Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Dr. Polsterer seit 9.1.2025 | Prokura |
Gesa, geb. Fenner Dr. Schönberger seit 20.1.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
HITS-Stiftung, Stiftung des bürgerlichen Rechts | 98.00% |
Universität Heidelberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts | 1.00% |
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Körperschaft des öffentlichen Rechts | 1.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HITS gGmbHHeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HITS gGmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, im Anhang aufgeführt. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten, gegebenenfalls vermindert um angemessene Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Die Schecks, Kassenbestände, Postgiroguthaben und Guthaben bei Kreditinstituten (Flüssige Mittel) wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 zu entnehmen, siehe Anlage IV. 3.2 Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.3 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3.4 Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 55.598,54 (Vorjahr: Euro 652.033,41) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3.5 Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 S.2 HGB Im laufenden Geschäftsjahr 2023 wurde saldierungsfähiges Deckungsvermögen aus Zeitkontenrückdeckungsverträgen der Allianz Lebensversicherungs-AG mit dem Zeitwert in Höhe von Euro 702.073,95 mit der zugrunde liegenden Verpflichtung in gleicher Höhe nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. 3.6 Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzverlust ein Verlustvortrag von Euro -1.283.532,25 einbezogen. 3.7 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten Sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
3.8 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
4. Sonstige Angaben 4.1 Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht. 4.2 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
4.3 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
4.4 Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats Im Geschäftsjahr 2023 gehörten dem wissenschaftlichen Beirat folgende Mitglieder an:
Die Gesamtbezüge der Beiratsmitglieder im Geschäftsjahr 2023 betragen TEuro 3,0. 4.5 Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro 524.657,98. Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags in Höhe von Euro 1.283.532,25 sowie einer Auflösung der Gewinnrücklagen in Höhe von Euro 667.000,00 ergibt sich ein Bilanzverlust von Euro 1.141.190,23. Im laufenden Berichtsjahr erfolgt keine Einstellung in die gemeinützlichkeitsrechtlichen Rücklagen. Auf neue Rechnung werden Euro -1.141.190,23 vorgetragen. 4.6 Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Heidelberg, den 20. Februar 2025 Dr. Gesa Schönberger Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Allgemeines Das Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS gGmbH, kurz HITS) ging 2010 durch Umfirmierung aus der 2003 gegründeten EML Research gGmbH hervor. Der Gesellschaftszweck blieb unverändert. Das HITS wurde 2010 von dem Physiker und SAP-Mitbegründer Klaus Tschira (1940- 2015) und der Klaus Tschira Stiftung gGmbH (KTS) als private, gemeinnützige Forschungseinrichtung ins Leben gerufen. Es betreibt Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik. Zu den Hauptforschungsrichtungen zählen komplexe Simulationen auf verschiedenen Skalen, Datenwissenschaft und -analyse sowie die Entwicklung rechnergestützter Tools für die Forschung. Die Anwendungsfelder reichen von der Molekularbiologie bis zur Astrophysik. Ein wesentliches Merkmal des Instituts ist die Interdisziplinarität, die in zahlreichen gruppen- und disziplinübergreifenden Projekten umgesetzt wird. Die Grundfinanzierung des HITS wird von der Klaus Tschira Stiftung bereitgestellt. Gesellschafter des HITS sind die HITS-Stiftung, die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). HITS arbeitet mit vielen weiteren Universitäten und Forschungsinstituten sowie mit industriellen Partnern zusammen. Die wichtigsten Drittmittelgeber sind die Europäische Union (EU), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). HITS wird von einem Geschäftsführer und einem Wissenschaftlichen Direktor mit Gesamtprokura geleitet. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 arbeiteten am HITS Wissenschaftler in 13 Forschungsgruppen. Diese wurden von den Service-Gruppen Administration, Communications und IT Services unterstützt. Das Institut entwickelte sich plangemäß und hat im Berichtszeitraum folgende Ziele verfolgt:
Diese Ziele wurden vollständig erreicht. Für eine detaillierte Darstellung wird auf den Jahresbericht 2023 des Instituts im Internet verwiesen. Er stellt die Aktivitäten sowohl der Forschungs- als auch der Service-Gruppen ausführlich dar. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 108 Personen am HITS angestellt, davon 52 mit Vollzeit- und 56 mit Teilzeit-Verträgen. Mit Gastwissenschaftlern, Stipendiaten und Abgeordneten waren insgesamt 141 Personen am Institut, davon 52 Jungwissenschaftler, die an einer Promotion arbeiteten (Stichtag 31. Dezember 2023). Über das Jahr 2023 betreute HITS insgesamt 44 Forschungsprojekte, davon wurden 21 durch externe Drittmittelgeber gefördert. Weitere 10 (Teil-) Projekte wurden zusätzlich durch die KTS gefördert. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Umsatzerlöse bei 200.366,90 Euro und sind damit geringer als im Vorjahr (Vorjahr: 298.526,93 Euro). Die Erträge aus Bundeszuwendungen betrugen im Berichtsjahr 803.168,79 Euro (Vorjahr: 549.80,35 Euro), die Erträge aus EU- Zuwendungen 1.179.275,20 Euro (Vorjahr: 839.214,84 Euro). Die durch HITS finanzierte Projektleitungsförderung § 57 AO mit einem Umfang von 1.017.989,34 Euro (Vorjahr: 1.210.808,72 Euro) betraf im Berichtsjahr insgesamt 6 HITS Gruppenleiter, die zugleich Professuren an den Universitäten Heidelberg und Karlsruhe innehatten. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 6.712.417,30 Euro (Vorjahr: 6.687.378,97 Euro) erhöhten sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresniveau. Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestanden liquide Mittel in Höhe von 4.638.031,68 Euro (Vorjahr: 4.912.501,07 Euro). Es ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 524.657,98 Euro (Vorjahr: Fehlbetrag von 762.149,92 Euro). Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 1.283.532,25 Euro und den Entnahmen aus den Gewinnrücklagen im laufenden Berichtsjahr von 667.000,00 Euro ergibt sich ein Bilanzverlust von 1.141.190,23 Euro (Vorjahr: Bilanzverlust 1.283.532,25 Euro). Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Auch hinsichtlich bestehender künftiger Verpflichtungen sind keine Zahlungsschwierigkeiten erkennbar. Insgesamt stellt sich die Lage des Unternehmens zum Abschlussstichtag und zum jetzigen Zeitpunkt als gut dar. Analyse der Geschäftstätigkeit und Lage HITS ist als Grundlagenforschungsinstitut etabliert und konnte im Jahr 2023 weiter an seiner internationalen Sichtbarkeit arbeiten. Das Institut ist ein gefragter Kooperationspartner für nationale und internationale Forschungsgruppen. Eine gute Übersicht über die inhaltliche Arbeit des Instituts gibt der Jahresbericht 2023. Seit Januar 2023 ist Tilmann Gneiting neuer Wissenschaftlicher Direktor des HITS. Er folgt turnusmäßig auf Frauke Gräter, die diese Position in den vorangegangenen zwei Jahren ausübte. Stellvertretender Wissenschaftlicher Direktor ist Kai Polsterer. Hervorzuheben ist, dass mehrere HITS Wissenschaftler im Jahr 2023 für ihre Arbeit durch externe, meist internationale Jurys ausgezeichnet wurden: so z. B. Gruppenleiter Alexandros Stamatakis zum wiederholten Mal als Highly Cited Researcher von Clarivate Analytics. Fritz Röpke, Gruppenleiter der "Physics of Stellar Objects"-Gruppe (PSO) hat im März 2023 einen ERC Advanced Grant von insgesamt 2,5 Millionen Euro für 5 Jahre gewonnen. Der Grant wird im Rahmen von Röpkes Professur an der Universität Heidelberg geführt und startet zu Beginn des Jahres 2024. Alexandras Stamatakis baut von Januar 2023 bis Dezember 2027 mit Mitteln aus einem ERA Chair-Grant der Europäischen Union eine Forschungsgruppe am Institute for Computer Science der Foundation for Research (ICS-FORTH) and Technology Hellas, Griechenland auf. Er führt während dieser Zeit seine HITS-Gruppe "Computational Molecular Evolution" (CME) als assoziierte Gruppe. Die Juniorgruppenleiterin Anya Gryn'ova hat im Sommer 2023 einen Ruf an die Universität in Birmingham angenommen und wird HITS zum April 2024 verlassen. Ein internationales Team von Astrophysikern des HITS hat 2023 ein Brettspiel - "Habitable" - entwickelt, das Astronomie und Klimakrise miteinander verbindet. Idee und Umsetzung fanden im Rahmen des Hochschulwettbewerbs von Wissenschaft im Dialog (WiD) zum Wissenschaftsjahr 2023 "Unser Universum" statt. Im Berichtsjahr haben zwei Wissenschaftler von international renommierten Universitäten als "Klaus Tschira-Gastprofessoren" am und mit HITS gearbeitet, außerdem ein Journalist in Residence, sowie zwei ausgewählte Jungwissenschaftler im Rahmen des "Independent Postdoc Programs". Im ersten Quartal 2023 wurde die Covid19-Pandemie politisch für beendet erklärt und die Corona-Arbeitsschutzverordnung zurückgenommen. Damit sind alle Corona- Schutzmaßnahmen am HITS entfallen; alle damit verbundenen Aufzeichnungen wurden gelöscht. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Juniorgruppenleiterin Anya Gryn'ova verlässt HITS zum April 2024 und wechselt auf eine Professur an der Universität in Birmingham. Ihre Gruppe Computational Carbon Chemistry (CCC) wird aufgelöst. Neben der wissenschafts-inhaltlichen Strategie, die bereits 2022 für einen Zeitraum von 10 Jahren verabschiedet wurde, wurde für 2024 auch eine strategische Planung für die Hardware-Beschaffung im Rahmen des High Performance Computing erarbeitet. Im Übrigen erwarten wir einen normalen Geschäftsverlauf. Besondere Risiken bestehen nicht. Nachtragsbericht Tilmann Gneiting hat im Januar 2024 den Ulf Grenander Prize 2024 für stochastische Theorie und Modellierung der American Mathematical Society (AMS) für bahnbrechende Arbeiten in den Bereichen probabilistische Modellierung und statistische Inferenz sowie entsprechende algorithmische Entwicklungen erhalten. Gneiting (CST) ist 2024 zudem vom Institute of Mathematical Statistics (IMS) für den Wald Memorial Award and Lectures 2026 ausgewählt worden. Frauke Gräter, Gruppenleiterin der Molecular Biomechanics Gruppe wird HITS zu Beginn 2025 verlassen. Sie wechselt als Direktorin an das Max Planck Institut für Polymerforschung, Mainz. Sie hat 2024 wichtige Forschungsfördermittel eingeworben: Einen Grant aus dem Human Frontier Science Program (HFSP) zusammen Kollegen aus Israel und USA, sowie ein Marie Sk?odowska-Curie Actions Postdoctoral Fellowship (MSCA), eines der renommiertesten Stipendien für Postdocs in Europa. Beide Grants werden 2025 nach Mainz transferiert. Kai Polsterer (AIN) ist mit der Uni Bonn und der Uni Köln und Rebecca Wade (MCM) mit einem Konsortium der Uni Heidelberg jeweils in der zweiten Phase der Exzellenz-Initiative der DFG. Die Auswahlverfahren werden zwischen Oktober 2024 und Februar 2025 stattfinden. Wolfgang Müller (SDBV) hat erfolgreich Fördermittel für die Projekte LiSym Krebs II (1,63 Mio. Euro über insgesamt 3 Jahre) und de.NBI (725.000 Euro) vom BMBF eingeworben. Seit Frühjahr 2024 arbeitet HITS an der Gewinnung neuer Forschungsgruppen, davon zwei Juniorgruppen, Computational Nanobiology (gemeinsam mit der Universität Heidelberg) und Computational Climate Science (gemeinsam mit dem KIT, Karlsruhe). Darüber hinaus ist eine neue Vollgruppe Molecular Biophysics als gemeinsame Berufung mit der Universität Heidelberg geplant. Wir erwarten den Start dieser Gruppen im Zeitraum 2026-2027. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Heidelberg, 20. Februar 2025 HITS gGmbH Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HITS gGmbH, Heidelberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HITS gGmbH, Heidelberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HITS gGmbH, Heidelberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Frankfurt am Main, den 20. Februar 2025 Beeh
& Happich GmbH
Johann Peter Klein, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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