Mobilitätslösungen, die ein ganzheitliches, IT-gestütztes Angebot vor allem für Unternehmen bieten. Das Joint Venture der N-ERGIE Regenerativ GmbH (N-ERGIE Regenerativ) mit der emonvia GmbH erschließt dieses Geschäftsfeld durch die Steuerung und Abrechnung von Ladeinfrastruktur. Im Herbst 2019 konnte die 500ste Ladestation im Ladeverbund+ in der Metropolregion in Betrieb genommen werden. Der Ladeverbund+ ist eine Kooperation von derzeit 60 Stadt- und Gemeindewerken in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die N-ERGIE setzt sich als Partner gezielt für den Aufbau einer möglichst einheitlichen und flächendeckenden Ladeinfrastruktur ein. Außerdem sammelt das Unternehmen mit seinen über 100 Elektrofahrzeugen im eigenen Fuhrpark laufend Erfahrungen im täglichen Umgang mit der Elektromobilität. Der Bereich Fernwärme ist durch den zunehmenden Wettbewerb mit anderen Medien sowie einem tendenziell abnehmenden Bedarf infolge steigender Energieeffizienz geprägt. Das für die Fernwärmeerzeugung eingesetzte gasbetriebene HKW in Nürnberg-Sandreuth zählt mit einem Wirkungsgrad von über 85,0 % zu den effizientesten KWK-Anlagen in Deutschland und unterstützt so die Energiewende in der Region. Mit einem Großkunden konnte 2019 die Umstellung von Braunkohlestaubverbrennung auf Fernwärme vereinbart werden. Nach Beendigung der damit verbundenen Umbaumaßnahmen und mit Beginn der Fernwärmelieferung voraussichtlich im vierten Quartal 2021 werden dadurch jährlich rund 20.000 t CO 2 eingespart. In der Wasserversorgung konzentriert sich die N-ERGIE auf die verlässliche Trinkwasserlieferung in der Stadt Nürnberg und der angrenzenden Gemeinde Schwaig. Dabei sichern mehr als 30.000 physikalische, chemische oder mikrobiologische Einzeluntersuchungen pro Jahr eine gleichbleibend hohe Wasserqualität. Mit diesen weit über die gesetzlich geforderten Maßnahmen hinausgehenden Kontrollen gewährleistet die N-ERGIE hygienisch einwandfreies und geschmacklich gutes Trinkwasser. Durch ihre langjährige starke Verankerung in der Region besitzt die N-ERGIE einen Vorteil gegenüber neu auftretenden Wettbewerbern, den sie nutzt, um die aktuellen Marktanteile im Grundversorgungsgebiet mit Hilfe von Kundenbindungsstrategien zu sichern. Ein erneuerter Markenauftritt stärkt dabei die visuelle Präsenz. Neben systematischen Kundenrückgewinnungsmaßnahmen wird durch eine hohe Servicequalität die Kundenzufriedenheit gesteigert. Auf spezifische Bedürfnisse geht die N-ERGIE konkret ein - zum Beispiel durch Rahmenvereinbarungen wie STROM REGIO speziell für Mitglieder des Verbands Wohneigentum oder STROM REGIONAL für Gewerbetreibende. Beim TÜV-zertifizierten Angebot STROM REGIONAL wird der Strom in der Region erzeugt, was die dezentrale Energiewende unterstützt sowie eine lokale Wertschöpfung sichert. Mit dem zu 100,0 % aus regionalem Ökostrom bestehenden Produkt STROM PURNATUR für besonders umweltbewusste Kunden fließt von jeder verbrauchten Kilowattstunde ein bestimmter Förderbetrag in wegweisende Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien oder innovative Umweltprojekte in der Region. B.3 Umwelt Seit vielen Jahrzehnten steht die N-ERGIE für eine sichere und verlässliche Energieversorgung, für nachhaltige energiewirtschaftliche Lösungen, für Umwelt- und Klimaschutz sowie für eine Vielzahl attraktiver Arbeitsplätze. Nachhaltigkeit ist ein Kernbestandteil der Unternehmensphilosophie. Wesentliche Bausteine bei der Schonung der Umwelt sind die Senkung des eigenen Energieverbrauchs, der kontinuierliche Ausbau erneuerbarer Energien auf der Erzeugungsseite, die aktive Unterstützung der Elektromobilität, eine Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase und Schadstoffemissionen, der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie ein effizientes Material- und Ressourcenmanagement. Zusammen mit der Stadt Nürnberg führt die N-ERGIE seit vielen Jahren das CO 2-Minderungsprogramm durch. Mit der Vorsorge für einwandfreies Trinkwasser wird ebenfalls langfristiger Umweltschutz praktiziert. Das Engagement der N-ERGIE in den Bereichen Erzeugung, Netze, Speicherung und Energieeffizienz ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende in unserer Region. B.4 Personal Im Jahr 2019 beschäftigte der N-ERGIE Konzern durchschnittlich 2.394 Mitarbeiter (Vorjahr 2.459) und 186 zur Berufsausbildung Beschäftigte (Vorjahr 189). Moderne Arbeitswelten sind unabdingbar, um flexibel und vernetzt zusammenzuarbeiten. Mit dem Rückumzug in das sanierte Hochhaus am Plärrer in Nürnberg konnte hier ein weiterer wichtiger Schritt realisiert werden. Für ortsunabhängiges Arbeiten sind digitalisierte Personalprozesse notwendig. 2019 wurde unter anderem der Mitarbeiterselfservice weiter ausgebaut, wodurch sich interne Prozesse beschleunigten. Unternehmenserklärung Gemäß der gesetzlichen Verpflichtung nach §§ 289f Abs. 4 und 315d HGB gibt die N-ERGIE nachfolgende Erklärung zur Unternehmensführung ab: Für die nächste Stufe bis 30. Juni 2022 beschloss der Aufsichtsrat für die Zusammensetzung des eigenen Gremiums einen Anteil von 25,0 % weiblicher Mitglieder sowie für das Vorstandsgremium eine Quote von 33,3 %. Für die zwei Führungsebenen unterhalb des Vorstands wird langfristig die Annäherung an den Anteil weiblicher Mitarbeiter in der Gesamtbelegschaft angestrebt und jeweils eine Bandbreite als Ziel festgelegt. Diese beträgt für die erste Führungsebene 15,0 % bis 20,0 % und für die zweite 22,1 % bis 25,0 %. B.5 Wesentliche vollkonsolidierte Tochterunternehmen Die Geschäftstätigkeit der N-ERGIE Netz beinhaltet das Planen, Bauen, Betreiben, Unterhalten und Instandhalten von Netzen der Elektrizitäts-, Gas-, Wasser- und Fernwärmeversorgung sowie der dazu gehörenden Datenübertragungssysteme. Durch die bestehenden Vertragsbeziehungen und Leistungsvereinbarungen wird die effiziente Bewirtschaftung der gepachteten und betriebsgeführten sowie eigenen Netze gewährleistet. Die Umsatzerlöse der N-ERGIE Netz liegen 2019 bei 1.313.513 T€ (Vorjahr 1.275.935 T€), die sonstigen Erträge bei 11.609 T€ (Vorjahr 2.663 T€). Diesen stehen Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit von insgesamt 1.319.101 T€ (Vorjahr 1.276.241 T€) gegenüber. In Summe ergibt sich bei der N-ERGIE Netz ein positives Jahresergebnis von 5.882 T€ (Vorjahr 2.187 T€). Es wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin N-ERGIE abgeführt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 7. November 2019 wurde die Umsetzung einer großen Netzgesellschaft mit Wirkung zum 1. Januar 2020 bewilligt. Hierzu wird die N-ERGIE Service GmbH (N-ERGIE Service) 2020 mit der N-ERGIE Netz verschmolzen und das operative Geschäft entsprechend übertragen. Das Leistungsspektrum der N-ERGIE Service umfasst den Bau, die Planung, die Instandsetzung, den Betrieb und die Dokumentation des Netzes sowie die damit zusammenhängenden Logistikleistungen für die Sparten Strom, Gas, Wasser, Wärme, Straßenbeleuchtung und Telekommunikation. Hauptauftraggeber ist die N-ERGIE Netz mit ihren gepachteten bzw. betriebsgeführten Netzen. Die Umsatzerlöse liegen im Jahr 2019 bei 146.094 T€ (Vorjahr 136.649 T€) und die sonstigen Erträge bei 8.273 T€ (Vorjahr 181 T€). Die Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit belaufen sich auf 149.693 T€ (Vorjahr 136.422 T€). Das positive Jahresergebnis von 4.670 T€ (Vorjahr 89 T€) wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die N-ERGIE abgeführt. Die Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG (ÜWS) ist ein eigenständiges Versorgungsunternehmen im N-ERGIE Konzern. Das Grundversorgungsgebiet erstreckt sich über Teile des Landkreises Würzburg (Bayern) und des Main-Tauber-Kreises (Baden-Württemberg). 2019 beträgt der Absatz von Strom 63,6 Mio. kWh (Vorjahr 64,3 Mio. kWh); der Erdgasabsatz liegt bei 44,2 Mio. kWh (Vorjahr 34,1 Mio. kWh). Die Erlöse aus Energielieferungen sowie Nebenerlöse summieren sich auf 19.719 T€ (Vorjahr 19.307 T€). Diesen stehen Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit von insgesamt 17.442 T€ (Vorjahr 17.312 T€) gegenüber. Insgesamt erwirtschaftet die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 2.301 T€ (Vorjahr 2.171 T€), der in voller Höhe in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde. Die N-ERGIE Kundenservice GmbH (N-ERGIE Kundenservice) erstellt als Dienstleister die Medien-, Netznutzungs- und Einspeiseabrechnungen für die Kunden der N-ERGIE und der N-ERGIE Netz. Die Tätigkeiten Messstellenbetrieb und Messdienstleistungen von der Annahmeprüfung der Zähler in der eigenen Prüfstelle über die Bewirtschaftung des Zählerparks bis zur Messwerterfassung und -weitergabe runden das Angebotsspektrum ab. Im Jahr 2019 belaufen sich die Umsatzerlöse auf 63.135 T€ (Vorjahr 58.644 T€). Unter Berücksichtigung des Materialaufwands von 56.571 T€ (Vorjahr 51.785 T€) sowie übriger betrieblicher Erträge und Aufwendungen konnte ein Jahresergebnis von 2.716 T€ (Vorjahr 3.200 T€) erwirtschaftet werden, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die N-ERGIE abzuführen war. Das Leistungsspektrum der N-ERGIE Kraftwerke GmbH (N-ERGIE Kraftwerke) umfasst die Betriebsführung, Instandhaltung und Planung für Energie- und Wärmeerzeugungsanlagen sowie die Erzeugung und Lieferung von Energie. Hierfür wurden von der N-ERGIE das HKW Sandreuth mit der Gas- und Dampf-Anlage (GuD-Anlage) sowie das HKW Klingenhof, die Heizwerke in Langwasser, Maxfeld und Muggenhof sowie die Prozessdampfanlage im Klinikum Nord gepachtet. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2019 war im Wesentlichen von positiven markt- und witterungsbedingten Einflüssen wie beispielsweise einem erhöhten Fernwärmeumsatz oder vermiedenen Einsatzstoffen geprägt, was sich im Jahresverlauf ergebnissteigernd auswirkte. Der weiterhin stetige Zubau von erneuerbaren Energien und die Stromproduktion aus Kohlekraftwerken führten im Berichtsjahr sowohl zu einer erhöhten Volatilität des Strommarkts (u.a. Spreads Base/Peak) als auch einem deutlichen Anstieg des CO 2-Preises. Die Umsatzerlöse der N-ERGIE Kraftwerke belaufen sich 2019 auf insgesamt 110.946 T€ (Vorjahr 106.002 T€). Der Materialaufwand erhöhte sich auf 95.112 T€ (Vorjahr 91.568 T€). Das Geschäftsjahr 2019 wurde mit einem Jahresergebnis von 12.522 T€ (Vorjahr 12.218 T€) abgeschlossen, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an die N-ERGIE abzuführen war. Die Geschäftstätigkeit der N-ERGIE Immobilien GmbH (N-ERGIE Immobilien) beinhaltet das Facility Management als Dienstleister im Konzern der Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN). Das Aufgabenspektrum umfasst sowohl das Asset Management als auch den Asset Service für Gewerbeimmobilien. Die Umsatzerlöse der N-ERGIE Immobilien liegen 2019 bei insgesamt 28.533 T€ (Vorjahr 26.752 T€). Diesen stehen Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit von 27.691 T€ (Vorjahr 25.904 T€) gegenüber. Unter Berücksichtigung der Ausgleichszahlung an den außenstehenden Anteilseigner wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen in Höhe von 146 T€ (Vorjahr 137 T€) wurde das Geschäftsjahr 2019 mit einem Ergebnis von 690 T€ (Vorjahr 652 T€) abgeschlossen, das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags an den Organträger N-ERGIE abgeführt wurde. Die N-ERGIE IT GmbH (N-ERGIE IT) erbringt Leistungen von der Planung und Bereitstellung bis zur Betriebsführung von Informations- und Telekommunikationssystemen und -netzen. Die Umsatzerlöse betragen 2019 insgesamt 45.872 T€ (Vorjahr 39.991 T€). Die Aufwendungen aus der Geschäftstätigkeit liegen bei 46.562 T€ (Vorjahr 41.271 T€). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Jahresergebnis von 656 T€ (Vorjahr negatives Jahresergebnis 1.179 T€) ab. Es wurde aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Gesellschafterin N-ERGIE ausgeglichen. Gegenstand der N-ERGIE Regenerativ sind alle Aktivitäten mit Bezug zu regenerativen Energien (Ausnahme Biomasse) einschließlich Projektierung, Entwicklung, Planung, Bau und Betrieb von Anlagen zur Erzeugung und Speicherung von regenerativen Energien sowie der Erwerb von entsprechenden Anlagen und die Beteiligung an entsprechenden Gesellschaften. Außerdem gehören die Erzeugung und Vermarktung von Energie sowie Produkten und Dienstleistungen mit Bezug hierzu, die Einspeisung der erzeugten Energie und alle artverwandten Aktivitäten auf dem Energiesektor zum Leistungsspektrum des Unternehmens. Die N-ERGIE Regenerativ engagierte sich wie in den Vorjahren im Bereich der erneuerbaren Energien und ist hier sowohl in der Erzeugung als auch in anderen Geschäftsmodellen tätig. Über ihre Beteiligungen verfügt die Gesellschaft über ein Gesamterzeugungsportfolio (installierte Leistung) aus erneuerbaren Energien von 93.970 kW (Vorjahr 91.808 kW). Die Umsatzerlöse, sonstigen betrieblichen Erträge, Erträge aus Beteiligungen und sonstigen Zinsen sowie ähnliche Erträge belaufen sich 2019 insgesamt auf 1.329 T€ (Vorjahr 1.150 T€). Die Finanzanlagen umfassen 40.053 T€ (Vorjahr 38.756 T€). Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 393 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag von 275 T€) ab. Die Geschäftstätigkeit der N-ERGIE Sonne und Wind GmbH & Co. KG (N-ERGIE Sonne und Wind) beinhaltet die Errichtung und den Betrieb von regenerativen Energieerzeugungsanlagen, insbesondere Photovoltaikanlagen und Windkraftanlagen, die Erzeugung und Vermarktung von Energie sowie die Einspeisung der erzeugten Energie. Die N-ERGIE Sonne und Wind als Tochtergesellschaft der N-ERGIE Regenerativ verfügt über eine Gesamterzeugungsleistung (installierte Leistung Photovoltaik) aus erneuerbaren Energien von 48.605 kWp (Vorjahr 47.481 kWp). Im Jahr 2019 wurden 52.924.078 kWh (Vorjahr 39.402.778 kWh) Strom erzeugt. Die Umsatzerlöse aus Stromeinspeisung betragen im Geschäftsjahr insgesamt 6.894 T€ (Vorjahr 5.686 T€). Diesen stehen Aufwendungen von insgesamt 5.974 T€ (Vorjahr 5.144 T€) gegenüber. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 891 T€ (Vorjahr 1.078 T€). B.6 Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des N-ERGIE Konzerns zeigt sich im Geschäftsjahr 2019 nach wie vor stabil. Ertragslage
* += Ergebnisverbesserung / -=
Ergebnisverschlechterung
Das EGT 2019 verringert sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 14.661 T€ bzw. 11,2 % auf 116.564 T€. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis dargestellt: Die Umsatzerlöse entwickeln sich in den einzelnen Sparten wie folgt: Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer; inklusive Nebenerlöse) summieren sich auf 2.298.894 T€ und liegen 5,7 % über dem Vorjahreswert. Im Key-Account-Segment resultiert der Zuwachs neben einem höheren Absatz vor allem aus der Weitergabe der gestiegenen Bezugspreise und der höheren Netznutzungskosten. Die Verkaufserlöse im Gewerbekundensegment verringern sich überwiegend durch einen geringeren Absatz, der durch die Weitergabe der erhöhten Bezugs- und Netznutzungskosten nur zum Teil kompensiert wird. Im Privatkundensegment entwickeln sich die Verkaufserlöse positiver als der Absatz, was im Wesentlichen auf die vorgenommene Preisanpassung zum 1. April 2019 zurückzuführen ist. Vom Stromumsatz entfallen 68,0 % (Vorjahr 64,8 %) auf Key-Account-Kunden und 32,0 % (Vorjahr 35,2 %) auf Privat- und Gewerbekunden. Der Stromabsatz im Konzern erhöht sich insbesondere durch eine Mengenzunahme im Key-Account-Segment um 4,0 % auf 16.621,1 Mio. kWh. In der Kundengruppe der Weiterverteiler übersteigen der Zuwachs an Neukunden sowie die positive Mengenentwicklung bei den Bestandskunden die Kundenverluste und führen insgesamt zu einem Absatzplus. Im Privatkundensegment bewegt sich der Absatz nahezu auf Vorjahresniveau, während er im Gewerbekundenbereich deutlich unter dem des Vorjahres liegt. Die Key-Account-Kunden stellen mit 88,8 % (Vorjahr 87,6 %) weiterhin die absatzstärkste Kundengruppe dar. Die Erlöse aus der Weiterverrechnung gemäß EEG sowie nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung erhöhen sich auf 681.094 T€ (Vorjahr 668.563 T€). Korrespondierend ergibt sich dazu ein Anstieg im Materialaufwand. Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Energiesteuer; inklusive Nebenerlöse) erhöhen sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 440.283 T€. Die Verkaufserlöse im Privatkundenbereich steigen hauptsächlich aufgrund der zum 1. April 2019 durchgeführten Preisanpassung sowie durch einen um 2,9 % höheren Absatz. Die Erlöse bei den Gewerbekunden entwickeln sich witterungsbedingt sowie infolge der Weitergabe der höheren Bezugskosten und der niedrigeren Netzentgelte überproportional zum Absatz und übertreffen daher das Vorjahresniveau. Im Key-Account-Segment steigen die Verkaufserlöse stärker als der Absatz, was überwiegend aus der Weitergabe der höheren Bezugskosten sowie der kälteren Witterung resultiert. Key-Account-Kunden haben insgesamt einen Anteil von 70,2 % (Vorjahr 68,2 %), Privat- und Gewerbekunden von 29,8 % (Vorjahr 31,8 %) am Erdgasumsatz. Die Gesamtabgabe im Erdgasgeschäft erhöht sich 2019 um 4,6 % auf 13.766,9 Mio. kWh. Mit einem Anteil von 81,3 % (Vorjahr 81,0 %) an der Gesamtabgabe stellen die Key-Account-Kunden die größte Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich Fernwärme liegen auf Niveau des Vorjahres. Während sich die Verkaufserlöse mit 78.434 T€ um 2,0 % erhöhen, übersteigt der Absatz den Vorjahrwert überwiegend witterungsbedingt um 4,9 %. Dadurch sowie durch die Preiserhöhung zum 1. Oktober 2019 wird die Senkung des Arbeitspreises zum 1. Oktober 2018 überkompensiert. Aus dem Wasserverkauf können 2019 Erlöse (inklusive Nebenerlöse) von 69.024 T€ generiert werden, was gegenüber dem Vorjahr einer Reduzierung um 3,8 % entspricht. Der Rückgang der Verkaufserlöse resultiert im Wesentlichen aus einem um 3,3 % geringeren Absatz. Insgesamt wurden 32,8 Mio. m 3 Wasser abgegeben, wovon auf Privatkunden 33,3 % (Vorjahr 33,1 %), auf Gewerbekunden 53,8 % (Vorjahr 53,9 %) und auf Key-Account-Kunden 12,9 % (Vorjahr 13,0 %) entfallen. Die sonstigen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 37.504 T€, im Wesentlichen bedingt durch Rückstellungsauflösungen. Der Materialaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 155.326 T€ bzw. 6,4 % erhöht und ist vom Anstieg der Bezugskosten für Strom, Gas und Fernwärme geprägt. Bei Wasser entwickeln sich die Bezugskosten absatzbedingt rückläufig. Die bezogenen Leistungen steigen insgesamt um 14.011 T€. Während sich die Netznutzung nahezu auf Vorjahresniveau bewegt, steigen im Wesentlichen die bezogenen Leistungen von Fremden sowie die IT- und Kommunikationsaufwendungen. Der Materialaufwand wird wie im Vorjahr hauptsächlich vom Strom- und Gasbezug mit einem Anteil von 79,1 % (Vorjahr 78,4 %) bestimmt. Der Strombedarf wurde überwiegend durch Bezug über die Syneco Trading GmbH gedeckt, wobei vermehrt andere Anbieter einbezogen wurden. Auch die Gasbeschaffung war nicht an Anbieter gebunden. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %. Darin enthalten ist die Tariferhöhung zum 1. April 2019 um 3,09 %. Im Vorjahr haben Rückstellungszuführungen für steuerliche Risiken zur Zunahme des Personalaufwands geführt. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung steigen 2019 hauptsächlich aufgrund der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen um insgesamt 9.333 T€. Die Abschreibungen liegen aufgrund der durchgeführten Investitionen nur 0,5 % unter dem Vorjahresniveau, obwohl 2018 außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude vorgenommen worden waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzieren sich infolge von geringeren Einzelwertberichtigungen auf Forderungen um 1,8 % auf 94.805 T€. Das Finanzergebnis geht gegenüber dem Vorjahr um 15.910 T€ zurück. Dabei reduzieren sich die Beteiligungserträge von assoziierten Unternehmen deutlich um 23.755 T€. Zudem waren im Berichtsjahr um 4.701 T€ geringere Abschreibungen auf Finanzanlagen notwendig. Der Zinsaufwand enthält vor allem Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Insgesamt verringert sich das Ergebnis der Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreswert deutlich. Das Rohergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge zeigt sich geringer als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse im Strom und Gas entwickelten sich positiv, während das Niveau im Bereich Fernwärme stabil blieb. Im Wasser konnten die Vorjahreswerte nicht erreicht werden. Der Materialaufwand erhöhte sich überproportional zu den Umsatzerlösen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten mit 6.768 T€ (Vorjahr 6.308 T€) überwiegend die voraussichtliche Steuerlast auf die Ausgleichszahlung an die Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), München, sowie den Steueraufwand aus den Tochterunternehmen ohne Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 32.084 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der Gewinnrücklage waren an den Organträger StWN 69.684 T€ abzuführen. Finanzlage Die finanzielle Entwicklung des N-ERGIE Konzerns wird in folgender Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 dargestellt:
Der Finanzmittelfonds reduziert sich 2019 deutlich um 62.703 T€ auf 13.869 T€. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich vor allem aus dem zahlungswirksamen Periodenergebnis vor Abschreibungen. Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit werden die Investitionen in Sachanlagen teilweise durch die erhaltenen Dividenden kompensiert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird im Wesentlichen von den Ausschüttungen an die Anteilseigner geprägt. Die Tilgungen überwiegen die Neuaufnahme von Fremdkapital. Im Finanzmittelfonds sind wie im Vorjahr ausschließlich flüssige Mittel enthalten. Liquiditätsengpässe sind für 2020 aufgrund der aktuellen Finanzierungssituation im N-ERGIE Konzern nicht zu erwarten. Am Jahresende 2019 bestehen nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von 85.100 T€. Vermögenslage In der nachfolgenden Vermögens- und Kapitalstruktur sind der Sonderposten für Investitionszuschüsse und die empfangenen Ertragszuschüsse entsprechend ihrer Eigenschaften zu 90,0 % den eigenkapitalähnlichen Mitteln zugeordnet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind im mittel- und langfristigen Fremdkapital ausgewiesen. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt folgende Entwicklung:
Die Bilanzsumme zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr stabil (+867 T€). Auf der Aktivseite verringert sich vor allem das Guthaben bei Kreditinstituten insbesondere infolge der Investitionen in das Sachanlagevermögen. Entsprechend steigen die Sachanlagen an. Auf der Passivseite steigen das Eigenkapital durch die Einstellung in die Gewinnrücklage, die Zuschüsse, die Pensionsrückstellungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen an. Gegenläufig entwickeln sich tilgungsbedingt die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Nachrangdarlehen von der StWN bestehen unverändert in gleicher Höhe. Mit Zustimmung der StWN wurden aus dem Jahresergebnis 25.000 T€ in die Gewinnrücklagen eingestellt. Gründe für die Rücklagenbildung sind vor allem der weiterhin hohe Investitionsbedarf im Netzbereich und der Umbau des Messwesens hin zu sogenannten Smart Metern. Das in den Finanzanlagen gehaltene Vermögen enthält neben den Beteiligungen im Wesentlichen Anteile an Wertpapiersondervermögen. Das Anlagevermögen ist zu 41,1 % (Vorjahr 41,5 %) durch Eigenkapital einschließlich eigenkapitalähnlicher Mittel bzw. zu 95,6 % (Vorjahr 98,4 %) durch mittel- und langfristig zur Verfügung stehende Mittel gedeckt. Dem kurzfristigen Finanzierungsbereich steht zu 86,0 % (Vorjahr 94,9 %) kurzfristiges Vermögen gegenüber. Unter Einbeziehung eigenkapitalähnlicher Mittel ergibt sich eine rechnerische Eigenkapitalquote von 32,3 % (Vorjahr 31,8 %). Investitionen und Finanzierung Im N-ERGIE Konzern wurden im Berichtsjahr 149.725 T€ (Vorjahr 158.639 T€) investiert, davon waren 675 T€ Zugänge durch Anwachsungen. Auf Sachanlagen entfallen 143.313 T€ (Vorjahr 151.183 T€), 3.322 T€ (Vorjahr 3.987 T€) auf Finanzanlagen und 3.090 T€ (Vorjahr 3.469 T€) auf immaterielle Vermögensgegenstände. Die Sachinvestitionen konzentrieren sich auf Erneuerungs- und Erweiterungsmaßnahmen für Erzeugungs-, Gewinnungs-, Bezugs- und Verteilungsanlagen sowie Gebäude. Die Finanzierung der Investitionen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu 59,5 % (Vorjahr 56,3 %) durch Abschreibungen. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht C.1 Prognosebericht Energiepolitisches und rechtliches Umfeld Klimaschutz Damit die Erreichung der Klimaziele 2030 nicht gefährdet wird, muss die Politik zügig die Weichen zur Bereitstellung von gesicherten Leistungen und für mehr Flexibilitäten stellen. Bis Ende 2022 befindet sich nach jetzigen Prognosen noch eine installierte Leistung von ca. 41.000 MW aus Kohlekraftwerken im Markt. Um das Sektorziel 2030 zu erreichen, ist eine Halbierung dieser Leistung erforderlich. Im Gegensatz zur heutigen Situation können Stilllegungen konventioneller Kraftwerke nach 2022 in Phasen von "Dunkelflauten" nicht mehr vollständig durch andere, bestehende Kraftwerke kompensiert werden. Die Kommission "Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung" hat einen Fahrplan zum Ausstieg aus der Kohleverstromung vorgelegt, der am 29. Januar 2020 durch das Bundeskabinett beschlossen wurde. Er sieht vor, dass bis 2038 die letzten Kohlekraftwerke in Deutschland den Markt verlassen. Die stillgelegte installierte Kohleleistung soll demnach nahezu komplett durch Gas-KWK-Anlagen ersetzt werden. Aufgrund dieser bevorstehenden Ereignisse steht die Politik vor großen Herausforderungen, die nur mit einer Bündelung von Maßnahmen zu meistern sind. Dazu gehören:
CO 2-Bepreisung Herzstück des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung ist die neue CO 2-Bepreisung für Verkehr und Wärme ab 2021. Nach der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie erhält nun auch der Bereich Verkehr und Gebäude einen CO 2-Preis. Gutachten belegen, dass dies volkswirtschaftlich und kosteneffizient der beste Weg ist, um Emissionen zu reduzieren und die Klimaziele zu erreichen. Ab 2021 startet das nationale Emissionshandelssystem mit einem Festpreis, der politisch fixiert wurde. Dabei werden Zertifikate an die Unternehmen, die Heiz- und Kraftstoffe in Verkehr bringen, verkauft. Für alle Bereiche wird vorerst ein Preis von 25 €/t festgelegt. Anschließend ist bis 2025 eine Steigerung in Fünf-Euro-Schritten bis 55 €/t vorgesehen. Für das Jahr 2026 soll ein Preiskorridor von mindestens 55 €/t und höchstens 65 €/t gelten. Erzeugung und Gewinnung Bei den Erzeugungsspreads zeichnet sich eine leichte Erholung für hocheffiziente Gaskraftwerke ab. Inwieweit sich Marktchancen für die GKI infolge des Anstiegs der Spreads in der Stromerzeugung durch Gas sowie der höheren CO 2-Preise ergeben, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Daneben werden im Bereich der erneuerbaren Energien immer mehr sogenannte Power-Purchase-Agreements (PPA) nachgefragt, die eine unmittelbare Belieferung aus Wind- oder PV-Anlagen sicherstellen. Die N-ERGIE prüft derzeit Modelle zur Umsetzung solcher Anlagen. Regenerative Erzeugung Für März 2020 ist der Bau eines PV-Kraftwerks in Hilpoltstein mit einer Leistung von 7,3 MW geplant. Mit den vorbereitenden Maßnahmen für den Bau der Anlage wurde bereits begonnen. Darüber hinaus soll im dritten Quartal 2020 ein PV-Kraftwerk in Rottendorf mit einer Leistung von 3,3 MW gebaut werden. Das Projekt befindet sich aktuell noch im Planungsverfahren bei der Gemeinde Rottendorf. Bereitstellung der Infrastruktur zur Lieferung (Netze) Die deutschen Energienetze stehen vor einzigartigen Herausforderungen. Der Handlungsdruck, der insbesondere aus Dezentralisierung, Digitalisierung, Urbanisierung, Elektromobilität und grünem Gas entsteht, ist durch Studien und Netzentwicklungspläne belegt. Um die Weiterentwicklung der Netze mit den politischen und gesellschaftlichen Zielen in Einklang zu bringen, sind frühzeitig Investitionsentscheidungen für entsprechende Netzlösungen zu treffen. Andernfalls drohen teure Kapazitätsengpässe und eine Verlangsamung der Energiewende. Ohne Korrektur des aktuellen Verfahrens zur Bildung der Eigenkapitalzinssätze wird es auch in der nächsten Regulierungsperiode zu einer erheblichen Absenkung der regulatorischen Eigenkapitalverzinsung kommen. Schon heute entspricht diese nicht mehr den Kapitalmarktkonditionen. Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens der Politik, um der steigenden Unsicherheit der Netzbetreiber bei ihren langfristigen Investitionsentscheidungen entgegenzuwirken. Aktuell befindet sich die N-ERGIE Netz mitten in der dritten Regulierungsperiode. Für Gas ist 2020 auch das Basisjahr für die vierte Regulierungsperiode und für Strom das Frontjahr zum Basisjahr 2021. Für die relevanten Bestandteile der Erlösobergrenzen liegen die abschließenden Bescheide im Wesentlichen vor. Zur Ermittlung der Erlösobergrenzen für die Kalkulation der Netzentgelte 2020 wurden die Hinweise der BNetzA entsprechend berücksichtigt. Bei den Stromnetzinvestitionen liegt der Schwerpunkt der Tätigkeiten mittelfristig auf der Engpassbeseitigung im Bereich der Hochspannungsnetze. Sie resultiert aus zunehmenden dezentralen Einspeisungen sowie der Umsetzung des Erneuerungs- und Sanierungsprogramms für Hoch- und Mittelspannungsfreileitungsmasten. Der steigenden Alterung des Netzes wird mit einer Anhebung der Substanzerhaltungsquote begegnet. Im Gasnetz sind in den nächsten Jahren vor allem hohe Investitionen in den Substanzerhalt sowie die Netzoptimierung auf Basis der Zustandsbewertung aus dem Anlagenbericht und der Zielnetzplanung erforderlich. Das betrifft vor allem die Auswechslung von Brückenleitungen und Leitungen mit Bitumenisolierung im Stadtgebiet sowie von Hochdruckleitungen aufgrund der Korrosionsschutzthematik. Bei Maßnahmen auf Veranlassung Dritter sind in allen Druckstufen Auswechslungen und Umlegungen aufgrund Straßenbau, U-Bahn-Bau und Hochwasserschutz eingeplant. In der Sparte Fernwärme liegen die Hauptaktivitäten 2020 auf Maßnahmen zur Temperaturabsenkung für die Versorgung des neuen Stadtteils Lichtenreuth sowie des Dreileiteranschlusses MAN und im Substanzerhalt (Schachtsanierung, Auswechslung Sonderverlegeverfahren). Im Wassernetz beinhalten die Investitionen 2020 die wesentlichen Maßnahmen zur Sanierung der Sebalder Fallrohrleitung und zur Umlegung der Wasserversorgungleitung Hafenbrücke in eine Untertunnelung des Rhein-Main-Donau-Kanals. Durch die Eintragung im Handelsregister wurde die Main-Donau Netzgesellschaft mbH am 4. Dezember 2019 in N-ERGIE Netz GmbH umfirmiert. Bisher bestand das Netzgeschäft der N-ERGIE aus zwei rechtlich eigenständigen Gesellschaften, der N-ERGIE Netz und der N-ERGIE Service. Zum 1. Januar 2020 bündelt die N-ERGIE die Netzkompetenz durch eine gesellschaftsrechtliche und organisatorische Zusammenführung der beiden 100%igen Tochtergesellschaften. Vertrieb Die Digitalisierung und die Energiewende sind große Herausforderungen für den Energiemarkt - vertriebsseitig steht hier der Wandel zum "digitalen Kunden" im Mittelpunkt. So hat die technologische Entwicklung verschiedenste Trends bei den Kundenerwartungen und -erlebnissen ausgelöst und dadurch neue Bedürfnisse geschaffen, die es nun zu befriedigen gilt. Digitale Technologien werden hier zu mehr Effizienz und zu einem verbesserten Kundenerlebnis vom Privatkunden bis hin zu großen Key-Account-Kunden beitragen. Um die regionale Energiewende voranzutreiben und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen, ist mehr Flexibilität notwendig. Dabei sind die kommunalen Stadtwerke die Treiber und Er- möglicher einer dezentralen, klimaschonenden und bürgernahen Energieversorgung. Nur so besteht die Chance, die Klimaziele zu erreichen und ein nachhaltiges Energieversorgungssystem zu gewährleisten. Die N-ERGIE hat auch 2019 ihre Kapazitäten zur Erzeugung erneuerbarer Energien durch die Inbetriebnahme mehrerer PV-Freiflächenanlagen weiter ausgebaut. Damit wird die Energie ganz im Sinne einer dezentralen Energiewende klimafreundlich genau dort erzeugt, wo sie auch verbraucht wird. Der angestrebte Ausbau der Belieferung mit Erdgas wird 2020 aus Wettbewerbsgründen sowohl bei den Industriekunden als auch bei den Weiterverteilern voraussichtlich leicht hinter den Erwartungen bleiben. Beim Gaseinsatz der N-ERGIE Kraftwerke ist eine Steigerung durch zusätzlichen Bedarf für die optimierte Fahrweise der GuD-Anlage zu erwarten. In den Folgejahren rechnet die N-ERGIE damit, wieder vermehrt Kunden akquirieren zu können, um das Absatzniveau zu steigern. Die N-ERGIE hat gemeinsam mit einem Partner ein eigenes virtuelles Kraftwerk entwickelt. Ziel ist es, für die Betreiber von Blockheizkraftwerken (BHKW) einen kurz-, mittel- und langfristigen Mehrwert zu generieren. Dies gelingt durch die automatisierte Steuerung der BHKW und deren Vermarktung auf dem Spot- sowie Intradaymarkt. 2019 begann die aktive Vermarktung von Kundenanlagen, weitere Ausbaustufen des virtuellen Kraftwerks werden kontinuierlich geprüft. Im Fokus des Privat- und Gewerbekundenvertriebs stehen die konsequente Kundenorientierung sowie attraktive und innovative Produkte, um neue Kunden strategiekonform zu akquirieren, bestehende zu halten sowie ehemalige zurückzugewinnen. Dabei gilt es auch im Kerngeschäft, noch besser zu werden und sich gleichzeitig um neue Themen und Absatzmärkte wie Elektromobilität oder Smart City zu kümmern. Kurz- und mittelfristig können diese neuen Geschäftsfelder aufgrund der Wettbewerbssituation und der vergleichsweise niedrigen Margen das bisherige Kerngeschäft nur in geringem Maße stabilisieren. Deshalb ist eine operative Exzellenz im Kerngeschäft nötig, um den wirtschaftlichen Fortbestand zu sichern. Auch hier ist die fortschreitende Digitalisierung ein wichtiges Hilfsmittel bei der Automatisierung von Geschäftsprozessen beispielsweise durch Robotic Process Automation (RPA) oder die Standardisierung der IT-Landschaft. Im Privatkundensegment wird der Primärenergieverbrauch voraussichtlich weiter zurückgehen, was vor allem auf gesetzliche Vorgaben (z. B. Energieeinsparverordnung) und die zunehmend dezentrale Erzeugung von Strom zurückzuführen ist. Disruptive Prozesse und Technologien eines immer kleinteiliger und dezentraler werdenden Energieerzeugungsmixes sowie das dadurch hervorgerufene Auftreten neuer Marktteilnehmer, beispielsweise aus der Automobilbranche, verändern die Energiebranche grundlegend. Ziel der N-ERGIE ist es, in diesem herausfordernden Wettbewerbsumfeld mit innovativen Energie- und Wärmelösungen sowie dazu passenden Dienstleistungen Kunden zu überzeugen und an sich zu binden. Dabei dürfen die langfristige Werthaltigkeit von Produkten und der wirtschaftliche Beitrag der Kunden zum Unternehmenserfolg nicht außer Acht gelassen werden. Weiter gestiegene Beschaffungskosten und eine erhöhte EEG-Umlage machten eine Erhöhung der Strompreise für Privatkunden zum 1. Januar 2020 nötig. Auch wenn sich der ansteigende Trend am Beschaffungsmarkt weiter fortsetzen sollte, garantiert die N-ERGIE diese neuen Strompreise bis Ende 2020. Ferner entstehen durch die Digitalisierung Potenziale für Produktinnovationen, die den Weg zum "digitalen Kunden" weiter begleiten und unterstützen. So werden beispielsweise bei der Einführung von intelligenten Messsystemen (iMsys) spezielle Produkte entwickelt, die eine vollständige Onlineabwicklung, Visualisierung und Transparenz des Energiebedarfs für den Kunden ermöglichen. C.2 Risikomanagement und Risiko- und Chancenbericht Ziel des Risikomanagementsystems im N-ERGIE Konzern ist es, frühzeitig Abweichungen vom geplanten Ergebnis sowie bestandsgefährdende Risiken zu erkennen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Anweisung "Strategische und kaufmännische Steuerung" des N-ERGIE Konzerns und der StWN regelt den Umgang mit externen und internen Risiken und damit auch mit liquiditätswirksamen Chancen und Risiken. Wichtige Rahmenbedingungen für den Risikomanagementprozess sind die Feststellung des Risikokapitals und dessen Aufteilung sowie die Definition der Risikolimits für die einzelnen unternehmerischen Teilaktivitäten. Weiterer wesentlicher Bestandteil ist das damit verbundene mehrstufige EGT-Vorwarnstufenkonzept, durch das Veränderungen in der Risikosituation deutlich aufgezeigt und die Möglichkeit zur rechtzeitigen Gegensteuerung gegeben werden. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil der Konzernsteuerung. Die N-ERGIE unterliegt mit ihren unternehmerischen Aktivitäten allgemeinen und branchenspezifischen Risiken und Chancen, die grundsätzlich gegeneinander abgewogen werden müssen. Die Risiko- und Chancenidentifikation sowie deren Bewertung finden systematisch und fortlaufend statt. Die Dokumentation aller identifizierten Risiken und Chancen inklusive Gegenmaßnahmen erfolgt in einer zentralen Datenbank. Erfassten Risiken und Chancen werden statistische Verteilfunktionen und Eintrittswahrscheinlichkeiten zugeordnet. Die Gesamtheit der Risiken und Chancen wird unter Berücksichtigung der ihnen zugeordneten Verteilfunktionen und Eintrittswahrscheinlichkeiten mittels Simulationen aggregiert und bewertet. Ein regelmäßiges Berichtswesen an alle relevanten Empfänger ist implementiert. Betrachtungszeitraum ist das jeweils laufende Jahr sowie die fünf Planjahre des aktuell genehmigten mittelfristigen Wirtschaftsplans. Wesentliche Veränderungen einzelner Risiken und Chancen werden ad hoc berichtet. Darüber hinaus wird einmal pro Kalenderjahr mit Hilfe eines Stresstests überprüft, inwieweit der Fortbestand des Unternehmens auch unter Berücksichtigung von Extremsituationen gewährleistet ist. Die Sicherstellung, Ausgestaltung und Optimierung des konzernweit gültigen Risikomanagementsystems erfolgt durch das zentrale Risikomanagement, das dem Bereich Controlling zugeordnet ist. Zusätzlich ist die Funktion eines Risikobeauftragten installiert, der das Risikomanagementsystem prozessunabhängig überwacht und über ein direktes Berichtsrecht an den Vorstand verfügt. Die wesentlichen Risiken und Chancen werden nachfolgend aufgeführt: Politische und regulatorische Risiken und Chancen Erzeugung Das Kraftwerk Irsching 5 wurde seitens der BNetzA erneut als systemrelevant eingestuft und darf damit bis zum 30. Juni 2020 bzw. optional bis zum 30. September 2020 nicht stillgelegt oder vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Da die Marktsignale weiterhin noch nicht eindeutig bzw. nachhaltig genug bewertet werden können, wurde die vorübergehende Stilllegung des Kraftwerks für ein weiteres Jahr gegenüber dem Übertragungsnetzbetreiber angezeigt. Sollte sich ein wirtschaftlicher Betrieb im Markt abzeichnen, könnte die Stilllegungsanzeige zurückgezogen werden. Die aktuelle Gesetzeslage sieht für die Vorhaltung des Kraftwerks in der Netzreserve keine vollkostendeckende oder zumindest aus Sicht der Betreiber angemessene Vergütung bzw. Entschädigung vor. Allerdings wurde im Gespräch mit der BNetzA erreicht, dass zumindest rund 80 % der laufenden operativen Kosten pro Jahr anerkannt werden. Im Verfahren über die Höhe der Vergütung für den Zeitraum des Redispatchvertrags von 2013 bis 2016 wurde die Klage vom Landgericht Düsseldorf in erster Instanz zurückgewiesen. Derzeit befindet sich die GKI im Berufungsverfahren in der zweiten Instanz mit reduzierter Klageforderung. Daneben besteht ein Klageverfahren vor dem Landgericht Bayreuth, bei dem es um die grundsätzliche Angemessenheit der Entschädigung für die Kraftwerksvorhaltung nach dem Energiewirtschaftsgesetz geht. Das KWK-Gesetz bietet nach wie vor die Chance, durch die Förderung von neuen Anlagen, wie dem neu zu errichtenden Motorenkraftwerk in Nürnberg-Langwasser, die Wirtschaftlichkeit und Planungssicherheit nachhaltig zu stärken. Hier konnte im Rahmen der Ausschreibungsrunde der BNetzA für Anlagen in der Leistungsklasse von 1-50 MWel ein entsprechender Zuschlag gesichert werden. Die Inbetriebnahme ist für Anfang 2021 geplant. Im Rahmen der dezentralen Energiewende wird perspektivisch der Bau von weiteren KWK-Anlagen und damit der Erhalt der Neubauförderung angestrebt. Netz Im Netzgeschäft haben sich die Unsicherheiten für die dritte Regulierungsperiode Strom aufgrund des vorliegenden Bescheids deutlich reduziert. Der Bescheid Gas liegt noch nicht vor, sodass hieraus noch Risiken bestehen. Weitere Risiken ergeben sich aus der witterungs- und konjunkturabhängigen Volatilität der Erlöse aus Netznutzung, da jährlich deutliche Ergebnis- und Liquiditätsschwankungen möglich sind, die auch Auswirkungen auf die Folgejahre haben können. Auch in den kommenden Jahren ist damit zu rechnen, dass insbesondere die Kosten für Fremdleistung und Personal stärker steigen werden als die Erlösobergrenze auf Basis der Anreizregulierung. Zusätzlich führt die weitere Verzögerung des Rollouts für intelligente Messsysteme und die damit verbundenen hohen Anlaufkosten zu deutlichen Ergebnisverschiebungen. Energiewirtschaftliche Risiken und Chancen Vertrieb Marktrisiken sowie das Risiko von Forderungsausfällen stellen die größten Risiken im Vertrieb dar. Im Markt ergeben sich Risiken und Chancen aus einem abweichenden Verbrauchsverhalten der Kunden in Verbindung mit sich verändernden Marktpreisen. Entsprechend der zeitlichen Dimension der Abweichungen werden Prognose-, Mengen- und Strukturrisiken unterschieden. Hohe Forderungsausfallrisiken sind insbesondere bei großen Kunden gegeben, die jedoch durch eine Forderungsausfallversicherung begrenzt werden. Das damit verbundene Risiko der Wiederveräußerung bereits beschaffter Mengen bleibt dagegen weiterhin bestehen. Beschaffung In der Beschaffung ergeben sich Chancen und Risiken aus dem potenziellen Ausfall von Kontrahenten sowie aus der Portfoliobewirtschaftung und den Preisschwankungen bei Strom und Gas. Eine aktive Steuerung und Überwachung dieser Risiken erfolgt über Beschaffungsstrategien und interne Vorgaben. Des Weiteren bestehen Risikolimits, die regelmäßig überwacht und berichtet werden. Aufgrund der teilweise langen vertraglichen Bindung und des großen Einflusses von gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen können sich weitere Risikopotenziale ergeben. Durch das Monitoring von rechtlichen Änderungen sowie einer entsprechenden Vertragsgestaltung werden diese minimiert und begrenzt. Die Beschaffungsvorgänge wurden zur Risikominimierung in wirtschaftlich sinnvollem Rahmen durch Preissicherungsgeschäfte ergänzt. Im Jahresabschluss der N-ERGIE wurden im Strom-, Gasportfolio und der GuD Sandreuth die Bezugsverträge mit den Absatzverträgen und, falls vorhanden, den Derivaten auf Segmentebene zu Portfolien gemäß IDW RS ÖFA 3 oder zu Bewertungseinheiten nach § 254 HGB zusammengefasst. Die in den Portfolien bzw. Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte unterliegen in zeitlicher und sachlicher Hinsicht jeweils den gleichen Risiken. Die Überwachung und Steuerung der Risiken erfolgt dabei anhand des EGT der N-ERGIE als zentrale Steuerungsgröße und weiteren dezentralen Kennzahlen. Entstehen im Rahmen der Ergebnisbeitragsrechnung auf Ebene der individuellen Portfolien nach IDW RS ÖFA 3 unter Berücksichtigung aller direkt zuordenbaren Kosten offene Positionen, gleichen sich die stichtagsbezogenen Bewertungen innerhalb der Bewertungseinheiten nicht aus oder bestehen freistehende Beschaffungs- bzw. Derivatemengen, werden negative Effekte jeweils durch eine Rückstellungsdotierung berücksichtigt. Erzeugung Die Beschaffungskosten für Erdgas sowie die Börsenstrompreise unterliegen einer hohen Volatilität, sind sowohl witterungsabhängig als auch in der Einschätzung der künftigen Erzeugerlandschaft stark spekulationsgeprägt und nehmen daher auch maßgeblich Einfluss auf die Risiko- und Chancensituation in der Erzeugung. Die Börsenstrompreise sind im Verlauf des Jahres 2019 insbesondere für die Frontjahre weiter deutlich gestiegen. Der Clean-Spark-Spread zeigt eine positive Tendenz, liegt aber noch deutlich unterhalb der Marke für eine nachhaltig wirtschaftliche Stromerzeugung in Gaskraftwerken wie Sandreuth oder Irsching. Weitere Risiken ergeben sich aus der zunehmenden Verknappung von CO 2-Zertifikaten und einem damit verbundenen Preisanstieg. Der Zertifikatspreis hat sich von 2018 bis 2019 bereits verdreifacht. Auch Erlöschancen aus Systemdienstleistungen wie zum Beispiel Regelenergie nehmen aufgrund des wachsenden Angebots weiter ab. Dagegen steigen die Chancen durch Vermarktung von Flexibilität im Intradayhandel. Steuerliche Risiken Durch die extrem kurzfristigen und vielfältigen Änderungen in der steuerlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung besteht für die N-ERGIE das Risiko, steuerlich relevante Sachverhalte nicht korrekt abzubilden. Zudem befinden sich die N-ERGIE und ihre Tochterunternehmen in einem überdurchschnittlich langen Betriebsprüfungszeitraum. Um diesen Risiken zu begegnen, wurde ein konzernweites Tax Compliance Management System eingeführt, das die Beachtung aller steuerlichen Vorschriften sicherstellen soll. Finanzwirtschaftliche Risiken und Chancen Die anhaltende Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt birgt immer noch ein hohes Risikopotenzial, nicht zuletzt aufgrund des weiter steigenden finanziellen Drucks auf die Versorgungssysteme der Unternehmen in Deutschland. Hinzu kommen die abnehmenden Renditen für Investitionen in erneuerbare Energien. Außerdem setzt sich der Anlagedruck am Kapitalmarkt bei sinkenden oder negativen Zinsen fort. Andererseits können die aktuell niedrigen Marktzinsen als Chance genutzt werden, die hohen Investitionskosten der kommenden Jahre und den damit verbundenen Zinsaufwand aus der Kreditaufnahme zu reduzieren. Weitere Risiken und Chancen ergeben sich nach wie vor aus dem Beteiligungsportfolio. Die Beteiligungen der N-ERGIE befinden sich vielfach in starkem Wettbewerb und sind mit volatilen Marktentwicklungen und regulatorischen Entscheidungen konfrontiert, die die wirtschaftlichen Ergebnisse zunehmend unter Druck setzen. Daher besteht das Risiko, dass geplante Ausschüttungen nicht geleistet werden können bzw. künftige Erwartungen an die Ergebnisentwicklung reduziert werden müssen. Daneben können unerwartete Kapitalzuführungsbedarfe bei den Beteiligungen auftreten oder Wertberichtigungen der Beteiligungsbuchwerte notwendig werden. Durch ein aktives Beteiligungsmanagement werden Risiken mit negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig erkannt und bewertet, um die Ertragslage und Werthaltigkeit der Gesellschaften nachhaltig zu sichern. Bei Bedarf werden zusammen mit den Geschäftsführern der Beteiligungen Maßnahmen entwickelt und eingeleitet, um Risiken bestmöglich entgegenzuwirken. Chancen können sich insbesondere aus prozessualen und strukturellen Optimierungen bei den bestehenden sowie aus der erfolgreichen Umsetzung neuer Geschäftsmodelle bei bestehenden oder neuen Beteiligungen ergeben. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar. Gesamtprognose und Ausblick auf 2020 Aufgrund der Konzernstruktur sowie der zwischen der N-ERGIE und der Mehrzahl ihrer Tochterunternehmen abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträge wird für den Gesamtkonzern N-ERGIE kein eigenständiger mittelfristiger Wirtschaftsplan erstellt. Die N-ERGIE blickt auf eine Reihe von Jahren mit überplanmäßigen Ergebnissen zurück, die zuletzt stark durch Sondereffekte geprägt waren. Im operativen Bereich ist es in der Vergangenheit gelungen, trotz des hohen Wettbewerbs- und Regulierungsdrucks sehr gute Ergebnisse zu erzielen. Gerade aufgrund der regulatorischen Einschnitte ist diese Entwicklung in den kommenden Jahren nur noch eingeschränkt fortsetzbar. Hinzu kommen Unwägbarkeiten aus der Umsetzung der Energiewende. Im verabschiedeten Wirtschaftsplan rechnet die N-ERGIE daher für das Jahr 2020 mit einem deutlich geringeren EGT als 2019. Große Herausforderungen ergeben sich neben dem Erreichen des EGT aus der anhaltend hohen Investitionslast. So konnten die Investitionen bisher in weiten Teilen aus Eigenmitteln finanziert und die Verschuldung der Gesellschaft auf einem sehr niedrigen Niveau gehalten werden. In den kommenden Jahren müssen neben der Innenfinanzierung auch wieder Fremdkapitalaufnahmen getätigt werden.
Nürnberg, 28. Februar 2020 N-ERGIE Aktiengesellschaft Der Vorstand Josef Hasler Magdalena Weigel Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergAktivseite
Passivseite
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, NürnbergA Allgemeine Erläuterungen Die Firma N-ERGIE Aktiengesellschaft, mit Sitz in Nürnberg ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer HRB 17412 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie des Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Konzernabschluss ist auf Tausend Euro gerundet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist die Gewinn- und Verlustrechnung um die Position "Ergebnis der Geschäftstätigkeit" (Position 10) ergänzt, welches eine Steuerungsgröße darstellt. Zur Verbesserung der Klarheit und der Übersichtlichkeit sind in der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasste Posten im Konzernanhang gesondert ausgewiesen bzw. erläutert. Aus diesem Grund werden Davon-Vermerke ebenfalls im Konzernanhang dargestellt. Die Ziffern in der Vorspalte der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen denen der Erläuterungen im Konzernanhang. In der gesondert dargestellten Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme entsprechend der Verlautbarung des Deutschen Standardisierungsrats (DRS 21) nach den Bereichen Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit gegliedert. Die Entwicklungen des Konzerneigenkapitals sind im Konzerneigenkapitalspiegel gemäß der Verlautbarung des Deutschen Standardisierungsrats (DRS 22) gesondert dargestellt. Der Konzernabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft wird in den Konzernabschluss der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, einbezogen. Dieser wird nach Einreichung beim Betreiber des Elektronischen Bundesanzeigers offengelegt. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft hat auf die befreiende Wirkung gemäß § 291 HGB verzichtet und einen eigenen Konzernabschluss aufgestellt. B Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss werden die N-ERGIE Aktiengesellschaft als Mutterunternehmen und alle Tochterunternehmen von wesentlicher Bedeutung einbezogen, an denen die N-ERGIE Aktiengesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht. Der Konsolidierungskreis des Konzernabschlusses umfasst neben der N-ERGIE Aktiengesellschaft wie im Vorjahr 15 verbundene Unternehmen. Als assoziierte Unternehmen werden 37 (Vorjahr 36) Gesellschaften nach der Equity-Methode bewertet. Im Berichtsjahr wurde die N-ERGIE & MÜNCH Energielösungen GmbH & Co. KG, Nürnberg, erstmalig zum 12. November 2019 mit einem Unterschiedsbetrag von 0 T€ in die Equity-Bewertung einbezogen. Soweit eine Einbeziehung nach § 296 Abs. 2 HGB bzw. eine Bewertung nach § 311 Abs. 2 HGB unterblieb, handelt es sich um Beteiligungen, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind bzw. bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik nicht gegeben ist. Die Zuordnung der Unternehmen ist in der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich. C Konsolidierungsgrundsätze Die Abschlüsse der konsolidierten Unternehmen werden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt, soweit die Voraussetzungen bei der Verschiedenartigkeit der Betätigungsgebiete der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften vorliegen. Alleine bei der nach der Equity-Methode bewerteten Beteiligung an der Thüga Holding GmbH & Co. KGaA wurden die Werte des IFRS-Konzernabschlusses mittels einer Überleitungsrechnung an den HGB-Abschluss des N-ERGIE Konzerns angepasst. Das Geschäftsjahr der konsolidierten Unternehmen ist das Kalenderjahr. Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erfolgte bis einschließlich 2009 nach der Buchwertmethode. Seit dem Geschäftsjahr 2010 erfolgt die Erstkonsolidierung von Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode. Bei dieser Methode werden die Beteiligungsbuchwerte mit dem zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. ihrer Erstkonsolidierung bilanzierten anteiligen Eigenkapital zu Zeitwerten aufgerechnet. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden grundsätzlich den einzelnen Vermögensgegenständen zugeordnet. Ein danach noch vorhandener aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert gezeigt und über fünf Jahre abgeschrieben. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden ihrem bilanziellen Charakter entsprechend in den Ausgleichsposten aus Kapitalkonsolidierung eingestellt. Aktivische und passivische Unterschiedsbeträge verschiedener Tochterunternehmen werden nicht miteinander saldiert. Die Beteiligungen an wesentlichen assoziierten Unternehmen sind in der Konzernbilanz nach der Equity-Methode mit dem bilanzierten anteiligen Eigenkapital dieser Unternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs bzw. ihrer Erstbewertung angesetzt (Buchwertmethode). Die in den Jahresabschlüssen der assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stimmen grundsätzlich mit denen im Konzernabschluss überein. Die Einbeziehung der at Equity-bilanzierten Unternehmen erfolgt mit den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2018. Die Einbeziehung einer Beteiligung erfolgt auf der Grundlage eines Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019, da aus der Fortschreibung des Beteiligungsbuchwerts jährlich ein wesentlicher Ergebnisbeitrag resultiert und dieser jeweils mit dem aktuellsten Wert erfasst werden soll. Entsprechend der Empfehlung des Deutschen Standardisierungsrats wird der DRS 26 vorzeitig angewendet. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten gegeneinander aufgerechnet. Eine Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurde im Berichtsjahr durchgeführt. Eine Bereinigung um Zwischenergebnisse unterbleibt im Hinblick auf § 304 Abs. 2 HGB. D Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung werden im Einzelnen nach den im Folgenden aufgeführten Grundsätzen vorgenommen: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear über die Nutzungsdauer und beginnen im Zugangsmonat. Bei Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft worden sind, wird vom Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Hierbei wird im steuerlich zulässigen Rahmen grundsätzlich degressiv, im Übrigen linear abgeschrieben und zum jeweils günstigsten Zeitpunkt zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen. Neuzugänge von Sachanlagen werden ab dem Geschäftsjahr 2010 linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbstständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 €, aber nicht 800 € übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert und Anlagen im Bau sind mit den bisher angefallenen Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert. Bei den Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen sind in angemessenem Umfang Gemeinkosten berücksichtigt (aktivierte Eigenleistungen). Die erhaltenen Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der betroffenen Vermögensgegenstände abgesetzt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile und Beteiligungen an nicht einbezogenen verbundenen oder assoziierten Unternehmen sowie Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bei dauernder Wertminderung bewertet. Ausleihungen werden zu ihrem Nenn- oder Barwert angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Dem Risiko geminderter Verwendbarkeit wird durch entsprechende Wertabschläge Rechnung getragen. Der Ansatz der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren entspricht dem gleitenden Durchschnitt aus Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten, ausgenommen sind die unentgeltlich zugeteilten CO 2-Emissionsberechtigungen, die in der Bilanz mit einem Wert von Null ausgewiesen werden und einen Zeitwert von 2.593 T€ (Vorjahr 3.090 T€) haben. Fertige und unfertige Leistungen sind mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkosten bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zu Nominalbeträgen bewertet, vermindert um ausreichend bemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die Forderungen für die Energie- und Wasserlieferungen sowie Netznutzung gegen Kunden mit registrierender Lastgangmessung und Weiterverteiler beruhen grundsätzlich auf Stichtagsablesungen; nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung abgegrenzt worden. Den Forderungen gegen Händler, die Standardlastprofilkunden versorgen, lag die rollierende Jahresverbrauchsabrechnung zu Grunde, wobei die zum Bilanzstichtag abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Lieferungen und Leistungen auf Grundlage einer zählpunktbezogenen Hochrechnung ermittelt wurden. Von diesen Forderungen sind die erhaltenen Abschlagszahlungen offen abgesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Der Ansatz des Eigenkapitals erfolgt zum Nennbetrag. Zuschüsse Die bis zum 31. Dezember 2002 und die ab dem 1. Januar 2010 vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden mit 5 % der Ursprungsbeträge zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die ab dem 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2009 vereinnahmten Baukostenzuschüsse wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse passiviert; die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren ermittelt. Grundlagen des Gutachtens sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und der durch die Deutsche Bundesbank bekannt gegebene Rechnungszinsfuß von 2,71 % (Vorjahr 3,21 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren entspricht. Zudem wird ein Gehaltstrend von 2,1 % (Vorjahr 2,5 %) und eine Fluktuationsrate von 2,0 %, wie im Vorjahr, berücksichtigt. Der Rentenanpassung wird ebenfalls wie im Vorjahr mit 1,7 % für allgemeine Versorgungen und mit 2,0 % für Einzelzusagen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die langfristigen sonstigen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen, Verpflichtungen aus Altersteilzeit sowie Sterbegeldverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwertverfahren, einem Rechnungszinsfuß von 1,97 % (Vorjahr 2,32 %), der dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre entspricht und einem Gehaltstrend von 2,0 % (Vorjahr Jubiläumsverpflichtungen 2,5 % sowie Altersteilzeitverpflichtungen 2,0 %) bewertet. Die Rückbaurückstellungen werden gleichmäßig über die Verteilungsperiode angesammelt und werden nach dem Barwertverfahren, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, ermittelt. Alle weiteren langfristigen Rückstellungen wurden, entsprechend ihrer Restlaufzeit, mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst; die Dotierung erfolgte nach der Nettomethode. Zur bilanziellen Abbildung von in Portfolien zusammengefassten Bezugs- und Absatzgeschäften sowie ggf. finanziellen Derivaten für Strom und Gas wird unter Anwendung des IDW RS ÖFA 3 vom Grundsatz der imparitätischen Einzelbewertung abgewichen. Gemäß IDW RS ÖFA 3 werden etwaige überschießende Volumina bzw. offene Positionen auf Segmentebene imparitätisch bewertet und ggf. eine Rückstellung gebildet. Für die Portfolien Fernwärme und Biogas werden aus Bezugs- und Absatzgeschäften sowie ggf. derivativen Finanzinstrumenten Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Für Überhänge der negativen Marktwertveränderungen über die positiven Marktwertänderungen sind Rückstellungen für Bewertungseinheiten zu bilden. Der beizulegende Zeitwert von Termingeschäften wird auf Basis der Barwerte der zukünftigen Zahlungsflüsse berechnet. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Im Rahmen von Bezugsverträgen wurden Rohstoffsicherungsgeschäfte mittels derivativer Finanzinstrumente abgeschlossen, für die bilanzielle Bewertungseinheiten gebildet wurden. Latente Steuern Da sich aufgrund der umfassenden steuerlichen Organschaft zur StWN keine Steuererstattungen bzw. -zahlungen aus Konsolidierungsbuchungen ergeben können, entfällt ein Ansatz von latenten Steuern nach § 306 HGB. E Erläuterungen zur Bilanz E.1 Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Einzelnen in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter dargestellt. Der Anteilsbesitz ist unter G.4 detailliert aufgeführt. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens handelt es sich um Anteile an Wertpapiersondervermögen (Mischfonds auf Basis von Renten und Aktien). Der Marktwert zum 31. Dezember 2019 beträgt insgesamt 62.849 T€ und liegt somit 24.309 T€ über dem Buchwert. Im Geschäftsjahr wurden 657 T€ ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2019 ergibt sich in Summe ein negativer Equity-Wert zu assoziierten Unternehmen von 22.521 T€, der in einer Nebenrechnung fortgeführt wird. E.2 Vorräte Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:
E.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände teilen sich wie folgt auf:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von 6.233 T€ (Vorjahr 7.846 T€) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und zu 30.100 T€ (Vorjahr 31.374 T€) auf sonstige Forderungen. Darin sind gegen die Gesellschafterin StWN Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 50 T€ (Vorjahr 53 T€) und sonstige Forderungen in Höhe von 30.100 T€ (Vorjahr 31.374 T€) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen mit 8.198 T€ (Vorjahr 9.714 T€) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 2.435 T€ sonstige Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von 17.495 T€ (Vorjahr 24.284 T€), insbesondere aus der Energiesteuer. Die Forderungen mit Fälligkeit über ein Jahr gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betragen 251 T€ (Vorjahr 60 T€), alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. E.4 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für Preisabsicherungen sowie Aufwendungen aus einem Servicevertrag zusammen. Zudem ist ein Disagio von 21 T€ (Vorjahr 63 T€) enthalten. E.5 Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das in 156.400.000 Inhaber-Stückaktien (Aktien ohne Nennbetrag) eingeteilte Grundkapital beträgt unverändert 156.400.000,00 €. Der rechnerische Wert ergibt 1 € je Inhaberaktie. Die Anteile an der N-ERGIE Aktiengesellschaft werden zu 60,2 % von der Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN), Nürnberg und zu 39,8 % von der Thüga Aktiengesellschaft (Thüga), München, gehalten. Mit Brief vom 28. August 2000 teilte uns die StWN mit, dass ihr mehr als 25,0 % der Aktien gehören. Weiterhin teilte sie mit, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 16 Abs. 1 AktG zusteht. Mit Brief vom 8. Dezember 2009 teilte die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA, München, gemäß § 20 Abs. 1 und 3 sowie § 21 Abs. 1 AktG der N-ERGIE mit, dass sie für den Fall des § 20 Abs. 3 AktG ohne Zurechnung von Aktien gemäß § 20 Abs. 2 AktG mit mehr als 25,0 % an unserer Gesellschaft beteiligt ist. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen betreffen ausschließlich andere Gewinnrücklagen. Sie enthalten im Wesentlichen die Konzernanteile am Ergebnis der einbezogenen Unternehmen, soweit sie nicht ausgeschüttet wurden, die Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung und der Equity-Bewertung sowie Beträge aus der BilMoG-Umstellung. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter Die Anteile konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen betreffen überwiegend die Fremdanteile an der N-ERGIE Immobiliengesellschaft GmbH, Nürnberg. E.6 Zuschüsse Die Zuschüsse entwickelten sich wie folgt:
E.7 Rückstellungen Die Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Mit den sonstigen Rückstellungen wird nach derzeitigem Kenntnisstand in ausreichendem Umfang Vorsorge für künftige Verpflichtungen und Risiken getroffen. Sie enthalten in der Hauptsache Rückstellungen für drohende Verluste, ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich, unter anderem Altersteilzeit- und Jubiläumsverpflichtungen sowie Überstunden und Gleitzeitüberhänge, daneben Verpflichtungen aus den Regulierungskonten, Rückbauverpflichtungen, Verbindlichkeiten durch ausstehende Rechnungen, Abrechnungsverpflichtungen sowie absatzwirtschaftliche und sonstige Risiken. Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt 31.428 T€. E.8 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, der durch Grundpfandrechte, die Sicherungsübereignung von Anlagevermögen, die Sicherungsabtretung von Forderungen und durch Pfandrechte an Bankguthaben gesichert sind, beträgt 41.646 T€ (Vorjahr 44.178 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von 449 T€ (Vorjahr 1.078 T€) aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin sind gegenüber der Gesellschafterin StWN Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung von 69.684 T€ (Vorjahr 73.597 T€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 887 T€ (Vorjahr 1.422 T€) sowie sonstige Verbindlichkeiten von 141.400 T€ (Vorjahr 121.592 T€) enthalten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um die Ausgleichszahlung in Höhe von 32.084 T€ (Vorjahr 33.882 T€) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 360 T€ (Vorjahr 400 T€) an die Gesellschafterin Thüga. Weiterhin enthält der Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.446 T€ (Vorjahr 2.578 T€) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 2.625 T€ (Vorjahr 2.743 T€). F Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung F.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach Sparten:
In dieser Position sind periodenfremde Umsätze im Saldo von -7.355 T€ (Vorjahr 7.926 T€) enthalten. Die Umsätze wurden überwiegend im Inland erzielt. F.2 Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält periodenfremde und außergewöhnliche Erträge von 37.421 T€ (Vorjahr 10.345 T€), die im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. F.3 Materialaufwand
Diese Position enthält 5.456 T€ (Vorjahr 5.605 T€) periodenfremde Aufwendungen, welche im Wesentlichen aus dem EEG-Marktprämienmodell resultieren. F.4 Personalaufwand
In diesem Posten waren im Vorjahr wesentliche periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 8.311 T€ enthalten, welche sich insbesondere aus der Zuführung zu personalbezogenen Rückstellungen ergaben. F.5 Abschreibungen In diesem Posten waren im Vorjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.373 T€ enthalten. F.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Den periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2.855 T€ (Vorjahr 3.943 T€) zuzuordnen. Sie enthalten in der Hauptsache Wertberichtigungen auf Forderungen. F.7 Finanzergebnis
F.8 Ausgleichszahlung nach § 304 AktG Nach dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der StWN ist an die Thüga als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung zu leisten. Die Ausgleichszahlung enthält eine feste und eine variable Komponente. F.9 Garantiedividenden für nicht beherrschende Anteile Diese Position betrifft die Ausgleichszahlung aus dem bestehenden Gewinnabführungsvertrag der N-ERGIE Aktiengesellschaft mit der N-ERGIE Immobilien GmbH, wonach an die wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen, Nürnberg, als außenstehende Anteilseignerin eine Ausgleichszahlung zu leisten ist. Die Ausgleichszahlung enthält eine feste und eine variable Komponente. G Ergänzende Angaben G.1 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Haftungsverhältnisse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Bürgschaften bestehen im Wesentlichen zur Absicherung der Finanzierung der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH, Vohburg, und für die Lieferung von Windkraftanlagen. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit aufgrund der finanziellen Situation der Gesellschaften nicht zu rechnen. Des Weiteren bestehen Haftungsverhältnisse zur Dotierung von Projektreserven in Höhe von 1.891 T€, für die Wechselrichterinstandsetzungen und für die Ansammlung sowie Aufrechterhaltung einer Kapitalreserve "Photovoltaik". Weiterhin dienen sie zur Absicherung von Avalbürgschaften. Zum Bilanzstichtag ist die Reserve mit 1.890 T€ (Vorjahr 2.305 T€) erbracht. Verpflichtungen aus Miet-, Leasing und Pachtverträgen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Miet-, Service- und Wartungsverträgen. Darüber hinaus liegen im branchenüblichen Umfang Verpflichtungen aus Energie- und Wasserbezugsverträgen vor. G.2 Honorare des Abschlussprüfers Die bisher geleisteten Vorauszahlungen und gebildeten Rückstellungen für Abschlussprüfungsleistungen für die Prüfungsgesellschaft des Geschäftsjahres 2019 summieren sich auf 382 T€. Weiterhin wurden in 2019 für andere Bestätigungsleistungen des Abschlussprüfers 84 T€ sowie für sonstige Leistungen 90 T€ verrechnet. G.3 Bewertungseinheiten Rohstoff-Derivate Die N-ERGIE bildet für Bezugs- und Absatzgeschäfte sowie ggf. derivative Finanzinstrumente für Fernwärme und Biogas Bewertungseinheiten. Die schwebenden Bezugs- und Absatzgeschäfte werden mit den beizulegenden Zeitwerten und den folgenden Nominalen in Portfolio-Bewertungseinheiten einbezogen:
Die Höhe der Risiken, die im Rahmen der verschiedenen Bewertungseinheiten abgesichert wurden, entspricht den beizulegenden Zeitwerten der schwebenden Absatzgeschäfte pro Lieferjahr. Die gegenläufigen Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte werden sich in Zukunft für das gesicherte Risiko (Marktpreisänderungsrisiko) voraussichtlich in voller Höhe ausgleichen. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte in den Strom- und Gasportfolien sind über die in den Tabellen ersichtlichen Jahresscheiben gesichert. Die Beurteilung der Wirksamkeit wird mit Hilfe der Dollar-Offset-Methode in kumulierter Form ermittelt. Eine Ineffektivität ist zu erfassen, wenn sich ein Überhang der negativen Marktwertänderungen über die positiven Marktwertänderungen ergibt. In diesem Fall ist die Höhe des Nettoverlustes aufwandswirksam in eine Rückstellung für Bewertungseinheiten einzustellen. Ein nicht realisierter Nettogewinn bleibt unberücksichtigt. In 2019 musste aufgrund der Ineffektivität keine (Vorjahr keine Drohverlustrückstellung) Drohverlustrückstellung angesetzt werden. Vereinzelt resultieren aus Bewertungseinheiten freistehende finanzielle Commodity-Derivate bzw. physische Gas- bzw. Stromabsatz- oder Beschaffungsgeschäfte aus mengenmäßigen Über- oder Untersicherungen. Für Derivate und Bezugsverträge mit negativem Marktwert, die nicht Bestandteil einer Bewertungseinheit sind, wurde zum Bilanzstichtag eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 1.693 T€ (Vorjahr 505 T€) gebildet. Bilanziell werden diese Bewertungseinheiten nach der Einfrierungsmethode abgebildet. ÖFA 3 Die N-ERGIE fasst physische Strom- bzw. Gasbezugs- und Absatzgeschäfte unter Anwendung des IDW RS ÖFA 3 in verschiedenen Portfolien zusammen. Hierbei werden folgende Portfolien gebildet:
Um die Anforderungen hinsichtlich der zeitlichen und sachlichen Homogenität des IDW RS ÖFA 3 zu entsprechen, wurden Grund- und Sicherungsinstrumente mit demselben Rohstoff-Risiko und derselben Laufzeit zusammengefasst und gesteuert. Es erfolgt eine stetige Überwachung der offenen Position hinsichtlich der Mengengleichheit von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument. Die in den Portfolien enthaltenen Bezugs- und Absatzgeschäfte spiegeln teilweise auch Planmengen wider. Diese sind Bestandteil der Wirtschaftsplanung der N-ERGIE, deren Eintritt überwacht und eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit der Transaktionen unterstellt wird. Zur Bewertung der verschiedenen Portfolien bei Strom und Gas, die die Voraussetzungen des IDW RS ÖFA 3 erfüllen, erfolgt die Aufstellung einer Ergebnisbeitragsrechnung für alle bewirtschafteten Jahre unter Berücksichtigung aller direkt zuordenbaren Kosten. Die Basis der Ergebnisbeitragsrechnung bilden die preislich fixierten Bestellmengen des Vertriebs und die zum Abschlussstichtag dafür durchgeführten Beschaffungsgeschäfte. Bei der Ergebnisbeitragsrechnung werden pro Portfolio und Jahresscheibe die offenen Positionen durch die Saldierung der unrealisierten Verluste und Gewinne bewertet und eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 3.897 T€ (Vorjahr 3.156 T€) erfasst. G.4 Beteiligungsunternehmen und Unternehmensverbindungen Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2019 (gemäß § 313 Abs. 2 HGB)
E) Übrige Beteiligungen
1) Ergebnis des Geschäftsjahres vom
01.05.2018 bis 30.04.2019
G.5 Personalstand Während des Berichtsjahres war im Jahresdurchschnitt die folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
G.6 Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres wurden keine Risiken oder Vorgänge von besonderer Bedeutung identifiziert, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. G.7 Organe und Aufwendungen für Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Vorsitzender des Aufsichtsrats; Karlheinz Kratzer, Betriebsratsvorsitzender, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats; Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, weiterer stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats; Gabriele Aplenz, Leiterin Hauptabteilung Gesellschaftsrecht und Gremien der Thüga Aktiengesellschaft; Claudia Arabackyj, Stadträtin und Werbekauffrau; Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, bis 12. April 2019; Dr. Klemens Gsell, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Geschäftsbereich Schule; Tanja Haas, Betriebsratsmitglied, Netzkundenmanagerin; Michael Kittelberger, Leiter Hauptabteilung Controlling, Finanzen und Rechnungswesen der Thüga Aktiengesellschaft; Rainer Kleedörfer, Bereichsleiter Unternehmensentwicklung/Beteiligungen; Dr. Reinhard Klopfleisch, Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung, bis 1. Januar 2020; Marcus König, Stadtrat und Bankkaufmann; Ludwig Kränzlein, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Jörg Opitz, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Dr. Peter Pluschke, berufsmäßiger Stadtrat, Umweltreferat; Gisela Prummer, freigestelltes Betriebsratsmitglied; Gerald Raschke, Stadtrat und Lehrer; Wolfgang Scharnagl, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender; Stefanie Schulze, Gewerkschaftssekretärin ver.di Mittelfranken; Klaus Steger, Gewerkschaftssekretär ver.di Mittelfranken; Dr. Christoph Ullmer, Leiter Kompetenzcenter Innovation der Thüga Aktiengesellschaft, ab 12. April 2019; Harm-Berend Wiegmann, Referatsleiter Ver- und Entsorgungspolitik, ver.di Bundesverwaltung, Berlin, ab 14. Januar 2020. Vorstand Josef Hasler, Vorsitzender des Vorstands Ressorts: Konzernkommunikation, Unternehmensentwicklung, Recht, N-ERGIE Vertrieb und ab 12. April 2019 kommissarisch zusätzlich die Ressorts Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Controlling und Wasser; Vorsitzender der Geschäftsführung der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Vorsitzender des Vorstands der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Martina Paasch bis 12. April 2019, Mitglied des Vorstands Ressorts: Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Controlling, Wasser; Karl-Heinz Pöverlein bis 30. Juni 2019, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor Ressorts: Personal, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit/Umweltschutz; Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Mitglied des Vorstands für Personal- und Sozialfragen der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Magdalena Weigel ab 1. Juli 2019, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin Ressorts: Personal, Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit/Umweltschutz; Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektorin der Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Nürnberg; Mitglied des Vorstands für Personal- und Sozialfragen der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft, Nürnberg; Beirat Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Vorsitzender des Beirats; Michael Riechel, Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft, stellvertretender Vorsitzender des Beirats; Richard Bartsch, Bezirkstagspräsident von Mittelfranken a.D.; Tamara Bischof, Landrätin des Landkreises Kitzingen; Alfons Brandl, Erster Bürgermeister der Stadt Herrieden, stellvertretender Bezirksvorsitzender für Mittelfranken im Bayerischen Städtetag; Professor Dr. Michael Braun, Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm; Roland Burgis, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Nürnberg; Matthias Dießl, Landrat des Landkreises Fürth; Herbert Eckstein, Landrat des Landkreises Roth; Peter-Stephan Englert, Vorstandsvorsitzender der Vereinigung der Wohnungsunternehmen in Mittelfranken e. V. und Geschäftsführer der St. Gundekar-Werk Eichstätt Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH; Günther Felßner, Bezirkspräsident des Bezirksverbands Mittelfranken des Bayerischen Bauernverbands; Manfred Göhring, Präsident des Bezirksverbandes Mittelfranken im Genossenschaftsverband Bayern e.V.; Manfred Geyer, ehem. Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Volksbank eG Gewerbebank; Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth und Bezirksvorsitzender für Mittelfranken im Bayerischen Städtetag; Armin Kroder, Landrat des Landkreises Nürnberger Land und Bezirkstagspräsident von Mittelfranken; Markus Lötzsch, Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken; Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach; Josef Mend, Erster Bürgermeister der Gemeinde Iphofen und Erster Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags; Heinz Meyer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Burgthann, Vorsitzender des Kreisverbands Nürnberger Land im Bayerischen Gemeindetag; Helmut Schnotz, Erster Bürgermeister des Marktes Bechhofen, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands Ansbach im Bayerischen Gemeindetag; Günter Ströbel, Erster Bürgermeister der Gemeinde Dittenheim, Vorsitzender des Kreisverbands Weißenburg-Gunzenhausen im Bayerischen Gemeindetag; Gerhard Wägemann, Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen; Helmut Weiß, Landrat des Landkreises Neustadt a.d. Aisch/Bad Windsheim; Siegfried Zecha, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Nürnberg/Fürth. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten Vergütungen in Höhe von 139 T€ und der Beirat in Höhe von 35 T€. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen 1.057 T€. Die Vergütung des Vorstands beträgt im Einzelnen für Herrn Josef Hasler Fixum 184 T€, Variabel 240 T€ sowie Sachleistungen 16 T€, für Frau Martina Paasch Fixum 78 T€, Variabel 190 T€ und Sachleistungen 3 T€, für Herrn Karl-Heinz Pöverlein Fixum 64 T€, Variabel 215 T€ und Sachleistungen 3 T€ und für Frau Magdalena Weigel Fixum 64 T€, Variabel 0 T€ sowie Sachleistungen 0 T€. Zudem bestehen Pensionszusagen in Höhe von 1.492 T€, die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen sind. Frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene erhielten Gesamtbezüge in Höhe von 1.453 T€. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind 11.251 T€ zurückgestellt.
Nürnberg, 28. Februar 2020 N-ERGIE Aktiengesellschaft Der Vorstand Josef Hasler Magdalena Weigel
Konzernkapitalflussrechnungder N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2019der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der N-ERGIE Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nürnberg, den 6. März 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Folker Trepte, Wirtschaftsprüfer Claus Röger, Wirtschaftsprüfer |
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