Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 7185
Eingetragen
24.4.2002
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von elektrotechnischen und elektronischen Baugruppen und Komponenten, von Hardware und Software. Die Gesellschaft ist berechtigt, Patente, Lizenzen und sonstige Schutzrechte zu erwerben, zu veräußern oder sonst wie zu verwerten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Brünger
seit 19.12.2025
Prokura
Carsten Trenz
seit 23.8.2019
Prokura
Thorsten Trenz
seit 16.7.2004
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trenz Electronic GmbH

Hüllhorst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

der Trenz Electronic GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Trenz Electronic GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das seit 1992 (als Einzelfirma) und seit 2002 in der aktuellen Firmierung als Entwicklungsdienstleister für die Elektronikindustrie tätig ist. Unser Service umfasst sowohl Design-In-Support als auch vollständige Designs. Dabei decken wir den gesamten Prozess von der Produktspezifikation über Hard- und Softwareentwicklung bis hin zur Prototypenfertigung und der Herstellung ab. Wir verfügen über eine umfangreiche Expertise in der Entwicklung von sehr schnellen und hochgenauen Datenerfassungssystemen, sowie in der digitalen Signalverarbeitung basierend auf FPGA- und CPU-Architekturen.

Insbesondere profitieren Kunden von unseren umfassenden technischen Fachkenntnissen rund um den Einsatz von eingebetteten Systemen in der Industrie sowie in PC-gestützten Prozesssteuerungs- und Messsystemen. Ergänzt wird unser Entwicklungsdienst durch FPGA- und MCU-basierte Entwicklungsboards und -tools. Für den Fall, dass eines unserer handelsüblichen FPGA-Boards nicht den Anforderungen der Kunden entspricht, kann das Design durch unseren umfassenden firmeneigenen Engineering-Design-Service leicht angepasst werden.

Unser hauseigener Electronic-Manufacturing-Service (EMS) und der weltweite Vertrieb von FPGA- und SoC-Modulen, Trägerboards, Starter-Kits, FMC-, CPCIS-Karten und Entwicklungsboards runden das Portfolio ab.

Unsere Produkte werden weltweit in vielen Bereichen eingesetzt, darunter Test und Measurement, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt u.a.

2. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft unterhält eine eigene Entwicklungsabteilung. Die Entwicklungstätigkeit besteht im Wesentlichen in der Konstruktion neuer Produkte im Kundenauftrag, sowie in einer kontinuierlichen Modellpflege bestehender Produkte.

Aufgrund vieler Obsoleszenzen müssen viele Standardmodule und Kundenprojekte eine vorzeitige Modellpflege erhalten, so das 2022 bis Ende 2023 ein großer Teil und bis Ende 2024 ein kleinerer Teil der Entwicklerleistung damit belegt wird.

2020 wurde ein Förderprojekt gestartet. In diesem Projekt wird mit einer Universität zusammengearbeitet. Es arbeiten daran über die Projektlaufzeit 1 - 3 Mitarbeiter in Teilzeit. Der Bewilligungszeitraum ist 15.6.2020 - 14.6.2023. Durch die Corona-Pandemie wurde das Projekt verzögert gestartet. Aktuell wurde die Laufzeit bis zum 31.12.2025 verlängert

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 ist laut Destatis gegenüber 2022 um 0,2% gesunken.

Die deutschen Exporte sind ebenfalls gesunken, preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft in 2023 2,2 % weniger Waren und Dienstleistungen als 2022.

Laut ZVEI (Verband der Elektro- und Digitalindustrie) ist in der Deutschen Elektrotechnik- und Elektroindustrie der Gesamtumsatz von 225 Mrd. EUR (2022) auf 238 Mrd. EUR (2023) gestiegen, und die Exporte um 3,3% auf 255 Mrd. EUR (2023).

2. Geschäftsverlauf

Die Entwicklung des Unternehmens bewerten wir unter Berücksichtigung der Branchenentwicklung als sehr gut.

Das Unternehmen konnte im Berichtsjahr ein positives Ergebnis erwirtschaften und schloss mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 812 ab. Im Vorjahr konnte man einen Überschuss von T€ 904 verzeichnen.

Die Trenz Electronic GmbH konnte sich weiterhin auf dem Markt behaupten. Der Jahresumsatz ist stark gestiegen, die Materialverknappung aus den Vorjahren ist überwunden.

Die Rohstoffpreise- und Energie-Preise sind auch durch den Ukraine Krieg weiter gestiegen. Die Personalaufwandsquote verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,28 %-Punkte.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (inklusive vier Auszubildenden) um 10 auf 82 Mitarbeitern gestiegen. Am 31.12.2023 beschäftigte das Unternehmen 89 Mitarbeiter (Vorjahr: 71). Davon waren keine Auszubildenden im kaufmännischen Bereich, 2 Auszubildende in der Fachrichtung Elektroniker für Geräte und Systeme und 2 Auszubildende in der Fachrichtung Fachinformatik für Systemintegration beschäftigt.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme des Unternehmens betrug zum Bilanzstichtag T€ 16.574 (Vorjahr: T€ 14.192). Die Vermögenslage ist nach wie vor und im vorliegenden Geschäftsjahr zum Teil noch mehr durch einen hohen Anteil des Vorratsvermögens in Höhe von 67,71 % (Vorjahr: 69,34 %), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 15,44 % (Vorjahr: 8,77 %), sowie des Anlagevermögens in Höhe von 13,04 % (Vorjahr: 14,56 %) im Verhältnis zur Bilanzsumme gekennzeichnet. Die flüssigen Mittel umfassen 2,96 % (Vorjahr: 2,25 %) der Bilanzsumme.

Größere Veränderungen ergaben sich bei den Vorräten. Der Lagerbestand erhöhte sich nochmal um T€ 1.382 und betrug zum Bilanzstichtag T€ 11.222 (Vorjahr: T€ 9.841). Aufgrund der im Geschäftsjahr endenden Materialknappheit verringerte sich der Bestand an Rohmaterialien, während der Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen anstieg. Ziel dieses nach wie vor verhältnismäßigen hohen Bestandes an Vorräten ist es, den Auftragsstau der letzten Jahre aufzuarbeiten und auf kurzfristige Aufträge schnell reagieren zu können.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände am 31. Dezember 2023 betrugen T€ 2.640 (Vorjahr: T€ 1.928).

Die Kapitalstruktur zum Bilanzstichtag ist durch eine Eigenkapitalquote in Höhe von 28,96 % (Vorjahr: 28,10 %) gekennzeichnet. Die Rückstellungen umfassen 2,73 % (Vorjahr: 3,86 %), die Verbindlichkeiten 68,28 % (Vorjahr: 68,02 %) der Bilanzsumme.

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft in neue Maschinen investiert. Es wurde ein hochauflösendes, 3D Röntgengerät, sowie eine neue Ascon Dampfphase gekauft. Der Lagerbestand an Rohmaterialien wurde reduziert, eine weitere Reduzierung der gesamten Vorräte wird in 2024 erfolgen.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist nach wie vor als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich unter Skonto- ausnutzung, sofern vom Lieferanten angeboten, vor Fälligkeit zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung und der zur Verfügung stehenden liquiden Mittel war die Liquiditätslage der Gesellschaft im Berichtsjahr weiterhin stets gut. Der Cashflow (ermittelt aus dem Jahresergebnis, den Zu- und Abschreibungen, und der Veränderung der langfristigen Rückstellungen) des Berichtsjahres betrug T€ 1.135 (Vorjahr: T€ 1.165).

Trotz der verstärkten Investitionen in den Bestand an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen sowie in das Anlagevermögen, die im Wesentlichen durch langfristige Darlehen finanziert wurden, ergab sich für das Berichtsjahr insgesamt eine Zunahme der liquiden Mittel auf T€ 490 (Vorjahr: T€ 319).

c) Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 der Trenz Electronic GmbH konnte mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 812 (Vorjahr: T€ 904) abschließen.

Das Rohergebnis betrug im Berichtsjahr T€ 7.415 (Vorjahr: T€ 6.166). Die Materialeinsatzquote erhöhte sich um 14,04 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr.

Die Personalaufwendungen betrugen T€ 4.340 (Vorjahr: T€ 3.424). Bezogen auf die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr sind diese deutlich gesunken (um 7,28%-Punkte). Es wird qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 380 gegenüber dem Vorjahr. Die Erhöhung beruht auf verschiedenen Faktoren. Neben den allgemeinen Preiserhöhungen für Energie und Dienstleistungen ist zum Beispiel der Aufwand für Währungsumrechnungen stark gestiegen. Durch den Rückgang der Corona-Auflagen wurden wieder mehr Kosten für Messeauftritte und für die Werbung generiert. Auch die Wartungskosten für Hard- und Software sind gegenüber dem Vorjahr recht stark gestiegen, um technisch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Der erhöhte Personalbedarf wurde auch kurzfristig durch mehr Personaldienstleister befriedigt.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasteten das Jahresergebnis in Höhe von T€ 306 (Vorjahr: T€ 377).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem eine Cash-Flow-Rechnung heran. Der Cash-Flow wird dabei aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderungen der langfristigen Rückstellungen ermittelt.

Der Cash-Flow des Jahres betrug T€ 1.135 (Vorjahr: T€ 1.165).

IV. Chancen-, Risiko- und Prognoseberichterstattung

Die Trenz Electronic GmbH wächst seit Jahren erfolgreich mit FPGA-basierten Lösungen. In dieser Marktnische sind wir gut etabliert, und werden weiter wachsen. Durch kontinuierliche Neuentwicklungen passen wir uns stets an aktuelle Marktentwicklungen an.

Ziel der Geschäftsführung der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Bei der Finanzstruktur verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Unser Unternehmen ist weiterhin Risiken ausgesetzt, die trotz den derzeit schwer abschätzbaren Auswirkungen des Ukraine Krieges überschaubar sind. Risiken, die den Fortbestand unserer Gesellschaft gefährden könnten, sind nicht erkennbar. Aufgrund des Ukraine Krieges haben wir alle Geschäftsbeziehungen nach Russland und Belarus beendet, die Umsatzeinbußen dadurch sind minimal.

Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind gering, da wir sowohl in USD, als auch in EUR ein- und verkaufen.

Der Einkauf der Rohstoffe und der Zulieferteile erfolgt im Wesentlichen von langjährigen Geschäftspartnern unter Zugrundelegung einer Lieferantenbewertung für bestehende Lieferanten. Bei Neu-Lieferanten erfolgt eine technische Beurteilung durch das Qualitätswesen.

Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden abgeschwächt, indem wir zunächst alle Kunden auf Vorkasse beliefern und nur bei guter Historie oder Reputation auf offene Rechnung. Geschäfte mit Handelspartnern außerhalb der Eurozone werden vorwiegend über Vorkasse abgewickelt (ausgenommen langjährige Geschäftspartner und Distributoren).

Als weiteres Risiko ist die zunehmende Konkurrenz auch Seitens unserer Distributoren und Chiphersteller zu sehen. Aufgrund unserer Serviceorientierung, sowie langjähriger Historie ist dieses Risiko als gering einzustufen.

Die Verteuerung von Energie hat sich durch einen ausgelaufenen langfristigen Liefervertrag in 2023 durch ca. 40% höhere Energiekosten bemerkbar gemacht. Dadurch und durch die Verteuerung von Rohstoffen und erhöhten Personalkosten mussten wir unsere Preise in 2023 erneut leicht nach oben korrigieren.

Durch die gute Materialverfügbarkeit wird in 2023 und 2024 der Auftragsrückstau abgebaut, der Umsatz in diesen Jahren wird überdurchschnittlich ausfallen. Der allgemeine Auftragseingang ist verhalten, so dass in 2025 voraussichtlich der Umsatz sinken wird.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt grundsätzlich über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Skontoausnutzung, sofern vom Lieferanten angeboten, gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels Eigenmittel und Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Hierzu gehören auch eine hohe Eigenkapitalquote und der Verzicht auf Finanzspekulationen.

Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird im Bereich der internen und externen Rechnungslegung durch regelmäßige Controlling-Maßnahmen überwacht.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.

 

Hüllhorst, den 20.12.2024

Trenz Electronic GmbH

gez. Thorsten Trenz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.160.470,60 2.066.427,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.101,00 16.469,00
II. Sachanlagen 2.127.369,60 2.049.958,51
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 864.537,00 899.416,00
2. technische Anlagen und Maschinen 940.080,00 870.781,01
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.981,00 199.270,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.771,60 80.491,50
B. Umlaufvermögen 14.351.761,21 12.087.951,34
I. Vorräte 11.222.256,82 9.840.539,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.639.643,09 1.928.104,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 489.861,30 319.307,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.403,00 37.409,00
Summe Aktiva 16.573.634,81 14.191.787,85

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.799.734,79 3.987.971,28
I. Gezeichnetes Kapital 25.050,00 25.050,00
II. Gewinnvortrag 3.962.921,28 3.058.854,32
III. Jahresüberschuss 811.763,51 904.066,96
B. Rückstellungen 452.485,57 548.080,75
C. Verbindlichkeiten 11.316.195,45 9.652.735,82
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.554.770,95 2.110.183,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.776.203,14 1.536.285,65
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 778.567,81 573.897,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.207,89 188.152,43
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.207,89 188.152,43
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.758.216,61 7.354.400,15
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.758.216,61 7.222.472,04
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 131.928,11
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.219,00 3.000,00
Summe Passiva 16.573.634,81 14.191.787,85

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.414.865,53 6.165.702,61
2. Personalaufwand 4.339.732,59 3.424.034,66
a) Löhne und Gehälter 3.668.080,05 2.853.808,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 671.652,54 570.226,40
davon für Altersversorgung 5.541,00 5.084,50
3. Abschreibungen 323.550,31 280.898,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 323.550,31 280.898,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.500.631,51 1.120.960,63
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 188.004,56 122.704,61
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 132.881,61 58.532,50
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 305.941,00 376.823,00
8. Ergebnis nach Steuern 812.128,51 904.452,96
9. sonstige Steuern 365,00 386,00
10. Jahresüberschuss 811.763,51 904.066,96

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Trenz Electronic GmbH, Hüllhorst (Amtsgericht Bad Oeynhausen, HR B 7185) für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten bilanziert.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens lagen nicht vor.

Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von nicht mehr als 800,00 Euro werden analog steuerlicher Regelungen (§ 6 Absatz 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG)) im Jahr des Zugangs sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu den Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Material und Fertigungsgemeinkosten) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB niedrigere Werte anzusetzen sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, vermindert um Pauschalwertberichtigungen. Einzelwertberichtigungen waren zum Bilanzstichtag nicht vorzunehmen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Schulden und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Garantierückstellungen sind pauschal mit 0,5% des Jahresumsatzes bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungsbeträgen passiviert worden.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit der Fremdwährungsposten mehr als ein Jahr, erfolgt die Umrechnung unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsgrundsätze, namentlich des Anschaffungswertprinzip und des Realisationsprinzips.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem folgenden Anlagespiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel: Anschaffungs- oder Herstellungskosten

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.474,45 25.849,00 -45.822,37 0,00 95.501,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.012.876,08 0,00 0,00 0,00 1.012.876,08
2. technische Anlagen und Maschinen 1.812.950,29 174.118,18 -90.247,51 80.491,50 1.977.312,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 587.812,81 165.022,62 -14.182,54 0,00 738.652,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 80.491,50 52.771,60 0,00 -80.491,50 52.771,60
Summe Sachanlagen 3.494.130,68 391.912,40 -104.430,05 0,00 3.781.613,03
Summe Anlagevermögen 3.609.605,13 417.791,40 -150.252,42 0,00 3.877.144,11

Anlagenspiegel: Abschreibungen

Abschreibungen kumuliert 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnlich Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.005,45 9.210,00 -45.815,37 0,00 62.400,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.460,08 34.879,00 -0,00 0,00 148.339,08
2. technische Anlagen und Maschinen 942.169,28 185.307,69 -90.244,51 0,00 1.037.232,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 388.542,81 94.153,62 -14.024,54 0,00 468.671,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 -0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.444.172,17 314.340,31 -104.269,05 0,00 1.654.243,43
Summe Anlagevermögen 1.543.177,62 323.550,31 -150.084,42 0,00 1.716.643,51

Anlagenspiegel: Buchwerte

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.101,00 16.469,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 864.537,00 899.416,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 940.080,00 870.781,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 269.981,00 199.270,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.771,60 80.491,50
Summe Sachanlagen 2.127.369,60 2.049.958,51
Summe Anlagevermögen 2.160.470,60 2.066.427,51

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen alle im Berichtsjahr als Aufwendungen gebuchten Ausgaben, die erfolgsmäßig das Folgejahr betreffen. Sie beinhalten die üblichen vorschüssig gezahlten Versicherungsbeiträge, Kfz-Steuern, und Messekosten, sowie vorschüssige Zahlungen für Wartungsverträge und Lizenzen. Außerdem werden darüber noch Leasing-Sonderzahlungen auf die Laufdauern der Verträge verteilt.

Gewinn- und Verlustvortrag

Der Jahresüberschuss soll laut Vorschlag der Geschäftsleitung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungen (121 TEUR), Rückstellungen für Personalkosten (256 TEUR), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (46 TEUR), sowie Rückstellungen für Abbruchverpflichtungen (20 TEUR) enthalten.

Verbindlichkeitenspiegel

Summe
Euro
Restlaufzeit bis 1 Jahr,
Euro
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre,
Euro
Restlaufzeit über 5 Jahre
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.554.770,95 1.776.203,14 712.968,20 65.599,61
Vorjahr: 2.110.183,24 1.536.285,65 494.912,43 78.985,16
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.924.987,75 1.924.987,75 0,00 0,00
Vorjahr: 2.104.171,53 2.104.171,53 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.039.914,74 6.039.914,74 0,00 0,00
Vorjahr: 4.952.090,79 4.867.836,03 84.254,76 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.207,89 3.207,89 0,00 0,00
Vorjahr: 188.152,43 188.152,43 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 793.314,12 793.314,12 0,00 0,00
Vorjahr: 298.137,83 250.464,48 47.673,35 0,00
- davon aus Steuern 416.364,74 416.364,74 0,00 0,00
Vorjahr: 38.427,75 38.427,75 0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.301,98 1.301,98 0,00 0,00
Vorjahr: 1.424,67 1.424,67 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 11.316.195,45 10.537.627,64 712.968,20 65.599,61
Vorjahr: 9.652.735,82 8.946.910,12 626.840,54 78.985,16

Der Anstieg bei den erhaltenen Anzahlungen ist der Materialverknappung während der Corona-Jahre geschuldet, wodurch die Produktion nicht voll ausgelastet werden konnte. Nachdem das Material zum Ende des letzten und während des laufenden Geschäftsjahres wieder besser verfügbar wurde, haben viele Lieferanten den Lieferstau der letzten zwei Jahre auf einmal abgearbeitet, wodurch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr weiter stark angestiegen sind aber auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur kurzfristigen Finanzierung des gesteigerten Warenzugangs.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind größtenteils durch Sicherungsübereignung des Finanzierungsobjekts gesichert und durch die Abtretung der gegenwärtigen und künftigen Erträge aus der Vergütung der PV-Anlage. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 2.554 TEUR.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist ein Betrag von 84 TEUR durch Sicherungsübereignung einer Maschine gesichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist zudem teilweise durch die üblichen Eigentumsvorbehalte von Lieferanten gesichert.

Angaben Gewinn- und Verlustrechnung

Durch die Bewertung der Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag entstanden Erträge oder Aufwendungen, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind.

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen integrierten Erträge aus der Währungsumrechnung betragen insgesamt 308.025,77 Euro (Vorjahr: 188.867,34 Euro).

Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betrugen im Geschäftsjahr 188.004,56 Euro (Vorjahr: 122.704,61 Euro).

4. Sonstige Angaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 82 Arbeitnehmer zuzüglich dem Gesellschafter-Geschäftsführer.

Davon sind durchschnittlich 3 Arbeitnehmer leitende Angestellte zuzüglich dem Gesellschafter-Geschäftsführer, 40 weitere Gehaltsempfänger und 39 Stundenlohnempfänger.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Seit dem 01.01.2020 ist der alleinige Betriebs- und Geschäftsleitungssitz in Hüllhorst. Der Mietvertrag lief bis zum 31.08.2023 und verlängert sich jeweils um 12 Monate, falls er nicht von einer Vertragspartei 12 Monate vor seinem Ablauf gekündigt wird. Der Gesamtbetrag der Mietverpflichtungen bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin beträgt rund 88 TEUR.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die alleinige Geschäftsführung durch Herrn Thorsten Trenz, Dipl.-Ing. der Elektrotechnik, Bünde, wahrgenommen.

Auf die Offenlegung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB

 

Hüllhorst, den 20.12.2024

Trenz Electronic GmbH

gez. Thorsten Trenz, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Vorbemerkung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 in der nach § 325 ff. HGB offen zu legenden Fassung und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 basiert auf dem von uns geprüften, vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023, soweit keine Erleichterungen bezüglich der Offenlegung in Anspruch genommen worden sind.

Dem vollständigen, von uns geprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Trenz Electronic GmbH, Hüllhorst

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trenz Electronic GmbH, Hüllhorst - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trenz Electronic GmbH, Hüllhorst, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Löhne, den 21. Januar 2025

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