Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 132429
Eingetragen
25.9.2023
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
2.1 Die Gründung, der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes in beliebiger Rechtsform, insbesondere solcher mit Unternehmensgegenstand nach Ziffer 2.2, deren Zusammenfassung unter einheitlicher Leitung, die Übernahme von zentralen Verwaltungs- und Kontrollaufgaben sowie die Beratung und Verrichtung von Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Erwerb, die Veräußerung, Nutzung und Verwaltung von Schutzrechten aller Art sowie Finanzgeschäfte, soweit es hierfür keiner gesonderten behördlichen oder gesetzlichen Erlaubnis (insbesondere nach dem Kreditwesengesetz) bedarf. 2.2 Gegenstand des Unternehmens ist ferner Erwerb, Planung, Bau, Ausbau und Betrieb von Rechenzentren und Rechenzentrumsgebäuden, Bereitstellung von elektrischer Energie, Kühlleistung, Sicherheit und weiterer Leistungen sowie die Suche und Entwicklung von Datencenter Standorten, insbesondere Erwerb und Erschließung von Grundstücken zu diesem Zweck.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Shokhrukh Djuraev
seit 6.10.2025
Geschäftsführer
Serdar Karayel
seit 5.8.2025
Prokura
Min-Jung Lee
seit 31.3.2025
Prokura
Martin Pausewang
seit 31.3.2025
Prokura
Juan Bono
seit 31.3.2025
Prokura
Jan-Pieter Anten
seit 5.2.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
BGIF IV UK DATABAHN LIMITEDGBR
50.10%
34.90%
15.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
BGIF IV UK DATABAHN LIMITED
United Kingdom
12.525 €
50.10%
Mainova Datacenter Holding GmbH
Germany
8.725 €
34.90%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Mainova WebHouse GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

  31.12.2023   31.12.2022
  EUR   EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.620,00   0,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.714.313,87   5.390.862,87
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 111.982,59   114.136,58
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 546.864,92   36.440.679,83
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 110.634.250,48   0,00
  117.026.031,86   41.945.679,28
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.021,19   0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.773.031,07   0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 247.936,14   4.089.386,06
  39.024.988,40   4.089.386,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.226,43   3.945,65
Aktiva 156.057.246,69   46.039.010,99
  31.12.2023   31.12.2022
  EUR   EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00   5.000,00
II. Kapitalrücklage 24.833.912,13   27.390.862,87
III. Verlustvortrag 0,00   -700.377,71
IV. Jahresfehlbetrag -2.431.629,19   -1.861.573,03
  22.427.282,94   24.833.912,13
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 276.509,73   0,00
2. Sonstige Rückstellungen 633.929,11   151.030,70
  910.438,84   151.030,70
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.758.175,73   3.551.275,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111.147.154,52   17.479.599,84
3. Sonstige Verbindlichkeiten 17.814.194,66   23.192,34
- davon aus Steuern -17.786.496,85 EUR (i.Vj. 11.623,58 EUR)      
- davon i. R. d. soz. Sicherheit 0,00 EUR (i. Vj. 0,00 EUR)      
  132.719.524,91   21.054.068,16
Passiva 156.057.246,69   46.039.010,99

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Informationen

Die Mainova WebHouse GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 3. Juni 2020 von der Mainova Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, als Alleingesellschafterin gegründet und am 31. Juli 2020 im Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nummer HRA 51455 eingetragen.

Mit Vertrag vom 29. August 2023 wurden 85% der Anteile in die Mainova Datacenter Holding GmbH, Frankfurt am Main, eingebracht.

Durch Gesellschafterbeschluss vom 30. August 2023 wurde die Gesellschaft in Mainova WebHouse GmbH (MWH), Frankfurt am Main, umgewandelt und am 25. September 2023 ins Handelsregister der Stadt Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 132429 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Gründung, der Erwerb, Veräußerung, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen gleichen oder ähnlichen Gegenstandes in beliebiger Rechtsform, deren Zusammenfassung unter einheitlicher Leitung, die Übernahme von zentralen Verwaltungs- und Kontrollaufgaben sowie die Beratung und Verrichtung von Dienstleistungen für Unternehmen sowie der Erwerb, die Veräußerung, Nutzung und Verwaltung von Schutzrechten aller Art sowie Finanzgeschäfte, soweit es hierfür keiner gesonderten behördlichen oder gesetzlichen Erlaubnis (insbesondere nach dem Kreditwesengesetz) bedarf. Ferner Erwerb, Planung, Bau, Ausbau und Betrieb von Rechenzentren und Rechenzentrumsgebäuden, Bereitstellung von elektrischer Energie, Kühlleistung, Sicherheit und weiterer Leistungen sowie Erwerb und Erschließung von Grundstücken zu diesem Zweck. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen übernehmen, sich an ihnen beteiligen und ihre Geschäfte führen, auch als persönlich haftende Gesellschafterin. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen befugt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB und somit verpflichtet einen Anhang zu erstellen. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 1 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde gemäß den gesetzlich geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Erforderliche Zusatzangaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang gesondert erläutert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft ist zu einer im Elektrizitäts- und Gassektor tätigen Gruppe von Unternehmen, d. h. einem vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen i. S. d. § 3 Nr. 38 EnWG, verbunden. Die Gesellschaft ist jedoch selbst nicht im Elektrizitäts- und Gassektor tätig und ist damit weder Energieversorgungsunternehmen i. S. d. § 3 Nr. 18 EnWG noch übt sie eine Tätigkeit im Energiebereich i. S. d. § 6b Abs. 3 EnWG aus. Daher werden die Vorschriften des § 6b EnWG nicht angewendet.

Entgeltlich erworbene im materielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen fünf und 20 Jahren.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Sachanlagen werden grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 23 Jahren und werden in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 251 bis 1.000 Euro werden in einem Sammelposten erfasst und ab dem Jahr der Anschaffung oder Herstellung linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250 Euro werden direkt als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen wird durch außerplanmäßigen Abschreibungen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei der Bewertung werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind transitorische Posten ausgewiesen, das heißt Ausgaben beziehungsweise Einnahmen, die Aufwand beziehungsweise Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie werden zum Nominalwert angesetzt.

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Bildung erfolgt nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterung zur Bilanz

Das Anlagevermögen enthält im Wesentlichen die auf die aus der Vertragsübernahme resultierende Kapitaleinlage in die MWH01 GmbH & Co. KG, mit Sitz in Frankfurt am Main. Die Kapitaleinlage macht 100 Prozent des Gesamtwerts der MWH01 GmbH & Co. KG aus und hat einen Gegenwert von 110.634 TEUR. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage dem Anhang beigefügt ist.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist eine Anzahlung in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) für Leistungen im Bereich Arbeitsschutz enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 38.773 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) betreffen im Wesentlichen die Vertragsübernahmevereinbarung und den Projektmanagement Vertrag mit der MWH01 GmbH & Co. KG.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 248 TEUR (Vorjahr 4.089 TEUR) beinhalten Sicherheiten und Kautionen von 248 TEUR (Vorjahr 228 TEUR). Zudem waren im Vorjahr Forderungen aus Steuern in Höhe von 3.861 TEUR ausgewiesen.

Wie im Vorjahr, haben sämtliche Forderungen, bis auf die Forderungen aus Sicherheiten und Kautionen, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Sicherheiten und Kautionen haben eine Laufzeit bis zu fünf Jahren.

Die MWH hat mit Wirkung zum 7. August 2020 mit der Mainova einen Vertrag über Cash Pooling und Kontokonzentration geschlossen. Aufgrund dieses Vertrages hat die MWH zum Bilanzstichtag keine eigenen Guthaben bzw. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten, sondern zeigt einen entsprechenden Saldo unter den Forderungen gegen oder Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

In den Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Softwaregebühren und Versicherungsbeträge für das nächste Geschäftsjahr enthalten.

Das gezeichnete Kapital beträgt 25 TEUR und ist voll einbezahlt.

Es bestehen Steuerrückstellungen in Höhe von 277 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) und betreffen ausschließlich Ertragsteuern.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 634 TEUR (Vorjahr 151 TEUR) betreffen Verpflichtungen gegenüber Personal in Höhe von 331 TEUR (Vorjahr 139 TEUR), Aufwendungen aus ausstehenden Rechnungen in Höhe von 295 TEUR (Vorjahr 3 TEUR) sowie Kosten für die Jahresabschlussprüfung in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr 8 TEUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.758 TEUR (Vorjahr 3.551 TEUR) betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Bezug von flüssigen Mitteln aus dem Cash Pool der Mainova in Höhe von 33.060 TEUR (Vorjahr 17.207 TEUR) und einem kurzfristigen Darlehen gegenüber der Mainova Datacenter Holding GmbH in Höhe von 78.000 TEUR (Vorjahr 0 TEUR).

In den sonstigen Verbindlichkeiten von 17.814 TEUR (Vorjahr 23 TEUR) sind 17.810 TEUR (Vorjahr 18 TEUR) aus Umsatz- und Lohnsteuer und 4 TEUR (Vorjahr 6 TEUR) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 447 TEUR (Vorjahr 29.763 TEUR).

2023
TEUR
2022
TEUR
Mieten und Pachten 200 29.610
Sponsoring 150 150
Dienstleistungen 97 3
447 29.763

Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen gegenüber verbundenen Unternehmen 97 TEUR aus abgeschlossenen Dienstleistungsverträgen.

Auf das nächste Geschäftsjahr entfallen davon 327 TEUR, die restlichen 120 TEUR sind über die nächsten fünf Jahre fällig.

Zum Bilanzstichtag besteht ein Bestellobligo für Vorräte von 805 TEUR gegenüber Dritten.

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtszeitraum zwölf Mitarbeiter. Zum 1. November 2023 wurden die zwei bestehenden Arbeitsverhältnisse in der Mainova WebHouse Management GmbH übernommen.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mainova einbezogen. Dieser stellt den kleinsten Kreis von Unternehmen gemäß § 285 Nr. 14a HGB dar und wird aufgrund der Verpflichtungen nach § 325 HGB der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

Die Gesellschaft wird darüber hinaus in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB, den Konzernabschluss der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH, Frankfurt am Main ("SWFH"), einbezogen. Der Konzernabschluss der SWFH wird der das Unternehmensregister führenden Stelle elektronisch zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt netto 8 TEUR und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.431.629,19 Euro mit der Kapitalrücklage zu verrechnen.

6. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Frankfurt am Main, 1. März 2024

Mainova WebHouse GmbH (vormals Mainova WebHouse GmbH & Co. KG)

Geschäftsführung

Oliver Schiebel

Ewald Winter

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 2023 der Mainova WebHouse GmbH wurde am 10.06.2024 festgestellt.

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