RMC Real Estate Verwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Weber seit 17.4.2023 | Prokura |
Rainer Zöller seit 17.4.2023 | Prokura |
Christian Artur Rothermel seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Martin Josef Rothermel seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian Artur RothermelRMC Holding GmbH | 50.00% |
Martin Josef RothermelRMC Holding GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Edgar Rothermel - Internationale Spedition - GmbHÖstringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH hat ihren Sitz in Östringen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 230896 eingetragen. II. Angaben zur Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. 2. Allgemeines zur Gliederung (§ 265 Abs. 1 HGB) Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde ebenso wie der Vorjahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanz wurde um die Position 'Forderungen an Gesellschafter' ergänzt. Die formale Darstellung des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Größenabhängige Erleichterungen nach § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. 3. Vergleichbarkeit von Vorjahresbeträgen (§ 265 Abs. 2 HGB) Die Abschlussposten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind grundsätzlich mit den entsprechenden Vorjahresbeträgen vergleichbar. III. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr (§ 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend der voraussichtlichen Nutzungdauer linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechen, bewertet. Die planmäßige Abschreibung bemisst sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Sachanlagen, die ab dem 1. Januar 2008 zugegangen sind, werden planmäßig linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand werden im Zugangsjahr voll vereinnahmt. Geringwertige Anlagengegenstände bis € 800,00 Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden sofort abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 800,00 werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Übernahme der steuerlichen Regelung für geringwertige Wirtschaftsgüter in die Handelsbilanz mit der Folge der Durchbrechung des Einzelbewertungsgrundsatzes erfolgte aus Wirtschaftlichkeitsgründen. Eine Überbewertung des Anlagevermögens ist nicht gegeben. Anteile an verbundenen Unternehmen und das sonstige Finanzanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Finanzanlagevermögen, welches dem Zugriff der Gläubiger entzogen ist und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dient, wurde mit den entsprechenden Schulden verrechnet. 2. Umlaufvermögen Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bilanziert. Kassen- und Bankguthaben, Forderungen und sonstige Vermögenswerte sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Bestehende Risiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind ausfallgefährdete Forderungen einzelwertberichtigt. Vermögensgegenstände, welche dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind und ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, wurden mit den entsprechenden Schulden verrechnet. Die Bewertung des zu saldierenden Vermögens erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert. In Höhe der über die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens hinaus gehenden Bewertung (T€ 18) besteht eine Ausschüttungssperre. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit ihrem Nennwert angesetzt. 4. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen sind versicherungsmathematisch errechnet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Berichtsjahr erfolgte ein saldierter Ausweis der an die Pensionsberechtigten verpfändeten Aktivwerte (sog. Planvermögen) mit den Pensionsrückstellungen (vgl. § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Bewertung erfolgte nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method"). Der Bewertung lagen die Heubeck-Richttafen (2018 G) zugrunde; die Berechnung erfolgt unter der Prämisse gleichbleibender Gehälter und einer gleichbleibenden Zahl Pensionsberechtigter. Für die Abzinsung wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre in Höhe von 1,82% berücksichtigt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Für die Bewertung der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurde das Passivprimat beim Deckungskapitalverfahren nach IDW RH FAB 1.021 angewandt. Im Übrigen erfolgte die Bewertung des Deckungsvermögens nach § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert. Von der Übergangsregelung nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Auf Grund des Unterschieds zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz ergibt sich ein Differenzbetrag in Höhe von T€ 13. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der zu erwartenden Steuerschuld unter Anrechnung der geleisteten Vorauszahlungen ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Künftige Preis- und Kostensteigerungen zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verpflichtung werden berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Einzelne Jahresabschlusspositionen (bewegliches Anlagevermögen, Pensionsrückstellungen) wurden in der Steuerbilanz mit abweichenden Werten angesetzt. Die Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gleichen sich im Zeitablauf aus. Die sich hieraus ergebenden passiven latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 27,7% ermittelt und betragen zum Bilanzstichtag T€ 225 (Vorjahr T€ 146). 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. II. Sonstige Angaben zu Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage A III. S. 9). 2. Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 6 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. 3. Forderungen gegen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen; sie haben in Höhe von T€ 496 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 17; Vorjahr: T€ 16). 4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, (Mitzugehörigkeitsvermerk) Bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 5. Forderungen gegen nahestehende Gesellschaften Die Forderungen gegen nahestehende Gesellschaften belaufen sich auf T€ 1 (Vorjahr: T€ 185). Die Verzinsung erfolgte zu Festzinssätzen. 6. Rechnungsabgrenzungsposten Der ausgewiesene aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft überwiegend Kfz-Steuern, Wartungsverträge sowie vorausbezahlte Versicherungsprämien. 7. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie von Aufwendungen und Erträgen (§ 285 Nr. 25 HGB) Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Ausweis bei den Pensionsrückstellungen):
Die Bestimmung des Zeitwertes der Wertpapiere erfolgte anhand der Kurswerte zum Bilanzstichtag. Saldierung von Zinsaufwendungen und -erträgen zu Altersvorsorgeverpflichtungen/Planvermögen (Ausweis im Finanzergebnis):
8. Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 HGB) Die Verbindlichkeiten setzen sich gegliedert nach Restlaufzeiten wie folgt zusammen:
Legende: BüD: Bürgschaften Dritter SÜ: Sicherungsübereignungen EV: teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte 9. Aufwendungen aus Aufzinsungen / Erträge aus Abzinsungen Im Zinsergebnis sind im Berichtsjahr T€ 14 (Vorjahr: T€ 14) Aufwendungen aus der Verzinsung von Pensionsrückstellungen enthalten. C. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)
Der Zweck dieser Verträge besteht darin, dass sich gegenüber einem ansonsten zu tätigenden Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände der Finanzierungsaufwand und die Liquiditätsbelastung verringert. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Rückzahlung von Kommanditkapital nach § 172 Abs. 4 HGB in Höhe von T€ 49 (Vorjahr T€ 38). 2. Mitarbeiterzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)
3. Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a, b HGB) Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. 4. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB) Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: Herr Martin Rothermel, Diplom-Betriebswirt Herr Christian Rothermel, Speditionskaufmann 5. Verbundene Unternehmen / Angaben zum Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB) Die Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH war im Geschäftsjahr mit 66% an der Rothermel warehousing services GmbH beteiligt. Gemäß dem vorläufigen Jahresabschluss weist die Gesellschaft per 31.12.2023 ein Eigenkapital von T€ 782 aus. Der vorläufige Jahresüberschuss 2023 beträgt T€ 140. Ferner ist die Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH zu 50% an der GR Logistik GmbH beteiligt. Per 31.12.2023 weist diese Gesellschaft ein Eigenkapital von T€ 1.533 aus. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt T€ 170. Die Beteiligungsquote an der NeoCargo AG beträgt 1%. Per 31.12.2021 weist diese Gesellschaft ein Eigenkapital von T€ 48 aus. Der Fehlbetrag des Jahres 2021 beträgt T€ -2. Ein Konzernabschluss wird aufgrund der Größenerleichterungsvorschrift des § 293 HGB nicht erstellt. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Stichtag Ereignisse mit wesentlichen Einflüssen auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. E. Ergebnisverwendung (§ 325 HGB) Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Östringen, den 6. Juni 2024 Martin Rothermel Christian Rothermel Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Chronologie und Standort Bereits im Jahr 1963 gründete Herr Edgar Rothermel unseren Rechtsvorgänger, die Firma "Edgar Rothermel Transporte" mit Sitz in Mannheim. Bedingt durch erste umfangreiche Betriebserweiterungen erfolgte im Jahr 1972 eine Sitzverlegung nach Östringen. Im Jahr 1986 erfolgte die Umwandlung in die "Edgar Rothermel -Internationale- Spedition GmbH". Unsere Gesellschaft wird mittlerweile in zweiter Generation durch die beiden Söhne unseres Unternehmensgründers und dessen Frau Agnes, Martin und Christian Rothermel, erfolgreich geführt. Im Geschäftsjahr 2023 feierten wir daher das 60ste Firmenjubiläum. Aufgrund des steten Unternehmenswachstums erfolgte in den Jahren 1992 / 1993 ein Neubau in der Justus-von-Liebig-Straße 6, Östringen mit einer Grundfläche von ca. 20.000 m 2 , einem Verwaltungsgebäude, einer Werkstatt inkl. Umschlaggebäude sowie einer Waschstraße. Bedingt durch die anhaltend positive Unternehmensentwicklung haben wir Ende April 2015 mit unserer Verwaltung nach grundlegender Sanierung eines Bestandsgebäudes des ehemaligen Nylonfaserwerks von Invista unser neues Verwaltungsgebäude bezogen. Es befindet sich im Zugangsbereich zum Terrain des am westlichen Stadtrand von Östringen gelegenen Industrieparks, von dem wir erhebliche logistische Vorteile erwarten. Darüber hinaus stellen wir unserem Verwaltungsteam in dem kernsanierten Gebäude moderne und zeitgemäß ausgestattete Büroarbeitsplätze zur Verfügung. Im Rahmen unserer stetigen Expansion wurde auf dem Anwesen des Industrieparks eine, auf unsere Bedürfnisse hin ausgerichtete, leistungsstarke LKW-Waschanlage errichtet, die wir seit 2019 nutzen. 1.2 Geschäftsmodell und Ziele des Unternehmens Qualität zum angemessenen Preis ist die Grundlage für größtmögliche Kundenzufriedenheit. Dieses Bewusstsein ist die Grundlage für den Unternehmenserfolg der Rothermel-Gruppe. Daher hatte man sich auch schon sehr früh dafür entschieden, sich den hohen Qualitätsstandard durch ein offizielles Zertifikat bestätigen zu lassen. Seit 1996 ist die Edgar Rothermel -Internationale- Spedition GmbH nach DIN EN ISO 9001 (bzw. bis 2003 nach DIN EN ISO 9002) zertifiziert. Im Jahr 2021 wurde das Umweltmanagement unserer Gesellschaft nach DIN EN ISO 14001: 2015 zertifiziert. Unser Unternehmenskonzept baut auf zwei Säulen auf, dem klassischen Bereich der Fuhrtransporte sowie dem Bereich des Speditionsgeschäfts bzw., globaler formuliert, dem Bereich der Logistik. Der Bereich der Fuhrtransporte ist geprägt durch eine hohe Wettbewerbsintensität. Unsere Geschäftsstrategie haben wir daher in diesem Segment darauf ausgerichtet, dass wir teils in Nischen operieren. Hierzu sind einerseits sehr gut ausgebildete und qualifizierte Fachkräfte notwendig; andererseits Spezialfahrzeuge (Megasattel usw.). Flankiert wird dies durch einen ständig modernisierten Fuhrpark. Der Einsatz neuester Fahrzeuge ermöglicht es uns, zum einen die aktuellsten Abgasnormen einzuhalten, anderseits neueste Telematiksysteme im Zusammenhang mit der Digitalisierung einzusetzen; beides sind unablässige Bestandteile zur Erzielung einer optimalen Energiebilanz sowie effizienter Einsatzplanung unseres Fuhrparks. In Zeiten knapper werdender Ressourcen und der zunehmenden Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen hat sich die Rothermel-Gruppe zum Ziel gesetzt, wirtschaftliches Handeln so auszugestalten, dass künftigen Generationen ebenfalls eine positive Entwicklung ermöglicht wird. Jedes einzelne Unternehmen kann hier seinen Beitrag leisten. Dabei richten wir uns nach dem richtigen Dreiklang von Ökonomie, Ökologie und sozialem Engagement. Die Natur, der Mensch und die wirtschaftlichen Ressourcen stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Edgar Rothermel -Internationale- Spedition GmbH setzt sich außerdem zum Ziel, durch permanente Entwicklung Transporte so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Vor allem die Optimierung der Energieausnutzung, Flächennutzung sowie die Reduktion von Emissionen und Lärm sind gewünscht. 1.3 Strategien Ein zunehmender Schwerpunkt unserer Produktpalette bildet die Logistikberatung, wobei wir diese in die Segmente Transportlogistik und Lagerlogistik unterteilen. Hierbei unterstützen wir unsere Kunden durch den Einsatz modernster Techniken, die Warenströme zu optimieren oder stellen Lagerflächen als Zwischenlager oder Umschlagslager zur Verfügung. Unterstützt wird der Bereich der Lagerlogistik durch unsere Tochtergesellschaft Rothermel warehousing services GmbH, welche alle Bereiche der Lagerlogistik darstellen kann. Im Jahr 2013 haben wir ein Joint Venture zur Abwicklung der Logistik für einen strategischen Kunden gegründet, die GR Logistik GmbH mit Sitz in Weingarten. Um den zunehmenden Fachkräftemangel, insbesondere im Bereich der Berufskraftfahrer, entgegen zu wirken, haben wir in 2018/2019 eigens eine Personalabteilung gegründet, welche schwerpunktmäßig für die Ausbildung und Weiterbildung unseres qualifizierten Personals sowie die Gewinnung von neuem Personal verantwortlich zeichnet. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 in Deutschland um -0,3 % gesunken. Nach einem Anstieg der Transportleistung der Verkehrsträger (Lkw, Eisenbahn, Binnenschiff, Pipeline und Flugzeug) im Jahr 2021 ist die Beförderungsleistung im Jahr 2022 im Bundesgebiet wieder zurückgegangen (aktuelle Daten für 2023 liegen noch nicht vor). Im Straßenverkehr sank die Güterverkehrs-Beförderungsmenge von 3.687 Mio. Tonnen (2021) auf einen Wert von 3.642 Mio. Tonnen (in 2022). 2.2. Geschäftsverlauf Unser Rohergebnis ist nach einem deutlichen Anstieg im Vorjahr im Jahr 2023 weiter gestiegen. Der prozentuale Anstieg des Rohergebnisses beläuft sich auf 1,6 %. Einhergehend mit der Leistungssteigerung sind auch die Betriebsaufwendungen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Unser Betriebsergebnis ist von T€ 980 auf T€ 845 zurückgegangen. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage Das Rohergebnis belief sich auf € 20,5 Mio. und liegt damit über dem Niveau des Vorjahres (€ 20,1 Mio.). Die Betriebsaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls erhöht. Die Personalaufwendungen zeigen dabei einen Anstieg von € 8,3 Mio. auf € 8,9 Mio. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen haben sich im Vorjahresvergleich von € 1,6 Mio. auf € 1,9 Mio. erhöht. Einen Rückgang zeigen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die sich von € 9,3 Mio. um € 0,4 Mio. auf € 8,9 Mio. verminderten. Dies resultiert insbesondere aus gesunkenen Kraftstoffpreisen. Unter Einbeziehung des positiven Finanzergebnisses sowie der Belastungen aus Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 613. Unser Brutto Cash Flow (Jahresergebnis zuzüglich laufender Abschreibung auf das immaterielle, das Sach- und Finanzanlagevermögen) liegt mit € 2,5 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (€ 2,3 Mio.). 2.3.2. Finanzlage Unsere Gesellschaft kommt ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung der eingeräumten Skontobeträge pünktlich nach. Die Zahlungsfähigkeit ist stets gewährleistet. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt mit € 2,4 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit war branchen- üblich mit € -1,6 Mio. negativ (Vorjahr: € -1,0 Mio.). Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit war in Höhe von € -0,6 Mio. ebenfalls negativ (Vorjahr: € -0,1 Mio.). Insgesamt hat sich der Finanzmittelfond somit von € 2,2 Mio. per 31.12.2022 auf € 2,4 Mio. per 31.12.2023 erhöht. 2.3.3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen (Bilanzsumme) liegt mit rd. € 10,9 Mio. um rd. 3,6% über dem Vorjahresniveau (€ 10,5 Mio.). Auf der Aktivseite sind die langfristig gebundenen Mittel um € 0,1 Mio. auf € 5,3 Mio. gestiegen, da die Investitionen die Abschreibungen und Abgänge überdeckt haben. Bei den kurzfristigen Mitteln haben sich die Sonstigen Vermögensgegenstände, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die liquiden Mittel um insgesamt rd. € 0,9 Mio. erhöht, während die Forderungen an Beteiligungsunternehmen und verbundene Unternehmen um rd. € 0,5 Mio. gesunken sind. Entsprechend bewegen sich die kurzfristigen Mittel insgesamt mit € 5,6 Mio. über dem Niveau des Vorjahres (€ 5,2 Mio.). Auf der Seite der Mittelherkunft (Passivseite) bewegen sich die langfristig verfügbaren Mittel im Wesentlichen auf Vorjahresniveau. Das Eigenkapital ist thesaurierungsbedingt um € 0,5 Mio. gestiegen. Durch planmäßige Tilgungen aufgenommener Darlehen zur Finanzierung der Investitionen sind die Bankdarlehen nach Berücksichtigung der planmäßigen Tilgungen insgesamt um € 0,4 Mio. gesunken. Die kurzfristig verfügbaren Mittel haben sich um insgesamt € 0,4 Mio. erhöht, insbesondere durch den Anstieg der Rückstellungen und der Lieferantenkredite. Durch den absoluten Anstieg des Eigenkapital von € 4,4 Mio. auf € 4,9 Mio. hat sich die Eigenkapitalquote (Verhältnis Eigenkapital zur Bilanzsumme) deutlich erhöht. Sie beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 trotz einer Bilanzsummenerhöhung 44,7% (Vorjahr: 41,6 %). 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen den fortgeschriebenen Brutto Cash Flow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibung, Miet-/ Leasingaufwand Fuhrpark), die fortgeschriebene Brutto Cash Flow Quote, das Rohergebnis pro Mitarbeiter (ohne Aushilfen) sowie das bereinigte kumulierte Ergebnis vor Steuern (fortgeschriebenen Brutto Cash Flow, Versicherungserstattungen (-), Aufwendungen aus Unfallschäden (+), Erträge aus Ausschüttungen (-), Messekosten(+), Erträge bzw. Verluste aus Anlagenverkäufen (+/-), Erträge aus Zuschüssen(-), Nachlässe (-) und Steuern (+)) heran. Die fortgeschriebene Brutto Cash Flow Quote berechnen wir aus dem Jahresüberschuss zzgl. Abschreibung, Miet-/Leasingaufwand Fuhrpark im Verhältnis zum Rohergebnis. Sie beläuft sich wie im Vorjahr auf 13,6% des Rohergebnis. Der fortgeschriebene Brutto Cash Flow hat sich von € 2,7 Mio. (in 2022) auf nunmehr € 2,8 Mio. leicht erhöht. Das Rohergebnis pro Arbeitnehmer (ohne Azubis/Aushilfen) ist mit T€ 125 gegenüber dem Vorjahr (T€ 126) hingegen leicht gefallen. Das bereinigte kumulierte Ergebnis hat sich von € 2,0 Mio. (in 2022) auf € 2,5 Mio. (2023) erhöht. 2.5. Gesamtaussage Angesichts des deutlich positiven Rohertrags sowie des Gesamtergebnisses und der finanziellen Leistungsindikatoren, die überwiegend wie erwartet weitgehend konstant geblieben sind, sind wir gemessen am Branchenumfeld und der Konjunktur mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. 3. Prognosebericht Unser Unternehmen hat sich It. den aktuellen Finanzbuchhaltungsdaten des Monats April 2024 positiv entwickelt. Es ist jedoch schwer, für das Geschäftsjahr 2024 eine Prognose hinsichtlich des Rohertrags bzw. hinsichtlich des operativen Ergebnisses zu machen. Denn im Raum stehen Prognoseunsicherheiten, wie die nicht abschätzbaren Entwicklungen des Ukraine-Krieges sowie der Nah-Ost-Konflikt. Sollten sich diese negativ auf die für uns wichtigen Bereiche auswirken, sind wir im Rahmen unseres Kostenmanagements entsprechend aufgestellt, die Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, um gegensteuern zu können. Unser Investitionsverhalten wird ebenfalls von den weiteren Auswirkungen der aktuellen Krisen abhängen. Das gleiche gilt für unsere Personalentwicklung. Zwar sind wir bemüht, sowohl unsere Sachinvestitionen als auch unsere Investitionen in unser Personal hochzuhalten, an oberster Stelle steht aktuell allerdings Flexibilität, um auf entsprechende Entwicklungen kurzfristig reagieren zu können. Für das Jahr 2024 rechnen wir trotz dieser Prognoseunsicherheiten mit einem positiven Jahresergebnis. Unsere finanziellen Leistungsindikatoren werden sich bei Eintritt unserer Erwartungen entsprechend entwickeln. 4. Chancen- und Risikobericht Die Chancen und Risiken unseres Unternehmens stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der allgemeinen Konjunktur- und Marktentwicklung. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Auch sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder konkrete entwicklungsbeeinträchtigende Risiken sind nicht bekannt. Zwei wesentliche Faktoren prägen die aktuelle Marktentwicklung: Fachkräftemangel und Digitalisierung. Bedingt durch den Fachkräftemangel (sowohl im gewerblichen, wie auch im kaufmännischen Bereich) treten inzwischen beträchtliche Kapazitätsengpässe am Markt auf. Diesem Fachkräftemangel gilt es zu begegnen, um weiterhin erfolgreich am Markt bestehen zu können. Entscheidende Maßnahmen hierzu sind eingeleitet. Die fortschreitende Digitalisierung erfordert erhebliche Investitionen, um den Anforderungen des Marktes entsprechen zu können. Hierzu sind sowohl finanzielle als auch fachliche personelle Ressourcen notwendig. Auch hier wurden Maßnahmen eingeleitet und Kooperationen geschlossen. Die mit dieser Entwicklung einhergehende Knappheit von Fuhrparkkapazitäten bei Mitbewerbern sehen wir wiederum als Chance, da wir aufgrund unserer Unternehmensstruktur und -philosophie fest davon ausgehen werden, mittelfristig unsere Marktposition ausbauen zu können. Risiken aus Forderungsausfällen begegnen wir durch zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge bzw. bei Neukunden mit der Einholung von Bonitätsauskünften. Weiterhin sehen wir Chancen, uns durch ständige Optimierung interner Betriebsprozesse und durch die Schaffung von Netzwerken Wettbewerbsvorteile herauszuarbeiten. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben sowie Kontokorrentlinien bei Kreditinstituten. Unsere Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen Kundenstamm, zu dem langjährige Kundenbeziehungen bestehen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend durch Eigenmittel sowie kurzfristige Kontokorrent- und Lieferantenkredite. Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die Geschäftsführung eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über eine Kreditausfallversicherung, ein effizientes Debitorenmanagement sowie strukturierte Workflows, die eine schnelle Abwicklung gewährleisten. Darüber hinaus steht uns die Möglichkeit offen, uns bei Bedarf zeitnah über die Bonität unserer Kunden zu informieren. 6. Sozialbericht Unser Haus versteht sich als ein Serviceunternehmen mit hervorragender Kundenbindung und bietet mit einem hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeiterstamm alle Dienstleistungen rund um den Speditionsbereich. Ein wichtiger Pfeiler ist dabei auch unsere Belegschaft, welche treu zu unserem Unternehmen steht und sich für die Ziele unseres Unternehmens einsetzt sowie durch Flexibilisierung der Arbeitszeiten den Bedürfnissen unserer Kunden Rechnung trägt. Wir haben im Jahresdurchschnitt insgesamt 192 (ohne Auszubildende) beschäftigt und damit so viele Arbeitnehmer wie im Vorjahr. Dabei zeigt die Mitarbeiterzahl in den verschiedenen Bereichen eine unterschiedliche Entwicklung: im Bereich des Fahrpersonals wurden insgesamt 131 Personen beschäftigt (Vorjahr 127), bei den Angestellten 33 (wie im Vorjahr) und bei den Aushilfen 28 gegenüber 32 im Vorjahr. Insgesamt ist die Gesamtbelegschaft somit gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben.
Östringen, den 06. Juni 2024 Martin Rothermel, Geschäftsführer Christian Rothermel, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürztem Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edgar Rothermel - Internationale - Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
St. Leon-Rot, den 7. Juni 2024 VH HETTINGER
UND PARTNER GMBH
Dipl.-Betrw. Gerald Habich, Wirtschaftsprüfer ppa. Dipl.-Kfm. Volker Hupertz, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 28. Juni 2024 |
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