ARGE Gütersloh eGbR
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
moBiel Service GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011GrundlagenGegenstand des Unternehmens moBiel Service GmbH - mSG - ist die Durchführung von Dienstleistungen im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs insbesondere für den Gesellschafter moBiel GmbH. Daraus leitet sich für die mSG die Aufgabe ab, ihre Gesellschafter dabei zu unterstützen, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bielefeld ein qualitativ hochwertiges und gleichzeitig effizientes Angebot an Verkehrsdienstleistungen anzubieten. Bedingt durch das Ausscheiden der Stadtwerke Gütersloh GmbH als Gesellschafter der mSG und der Auflösung des gemeinsamen Betriebes mit dem Fahrdienst der Stadtwerke Gütersloh im Vorjahr entfielen Fahrdienstleistungen. Durch Kooperationsverträge der moBiel GmbH mit der BVO Bielefeld wurden die Fahrdienstleistungen größtenteils kompensiert. Eine weitere Veränderung im Gesellschafterkreis erfolgte mit Ablauf des 31. Dezember 2011. Die Firma Stötzel GmbH schied als Gesellschafter aus, so dass die Anteile der mSG nun zu 100 % von der moBiel GmbH gehalten werden. Die kaufmännische Betriebsführung erfolgt durch die Muttergesellschaft der moBiel GmbH, die Stadtwerke Bielefeld GmbH. Zwischen der moBiel Service GmbH und der moBiel GmbH bestehen Vereinbarungen über die Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen des Verkehrsmanagements sowie von Beratungsleistungen. Ein wichtiges Ereignis im Jahr 2011 war für die mSG der umfangreiche Fahrplanwechsel im Juni, bei dem erstmals in wesentlichem Umfang Leistungen der Busverkehr Ostwestfalen GmbH (BVO) an die moBiel und die mSG übergegangen sind. Im Zusammenhang mit dem Fahrplanwechsel stand auch eine große Neuordnung der Buslinien, die erheblichen Schulungs- und Ausbildungsaufwand auslöste. Die Betriebsleistung in Fahrplanstunden stieg dadurch wie erwartet etwa auf das Niveau des Jahres 2009. Des Weiteren fanden im Berichtsjahr deutlich überdurchschnittliche Personalwechsel statt, die im Wesentlichen durch Maßnahmen in der Muttergesellschaft moBiel entstanden. Hierdurch wurde ebenfalls ein erheblicher Schulungsaufwand bedingt durch Neueinstellungen ausgelöst. Das Jahr 2011 war weiterhin geprägt von einer sehr hohen Anzahl von Baumaßnahmen der Stadt Bielefeld und unserer Muttergesellschaft, der moBiel GmbH. Wesentliche Auswirkungen insbesondere im Busbereich hatten der Umbau der Engerschen Straße/ Beckhausstraße sowie der Bau der A33 und weitere - oftmals auch kleinere - Projekte in sehr großer Anzahl. Dies führte zu einem erheblichen Mehraufwand bei der Betriebssteuerung. Im Stadtbahnbereich sind die Maßnahmen zum Einsatz der neuen Stadtbahnen vom Typ Vamos auf den Linien 2 und 4 sowie der Umbau der Linie 1 auf Langzugtauglichkeit zu nennen. Außerdem wurde das bisherige RBL-System (Rechnergesteuertes Betriebsleitsystem) unter Betrieb durch ein neues modernes ITCS-System (Intermodal Transport Control System) ersetzt. Im Busbereich kamen in dem Zusammenhang neue Fahrscheindrucker zum Einsatz, mit der Folge, dass das gesamte Verkaufssystem im Fahrdienst umgestellt wurde. Nach der Einführung des Ausbildungsberufes zur staatlich anerkannten "Fachkraft im Fahrbetrieb" im Jahr 2008 wurde im Berichtsjahr die geplante Maximalzahl von 30 Auszubildenden erreicht. Im Jahr 2011 haben die ersten Auszubildenden die Abschlussprüfung absolviert. Die erfolgreichen Absolventen wurden alle von der mSG übernommen. Trotz der Aufwendungen im Ausbildungsbereich gelang es im Jahr 2011 wiederum eine nennenswerte Anzahl Praktikums-plätze, unter anderem für die Ausbildung zum Berufskraftfahrer, Fachrichtung Personenverkehr, für heimische Ausbildungsträger zur Verfügung zu stellen. Die Zertifizierung zum Nachweis der aus der Betrauung geforderten Qualitätsstandards im Fahrdienst, wurde im Jahr 2011 weitergeführt. Die Fahrer und Fahrerinnen der mSG haben hier teilweise hervorragende Ergebnisse erzielt. Markt und KundeHauptauftraggeber der moBiel Service GmbH war im Jahr 2011 die moBiel GmbH. Weitere Leistungen wurden für die go.on (Gesellschaft für Bus- und Schienenverkehr GmbH, Steinhagen) erbracht. Insgesamt erbrachte die mSG im Berichtsjahr 303.923 Stunden Fahrdienstleistungen und 22.705 Stunden Fahrscheinprüferleistungen. Außerdem wurden ca. 3.500 Stunden für Bussonderverkehre auf Bestellung Dritter geleistet. Die Jahresproduktivleistung teilt sich in fünf wesentliche Bereiche auf:
Monatstabelle der erbrachten Betriebsleistung im Linienverkehr im Vergleich zum Vorjahr:
Die gesamte Betriebsleistung im Bus- und Stadtbahnbereich stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 % von 290.129 Stunden auf 303.923 Stunden. Im Einzelnen stieg die Betriebsleistung im Stadtbahnbereich um 12,7 %; für den gesamten Busbereich war ein leichter Anstieg der Fahrleistungen um 1,6 % zu verzeichnen. Die Auftragsleistungen im Busbereich für den Gesellschafter moBiel nahmen um 13,1 % zu. Damit wurde nahezu der Vorjahreswert aus der gemeinsamen Leistung für moBiel und die Stadtwerke Gütersloh erreicht. Für die go.on GmbH, die das Linienbündel Gütersloh Nord bedient, wurden Busleistungen von rund 5.200 Stunden erbracht - damit wurde in etwa wieder der Vorjahreswert erreicht. Sonderverkehre für Dritte wurden im Berichtsjahr mit rund 3.500 Stunden wiederum in erwähnenswertem Umfang durchgeführt. Die Fahrscheinprüferleistungen lagen um 4,3 % unter dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorjahr war eine weitere Leistungsausweitung durch moBiel - bedingt durch die Übernahme von Linien, die bisher von der BVO betrieben wurden - nicht erforderlich. Die für moBiel (22.205 Stunden) und für die Stadtwerke Gütersloh (500 Stunden) erbrachten Fahrscheinprüferleistungen wurden wie im Vorjahr getrennt beauftragt und abgerechnet.
ErtragslageBei der moBiel Service GmbH wirkte sich im Geschäftsjahr 2011 die Kooperation zwischen moBiel und der BVO aus. Auch durch den Fahrplanwechsel kam es ab Mitte des Jahres zu einer zusätzlichen Auftragsvergabe durch moBiel. Durch die höhere Betriebsleistung stiegen Umsatzerlöse und entsprechend auch der Personalaufwand. Umsatzerlöse Die gesamten Umsatzerlöse der moBiel Service GmbH aus Fahrdienstleistungen und Dienstleistungen für die Gesellschafter beliefen sich im Berichtsjahr auf 9,3 Mio. Euro nach 9,0 Mio. Euro im Vorjahr (+ 3,3 %). Die Ausweitung der Betriebsleistung sowohl im Stadtbahn- als auch im Busbereich führte zu der positiven Entwicklung, dagegen waren die Erlöse aus Fahrscheinprüferleistungen rückläufig. Aufwendungen Der Materialaufwand belief sich auf 0,15 Mio. Euro nach 0,45 Mio. Euro im Vorjahr. Im Materialaufwand enthalten sind insbesondere die Aufwendungen für die Ausbildung unseres Fahrpersonals durch die moBiel GmbH. Die sonstigen Aufwendungen beliefen sich wie im Vorjahr auf 0,5 Mio. Euro. Sie enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für die Betriebsführung durch die Stadtwerke Bielefeld GmbH. Personalaufwand Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr von 8,0 Mio. Euro auf 8,6 Mio. Euro. Der Personalbestand erhöhte sich zum 31. Dezember 2011 um 22 auf 264 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ursächlich für die gestiegene Mitarbeiterzahl war der deutlich überdurchschnittliche Personalwechsel im Fahrdienst von moBiel zur mSG. Neues Fahrpersonal wird im Rahmen der Übernahme weiterer Betriebsleistungen ausschließlich bei der mSG eingestellt. Für Gehälter wurden 7,0 Mio. Euro aufgewendet (Vorjahr: 6,5 Mio. Euro). Die sozialen Abgaben und Beiträge zur Altersversorgung betrugen 1,6 Mio. Euro nach 1,5 Mio. Euro im Vorjahr. Jahresergebnis Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf 12,1 Tsd. Euro (Vorjahr: 105,4 Tsd. Euro). Das im Vorjahr ausgewiesene außerordentliche Ergebnis von 55,5 Tsd. Euro enthielt als einmaligen Effekt die erfolgswirksamen Effekte aus der Umstellung auf das BilMoG insbesondere für die Anpassung der Bewertung von Rückstellungen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sanken aufgrund des niedrigeren Ergebnisses von 47,2 Tsd. Euro auf 9,6 Tsd. Euro. Mit rund 2,2 Tsd. Euro wurde ein positives Jahresergebnis erreicht. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme der moBiel Service GmbH verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr geringfügig. Sie belief sich zum 31. Dezember 2011 auf 963,8 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.011,6 Tsd. Euro). Ursächlich war auf der Aktivseite der geringere Bestand der flüssigen Mittel. Auf der Passivseite fielen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und die sonstigen Verbindlichkeiten niedriger aus. Die Gesellschaft verfügt über kein Sachanlagevermögen, daher ist das Umlaufvermögen die wichtigste Position. Durch die niedrigere Bilanzsumme, aber in etwa gleich hohem Eigenkapital, stieg die Eigenkapitalquote auf 16,2 % (Vorjahr: 15,1 %). Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 128,8 Tsd. Euro. Zum 31. Dezember 2011 betrugen die liquiden Mittel 126,7 Tsd. Euro. Die Liquidität der Gesellschaft war während des gesamten Geschäftsjahres 2011 gesichert. Verkürzte Kapitalflussrechnung
RisikoberichtRisikomanagementsystem Die kaufmännische Betriebsführung für die moBiel Service GmbH erfolgt über entsprechende Verträge durch die Muttergesellschaft unseres Gesellschafters moBiel GmbH, die Stadtwerke Bielefeld GmbH. Risiken, die sich aus den in Anspruch genommenen Dienstleistungen der Muttergesellschaften und aus der kaufmännischen Betriebsführung ergeben, sind in der jeweiligen Risikodokumentation dieser Gesellschaften enthalten und dort bei der Quantifizierung des Schadens berücksichtigt worden. Die interne Revision unseres kaufmännischen Betriebsführers Stadtwerke Bielefeld GmbH überprüft das Risikomanagementsystem prozessunabhängig. Eine Aktualisierung der Risikoberichterstattung erfolgt regelmäßig durch die Unternehmensbereiche. Risiken der künftigen Entwicklung Für die moBiel Service GmbH bestehen im Wesentlichen folgende Risikokategorien: Betriebsrisiken Unter Betriebsrisiken werden alle mit dem Prozess der Erbringung der betrieblichen Leistung verbundenen Risiken verstanden. So können bei einem umfassenderen längeren Ausfall unseres Fahrpersonals oder von Fahrzeugen die auftragsbezogenen Fahrdienstleistungen im Rahmen des öffentlichen Personennahverkehrs für unsere Gesellschafter nicht oder nicht in vollem Umfang erbracht werden. Marktrisiken Das wirtschaftliche Umfeld unseres Unternehmens ist geprägt durch die weitere Zunahme des Wettbewerbs im öffentlichen Personennahverkehr aufgrund der Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen durch die EU und den zunehmenden Konzentrationsprozess im ÖPNV. Hieraus können sich Auswirkungen auf unsere Ertragslage ergeben. Entwicklungen, die im Sinne des KonTraG bestandsgefährdend sein könnten oder geeignet sind, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der moBiel Service GmbH wesentlich zu beeinträchtigen, waren für 2011 und sind auch für 2012 nach unserer Einschätzung nicht zu erkennen. Bestehenden Risiken begegnet die mSG durch geeignete Steuerungsinstrumente, bilanzielle Vorsorge oder durch den Abschluss entsprechender Versicherungen. AusblickWesentliche Auswirkungen auf die moBiel Service GmbH wird die weitere Übernahme neuer Linien aus dem Kooperationsvertrag der moBiel GmbH mit der BVO haben. Daraus resultierend ergeben sich mehrere mögliche Entwicklungen mit unterschiedlichen Anforderungen an die mSG. Die Anzahl der neuen Linien und möglicher neuer Einsatzorte machen eine flexiblere Personaleinsatzplanung erforderlich, bis hin zu Überlegungen dezentraler Fahrzeugaufstell- und Personaleinsatzorte. Der erforderliche Aufwand, vor allem für das Personal im Busbereich, damit das derzeitige Personalkonzept weiter angewendet werden kann, erreicht in den nächsten Jahren eine kritische Größe und muss mit geeigneten Maßnahmen reduziert werden. Die weitere Übernahme von Betriebsleistungen wird erwartet. Ebenso wird die Personalfluktuation der Muttergesellschaft moBiel wie in den Vorjahren als gegeben angenommen. Die Betriebsleistungen werden im Jahr 2012 insgesamt weiter steigen und das Niveau des Jahres 2009 wieder überschreiten. Die Leistungen im Fahrscheinprüferbereich werden bei einem angenommenen leichten Wachstum das Niveau des Jahres 2011 erreichen. In den Folgejahren wird aufgrund der aktuellen Verträge der moBiel GmbH aus der Kooperation mit der BVO von weiterem Wachstum im Bereich des Linienverkehrs ausgegangen. Das Jahr 2012 wird weiter beeinflusst durch große Baumaßnahmen der Stadt Bielefeld und unserer Muttergesellschaft, der moBiel GmbH. Die Jahresergebnisse der mSG für 2012 und 2013 erwarten wir auf dem Niveau des Berichtsjahres. Bedingt durch die bekannten Veränderungen und im Hinblick auf den demographischen Wandel und die längere Lebensarbeitszeit werden die Personalkonzepte der mSG auf den Prüfstand gestellt. Ziel ist einerseits eine Kostenoptimierung in Verbindung mit einer Steigerung der Flexibilität um sich an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Andererseits sollen der Gesundheitsschutz und der Erhalt der Arbeitskraft auch in höherem Lebensalter angemessen berücksichtigt sein, hierzu sollen auch neue Personaleinsatzmodelle untersucht werden. Die Ausweitung des Ausbildungsberufes "Fachkraft im Fahrbetrieb" erfolgte wie geplant. Am 1. August 2008 begann die Ausbildung mit elf Auszubildenden. Der geplante Stand der Auszubildenden mit 30 Stellen wurde im Berichtsjahr erreicht; alle Auszubildenden sollen übernommen werden, die Personalplanung ist darauf abgestellt. Durch die langfristige Qualifizierung des Fahrpersonals, auch durch weitere Maßnahmen, z.B. Umstellung des internen Ausbildungskonzeptes, soll einerseits dem hohen Qualitätsanspruch Rechnung getragen werden, andererseits sollen in der Region qualifizierte Ausbildungsplätze geschaffen und Arbeitsplätze erhalten werden. NachtragsberichtÜber den berichteten Umfang hinaus haben sich außergewöhnliche Geschäftsvorfälle nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Bielefeld, 29. Februar 2012 moBiel Service GmbH Oberschmidt Steinbrecher Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2011
Anhang für das Geschäftsjahr 2011A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben in den Anhang übernommen. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung des erkennbaren Ausfallrisikos bewertet. Sie sind ebenso wie die liquiden Mittel mit dem Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 5,13 % (Vorjahr: 5,17 %). Bei der Berechnung der Pensionsverpflichtungen werden künftige Lohn-, Gehalts- und Rentensteigerung von unverändert jeweils 3,0 % berücksichtigt. Mit der Bildung von Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen abgedeckt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur BilanzForderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der moBiel GmbH. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind hauptsächlich Wechselgeldforderungen gegenüber dem Fahrpersonal ausgewiesen. Diese sind innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der moBiel Service GmbH von aktuell 31,06 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Latente Steuern sind im Steueraufwand nicht enthalten. Aktive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen sowie aus wertmäßigen Unterschieden im Bereich der sonstigen Rückstellungen. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde für den Überhang aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle bei Bilanzaufstellung sich abzeichnenden Risiken. Insbesondere sind Verpflichtungen aus Arbeitsverträgen und ausstehenden Rechnungen ausgewiesen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten in Höhe von 9 Tsd. Euro Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 186 Tsd. Euro (Vorjahr: 169 Tsd. Euro) enthalten. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Aufwendungen für bezogene Leistungen Die Aufwendungen betreffen hauptsächlich Anmietkosten für die Busse. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung beliefen sich im Berichtsjahr auf 243 Tsd. Euro (Vorjahr: 211 Tsd. Euro). Im Jahr 2011 waren im Durchschnitt 264 (Vorjahr: 250) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die übrigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich das Betriebsführungsentgelt an die Stadtwerke Bielefeld GmbH. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen entfallen ausschließlich auf die Aufzinsung von Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Ertragsteuern entfallen vollständig auf das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. E. Sonstige AngabenErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.243,35 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Zur Vergütung der Geschäftsführung werden die folgenden Angaben gemacht:
Herr Kai-Uwe Steinbrecher erhält für seine Geschäftsführertätigkeit bei der moBiel Service GmbH keine gesonderte Vergütung. Bei einer vorzeitigen Vertragsbeendigung sind mit Herrn Oberschmidt Leistungen in Höhe von 141.840,00 Euro vereinbart. Die Höhe der Leistung ist abhängig von der Dauer der Tätigkeit als Geschäftsführer. Des Weiteren besteht eine Pensionszusage, die Herrn Oberschmidt einen Anspruch auf lebenslange Ruhegeld- und Hinterbliebenenversorgung einräumt. Herrn Oberschmidt ist eine auf die feste Vergütung bezogene prozentuale Pensionszusage erteilt. Den Pensionsrückstellungen wurden im Berichtsjahr 16.472,00 Euro zugeführt. Insgesamt beläuft sich die Pensionsrückstellung für Herrn Oberschmidt auf 182.682,00 Euro. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH BBVG, Bielefeld. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Stadtwerke Bielefeld GmbH, Bielefeld. Beide Konzernabschlüsse werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht.
Bielefeld, 29. Februar 2012 moBiel Service GmbH Oberschmidt Steinbrecher Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der moBiel Service GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bielefeld, 16. März 2012 WIBERA
Wirtschaftsberatung AG
Ulrich Götte, Wirtschaftsprüfer Martin Gehrke, Wirtschaftsprüfer Gewinnverwendungsbeschluss:Die Gesellschafterversammlung beschließt gemäß § 6 Ziffer 6 des Gesellschaftsvertrages der moBiel Service GmbH, den Bilanzgewinn 2011 in Höhe von 2.243,35 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Organe der Gesellschaft(seit dem 1. Januar 2011)
Geschäftsführung
Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses 2011 der moBiel Service GmbH, Bielefeld, erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 14. Mai 2012. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
27 nahegelegene Organisationen
Glasergewerbe
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Einzelhandel mit Brillen und Kontaktlinsen
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Vermittlung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Konzertveranstalter
Einzelhandel mit Antiquitäten und antiken Teppichen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Architekturbüros für Garten- und Landschaftsgestaltung
Beteiligungsgesellschaften
Architekturbüros für Orts-, Regional- und Landesplanung
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Herstellung von Würzmitteln und Soßen
Beteiligungsgesellschaften
Graugießereien
Vermittlungstätigkeiten für gastronomische Dienstleistungen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen