Auto-Hansa GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 4227
Eingetragen
31.10.2002
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen und Fahrzeugzubehör, die Vermietung von Kraftfahrzeugen an Selbstfahrer sowie der Betrieb einer Reparaturwerkstatt.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Heiner Trimbusch
seit 30.3.2004
Geschäftsführer
Heiko Emde
seit 30.3.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto-Hansa GmbH

Hamm

Jahresabschluss zum 31.12.2006

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf

Wirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft

Die Weltkonjunktur hat ihren Expansionskurs im Jahre 2006 fortgesetzt. Der Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandsproduktes war mit 3,9 % (Vj. 4,3 %) jedoch leicht niedriger als im Vorjahr. Maßgeblich für die Entwicklung waren vor allem die stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise und steigende Zinsen.

Die positive konjunkturelle Entwicklung in den Vereinigten Staaten war geprägt durch eine starke Binnennachfrage. Hohe Energiepreise und Zinserhöhungen wirkten sich auch hier dämpfend aus.

Die konjunkturelle Erholung in der Europäischen Union wurde vor allem durch den gestiegenen privaten Konsum und verstärkte Investitionsbereitschaft der Unternehmen angeregt.

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war nach dem enttäuschenden Jahr 2005 sehr positiv. Eine weiterhin kräftige Zunahme der Exporte, eine erstmals wieder gestiegene Binnennachfrage und ein moderater Anstieg des privaten Konsums führten zu einem deutlichen Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes um 2,7 % (Vj. 0,8 %).

Automobilmärkte

Für unseren Geschäftsbereich ist der Automobilmarkt von entscheidender Bedeutung. Das Wachstum der globalen Automobilmärkte hat sich im Jahre 2006 insgesamt leicht abgeschwächt. Zwar verzeichnete die globale PKW-Nachfrage anhaltend positive Wachstumsraten (+3%), allerdings fielen die Zuwächse angesichts nochmals gestiegener Öl- und Kraftstoffpreise etwas geringer aus als im Vorjahr.

Als Motor der PKW-Konjunktur erwiesen sich erneut die Schwellenländer Asiens, angeführt von China und Indien mit jeweils zweistelligen Zuwachsraten. Das Wachstum Mittel- und Osteuropas war fast ausschließlich von einem starken Zuwachs in Russland geprägt.

Der US- Markt war um ca. 300.000 Einheiten schwächer als im Vorjahr. Dazu beigetragen haben höhere Finanzierungskosten aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus sowie deutlich höhere Kraftstoffpreise. Diese führten auch zu einem geänderten Käuferverhalten: Im Segmentvergleich profitierten kleinere, verbrauchsärmere PKW erheblich zu Lasten von Vans, Geländewagen und Pick-Ups.

Das Absatzvolumen in Westeuropa stagnierte bei 14,5 Mio. Einheiten. Der PKW Absatz konnte nicht von einem breiteren Konjunkturaufschwung profitieren. Unter den großen Einzelmärkten verzeichneten Deutschland und Italien Zuwächse (jew. + 4 %), während sich die Nachfrage in Frankreich (- 3 %), Großbritannien (- 4 %) und Spanien (- 2 %) abschwächte.

Lokale Betrachtung

Der Gesamtumsatz der deutschen Automobilindustrie stieg 2006 auf 242 Mrd. Euro.

Durch den Ausbau des Produkt- und Markenportfolios der BMW Group und die Einführung neuer Modellvarianten wurde das Angebot erweitert. Innerhalb Deutschlands wurde ein Absatzplus der Marke BMW festgestellt.

Die auch das Premiumsegment erfassende gesamtwirtschaftliche Entwicklung machte jedoch umfangreiche absatzfördernde Finanzierungsangebote und Verkaufsanreize notwendig.

Die politischen Diskussionen über eine deutlich höhere Besteuerung von Dieselfahrzeugen und die steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Kraftstoffpreise wirkten sich hemmend auf die Inlandsnachfrage, besonders bei hubraumstärkeren Modellen, aus.

Die Gebrauchtfahrzeugbestände erhöhten sich im Jahresverlauf und der höhere Bestand wirkte sich dämpfend auf die Preisentwicklung bei gebrauchten Fahrzeugen aus.

2. Unternehmenssituation und Geschäftsverlauf

Aufträge

Im Jahr 2006 wurden gesamt 410 (2005: 306) neue BMW (inkl. Vorführwagen und Mietwagen) und 46 (63) neue MINI (inkl. Vorführwagen und Mietwagen) ausgeliefert. Der Absatz gebrauchter Fahrzeuge betrug 2006 765 (594) Stück. 17 (11) Fahrzeuge sind an Großkunden fakturiert worden. Demnach hat sich die Anzahl der gesamt ausgelieferten Fahrzeuge in 2006 gegenüber 2005 um 264 Fahrzeuge erhöht.

Umsatzerlöse

Entsprechend der Entwicklung der Mengen verhielten sich die Umsatzerlöse. Mit 28,94 Mio. € Umsatz gegenüber 23,86 Mio. € waren die Umsätze 2006 um 21,3% höher als im Vorjahr. Eine Steigerung war durchweg in allen Abteilungen (Neuwagen: + 16,0 %, Teilevertrieb: + 8,8 %, Service: + 2,5 %) - insbesondere aber bei den Gebrauchtwagen (+ 32,5 %) zu verzeichnen.

Finanzierung

Im Jahre 2006 stiegen die Kosten der Einkaufsfinanzierung aufgrund höherer Zinsen und des deutlich größeren Warenbestandes (speziell bei den Gebrauchtwagen) im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 % an. Aufgrund einer permanenten Kontrolle und Steuerung der Verbindlichkeiten bei der Herstellerbank, sowie erheblichen Anstrengungen zur schnellen Rückführung von Verbindlichkeiten auf der anderen Seite, war es dennoch möglich, die Zinsbelastung in einem niedrigen Rahmen zu halten.

Personal

Im Jahre 2006 wurden im Schnitt 38 Mitarbeiter beschäftigt (ohne Geschäftsführer und Aushilfen), davon 5 Auszubildende im Servicebereich und 2 Auszubildende im kaufmännischen Bereich.

Aufgrund erhöhter zukünftiger Anforderungen an die verschiedenen Berufsbilder fand eine erfolgreiche Zertifizierung der im Kundenverkehr tätigen Personen in den Bereichen Verkauf und Serviceannahme im Rahmen des Schulungsangebotes der BMW AG mit überaus hohen Maßstäben statt. Damit, und mit permanenter Weiterbildung der übrigen Beschäftigten, sind die Weichen für eine erfolgreiche Behauptung im Automobilgeschäft der Zukunft vorwegnehmend gestellt.

3. Darstellung der Lage

a) Vermögenslage

Einhergehend mit einem starken Abbau der Fahrzeugbestände verringerten sich im Berichtsjahr einerseits vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber der BMW Bank und anderseits die Verbindlichkeiten gegenüber der BMW AG. Gegenläufig erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Während die Bankverbindlichkeiten um - 0,9 Mio € und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um - 0,1 Mio. € gesunken sind, erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,6 Mio. €. Auf der Aktivseite steht einer Verringerung der Fahrzeugbestände um - 0,8 Mio € ein Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,4 Mio. € gegenüber.

Der Rückgang der Bilanzsumme um 6,8 % auf rd. 6,8 Mio. € resultiert im Wesentlichen hieraus. Weil das Eigenkapital durch den seit dem 1.1.2005 mit der EMDE Holding GmbH bestehenden Ergebnisabführungsvertrag unverändert ist, erhöhte sich dessen Anteil an der Bilanzsumme von 4,9 % auf 5,3 %.

b) Finanzlage

Der insbesondere durch den Abbau von Fahrzeugbeständen hervorgerufene Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit von 1,0 Mio. € wurde nahezu vollständig zur Tilgung von Finanzkrediten verwendet (- 0,9 Mio. €). Daneben wurde die Liquidität um 0,1 Mio. € verbessert.

Die Auto-Hansa GmbH konnte im Berichtsjahr erneu einen positiven Cashflow von rd. 624 T€ erwirtschaften, der um 475 T€ über Vorjahr liegt. Ursächlich hierfür ist fast ausschließlich der Ergebnisanstieg (vor Ergebnisabführung).

Ertragslage

Der Modell-Mix der Neufahrzeuge mit weiteren Modellneuheiten auf der einen Seite und dem Einsatz der umsatzstarken Modelle der 3er- Reihe auf der anderen Seite, bedingt ein wechselhaftes Verhalten in der Verkaufssteuerung. So müssen Margen verkaufsstützend verwendet werden, statt dass sie dem Ertrag zugutekommen. Im Gebrauchtfahrzeugverkauf verbesserte sich das Abteilungsergebnis mit - 0,1 % statt - 2,6 % DB3 vom Umsatz und absolut von ca. - 230.000 € auf - 12.000 € deutlich. Die im Jahre 2005 eingeführten und im Jahresverlauf 2006 fortgesetzten Kostensenkungsmaßnahmen haben nun gegriffen. Im Servicebereich übertraf 2006 die Nachfrage nach Reparaturen das Vorjahresniveau. Eine Steigerung des DB3 von 28,3 % auf 31,6 % und absolut von rund 428.000 € auf 503.000 € konnte verzeichnet werden. Vergleichbar konnte auch das Ergebnis im Teilevertrieb gesteigert werden.

Die angegebenen Zahlen sind der internen kurzfristigen Erfolgsrechung entnommen.

Bei einem Umsatzanstieg um 21,3 % erhöhten sich die Materialaufwendungen um 21,1 %. Zusammen mit einer Verringerung bei den anderen betrieblichen Erträgen ergab sich ein leicht unterproportionaler Anstieg des Rohertrages um 20,6 %. Wegen hoher Fixkostenanteile und Kostensenkungsmaßnahmen erhöhten sich die Betriebsaufwendungen nur unterproportional um 4,1 %, wodurch sich das Betriebsergebnis auf rd. 782 T€ erhöhte und damit um rd. 540 T€ über dem Vorjahreswert liegt.

Durch den Anstieg der Zinsen und aufgrund eines gestiegenen durchschnittlichen Warenbestandes reduzierte sich das Finanzergebnis um rd. - 22 T€ auf rd. - 263 T€.

Durch die körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft mit der EMDE Holding GmbH fallen seit dem Jahr 2005 keine laufenden Ertragsteuern mehr an.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung betrug insgesamt rd. 437 T€. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wurde dieser Gewinn an die EMDE Holding GmbH abgeführt.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Dezember 2006 wurde der Aufnahme eines neuen Gesellschafters in die EMDE Holding zugestimmt. Im Laufe des Jahres 2007 formieren sich die Autohäuser der Procar Automobile GmbH und die Betriebe der EMDE Gruppe zu einem der schlagkräftigsten BMW Vertragshändler in Deutschland mit dann 14 BMW Autohäusern, zwei BMW Motorradbetrieben, einem Hyundai Standort und zwei VW/Audi Autohäusern.

Die mit dem Zusammenschluss verbundenen positiven Effekte im Einkauf, bei den Kostenstrukturen und der Bündelung der Managementleistung sind Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Absicherung von Unternehmenserfolg und Arbeitsplätzen der Autohäuser.

5. Risikomanagement

Zur Identifikation, Bewertung und Dokumentation wesentlicher und bestandsgefährdender Risiken verwendet die Auto-Hansa GmbH ein zentrales Risikomanagementsystem, das durch folgende Prozesse gekennzeichnet ist:

Unternehmerische Entscheidungen werden aufgrund der jährlichen sowie der unterjährigen Planung getroffen. Dort werden die Chancen und Risiken der Geschäftsaktivitäten beurteilt und daraus Zielerreichungs- und Risikobegrenzungsmaßnahmen abgeleitet.

Über das gruppeneinheitliche Berichtssystem werden alle Entscheidungsträger rasch und umfassend über den Grad der Zielerreichung sowie über Markt- und Wettbewerbsveränderungen informiert. Durch die permanente Beobachtung wichtiger Erfolgsfaktoren werden Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt, so dass entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können.

Durch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit den verbundenen Unternehmen, wird sichergestellt, dass laufend innovative Ansätze und Ideen einfließen.

Die Auto-Hansa GmbH ist nicht in Gerichts- oder Schiedsverfahren verwickelt, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten.

Wie jedes andere Unternehmen ist auch die Auto-Hansa GmbH mit Gewährleistungsansprüchen konfrontiert. Zur Absicherung gegen derartige Ansprüche, insbesondere auf dem Gebrauchtfahrzeugsektor, hat die Auto-Hansa GmbH entsprechende Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgeschlossen. Ebenfalls risikoverringernd wirkt sich der hohe Produktstandard der angekauften Fahrzeuge aus, sowie die ausführlichen Eingangs- und Auslieferungsüberprüfungen der Fahrzeuge.

Derzeit sind keine Risiken zu erkennen, die bestandsgefährdend sein könnten, dennoch können Risiken nie vollständig ausgeschlossen werden. Denn im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit wird die Auto-Hansa GmbH auch im kommenden Geschäftsjahr mit uneinheitlichen Entwicklungen konfrontiert werden.

6. Branchenrisiken

Eine hohe Nachfrage nach Rohstoffen durch asiatische Märkte wirkt sich mit negativen Effekten auf den Ölpreis sowie auf die konjunkturelle Lage aus, und wird damit auch die Geschäftsentwicklung der Auto-Hansa GmbH negativ beeinflussen. Die markt- und steuerpolitisch beeinflusste Entwicklung der Benzinpreise wird sich weiterhin negativ auf die Vermarktung von hubraumstärkeren Fahrzeugen auswirken. Gleichzeitig wird ebenfalls durch die bestehende steuerpolitische Unsicherheit in Bezug auf Kraftfahrzeugsteuern und Mautgebühren der Kaufanreiz von Fahrzeugen verringert.

Die von der EU- Kommission getroffene Entscheidung über die Nachfolgeregelung der Gruppenfreistellungsverordnung für den Fahrzeugvertrieb (GVO) bringt gravierende rechtliche und strukturelle Veränderungen mit sich. So werden, um den hohen Ansprüchen der vom Herstellerwerk geforderten Qualitäts-, Sicherheits-, und Umweltstandards für Schauraum und Servicebereich gerecht werden zu können, bis zum Jahre 2008 erhöhte Investitionen in die Ausstattung des Geschäftes notwendig sein.

Mit dem zunehmenden Leasing- und Finanzierungsgeschäft wächst für die Auto-Hansa GmbH die Zahl der Fahrzeuge, die nach Ablauf des Vertrages bei der Auto-Hansa GmbH zur Vermarktung bleiben. Die Entwicklungen der Restwerte von Fahrzeugen werden deshalb kontinuierlich verfolgt und vor Abschluss von Verträgen prognostiziert.

Im Bereich der Informationstechnik (IT) schützt sich die Auto-Hansa GmbH gegen unberechtigte Datenzugriffe oder Datenmissbrauch durch technische Schutzmassnahmen wie den Einsatz von Virenscannern, Firewallsystemen, Zugangs- und Zugriffskontrollen, sowie Schutzmassnahmen, die sich auf Mitarbeiter, Anwendungen, Organisation und Systeme beziehen. Für die Mitarbeiter gibt es Schulungen und Richtlinien für den Umgang mit Informationen und Kundendaten generell sowie interne Regelungen zur sicheren Nutzung von Informationssystemen.

7. Voraussichtliche Entwicklung

Angesichts der oben beschriebenen Risikopotentiale, hauptsächlich die anhaltend hohen oder sogar noch weiter steigenden Ölpreise und die Stagnation an den Kapitalmärkten, ist eine spürbare und nachhaltige Belebung der Binnenwirtschaft nicht abzusehen. Eine geringe Wachstumsdynamik wird für die zweite Jahreshälfte 2007 erwartet.

Die Kernmarke BMW betreffend werden wir folgende Neuheiten erwarten: X5, 3er Cabrio, M5 Touring, 1er Dreitürer, 5er Facelift, M3 und 1er.

Die Marke MINI hatte Ende 2006 eine neue Fahrzeuggeneration vorgestellt, die im Mitte 2007 durch die Volumenmodelle One und die Dieselvariante ergänzt wird. Hier erhoffen wir uns aufgrund der guten Akzeptanz des MINI im Markt einen weiteren Ausbau unseres Marktpotentials.

Investitionen in die Schauraumausstattung und die technische Ausstattung des Servicebereiches werden steigen. Ebenso erhöhen werden sich die Aufwendungen für Fahrzeugpräsentationen und Werbung, aufgrund der begonnenen Ausweitung der Modellpalette und einer Vielzahl von Neueinführungen.

Gemäß den Branchenerwartungen kann man für 2007 aber davon ausgehen, dass sich die von der Auto-Hansa GmbH angebotenen Premiumsegmente im Fahrzeughandel besser entwickeln werden als die Volumensegmente des Fahrzeugmarktes.

 

Unna, den 27. Juni 2007

Heinrich Trimbusch

Heiko Emde

Thomas Nettesheim

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

31.12.2006
Vorjahr
T€
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte 1.020,00 3,2
2. Geschäfts- oder Firmenwert 21.496,00 23,5
22.516,00 26,7
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.260,00 67,8
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90.492,00 94,2
3. Miet- und Vorführwagen 1.054.983,72 843,6
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5,2
1.205.735,72 1.010,8
1.228.251,72 1.037,5
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 4.162.315,14 5.111,2
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.331.653,98 1.169,7
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 78.277,47 € (249,4 T€)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 113.324,74 15,3
5.607.293,86 6.296,2
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 10.459,42 8,9
6.846.005,00 7.342,6

Passiva

31.12.2006
Vorjahr
T€
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200,0
II. Gewinnvortrag 162.191,51 162,2
III. Jahresüberschuss 0,00 0,0
362.191,51 362,2
B. RÜCKSTELLUNGEN 119.100,00 78,6
C. VERBINDLICHKEITEN 6.346.581,08 6.887,3
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 4.789.185,52 € (5.720,9 T€)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 646.199,95 € (0,0 T€)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 18.132,41 14,5
6.846.005,00 7.342,6

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006

2006
2005
T€
1. Rohergebnis 3.860.329,33 3.207,1
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 1.286.158,56 - 1.389,2
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 284.469,82 - 294,6
- 1.570.628,38 (- 1.683,8)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 164.515,84 - 163,8
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 1.424.888,70 - 1.131,7
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.498,60 4,0
davon an verbundene Unternehmen: 4.296,41 € (3,8 T€)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 267.635,47 - 245,4
davon an verbundene Unternehmen: 5.694,08 € (1,4 T€)
- 263.136,87 (- 241,4)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 437.159,54 - 13,6
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 169,12 - 0,8
9. Sonstige Steuern 52,19 - 0,9
10. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 15,3
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn - 437.380,85 0,0
12. Jahresüberschuss 0,00 0,0

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen stellt sich wie folgt dar:

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte 23.557,28 0,00 0,00 0,00 23.557,28
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 30.000,00 0,00 0,00 0,00 30.000,00
53.557,28 0,00 0,00 0,00 53.557,28
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 111.897,56 6.965,86 0,00 0,00 118.863,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.389,53 36.594,30 - 11.396,73 5.198,94 207.786,04
3. Miet- und Vorführwagen 947.544,54 1.129.589,82 - 905.758,64 0,00 1.171.375,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.198,94 0,00 0,00 - 5.198,94 0,00
1.242.030,57 1.173.149,98 - 917.155,37 0,00 1.498.025,18
Gesamt 1.295.587,85 1.173.149,98 - 917.155,37 0,00 1.551.582,46
Abschreibungen
01.01.2006
Zugänge
Abgänge
31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte 20.318,28 2.219,00 0,00 22.537,28
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 6.503,00 2.001,00 0,00 8.504,00
26.821,28 4.220,00 0,00 31.041,28
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 44.113,56 14.489,86 0,00 58.603,42
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.188,53 41.543,24 - 7.437,73 117.294,04
3. Miet- und Vorführwagen 103.922,49 104.262,74 - 91.793,23 116.392,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
231.224,58 160.295,84 - 99.230,96 292.289,46
Gesamt 258.045,86 164.515,84 - 99.230,96 323.330,74
Buchwerte
31.12.2006
31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Rechte 1.020,00 3.239,00
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 21.496,00 23.497,00
22.516,00 26.736,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 60.260,00 67.784,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 90.492,00 94.201,00
3. Miet- und Vorführwagen 1.054.983,72 843.622,05
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 5.198,94
1.205.735,72 1.010.805,99
Gesamt 1.228.251,72 1.037.541,99

Anhang zum 31. Dezember 2006

A. Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethode

Der Jahresabschluss zum 31.12.2006 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten enthalten auch die Anschaffungsnebenkosten. Skonti wurden, soweit in Anspruch genommen, von den Anschaffungskosten abgesetzt. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften vorgenommen.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurden ab dem Zugangsmonat linear abgeschrieben.

Die Zugänge des Berichtsjahres bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie den technischen Anlagen und Maschinen wurden ab dem Zugangsmonat nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer degressiv und, soweit die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen führt, linear abgeschrieben.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird nach den steuerrechtlichen Vorschriften über eine planmäßige Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu Netto-Anschaffungskosten von 410,00 € wurden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Miet- und Vorführwagen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um degressive Abschreibungen auf Basis einer 6-jährigen Nutzungsdauer, angesetzt. Wegen der Besonderheiten im Kfz-Gewerbe werden Wareneinsätze und Verkaufserlöse von Miet-, Geschäfts- und Vorführfahrzeugen abweichend von § 275 Abs. 2 Ziff. 4 HGB in den Positionen "Aufwendungen für bezogene Waren" und "Umsatzerlöse" ausgewiesen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie neue Kraftfahrzeuge und Ersatzteile wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Marktwert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der Gebrauchtfahrzeuge erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Schwacke-Werten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung von 1,25 % für das allgemeine Ausfallrisiko, Zinsverluste, Erlösschmälerungen sowie Mahn- und Beitreibungskosten u.a. bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 73,0 T€ eine Restlaufzeit von über 1 Jahr. Sämtliche anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als 1 Jahr.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichendem Maße.

Verbindlichkeiten wurden zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Gesellschafterin mit 525,4 T€.

B. Gewinn- und Verlustrechnung

Mit der EMDE Holding GmbH besteht seit dem 1.1.2005 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Demzufolge ist das Ergebnis an die EMDE Holding GmbH abzuführen und entsprechend ausgewiesen.

C. Sonstige Angaben

Sicherheiten für die Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 4.789.185,52 €.

Konto-Nr. Kreditinstitut Sicherheiten
9280989336 + 5003875859 BMW-Bank GmbH, München Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge/ Waren/ Einrichtungsgegenstände gemäß Rahmenkreditabkommen und Einzelfinanzierungsanträgen, Sicherheitentrennung zu den Hausbanken, Raumsicherungsübereignung für kompletten Gebrauchtwagenbestand und kompletten Ersatzteilbestand, Selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft der EMDE Holding GmbH über 800.000,00 €
893115 Stadtsparkasse Wuppertal Gleichbehandlungserklärung mit der Deutschen Bank AG sowie Einzelbürgschaften von Heiko Emde, Dirk Emde, Erika Emde, Thomas Nettesheim, Dr. Axel Voos und Heinrich Trimbusch über insgesamt 1.350.000 €

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

 

Mietaufwand für das betrieblich genutzte Grundstück für 2007 = 310 T€

 

Mietaufwand für Geschäftsausstattung für 2007 = 7 T€.

Mitarbeiter

Im Jahre 2006 waren durchschnittlich beschäftigt:

 

3 Geschäftsführer

28 Angestellte

15 Arbeiter

Mutterunternehmen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EMDE Holding GmbH, Wuppertal, einbezogen.

D. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Im Geschäftsjahr 2006 waren zu Geschäftsführern bestellt:

 

Heiko Emde, Kaufmann,

 

Thomas Nettesheim, Diplom-Ökonom,

 

Heinrich Trimbusch, Kaufmann.

Für die Mitglieder der Geschäftsführung wurden für die Tätigkeit im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 113 T€ gewährt.

 

Unna, 27. Juni 2007

Auto-Hansa GmbH

Geschäftsführung

Heiko Emde

Thomas Nettesheim

Heinrich Trimbusch

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Auto-Hansa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht seht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Wuppertal, den 28. Juni 2007

Dr. Breidenbach, Dr. Güldenagel und Partner KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Wollenhaupt, Wirtschaftsprüfer

ppa. Remmel, vereidigter Buchprüfer

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