Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 16435
Vorher
BAND-ZINK-GMBH Bandbeschichtungs- und Bandverzinkungsanlagen
Eingetragen
7.7.1977
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Reparatur von Maschinen und Anlagen im Bereich von Bandbeschichtungs-, Bandverzinkungs-, sonstigen Bandveredelungsanlagen jeder Art und Kaltwalzwerken sowie der technische Service und das Ersatzteilgeschäft für vorgenannte Anlagen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere Erzeugnisse gleicher oder ähnlicher Art herzustellen, zu erwerben und zu vertreiben.

Historie

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Management

NameRolle
Roman Lieutenant
seit 19.2.2015
Prokura
Daniel Plätzer
seit 19.2.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SMS group GmbH
Germany
150.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

DUMA-BANDZINK GMBH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

AKTIVA

31.12.2016 31.12.2015
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   205.889,00 275.958,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und andere Bauten 219.506,00   220.624,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.604.441,00   1.649.089,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.108,00   183.443,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.000,00   211.750,00
    2.172.055,00 2.264.906,95
III. Finanzanlagen      
1. Genossenschaftsanteile 440,41   440,41
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 829,69   0,00
    1.270,10 440,41
    2.379.214,10 2.541.305,36
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.217.229,20   1.353.501,30
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 18.057.739,86   19.232.587,32
3. Geleistete Anzahlungen 2.012.606,75   2.258.829,80
    21.287.575,81 22.844.918,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.511.323,98   3.715.019,39
2. Sonstige Vermögensgegenstände 60.909,81   89.834,39
    4.572.233,79 3.804.853,78
III. Finanzforderungen und flüssige Mittel   3.118.281,87 2.667.909,19
    28.978.091,47 29.317.681,39
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   57.174,42 54.540,12
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   115.228,89 0,00
    31.529.708,88 31.913.526,87

PASSIVA

     
  31.12.2016   31.12.2015
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00   150.000,00
II. Kapitalrücklage 10.070,15   10.070,15
III. Andere Gewinnrücklagen 450.000,00   450.000,00
IV. Gewinnvortrag 2.536.232,01   2.536.232,01
V. Jahresüberschuss 1.877.030,55   602.031,33
    5.023.332,71 3.748.333,49
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 220.879,00   289.509,00
2. Steuerrückstellungen 787.983,27   296.668,01
3. Sonstige Rückstellungen 1.542.346,13   1.007.427,37
    2.551.208,40 1.593.604,38
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Erhaltene Anzahlungen 21.959.318,12   25.028.740,21
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 4.975.486,10 (Vorjahr: EUR 4.573.967,25) -      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 21.959.318,12 (Vorjahr: EUR 25.028.740,21) -      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.403.074,21   970.960,12
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.403.074,21 (Vorjahr: EUR 970.960,12) -      
3. Sonstige Verbindlichkeiten 592.043,72   560.820,80
- davon aus Steuern: EUR 49.233,33 (Vorjahr: EUR 33.185,87) -      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 592.043,72 (Vorjahr: EUR 560.820,80) -      
    23.954.436,05 26.560.521,13
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   731,72 11.067,87
    31.529.708,88 31.913.526,87

Gewinn- und Verlustrechnung

2016 2015
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.094.948,69 12.924.780,84
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 15.662.402,65 8.981.106,11
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 5.432.546,04 3.943.674,73
4. Vertriebskosten 1.296.893,24 1.649.092,71
5. Allgemeine Verwaltungskosten 926.443,84 717.825,73
6. Sonstige betriebliche Erträge 253.429,48 32.980,20
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 636.093,27 682.129,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.179,45 4.383,52
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 20.695,00 25.307,97
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 926.286,47 304.651,39
11. Ergebnis nach Steuern 1.881.743,15 602.031,33
12. Sonstige Steuern 4.712,60 0,00
13. Jahresüberschuss 1.877.030,55 602.031,33

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2016 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 933.890,58 1.800,00 0,00 935.690,58
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und andere Bauten 230.914,76 18.604,00 6.489,60 243.029,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.000.609,98 157.002,77 19.936,28 2.137.676,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.396,82 77.826,69 42.345,93 448.877,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 211.750,00 145.000,00 211.750,00 145.000,00
  2.856.671,56 398.433,46 280.521,81 2.974.583,21
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 440,41 0,00 0,00 440,41
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 829,69 0,00 829,69
  440,41 829,69 0,00 1.270,10
  3.791.002,55 401.063,15 280.521,81 3.911.543,89
Abschreibungen
Stand 1.1.2016 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 657.932,58 71.869,00 0,00 729.801,58
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und andere Bauten 10.290,76 17.181,00 3.948,60 23.523,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 351.520,98 197.501,77 15.787,28 533.235,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.952,87 49.796,64 33.979,93 245.769,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  591.764,61 264.479,41 53.715,81 802.528,21
III. Finanzanlagen        
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  1.249.697,19 336.348,41 53.715,81 1.532.329,79
Buchwerte
Stand 31.12.2016 Stand 31.12.2015
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.889,00 275.958,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und andere Bauten 219.506,00 220.624,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.604.441,00 1.649.089,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.108,00 183.443,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 145.000,00 211.750,00
  2.172.055,00 2.264.906,95
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile 440,41 440,41
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 829,69 0,00
  1.270,10 440,41
  2.379.214,10 2.541.305,36

Anhang

Grundlagen des Jahresabschlusses

Die DUMA-BANDZINK GMBH hat ihren Sitz in Mönchengladbach und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Mönchengladbach (HRB 16435) eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst; sie werden im Anhang erläutert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Umsatzkostenverfahren gewählt.

Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG wurde die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung um den Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" verkürzt und um den Posten "Ergebnis nach Steuern" erweitert. Durch das BilRUG erweiterte sich der Umfang der als Umsatzerlöse zu behandelnden Erträge infolge der geänderten Definition in § 277 Abs. 1 HGB, so dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2016 nunmehr auch € 37.047,12 als Umsatzerlöse ausgewiesen hat. Durch die erstmalige Anwendung des BilRUG sind die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres mit denen des Vorjahres nicht vollständig vergleichbar, da der Vorjahresbetrag nicht entsprechend angepasst wurde. Die Umsatzerlöse des Vorjahres würden bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG € 12.963.000,76 betragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über ihre Nutzungsdauer linear nach amtlichen bzw. branchenüblichen Abschreibungstabellen abgeschrieben. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und erforderlichenfalls auch außerplanmäßige Abschreibungen.

Das Sachanlagevermögen wird linear und degressiv über die voraussichtliche Nutzungsdauer nach amtlichen bzw. branchenüblichen Abschreibungstabellen abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 410,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen

Anteile an Genossenschaften und Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Einzel-kosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die Bewertung entspricht den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Zinsen für Fremdkapital und Sondereinzelkosten des Vertriebs werden nicht aktiviert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach dem Durchschnittspreisverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie zur verlustfreien Bewertung von schwebenden Geschäften werden ausreichende Wertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen werden vorgenommen auf Forderungen, deren Ausfall droht, auf niedrig verzinsliche Forderungen und auf Forderungen aus Ländern mit Transferrisiken. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruht.

Geleistete und erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen.

Wertaufholungen im Bereich des Anlage- und Umlaufvermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung nicht mehr bestehen.

Finanzforderungen und flüssige Mittel werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten dient der periodengerechten Aufwandsverteilung.

Rückstellungen

Rückstellungen werden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Hierbei werden zukünftige Entgelt- und Rentenanpassungen berücksichtigt. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen liegen die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck zugrunde. Zum 31. Dezember 2016 wurden folgende Parameter angesetzt: Rechnungszins mit 4,01 % und Rententrend 4,57 %.

Erstmals wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 4,01 % angesetzt (Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre von 3,89 %). Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre (3,24 %) ein gemäß § 253 Abs. 6 HGB Unterschiedsbetrag in Höhe von € 42.069.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden angemessen berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck gebildet. Sie werden mit dem Rechnungszins von 3,24 % p. a. für Jubiläumszuwendungen abgezinst. Im Rahmen weiterer Berechnungsannahmen werden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % unterstellt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation bei den Jubiläumsverpflichtungen wurden alters- und geschlechtsabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Hieraus ergibt sich eine durchschnittliche Fluktuation von 4 %.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erträge und Aufwendungen

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht worden sind; dies ist in der Regel bei Kundenabnahme. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung als Aufwand erfasst.

Rückstellungen für Gewährleistung bilden wir im Zeitpunkt der Abrechnung der Aufträge.

Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode gebucht.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Der Anlagenspiegel ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

(2) Vorräte

31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.217.229,20 1.353.501,30
Aufträge in Ausführung 18.057.739,86 19.232.587,32
geleistete Anzahlungen 2.012.606,75 2.258.829,80
(davon an verbundene Unternehmen) (1.500.092,99) (1.918.958,72)
  21.287.575,81 22.844.918,42

(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Forderungen an Kunden 2.424.465,39 1.658.829,55
Forderungen an verbundene Unternehmen 2.086.858,59 2.056.189,84
(davon gegenüber dem Gesellschafter) (89.840,50) (184.757,95)
  4.511.323,98 3.715.019,39

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

(4) Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten unter anderem Forderungen aus Ertragssteuern, debitorische Kreditoren, Forderungen aus Gehaltsvorschüssen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - ausschließlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

(5) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultiert aus der Verrechnung von Deckungskapital aus der Rückdeckungsversicherung mit Pensionsrückstellungen. Das Deckungskapital aus der Rückdeckungsversicherung, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von dazugehörigen Pensionsverpflichtungen dient, wurde mit einer Pensionsrückstellung verrechnet. Der Zeitwert des Deckungskapitals beträgt € 419.849,89. Die Bewertung des Deckungskapitals erfolgte zu Zeitwerten, welche dem Rückkaufswert der Versicherung entsprechen.

31.12.2016
Erfüllungsbetrag der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 304.621,00
Beizulegender Zeitwert der verrechneten (verpfändeten) Wertpapiere (Marktpreis) 419.849,89
Überschuss des Vermögens über die Pensionsverpflichtungen 115.228,89
Anschaffungskosten der verrechneten Wertpapiere 435.015,17
Verrechnete Aufwendungen 13.180,00
Verrechnete Erträge 69.321,55

(6) Finanzforderungen und Flüssige Mittel

31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Forderungen aus Finanzverkehr gegenüber verbundenen Unternehmen 2.399.700,16 1.276.500,20
(davon gegenüber Gesellschafter) (0,00) (0,00)
Flüssige Mittel 718.581,71 1.391.408,99
  3.118.281,87 2.667.909,19

Die Flüssigen Mittel setzen sich zusammen aus Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Forderungen aus Finanzverkehr sind innerhalb eines Jahres fällig.

(7) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt € 150.000,00, die Kapitalrücklage € 10.070,15 und die anderen Gewinnrücklagen € 450.000,00.

Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:

31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Bilanzgewinn 1.1. 3.138.263,34 2.536.232,01
Ausschüttung für Vorjahr -602.031,33 0,00
Gewinnvortrag 2.536.232,01 2.536.232,01
Jahresüberschuss 1.877.030,55 602.031,33
Bilanzgewinn 31.12. 4.413.262,56 3.138.263,34

(8) Rückstellungen

Die betriebliche Altersversorgung beruht im Wesentlichen auf direkten leistungsorientierten Versorgungszusagen. Für die Bemessung der Pensionen sind in der Regel die Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen und die versorgungsrelevanten Bezüge maßgeblich. Die Finanzierung dieser Versorgungszusagen erfolgt im Wesentlichen durch Bildung von Pensionsrückstellungen.

Der Barwert der Pensionsrückstellung beträgt zum 31.12.2016 € 220.879.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für geschäftsbezogene Verpflichtungen wie Nachlaufkosten für abgerechnete Aufträge, Verpflichtungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Rückstellungen für Berufsgenossenschaft, Garantieverpflichtungen und Rückstellung für Verluste aus der Untervermietung eines Mietverhältnisses.

(9) Erhaltene Anzahlungen

31. Dez. 2016 31. Dez. 2015
Erhaltene Anzahlungen von Kunden 16.983.832,02 20.454.772,96
Erhaltene Anzahlungen von verbundenen Unternehmen 4.975.486,10 4.573.967,25
(davon von Gesellschafter) (4.933.906,10) (4.225.567,25)
  21.959.318,12 25.028.740,21

Die erhaltenen Anzahlungen sind alle innerhalb eines Jahres fällig.

(10) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft sind - wie im Vorjahr - sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 47.986,48 (Vorjahr: € 16.736,58), die aus dem Leistungsverkehr resultieren.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(11) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus der Währungsumrechnung und Versicherungserlösen. Des Weiteren ist ein Ertrag in Höhe von € 76.416,00 (Vorjahr: € 0,00) aus der Ausbuchung einer Altverbindlichkeit in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen € 0,00 (Vorjahr: € 16.890,83).

(12) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem die nicht den Funktionskosten zuordenbaren Aufwendungen, die Bildung von Rückstellungen und Veränderungen der Pauschalwertberichtigung. Des Weiteren sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 14.317,73 (Vorjahr: € 11.469,56) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

(13) Zinsergebnis

2016 2015
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.179,45 4.383,52
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -20.695,00 -25.307,97
  -18.515,55 -20.924,45

Die Zinserträge entfallen in Höhe von € 680,68 (Vorjahr: € 282,86) auf verbundene Unternehmen.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beläuft sich auf € 20.246,00 (Vorjahr: € 19.674,84).

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Jubiläumsrückstellung beläuft sich auf € 420 (Vorjahr: € 499).

Die Zinsaufwendungen gegenüber verbundene Unternehmen betrugen € 0,00 (Vorjahr: € 1.337,88).

(14) Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Herstellungskosten des Umsatzes und in den übrigen Funktionskosten sind folgende Material- und Personalaufwendungen enthalten:

2016 2015
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.914.997,74 10.162.725,25
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.675.292,59 1.466.571,41
Summe Materialaufwand 11.590.290,33 11.629.296,66
2016 2015
Löhne und Gehälter 2.406.537,14 2.391.895,42
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 410.325,35 439.255,96
(davon für Altersversorgung) (3.094) (19.984)
Summe Personalaufwand 2.816.862,49 2.831.151,38

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen betragen 2.633.387,99 € und teilen sich wie folgt auf:

2017: 412.957,89 €
2018-2021: 1.691.701,22 €
2022: 528.728,88 €

Die finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten aus begonnenen Investitionsvorhaben liegen im geschäftsüblichen Rahmen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:

2016 2015
Fertigung 13 14
Konstruktion (inkl. Materialwirtschaft) 14 13
Vertrieb 6 9
Verwaltung 6 3
Gesamt (ohne Auszubildende) 39 39

Konzernzugehörigkeit

Die Beteiligung der SMS group GmbH, Hilchenbach, an der Gesellschaft beträgt 100 %.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SMS Holding GmbH, Hilchenbach (Amtsgericht Siegen, HRB 7749) als kleinsten und der Siemag Weiss GmbH & Co. KG, Hilchenbach (Amtsgericht Siegen, HRA 5230) als den größten Kreis von Unternehmen einbezogen.

Die Offenlegung der Konzernabschlüsse erfolgt im Bundesanzeiger.

Organe

Im Geschäftsjahr bestand der Beirat gem. § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrags aus mindestens zwei Mitgliedern:

ab 16.08.2016:

Dieter Rosenthal - Vorsitzender des Beirats
(Mitglied der Geschäftsführung der SMS group GmbH)

Pino Tesè - Mitglied des Beirats
(Leiter Geschäftsbereich Service der SMS group GmbH)

Jürgen Kleine - Mitglied des Beirats
(Leiter Fachbereich Rechnungswesen der SMS group GmbH)

Dipl.-Ing. Reinhard Schulzki - Mitglied des Beirats
(freiberuflicher Berater)

bis 15.08.2016:
Harald Rackel - Vorsitzender des Beirats
(Mitglied der Geschäftsführung der SMS group GmbH)

Herrn Dr. Holger Behrens (Leiter Geschäftsbereich Bandanlagen und Thermische Prozesstechnik der SMS group GmbH) wurde der Status eines Gastmitgliedes im Beirat gewährt.

Geschäftsführer der Gesellschaft:

Herr Daniel Plätzer, Duisburg

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 1.877.030,55 auszuschütten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Mönchengladbach, den 26. Februar 2017

DUMA-BANDZINK GMBH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DUMA-BANDZINK GMBH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, 27. Februar 2017

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wetzel, Wirtschaftsprüfer

gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

der DUMA-BANDZINK GMBH, Mönchengladbach

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Gesellschaft ist ein flexibel agierendes, mittelständisches Unternehmen, das jedoch in die Konzernstruktur der SMS group eingebunden und die Ressourcen dieses internationalen Firmenverbundes nutzen kann. Für den Geschäftserfolg von großer Bedeutung sind das über Jahrzehnte erarbeitete Know-how und Erfahrung der Mitarbeiter, die kontinuierliche, technische Entwicklung der Kernprodukte, eigene Konstruktions-, Elektrik und Automations-, Fertigungs- und Montagekapazitäten sowie eine nah am Kunden ausgerichtete Serviceorganisation.

2. Forschung und Entwicklung

Der Geschäftsaufwand für allgemeine Forschungen und Entwicklungen sowie für konstruktionsnahe Weiterentwicklung der Produkte Einölmaschinen, Zinkabstreifdüsen und Badmechanik belief sich in 2016 auf 421 Tausend Euro. Die Planung der Gesellschaft sieht für das Jahr 2017 ein etwas niedrigeres Budget für Forschung und Entwicklung vor (350 Tausend Euro).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Weltwirtschaftswachstum betrug 2016 +3,1 Prozent und lag damit auf dem Wert des Vorjahres. Weltweite Überkapazitäten und eine stagnierende Nachfrage wirkten sich negativ auf die für uns relevante Weltrohstahlproduktion aus, die 2016 etwa 1,62 Mrd. Tonnen betrug. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres (1,62 Mrd. Tonnen).

2. Geschäftsverlauf

Trotz der vorstehend beschriebenen Marktentwicklung verlief der Geschäftsverlauf im Wesentlichen positiv. Der Auftragseingang betrug 17,0 Mio. Euro.

Die Ende 2015 herrschende Vollbeschäftigung konnte auch während des Geschäftsjahres fortgeführt werden.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Auftragseingang der DUMA-BANDZINK GMBH betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 17,0 Millionen Euro und lag 7,3 Prozent (1,2 Millionen Euro) über dem des Vorjahres.

Der Auftragsbestand belief sich auf 32,6 Millionen Euro (Vorjahr: 36,7 Millionen Euro). Dieser Wert bildet eine gute Basis für die weitere Auslastung.

Der Umsatz der DUMA-BANDZINK GMBH stieg 2016 um 63,2 Prozent auf 21,1 Millionen Euro (Vorjahr: 12,9 Millionen Euro).

Die DUMA-BANDZINK GMBH erzielte im Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 2,8 Millionen Euro, das über dem Niveau des Vorjahres liegt.

b) Finanzlage

Die Liquidität beträgt zum Bilanzstichtag 3,1 Mio. Euro und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: 2,7 Mio. Euro).

Das Eigenkapital beläuft sich auf 5,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt bei nahezu konstanter Bilanzsumme 15,9 % (Vorjahr: 11,7 %).

Die Gesellschaft ist in das Cash Pooling der SMS GmbH einbezogen.

c) Vermögenslage

Im Berichtsjahr wurde abschließend in den Maschinenpark zum Ausbau der Reparaturservice-Aktivitäten investiert. Die Gesamtinvestitionen betrugen 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro).

III. Nachtragsbericht

Es traten keine Vorgänge von Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres auf.

IV. Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2017 rechnen wir mit einem positiven Geschäftsverlauf und einem Auftragseingang auf Niveau des Vorjahres. In unserer Planung rechnen wir für 2017 mit einem Auftragseingang von 18,2 Mio. Euro sowie einem Umsatz von 18,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern wird leicht unter Vorjahresniveau liegen.

Die Auslastungssituation ist in den meisten Bereichen stabil. Wir gehen davon aus, dass dies auch nach dem ersten Quartal 2017 aufgrund von erwarteten Auftragseingängen anhält. Den Anforderungen der nächsten Jahre werden durch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, klar strukturierter Unternehmens- und Projektorganisationen, guter Kommunikation innerhalb und zwischen den einzelnen Abteilungen begegnet.

Für 2017 sind weitere Verbesserungen in den Prozessen und Arbeitsbedingungen zur Kosten- und Arbeitsschutzoptimierung geplant.

Durch die konsequente und regelmäßige Durchführung des Projektcontrollings sowie die weitere Qualifizierung unserer Projektleiter gehen wir davon aus, dass sich die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 weiterhin positiv entwickelt.

V. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung, Ausblick

Absatzrisiken

Überkapazitäten im Weltstahlmarkt und weltweiter Preisrückgang belasten die wirtschaftliche Situation unserer Kunden. Zusätzlich drängen chinesische Stahlhersteller auf den Weltmarkt, so dass dieser Trend verstärkt wird. Dies führt bei unseren Kunden zu erheblichen Ergebniseinbußen und Rückgang der Investitionstätigkeit.

Branchenspezifische Risiken

Das Risiko des Anlagenbaus besteht besonders in der Komplexität und der langen Durchlaufzeit für die Abwicklung von Aufträgen. Diesen operativen Risiken des Anlagenbaus wird durch gezieltes Projektmanagement und risikominimierende Vertragsgestaltung begegnet. Wesentliches Controlling-Instrument ist die mitlaufende Kalkulation der Aufträge. Durch die mitlaufende Kalkulation der zu erwartenden Selbstkosten werden Abweichungen frühzeitig erkannt; Gegenmaßnahmen können dann rechtzeitig eingeleitet werden.

Liquiditäts- und Finanzrisiken

Die für die DUMA-BANDZINK GMBH bestehenden Liquiditäts- und Finanzrisiken werden durch die Zentralbereiche Treasury und Financial Service der SMS GmbH in Zusammenarbeit mit den Finanzverantwortlichen der lokalen Einheiten wahrgenommen. Das eingerichtete Risikomanagementsystem umfasst Regeln für sämtliche Konzerngesellschaften zur Sicherstellung der finanziellen Unabhängigkeit und für die Absicherung und Steuerung finanzieller Risiken aus Kundenaufträgen.

Liquiditätsrisiken

Auf Basis der strategischen Planung wird die mittelfristige Liquiditätsentwicklung der DUMA-BANDZINK GMBH abgeleitet. Im Rahmen der monatlich erstellten rollierenden 12-Monats-Liquiditätsplanung der DUMA-BANDZINK GMBH wird die Entwicklung der kurzfristigen Liquidität ermittelt. Um die Finanzmittel der DUMA-BANDZINK GMBH möglichst effizient zu nutzen, erfolgt soweit rechtlich oder regulatorisch zulässig und wirtschaftlich sinnvoll, ein Liquiditätsausgleich bei Kredit- und Anlagebedarf mit der SMS GmbH. Hierzu werden zur Liquiditätssicherung und -steuerung u.a. regionale Cash Pools genutzt.

Währungsrisiken

Kundenaufträge und Lieferantenbestellungen werden größtenteils in Euro abgewickelt. Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden grundsätzlich gesichert.

Ausfallrisiken aus Kundenaufträgen

Potentielle politische und wirtschaftliche Zahlungsausfallrisiken werden auf Basis einer seit Jahren implementierten Risikorichtlinie weiterhin vor allem bei privaten und staatlichen Kreditversicherungen abgedeckt. Kleinere Aufträge werden in risikobehafteten Märkten mittels Akkreditiven oder Garantien besichert. Lediglich Forderungen gegenüber Kunden mit guter Bonität verbleiben als unbesichertes Risiko.

Vertragsrisiken

Lieferverträge der DUMA-BANDZINK GMBH werden kundenspezifisch erstellt. In diesen auf das Einzelprojekt bezogenen Vertragswerken werden haftungsauslösende Sachverhalte individuell angesprochen und die Haftungsverteilung geregelt. Durch haftungsbegrenzende Vertragsstandards minimieren wir unsere Risiken. Für verbleibende Risiken steht ein breites Spektrum an Versicherungen zur Verfügung; darüber hinaus werden Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Beschaffungsmarktrisiken und -chancen

Das Jahr 2016 war gekennzeichnet durch eine globale schwächende Gesamtkonjunktur, die zu einer insgesamt entspannten Situation auf den Einkaufsmärkten führte. In fast allen Materialgruppen sind die Marktpreise aufgrund der rückläufigen Energiepreise und der Nichtauslastung bei den meisten Lieferanten leicht gesunken.

Die relative Schwäche des Euro gegenüber dem RMB wird zunehmend zu einer Belastung für den internationalen Einkauf. Anderseits sind die chinesischen Lieferanten jedoch gezwungen aufgrund der schwachen Auslastung weiterhin wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Die günstigen Währungsentwicklungen in der Türkei, Russland und Indien ermöglichen positive Effekte auf diesen Einkaufsmärkten.

Aufgrund der verhaltenen Konjunktur in Teilen unserer Branche werden wir die Bonität unserer Schlüssellieferanten beobachten.

Sonstige Chancen

Um die Abnahme des Marktpotenzials in unseren angestammten Märkten kompensieren zu können, ist es zwingend erforderlich, unser Programm an Produkten und Dienstleistungen auszuweiten. Neben der Entwicklung von bestehenden Produkten für verwandte Märkte und dem Angebot von neuen innovativen Produkten auf den bestehenden Märkten steht dabei weiterhin der Ausbau unserer weltweiten Serviceaktivitäten im Vordergrund.

Das im Rahmen von auftragsbezogenen Neu- und Weiterentwicklungen erlangte Know-how kann bei nachfolgenden Projekten eingesetzt werden. Dies eröffnet uns die Chance, unser Produktportfolio und unsere Marktposition zu stärken und auszubauen. Modernisierungen von bestehenden Anlagen unter ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten bieten zukünftig große Chancen.

Zusammenfassende Darstellung der Risiko- und Chancenlage

Die DUMA-BANDZINK GMBH verfügt über geeignete Instrumente zur Risikoerkennung und -abwehr. Die Identifizierung und aktive Steuerung der unternehmerischen Risiken über ein umfassendes Risikomanagement- und Kontrollsystem sind integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Die klare Definition von Zielen und die Überwachung ihrer Erreichung auf der Basis eines mehrstufigen Planungs- und Informationssystems bilden den Kern des Risikomanagementsystems.

Aus heutiger Sicht ergeben sich aus den vorstehend beschriebenen Risiken und unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit keine wesentlichen Risiken für die DUMA-BANDZINK GMBH.

Daneben sehen wir auch zukünftig durch die Wahrnehmung unternehmensinterner Maßnahmen zur Kostensenkung sowie durch Maßnahmen zur Hebung des Marktpotentials Chancen für eine zukünftige positive Unternehmensentwicklung.

 

Mönchengladbach, 26. Februar 2017

DUMA-BANDZINK GMBH

Geschäftsführung

Protokoll

über die Gesellschafterversammlung

der DUMA-BANDZINK GMBH,
41061 Mönchengladbach

abgehalten am 30.06.2017 in Düsseldorf.

Anwesend war die alleinige Gesellschafterin, die SMS group GmbH mit Sitz in Düsseldorf, vertreten durch ihren Geschäftsführer Torsten Heising und ihre Prokuristin Dr. Sabine Schmeinck.

In der Gesellschafterversammlung lag vor der Prüfungsbericht der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, mit Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht.

Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften hält die SMS group GmbH eine Gesellschafterversammlung der DUMA-BANDZINK GMBH ab und fasst folgende Beschlüsse:

1.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2016 mit einer Bilanzsumme von 31.529.708,88 € wird festgestellt und genehmigt.

2.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.877.030,55 € wird an die alleinige Gesellschafterin SMS group GmbH, Düsseldorf, ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt unter Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag am 13.07.2017.

3.

Der Geschäftsführung und dem Beirat der Gesellschaft wird für das Geschäftsjahr 2016 Entlastung erteilt.

4.

Zum Prüfer des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2017 wird die BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, gewählt.

 

Düsseldorf, den 30.06.2017

SMS group GmbH

Heising

ppa. Dr. Schmeinck

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