TechnoTrend AGLiquidiert
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Historie
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TechnoTrend AGErfurtJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006Die TechnoTrend AG mit Sitz in Erfurt, Thüringen, ist ein führender Anbieter von Empfangsgeräten, welche die Anwendung von Breitbandtechnologien, insbesondere dem digitalen Fernsehen (DVB), mit dem Personalcomputer oder dem Fernseher ermöglichen. Ihre Produkte gibt es für fast alle heute maßgeblichen Übertragungswege: Breitbandkabel, Satellit und terrestrischer Empfang. Seit Entwicklung ihrer ersten PC-Karten für den Fernsehempfang im Jahr 1995 hat die Gesellschaft ein umfassendes Know-how erworben, Fernseh- und Computertechnik miteinander zu verknüpfen. Sie konnte sich deshalb als eines der aktuell innovativsten Unternehmen im Bereich IP-basierter Übertragung von Fernsehprogrammen (IPTV) etablieren. Die TechnoTrend AG erzielt ihre Umsätze vor allem in Europa, jedoch auch in erheblichem Maße in außereuropäischen Märkten wie zum Beispiel Südamerika. Die Kernkompetenz der TechnoTrend AG besteht dabei in der Entwicklung von innovativen und hoch qualitativen Produkten zu marktfähigen Preisen bis hin zur Reife für die Massenproduktion. Im Geschäftsmodell der Gesellschaft wird diese Kernkompetenz flankiert durch eine Vertriebsstrategie, welche sich an den Bedürfnissen der unterschiedlichen Kunden der AG (vor allem Operator, OEM/ODM-Partner, Retailer) ausrichtet. In der Vergangenheit setzte die Gesellschaft dabei ausschließlich auf den Vertrieb über Partner, zu denen Handelsunternehmen und im Projektgeschäft vor allem Netzbetreiber sowie Fernseh- oder Internet-Anbieter zählen. Im vierten Quartal 2006 wurde mit dem Aufbau einer neuen Vertriebsabteilung begonnen, um auch über den direkten Verkauf an Retailer und Einzelhändler die Marke "TechnoTrend" zu etablieren. Der Absatz über den in 2005 eröffneten Webshop, über welchen die TechnoTrend AG einen ausgesuchten Teil ihrer Produktpalette direkt an den Endverbraucher verkauft, kommt unterstützend hinzu. Außerdem bietet die Gesellschaft ihren Partnern Lizenzprogramme an, welche die kommerzielle Nutzung des Know-hows der TechnoTrend AG für deren eigene Produktion und eigenen Vertrieb ermöglichen. Zahlreiche, gut etablierte Partnerschaften mit weltweit verteilten Produktionsunternehmen vervollständigen die Outsourcingstrategie des Unternehmens ebenso wie umfangreiche partnerschaftliche Beziehungen mit Halbleiterherstellern, Anbietern von CA-Systemen und so genannten Content Aggregators. MarktumfeldDie Digitalisierung der Medien sowie die Vernetzung von TV, Radio und Computertechnik haben in den vergangenen Jahren sowohl bei den Anbietern dieser Inhalte wie auch in den Privathaushalten eine rasante Entwicklung erfahren. Nach der Neuordnung der Besitzstrukturen der deutschen Kabelnetze und dem Entstehen neuer Anbieter von Anwendungen für Breitbandtechnologien und dem damit weiterhin zunehmenden Bedarf an immer größeren Übermittlungskapazitäten gehen wir von einem zukünftig weiter starken Wachstum für Breitbanddienste aus. Der Zugang zu den neuen Breitbanddiensten mit dem Personalcomputer oder konventionellen Fernsehgeräten sowie die Integration von Internet-Dienstleistungen und Fernsehen setzen die Ergänzung der jeweiligen Endgeräte bei dem Nutzer durch Hard- und Software voraus, wie sie die Gesellschaft mit ihren dem DVB-Standard entsprechenden PCI-Karten, USB- und Set-Top-Boxen sowie ihren integrierbaren Fernsehmodulen anbietet. Mit der Erweiterung ihrer Produktpalette um HDTV - sowie netzwerkfähige Empfangsgeräte - erfüllt die Gesellschaft nach unserer Einschätzung die derzeit wichtigsten Anforderungen des Marktes an diese Zugangstechnologien. Die EU-weit geplante Umsetzung einheitlicher Standards für die Verbreitung digitaler Rundfunk- und TV-Angebote und der damit verbundene weitere Ausbau der Breitbandinfrastruktur lässt in den Staaten der Europäischen Union ein stabiles Wachstum des Marktes für die Produkte der Gesellschaft erwarten. Nur falls die technologische Entwicklung in einzelnen Staaten dauerhaft hinter den Einschätzungen der Branche zurückbleibt, wird die Nachfrage nach Breitbandprodukten möglicherweise nicht mit diesen Erwartungen Schritt halten. International ist ebenfalls eine Zunahme des Bedarfs an breitbandfähigen Produkten zu verzeichnen. Insbesondere die forcierte Einführung dieser Technologie in südamerikanischen Staaten führte zu einer spürbaren Erhöhung der Nachfrage in dieser Region, in welcher unsere Gesellschaft bei ihrem Märkteintritt im Jahr 2006 auf Anhieb erhebliche Marktanteile gewinnen konnte. WettbewerbIm Bereich Set-Top-Boxen für Fernseher kann die TechnoTrend AG von ihren langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der PC-Technologie profitieren und sich damit bei der immer weiter wachsenden Vernetzung von Fernseh- und Computertechnologie gegenüber einer großen Zahl etablierter Wettbewerber am Markt erfolgreich behaupten. Dieser Wettbewerbsvorteil drückt sich in den vergangenen Jahren durch stark gestiegene Verkaufszahlen von Set-Top-Boxen des Unternehmens aus und wird zukünftig weiter zum Tragen kommen. Wir gehen davon aus, dass die TechnoTrend AG ihre Position durch innovative Entwicklungen auf den Gebieten IPTV und interaktives Fernsehen, die die nächste Stufe der Kombination von TV und PC darstellen, weiter ausbauen kann. Im Bereich der PC-orientierten Produkte hat sich der Wettbewerb im Geschäftsjahr 2006 etwas verschärft. Wenn auch nach wie vor nur wenige wesentliche Anbieter für PC-Einsteckkarten auf dem Markt präsent sind, so hat die zunehmende Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens zu einem Boom bei den Angeboten entsprechender USB-Hardware geführt. Der Erfolg der TechnoTrend AG hängt wesentlich von unserer unternehmenseigenen Technologie ab. Der Schutz der unternehmenseigenen Technologie wird gewährleistet durch die Verpflichtung der Mitarbeiter zur Verschwiegenheit, die Bestandteil der Arbeitsverträge ist, und Geheimhaltungsvereinbarungen, welche die Gesellschaft mit ihren Geschäftspartnern schließt. Daneben hat die Gesellschaft Patente für einzelne Technologien angemeldet. Trotz der Anstrengungen zum Schutz ihrer Technologie sind Versuche Dritter nicht ausgeschlossen, Bestandteile der Produkte der Gesellschaft zu kopieren, den Schutz durch andere Lösungsansätze zu umgehen oder darin enthaltenes Know-how anderweitig zu nutzen, was eine nachteilige Auswirkung auf die Wettbewerbsposition der Gesellschaft haben könnte. Weitere Schutzmaßnahmen und Warnsysteme sind vor allem auch hinsichtlich der IT-Sicherheit des Unternehmens ergriffen bzw. installiert worden, um ungerechtfertigte Zugriffe auf die Daten der Gesellschaft auch weiterhin erfolgreich zu unterbinden. Geschäftsverlauf in 2006Der Verkauf von Produktionslizenzen nahm in 2006 um mehr als 70 % gegenüber 2005 zu und übertraf die Planung damit um mehr als 85 %. Mit T€ 6.464 konnte der Anteil des Lizenzgeschäftes auf über 15 % des Gesamtumsatzes des Unternehmens gesteigert werden (9,5 % in 2005). Dieser Zuwachs mindert die Abhängigkeit der TechnoTrend AG von der Preisentwicklung für TV-Receiver und wirkt sich positiv auf die Risikostruktur der Gesellschaft aus. Von der Umstellung auf Lizenzverkäufe in 2006 waren unter anderen auch unsere wichtigsten EU-Märkte Portugal und Großbritannien umfasst, was einen nominalen Umsatzrückgang in diesem Gebiet um nahezu zwei Drittel des Vorjahres bedingte. Es konnten auch neue Märkte innerhalb der EU erschlossen werden. So wurden in Frankreich Produktionslizenzen für T€ 1.000 abgesetzt, in Polen konnte ein Umsatz von T€ 967 und in Belgien von T€ 547 erzielt werden. Der Inlandsumsatz konnte in 2006 um ca. T€ 7.000 auf T€ 23.202 gesteigert werden. Dabei wurden zwar die Umsatzziele mit den Pay-TV-Anbietern von T€ 9.530 trotz der Fußballweltmeisterschaft um ca. T€ 2.573 verfehlt. Auch die Verbreitung des digitalen Kabelfernsehens in Deutschland blieb auch in 2006 noch hinter den Erwartungen zurück und geplante Umsätze mit führenden Kabelnetzbetreibern wurden daher nur teilweise realisiert. Dies wurde jedoch mehr als kompensiert vor allem durch die Zunahme der Verkäufe über unseren deutschen Retailpartner Sojitz. Sojitz war in 2006 mit einem Volumen von T€ 7.808 der wichtigste Kunde der TechnoTrend AG und hat umfangreiche Geschäfte mit Endkunden in Großbritannien, Finnland und anderen Staaten der EU mit Produkten der TechnoTrend AG abgewickelt. Im Geschäftsjahr 2006 konnten außerdem wichtige Märkte in Südamerika erschlossen werden. Mit Tochterunternehmen der Telefonica Spanien in Chile, Peru und Kolumbien sowie einem Provider in Brasilien konnte insgesamt einen Umsatz von T€ 15.047 erzielt werden. Über ein neu eröffnetes Büro in Brasilien werden wir unsere Position in dieser Region festigen und in der Zukunft weiter ausbauen. Insgesamt konnten die Umsatzziele für 2006 i.H.v. T€ 31.402 für Warenverkäufe und T€ 3.432 für Lizenzverkäufe beide übertroffen werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist eine Umsatzsteigerung von T€ 2.710 auf insgesamt T€ 42.210 zu verzeichnen. Der Anteil der Umsätze aus reinen Materialverkäufen (Bauteile, Fernbedienungen und Netzteile) mit geringer Wertschöpfung ist wie schon in 2005 gegenüber dem Vorjahr um ca. T€ 1.000 gesunken und betrug im Geschäftsjahr 2006 T€ 4.341. Bereinigt um diese Warenverkäufe betrug der Umsatz in 2006 für Produkte der Gesellschaft T€ 37.869. Die positive Umsatzentwicklung ist in erster Linie auf die schwerpunktorientierte Neustrukturierung und die konsequente Ausdehnung unserer Vertriebswege über den EU-Binnenmarkt hinaus zurückzuführen. Der Verkauf von Produktionslizenzen wurde in 2006 weiter ausgebaut und ist ein stabiler und wichtiger Bestandteil unseres Umsatzes geworden. Insbesondere auf dem europäischen Markt ist dieses Geschäftsmodell fast vollständig an die Stelle der in den vergangenen Jahren üblichen Warenverkäufe getreten. Mit T€ 7.434 lag der Rohertrag um ca. 25 % über dem des vorangegangenen Geschäftsjahres und beträgt 17,6 % des Umsatzes gegenüber 15,1 % in 2005. Neben einer positiven Preisentwicklung im Bereich der PC-Produkte und den guten Margen des umsatzstarken Marktes in Südamerika ist die Ertragslage des Unternehmens insbesondere durch das Lizenzgeschäft getragen. Außerhalb dieser Bereiche hat sich der Preisdruck bei den von der Gesellschaft hergestellten Produkten weiter verschärft, sodass die erzielbaren Margen vor allem auf dem einheimischen Markt zurückgegangen sind. Bereinigt um die Lizenzverkäufe war deshalb ein Rückgang des Rohertrages um etwa 2,15 % festzustellen. Bei den Vorräten waren für fertige Produkte, die nach der Insolvenz der Lorenzen GmbH nicht mehr abgeflossen sind sowie für Reichweitenabschläge auf einzelne Lagermaterialien Abwertungen in Höhe von T€ 333 vorzunehmen. Weiterhin musste für offene Forderungen gegen die Lorenzen GmbH eine Einzelwertberichtigung über T€ 213 eingestellt werden. Die Kostensituation der Gesellschaft wurde außerdem durch die weiterhin vorzunehmende hohe Abschreibung auf den bei der Verschmelzung der TechnoTrend AG und der TechnoTrend Systemtechnik GmbH als Sacheinlage eingebrachten Firmenwert und eine Zollnachzahlung aus früheren Jahren, die die entsprechenden Rückstellungen überstieg, belastet. Zur Sicherung der Liquidität des Unternehmens wurde der bei der Dresdner Bank AG aufgenommene Kontokorrentkredit über T€ 3.000 um ein Jahr verlängert. Die zur Absicherung übergebene Bürgschaft der NOVABASE S.A. ein über die Beteiligung an der TechnoTrend Holding B.V. mit der TechnoTrend AG verbundenes Unternehmen, wurde entsprechend prolongiert. Weiterhin konnten mit der Octal TV S.A. Vorauszahlungen auf Bestellungen vereinbart werden. Erwarteter Geschäftsverlauf in 2007Der Vorstand rechnet für 2007 mit einem Umsatz von insgesamt über 62 Millionen Euro. Dieser Planumsatz wurde vor allem auf der Basis von Planzahlen der Kunden der Gesellschaft, die unter anderem in entsprechenden Plangesprächen bekannt gegeben wurden, ermittelt. Das Management geht dabei geografisch von einer merklichen Belebung der Verkäufe in Deutschland sowie von einer erheblichen Steigerung der Verkaufszahlen im Bereich Retail aus. Um Planausfälle kompensieren zu können, wurden alle geplanten Einzelumsätze noch einmal um mindestens 20 % herabgesetzt. Kosten für 2007 wurden auf der Basis der Erfahrungen in 2006 budgetiert. Sie enthalten für 2007 die Erwartung, dass die Gesellschaft durch die Verteilung von Produktionsaufträgen auf mehrere Anbieter ihre Herstellungskosten weiter absenken kann. Der Vorstand geht auf Grundlage der vorbezeichneten Erwartungen insgesamt von einer stabilen Ertragslage und der Erzielung eines hohen Jahresgewinns in 2007 aus. Die geplante Verbesserung der Ertragslage ist insbesondere dann möglich, wenn im Bereich Set Top Boxen der Preiskampf zum Erliegen kommt und auf dem geplanten Umsatzniveau infolge der vorgenannten Kostensenkungsmaßnahmen höhere Margen als in 2006 realisiert werden können. RisikenEntscheidend für den Erfolg der Gesellschaft wird sein, dass sie Entwicklung und Herstellung ihrer Produkte sowie vor allem die Finanzierung des Betriebskapitals auch unter den Bedingungen eines geringeren Umsatzes absichern kann. Dabei müssen vor allem auch die internen Prozesse des Unternehmens gestrafft und den Anforderungen des in den zurückliegenden Jahren schnell und stark gewachsenen Unternehmens angepasst werden. Die Gesellschaft ist für ihre Umsatzziele außerdem von Partnern abhängig, mit denen sie bei Zulieferung, Produktion und Vertrieb zusammenarbeitet und die ihre Kapazitäten flexibel den Erfordernissen der Gesellschaft anpassen müssen. Zeichnet sich ab, dass einzelne Partner die von der Gesellschaft geforderte Flexibilität nicht aufweisen, kann die Gesellschaft gezwungen sein, leistungsstärkere Partner zu finden, welche die betreffenden Funktionen übernehmen. Dies kann zu einer Beeinträchtigung der Entwicklung der Gesellschaft führen und die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Außerdem ist zur Realisierung der geplanten Umsätze vorübergehend weiter die lückenlose Finanzierung des einzusetzenden Kapitals durch die verbundenen Unternehmen OctalTV und NOVABASE notwendig. Die Liquidität des Unternehmens ist bei Realisierung der geplanten Umsätze und Kosten sowie im Zusammenhang mit der Prolongation des aktuellen Bankkredits über den März 2007 hinaus sowie bei Unterstützung durch die NOVABASE im zugesicherten Rahmen hinreichend gesichert, soweit die Kunden der Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen mit branchenüblicher Pünktlichkeit nachkommen. Aufgrund der Anzahl der Produkte und Wettbewerber, die Breitbandtechnologien entwickeln, herstellen und vertreiben, sowie aufgrund der Tatsache, dass sich die Produktfunktionen verschiedener Branchen überschneiden, kann trotz regelmäßigem Screenings nicht ausgeschlossen werden, dass die Produkte der Gesellschaft Schutzrechte Dritter verletzen. Aufgrund solcher Schutzrechtsverletzungen kann die Gesellschaft dem Inhaber zu Schadensersatz verpflichtet sein. Zudem ist es möglich, dass die Gesellschaft bestimmte Produkte künftig nur noch gegen Entrichtung einer Lizenzgebühr vertreiben darf. Sollte es der Gesellschaft in solch einem Fall nicht gelingen, sich mit dem Rechtsinhaber auf eine angemessene Lizenzgebühr zu einigen, muss sie die Konstruktion des Produktes entsprechend verändern, wodurch Entwicklungskosten in beträchtlicher Höhe entstehen können. Dies kann erhebliche nachteilige Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und damit auf ihre Finanz- und Ertragslage haben. Chancen für die Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich insbesondere aus der voraussichtlich anhaltenden Belebung des DVB-Marktes durch weitere, konsequente Umsetzung des Lizenzierungsmodells und damit einhergehender Entlastung des Working-Capital-Bedarfes der TechnoTrend AG sowie durch einen Anstieg der Preise auf den Märkten der Gesellschaft. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenAufgrund der mittel- und unmittelbaren Beteiligung der Novabase am Grundkapital unserer Gesellschaft ist ein Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) nach § 312 AktG erstellt worden. Am Schluss dieses Berichtes haben wir erklärt: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."
Erfurt, den 19. Februar 2007 Der Vorstand Dr. Heiko Kieser Michael Pauli Bilanz zum 31. Dezember 2006Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens(Anlagenspiegel)
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 8 Jahre; lineare Methode) vermindert. Der Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass das erworbene Know-how innerhalb dieses Zeitraumes verbraucht wird. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 220.456,06 EUR ausgewiesen. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 5.263.320 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert zu 1,00 EUR/Stück eingeteilt. Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag aus dem Geschäftsjahr 2005 in Höhe von 5.087.745,72 EUR enthalten. Rückstellungen für Pensionen Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung der neuen Richttafeln 2005G von Heubeck und eines Rechnungszinsfußes von 6 % ermittelt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht berechnete Ware (T€ 2.358), für Lizenzverpflichtungen beziehungsweise damit gegebenenfalls im Zusammenhang stehende Rechtsstreitigkeiten (T€ 2.208) und für Gewährleistungen (T€ 304). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 2.230 das von der Octal TV - E.S. TV Interactiva S.A., Lissabon, gewährte Darlehen und im Übrigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen in Höhe von T€ 447 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nicht kündbaren Miet- und Leasingverträgen. Das Bestellobligo beläuft sich auf T€ 3.216. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsätze verteilten sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Auflösungen von Rückstellungen früherer Jahre (T€ 253) und Erträge aus Kursdifferenzen (T€ 443). Sonstige AngabenAufsichtsrat
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhielten für ihre Tätigkeit im Jahr 2006 Bezüge in Höhe von T€ 21. Vorstand
Herr Dr. Heiko Kieser ist einzelvertretungsberechtigt. Die Vorstandsvergütung betrug im Jahr 2006 insgesamt T€ 303. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres neben dem Vorstand vollzeitig beschäftigten Mitarbeiter:
Die TechnoTrend AG wird in den Konzernabschluss der Novabase S.G.P.S., S.A., mit Sitz in Lissabon, Portugal, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Handelsregister Lissabon, Portugal (Conservatória do Registo Comercial de Lisboa), offen gelegt.
Erfurt, den 19. Februar 2007 Der Vorstand Dr. Heiko Kieser Michael Pauli Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TechnoTrend AG, Erfurt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Erfurt, den 27. Februar 2007 PricewaterhouseCoopers
Stockmeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Peters, Wirtschaftsprüfer |
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