North Sea Group Germany GmbHLiquidiert
47533 Kleve, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
| Geschäftsführer | |
Rüdiger Hanss seit 8.3.2013 | Geschäftsführer |
Hendrik Wolthaus seit 28.1.2013 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
North Sea Group Germany GmbHKleveJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt
Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die North Sea Group Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der North Sea Group Germany GmbH, Kleve - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der North Sea Group Germany für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse ● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und ● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter -falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; ● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 6. Juli 2018 Ernst
& Young GmbH
Sieder, Wirtschaftsprüfer Kruse, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2017
Anhang für 2017Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma North Sea Group Germany GmbH mit Sitz in Kleve im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter der Nummer HRB 11953 eingetragen. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gesellschaft bildete von 2014 bis 2016 Bewertungseinheiten für Warengeschäfte und gegenläufige Absicherungsgeschäfte. Wie bereits im Vorjahresanhang ausgeführt, hat die Fusion der Varo Energy Gruppe und der Argos Energies Gruppe ab 2017 weitreichende Veränderungen für die Gesellschaft. Nach ersten Maßnahmen in 2016 wurden in 2017 Tanklagerverkäufe von deutschen Lagern auf Schwestergesellschaften übertragen. Damit einhergehend sind auch die deutschen Läger an die Schwestergesellschaften abgegeben worden. Aufgrund dieser deutlichen Reduzierung des Geschäftsvolumens, mit dem auch die Risiken auf die Schwestergesellschafen übergegangen sind, werden nur noch vereinzelte Absicherungsgeschäfte getätigt, da die Gesamtposition der Gruppe zugrunde gelegt wird. Deshalb werden in 2017 auch keine Bewertungseinheiten mehr gebildet. Dies führt in Summe dazu, dass der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 mit dem Vorjahr nur sehr eingeschränkt vergleichbar ist. Wir verweisen auch auf die Ausführungen im Lagebericht 2017. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (lineare Methode) um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vorräte (Waren) sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Bewertung der durch Verkaufskontrakte gedeckten Bestände erfolgt zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren vertraglichen Verkaufserlösen. Die Bewertung der durch Verkaufskontrakte nicht gedeckten Mengen erfolgt nach dem Niederstwertprinzip entsprechend den Vorschriften des § 253 HGB zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag. Allen erkennbaren Risiken wurde Rechnung getragen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Form einer Pauschal-wertberichtigung berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen keine. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden grundsätzlich verrechnet. Im Berichtsjahr ergeben sich keine Steuerlatenzen. Grundsätzlich unterbleibt die Aktivierung eines aktivischen Überhangs in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 28.513 (Vj. TEUR 17.665) enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.825 (Vj. TEUR 6.238). Der Rest betrifft Cashpool-Guthaben. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Ertragssteuerforderungen von TEUR 311 (Vj. TEUR 612) und Umsatzsteuerguthaben von TEUR 3.342 (Vj. TEUR 0). Die sonstigen Vermögensgegenstände des Vorjahres enthielten zudem Forderungen, die in eine Bewertungseinheit designiert worden sind von TEUR 407. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist in voller Höhe einbezahlt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen und Kosten des Jahresabschlusses gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 26.169 (Vj. TEUR 13.746) enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 26.169 (Vj. TEUR 13.746). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 2.472) sowie Verbindlichkeiten, die in eine Bewertungseinheit designiert sind von TEUR 0 (Vj. TEUR 541). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt. Im Geschäftsjahr 2017 wurden von den Umsatzerlösen aus Warenlieferungen in Höhe von TEUR 260.547 (Vj. TEUR 751.081) Energiesteuern in Höhe von TEUR 87.046 (Vj. TEUR 141.500) gekürzt, sodass in der Gewinn- und Verlustrechnung 2017 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 173.501 (Vj. TEUR 609.586) zum Ausweis gelangen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursdifferenzen in der Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1.200). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Kursverluste in Höhe von TEUR 1.239 (Vj. TEUR 0) enthalten. Zinsen und ähnliche Erträge Die Position umfasst Zinserträge von verbundenen Unternehmen in der Höhe von TEUR 700 (Vj. TEUR 595). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen in der Höhe von TEUR 9 (Vj. TEUR 94). Sonstige Steuern Die sonstigen Steuern des Vorjahres betreffen ausschließlich Aufwendungen für die Energiesteuer. Für 2017 wurden diese von den Umsatzerlösen abgezogen. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 46) sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber fremden Dritten aus Mietverträgen. Die Miet-, Leasing- und Versicherungsverträge enden auf den 31. Dezember 2018. Im Geschäftsjahr 2017 wurden wie im Vorjahr mit Ausnahme von Tanklageranmietungen keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB abgeschlossen. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist Mit-Darlehensnehmer und Garantiegeber eines Darlehensvertrages. Hierfür wurden sämtliche Vorräte sicherungsübereignet, alle Forderungen mit Globalzession abgetreten und Bankguthaben inklusive Cashpool-Guthaben verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme aus der Garantie wird aufgrund der wirtschaftlichen und finanziellen Situation der VARO Gruppe nicht gerechnet. Weitere darüber hinausgehende Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Geschäftsführung Herr Rüdiger Hanss - Geschäftsführer Herr Theo Pannekeet - Geschäftsführer Prüfungs- und Beratungsgebühren Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2017 berechnete Gesamthonorar gemäß § 285 Nr. 17 HGB belief sich auf TEUR 43 und umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen nach § 285 Nr. 21 HGB Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zudem sind die nahestehenden Unternehmen, mit den die Gesellschaft Geschäfte tätigt, mittel- oder unmittelbar zu 100 % in den Konzernabschluss der Varo Energy B.V., Rotterdam, Niederlande, einbezogen. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um konzerninternen Warenaustausch. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2017 waren keine eigenen Angestellten beschäftigt. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Varo Energy B.V., Rotterdam, Niederlande, einbezogen. Sie erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Ausnahme der fortgesetzten Verlagerung weiterer Geschäftsaktivitäten auf Schwestergesellschaften ist über derartige Ereignisse nichts zu berichten.
Kleve, 30. Juni 2018 Rüdiger Hanss Theo Pannekeet Entwicklung des Anlagevermögens 2017
Lagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017A. Allgemeine Vorbemerkung Durch die Fusion der Varo Energy Gruppe und der Argos Energies Gruppe, wurde in 2016 mit der Verlagerung von Geschäftsaktivitäten auf Schwestergesellschaften begonnen und in 2017 fortgesetzt. Hintergrund ist die Zusammenfassung der Geschäftsaktivitäten in den einzelnen Ländern. Auf Ende 2016 wurden die Tanklagerverträge in Deutschland gekündigt. Die Tanklagerverkäufe in Deutschland werden ab 2017 von der Schwesterfirma Marol Energie GmbH übernommen. Die Schiffsverkäufe wurden teilweise ab dem 2. Quartal bereits über die Schweizer Gesellschaft Varo Energy Marketing AG abgewickelt und ab 2018 werden fast alle Handelsgeschäfte von der Varo Energy Marketing AG übernommen. Unverändert zum Vorjahr wird die Gesellschaft operativ von der Schwestergesellschaft geführt und beschäftigt daher kein eigenes Personal. Sämtliche Warenbezüge erfolgen zwischenzeitlich ausschließlich von verbundenen Unternehmen. Auf Basis der aktuellen Verträge mit verbundenen Unternehmen, steht diesen auch das operative Ergebnis zu. Insoweit ist eine isolierte Analyse der Umsatz- und Margenentwicklung der Gesellschaft nicht aussagekräftig. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Markt- und Branchensituation Laut Angaben des Mineralölwirtschaftsverbands stieg im Jahr 2017 der Absatz von Mineralölprodukten um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 106 Millionen Tonnen Kraftstoffe in Deutschland. Der Verbrauch von Ottokraftstoffen verblieb mit plus 0,3 Prozent auf 18,3 Millionen Tonnen nahezu konstant. Seit mehreren Jahren steigt der Absatz von Diesel, dieses Jahr um 2,1 Prozent auf 38,7 Millionen Tonnen. Der Verkauf von leichtem Heizöl stieg mit einem Absatzplus von 0,2 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen, nachdem der Absatz in den Vorjahren stetig sank. Die Preise für Ölprodukte waren in 2017 sehr volatil. Sie reagierten stark auf geopolitische und geowirtschaftliche Einflüsse. Grundsätzlich bestehen weiterhin erhebliche Überkapazitäten am Markt, die die Preise negativ beeinflussen. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der eingangs beschriebenen Maßnahmen mit struktureller Auswirkung auf das Geschäft der Gesellschaft, sind die Absatzmengen und Umsatzerlöse sowie die Materialaufwendungen gegenüber dem Vorjahr stark gesunken. Durch den ausschließlichen Wareneinkauf von verbundenen Unternehmen (einzigst der Ausnahme der EBV-Kontrakte), sind die Margen nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Der Preisdruck wurde zusätzlich neben der allgemeinen Marktentwicklung durch die bestehende Überkapazität der Raffinerien in Deutschland weiter verschärft. Trotz dieser Markteinflüsse war es im Geschäftsjahr 2017 wieder möglich mehrheitlich die Transaktionen mit profitablen Preisen abzuschließen. 3. Mitarbeiter Die Geschäftsführung obliegt Herrn Rüdiger Hanss und die Funktion des zweiten Geschäftsführers Herrn Theo Pannekeet, Verkaufsdirektor. Die Geschäftstätigkeiten auf dem deutschsprachigen Markt in Deutschland und der Schweiz werden zentralisiert und unabhängig von den Geschäftsaktivitäten der Varo Energy Gruppengesellschaften in Deutschland, aus Cham in der Schweiz ausgeführt. Die Mitarbeiter sind alle bei der Varo Energy Marketing AG angestellt, sodass wir wie im Vorjahr keine eigenen Mitarbeiter haben. Gesamtaussage Wie bereits dargelegt, sank das Verkaufsvolumen insbesondere aufgrund organisatorischer Veränderungen. Diese strategischen Entscheidungen der Gruppe sind von uns nicht beeinflussbar, sodass wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr aus Geschäftsführersicht zufrieden sind. Insbesondere da wir wie in Vorjahren einen positiven Ergebnisbeitrag zum Konzernergebnis beitragen konnten. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Im Jahr 2017 hat der Druck auf den Markt und damit der Preisdruck angehalten. Die Gesellschaft musste in 2017 einen Umsatzrückgang hinnehmen, der wie vorstehend erläutert sowohl durch Mengen- als auch Preisrückgänge verursacht ist. Die Gesamtleistung basiert auf einer Gesamtabsatzmenge von 447.513 cbm (Vj. 1.959.996 cbm), davon entfällt auf Diesel 278.182 cbm (Vj. 1.132.252 cbm), auf Heizöl 125.335 cbm (Vj. 722.789 cbm). Der Umsatzanteil von Diesel beträgt 62 % (Vj. 58 %), der Anteil von Heizöl 28 % (Vj. 37 %) und der Rest entfällt auf übrige Umsätze. Im Geschäftsjahr konnte ein Umsatzvolumen (vor Abzug von Energiesteuer) in Höhe von TEUR 260.547 erzielt werden. Vor Abzug der Ertragsteuern konnte im Berichtsjahr ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 12 (Vj. TEUR 18) erwirtschaftet werden. Der positive Saldo beim Zinsergebnis in Höhe von TEUR 741 (Vj. TEUR 499) wird durch Zinserträge und Zinsaufwendungen aus Konzernfinanzierung sowie Avalprovisionen geprägt. Es sind insgesamt Zinserträge von TEUR 752 (Vj. TEUR 602) und Zinsaufwendungen von TEUR 11 (Vj. TEUR 103) angefallen. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 43.144 auf TEUR 41.530 gesunken. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Vorräte aufgrund des rückläufigen Geschäftsvolumens stark gesunken sind, haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aufgrund des höheren Cashpool-Guthabens entsprechend erhöht. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft war durchgängig gut. Liquide Mittel standen jederzeit ausreichend zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt TEUR 33.424 (Vj. TEUR 33.009), was 80,5 % (Vj. 76,5 %) der Bilanzsumme entspricht. Die Finanzlage spiegelt ebenfalls die Anforderung des kurzfristig orientierten Handelsbereichs wider. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte insbesondere über Verbindlichkeiten gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen in den Niederlanden. Daher sind Finanzmittel und Liquidität der Gesellschaft langfristig sichergestellt. Investitionen wurden in 2017 keine getätigt und sind in 2018 nicht vorgesehen. C. Ausblick mit wesentlichen Chancen und Risiken Aufgrund der Fusion mit der Varo Energy Gruppe ist davon auszugehen, dass das derzeit noch bestehende Geschäftsmodell der North Sea Group Germany GmbH in absehbarer Zeit vollständig in die Varo Energy Gruppe integriert wird. Der vorausgesagte Rückgang des Inlandabsatzes von Mineralprodukten in Deutschland wird grundsätzlich weiter anhalten. Der stetig sinkende Verbrauch von Ottokraftstoffen wird sich in den nächsten Jahren eventuell zu Lasten des Dieselverbrauchs leicht erholen, da sich der Bestand an Diesel-Pkw aufgrund der aktuellen Marktsituation eher reduzieren könnte. Die Prognose der konstant sinkenden Nachfrage nach Heizöl wird aufgrund der Modernisierungsrate bestehender Ölheizungen und den Einsatz von alternativen Energieträgern unverändert bleiben, kann jedoch aufgrund günstiger Marktbedingungen kurzfristig ansteigen. Diese grundsätzliche zukünftige Marktentwicklung hat jedoch für die Gesellschaft aufgrund der durchgeführten und noch geplanten Geschäftsverlagerungen innerhalb der Gruppe nur sehr bedingte Auswirkungen. Voraussichtlich wird in 2018 der Preisdruck auf dem deutschen Markt aufgrund von Überkapazitäten sowie alternativer Energien weiter anhalten bzw. zunehmen. Es wird erwartet, dass der Preisdruck bedingt durch die Überkapazitäten der Inlandsraffinerien in den kommenden Jahren die Margen weiter beeinflussen wird. Aufgrund der fortgesetzten konzerninternen Veränderungen und Verlagerungen von Geschäftstätigkeiten auf Schwestergesellschaften, kann derzeit keine Aussage über die in 2018 erwarteten Umsatzerlöse und operativen Margen getroffen werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2018 sowie die Bilanz zum 31. Dezember 2018 werden deutlich verändert aussehen. Die North Sea Group Germany GmbH verfügt seit Jahren über ein Risikomanagement, internes Kontrollsystem und Controlling, welche die verschiedenen Geschäftsrisiken laufend überwachen mit dem Ziel die Risiken frühzeitig zu erkennen, zu überwachen und ggf. innerhalb vorgegebenen Limiten zu steuern oder zu vermeiden. Die Risikostrategie wird von der Varo Energy Gruppe vorgegeben, gemäß Risk Policy umgesetzt, durch das Risikomanagement überwacht um umfasst im Wesentlichen Markt-, Kredit- und operationelle Risiken. Die Risikosteuerung für Markpreisrisiken basiert auf einer Mengensteuerung innerhalb vorgegebener Limiten. Auf Stufe Gruppen Risikomanagement werden die Positionen konsolidiert und in einer gruppenweiten Position zusammengefasst. Weiter werden die Limiten überprüft, protokolliert und die Ergebnisse werden monatlich innerhalb des ROC (Risk Oversight Committee) besprochen. Innerhalb der Varo Energy Gruppe können Sicherungspositionen im Rahmen von gruppenweit vorgegebenen Limits eingegangen werden. Die internen Verhaltensregeln sowie Vorgaben der Unternehmenssteuerung, die für das Risikomanagement vorgegeben werden, unterliegen einer zentralen Steuerung und Überwachung der Muttergesellschaft in der Schweiz. Der Handel mit den Derivaten (futures und swaps) erfolgt an der International Commodity Exchange (ICE) und wird ebenfalls auf Basis eines täglichen Reportings zentral gesteuert und überwacht. Um Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung frühzeitig zu erkennen, wird das Risikomanagement- und Controllingsystem innerhalb der Varo Gruppe laufend verbessert bzw. den wachsenden Anforderungen angepasst. Somit können potenzielle Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, rechtzeitig erfasst, analysiert und bewertet werden. Ein anderes identifiziertes Risiko ist die Bonität und Zahlungsfähigkeit der Kunden. Um dieses Risiko zu minimieren, wird den Kunden ein Kreditlimit eingeräumt und das Risiko eventueller Zahlungsausfälle durch Kreditversicherungen und die interne Creditcontrol Abteilung gemanagt. Zusätzlich werden bei größeren Transaktionen adäquate Banksicherheiten gefordert. Bei Überschreitung des Kreditlimits werden erforderliche Maßnahmen eingeleitet. Das Ergebnis vor Ertragsteuern wird sich aufgrund der aktuellen Verträge mit verbundenen Unternehmen unter Vorjahresniveau bewegen aber positiv ausfallen. Daher werden wir auch im 2018 aller Voraussicht nach keine eigenen Mitarbeiter haben. Risiken im Bezug auf Liquidität sind derzeit nicht erkennbar.
Kleve, 30. Juni 2018 Rüdiger Hanss Theo Pannekeet Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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