Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 11779
Eingetragen
6.3.2003
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Ausführung aller Arten von Arbeiten auf dem Gebiet der Elektro- und Sicherheitstechnik, der Handel mit elektrotechnischem Material, Herstellung von Elektrizitätsverteilung- und schalteinrichtungen, sowie die Herstellung von Schaltanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Armin Wiedemann
seit 26.9.2017
Geschäftsführer
Alexandra Strehle
seit 10.11.2016
Geschäftsführer
Hermann Strehle
seit 20.5.2003
Geschäftsführer
Petra Strehle
seit 20.5.2003
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

120.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hermann Strehle
89312 Günzburg
50.000 €
50.00%
Alexandra Strehle
89312 Günzburg
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro-Strehle GmbH

Günzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 972.688,00 904.325,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 172,00 590,00
II. Sachanlagen 972.516,00 903.735,00
B. Umlaufvermögen 4.415.145,26 3.849.240,67
I. Vorräte 813.753,21 951.379,86
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.988.933,99 8.161.578,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.487.273,24 1.609.592,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.114.118,81 1.288.268,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.623,76 1.835,00
Aktiva 5.390.457,02 4.755.400,67

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.765.744,91 2.243.808,57
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Bilanzgewinn 2.665.744,91 2.143.808,57
B. Rückstellungen 1.232.595,24 954.313,13
C. Verbindlichkeiten 1.392.116,87 1.557.278,97
Passiva 5.390.457,02 4.755.400,67

Anhang


A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Elektro-Strehle GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Günzburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Memmingen
Register-Nr.: HRB 11779

Sonstige allgemeine Angaben

Der Abschluss erfolgt nach HGB unter Anwendung der Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften nach §§ 267 Abs. 1 HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Stetigkeit sowie der generellen Ansatzvorschriften der §§ 245 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265, 268 - 274a, 276-277 HBG) und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv (bis zum Geschäftsjahr 2009) vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über € 251,01 bis € 1.000,00 € wurden nach Maßgabe des Steuerrechts im Jahr des Zugangs zu einem Sammelposten zusammengefasst und auf 5 Jahre linear abgeschreiben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Dabei wurde der Grundsatz der Wesentlichkeit beachtet.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten zwischen € 250,01 und € 800,00) wurden im Geschäftsjahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 wurden sofort als Aufwand erfasst. Dabei wurde der Grundsatz der Wesentlichkeit beachtet.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen mit den zu aktivierenden Deckungskapitalwerten auf der Basis von versicherungsmathematischen Gutachten.

Die Wertpapiere wurden mit deren Anschaffungskosten (inkl. Anschaffungsnebenkosten) bewertet. Da entsprechende Verpfändungserklärungen zu Gunsten von pensionsberechtigten Mitarbeitern vorliegen, wurde das Wertpapierdepot zum Stichtag mit dem tatsächlichen Wert angesetzt und mit der korrespondierenden Pensionsrückstellung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 HGB werden die Finanzanlagen auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in den Folgejahren die Gründe für die Wertminderung weggefallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gem. § 253 Abs. 5 HGB.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB in Höhe von € 10.988.933,99 (Vorjahr: € 8.161.578,70) offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 765.187.

Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden verpfändete Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen und Wertpapierdepots in Höhe von € 341.252,50 mit den Pensionsrückstellungen verrechnet und auf der Passivseite ausgewiesen.

Den Pensionsrückstellungen wurde ein durchschnittlicher Marktzins aus den vergangenen 10 Jahren zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) beträgt € 53.667,00 (§§ 253 Abs. 6, 253 Abs. 2 HGB).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Aktivposten

In den Vorräten wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von 10.988.933,99 € (Vorjahr: 8.161.578,70 €) saldiert. Die Erhaltenen Anzahlungen hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

In den Forderungen sind € 1.316,92 (Vorjahr: € 4.222,74) gegenüber Gesellschaftern enthalten.

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 2.143.808,57 enthalten.

Rückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC Verfahren) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:



Zinssatz
1,47 %

erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
1,00 %

zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck


Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 53.667,00.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Erfüllungsbetrag der Schulden
765.187,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
339.660,22
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
341.252,50
Aufwand Abzinsung der Pensionsverpflichtung
16.858,00
Erträge aus Zuführung zu den Aktivwerten und Zuschreibung Wertpapiere
1.945,00


Die erfolgswirksame Änderung des Diskontierungszinssatzes in Höhe von 40.122,00 € wurde im Finanzergebnis berücksichtigt.

Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 1.392.116,87 (Vorjahr: €  1.557.278,97).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 19.427,22 (Vorjahr: € 0,00). Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 169.202,29 sonstige finanzielle Verpflichtungen (bezogen auf ein Jahr). Es handelt sich dabei um Miet- und Leasingaufwendungen.

D. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 65.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Günzburg, 06.05.2024

........................................................ ..........................................................
Hermann Strehle                                      Alexandra Strehle 

........................................................
Armin Wiedemann 

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 06.05.2024 festgestellt.

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