Herstellung von Prüfmaschinen
BritCars GmbH
Warthestraße 15, 14513 Teltow, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
André Geßner seit 11.11.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.47% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Autohaus Dinnebier GmbH AG Neuruppin | 49.00% |
| 7.88% | |
| 7.65% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BritCars Dinnebier GmbHWittenbergeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023der BritCars Dinnebier GmbH, WittenbergeI. Grundlagen Die BritCars Dinnebier GmbH handelte im Jahr 2022/2023 mit Neu- und Gebrauchtwagen der Marken Landrover und Jaguar. Zu dem vertreibt die Gesellschaft Ersatzteile und bietet umfassende Werkstattleistungen an. Das Handelsgeschäft sowie die Dienstleistungen werden am Standort Teltow ausgeführt. Ziel des Unternehmens ist es, als stärkster Anbieter im Privatkundensegment für die im Portfolio vertretenden Marken anzutreten. Durch gut geschulte und hochmotivierte Mitarbeiter werden die Dienstleistungen mit dem Ziel der maximalen Kundenzufriedenheit durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung Die weltpolitische Lage wurde weiterhin durch den nun mehr als zwei Jahre andauernden Angriffskrieg der russischen Truppen in der Ukraine geprägt. Dazu kamen weitere politische Unruhen, z.B. im Nahen Osten. In diesem Wirtschaftsjahr fanden und finden weiterhin produkttechnische Verschiebungen sowie radikale strategische Transformationen seitens unserer im Portfolio befindlichen Hersteller sowie in der gesamten Automobilbranche statt. Trotz dieser schwierigen Umstände, einer hohen Inflationsrate und verstärkten Rezessionsängsten der Wirtschaft, konnten die Jahreszahlen erreicht und zum Teil noch verbessert werden. Laut Pressemitteilung Nr. 01/2024 des KBA vom 04.01.2024 wurden in 2023 insgesamt 2,84 Millionen Personenkraftwagen (Pkw), das sind +7,3 Prozent mehr als 2022 zugelassen. 67,1 Prozent (+12,4 %) der Neuwagen wurde gewerblich und 32,8 Prozent (-1,9 %) privat zugelassen. Mit einem Neuzulassungsanteil von 30,1 Prozent bildeten die SUVs (+10,0 %) das stärkste Segment in der Jahresbilanz, gefolgt von der Kompaktklasse (16,3 %/+10,0 %), den Kleinwagen (11,9 %/+2,6 %), den Geländewagen (11,4 %/+8,3 %) und der Mittelklasse (10,5 %/11,1 %). Die Oberklasse verzeichnete mit einem Zuwachs von +12,9 Prozent den größten Zulassungsanstieg. Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen einen Anteil von 18,4 Prozent bzw. eine Steigerung von +11,4 Prozent auf. Flüssiggasbetriebene Pkw (13.147/-12,4 %) sowie erdgasangetriebene Pkw (1.327/-28,1 %) waren mit einem Anteil von jeweils unter 0,5 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für Lastkraftfahrzeuge (Lkw) 290.693/+14,5 % aus. II.2. Geschäftsverlauf 2022/2023 Marktstellung der BritCars Dinnebier GmbH Aufgrund rechtzeitiger und auch mutiger Entscheidungen konnte die BritCars Dinnebier GmbH trotz aller Herausforderungen das Wirtschaftsjahr 2022/2023 nutzen und ihre Marktposition stärken. Neben herausragenden Managementleistungen haben unsere Mitarbeiter ihre Problemlösungskompetenz wieder unter Beweis gestellt. Somit konnten wir auf alle negativen Marktentwicklungen frühzeitig reagieren, um den andauernden Umständen gerecht zu werden. Daher kann aus kaufmännischer Sicht festgehalten werden, dass die BritCars Dinnebier GmbH den branchenüblichen Widrigkeiten mit allen Geschäftsbereichen erfolgreich trotzt. Neben dem Neu- und Gebrauchtwagenbereich konnte auch der Service- und Teilebereich zu den guten Ergebnissen beitragen und bildet auch für die zukünftigen Herausforderungen eine solide Basis, verbunden mit stets nachhaltiger Kundenbindung und Kundenzufriedenheit. Des Weiteren wurden die Standardanforderungen seitens der Hersteller stets und ständig auf Premiumstandard gehalten. Weiterführende Erläuterungen zum Geschäftsverlauf der Gesellschaft ergeben sich aus den folgenden Erläuterungen zur Erfolgs-, Finanz- und Vermögenslage. II.3 Lage des Unternehmens II.3.1. Ertragslage:
Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsätze der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr um 6,4% gesunken. Damit konnte der im Vorjahr prognostizierte Anstieg der Umsatzerlöse und Umsatzrendite nicht erreicht werden. Die Umsatzrückgänge im Bereich der Gebrauchtwagenhandel (-21 %) und der Mietwagen (- 24%) konnten nicht vollständig durch Mehrerlöse im Segment Ersatzteile (+58%) ausgeglichen werden. Aftersales-Dienstleistungen haben einen hohen Gewinnanteil am Autogeschäft. Die Vermarktung zusätzlicher Produkte und Dienstleistungen, langfristige, vertraglich abgesicherte Kundenbeziehungen, die Verbesserung der Wettbewerbssituation zum Zeitpunkt der Neuanschaffung/des Produktersatzes beim Kunden sollen auch künftig wieder Zuwächse im Service sichern. Rohertrag Der Rohertrag 2022/2023 (ohne sonstige betriebliche Erträge) wird mit TEuro 3.702,5 (Vorjahr: 3.754,6 TEuro) ausgewiesen. Dies entspricht einer Minderung von marginalen 1,4%. Personal Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt ohne Azubis insgesamt 22 Mitarbeiter (Vorjahr: 22), die über eine fachliche Qualifikation in ihren Tätigkeitsbereichen verfügen und sich entsprechend den Qualitätsstandards weiterbilden. Mit 2 Auszubildenden leistet die Gesellschaft als Ausbildungsbetrieb kontinuierlich ihren Beitrag zur Förderung des Nachwuchses in der Region und schafft sich Potenzial für die Zukunft. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 11,1 % gestiegen. Betriebsaufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insgesamt um 34,1 % auf 1.218,7 TEuro erhöht. Insbesondere die Werbe- und Reisekosten sind um 396,8 TEuro gestiegen. Dem gegenüber stehen um 37,9 TEuro gesunkene Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen sowie um 36,5 TEuro geringere Leasinggebühren. Jahresergebnis Nach Abschreibungen in Höhe von 217,4 TEuro (Vorjahr: 206,5 TEuro) sowie unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und der sonstigen Steuern in Höhe von 201,8 TEuro (Vorjahr: 352,9 TEuro) ergibt sich ein Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022/2023 von 466,1 TEuro (Vorjahr: 933,1 TEuro). Insgesamt ist festzuhalten, dass die Gesellschaft in Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes, der Auswirkungen des Ukrainekrieges und der hohen Inflationsrate das Geschäftsjahr mit einem sehr guten und stabilen Ergebnis abschließt. II.3.2. Finanzlage:
Die Bilanzsumme in Höhe von 9.816,1 TEuro ist gegenüber dem Vorjahr (7.970,3 TEuro) um 1.845,8 TEuro gestiegen. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus erhöhtem Eigenkapital und gestiegenen Kredit- und Verbundverbindlichkeiten. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 wird, wie für ein Unternehmen des Kraftfahrzeughandels typisch, auf der Aktivseite durch das Vorratsvermögen dominiert. Auf der Passivseite der Bilanz stehen dem die entsprechenden Fahrzeugfinanzierungen gegenüber. Die Finanzlage zum 30. September 2023 ist unter Berücksichtigung der freien Kreditlinie als stabil zu beurteilen. Die kurzfristigen Schulden werden von liquiden Mitteln, kurzfristigen Vermögensgegenständen und freien Kreditlinien gedeckt. Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf den Bestand an Neu- und Gebrauchtwagen am Bilanzstichtag zurückzuführen, die im Regelfall durch Banken finanziert werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass auf der Aktivseite unter den Sonstigen Vermögensgegenständen ein Betrag von 1.319 TEuro enthalten ist, der bereits finanzierte Fahrzeuge betrifft, die erst kurz nach dem Bilanzstichtag geliefert wurden und daher noch nicht im Vorratsbestand enthalten sind. Zum 30. September 2023 ist die Eigenkapitalquote von 17,2 % im Vorjahr auf 18,7 % gestiegen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gewährleitet. II.3.3. Vermögenslage Die aus der Bilanz zum 30. September 2023 abgeleitete Darstellung der Vermögenslage der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen: II.3.2. Finanzlage:
Auch 2022/2023 wurde im Bereich des Anlagevermögens weiter investiert (147 TEuro ohne Miet- und Vorführwagen), insbesondere für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das langfristige Vermögen in Höhe von 527 TEuro (ohne Miet- und Vorführwagen) ist vollständig durch das Eigenkapital abgedeckt. II.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden folgende Kennzahlen genannt: Die Eigenkapitalrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern)
Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand)
Der Cash-Flow ergibt sich wie folgt:
Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) beträgt 795,6 TEuro (Vorjahr: 1.319,1 TEuro). Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren ist insbesondere auf die Entwicklung des Mitarbeiterstammes einzugehen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht III.1. Prognosebericht Im neuen Wirtschaftsjahr 2023/2024 werden wir weiterhin mit den politischen- und wirtschaftlichen Gegebenheiten konfrontiert werden und müssen uns auf die andauernden Transformationen unserer Hersteller problemlösungsorientierte Antworten geben. Bei den vollmundigen Versprechen der Ampelkoalition und vieler Hersteller in Sachen E-Mobilität ist inzwischen Ernüchterung bzw. ein starkes Abweichen von Maximalforderungen und deren Umsetzungen eingetreten. Es herrscht jetzt wieder mehr Realismus, denn ganz konkret verabschieden sich inzwischen zahlreiche und namhafte Hersteller vom Verbrenner-Aus bzw. halten das geplante Verbrenner-Aus 2035 für nicht unumgänglich. Auch aus wirtschaftlichen und profitablen Gründen wird weiterhin auf das herkömmliche und bewährte Antriebskonzept gesetzt. Begründet wird dies inzwischen mit dem konstanten Interesse der Kundennachfragen im Verbrennerbereich (Diesel, Benzin, Mildhybrid und Plug-in-Hybrid). Somit kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand die zukünftige Entwicklung im Automobilbereich vorhersagen bzw. was wirklich das Antriebskonzept der Zukunft ist. Eine Mischung aus vielen Bereichen wäre sicherlich eine bessere Alternative, als nur in eine Richtung Extrementscheidungen umzusetzen, welche nach dem nicht seriösen Stopp von staatlicher Förderung mit dem Absatzeinbruch bei Elektroautos suboptimal zu spüren ist. Inzwischen agieren auch viele Autovermieter aufgrund der hohen Reparaturkosten im Schadenfall bei E-Autos zurückhaltend. Des Weiteren gilt es abzuwarten, ob die positiven gewerblichen Neuwagenzulassungen im Pkw-Bereich weiterhin ungebrochen boomen werden. Der Wettbewerb wird härter werden und die Hersteller werden gezwungen sein, durch taktische Zulassungen ihre Marktposition auf Kosten der Händler zu optimieren. Aufgrund unseres Produktportfolios sind wir hier sehr gut aufgestellt, sodass auch das Jahr 2024 ein gutes Geschäftsjahr werden wird. Nach wie vor stellt sich damit die BritCars Dinnebier GmbH gegenüber der Industrie und den Banken als verlässlicher und langjähriger Partner dar. Die Hersteller sollten daher stets bedenken, dass eine erfolgreiche Planung auch in der Vertriebskompetenz des Handels liegt, denn hier findet das persönliche Kunden-Beziehungsmanagement wirklich statt und nur der Handel ist eigentlich das Gesicht des Herstellers gegenüber seinen Kunden. Daher kann auch neben dem stets gewünschten Direktvertrieb der Hersteller unsere Unternehmensgruppe den offline und den online Prozess professionell betreiben und den Mehrwert nicht nur für sich, sondern auch für den Hersteller einfahren. Daher sollten Hersteller und Handel stets partnerschaftlich und problemlösungsorientiert im Interesse der gemeinsamen Kunden handeln. Schwierig und zeitaufwendig sind nach wie vor die ständigen Anpassungen und die Komplexität der Herstellerprogramme, welche durch ihre deutlich höheren Spezifikations- und Modellvorgaben das Risiko auf den Händler verlagern. Auch das ständige Festhalten an Zielen und Standards stößt zum Teil auf Unverständnis. Aufgrund des Kostendrucks, dem alle Hersteller unterliegen, ist davon auszugehen, dass einige ihre strategischen Entscheidungen der Kostenoptimierung unterordnen werden. Somit werden weiterhin alle vorhandenen Standorte auf Wirtschaftlichkeit und Zukunftssicherung überprüft und dementsprechend ausgerichtet. Der Ausbau unserer Gewerbe- und Flottenabteilung wird weiter vorangetrieben. Natürlich werden wir auch bei der E-Mobilität von der modernen und innovativen Produktpalette der Hersteller im Bereich alternativer Antriebe profitieren. Des Weiteren denken wir, dass das Automobil durch seine einzigartige individuelle Mobilität auch in Zukunft die Lebensqualität unserer Kunden aufrechterhalten wird. Dies trifft für alle Marken, die wir in der BritCars Dinnebier GmbH vertreten, zu. Natürlich müssen wir zukünftigen Herausforderungen noch besser gerecht werden und daher ist es auch unser Ziel, hier durch verantwortungsvolles Führungsmanagement unser gemeinsames Knowhow weiter auszubauen. Seitens der Geschäftsleitung wird daher unsere transparente und klare Unternehmenspolitik gegenüber unseren Mitarbeitern weitergeführt. Die Zusammenarbeit mit unseren Herstellern ist immer fair und seriös, so dass auch wir gegenüber ihnen stets ein verlässlicher Partner sind. Dies gilt insbesondere auch einer Vielzahl von Banken gegenüber, deren Zusammenarbeit von Erfolgen geprägt ist und weiterhin sein wird. Die hervorragend strukturierte Zusammenarbeit aller Abteilungen der Unternehmensgruppe Dinnebier kommt heute und auch in Zukunft eine außerordentliche Bedeutung zu. Damit werden wir unsere gesteckten Ziele im Fahrzeughandel und im Aftersales-Bereich erreichen. Weiterhin ist es unser Bestreben, für unsere Mitarbeiter partnerschaftliche Lösungsansätze zu erarbeiten, welche auf die Verbesserung der Arbeitsbedingungen zielen. Im Wirtschaftsjahr 2023/2024 wird ein leichter Anstieg der Umsatzerlöse erwartet. Zudem werden eine konstante Umsatzrendite und EBIT prognostiziert. Auf Grund des hervorragenden Produktportfolios, der Unterstützung und außergewöhnliche Engagement unserer Mitarbeiter sowie deren Fachkompetenz sehen wir zukünftigen Herausforderungen durchaus positiv entgegen. III.2. Chancen- und Risikobericht Unsere Mitarbeiter haben wieder herausragende Leistungen erbracht und unseren Kunden die gewünschte Mobilität sowie Dienstleistungen zur Verfügung gestellt. Wir sind daher stolz, solche Mitarbeiter im Unternehmen zu haben, welche mit uns gemeinsam auch die zukünftigen Herausforderungen des Marktes mit all den digitalen Prozessen meistern. Die Geschäftsleitung wird daher die hohe Fachkompetenz unserer Mitarbeiter auch zukünftig fördern und in diese weiterhin investieren, um nachhaltig auf qualitätsfundierte und motivierte Mitarbeiter bauen zu dürfen. Da die Fahrzeugbestände der Hersteller weiter zu Lasten der Händler reduziert werden, die durchschnittlichen Einkaufspreise aufgrund vieler UPE-Anpassungen sowie das Zinsniveau stark gestiegen sind, stellt dies für die Betriebe eine deutlich höhere Belastung als in der Vergangenheit dar. Daher liegt unsere strategische Geschäftsausrichtung weiter auf einer optimalen Effizienzsteigerung bei der Lagervorhaltung. Die BritCars Dinnebier GmbH wird daher auch die zukünftigen Herausforderungen in Sachen Elektromobilität als Chance sehen und nutzen, auch wenn diese Antriebsart nur als eine gewisse Übergangstechnologie angesehen werden kann und letztendlich nur eine weitere Möglichkeit einer CO2- Reduzierung anbietet. In jedem Fall möchten wir dem Vertrauen unserer Kunden in unsere Dienstleistungen entsprechen. Wir werden daher in unserem Bestreben, für den Kunden den besten Service anbieten zu können, niemals nachlassen. Wir werden unsere Kunden noch bedarfsgerechter bedienen, um für diese den größtmöglichen Nutzen zu realisieren. DINNEBIER Unsere Größe - Ihr Vorteil. Ein Risiko besteht darin, dass durch Preisanpassungen der Hersteller sowie deren stets und ständigen Produktausbau mit immer mehr Produktlinien (Mildhybrid, Vollhybrid, Plug-in-Hybrid, BEV etc.), Segmenten und Zwischensegmenten wie z. B. der CUV, Activemodelle, Adventurous-Produkten, Geländewagen mit mehr Premiumqualität etc., noch höhere Vorhaltekosten entstehen. Durch steigenden Aufwand bei den Homologierungen kleinerer Fahrzeuge werden diese weiter reduziert und ggf. ganz wegfallen. Dadurch wird die Kaufkraft im Kleinwagensegment stark eingeschränkt. Des Weiteren sind die Anschaffungskosten für E-Fahrzeuge nach dem Wegfall der staatlichen Förderung für die Kunden suboptimal, was einen weiteren Absatzeinbruch mit sich führt. Die Kosten für die Rücknahme solcher Fahrzeuge und deren Wiedervermarktung sind noch nicht ausreichend bekannt. Die damit verbundenen, zum Teil unrealistischen Zulassungszahlen aller Hersteller hinsichtlich einer bonifizierten Zielerreichung, rufen die Gefahr rückläufiger Margen- und Volumenboni sowie Prämiengelder hervor, welche jedoch für die Wettbewerbsfähigkeit unabdingbar sind. Des Weiteren werden aufgrund der Wettbewerbsfähigkeit die Margen bei den Elektrofahrzeugen weiter eingeschränkt, sodass sich dadurch die Kostensituation nicht signifikant verbessern wird. Der auch in der Automobilbranche bestehenden Problematik des Fachkräftemangels wird in unserer Unternehmensgruppe in zweierlei Hinsicht entgegengewirkt. Zum einen wird das bestehende Personal konsequent geschult und weiterentwickelt und es werden Arbeitsbedingungen geschaffen, die qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen ermöglichen. Zudem werden konsequent Auszubildende an den Arbeitsmarkt herangeführt, die als unsere potenziellen neuen Arbeitnehmer nach unseren Unternehmensrichtlinien auf das Arbeitsleben vorbereitet werden. Die in der Vergangenheit längeren Lieferzeiten, Produktionsengpässe in der Fahrzeugproduktion durch die Knappheit an Halbleitern bzw. Mikrochips sowie die fehlenden Ressourcen in der Logistikbranche, werden stetig verbessert. Wobei hier für die Logistikbranche mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen ist, welche am Ende direkt oder indirekt auf die Kunden/Händler umgelegt werden und zu bewältigen sind. Finanzierungs- bzw. Liquiditätsrisiken werden in unserer Gesellschaft nicht gesehen. IV. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.
gez. Uwe Dinnebier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr per 30.09.2023 der BritCars Dinnebier GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. des HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Abgaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss für das Wirtschaftsjahr per 30.09.2023 der BritCars Dinnebier GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. des HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der erworbene Firmenwert ist zu Anschaffungskosten erfasst und wurde handelsrechtlich über 10 Jahre abgeschrieben. In der Steuerbilanz erfolgt die Abschreibung über 15 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für im Wirtschaftsjahr erworbene Vermögensgegenstände wurde die lineare Abschreibung in Anspruch genommen. Bewegliche selbständig nutzungsfähige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Anschaffungswert von 250,00 Euro bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. Der Sammelposten der Vorjahre wird fortgeführt und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Beteiligung an der Volksbank Berlin e.G. wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Der Anlagenspiegel ist als Anlage beigefügt. Die Vorräte an Ersatzteilen, Zubehör, Schmierstoffen und Fahrzeugbeständen wurden zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungskostenminderungen bei Neuwagen angesetzt. In der Bewertung der Gebrauchtwagen werden neben den Einstandspreisen die angefallenen Reparaturkosten als Anschaffungskosten einbezogen. Zur Sicherung der verlustfreien Bewertung werden Wertberichtigungen bei Gebrauchtwagen auf der Grundlage der Verkaufspreise bis zum Bilanzerstellungsstichtag vorgenommen bzw. nach DAT bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für eventuelle Ausfallrisiken wurde eine Einzel- und eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Kassenbestände und Guthaben bei den Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst alle wesentlichen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird in Höhe des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten, wie z.B. Überstunden- und Urlaubsrückstellungen, Rücknahmeverpflichtungen für Leasingfahrzeuge sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von verschiedenen Kunden geleistet, deren vertraglich vereinbarten Lieferungen noch nicht erfüllt wurden. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten betragen bis ein Jahr. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Angaben zu Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Angaben zu den Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Fristigkeit wie folgt:
Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Sicherheiten: -Eigentumsvorbehalte auf die fanzierten Fahrzeuge bei der Santander Cosumer Bank, der CreditPlus und der FCA Bank Germany GmbH. Weitere Sicherheiten gemäß § 285 Nr. 1b HGB bestehen nicht. -Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen für die GmbH nicht. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse (18.753 TEuro) resultieren vor allem aus dem Verkauf von Neuwagen (9.408 TEuro), Gebraucht- und Vorführwagen (6.086 TEuro) sowie Werkstattleistungen einschließlich Teilen und Zubehör (3.009 TEuro). Mit der Anwendung des BilRUG sind in der Summe der Umsätze gemäß § 277 HGB auch die Grundstückserträge und Erlöse aus Weiterberechnungen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erben sich im Wesentlichen aus Versicherungsentschädigungen und geldwerten Vorteilen. Der Materialaufwand gliedert sich in Aufwendungen für Ersatzteile, Zubehör und den Anschaffungskosten für Neu- und Gebrauchtwagen (14.835 TEuro) sowie den bezogenen Fremdleistungen (215 TEuro). Der Personalaufwand beinhaltet Löhne und Gehälter (1.281 TEuro) sowie soziale Abgaben (245 TEuro). Auf den Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen hauptsächlich Raumkosten, Leasinggebühren, Reparaturen und Instandhaltungen sowie Werbe- und Reisekosten. Die Zinsaufwendungen (138 TEuro) betreffen fast ausschließlich die Einkaufsfinanzierung von Fahrzeugen. Ergebnisverwendung Der handelsrechtliche Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Mitarbeiter Im Wirtschaftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 22 Mitarbeiter (Vorjahr 22) ohne Auszubildende beschäftigt. Diese verteilen sich wie folgt:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Wirtschaftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Uwe Dinnebier, Kaufmann, Bad Wilsnack, geführt. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss einzubeziehen ist, wird von der Autohaus Dinnebier GmbH mit Sitz in Wittenberge aufgestellt. Die Offenlegung des Konzernabschlusses zum 30.09.2023 steht noch bevor. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag bestehen nicht.
gez. Uwe Dinnebier Anlagenspiegel zum 30.09.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Britcars Dinnebier GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Britcars Dinnebier GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Itzehoe, den 24.04.2024 Dr. Schröder & Korth GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Philipp Schröder, Wirtschaftsprüfer |
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