Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 61806
Vorher
CBS City Briefservice GmbHTNT Post Regioservice Rhein-Ruhr GmbHPostcon Regional Rhein-Ruhr GmbH
Eingetragen
15.9.2009
Branche
Paket- und ExpressdiensteVermittlungstätigkeiten für Post-, Kurier- und ExpressdienstleistungenSonstige Post-, Kurier- und Expressdienste a. n. g.
Gegenstand
Die gewerbsmäßige Abholung, Sortierung und Beförderung von Briefsendungen aller Art, Büchern- und Warensendungen, Paketen, Päckchen, Pressesendungen und Katalogen sowie Frankierungsleistungen und Konsolidierung, hybride und digitale Leistungen, sonstige Bearbeitung von Briefen und sonstigen Sendungen, Verteilund Zustelldienste, Druck- und Lettershopdienstleistungen, Haushaltswerbung, Handels- und Vertriebsservice, Sampling, Merchandising, Promotion und Handling- Dienste, sowie mit den vorgenannten Leistungen zusammenhängende oder verwandte Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Jürgen Hoffmann
seit 16.1.2020
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
PostNL European Mail Holdings B.V.NLD
100.00%
PostNL Deutschland B.V.NLD
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PostNL European Mail Holdings B.V.
Netherlands
25.565 €
100.00%
PostNL Deutschland B.V.
Netherlands
1 €
0.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH

Ratingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Testatsexemplar

Jahresabschluss und Lagebericht

31. Dezember 2017

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Hinweis:

Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt.

Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH, Ratingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" und "Konzernverhältnisse" im Anhang sowie im Abschnitt C. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" im Lagebericht, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft als Tochterunternehmen in die Postcon-Gruppe (Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, und deren Tochtergesellschaften sowie die Schwestergesellschaft Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover) eingebunden ist. Obergesellschaft in dieser Gruppe ist die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Durch den in der Postcon-Gruppe bestehenden Cash-Pool-Vertrag mit der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, wird täglich Liquidität an die Obergesellschaft abgeführt bzw. von dieser zugeführt. Bei nicht ausreichender Liquidität innerhalb der Postcon-Gruppe werden die liquiden Mittel von der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bereitgestellt, die diese Mittel im Rahmen des Cashpools an die Postcon-Gruppe weiterreicht.

Für eine ausreichende Finanzierung der Gesellschaft ist somit auch eine ausreichende Finanzierung der direkten Muttergesellschaft Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, notwendig. Unter Berücksichtigung der aktuellen Planung und der derzeit zugesagten Kreditlinien durch die oberste Muttergesellschaft ist die Postcon-Gruppe für den Prognosezeitraum mit entsprechenden Liquiditätsmitteln ausgestattet. Vor diesem Hintergrund und angesichts der geplanten Entwicklung und Einbindung der Gesellschaft in die Postcon-Gruppe wird unverändert von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum ist die Gesellschaft auf die Bereitstellung der liquiden Mittel seitens der Muttergesellschaft im Rahmen des Cashpools angewiesen. Sofern die Prämissen der Planung der Postcon-Gruppe nicht wie geplant eintreten, ist die Zahlungsfähigkeit respektive der Fortbestand der Postcon-Gruppe und damit auch der Gesellschaft im Prognosezeitraum des Weiteren über die Aufrechterhaltung der bisher gewährten finanziellen Mittel hinaus von der weiteren kurzfristigen finanziellen Unterstützung der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, abhängig.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt.

Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

• wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

• anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 8. März 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ueberschär, Wirtschaftsprüfer

Kamann, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2016
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   0,00 47.979,03
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 665.851,73   662.754,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.081,22   30.402,85
    688.932,95 693.157,11
    688.932,95 741.136,14
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.623.666,70   6.943.990,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.012.687,96   1.621.723,28
3. Sonstige Vermögensgegenstände 724.421,72   411.170,62
    9.360.776,38 8.976.883,92
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   2.012,13 1.133,71
    9.362.788,51 8.978.017,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten   10.030,38 13.327,10
    10.061.751,84 9.732.480,87

Passiva

     
      31.12.2016
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   25.564,59 25.564,59
II. Kapitalrücklage   2.000.000,00 2.000.000,00
III. Verlustvortrag   -1.984.874,46 -1.984.874,46
    40.690,13 40.690,13
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   2.490.901,54 2.227.393,25
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 544.811,91   480.343,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.305.650,70   6.443.838,12
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.679.697,56   540.216,07
davon aus Steuern EUR 1.236.698,89 (Vj. EUR 122.267,86)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.276,18 (Vj. EUR 0,00)      
    7.530.160,17 7.464.397,49
    10.061.751,84 9.732.480,87

Gewinn- und Verlustrechnung für 2017

1.1.2017- 31.12.2017 1.12.2016 - 31.12.2016
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 59.711.982,92   4.535.501,98
2. Sonstige betriebliche Erträge 246.206,37   119.050,46
    59.958.189,29 4.654.552,44
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 108.567,85   34,79
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 30.445.000,64   2.464.351,54
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 23.357.732,50   1.879.694,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.984.851,53   373.570,27
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 288.779,12   25.994,26
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.430.368,11   1.009.627,34
    68.615.299,75 5.753.272,83
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 122.673,37   45.756,20
davon an verbundene Unternehmen EUR 111.878,37 (Vj. EUR 43.245,20)      
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 2.179,00 (Vj. EUR 2.511,00)      
    122.673,37 45.756,20
8. Ergebnis nach Steuern   -8.779.783,83 -1.144.476,59
9. Sonstige Steuern   26.466,99 0,00
10. Erträge aus Verlustübernahme   8.806.250,82 1.144.476,59
11. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für 2017

Allgemeine Hinweise

Die Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH hat ihren Sitz in Ratingen und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 61806 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1.12.2016 bis 31.12.2016. Daher ist die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses zum Vorjahr beeinträchtigt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Der Jahresabschluss wurde nach dem Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Hinsichtlich der bestandsgefährdenden Risiken wird auf den Abschnitt "Prognose-, Chancen- und Risikobericht" im Lagebericht verwiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei umfasst der Plan die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (lineare Methode). Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwendungen nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde für die Berechnung der Rückstellung für Dienstjubiläen das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewendet. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:

Rechnungszins 2,80% (Vj. 3,24%)
Gehaltstrend 1,00% (Vj. 1,00%)
Steigerung der Beitragsbemessungsgrenze 1,00% (Vj. 1,00%)
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2005 G
Fluktuation keine Rückstellung in den ersten 5 Jahren

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Gesellschaft hat eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Muttergesellschaft Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Latente Steuern werden auf Ebene der Organträgerin gebildet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel im Anhang (letzte Seite des Anhangs).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.013 (Vorjahr: TEUR 1.622) bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 933 (Vorjahr: TEUR 570) gegen die Gesellschafterin Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
Löhne und Gehälter 868
Urlaub 502
Aufwendungen für Subunternehmer 438
Berufsgenossenschaft 208
Mitarbeiterjubiläen 77
Steuer-, Rechts- und Beratungskosten 46
Rechtsstreitigkeiten 23
Schwerbehindertenabgabe 14
Sonstige 315
  2.491

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 545 (Vorjahr: TEUR 480) sind, soweit nicht aus Dienstleistungen bestehend, teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 5.306 (Vorjahr: TEUR 6.444) und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, in Höhe von TEUR 2.034. Diese resultieren im Wesentlichen aus Cashpool-Verbindlichkeiten (TEUR 1.923) und aus dem Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 111. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 3.272) stammen aus dem Leistungsverkehr mit anderen Gesellschaften der deutschen Postcon Deutschland B.V. & Co. KG-Gruppe.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1.12.2016 bis 31.12.2016. Daher ist die Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses zum Vorjahr beeinträchtigt.

Die Umsatzerlöse in TEUR setzen sich wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse 01.01.2017- 31.12.2017 01.12.2016 - 31.12.2016
- Nach Sparten:    
Beförderung 44.010 3.703
Interne Weiterbelastungen 15.702 833
  59.712 4.536
  01.01.2017- 31.12.2017 01.12.2016 - 31.12.2016
- Nach Regionen:    
Inland 59.712 4.536
  59.712 4.536

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 104.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden in 2017 keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Kay Olaf Rekittke, kaufmännischer Geschäftsführer, Dortmund

Alfons Ebel, kaufmännischer Geschäftsführer, Meerbusch (ab 14.11.2017)

Steve Gülzow, kaufmännischer Geschäftsführer, Sprockhövel (bis 14.11.2017)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführung wird die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 1.256
Angestellte 40
  1.296

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 790 resultieren im Wesentlichen aus Miet- und Leasingverträgen. Davon haben TEUR 630 eine Laufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 160 eine Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren.

In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf TEUR 40.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird durch den Cash-Pool der unmittelbaren Muttergesellschaft Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, finanziert, die wiederum die liquiden Mittel im Rahmen von Kreditlinien von der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, bereitgestellt bekommt. In diesem Zusammenhang wurden zwei bis 30. September 2018 laufende Kreditlinien der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bei der obersten Konzernmutter PostNL N.V. über insgesamt Mio. EUR 27 bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Im September 2018 wurden darüber hinaus bei der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, und der Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover, (ebenfalls im o.g. Cash-Pool) je eine Kapitalerhöhung über Mio. EUR 5 bzw. Mio. EUR 10 durchgeführt.

Die Gesellschaft ist als Tochterunternehmen in die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG-Gruppe eingebunden. Obergesellschaft in dieser Gruppe ist die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Über den mit der Organträgerin Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag werden Gewinne und Verluste von dieser Obergesellschaft übernommen. Durch den in der Gruppe bestehenden Cash-Pool-Vertrag mit der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, wird täglich Liquidität an die Obergesellschaft abgeführt bzw. von dieser zugeführt. Bei nicht ausreichender Liquidität innerhalb der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG-Gruppe werden die liquiden Mittel von der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bereitgestellt, die diese Mittel im Rahmen des Cashpools an die Tochtergesellschaften und die Schwestergesellschaft Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover, weiterreicht.

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der PostNL N.V. mit Sitz in Den Haag, Niederlande, einbezogen. Diese stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Mit Verschmelzungsvertrag vom 6. August 2018 ist die Gesellschaft Postcon Ausbildung GmbH, Ratingen, rückwirkend zum 1. Januar 2018 auf die Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH, Ratingen, verschmolzen worden.

Der PostNL Konzern gab am 6. August 2018 bekannt, dass er einen Verkaufsprozess für die Auslandsaktivitäten - Nexive in Italien und Postcon in Deutschland - gestartet hat. Hintergrund für diesen Schritt der niederländischen Muttergesellschaft ist die strategische Neuausrichtung, sich auf das Kerngeschäft Brief, Paket und E-Commerce in den Benelux-Staaten zu konzentrieren. Mit dem geplanten Eigentümerwechsel soll die Position von Postcon als zweitgrößtem Briefdienstleister Deutschlands gestärkt und ausgebaut werden.

 

Ratingen, 8. März 2019

Kay Olaf Rekittke

Alfons Ebel

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 150.928,24 0,00 0,00 150.928,24
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.557.300,61 220.893,41 24.238,82 1.753.955,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 533.872,88 18.305,60 0,00 552.178,48
  2.091.173,49 239.199,01 24.238,82 2.306.133,68
  2.242.101,73 239.199,01 24.238,82 2.457.061,92
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2017 Zugänge Abgänge 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.949,21 47.979,03 0,00 150.928,24
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 894.546,35 215.172,86 21.615,74 1.088.103,47
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 503.470,03 25.627,23 0,00 529.097,26
  1.398.016,38 240.800,09 21.615,74 1.617.200,73
  1.500.965,59 288.779,12 21.615,74 1.768.128,97
Buchwerte
31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 47.979,03
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 665.851,73 662.754,26
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.081,22 30.402,85
  688.932,95 693.157,11
  688.932,95 741.136,14

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH, Ratingen

Zur Vereinheitlichung des Abschlussstichtags auf den 31.12. innerhalb der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG Gruppe (im Folgenden kurz: Postcon-Gruppe) ist das vorhergehende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr.

Mit dem gebildeten Rumpfgeschäftsjahr (01.12.2016 bis 31.12.2016) ist der Vergleich zu dem aktuellen Geschäftsjahr (01.01.2017 bis 31.12.2017) beeinträchtigt. Um eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen darzustellen, hat die Gesellschaft bei der Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung im Lagebericht die Vorjahresangaben mit 12 multipliziert.

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Der Gegenstand des Unternehmens ist die gewerbsmäßige Abholung, Sortierung und Beförderung von Briefsendungen aller Art, Büchern- und Warensendungen, Paketen, Päckchen, Pressesendungen und Katalogen sowie Frankierungsleistungen und Konsolidierung, hybride und digitale Leistungen, sonstige Bearbeitung von Briefen und sonstigen Sendungen, Verteil- und Zustelldienste, Druck- und Lettershopdienstleistungen, Haushaltswerbung, Handels- und Vertriebsservice, Sampling, Merchandising, Promotion und Handling- Dienste, sowie mit den vorgenannten Leistungen zusammenhängende oder verwandte Dienstleistungen.

Das eigene Zustellgebiet liegt analog zum Firmennamen ausschließlich im Rhein-Ruhr-Gebiet. In dieser Region werden Depots als Ausgangspunkt für die eigene Briefzustellung unterhalten.

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, die wiederum ein Tochterunternehmen der PostNL N.V., Den Haag, Niederland

2. Forschung und Entwicklung

Es wird keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung unterhalten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konjunktur in Deutschland hat sich auch in 2017 weiterhin sehr positiv entwickelt. Der ifo Geschäftsklima-Index lag im Dezember 2017 bei 117,2 Punkten bei einem Vorjahreswert im Dezember 2016 von 111,0 Punkten. 1 Die deutsche Wirtschaft ist damit seit mehreren Jahren in Folge gewachsen. Diese gute wirtschaftliche Situation wirkt sich auch positiv auf den Briefmarkt aus.

Das Sendungsvolumen im deutschen Briefmarkt ist weiterhin stabil. Die Sendungsmengen sind zwischen den Jahren 2015 und 2016 um 1,3 Prozent gestiegen. Im Jahr 2017 noch einmal um 1 Prozent. Mit rund 16 Milliarden Briefen jährlich werden heute eine Milliarde Briefe mehr versandt als vor 20 Jahren. Im Jahr 2017 lag der Umsatz im Briefsektor bei rund 9,3 Milliarden Euro bei einer Stückzahl von 16 Milliarden Sendungen. 2

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Deutschland sich vom rasanten Rückgang der Brieflogistik in anderen Ländern abgekoppelt hat. Gründe für diese Entwicklung sind unter anderem die Aufklärung zu Harmonisierungsthemen für Verbraucherschutz und Transparenz (wie beispielsweise der Datenschutzgrundverordnung oder dem SEPA-Lastschriftverfahren), die gegenüber Verbrauchern in Deutschland vorwiegend physisch, also per Brief erfolgt. Weiterhin flankieren individualisierte, physische Mailings und Katalogsendungen das Online-Business gewinnbringend.

Eine Studie des "Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet" vom Dezember 2017 stellt fest, dass Briefe im Vergleich zu elektronischer Post elementare Eigenschaften wie Rechtsverbindlichkeit, Formalität, persönliche Ansprache und vor allem Vertraulichkeit erfüllen. 3

Ein spürbares Umdenken hat auch beim Thema "Zustelldauer" stattgefunden. Mehrheitlich sind Briefsendungen nicht zeitkritisch. Warum soll ein Brief schnell und damit teuer befördert werden, wenn es völlig ausreicht, dass die Sendung nach zwei oder drei Tagen im Briefkasten des Empfängers ankommt.

Weil der Wettbewerb auf dem liberalisierten Briefmarkt die Qualität der Leistungen und Services bei zugleich attraktiven Portopreisen fördert, wächst der Marktanteil der privaten Briefdienstleister inzwischen spürbar. Längere Zeit lagen sie laut Erhebungen der Bundesnetzagentur bei rund zwölf Prozent. Mittlerweile sind es rund 16 Prozent. Der eigentliche Wettbewerb im Briefsektor findet allerdings bei Geschäftskunden statt. Nach Schätzungen der Monopolkommission ist der Marktanteil der Wettbewerber in diesem Segment auf deutlich über 30 Prozent gestiegen. 4 Dies zeigt deutlich, dass die Wechselbereitschaft geschäftlicher Versender steigt.

1 Ifo-Geschäftsklima Deutschland, Dezember 2017
2 Jahresbericht 2017 der Bundesnetzagentur
3 Studie des "Deutschen Instituts für Vertrauen und Sicherheit im Internet", Dezember 2017.
4 Postmaster Magazin 4/2018, Seiten 50/51

2. Geschäftsverlauf

Die Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH steuert ihr operatives Geschäft nach den finanziellen Leistungsindikatoren "Umsatzerlöse" und "Ergebnis vor Steuern".

Um eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr darzustellen, wurde das Vorjahr mit 12 Monaten multipliziert. Bei dieser Gegenüberstellung hat sich das Ergebnis vor Steuern verbessert, während das prognostizierte Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2017 nicht erreicht werden konnte.

Prognose-IST-Vergleich:

HGB-IST HGB-IST HGB-IST Budget 2017
01.12.2016- 31.12.2016 Vorjahr multipliziert mit 12 01.01.2017- 31.12.2017
Umsatzerlöse: 4,5 Mio. EUR 54,0 Mio. EUR 59,7 Mio. EUR 67,4 Mio. EUR
Ergebnis vor Steuern: -1,1 Mio. EUR -13,2 Mio. EUR -8,8 Mio. EUR -3,2 Mio. EUR

Als nichtfinanziellen Leistungsindikator sieht die Geschäftsführung das Steuerungsinstrument "Produktivität". Unter Produktivität wird hier die Anzahl von zugestellten Briefen pro Stunde verstanden.

IST 2016 IST 2017
Zustellproduktivität (Stck/h): 93,3 102,5
Depotproduktivität (Stck/h): 67,7 74,5

Die Produktivität ist nach einem Managementwechsel im zweiten Halbjahr 2016 auf den Prüfstand gestellt worden. Die sich hieraus ergebenden Schlussfolgerungen mündeten in entsprechende Maßnahmen, durch deren Umsetzung zwischenzeitlich eine gestiegene Zustell- und Depotproduktivität erzielen konnte.

Die Mitarbeiterzahl in der Gesellschaft ist von 1.253 zum 31.12.2016 auf 1.320 zum 31.12.2017 gestiegen.

3. Darstellung der Lage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 5,7 auf Mio. EUR 59,7 verbessert (Vorjahr Mio. EUR 4,5 / Gesamtperiode Mio. EUR 54,0). Wesentliche Ursachen hierfür waren Neukunden in der Schwestergesellschaft Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover, die zu einem erhöhten Volumen in der Zustellung geführt haben, sowie der neue Sortierstandort in Essen.

Der Materialaufwand ist von Mio. EUR 2,5 bzw. Mio. EUR 29,6 für die Gesamtperiode auf Mio. EUR 30,5 gestiegen. Ursächlich sind hierfür u.a. gestiegene Transportkosten der eingesetzten Subunternehmer und die erhöhten Zustellkosten durch externe Zustell-Dienstleister (u.a. Deutsche Post AG).

In 2017 ist der Personalaufwand von Mio. EUR 2,3 bzw. Mio. EUR 27,0 für die Gesamtperiode auf Mio. EUR 28,3 gestiegen. Diese Steigerung resultiert im Wesentlichen aus vorgenommenen Gehaltserhöhungen und der gestiegenen Mitarbeiterzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr Mio. EUR 9,4 (Vorjahr Mio. EUR 1,0 / Mio. EUR 12,1 Gesamtperiode). Der Rückgang resultiert in erster Linie aus geringeren Aufwendungen aus der Zuführung zur Wertberichtigung auf Forderungen sowie niedrigeren Kosten für Rechtsberatung und Leasing. Außerdem ist ein Teil der Veränderung der Hochrechnung geschuldet.

Das negative Ergebnis vor Steuern hat sich von Mio. EUR - 1,1 (Mio. EUR - 13,2 Gesamtperiode) auf Mio. EUR - 8,8 im Geschäftsjahr zum 31.12.2017 verbessert.

b) Finanzlage

Kapitalstruktur

Aufgrund der Verlustübernahme durch die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages blieb das Eigenkapital mit TEUR 41 unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote liegt unverändert bei 0,4% (Vorjahr: 0,4%).

Das Ergebnis nach Steuern wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, übernommen.

Liquidität

Die Steuerung der Liquidität und Finanzplanung erfolgt zentral durch die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Bei nicht ausreichender Liquidität innerhalb der Postcon-Gruppe werden die liquiden Mittel von der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, im Rahmen von Kreditlinien der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bereitgestellt, die diese Mittel wiederum im Rahmen des Cashpools an die Tochtergesellschaften und die Schwestergesellschaft Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover, (zusammen: Postcon-Gruppe) weiterreicht. Die Gesellschaft wird somit durch den Cash-Pool der unmittelbaren Muttergesellschaft Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, und mittelbar durch die oberste Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, finanziert. Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft eine Cash-Pool-Verbindlichkeit i. H. v. Mio. EUR 1,9 gegenüber der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG aus.

Zur Fortbestandsprognose des Unternehmens verweisen wir auf den Abschnitt C. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht".

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 330 auf TEUR 10.062 (Vorjahr: TEUR 9.732) gestiegen.

Veränderungen im Anlagevermögen haben sich durch planmäßige Abschreibungen sowie Zugänge ergeben. Der Wert des Anlagevermögens beträgt im Geschäftsjahr TEUR 689 (Vorjahr TEUR 741).

Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 9.363 (Vorjahr TEUR 8.978). Ursächlich für den leichten Anstieg sind höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände.

Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2017 von Mio. EUR 2,2 auf Mio. EUR 2,5 leicht und die sonstigen Verbindlichkeiten insbesondere aus Steuerverbindlichkeiten deutlich gestiegen, wohingegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gesunken sind.

d) Zusammengefasste Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung befindet, dass das Geschäftsjahr 2017 nicht den Erwartungen entsprechend verlaufen ist. Beide zur Steuerung der Gesellschaft verwendeten Indikatoren, "Umsatzerlöse" und "Ergebnis vor Steuern", bleiben hinter der Prognose zurück.

Die Entwicklung der Ertragslage hat sich im Vergleich zur Hochrechnung des Vorjahres verschlechtert, wird jedoch weiterhin als ausbaufähig bezeichnet. Entsprechende Maßnahmen wurden eingeleitet. Dazu zählen insbesondere weitere Optimierungen im operativen Bereich, wie z.B. die Vorbereitung der maschinellen Gangfolgesortierung, Restrukturierung der Depots, Veränderung der Managementstruktur sowie die Fuhrparkoptimierung.

Durch den weiterhin bestehenden Ergebnisabführungsvertrag sowie durch die fortbestehende Einbindung in den Cash-Pool wird die Vermögenslage weiterhin als geordnet angesehen.

Die Liquidität wird über den Cash-Pool bereitgestellt. Zur Fortbestandsprognose der Gesellschaft verweisen wir auf den Abschnitt C. "Prognose-, Chancen- und Risikobericht".

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Chancen und Risiken

Vor dem Hintergrund der im Jahre 2016 erfolgten Zusammenlegung der beiden bisherigen Sortierzentren der Schwestergesellschaft Postcon Sortier und Logistik GmbH, Ratingen, im Ruhrgebiet zu einem neuen Standort in Essen, setzen wir neben Effizienzsteigerungen auf zusätzliche Wachstumsoptionen. Mit den sich daraus ergebenden steigenden Sortiervolumen sehen wir die Chance, noch flexibler auf die Erfordernisse des Marktumfeldes zu reagieren. Damit setzen wir den Grundstein für zusätzliches Umsatzwachstum.

Aufgrund der guten Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses der Konzerngesellschaften existieren weitere Chancen für eine kontinuierliche Gewinnung von Neukunden.

Erste Erfolge aus unserem implementierten "Operational Excellence"-Programm können wir bereits verzeichnen. Dieses zur Optimierung der Produktionsprozesse von uns entwickelte Programm kombiniert alle Funktionsbereiche des Unternehmens und fördert die Zusammenarbeit untereinander und auch mit unseren Geschäftspartnern. Durch dieses Programm wird auch der Vertrieb wesentlich unterstützt, da die Abrechnungsmodi vereinfacht und die Kundenverträge zur Steigerung der Transparenz angepasst wurden. Dies sollte unsere Chancen zur Kundengewinnung steigern.

Weitere Chancen sehen wir in steigenden Preisen beim Marktführer Deutsche Post AG. Aktuell gehen wir von einer Erhöhung des Briefportos im Sommer 2019 auf bis zu 85 Cent aus. Auch aus der Einführung des Produktes Postcon Business erhoffen wir uns weitere Chancen für die Zukunft.

Auf der Aufwandsseite gehen wir weiterhin davon aus, dass die in der Vergangenheit implementierten Effizienzsteigerungs- und Optimierungsprogramme weiterhin zu Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen führen werden.

Risiken sehen wir in den sinkenden Teilleistungsrabatten, starkem preisgetriebenen Verdrängungswettbewerb im Briefmarkt und dem Mindestlohn. Andere besondere, über ein übliches unternehmerisches Risiko hinausgehende, abzusichernde Ausfallrisiken sind nicht ersichtlich. Im Übrigen wird die Geschäftstätigkeit durch ein internes Kontrollsystem sowie regelmäßige Analysen einzelner Risiken im Rahmen des Risikomanagementsystems überwacht.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Gesellschaft ist als Tochterunternehmen in die Postcon-Gruppe eingebunden. Obergesellschaft in dieser Gruppe ist die Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen. Über den mit der Organträgerin Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bestehenden Ergebnisabführungsvertrag werden Gewinne und Verluste der Tochterunternehmen von dieser Obergesellschaft übernommen. Durch den in der Postcon-Gruppe bestehenden Cash-Pool-Vertrag mit der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, wird täglich Liquidität an die Obergesellschaft abgeführt bzw. von dieser zugeführt. Bei nicht ausreichender Liquidität innerhalb der Postcon-Gruppe werden die liquiden Mittel von der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, bereitgestellt, die diese Mittel im Rahmen des Cashpools an die Postcon-Gruppe weiterreicht. In diesem Zusammenhang wurden zwei bis 30.9.2018 laufende Kreditlinien der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG bei der obersten Konzernmutter PostNL N.V. über insgesamt Mio. EUR 27 bis zum 31.12.2020 verlängert.

Im September 2018 wurden darüber hinaus bei der Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, und der Postcon National GmbH & Co. KG, Hannover, je eine Kapitalerhöhung über Mio. EUR 5 bzw. Mio. EUR 10 durchgeführt.

Für eine ausreichende Finanzierung der Gesellschaft ist somit auch eine ausreichende Finanzierung der direkten Muttergesellschaft Postcon Deutschland B.V. & Co. KG, Ratingen, notwendig. Unter Berücksichtigung der aktuellen Planung und der derzeit zugesagten Kreditlinien durch die oberste Muttergesellschaft ist die Postcon-Gruppe für den Prognosezeitraum mit entsprechenden Liquiditätsmitteln ausgestattet. Vor diesem Hintergrund und angesichts der geplanten Entwicklung und Einbindung der Gesellschaft in die Postcon-Gruppe wird unverändert von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum ist die Gesellschaft auf die Bereitstellung der liquiden Mittel seitens der Muttergesellschaft im Rahmen des Cashpools angewiesen. Sofern die Prämissen der Planung der Postcon-Gruppe nicht wie geplant eintreten, ist die Zahlungsfähigkeit respektive der Fortbestand der Postcon-Gruppe und damit auch der Gesellschaft im Prognosezeitraum des Weiteren über die Aufrechterhaltung der bisher gewährten finanziellen Mittel hinaus von der weiteren kurzfristigen finanziellen Unterstützung der obersten Konzernmutter PostNL N.V., Den Haag, Niederlande, abhängig.

2. Prognosebericht

Der PostNL N.V.-Konzern, Den Haag, Niederlande, gab am 6. August 2018 bekannt, dass er einen Verkaufsprozess für die Auslandsaktivitäten - Nexive in Italien und Postcon in Deutschland - gestartet hat. Hintergrund für diesen Schritt der niederländischen Mutter-gesellschaft ist die strategische Neuausrichtung, sich auf das Kerngeschäft Brief, Paket und E-Commerce in den Benelux-Staaten zu konzentrieren. Mit dem geplanten Eigentümerwechsel soll die Position von Postcon als zweitgrößtem Briefdienstleister Deutschlands gestärkt und ausgebaut werden.

Die zur Steuerung der Gesellschaft auch im Jahr 2018 eingesetzten finanziellen Indikatoren waren weiterhin der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. Die Produktivität diente weiterhin als nichtfinanzielles Instrument zur Steuerung der Gesellschaft.

Für das Jahr 2018 planten wir ein Jahr der Transformation mit der Einführung des neuen Produktes Postcon Business. Für die folgenden Jahre planen wir weiteres Umsatzwachstum. Für das Geschäftsjahr 2018 wurde ein Umsatz in Höhe von Mio. EUR 67,6 geplant. Das Ergebnis vor Steuern wurde mit Mio. EUR - 7,2 prognostiziert. Für das Geschäftsjahr 2019 planen wir weiterhin leicht steigende Umsatzerlöse und ein weiterhin deutlich negatives Ergebnis vor Steuern.

D. Erklärung zur Unternehmensführung

Mit Beschluss vom 10.09.2015 hat das Unternehmen eine Frauenquote i.H.v. 33% festgelegt. Die Umsetzung der Quote in der Geschäftsführung, Direktorenebene und Gebietsleitung erfolgte zum 30.06.2017.

 

Ratingen, den 8. März 2019

Postcon Regional Rhein-Ruhr GmbH

Kay Olaf Rekittke

Alfons Ebel

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

Die Feststellung des Jahresabschlusses ist am 11. April 2019 erfolgt.

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