NJW Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Machiel Lagerweij seit 13.1.2015 | Geschäftsführer |
Elisabeth Maria Hoebe seit 6.12.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
MS Mode Nederland B.V. | 18.18% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MS Mode GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 2013(1) Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Zum Abschlussstichtag ist die MS Mode GmbH, Essen, eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB i. V. m. § 267 teilweise Gebrauch gemacht. Zur Erhöhung der Klarheit der Darstellung wurde in die Gewinn- und Verlustrechnung als Zwischensumme das betriebliche Ergebnis eingeführt. Zum Bilanzstichtag besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 19.589 (Vorjahr: TEUR 19.730). Es besteht eine von der MS Mode B.V., Amsterdam/Niederlande, gegenüber der MS Mode GmbH am 18. Dezember 2013 ausgesprochene und bis zum 31. Dezember 2015 befristete, der Höhe nach unbeschränkte Patronatserklärung. Hiermit verpflichtet sich die MS Mode B.V. die MS Mode GmbH finanziell so mit Liquidität und Kapital auszustatten, dass die MS Mode GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren gegenwärtig bestehenden und allen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen gegenüber sämtlichen Gläubigem nachzukommen. Der Jahresabschluss ist daher unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Der Fortbestand der Gesellschaft ist abhängig von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung seitens der MS Mode B.V. Mit der MS Mode B.V., Amsterdam/Niederlande, ist mit Wirkung zum 1. Februar 2006 ein Sales Agreement abgeschlossen worden. Durch diese Vereinbarung wird das Ergebnis der MS Mode GmbH vor Zinsen und Steuern (betriebliches Ergebnis) auf 2,0 % (i. Vj. 3,1%) der Nettoumsatzerlöse angepasst. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr Rechnungen in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 291) von der Muttergesellschaft erhalten. (2) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, längstens jedoch über die (Rest-) Laufzeit der Mietverträge der betreffenden Filialen. Sie betragen für:
Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 150 werden im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam erfasst. Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von über EUR 150 bis zu EUR 1.000 werden in einem Sammelposten erfasst. Der Sammelposten wird über einen Zeitraum von fünf Jahren ratierlich abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Logistikkosten und weiterer Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips sowie der erwarteten Verwertbarkeit und Marktfähigkeit angesetzt. Das Altersstrukturrisiko wird von der MS Mode B.V., Amsterdam/Niederlande, getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Einzelrisiken angesetzt. Die Liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 G und eines Zinssatzes von 4,90 % p. a. ermittelt. Hierbei wurden eine Einkommenserhöhung von 2 %, eine/Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze von 2 %, eine jährliche Rentenanpassung von 1,5% und eine Fluktuation von null berücksichtigt. Die Rückstellung für Altersteilzeit wurde nach den Grundsätzen des IDW RS HFA 3 bewertet. Hierbei wurde sowohl der Gehaltstrend als auch der Rechnungszins mit 0,0 % bewertet, da die durchschnittliche Restlaufzeit aller Altersteilzeitverpflichtungen zum 31. Dezember 2013 weniger als ein Jahr beträgt. Als Rechnungsgrundlage bei der Berechnung der Rückstellungen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck verwendet. Unter Anwendung von § 246 Abs. 2 HGB wurden die Zeitwerte von Anteilen an Investmentfonds zur Sicherung der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 235 am Stichtag mit den entsprechenden Rückstellungen von TEUR 259 saldiert. Aufwendungen in Höhe von TEUR 4 wurden mit Erträgen von TEUR 258 im Personalaufwand verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. (3) BilanzerläuterungenAnlagevermögenEine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. Im Geschäftsjahr 2013 wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 96 vorgenommen (Vorjahr: TEUR 2). ForderungenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 82, Vorjahr: TEUR 50) bestehen gegen die Gesellschafterin MS Mode Nederland B.V., und resultieren aus weiterbelasteten Personalkosten. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten im Wesentlichen mit TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) gezahlte Mietkautionen. Die gezahlten Mietkautionen gelten hierbei als Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive RechnungsabgrenzungDie aktive Rechnungsabgrenzung in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 32) umfassen überwiegend Abgrenzungen für Miet- und Nebenkosten. SteuerrückstellungenUnter Berücksichtigung des Sales Agreements mit der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam, wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 141 (i. Vj. TEUR 372) erzielt. Die Steuerrückstellung hat sich durch die Anpassung für Vorjahre um TEUR 19 verringert. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rückbaumaßnahmen in Höhe von TEUR 678 (Vorjahr: TEUR 512), Abfindungen für Hauptverwaltung und Shops über TEUR 155 (Vorjahr: TEUR 0) sowie mit TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) Verpflichtungen aus dem in der Vergangenheit beschlossenen Restrukturierungsplan. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 21.003 (Vorjahr TEUR 20.692) gegenüber der Gesellschafterin der MS Mode BV. und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die MS Mode GmbH bedient diese Verbindlichkeit je nach ihrer finanziellen Situation. Die MS Mode BV. hat gegenüber der MS Mode GmbH eine bis zum 31. Dezember 2015 befristete, der Höhe nach unbeschränkte Patronatserklärung ausgesprochen. Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 667 (Vorjahr: TEUR 545) enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 399 (Vorjahr: TEUR 363) und mit TEUR 179 (Vorjahr: TEUR 155) offenstehende MS Kundengutscheine. Sämtliche sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (4) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Gesellschaft erzielt Umsatzerlöse ausschließlich im Inland. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: MS Deutschland Produktgruppen
MaterialaufwandDie Reduzierung des Materialaufwands um TEUR 302 auf TEUR 9.751 resultiert sowohl aus rückläufigen Umsätzen als auch aus günstigerem Einkauf. Ebenso Einfluss nahm die Transferpreisrechnung der MS Mode Nederland B.V. TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 291) im Rahmen des Sales Agreements. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 306 (Vorjahr: TEUR 458) enthalten im Wesentlichen mit TEUR 177 (Vorjahr: TEUR 173) Mieterlöse und TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 43) Erträge aus Weiterbelastung von Intercompany Gehältern. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 6.526 (Vorjahr: TEUR 6.400) entfallen im Wesentlichen auf Mietaufwendungen TEUR 4.291 (Vorjahr: TEUR 4.338), Strom, Gas, Wasser sowie sonstige Nebenkosten TEUR 918 (Vorjahr: TEUR 904), Verwaltungsaufwendungen TEUR 495 (Vorjahr: TEUR 559), Instandhaltungsaufwendungen TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 126), Werbe- und Reisekosten TEUR 239 (Vorjahr: TEUR 241). ZinsaufwandDer Zinsaufwand in Höhe von TEUR 303 resultiert zum einen aus einer am 2. Januar 2013 geschlossenen Vereinbarung mit der MS Mode B. V., Amsterdam/Niederlande, wonach sich die Verbindlichkeit gegenüber der MS Mode B. V,, Amsterdam/Niederlande, mit jährlich 1% verzinst. Zum anderen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung für langfristige Rückstellungen in Höhe von TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 31) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom ErtragIm Jahr 2013 sind Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 93) angefallen. (5) Sonstige PflichtangabenLatente SteuernDie Berechnung der latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 HGB beruht auf temporären Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Bilanzansatz bei Rückstellungen für Pensionen, Altersteilzeitverhältnissen sowie Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. Bei der Bewertung wurde ein Steuersatz von 32,0 % zu Grunde gelegt. Das Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. Darüber hinaus unterbleibt ein Ansatz aktiver latenter Steuern auf Basis steuerlicher Verlustvorträge. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Sämtliche Mitarbeiter sind Angestellte. GeschäftsführungElisabeth Maria Hoebe, Soest, Niederlande, CFO der MS Mode B.V., Amsterdam/Niederlande, Jacob Nicolaas Scheffers, Baam, Niederlande, CEO der MS Mode B.V., Amsterdam/Niederlande. Die Geschäftsführung erhielt für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 15.143 (i. Vj. TEUR 14.804), wovon TEUR 14.912 (i. Vj. TEUR 14.510) Verpflichtungen aus Raummietverträgen betreffen. Die Fälligkeit stellt sich wie folgt dar:
GewinnverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung Vorschlägen, den zum 31. Dezember 2013 ausgewiesenen Jahresüberschuss von EUR 141.337,53 mit dem Verlustvortrag zu verrechnen. Mutterunternehmen und KonzernabschlussDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der MS Mode Group B.V., Houten/Niederlande, einbezogen. Dieser Konzernabschluss, der den kleinsten Kreis von Unternehmen betrifft, wird bei der Kamer van Koophandel unter der Registernummer 51331012 veröffentlicht. Der Konzernabschluss, der den größten Konsolidierungskreis umfasst, wird durch die Excellent Retail Brands B.V., Houten/Niederlande, aufgestellt und bei der Kamer van Koophandel unter der Registernummer 30218126 veröffentlicht.
Essen, den 30. Mai 2014 MS Mode GmbH, Essen Elisabeth Maria Hoebe Jacob Nicolaas Scheffers Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2013
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundlagen der Gesellschafta. Geschäftsmodell der GesellschaftDie MS Mode GmbH betreibt den Einzelhandel mit Damenoberbekleidung. Der Verkauf erfolgt in angemieteten Räumen. Die Gesellschaft unterhielt zum 31. Dezember 2013 insgesamt 39 Filialen. Im Geschäftsjahr 2013 wurde, bedingt durch einen Umzug innerhalb eines Centers, eine Filiale geschlossen und neu eröffnet. Nahezu sämtliche Waren wurden von der Muttergesellschaft MS Mode B. V., Amsterdam/Niederlande, bezogen. Die Filialen werden unmittelbar durch die Muttergesellschaft beliefert. Die Verwaltung befindet sich in angemieteten Räumen in Essen. b. ZielgruppeDie MS Kundin ist die Frau Anfang dreißig, mitten im Leben stehend und jung geblieben. Sie liebt das Leben, ist sozial engagiert, hat sich einen stabilen Freundeskreis aufgebaut und weiß, was sie will. Für ihre feminine Figur bevorzugt sie eine Mode, die trendfolgend jedoch zugleich up to date ist, gern auch in den aktuellen, femininen Farben, mit aktuellen Drucken und Details in weichen Materialen die ihre Figur schmeichelnd umspielt. Ihre Kleidung sollte bequem und modisch sein, wichtig ist ihr eine optimale Passform auch in den großen Größen. Sie legt Wert auf bequeme Outfits, diese Kombinationen sollte sie zu vielen unterschiedlichen Gelegenheiten tragen können. So sollte die Mode sowohl für die Freizeit als auch für den Beruf oder auch festlichere Anlässe geeignet sein. Aber auch der leichte Glamour Effekt findet immer mehr Bedeutung. Unsere Kundin wird modemutiger, kombiniert Bekanntes mit Neuem und findet immer mehr Spaß und Freude am Mix and Match der unterschiedlichen Stile, Formen und Farben. Nach wie vor ist unsere Kundin jedoch weiter sehr an Basic Artikeln interessiert. Die Artikel sollten jedoch von der Materialbeschaffenheit komfortabler und modischer sein. Diese kann sie optimal mit der Modekollektion kombinieren. Auch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist unserer Kundin nach wie vor wichtig, wobei sie mittlerweile viel Wert auf eine verantwortungsvolle Produktion legt, genauso wie auf gute Qualität. Mehr und mehr kommt jedoch das Thema Mode und up to date sein für sie mit ins Spiel. Unsere Kundin ist gern bereit, für eine bessere Qualität in Kombination mit modischer Optik und hohem Tragekomfort auch einen höheren Preis zu bezahlen. Die MS Mode Kundin ist eine "Schaufensterbummlerin", und sie lässt sich auch gern von TV-Werbung und Fashion Magazinen inspirieren. Eine attraktive Warenpräsentation ist ihr wichtig. Keylooks möchte sie gem deutlich herausgestellt bekommen, so erhält sie schnell einen Überblick über die Trends der Saison. Dabei legt unsere Kundin viel Wert auf freundliche, aufmerksame, nicht aufdringliche Beratung, die ihr die Auswahl ihres neuen Outfits deutlich erleichtert. 2. WirtschaftsberichtIm Geschäftsjahr 2013 haben wir weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingeleitet. Durch die optimierten Kostenstrukturen, die weitere kommerzielle Ausrichtung unserer Warenpräsentation, eine weiter angepasste Einkaufsstrategie und die weiteren Veränderungen in den Filialteams, in den ertragsreichsten Filialen, wurde die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft gestärkt. Diese Maßnahmen bildeten die Basis, um aus eigener Kraft weiter positive Jahresergebnisse erzielen zu können. a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung2013 schließt der Modehandel mit einem Minus von 2% ab. Dies ist nach 2012 das zweite Jahr in Folge mit einem Minus von 2%; Umsatz, Kosten und Ertragssituation -alles hat sich bei der Mehrheit der Modehändler verschlechtert. Der deutsche Textileinzelhandel DOB hat das Geschäftsjahr mit einem Umsatzminus von 2% abgeschlossen. Selten passten in einem Jahr Wetter und Saisonrhythmus so wenig zusammen wie im vergangenen Jahr. Düsteres Winterwetter im Februar und März, Schmuddelwetter im April, ein verregneter Mai. Überschwemmungen im Juni, hochsommerliche Hitze im Juli und August, Spätsommer im September und vor allem im Oktober. Einzig der November passte mit seinen Temperaturen gut zum Sortiment. Auf wirkliches Winterwetter im Dezember warteten erneut alle vergebens. Der Januar startete mit einem deutlichen Minus von 6%, im Februar verlor der Handel weitere 2% zum Vorjahr und im März nochmals drastisch mit -10%. Nach drei Monaten summierte sich der Umsatzrückgang auf durchschnittlich minus 6%. Im April und im Mai wurde zwar jeweils ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt, dies wurde jedoch im Mai mit drastischen Reduzierungen erkauft. Der Juni war der erste Monat einer positiven Steigerung von 1%, das Halbjahr endete jedoch mit kumuliert -3%. Somit beendeten 60% der Händler das erste Halbjahr mit einem deutlich schlechteren Ertrag, 18% der Händler mit einem gleichen Ertrag wie im Vorjahr und 22% der Händler stiegen im ersten Halbjahr mit einem besseren Ertrag als in 2012 aus. Insgesamt sahen 94% der Händler im schlechten Wetter den Grund für das schwache Ergebnis, 71% machten die zudem rückläufige Kundenfrequenz verantwortlich, 54% nennen zusätzlich die Konkurrenz durch Online-Shops als Grund für den Umsatzrückgang. Es folgte ein Juli mit -1%, ein August mit +1%, ein September mit einem pari und ein Oktober mit -3%. Der November war stark mit +5%, dies entstand jedoch lediglich durch den Kalendereffekt -der November hatte fünf Samstage, inklusive dem ersten Adventssamstag. Dieser fehlte dann jedoch im Dezember, sodass hier lediglich ein Ergebnis von -4% zum Vorjahr realisiert werden konnte. Das Wetter passte bis auf den Monat November nicht zu den Sortimenten auf der Fläche, aber vor allem fehlte eine hohe Kundenfrequenz. Dies zeigt sich auch im Tagerumschlag, dieser ist bei 36% der Händler gesunken. Einzig der durchschnittliche Umsatz je Kauf ist in 2013 bei 78% der Händler gestiegen. Der gehobene Markt schloss mit einem Minus von 5%, der Markt der Mitte mit einem Minus von 2%, und der Preismarkt lag mit minus 3% unter dem Vorjahresergebnis. Nahezu identisch sind die Umsatzrückgänge an den verschiedenen Standorten, so waren hier die Geschäftslagen leicht außerhalb und die 1-b-Lagen mit einem Minus von 4% die Verlierer des Geschäftsjahres. 1a Geschäftslagen genau wie die Einkaufscenter erzielten ein Minus von 3%. In Orten mit einer Größe von bis zu 10.000 Einwohnern wurde ein Minus von 2% erzielt, in Orten mit bis zu 30.000 Einwohnern ein Minus von 3%, bis 100.000 Einwohnern ein Minus von 3% und in Orten über 100.000 Einwohnern sogar ein Minus von 4%. Die Entwicklung nach Geschäftstypen ist bei DOB (Damenoberbekleidung)-Spezialisten mit -4 %, bei den Modehäusern mit - 3%, den Young-Fashion Spezialisten mit -6 % sowie den Textil- und Kaufhäusern mit einem Minus von 3% recht unterschiedlich ausgefallen. Auch regional gibt es leichte Unterschiede, so schloss der Norden mit -5 % der Süden mit -2%, der Osten mit -2% und der Westen mit -3% zum Vorjahr ab. Die Mitbewerbersituation auf dem deutschen Markt hat sich im Geschäftsjahr 2012 für MS kaum verändert. Das Wachstum im Online-Handel hält weiter an und wird im Durchschnitt mit +5% beziffert. b. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnverändert Bestand hat das am 24. Januar 2007 mit Wirkung ab dem 1. Februar 2006 mit der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, geschlossene Sales Agreement, das die Geschäftsbedingungen und Konditionen zwischen den beiden Firmen festlegt. Dieses Sales Agreement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn keine der beiden Vertragsparteien zum Ende des Geschäftsjahres kündigt. Im Geschäftsjahr ist keine Kündigung erfolgt. In diesem Sales Agreement sind die Verpflichtungen beider Parteien zur Lieferung und zum Verkauf von Damenoberbekleidung enthalten sowie die Verkaufs- und Lieferbedingungen, Preise, Zahlungsbedingungen und die Gewährleistungsverpflichtung festgelegt. Damit verbunden ist eine Transferpreis-Vereinbarung, die das Ergebnis vor Zinsen und Steuern der MS Mode auf 2,0 % (i. Vj. 3,1%) des Nettoumsatzes festlegt. Der Differenzbetrag wird an die MS Mode Nederland B.V. weitergegeben bzw. wird von dieser erstattet. c. ErtragslageDas Konsumverhalten unserer Kundinnen war im ersten Halbjahr deutlich positiver als im zweiten Halbjahr. Hier war deutlich zu erkennen, dass die verbesserte Kollektion mehr und mehr die "neue Kundin" mit deutlich modischerer Ausrichtung in unsere Filialen zieht. Auch Kundinnen die vorher im deutlich höheren modischen Preissegment gekauft haben, kauften regelmäßiger bei MS Mode ein. Kundinnen, die bis dahin zu den MS preisorientierten Kundinnen zählten, konnten zum Teil aufgrund der guten Preisangebote zurückgewonnen werden. Auf die deutliche Steigerung des Durchschnittsbon aus dem Vorjahr gab es auch in 2013 nochmal eine Steigerung von 5,2%. Die Durchschnittsstücke pro Bon konnten nicht nochmals gesteigert werden und lagen mit -0,25 leicht im Minus. Aufgrund des höheren Anteils an Fashion Artikeln, eines hohen Volumens an NOOS (never out of stock) Artikeln und geringeren Reduzierungen stieg der Durchschnittspreis im Vergleich zum Vorjahr um 5,5%. Bei den Besuchern mussten wir noch einmal einen Rückgang von 2,6% im alt/alt Vergleich verzeichnen Der- Prozentsatz kaufender Kundinnen im alt/alt Vergleich war in diesem Jahr um 2,5% geringer als im Vorjahr. Somit ergab sich bei der Conversion ein pari zum Vorjahr. Im Bereich Visual Merchandising wurden weitere Veränderungen und Optimierung vorgenommen um die einzelnen Farbzonen der Fashionkollektion kommerzieller und deutlicher für die Kundin herauszustellen. Im 1. Halbjahr waren vor allem die Monate März und Mai extrem schwierig und lagen deutlich unter dem Vorjahr, hier stieg das Warenvolumen in den Filialen Ende Mai deutlich an, es wurde mit entsprechenden Reduzierungen gegengesteuert. Das zweite Halbjahr startete schwach, dies hielt sich bis Oktober auch bedingt durch das absolut nicht zur Saison passende Wetter. Die Monate November und Dezember waren dann aufgrund einer sehr kommerziellen Party- und Weihnachtskollektion umsatztechnisch deutlich positiver. Insgesamt war die Gesellschaft mit dem Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zufrieden. Für das kommende Geschäftsjahr werden leicht steigende Umsatzerlöse bei vergleichbaren Ergebnissen erwartet. Die Umsatzerlöse gelten bei der Gesellschaft neben der Marge als wesentliche Steuerungs- und Zielgröße des operativen Geschäfts. Der Umsatz der MS Mode Filialen ist entgegen der Erwartungen des Vorjahres um 0,7% gesunken. Das Umsatzvolumen betrug im Geschäftsjahr TEUR 22.560. Hierfür waren im Wesentlichen die Schließungen von drei Filialen im Vorjahr verantwortlich. Das Umsatzbudget für das Geschäftsjahr 2013 sah einen Anstieg in Höhe von 5 % gegenüber dem Vorjahresumsatz vor, es wurden 96% des budgetierten Umsatzzieles erreicht. Das Rohergebnis konnte im Berichtsjahr mit TEUR 13.115 (i Vj. TEUR 13.117) konstant gehalten werden, wobei die Rohergebnismarge aufgrund der leicht rückläufigen Umsatzerlöse um 0,38 % auf 58,13 % gesteigert wurde. Dennoch hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 465 in 2012 auf TEUR 149 Gewinn im Berichtsjahr verschlechtert, da sich Personalaufwendungen, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen bei konstantem Rohergebnis jeweils leicht erhöht haben. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 7 (i. Vj. 93) konnte ein positives Jahresergebnis von TEUR 141 (i. Vj. TEUR 372) erzielt werden. Die Personalaufwendungen (inkl. Sozialversicherung) sind unter anderem durch Rückstellungen für Tariferhöhungen und Abfindungen um TEUR 63 gegenüber dem Vorjahr gestiegen und betragen mit TEUR 5.756 25,7% (Vorjahr: 25,3%) der Gesamtaufwendungen vor Steuern. Die Abschreibungen betragen TEUR 382 (Vorjahr: TEUR 320) davon TEUR 96 außerplanmäßige Abschreibung auf Mietereinbauten. Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus der außerplanmäßigen Abschreibung. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 127 auf TEUR 6.526 steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Erhöhung der Rückbauverpflichtung. Durch die Ertragslage wurden Transferpreisrechnungen in Höhe von TEUR 267 (Vorjahr: TEUR 291) von der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt. Im Berichtszeitraum ist ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 303 angefallen. Dieser Zinsaufwand resultiert überwiegend aus einer am 2. Januar 2013 geschlossenen Vereinbarung mit der MS Mode B. V., Amsterdam/Niederlande, wonach die Verbindlichkeit gegenüber der MS Mode B. V., Amsterdam/Niederlande, mit 1% p.a. verzinst wird. d. FinanzlageDie Reduzierung des Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um TEUR 100 auf TEUR 665 ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Rückstellungen im Rahmen der Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Unter Berücksichtigung des negativen Cashflows aus der Investitionstätigkeit von TEUR -432 beläuft sich der Finanzmittelfond am Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 1.213 und liegt damit um TEUR 232 über dem Vorjahr. Auf Grund der in der Vergangenheit aufgelaufenen Verluste ist der Fortbestand der Gesellschaft abhängig von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung seitens der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande. Es besteht eine von der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, gegenüber der MS Mode GmbH am 18. Dezember 2013 ausgesprochene, der Höhe nach unbeschränkte Patronatserklärung, die bis zum 31. Dezember 2015 befristet ist. Hiermit verpflichtet sich die MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, die MS Mode GmbH finanziell so mit Liquidität und Kapital auszustatten, dass die MS Mode GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren gegenwärtig bestehenden und allen zukünftigen Zahlungsverpflichtungen gegenüber sämtlichen Gläubigern nachzukommen. Der Fortbestand der Gesellschaft ist davon abhängig, dass die der Finanzplanung zu Grunde liegenden Prämissen eintreten und die finanzielle Unterstützung der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, aufrechterhalten wird. Zum Stichtag bestehen keine Kreditlinien bei Banken. Künftige Investitionen werden unter Berücksichtigung des bestehenden Sales Agreements aus dem operativen Cashflow finanziert. e. VermögenslageDie Investitionen im Geschäftsjahr belaufen sich auf TEUR 432. Demgegenüber stehen Anlagenabgänge in Höhe von TEUR 23 auf Grund der Schließung von einer Filiale. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden in Höhe von TEUR 96 vorgenommen (Vorjahr: TEUR 2). Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 523 gestiegen. Grund dafür ist der frühe Einkauf der Frühjahrskollektion. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich um TEUR 232 erhöht. Auf der Passivseite sind die sonstigen Rückstellungen um TEUR 136 auf TEUR 1.133 gestiegen. Unter Berücksichtigung der Transferpreisrechnungen konnte ein Jahresüberschuss von TEUR 141 (Vorjahr: TEUR 372) erzielt werden, der den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf TEUR 19.589 (Vorjahr: 19.730) reduziert hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um TEUR 311 erhöht. f. PersonalDie Zahl der Mitarbeiter hat sich zum Geschäftsjahresende um 9 auf 320 Köpfe (inkl. geringfügig Beschäftigte) reduziert. Insgesamt befanden sich im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich 33 Vollzeitbeschäftigt e, 141 Teilzeitkräfte und 146 Aushilfen im Unternehmen. Die Fortführung der flexiblen Arbeitszeitgestaltung (Jahresarbeitszeitkonten) führt weiterhin zu einer Entlastung der Kostenstruktur, da die Personalsteuerung bedarfsgerechter erfolgen kann. Das seit dem Geschäftsjahr 2004 angebotene Altersteilzeitmodell wird noch von 12 Mitarbeiterinnen wahrgenommen (alle 12 Mitarbeiterinnen nehmen am Blockmodell teil). 3. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. 4. Prognose-, Chancen- und Risikoberichta. RisikomanagementDie MS Mode ist in das im Konzern installierte Risikomanagementsystem eingebunden. Dies umfasst ein Konzept zur Datensicherheit (z. B. Zugriffsrechte, Datenspeicherungszyklen) sowie ein strukturiertes Berichtswesen zur Steuerung und Kontrolle der Geschäftsprozesse. Darin enthalten sind tägliche Berichte über die erzielten Umsätze und Margen, die monatlichen Ergebnis- und Bilanzberichte sowie die jährliche Budgeterstellung. Über erkannte Risiken wird in den Management- und Abteilungsmeetings berichtet, ggf. mit Aktionsplänen reagiert und über Analysen und Ausweitungen der Status nachverfolgt. Durch das Kassensystem werden regelmäßig Vorratsinventuren durchgeführt. Dies ermöglichte eine detaillierte Kontrolle des Vorratsbestandes und dessen Reichweiten. b. Risiken und Chancen der zukünftigen EntwicklungFür das Jahr 2014 wird eine weitere Stabilisierung der Marktposition angestrebt. Attraktive Preise in der gesamten Kollektion, unschlagbare Anfangspreislagen als Angebote in allen Artikelgruppen und 14 tägig wechselnde Promos im Eingangsbereich sind ein Part auf dem sich dieser Aufbau stützt. Durch eine besser aufeinander abgestimmte Kollektion steigt die Kombinierbarkeit, die Kollektion ist im Bereich Modelevel noch besser auf unsere Zielgruppe abgestimmt. So steigt der Durchschnittspreis, da Reduzierungen verringert werden und höhere Stückzahlen abverkauft werden. Eine Optimierung der Lagerhaltung durch eine weitere Anpassung der artikelgenauen Nachlieferungen, im Bereich der NOOS-Kollektion aber auch zunehmend im Fashionbereich, lassen weiterhin das Risiko der Preisreduzierung sinken. Die Filialen sind in drei Filialtypen unterteilt, für jeden Filialtyp gibt es einen genauen Füllgrad und Nachliefermodus. Die Eingruppierung der Filialtypen wird halbjährlich kontrolliert und wenn nötig angepasst und verändert. So erhalten alle Filialen die für sie optimale Kollektionszusammenstellung. Saisonüberhänge verbleiben in den Filialen oder werden innerhalb der Filialen verschoben. So können diese bei Bedarf jederzeit in den Verkauf genommen werden wodurch ein schnellerer Abverkauf dieser Restanten gewährleistet wird. Der Preiswettbewerb ist für uns ein gut kalkulierbares Risiko. Die Kollektion ist noch einmal deutlich modischer und femininer geworden, der Größenbogen 40-52 wurde beibehalten. Hier sind wir auf dem deutschen Markt sehr gut positioniert, da wir auch weiter für alle Größen den gleichen Preis haben. Auf Grund der in der Vergangenheit aufgelaufenen Verluste ist der Fortbestand der Gesellschaft abhängig von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung seitens der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande. Es besteht eine von der MS Mode Nederland BV., Amsterdam/Niederlande, gegenüber der MS Mode GmbH am 18. Dezember 2013 ausgesprochene, der Höhe nach unbeschränkte Patronatserklärung, die bis zum 31. Dezember 2015 befristet ist. Durch die Einbindung der MS Mode GmbH in den ERB Konzern ist die Gesellschaft darüber hinaus keinem weiteren Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die kontinuierliche Verlängerung des Sales Agreement mit der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, ist für die künftige Entwicklung wichtig. Wir gehen davon aus, dass das Sales Agreement auch künftig regelmäßig verlängert wird. Auch im Geschäftsjahr 2014 wird die Entwicklung der Cash Contribution pro Filiale genau kontrolliert. Hierbei wird die Mietvertragsverlängerung bzw. -Verhandlung reflektiert und berücksichtigt. Für das Geschäftsjahr 2014 sind weiter kleinere Modernisierungen und Storeanpassungen geplant, Schaufenster und Türanlagen stehen hier weiter im Vordergrund. Die gesamte Kollektion wurde nochmals optimiert. Sie setzt sich auch weiterhin aus drei Kollektionsbestandteilen zusammen: den Items, der Core-Kollektion und den Basics. Die Items beinhalten unsere Fashionartikel, die Core-Kollektion besteht vorrangig aus aktuellen Must-Haves der aktuellen Saison und die Basics liefern den Support zu den Items und der Core-Kollektion. Gerade im Bereich der Fashionartikel konnte die Kollektion nochmal deutlich unserer Zielgruppe angepasst werden. Promotion Artikel werden in deutlich höheren Stückzahlen eingekauft, so relativiert sich über die Stückzahlen der niedrigere Verkaufspreis. Die Aufteilung der Kollektion erfolgt weiter in drei Gruppen, Monique casual, Monique smart und Sylvie smart-casual, wobei Monique mit insgesamt 70% den größten Anteil der Kollektion ausmacht. Auch die Größenbögen werden nochmals pro Artikelgruppe überarbeitet und angepasst. Der Mode Online-Handel boomt nach wie vor in Deutschland und ist sicherlich zu einer Konkurrenz für den stationären Handel geworden. Aber der stationäre Handel hat weiter einen Vorteil dem Online-Handel gegenüber und das ist einkaufen mit allen Sinnen. Und dies gilt auch für Mode, da möchte die Kundin die Ware anfassen und fühlen. Lediglich bei der Preisentscheidung ist der Online-Handel ein Risiko welches jedoch durch die Vorteile des stationären Handels gut ausgeglichen werden kann. Gerade der Damen Mode Handel ist extrem wetterabhängig, Frau kauft vorrangig das was sie auch sofort tragen kann. Kommt es also zu extremen Wetterschwankungen wie z.B. im Winter viel zu warm -im Sommer viel zu kühl, so kann "sich dies negativ auf den Umsatz auswirken. Deutliches Beispiel hierfür war der März 2013 mit seiner extremen Kälte, welcher extreme Umsatzeinbrüche zur Folge hatte und der total verregnete Mai 2013. Auch hier fielen die Umsätze buchstäblich ins Wasser. c. AusblickDieser Abschnitt enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie der ihr derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt als nicht zutreffend erweisen. Das Image von MS Mode wird sich im Geschäftsjahr 2014 aufgrund der weiter überarbeiteten Fashionkollektion und dem darauf abgestimmten Visual Merchandising nochmals deutlich verbessern. Die Stilgruppen unsere Kundinnen wurden sehr deutlich definiert und in drei separate Gruppen aufgeteilt, durch diese klare Trennung findet ein viel deutlicherer Kollektionsaufbau statt. Dieser Kollektionsaufbau findet sich in der Ladengestaltung deutlich zurück, so wird es zukünftig einen klaren Casual Bereich, einen smart Bereich und einen Produkt Statement Bereich geben. Die Warenpräsentation wird auf diesen Kollektionsaufbau angepasst, regelmäßige Tischpromotion mit äußerst attraktiven Preisen und entsprechenden Warenvolumen bieten den Einstieg für die preisbewusste Kundin, die traditionellere Kundin wird über unsere neu definierte Monique-Kollektion bedient. Hier findet Sie sowohl Fashion wie auch Basic Artikel. Für die ergänzende Sylvie-Kundin liegt der Schwerpunkt unsere Kollektion im Bereich Fashion und hochmodische Artikel, auch dies wird jedoch mit den entsprechenden Basics abgerundet. Dem Rückgang der Besucher und Käufer steuern wir durch zusätzliche attraktive Promotion in der Eingangszone entgegen, hier werden die Kundinnen zukünftig durch wöchentlich wechselnde Angebote zu absoluten Wow-Preisen animiert. Unterstützt wird dies durch regelmäßige Instore-Promotion. Die Betreuung im Bereich Visual Merchandising erfolgt sowohl über die zuständige Bezirksleitung als auch über 2 VM-Supporter die jeweils einen Bezirk unterstützen. Die Unterstützung erfolgt sowohl durch regelmäßige Trainings, den sogenannten Pilot Store Trainings wie auch durch regelmäßige Besuche in den Filialen. Die Kundenbindung erfolgt über unsere definierten Markenwerte, hier steht Kundenservice in allen Bereichen im absoluten Fokus. Dies gilt sowohl für die Kundenpflege, wie auch für die Kollektion, die Preise als auch für die komplette Ladengestaltung. Die Führungsteams der Filialen erhalten mehr Möglichkeiten selbstständig und für ihre Filialen und ihren Standort spezifisch zu entscheiden, dies gilt gerade für den Bereich VM. Dies bringt eine höhere Eigenverantwortung jedoch auch eine höhere Kreativität, Motivation und Einsatzbereitschaft für die Filialteams. Marketingaktivitäten wie die Teilnahme am Gutscheinbuch in unterschiedlichen Rubriken, der BSW-Karte mit diversen Sonderaktionen und Auftritten im Handbuch, der Rheinische Post Card, AboPlus-Karte, ABO Card, sowie die Internet-Präsenz bei www.meine-stadt.de, Kooperation mit diversen Gutscheinpartnern via Internet, Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse sowie mit Bünting Tee generieren neue Kundenmärkte. Hinzu kommt auch in 2014 Crossover Marketing mit Unternehmen mit gleicher Zielgruppe wie z.B. Yves Rocher. Die in 2012 eingeführte MS Kundenkarte bringt zusätzliche Kundinnen und bindet diese durch regelmäßige Events und Aktionen. Die Kundenbindung und Neukundengewinnung wird hierdurch stark optimiert. Im Bereich Kundenkarte wird es einen speziellen Event zum 50. Geburtstag MS Mode in 2014 geben. Zusätzlich ist ein weiterer Ausbau des Webshop Auftritts, und des Online shops geplant. Das derzeitige Beurteilungssystem wird nochmals aktualisiert und auf den internationalen Standard des Unternehmens angepasst. So kann die Weiterentwicklung dieser Teams noch optimaler unterstützt und gesteuert werden. Regelmäßige interne Schulungen und Meetings zu unterschiedlichen Themen, absoluter Schwerpunkt ist hier der Bereich Organisation, Verkauf und Visual Merchandising, helfen den Filialteams die Ziele des Unternehmens umzusetzen. Für 2014 ist hier auch die Einführung von e-learning geplant. Zusätzlich wird es in 2014 im Zuge der permanenten Anpassung und Optimierung der Führungsteams in den Filialen weitere personelle Veränderungen und Versetzungen geben. Die in 2010 eingeführte neue Bezirksstruktur in Kombination mit der Implementierung separater VM-Supporter bleibt weiter bestehen, wird jedoch stärker durch die zuständige Bezirksleitung unterstützt. Die MS Mode GmbH spricht durch die verbesserte Kollektion -bestehend aus drei klar definierten Gruppen -eine präzise definierte Zielgruppe und eine große Kundenschicht an. Für das Geschäftsjahr 2014 ist eine Filialschließung geplant. Auf Grund der erneut verbesserten Kollektion, der Preis Struktur und der stabileren Marge werden für das Geschäftsjahr 2014 leicht steigende Nettoumsatzerlöse in Höhe von EUR 22,9 Mio. bei vergleichbaren Ergebnissen wie 2013 erwartet.
Essen, den 30. Mai 2014 Die Geschäftsführung Elisabeth Maria Hoebe Jacob Nicolaas Scheffers Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MS Mode GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht im Abschnitt "Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung" hin. Dort ist ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung seitens der MS Mode Nederland B.V., Amsterdam/Niederlande, abhängig ist.
Düsseldorf, den 30. Mai 2014 KPMG
AG
Buchwald, Wirtschaftsprüfer Dr. Widmayer, Wirtschaftsprüfer Festellung des Jahresabschlusses durch die Gesellschafterversammlung am 25.07.2014. |
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