CLIFF Schuh Handelsgesellschaft mbH

Alter Kirchweg 27, 40880 Ratingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 43760
Vorher
Hans-Jürgen Waterböhr Handelsgesellschaft m.b.H.
Eingetragen
27.6.1996
Branche
Großhandel mit SchuhenEinzelhandel mit SchuhenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Die Vermittlung und der Handel von modischer Damenobenbekleidung und von Schuhen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Erich Grachten
seit 21.3.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Erich Grachten
Berlin
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hans-Jürgen Waterböhr Handelsgesellschaft m.b.H.

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 914.788,18 882.078,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 441.395,00 382.077,00
III. Finanzanlagen 473.392,18 500.000,00
B. Umlaufvermögen 879.292,14 1.316.715,26
I. Vorräte 547.472,20 277.151,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 184.961,85 207.254,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 146.858,09 832.308,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.410,30 969,85
Summe Aktiva 1.799.490,62 2.199.763,11

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 959.022,59 1.010.478,83
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 984.914,24 1.120.032,69
III. Jahresfehlbetrag 51.456,24 135.118,45
B. Rückstellungen 453.388,00 468.864,00
C. Verbindlichkeiten 387.080,03 720.420,28
Summe Passiva 1.799.490,62 2.199.763,11

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Firma Hans-Jürgen Waterböhr Handelsgesellschaft m.b.H. mit Sitz in Ratingen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 43760 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

1. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

2. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 S. 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen im Anlagenspiegel im Jahr des Zugangs ein Abgang unterstellt wurde.

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden vom Auftraggeber nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Teilwertverfahren ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 1,78 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel 2018 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH

Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf 16.298,00 EUR. Er setzt sich wie folgt zusammen:

Barwert der Pensionsverpflichtung, Rechnungszins 1,44 % 444.806,00 EUR
Barwert der Pensionsverpflichtung, Rechnungszins 1,78 % -428.508,00 EUR

16.298,00 EUR

Erfüllungsbetrag der Schulden 428.508,00 Euro

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

3. Organschaft

Damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten:

Umsatzsteuerlich besteht ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Firma H.-J. Waterböhr als Organträger. Schuldner der Umsatzsteuer ist der Organträger.

II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Auf Grund der Corona-Pandemie wurde der Berichtsgesellschaft die "Überbrückungshilfe III NRW" für Januar bis Juni 2021 in Höhe von 464.017,61 Euro mit Bescheid vom 18.02.2021 gewährt und im Jahr 2021 in zwei Raten ausgezahlt. Des Weiteren wurde die "Überbrückungshilfe III Plus" für Juli bis Dezember 2021 in Höhe von 87.116,35 Euro beantragt, wovon mit Bescheid vom 31.01.2022 die erste Abschlagszahlung von 50 % der Antragssumme im Jahresabschluss 2021 in Höhe von 43.558,18 berücksichtigt wurde. Die zweite Teilzahlung in Höhe von 43.558,17 Euro erfolgte am 12.05.2022 und hat das Jahresergebnis 2022 positiv beeinflusst.

Eine Schlussabrechnung der "Überbrückungshilfe III und III Plus" ist zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung für das Berichtsjahr noch nicht erfolgt. Diesbezüglich werden jedoch Rückzahlungen erwartet, wobei zurzeit noch nicht bekannt ist, auf welche Summe sich die Rückzahlungsbeträge belaufen.

III. Ergänzende Angaben
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Waterböhr Hans-Jürgen Geschäftsführer uneingeschränkt

Forderungen aus Vorschüssen und Krediten bestanden am Bilanzstichtag gegenüber folgenden Organmitgliedern:

Name Summe

EUR
Davon im GJ zurückgezahlt
EUR
Zinssatz
Restlaufzeit
H.-J. Waterböhr
Darlehen
100.000,00 1,00 % 1 bis 5 Jahre

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 365.205,03 Euro (Vorjahr: 229.988,90 Euro), hiervon 62.500,00 Euro (Vorjahr: 15.625,00 Euro) gegenüber Kreditinstituten. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von mehr als ein bis fünf Jahren 21.875,00 Euro (Vorjahr: 318.556,38 Euro); hiervon 21.875,00 Euro (Vorjahr: 312.500,00 Euro) gegenüber Kreditinstituten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 0,00 Euro (Vorjahr: 171.875,00 Euro)

Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestehen zum Bilanzstichtag aus Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 68.922,30 Euro, rückgedeckt durch Bankbürgschaften der Sparkasse Paderborn-Detmold.

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.8.2023.

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